CH173812A - Verfahren und Vorrichtung zur direkten Herstellung von Blechen, Bändern, Profilstäben, Brammen und Knüppeln aus flüssigem Metall. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur direkten Herstellung von Blechen, Bändern, Profilstäben, Brammen und Knüppeln aus flüssigem Metall.

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CH173812A
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  Verfahren und Vorrichtung zur direkten Herstellung von Blechen, Bändern,       Profilstäben,        Brammen    und Knüppeln aus flüssigem     Mietall.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren  und eine Vorrichtung zur direkten Herstel  lung von Blechen, Bändern, Profilstäben,       Brammen    und Knüppeln aus flüssigem     lle-          ta.ll        mittelst    liegend angeordneter, gekühlter  Walzen.  



  Gemäss der Erfindung wird der     Erstar-          rungsgrad    des flüssigen     Aletalles        zwischen     den Walzen derart geregelt, dass sich ober  halb des Walzenspaltes an der Oberfläche  der mit dem flüssigen Metall in Berührung  kommenden Walzen eine erstarrende Schale  bildet, deren Dicke im Drehsinne der Wal  zen zunimmt.  



  Der     Erstarrungsgrad    kann so geregelt  werden, dass im Walzenspalt     bezw.    kurz vor  dem Walzenspalt jede der beiden Schalen  stärker ist als die halbe Breite des Spaltes.  Dann wird das Produkt im     @Valzenspalt        ge-          presst    und verdichtet, und die beiden Scha  len vereinigen sich innig miteinander und    verschweissen sich.

   Will man mit der Um  laufgeschwindigkeit der Walzen nicht unter  ein gewisses     lllass    heruntergehen, so kann  man den Weg von der Berührungsstelle zwi  schen Walzenoberfläche und flüssigem     1VTe-          tall    bis zum Walzenspalt und damit die Grösse  der Berührungsfläche und so die Zeitdauer  der Berührung vergrössern.

   Dieses erreicht  man zum Beispiel in einfacher Weise durch  entsprechende Wahl des     -NValzendurchmes-          sers.    Wenn die beiden Schalen nicht so dick  sind, dass sie den Walzenspalt genügend aus  füllen, sei es wegen zu hoher Temperatur  des zugeführten flüssigen     2letalles,    oder  weil die Umlaufgeschwindigkeit der Walzen  zu gross ist,     bezw.    die Zeitdauer der Berüh  rung zwischen Walzenoberfläche und flüssi  gem     Aletall    zu gering ist, oder wenn die  Kühlung der Walzen nicht genügend ist,  kann eine Verbindung nicht eintreten.

   An  derseits kann, wenn die Temperatur des zu  geführten     Metalles    zu gering ist, oder wenn      - beispielsweise bei einer zu geringen Um  fangsgeschwindigkeit der Walzen - die  Zeitdauer der Berührung zwischen Walzen  oberfläche und dem flüssigen     lIetall    zu gross  oder die     Kühlung    zu stark ist, eine zu weit  gehende Erstarrung des     Metalles    oberhalb  des Spaltes eintreten, so dass es gewisser  massen nach oben zurückgedrängt wird.

   Die  auf der Walzenoberfläche gebildete Schale  läuft     dann.    nicht mit der gleichen Geschwin  digkeit dem Walzenspalt zu und durch die  sen     hindurch,    wie die Oberfläche der Walze  selbst, und es bilden sich auf derjenigen Flä  che der Schale, die auf den Walzen aufliegt,  Falten und andere Unregelmässigkeiten.  



  Damit die im     -Metallbad    liegende Ober  fläche der sich bildenden Schale möglichst  glatt und gleichförmig bleibt, so dass die  Flächen, die     im    Walzenspalt zusammen  schweissen sollen, verhältnismässig glatt sind  und sich einwandfrei miteinander verbinden,  ist es zweckmässig, dass beim Eingiessen von  flüssigem Metall in das Bad die Bildung  von Strudeln     vermieden    wird, die eine un  regelmässiger Bildung der Schalen zur Folge  haben.

   Man kann zu diesem Zwecke das       flüssige    Metall in einem ruhigen Strom etwa  in der     Mitte    des über den Walzenspalt an  gestauten Bades und möglichst dicht über  seiner Oberfläche zuführen, so dass das in  das Bad eintretende flüssige Metall nicht mit  den sich bildenden Schalen in     Beriihrung     kommen kann. Man kann auch das 'Metall  durch einen Trichter in das Bad eingiessen,  der in das Metallbad eintaucht, so dass der  Metallstrom unterhalb der Oberfläche des  Bades in dieses eintritt. Zwischen dem Trich  ter und jeder der Walzenoberflächen muss  selbstverständlich ein genügend breiter Spalt  bleiben, um die     Bildung    der Schalen in der       erforderlichen    Dicke zu ermöglichen.  



  Die Kühlung der Walzen braucht nicht  über die ganze Länge der Walzen gleich  förmig zu erfolgen. So können zum Beispiel  die mittleren Teile der Walzen stärker als  die Randteile     gekiihlt    werden, weil die Rand  teile der Walzen ja an sich durch die kühle  Aussenluft schon gekühlt werden.    Ähnliches gilt auch für den     Erstarrungs-          grad    des     14letalles,    der so geregelt. werden  kann, dass die Temperatur der an sich einer  schnelleren Abkühlung ausgesetzten     Quer-          schnittsteile,    z. B. der Ränder des zu bilden  den Streifens, grösser ist als die Temperatur  der mittleren Teile.

   Man kann ferner auch  die Zuführung des flüssigen     Metalles    an der.  Rändern der Walzen stärker     bemessen    als in  der     Mitte    oder auch den     Querschnitt    an den  Rändern grösser wählen. Ferner kann bei  Metallen oder Legierungen, die Umwand  lungspunkte haben, das heisst die bei ver  schiedenen Temperaturen ein verschiedenes  Gefüge annehmen, der     Erstarrungsgrad    so  geregelt werden, dass die Temperatur der  Oberfläche des an der engsten Stelle des  Walzenspaltes eintretenden     Metalles    teil  weise oder ganz unterhalb einer     LTm@@and-          lungstemperatur,    z.

