CH173760A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Bändern aus Holzfaserstoff für die Herstellung von Holzfaserisolierplatten. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Bändern aus Holzfaserstoff für die Herstellung von Holzfaserisolierplatten.

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CH173760A
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Aktieng Isolier-Platten-Fabrik
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Fahrnit Isolier Platten Fabrik
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      Terfahren    und Einrichtung zur Herstellung von Bändern aus Holzfaserstoff für  die Herstellung von     Holzfaserisolierplatten.       Bei den bisherigen Verfahren zur     Iler-          tellung    von Platten aus     Ilolzfaserstoffbrei     wird im allgemeinen zunächst der Holzfaser  brei durch Saugwirkung von einer Saug  trommel aus einem Breibottich auf ein end  loses     Siebband    aufgebracht. Dann wird  das kuchenartige Zwischenprodukt zur     Ent-          wässerung    einem Niederdruck ausgesetzt,  z.

   B. zwischen sich mit dem endlosen Sieb  band bewegenden     schmiegsamen    Bahnen,  welche dabei zum Ausquetschen des Wassers  durch Walzen stellenweise eine Druck  erhöhung erhalten. Das so gequetschte Zwi  schenprodukt     bedarf        aber    noch eines Hoch  druckes, um es in den     Enddichtigkeits-          zusiand    überzuführen.

   Dieser Hochdruck       wurde    dabei bisher, nachdem das Ausquet  schen des Wassers durch Niederdruck aus  gebt war, vorgenommen, und zwar entweder       durch    Walzen bei fortlaufendem endlosem       Siebbe    oder durch     Prassen    mit starren         Pressplatten    bei zu diesem Zweck still  stehendem endlosem Siebband. Bei dem  Hochdruck durch mehrere Walzen hinterein  ander kann kein über eine Fläche gleich  mässig verteilter Druck erzielt werden. Das  ist     ungünstig    für das Produkt.

   Beim Flä  chendruck zwischen ebenen     Platten    würde  wohl ein sich über eine Fläche des     Pressgutes     gleichmässig verteilender Hochdruck ausgeübt  werden, aber um den Hochdruck eine Zeit  lang auf die gleiche     Pressfläche    des Produk  tes einwirken lassen     zu    können,     musste    man  bisher das endlose Siebband während der  Pressung stillstehen lassen. Das ist zeitrau  bend.

   Nach dem vorliegenden Verfahren  wird dagegen das von einer Saugvorrichtung  aus einem     Breibottich    durch Saugwirkung  auf ein endloses horizontales Siebband auf  gebrachte     Rolzfaserstoffband    an Teilen, die  am endlosen Siebband anliegen, während sich       letzteres    bewegt, eine Zeitlang einem hIoch-      druck     mit        Mitteln    ausgesetzt, die sich beim  Pressen mit gleicher Geschwindigkeit und im  gleichen     Sinne    wie das     Holzfaserstoffband     bewegen, zum Zwecke,

   letzteres durch eine  einmalige Pressung in den     Enddichtigkeits-          zustand        überzuführen.    Hierdurch ist es mög  lich, harte, gepresste, unbiegsame     Bauplatten,     z. B. von 13     mm    Dicke, aus einem Band her  zustellen, ohne     Stillstand    desselben, so dass  nur noch die Trocknung und Zerlegung des  Bandes in     Stücke    notwendig ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel der Einrichtung gemäss der Erfindung  dargestellt, mit welcher sich das Verfahren  nach vorliegender Erfindung ausführen lässt  und zeigt:       Fig.    1 die Einrichtung in Seitenansicht.       Fig.    2 einen     Längsschnitt    durch die Saug  trommel in grösserem     Massstabe,          Fig.    3 einen radialen     Schnitt    durch einen  Teil des Zellenmantels in noch grösserem       Massstabe,

            Fig.    4 einen     Querschnitt    nach der Linie       1-I    der     Fig.    1 in grösserem     Massstabe    und       Fig.    5 einen     Querschnitt    durch den     Press-          wagen    zu     Fig.    1     in    grösserem Massstaube.  



  Es ist 1 der     Breibottich,    welcher in be  kannter Weise von der     Saugvorrichtung    2       angeschnitten    wird. Die     Saugvorrichtung    haut  eine nicht drehbare Achse 3. auf welcher       (Fig.    2) zwei Scheiben 4 fest sind, also     un-          drehbar    sitzen. Jede Scheibe 4 hat am Um  fange     eine        segmentartige        Ausnehmung    5       (Fig.    2 und 4), deren jede an eine     Vakuum-          leitung    6 angeschlossen ist.

   Es ist 7 eine       Trommel,    welche     Längszellen    8     (Fig.    2 und  3)     besitzt,    die mit gebohrten Bodenlöchern 9       (Fig.    3) versehen sind. In der Trommel 7  sind dort, wo die Scheiben 4 sich befinden,  an der     Innenseite        Gleitringe    10 befestigt,  welche den Löchern 9     entsprechende    Löcher  <B>11</B> haben. Diese     Ringe    10 gleiten abdichtend  auf den Umfangsflächen der Scheiben 4       (Fig.    2).

   Die Scheiben 4 haben hinter den       Ausnehmungen    5 je eine seitliche Öffnung  12     (Fig.    1 und 4), welche die jeweils sich  dort befindende Zelle 8 mit der Aussenluft in  Verbindung setzen kann. Zwischen den    Scheiben 4 ist eine ringartige     Zwischenwand     13 an der Trommel 7 befestigt     (Fig.    2), an  der ein Zahnkranz 14 sitzt, in welchen ein  durch ein     Getriebe    15 gedrehtes Stirnrad 16  eingreift zur Drehung der Trommel 7.

