CH173721A - Messerkörper mit mindestens einer Messerklinge für Fleischschneidmaschinen, insbesondere Fleischwölfe. - Google Patents

Messerkörper mit mindestens einer Messerklinge für Fleischschneidmaschinen, insbesondere Fleischwölfe.

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CH173721A
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Goldeband Maschinenfabrik Carl
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Carl Goldeband Maschf
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  Messerkörper mit mindestens einer     Messerklinge    für     Fleischschneidmaschinen,     insbesondere Fleischwölfe.    Gegenstand der Erfindung ist ein  Messerkörper, wie Messerscheibe, Messer  stern für     Fleischschneidmaschinen,    insbeson  dere     Fleichwölfe,    mit einer oder mehreren  auswechselbar eingesetzten, einschneidigen  Klingen.  



  Auswechselbare Klingen wurden, wenn  sie einschneidig waren, bisher im     Messer-          körper    meistens     mittelst    Schrauben oder ähn  licher Befestigungsmittel fixiert, was aber  den Nachteil hat, dass die Befestigung sich  während der     Schneidarbeit    lösen kann und  die durch Schraubenlöcher oder dergleichen  geschwächten Klingen leicht ausbrechen. Ein  weiterer     Nachteil    dieser Fleischschneid  maschinen ist die ungleiche Abnützung der  Klinge, deren äusseres Ende längs der Loch  scheibe mit höherer Geschwindigkeit rotiert  als das innere Ende.

   Dies ergibt eine un  gleichmässige Verteilung des Druckes der  Klinge auf die Scheibe und, um dies zu ver  hindern, hat man bereits vorgeschlagen, die    Klingen im Messerkörper zum Zwecke der  Selbsteinstellung in einer     Kreisbogenführung     zu lagern, derart, dass sie stets unter gleichem  Druck     innen:    und aussen auf der Lochscheibe  aufliegen. Damit die     Klingen    während der Ar  beit möglichst wenig beansprucht werden und  auch damit sie im     Schneidgut    nicht unnötig  viel Raum einnehmen, erscheint es vorteil  haft,     wenn,die        Schneidkante    der     Klinge    mög  lichst wenig über den Messerkörper vorragt.

    Dem widerspricht aber eine andere For  derung, die dahin geht, dass das Herausneh  men der     Klingen    aus dem     Messerkörper    zum  Zwecke des     Auswechselns    leicht von statten  gehen soll.  



  Es bestehen also zahlreiche, einander zum  Teil auch     widerstreitende    Forderungen, denen  die bisher bekannten Messerkörper     und    Klin  gen nicht oder nur unvollständig genügt  haben, die aber beim vorliegenden Erfin  dungsgegenstand , erfüllt sind.

   Erfindungs  gemäss wird die zur Aufnahme oder Klinge      im Messerkörper     bestimmte        Kreisbogenfüh-          rung    so ausgebildet, dass sie zumindest an  einer Stelle     einen    Zugang zur     Klingenrücken-          kante    freilässt, so dass die     Klinge    durch     einen     Druck auf ihre Rückenkante aus dem Messer  körper leicht ausgestossen werden kann.

   Ent  sprechend der vorgesehenen     Kreisbogenfüh-          rung    ist die Rückenkante der Klinge an den  Auflagestellen     kreisbogenförmig        gekrümmt          und    dies ermöglicht in bekannter     Weise    eine  wirksame Selbsteinstellung der einschnei  digen     Klinge    während des Gebrauches.  



  Die     Fig.    1 und 2. der     Zeichnungen    zeigen  ein Ausführungsbeispiel des erfindungsge  mässen Messerkörpers in zwei Ansichten,  während     Fig.        3,die    in .diesem Messerkörper zu  verwendenden Klingen veranschaulicht. Der  als dreiarmiger Stern ausgebildete Messer  körper 2 besitzt zur Aufnahme jeder     Klinge     1 je zwei taschenförmige     Ausnehmungen    4,  deren die     Klingenrückenkante    aufnehmender       Boden.    kreisbogenförmig     gekrümmt    ist.