   B.     Härtungstemperatur,     liegt. Man kann dann die Kühlung nur so  weit führen, dass die Härtung nur an den  beiden Oberflächen des gebildeten Streifens  erfolgt, in der Mitte aber eine relativ weiche       Mittelschicht    bleibt, wobei auch     wieder    der       Erstarrungsgrad    so geregelt werden kann.  dass die der heissen Mittelschicht innewoh  nende Wärme hinreicht, um nach Austrag  des Gutes aus dem Walzenspalt die kälteren  Oberflächenschichten auf     Anlasstemperatur     zu erwärmen. Wenn man Gut erzeugen  will, das auf beiden der Pressung ausgesetz  ten Seiten verschiedene Härtegrade hat, so       kann    man die beiden Walzen mit verschie  dener Intensität kühlen.  



  In den Zeichnungen sind eine Reihe von  Ausführungsformen von Einrichtungen, die  zur Ausführung des Verfahrens geeignet  sind, beispielsweise dargestellt.  



       Fig.    1 und 2 zeigen in einem     Querschnitt     durch zwei Walzen schematisch die Bildung  der zu einem     Körper    vereinigten Schalen,  und zwar gemäss     Fig.    1 ohne, gemäss     Fig.        \?     mit Verwendung eines Trichters zum Ein  giessen des     Metalles,          Fig.    3 eine     Seitenansicht    einer Vorrich  tung zur Ausführung des Verfahrens,           Fig.    4 einen Schnitt nach der Linie 4-4  der     Fig.    3,       Fig.    5 einen Schnitt nach der Linie 5-5  der     Fig.    4,

         Fig.    6 einen Schnitt nach der Linie 6-6  der     Fig.    3 in grösserem     Massstabe,    und zwar  in einer Ausführungsform entsprechend dem  Schema nach     Fig.    2,       Fig.    7 einen Schnitt nach der Linie 7-7  der     Fig.    6,       Fig.    8 einen Schnitt nach der Linie 8-8  der     Fig.    6,       Fig.    9 ein anderes Detail zum Teil im  Schnitt;       Fig.   <B>10</B> zeigt eine Kühleinrichtung für  die Walzen,       Fig.    11 eine Steuerung für die Walzen;

         Fig.    12 zeigt in einer Einzelheit eine an  dere Bauart des Walzenantriebes,       Fig.    13 Walzen zum Walzen von Win  keleisen,       Fig.    14 solche zum Walzen von     U-Eisen,          Fig.    15 solche zum Walzen von     Doppel-          T-Eisen;

            Fig.    16 zeigt eine Kühleinrichtung zu  dem Zwecke, die Walzen an verschiedenen  Stellen verschieden zu kühlen,       Fig.    17 eine Anzeigevorrichtung zur Be  stimmung der für die Walzen notwendigen  Zugkraft,       Fig.    18 schematisch einen Motor zur  selbsttätigen Änderung der Walzengeschwin  digkeit entsprechend der erforderlichen Zug  kraft,       Fig.    19 ein Schema zur Erreichung des  selben Resultates;       Fig.    20 zeigt eine Vorrichtung mit Mit  teln zur Weiterbehandlung des geformten  Gutes.  



  Bei dem in     Fig.    1 schematisch veran  schaulichten Verfahren ist angenommen, dass  die     Walzenumlaufgeschwindigkeit        bezw.    die  Grösse der vom flüssigen Metall     berührten     Walzenoberfläche und der Grad der Wal  zenkühlung so     eingestellt    sind, dass auf den  Walzen 2, 3 Schalen 23 gebildet sind, die  vom Berührungspunkt x des Flüssigkeits  bades 14 mit der Oberfläche der Walzen 2.    3 durch Erstarrung allmählich an Stärke  zunehmen bis zu dem Punkte     y    der Vereini  gung beider Schalen, der je nachdem, ob  nur eine Formgebung oder eine Pressung des  Gutes erfolgen soll, mehr oder weniger dicht  über dem Walzenspalt liegt.

   Das flüssige  Metall wird durch den Zulauf 13     in    ruhigem  Strom etwa in der Mitte über dem Walzen  spalt aufgegeben und bildet in dem Raum  12 das Flüssigkeitsbad 14.  



  In     Fig.    2 ist in das flüssige Bad 14 ein  Trichter 13' eingeführt, dessen unterer Aus  lauf 13" im Bad selbst liegt, ziemlich dicht  über dem Punkt     y,    wo die Schalen 23 sich       vereinigen.    Zwischen den Seitenwänden des  Trichters 13' und den Walzen 2, 3 muss ge  nügend Platz     sein,    damit die Schalen 23  sich     bilden    können. Das bei 13" austretende  Metall steigt zwischen den     Trichterwänden     13' und den Walzen 2, 3 hoch und erstarrt  an den Walzenoberflächen.

   Die Höhe des  Spiegels des Bades 14 kann durch     einen     Überlauf geregelt werden und damit auch  gleichzeitig die Länge des     Berührungsbogens     zwischen flüssigem Metall und     Walzenober-          fläehen.     



  In     Fig.    20 ist eine     Vorrichtung    zum For  men und zur weiteren Behandlung des Me  tallstabes dargestellt.  



  Die Vorrichtung besitzt zwei liegend an  geordnete Walzen 2 und 3. Die Walzen 2,  werden zum Beispiel durch Wasser gekühlt,  das durch     Offnungen    in Querleitungen 4  gegen die     Walzenumflächen    geleitet wird.  Diese     Leitungen    4 erhalten das Wasser durch  Leitungen 5 mit Ventilen 6. Die Walzen  können auch hohl sein und von     innen    ge  kühlt werden, wobei man an den der Be  rührungsfläche des flüssigen     Metalles    gegen  überliegenden Innenwandungen die Walzen  stärker kühlen kann. Die Walzen werden  durch Motor 7 angetrieben     mittelst    einer  Kraftübertragung, die durch die punktierten  Linien 8 angedeutet ist.  