   Es  ist 1.7 ein Mannloch, um zu dem Getriebe 14,  1.6 im Hohlraum 18 zwischen den Scheiben     A_     gelangen zu können.     ITm    die durch die  Scheidewände der Zellen 8 gebildete Um  fangsfläche der Trommel 7 geht in bekannter  Weise direkt oder über einen feststehenden  Siebmantel ein endloses Siebband 19, das  über eine Führungsrolle 20 im obern     Trum     21 horizontal läuft und durch     eine    federnde       Spennrolle    22     (Fig.    1) in Spannung gehalten  wird.

   Der horizontal laufende     Trum    21 des       Siebbandes    19 läuft zwischen zwei als Saug  kästen ausgebildeten, an eine Vakuumleitung  angeschlossenen     Pressplat        ten    23     und    24 eines  als     Hochdruckmittel    dienenden     Presswagens          (Fig.    1 und 5), welcher mit Rädern 25 auf  Schienen 26 eines Gestelles horizontal     strek-          kenweise    vor- und rückwärts fahrbar ist.

   Zur       zeitweisen    Bewegung des     Presswagens    in       Richtung    des     Pfeils    in     Fig.    1 dient ein Zahn  stangengetriebe 28, welches vom     Getriebe    15  so angetrieben     wird,    dass sich der     Press-          wagen    und der     Trum    21 beim Pressen mit  gleicher Geschwindigkeit bewegen. Dabei be  wegt sich also auch die als     Presstisch    die  nende     Pressplatte    24 gleichmässig mit dem       Trum    21.

   Die     Rückwärtsbewegung    des     Press-          wagens    in der zum Pfeil der     Fig.    1 entgegen  gesetzten Richtung kann beschleunigt, bei       Ausrückung    des Zahngetriebes, beim An  schlag der Räder 25 zum     Beispiel    in den  Enden der Schienen 26, zum Beispiel durch       Federn    oder besser durch Vakuumzylinder  auf irgend eine Weise erzielt werden. Der  obere     Presskasten    hängt an     Differentialkolben     27     (Fig.    3).

   Die Ausübung des Verfahrens  mit Hilfe der dargelegten Einrichtung ist bei  spielsweise folgende:  Durch die ihre Lage zum Breitrog 1 stets  beibehaltenden     Ausnehmungen    5 wird Fa  serstoff auf das Siebband 19 als Schicht 29  in an sich     bekannter    Weise angesaugt, wo  bei bei Weiterdrehung der Trommel 7 der           Freiluftzutritt    durch die     Öffnungen    12 die  Lösung des horizontalen     Siebbandteils    21 mit  der Faserschicht 29 von der Trommel 7 er  leichtert.

   Das Band 7 9 mit Faserschicht     ?9     gelangt nun zischen die im Abstand vonein  ander stehenden     Pressplatten    23. 24 des am  rechten Ende der Schienen 36 stehenden       Presswagens.    Die     Pressplatten    23, 24 nähern  sich einander, und der     Presswagen    fährt die  Faserschicht eine Zeitlang     unter    Druck hal  tend und aussaugend und mit einem Hoch  druck, z. B. 60     Atm.,    härtend mit genau der  selben Geschwindigkeit wie diejenige des  Siebteils 21 in Pfeilrichtung der     Fig.    1, bis  der Wagen am Ende der Schienen 26 an  jelangt ist und nun durch     selbsttätige    Aus  lösung, z.

   B. durch Anschlag der Presse, :sich  öffnet, und der Wagen in die rechte     Endstel-          hing    zurückschnellt, um an einem folgenden  Stück der Stoffbahn seine     Pressarbeit    zu voll  ziehen. Zweckmässig kann die Anordnung so  getroffen werden,     da.ss    die     Pressränder    der  nacheinander gepressten Bandteile sich etwas       iiberdecken,    um keine     Querrippen    am Stoff  bande zu erzielen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> i. Verfahren zur Herstellung von Bändern aus Holzfaserstoff für die Herstellung von Holzfa,serstoffisolierplatten, dadurch gekennzeichnet, da.ss das von einer Saug vorrichtung aus einem Breibottich durch Saugwirkung auf ein endloses horizon tales Siebband aufgebrachte Faserstoff band an Teilen, die am endlosen Sieb band anliegen, während dessen Bewe- gung eine Zeitlang einem Hochdruck aus gesetzt wird, durch Mittel, die sich beim Pressen mit gleicher Geschwindigkeit und im gleichen Sinne wie das Holzfaser stoffband bewegen, zum Zwecke.
    letz teres durch eine einmalige Pressung in den Enddichtigkeitszustand überzufüh ren. Il. Einrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch eine Saugvorrichtung mit ortsfest angeordneten, mit segmentartigen Ausnehmungen versehenen Scheiben, um welche Saugvorrichtung sich eine Zellen- trommel dreht, über welche das endlose Siebband läuft.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass in .der Lauf vorrichtung des endlosen Siebbandes hin ter der Saugvorrichtung sieh als Druck mittel ein Presswagen befindet, welcher sich beim Pressen mit gleicher Geschwin digkeit und im gleichen Sinne wie das Siebband, bezw. das Holzfaserstoffband bewegt, um dann bei Freigabe des Stoff bandes in seine Ausgangsstellung bei der Saugvorrichtung zurückzukehren.
    ?. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Press- wagen saugfähige Pressplatten besitzt, zwischen welchen das endlose Siebband mit dem Holzfaserstoffband durchläuft, wobei beim Pressen die untere Pressplatte als Presstisch dient, der sich gleichmässig mit dem endlosen Siebband bewegt.
CH173760D 1933-12-27 1934-01-30 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Bändern aus Holzfaserstoff für die Herstellung von Holzfaserisolierplatten. CH173760A (de)

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