   Nach  demselben Kreisbogen, dessen     Mittelpunkt     bei 5 angedeutet     ist,        sind    auch die Auflage  stellen 3 der     Messerrückenkante        (Fig.    3) ge  formt, die im     beschriebenen    Ausführungs  beispiel die seitlichen Enden der Rücken  kante bilden. Es ist ohne weiteres verständ  lich, dass die eben geschilderte     Lagerung    der       Klinge    1 in einer     Kreisbogenführung    des  Messerkörpers ein Drehen der Klinge um den  Mittelpunkt 5 der Bogenstücke 3 und damit       eine    Selbsteinstellung bei ungleicher Ab  nützung ermöglicht.

   Um nun ein leichtes  Entfernen der     Klinge    aus dem Messerstern zu  ermöglichen, beschränkt sich die Lagerung  der     Klinge    im beschriebenen Ausführungs  beispiel auf die seitlichen Enden der Rücken  kante, während deren     mittlerer    Teil 6 von  rückwärts frei zugänglich ist. Dieser mitt  lere Teil kann, da er an der Führung der       Klinge    im Messerkörper nicht beteiligt ist,  nach einer beliebigen     Linie    geformt sein, also  beispielsweise, wie dies durch das     Bodenstüclz     6' angedeutet ist, demselben Kreis angehören  wie die Bogenstücke 3.

   Um aber ein Vor  ragen der Klinge über die Rückenseite des       Messerkörpers    hinaus zu vermeiden, kann    vorzugsweise eine     Klingenform    gewählt wer  den, bei der .der mittlere Teil der Rücken  kante nach einer zur     Schneidkante    parallelen  Geraden 6 geformt ist.

   Dem Teil     6,der        Rük-          kenkante        könnte    selbstverständlich auch       irgendeine    andere, nicht über den Messer  körper vorragende Gestalt gegeben werden,  doch hat die Gerade 6 auch den besonderen  Vorteil, dass sie die     Massenherstellung    der  Klingen verbilligt, da der unvermeidliche  Materialabfall     geringer    wird.

   Die Klingen  sind aus dem Messerkörper leicht     entfernbar,     weil sie durch     einen    Druck auf den Mittelteil       6,    ihrer     Rückenkante    von Hand aus oder     mit-          telst    eines     Werkzeuges    leicht ausgestossen  werden können. Der freie     Mittelteil    hat aber  auch den Vorteil,     dass    die Materialstärke der  Messerarme     nur    nach der in     Fig.    3 mit a,  nicht aber nach der mit b bezeichneten Pfeil  höhe zu bemessen ist.  



  Der Messerkörper kann im     übrigen    be  liebig ausgebildet sein. Es ist zum Beispiel  nicht notwendig, dass die in     Fig.    2 sichtbare  Fläche der     Klinge    1 frei zugänglich bleib,  sondern es kann diese Fläche auch vom Mes  serkörper bedeckt sein, so     dass,die    Tasche des  Messerkörpers, in der die     Klinge    sitzt, einen  Schlitz bildet, in welchem die seitlichen En  den der Klinge von einer     Kreisbogenführung     aufgenommen werden.

       Für    das leichte Ent  fernen der     Klinge    aus dem Messerkörper  kommt es dabei nur darauf an, dass der  Schlitz den Messerkörper vollkommen durch  setzt, so dass man für das Ausstossen der       Klinge    einen Zugang zur     Messerrückenkante     besitzt. Die Anordnung der Klinge in einem  Schlitz des Messerkörpers hat den besonderen  Vorteil, dass man im Messerkörper knapp  nebeneinander, aber unabhängig     voneinander     zwei     einschneidige    Klingen anordnen kann.

    deren     Schneidkanten    auf entgegengesetzten  Seiten -des Messerkörpers vorragen, so     da.ss     beide     Klingen    zusammen den Ersatz für eine  zweischneidige Klinge bilden.     Fig.    5 zeigt  ein Beispiel eines solchen     Messerkörpers,    wo  bei 1' und 1" die in Schlitzen des Körpers  2 angeordneten, mit ihren     Schneidkanten    auf  verschiedene     Lochscheiben    7 und 7' arbeiten      den Klingen bezeichnen.