  Ein Wechselgetriebe zur     Änderung    der  Geschwindigkeit der Walzen 2, 3 kann an  gewendet werden. Es kann zum Beispiel ein  Motor mit veränderlicher Geschwindigkeit      gewählt werden oder in die Übertragung 8  ein Wechselgetriebe 9 eingeschaltet werden.  Die Enden der Walze 2 werden durch Flan  schen 10 begrenzt, um oberhalb des Walzen  spaltes 11 einen Raum 12 zur Bildung eines  Bades 14 des geschmolzenen     Metalles    zu  schaffen, das aus einem Behälter 13 zu  geführt wird. An Stelle der mit den Wal  zen 2 verbundenen Flanschen 10 kann man  auch seitlich feststehende     Abdeckwände    an  ordnen.  



  Da die Walzen 2, 3     eine    Temperatur un  terhalb der Schmelztemperatur des zugeführ  ten     Metalles    haben, erstarrt das     Metall    an  ihrer Oberfläche von x bis     y        (Fig.    1, 2) in  Schalenform. Diese Schalen werden     mittelst     der Walzen 2, 3 in den Spalt 11 eingeführt       und    treten je nach dem Profil der Walzen  als entsprechend geformter, fortlaufender  Körper aus, beispielsweise als Band     S.     



  Das Band     S    kann natürlich in beliebiger  Weise weiter verwendet     bezw.    weiter bear  beitet werden, wie dieses in     Fig.    20 veran  schaulicht ist. Der Streifen wird nach Ver  lassen des Walzenspaltes durch eine Kam  mer 15 geführt, in welcher eine reduzierende  Atmosphäre aufrechterhalten wird, um die  Bildung von     Oxyd    auf den Oberflächen des  Streifens zu verhindern; dann     wird    der  Streifen durch ein Walzwerk 16 geleitet, um  die Dicke zu vermindern und den Streifen  auf Profil zu walzen, seine Eigenschaften  zu verändern oder zu irgend einem andern  Zweck. Durch das Walzwerk 16 wird jede  Spur von Oberflächenrissen, die in dem  Streifen beim Verlassen der Walzen 2, 3  entstanden sein könnten, beseitigt.

   Aus dem  Walzwerk 16 wird der Streifen in einem  Ofen 17 einer Warmbehandlung unterwor  fen,     dann    durch ein     Beizgefäss    18 geführt,  das Säure oder eine andere Lösung enthält,  um etwaiges Oxyd von den Oberflächen des  Streifens zu entfernen, weiter durch ein  Waschgefäss 19, um die im Behälter 18 auf  genommene Säure vom Streifen abzuspülen.       Hierauf    läuft der Streifen durch Glättwal  zen 20, um     etwaige    Unregelmässigkeiten zu  ebnen, worauf er durch eine Schere 21 in    Längen geschnitten und einer Presse 22 zu  geführt wird, um hier in die gewünschte  Form gebracht zu werden.  



  Die Arbeitsvorgänge können auch andere  sein,     bezv-.    auch in anderer Reihenfolge als  dargestellt aufeinanderfolgen. Die Eigen  schaften des Streifens S hängen im wesent  lichen von dem Grade der Erstarrung an  den Walzen 2 und 3 und der Breite des  Spaltes 11 ab.  



  Die Regelung des     Erstarrungsgrades     kann durch Regelung der Umlaufgeschwin  digkeit der Walzen oder durch Regelung der  Grösse des Berührungsbogens des     Metalles     mit den Walzen erfolgen. Die     Geschwindig-          keit    der Walzen 2, 3 kann durch Regelung  der Geschwindigkeit des Motors 7 oder des  Wechselgetriebes 9 geändert werden     (Fig.     20). Die Grösse der Berührungsbogen x,     y          (Fig.    1) des     Metalles    mit den Walzen 2, 3  kann geändert werden durch     Änderung    der  Tiefe des Bades 14.

   Anderseits kann die  Temperatur der Walzen geregelt     werden,     indem ihre Kühlung geändert wird, z. B.  durch Einstellen der Ventile 6, welche die  Menge der durch die Leitungen 4 zugeführ  ten Flüssigkeiten regeln, oder durch Ände  rung der Temperatur der Kühlflüssigkeit  selbst, wie zum Beispiel durch Mischen von  Dampf und Wasser in wechselndem Ver  hältnis.  



  Es hat sich ergeben, dass für eine ge  gebene Walzenanordnung und für ein ge  gebenes Metall, sowie eine gegebene Breite  des Walzenspaltes die für den Antrieb der  Walzen erforderliche Kraft mit der Zu  nahme des     Erstarrungsgrades    des     Metalles     wächst, so dass die zum Antrieb der Walzen  erforderliche Kraft ein Massstab für den Er  starrungsgrad des     Metalles    bilden kann, und  dass bei einer konstanten Antriebskraft der  Walzen die Erstarrung des     Metalles    in kon  stantem Grade erfolgt.  



  Bei der in den     Fig.    3 bis 11 dargestellten  Vorrichtung ruht in den Ständern 26 ein  Lagerpaar 27     (Fig.    4), das eine Welle 28  trägt, auf welcher eine Walze 29     (Fig.    6)  gelagert ist.      In den Ständern 26 ist ferner ein Lager  paar 30     angeordnet,    welches eine Welle 31  für eine Walze 32     (Fig.    6) trägt; das Lager  paar 30 ist in den Ständern ?6 verschiebbar  gelagert, so dass es gegen das Lagerpaar 27  eingestellt werden kann und dadurch eine  Einstellung der Welle 31 samt der Walze 32  gegenüber der Welle 28 samt Walze 29 er  folgen kann, um den Abstand zwischen den  Walzen 29 und 32 und die Breite des Spal  tes 33 zu bestimmen.  



  Die Verschiebung jedes Lagers 30 wird  zum Beispiel durch eine Spindel 34 nebst  Mutter 35     (Fig.    7), die in dem Ständer 26  gelagert ist.,     bewirkt;    jede Spindel 34 trägt  an ihrem     innern    Ende einen Drehring 36,  der die Schraube mit ihrem Lager 30 verbin  det, und an dem äussersten Ende einen Zeiger  37     (Fig.    3)     für    ein Zifferblatt auf dem       Ständer    26,     uin    stets die Stellung des ent  sprechenden Lagers     30    anzuzeigen.  



  Zwischen jedem Lager 27 und dem zu  gehörigen Lager 30 befindet sich eine       Schraubenfeder    39     (Fig.    7), die die Lager 27  und 30 nebst Wellen 28, 31 und Walzen 29,  32 in Abstand voneinander hält vor der     Ein-          führung    des     Metalles    zwischen die Walzen  29, 3?.  



  Die Welle 28 wird von dem Elektro  inotor 40     (Fig.    3) durch ein am Gestell 41  gelagertes Zahnrad 42 angetrieben, das     finit     einem Zahnrad 43 auf der Welle 28 kämmt;  die Welle 31 wird von der Welle 28     mittelst     der Zahnräder 44 und 45     (Fig.    7), die auf  den      Wellen    28     bezw.    31 gelagert sind, an  getrieben. Die verlängerten Zähne der     Ri-          der    44, 45 bleiben in Eingriff für alle Ab  stände der  Walzen 29 und 32.  



  Die Walze 32 ist mit Flanschen 46       Fig.    7) versehen, die an der Walze durch  Bolzen 47     befestigt    sind und mit den Wal  zen ?9 und 32 den Raum 48     (Fig.    6) für  das Metallbad 49 bildet.  



  Die Dicke jeder  Walze sollte nicht gerin  ger sein als das Doppelte der Höchstdicke  des zu     walzenden    Streifens beträgt. Die  Flanschen 46     können    aus einem weicheren       MVerlzstoff    gemacht werden als die Walze    29. Um eine gleichmässige Stärke des Strei  fens zu sichern, ist es     zweckmässig,    beide  Walzen ?9 und 32, oder eine, konkav zu  gestalten     (Fig.   <B>7).</B>  



  Bei dieser Vorrichtung wird das ge  schmolzene Metall dem Raum 48 aus einer  erhitzten Giesspfanne oder Ofen 50 zuge  führt     (Fig.    4). Der Ofen hat Wandungen  51 aus feuerfestem Material, in dem untern  Teil liegt ein Kern 5 2     (Fig.    5) auch aus  feuerfestem Material, dessen Form sich den  Wandungen des Ofens anpasst und einen  etwa,     U-förmigen    Zwischenraum 53 mit     dan     Wandungen bildet, der oben mit dem Innen  raum 54 des Ofens 50 in Verbindung steht.

    In der Mitte des feuerfesten Kernes 52 liegt  die Spule 55 des Kernes 56 eines Transfor  mators, dessen primäre Wicklung (nicht  dargestellt) an eine     Wechselstromquelle    an  geschlossen ist:, und dessen sekundärer Teil  aus dem     Mietall    innerhalb des Durchlasses  53 besteht, so dass der     Stromfluss    in dem  primären Teil des Transformators einen  Strom in dem Metall innerhalb des Durch  lasses 5 3 induziert, um dieses     Mietall    und  durch Weiterleitung den Inhalt des Ofens  50 zu     erhitzen.     



  Der Ofen 50     (Fig.    6) ist mittelst eines  Ohrenpaares 57 drehbar an dem Walzen  ständer 26 angehängt und wird durch Zap  fen 58 von entsprechenden Ohren 59 an der  Kopfplatte 60 des Ständers 26 getragen.  Das     Metall    fliesst aus dem Ofen 50 durch  eine Rinne 61     (Fig.    3 und 6), die zwischen  den Ohren 57 liegt. Das     Mietall    gelangt dann  in eine Rinne 62     (Fig.    6 und 8), von wo es  durch einen Verteiler 63 zu dem     Sammel-          raum    49 gelangt.  



  Der Ofen wird mittelst eines hydrauli  schen Kolbens 64     (Fig.    4) gekippt, dessen  Zylinder 65 um Zapfen 66 drehbar in den  Augen 67 des Sockels 68 am     Ständer    26 ge  lagert ist. Die Kolbenstange 69 ist um Zap  fen 70 an dem Auge 71 des Ofengestelles  drehbar.  



  Der Verteiler 63     (Fig.    6),     in        welchen    das  geschmolzene Metall aus der Rinne 62 fliesst,  ist in dem Zwischenraum 48 zwischen den      Walzen 29 und 32, und zwar zwischen den  Flanschen 46 der Walze 32 angeordnet. Sein  Boden 72     (Fig.    8) liegt unter dem Spiegel  des Metallbades 49. Das Metall fliesst durch  Öffnungen 73, 74, die in dem Boden 72 des  Verteilers 63 zwischen den Walzen 29 und  32 angeordnet sind.  



  Der Verteiler 63 wirkt als     Absetzraum,     in dem sich die Schlacke von dem geschmol  zenen Metall abscheidet. Es wird so verhin  dert, dass die Schlacke in den Sammelraum  49 und schliesslich in den von den Walzen  bearbeiteten Streifen eintritt.  



  Die Einführung von Metall in den Sam  melraum 49     unter    der Oberfläche des Metall  bades bewirkt auch, dass das Metall ruhig  und ohne     Stösse    eintritt, und diese Wirkung  wird dadurch erhöht, dass der Verteiler 6 3  und das in ihm enthaltene Metall die in dem  durch die Rinne 62 herabfliessenden Metall       enthaltene    kinetische Energie dämpfen, so  dass es     in    den Sammelraum 49 lediglich  durch die Wirkung der Schwerkraft eintritt       und    daher ruhig und ohne besondere Kraft  oder Schnelligkeit in den Raum gelangt und  dort eine gleichmässige Erstarrung des     1Te-          talles    störende     Wirbelungen    verhütet.

   Die  Anordnung der Öffnungen 73 und 74 in der  Mitte zwischen den Walzen 29 und 32 lässt  das Metall in den Sammelraum 49 an einem  Punkt     eintreten,    wo der Sammelraum die  grösste Tiefe hat, so dass das eintretende Me  tall mit den erstarrten Metallschalen nicht  in Berührung kommt.  



  Um die Bildung von Schlacke in dem  Metallbad zu verhindern, wird die Ober  fläche des Bades in eine reduzierende Atmo  sphäre eingehüllt. Dies     kann    in der Weise  geschehen, dass zum Beispiel durch Öffnun  gen der Leitungen 75, welche auf beiden  Seiten des Verteilers 63 angeordnet und an  eine beliebige Quelle reduzierender Gase an  geschlossen sind, Gase auf die Oberfläche  des Bades     (Fig.    6) gelangen.  