   Diese Anordnung       ist,    da sich jede der     Klingen    1', 1" in der  anhand -der     Fig.    1 bis 3 erläuterten     Weise     selbsttätig einstellen kann, der bekannten  Anordnung einer einzigen zweischneidigen       Klinge    überlegen, da sich bei letzterer die  beiden Schneiden nicht unabhängig vonein  ander entsprechend der fortschreitenden Ab  nützung     einstellen        können.     



  Die beschriebenen Ausführungsformen  können in mannigfacher     Weise    abgeändert  werden, ohne dass man den Boden der Er  findung     verläss't.    Insbesondere ist es nicht  unbedingt erforderlich, dass ein     längeres     Stück der Rückenkante zugänglich ist, es  kann vielmehr unter Umständen auch eine  kleine     Öffnung    im Messerkörper dem Zwecke  genügen, .die Klinge durch     einen        Druck    auf  die     Messerrückenkante    auszustossen.

   Die  Zahl der Arme des     Messersternes,    die Zahl  der     eingesetzten    Klingen, die besondere  Formgebung des Messerkörpers und seine An  ordnung im Fleischwolf sind gleichfalls  keiner Beschränkung unterworfen. Es ist mit  unter von Vorteil, wenn die     Klingen,    wie  dies an sich bekannt     ist,    im Messerkörper  derart gelagert sind, dass sie gegenüber der       Loelischeibe    8 des Fleischwolfes eine schräge  Stellung einnehmen     (Fig.    4).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Messerkörper für Fleischschneidma.schi- nen, insbesondere Fleischwölfe, mit min destens einer auswechselbar eingesetzten, ein schneidigen Klinge, deren an den Auflage stellen kreisbogenförmig gekrümmte Rücken kante im Messerkörper von einer Kreisbogen führung aufgenommen wird, dadurch gekenn zeichnet, dass diese Kreisbogenführung min destens an einer Stelle einen Zugang zur Klingenrückkante freilässt, so dass die Klinge durch einen Druck auf ihre Rückenkante aus dem Messerkörper ausgestossen werden kann. UNTERAN SPRüCHE 1.
    Messerkörper mit mindestens einer Klinge naeb Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Kreisbogenführung von einer taschenförmigen Ausnehmung im Messerkörper gebildet ist, 2.
    11Zesserkörper mit mindestens einer Klinge nach Patentanspruch, .dadurch gekenn zeichnet, dass nur die Enden der Klingen- rückenkante in der Kreisbogenführung ge lagert sind, wogegen der Zugang zum mittleren Teil der Rückenkante der Klinge freibleibt. Messerkörper mit mindestens einer Klinge nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn- zeichnet,
    dass die Enden der Rückenkante der Klinge nach konzentrischen Kreis stücken gekrümmt sind, während der mitt lere Teil der Rückenkante nach einer an dern Linie geformt ist. 4. Messerkörper mit mindestens einer Klinge nach Unteranspruch d, dadurch gekenn zeichnet, dass der mittlere Teil der Rük- kenkante der Klinge nach einer zur Schneidkante parallelen Geraden geformt ist. 5.
    Messerkörper nach Patentanspruch, für Fleischwölfe, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei einschneidige Klingen eingesetzt sind, die voneinander unabhän gig im Messerkörper selbsteinstellbar ge lagert sind und mit ihren Schneidkanten auf verschiedenen Seiten des Körpers vor treten, so dass sie auf zwei Lochscheiben arbeiten können. 6. Messerkörper mit mindestens einer Klinge nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Klinge in einem den Messerkörper durchsetzenden Schlitz ge lagert ist. 7.
    Messerkörper nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass mindestens eine der zwei einschneidigen Klingen in einem durchgehenden Schlitz des Messerkörpers gelagert ist.
CH173721D 1932-12-19 1933-12-18 Messerkörper mit mindestens einer Messerklinge für Fleischschneidmaschinen, insbesondere Fleischwölfe. CH173721A (de)

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