  Es kann erwünscht sein, das Metall dem       Sammelraum    49 bei einer Temperatur zuzu  führen, welche um etwa 2524'     C    den Schmelz  punkt des     Metalles    überschreitet, damit etwa    eingeschlossene Gase Gelegenheit zum     U,nt-          weichen    haben, bevor das Metall erstarrt.  Dieses wird dadurch erreicht, dass das Metall  der Rinne 62 bei einer entsprechend höheren  Temperatur     zugefiihrt    wird.

   Um dieses zu  unterstützen, kann die Rinne 62 oder der  Verteiler 63 oder beide durch Erhitzer 76  und 77     (Fig.    6) vorgewärmt werden, die  über der Rinne 62     bezw.    dem Verteiler 63  angeordnet und an eine Gasleitung ange  schlossen sind und ihre Flamme auf die       Rinne    62 und den Verteiler 63 leiten.  



  Um den Eintritt des     Metalles    in dem       Sammelraum    49 zwischen die Walzen 29  und die Flanschen 46 der Walze 32 zu ver  hindern, ist es erwünscht, dass die Zwischen  räume zwischen der Walze 29 und den Flan  schen 46 auf ein Mindestmass verringert  werden. Dieses ist wichtig, wenn das Me  tall bei einer Temperatur eingeführt wird,  die über dem Schmelzpunkt liegt, weil das  Metall bei erhöhter Temperatur zu leicht  flüssig     wird    und schnell eindringt.  



  Durch Verstellung beider     -#Valzen-#vellen     oder nur der Welle 31 kann die gewünschte  Einstellung der Walze 29 zu den Flanschen  46 erzielt     Urerden.     



  Jede der Walzen 29 und 32     wird    gegen  Drehung auf ihren Wellen 28     bezw.    31     mit-          telst    eines Keils 78     (Fig.    7, 9) gesichert, der  in den Keilnuten 79 und 80 der Welle 28       bezw.    31 und der Walze 29     bezw.    32 liegt.

    Wenn die eine oder die andere Walze auf  ihre Welle gesetzt wird, wird der Keil 78 in  die Keilnut 79 gelegt, und die Walze, wel  che mit ihrer Keilnut 80 und dem Keil 78  ausgerichtet ist, längs der Welle verschoben,  bis ein ringförmiger Bund 81 der Walze 29       bezw.    32 an einen ringförmigen Bund 82 der  Welle 28     bezw.    31 stösst, wodurch die Walze  29     bezw.    32 gegen weitere axiale Bewegung  gesichert     wird.    In dieser Lage liegt der Keil  78 vollständig in den Keilnuten 79 und 80  und sichert die Walze gegen Drehung auf  ihrer Welle.

   Darauf werden die Segmente  eines Ringes 83 in eine Ringnut 84 der  \Welle 28     bezw.    31. gesetzt, ragen aber radial  heraus, um einen Bund 85 der Welle 28           bezw.    31 zu überragen, so dass die Walze 29       bezw.    32 gegen Rückwärtsbewegung längs  der Welle gesichert ist und auch gegen  axiale Relativbewegung der Welle.  



  Eine Spannung 86 wird dann eingesetzt,  der die Segmente des     Segmentringes    83 um  gibt. um diese gegen Verstellung zu sichern.  



  Die Welle 28 wird     gegen        Axialverschie-          bung    durch Muffen 87     (Fig.    7) gehalten,  welche zwischen den Bunden 88 der Welle  28 und den Lagerringen 89 des Gehäuses 26  gelegt sind.  



  Um die Längseinstellung der     \'Delle    31  in dem Ständer 26 zu bewirken und die  Welle 31 in ihrer eingestellten Lage zu hal  ten, sind Stossringe 90     (Fig.    7) angeordnet,  welche durch Zapfen 91 gegen Drehung ge  sichert sind. Diese treten     in    den Ständer 26  und legen sich gegen Stossringe 92 neben  die Flanschen 46 der Walze 32. Die Stoss  ringe 90 werden längs der Achse der Welle  31 bewegt, um die Welle 31 und die Walze  32 axial einzustellen und in eingestellter  Lage durch Ringe 93 gehalten, welche auf  die Stossringe 90 geschraubt sind und an den  Seiten des Gehäuses 26 anliegen.  



  Während des Arbeitsganges sitzt die  Walze 29 fest auf der Welle 28 und die  Welle 28 ist gegen Längsbewegung gegen  über den Ständern 26 gesichert. Die Walze  32 sitzt fest auf der Welle 31. Die Einstel  lung der Flanschen 46 gegen die Walze 29  wird durch Drehung der Ringe 93     bewirkt,     um einen der     Stossringe    90 vorzuschieben  und den andern Stossring 90 zurückzuziehen,  bis Welle 37, Walze 32 und Flansch 46 in  die gewünschte Lage bewegt sind, wobei die  Walze 29 genau zwischen den Flanschen 46  zentriert ist und Welle 31, Walze 32 und  Flansch 46 in dieser Lage gehalten werden.  Hierbei sind die Flanschen 46 auf der Walze  29 zentriert.  



  Um ferner den Eintritt von Metall zwi  schen der Walze 29 und den Flanschen 46  zu verhindern, wird 01 oder dergleichen den  Enden der Walze 29 zugeführt oder ein  Luftstrom verwendet, der aus den Zwischen-    räumen zwischen der Walze 29 und den  Flanschen 46 bläst.  



  Bei der dargestellten Vorrichtung üben  die Flanschen 46 eine zusätzliche Kühlung  an den Kanten des Streifens aus, die an den  Kanten des Streifens die Neigung     ziir    Er  starrung erhöht, im Vergleich zu der Er  starrung des     Metalles    in der glitte des Strei  fens.

   Hierdurch würde nicht nur ein Man  gel an Gleichförmigkeit in dem Streifen ent  stehen, sondern. es würden neben den Flan  schen 46 Massen von erstarrtem Metall ge  bildet, welche sich bis zu einer beträcht  lichen Grösse anhäufen; bevor sie zwischen  die Walzen 29 und 32 gelangen, und wenn  sie dann zwischen den Walzen 29 und 32  hindurchgehen, würden sie einen Druck auf  die Walzen ausüben, der Beschädigungen  herbeiführen könnte.     L:

      m diese Anhäufung  von erstarrtem Metall neben den Flanschen  46 zu verhindern, ist es erwünscht, einen  zusätzlichen Zug an den Enden der Walzen  zu     bewirken.    Dieses kann durch Aufrauhen  der Kanten der Walzen 29 und 32 gesche  hen, was aber ein entsprechendes Aufrauhen  auf der Oberfläche des Streifens zur Folge  haben und in manchen Fällen nachteilig sein       würde.    Deshalb ist es besser, den zusätz  lichen Zug dadurch zu erzeugen, dass die  innern Flächen der Flanschen 46 rauher ge  macht werden, wie bei 94     (Fig.    6) angedeu  tet ist.  



  Zu dem gleichen Zweck ist es unter ge  wissen Umständen wünschenswert, die innern  Flächen der Flanschen 46 mit einem Stoff  zu bedecken, der das Anhaften des     Metalles     an diesen     innern    Flächen der Flanschen 46  verhindert. Gemäss     Fig.    9 wird deshalb un  unterbrochen ein solcher Stoff den innern  Flächen der Flanschen 46 zugeführt, und  zwar     mittelst    eines in     einem    Halter 95 be  festigten     Graphitblockes    96, der durch Fe  der 97 zwischen der Fläche 98 der Bohrung  99 des Halters 95 und der Grundfläche 100  des Blockes 96 angeordnet ist.  



  Die zunehmende Kühlung an den Flä  chen der Walzen kann auch dadurch aus  geglichen werden, dass die     Endöffnungen        7-1         des Verteilers 63 grösser gestaltet werden als  die Zwischenöffnungen 73, so dass eine grö  ssere Menge des geschmolzenen     Metalles    in  den     Sammelraum    49 an seinen Enden neben  den Flanschen 46 eingeführt wird, und der       Sammelraum    an den     Enden    eine zusätzliche  Erhitzung erfährt, so dass eine zusätzliche  Kühlung an den Flanschen 46 erforderlich  ist.  



  Dieser Ausgleich kann dadurch bewirkt  werden, dass eine oder beide Walzen 29 und.  32,     wie    bei 101     (Fig.    7) auf der Walze 29  angedeutet, unterschnitten wird, wodurch  der Streifen an seinen Kanten eine grössere  Dicke erhält und die vermehrte Kühlung an  den Flanschen 46 absorbiert wird.  



  Jede     dieser        Massnahmen    kann den ge  wünschten Erfolg herbeiführen, zweckmässig  wird aber der Ausgleich durch vereinte An  wendung derselben bewirkt, wie dargestellt.  



  Schliesslich werden gerade unter dem  Walzenspalt 33 Schaber 102     (Fig.    6) vor  gesehen, welche an den Walzen 29 und 32  anliegen und den     Streifen    von den Talzen  lösen, an welchen er anzuhaften sucht.  



  Um die Walzen 29 und 32 zu kühlen,  sind zwei Reihen von     gebogenen    Röhren<B>103</B>       (Fig.    6 und 7) vorgesehen, welche die Wal  zen 29, 32 von unten bis zur Rückseite ring  förmig umgeben und durch deren Öffnungen       Kühl-,vasser    gegen die     'Walzen    gespritzt  wird. Den Röhren     wird    das Kühlwasser  durch Anschlüsse 104 aus den Hauptleitun  gen 105 zugeführt. Um das Kühlwasser  abzuführen, sind die gekühlten Teile der  Walzen von Gehäusen 107 umgeben, in  denen das Kühlwasser gesammelt wird und  aus welchen es durch Leitungen 108 ab  geleitet wird. Die Gehäuse 107 ruhen mit  ihren untern Enden     auf    Querstangen 109,  die von den Lagern 27 und 30 getragen  werden.

    



  Das Gehäuse 107 für die Walze 29 ist  zu dem Verteiler 63 so angeordnet, dass die  Rinne 62 abgenommen werden kann.  



  Unter gewissen Umständen kann es vor  kommen, dass Dampf aus dem Kühlwasser  an den Flächen-der Walzen festhängt und    eine Hülle bildet, welche die Walzen     gegen     die Kühlwasserstrahlen isoliert, also die  Kühlwirkung der folgenden Strahlen ver  mindert. Um dieses zu verhindern, sind zwi  schen den Strahlenreihen Wischer 110     (Fig.     6) angeordnet, welche an den Gehäusen<B>107</B>  befestigt sind und die Walzen zwischen den  ersten beiden Strahlenreihen abwischen.  



  Zu demselben Zweck kann man die Wal  zen unter einer     Temperatur    von etwa 203   C  halten.  



  Die Zuführung des Kühlwassers -wird  von Hand durch ein Handventil 111     (Fig.     10) geregelt, welches in einer Hauptleitung  106, von welcher die     Nebenleitungen    105  abzweigen, angeordnet ist. Dieses Handven  til 111 dient aber am besten nur als     A.b-          schlussventil,    um das Kühlwasser vollstän  dig abzuschliessen, wenn das Walzwerk nicht  im Betrieb ist. Während des Betriebes wird  die Zuführung des Kühlwassers zu den  Walzen 29 und 32 durch Ventile 112 ge  steuert, welche in der Nebenleitung 105 an  geordnet und selbsttätig entsprechend der  Temperatur der Walzen 29 und 32 gesteuert  werden.  



  Jedes Ventil 112 hat in     seinem    Steg  einen Ventilsitz<B>113</B> für     einen    Ventilteller  114; der Steg aber hat auch eine Öffnung  115, die als     Nebendurchlass    wirkt, um eine       Mindestmenge    von Kühlflüssigkeit ununter  brochen durchfliessen zu lassen, so dass das  Anheben des Ventiltellers 114 nicht den  Fluss des Kühlwassers einleitet, sondern nur  die Kühlwassermenge vermehrt.  



  Die Mindestmenge des Kühlwassers, die  durch die Nebenöffnung 115 fliessen kann,  wird etwas geringer gemacht als die zur       Kühlung    der Walze erforderliche Menge,  und das zusätzliche Kühlwasser, welches für  die eigentliche Kühlung der Walze notwen  dig ist, wird     dann    durch zeitweises Öffnen  des Ventils 114 geliefert.  



  Um diese Steuerung selbsttätig zu ma  chen, ist jedem Ventil 112 ein     Thermoele-          ment    116 zugeordnet, welches in Berührung  mit der entsprechenden Walze an einem  Punkte über der Walzenfläche liegt, wo das           Kühlwasser    auf die     @Valze    bespritzt wird.  also immer auf die niedrigste Temperatur in  der Walze anspricht.  



  Die elektrischen     Leitungen    117 und 118,  welche von dem     Thermoelement    116     führen.          .sind    an die beiden Enden der Spule<B>119</B>  eines Relais 120 angeschlossen, das bei ge  nügender Erregung der Spule 119 den Re  laisschalter 121 schliesst und den Strom  durch ein     Solenoid    122 herstellt, dessen An  ker 123 an den Ventilteller 11.4 angeschlos  sen ist, um das Ventil 112 zu öffnen, wenn  das     Solenoid    122 erregt wird, und das Ven  til 1.12 so lange offen zu halten, als der  Strom in der Spule<B>119</B> des Relais 1.20 so  gross ist, dass der Relaisschalter 121 geschlos  sen gehalten wird.

   Wenn die Temperatur  der Walze unter die vorher bestimmte Grösse  fällt, schliesst sich das Ventil 1.l2, sperrt das  zusätzliche     Kühlwasser        ah        lind    bleibt ge  schlossen,     his    die Temperatur der Walze die  vorher     bestimmte    Höhe überschreitet, worauf  das Ventil<B>112</B> sich wieder öffnet und zu  sätzliches Kühlwasser zuführt, um die Tem  peratur der Walze herabzusetzen.  



  Der     Eiihlwasserregler    ist zwar nur in       Verbindung    mit der Walze 32 gezeigt.  Selbstverständlich wird er auch für die  Walze 29 gebraucht, und der für die Walze       2:)    verwendete Regler muss genau so aus  gebildet  -erden wie der für die Walze 32  verwendete.  



  In     Fig.    11 ist mehr oder weniger sche  matisch eine Anordnung für die Steuerung  der Einrichtung dargestellt.  



  Der     Antrieb    der     Walzen    29 und 32 er  folgt durch einen Motor mit konstanter Ge  schwindigkeit, wie den     Nebenschlussmotor          12-1.,    so dass der von dem Motor gebrauchte  Strom im wesentlichen der Zugkraft ent  spricht, welche zum Antrieb der Walzen       notwendig    ist. Ein     Amper-emesser        l25    ist in  den Stromkreis des     Notors    124 eingeschaltet.  der unmittelbar den von ihm verlangten  Strom anzeigt. Er zeigt somit auch die Zug  kraft an, welche zum Antrieb der Walzen  erforderlich ist, also auch den Grad der er  langten Erstarrung.

      Der Kolben 64 zum Kippen der Giess  pfanne wird vermittelst eines Dreiweg  hahnes 126, der an die Leitung 127 an  geschlossen ist, gesteuert; diese Leitung  führt zu dem Zylinder 65 des Kolbens 64  und über den Hahn entweder an die Leitung  128, die zu der hydraulischen Druckquelle  führt, oder an die Ableitung<B>129.</B>  



  Der Arbeiter stellt das Steuerventil 126  entsprechend den Anzeigen des     Amperemes-          sers    125 ein, hebt die Giesspfanne schneller,  wenn der von dem Motor 124 gebrauchte  Strom abnimmt, um die Tiefe des     Sammel-          raumes    und den     Erstarrungsgrad    zu erhöhen  und hebt die     Giesspfanne    50 langsamer oder  unterbricht das Heben, wenn der Ampere  messer 125 die Zunahme des Stromes zu dem  Motor 124 anzeigt, so dass der Spiegel in den       Sammelraum    49 gesenkt wird und der Er  starrungsgrad abnimmt.  



  Diese Anordnung mit ihrer Handsteue  rung für den     Kippofen    50 ist besonders vor  teilhaft bei Vorrichtungen zur Herstellung  einer     ununterbrochenen    Bahn, die mehr Me  tall erfordert als in dem Ofen 50 bei einer  einzigen Beschickung erhalten werden kann.

    Der fortgesetzte Betrieb der Walzen erfor  dert ein     ss%iederbeschieken    des Ofens 50, also  eine schnelle     Bewegung    des Ofens 50, um  1h11     1n    die Stellung zurückzuziehen, wo  er eine neue Charge empfängt, und in  die Lage zurückzukehren, wo das Eingiessen  des     Metalles    in die Rinne 62 wieder auf  genommen wird, bevor der Spiegel des     Sam-          melraumes    49 unter eine Mindesthöhe ge  sunken ist.  



  Für Metalle, wie Zink, Messing und  Stahl beträgt die von den Walzen gebrauchte  Kraft etwa eine Pferdestärke pro 0,3 m  Streifen Breite, bei einer Umlaufgeschwin  digkeit der Walzen von 0,3     in/Minute.     



  Die in     Fig.    12 gezeigten Walzen<B>130</B> be  sitzen einen Kern 131, der von einem Man  tel<B>132</B> umgeben ist; sein innerer Durchmes  ser ist bedeutend grösser als der Aussendurch  messer des Kernes. Der Mantel wird von  einer Rolle 133 unterstützt, die in den Stän  dern gelagert ist. Der Mantel 132 und der      Kern 131 stehen an dem Spalt 33 in Ein  griff. Um den Mantel 132 von dem Kern  131 anzutreiben, sind der Kern 131 und der  Mantel 1-32 mit äussern und innern Zähnen  134, 135 versehen, die an der Berührungs  stelle des Mantels und des Kernes, an dem  Spalt 33, in Eingriff stehen; die Zähne 134,  135 können auch fortgelassen werden.  



  Der Mantel kann sowohl aussen, als auch  innen gekühlt werden, z. B. durch Wasser,  das aus den Düsen 136 und 137 gespritzt  wird. Die Düsen 136 sind aussen am Mantel  132 gelagert. Die Düsen 137 treten in den       Zwischenraum    zwischen Mantel 132 und  Kern 131 an einem Punkt, der gegenüber  dem Eingriff von Kern und Mantel liegt.  Der     Zufluss    der Kühlflüssigkeit zu den Dü  sen<B>136</B> und<B>137</B> wird von Hand durch Ven  tile 138 in den Speiseleitungen 139 geregelt,  oder er kann selbsttätig gesteuert werden,       wie    oben beschrieben.  



  Da der Hantel an dem Kern an der Be  arbeitungsstelle dicht anliegt, kann er ver  hältnismässig dünn sein, um das Kühlen zu  erleichtern. Die verhältnismässig billigen  Mäntel können ersetzt werden.  



  In     Fig.    13 bis 15 sind Walzen dargestellt,  die dazu bestimmt sind, um Streifen' ver  schiedener Querschnitte auszuwalzen.  



  Gemäss     Fig.    13 hat die Walze 140 ein  etwa. V-förmiges     Profil    141 mit Flanschen  142, die zugehörige     Walzei    143 ein etwa  V-förmiges,     ausspringendes    Profil 144, so  dass ein V-förmiges Kaliber 145 an dem  Spalt der Walzen gebildet     -wird.     



  Gemäss     Fig.    14 hat die Walze 146 einen  verhältnismässig flachen Mittelteil 147 und  an den Kanten gerade innerhalb der Flan  schen 149 tiefe Aussparungen 148, und die  zugeordnete Walze 150 hat eine ebene Um  fläche 151 von einer Breite gleich dem Ab  stand     zwischen    den Flanschen 149, so dass in  dem Spalt ein etwa U-förmiges Kaliber 152  entsteht.  



  Gemäss     Fig.    15 hat die Walze 153 einen  verhältnismässig ebenen Mittelteil 154 mit  verhältnismässig tiefen Aussparungen 155  auf jeder Seite gerade innerhalb der Flan-    scheu 156, die zugeordnete Walze 157 hat  auch     einen    verhältnismässig     ebenen    Mittel  teil 158, umgeben von tiefen Aussparungen  159, so dass die Walzen an dem Spalt ein  etwa     I-förmiges    Kaliber 160 bilden.  



  Der Streifen kann natürlich auch mit an  dern Querschnitten hergestellt werden, indem  man die     arbeitenden    Umflächen der     M    Talzen  verändert.  



  In     Fig.    1.6 ist eine Einrichtung dar  gestellt, mittelst der die Walzen in verschie  denem Grade an verschiedenen Stellen längs  ihrer Länge gekühlt werden können, was  unter gewissen Umständen und bei gewissen  Walzenarten wünschenswert ist, z. B. um die  Walzen gegen     übermässiges    Verziehen oder  Werfen zu schützen, oder um die zusätzliche       Kühlwirkung    der Flanschen auszugleichen,  indem man das Kühlen an den Walzen  neben den Flanschen vermindert oder unter  lässt. Die Einrichtung besteht aus einem  Hauptrohr 161, das parallel der Walze     16\3     verläuft, Wasser aus der Leitung<B>163</B> mit  Handventil 164 empfängt, oder auch unter  selbsttätiger Steuerung, wie vorher- beschrie  ben.

   Das Kühlwasser     wird    gegen die Walze  162 durch mehrere Zweigleitungen 165 ge  führt, die längs der Hauptleitung 161 an  geordnet sind und durch Nebenventil 166  geregelt werden, wobei die Menge des Kühl  wassers in den verschiedenen Zweigleitungen  165 geregelt werden kann. Die Handregelung  kann durch die selbsttätige Einrichtung mit       Amperemesser    ersetzt werden, welche die  Zugkraft und den     Erstarrungsgrad    anzeigt.  Zu diesem Zweck kann der     Zugkraftanzeiger     167     (Fig.    20) oder der     Zugkraftanzeiger     gemäss     Fig.    17 verwendet werden.

   Bei die  sem ist der Walzenmotor 168 auf einem  Sockel 169 gelagert, der an dem einen Ende  170 drehbar befestigt ist, mit dem andern  auf     einer        Schneidkante    17<B>2</B> ruht, die an dem  kurzen Arm 173 eines Hebels 174 sitzt. Der  Drehpunkt des Hebels liegt bei 175. Sein  langer Arm 176 ist durch einen Lenker 177  mit dem kurzen Arm 178 eines Hebels 179  mit dem Drehpunkt 180 verbunden, dessen  langer Arm auf eine hin- und hergehende      Stange 182 mit Verzahnung 183 zum Ein  griff in ein Zahnrad 184 auf der Welle 185  wirkt, deren Zeiger 186 sich über der Skala  <B>187</B> einer Scheibe 188 bewegt.  



  Die Vorrichtung kann durch einen     Dif-          ferentialverbundmotor    189 mit Serienfeld  angetrieben werden, wie in     Fig.    18 schema  tisch veranschaulicht ist. Ein Anker 190  steht unter dem Einfluss eines Feldes, das  sich aus der vereinten Wirkung einer     Neben-          schlussspule    191 und einer Serienspule 192  ergibt, deren Windungen ein Feld entgegen  gesetzt der Richtung des von der Neben  schlussspule 191 erzeugten herstellen. Durch  die Zunahme des Stromes des Motors 189,  die eine Folge des Wachsens der von den  Walzen erforderlichen Zugkraft entspre  chend dem übermässigen     Erstarrungsgrad     ist, nimmt das resultierende Feld selbsttätig  ab.

   Die Geschwindigkeit des Motors 189  und der Walzen nimmt zu. Bei Abnahme  der Zugkraft für die Walzen als Folge der  Abnahme des     Erstarrungsgrades    nimmt der  Strom in dem Motor 189 und das Feld der  Serienspule 192 ab, so dass das resultierende  Feld zunehmen kann und sich die Geschwin  digkeit des Motors 189 herabsetzt, wodurch  der Erstarr     ungsgrad    wieder steigt.  



  Eine andere selbsttätige Regelungsvor  richtung ist in     Fig.    19 dargestellt.  



  Der Hauptmotor 193 der Vorrichtung  ist ein     Dreiphaseninduktionsmotor    mit Käfig,  der durch Leitungen 194, 195, 196 an den  Anlasser 197 angeschlossen ist. Dieser wird  von den Leitungen 198, 199, 200 gespeist.  Zur Steuerung ist ein Induktionsmotor 201  mit     Dreiphasenwicklung    vorgesehen, der  durch Leitungen 202, 203, 204 an einen Um  schalter 205 angeschlossen ist. Dieser ist sei  nerseits an die Leitungen 198, 199, 200     mit-          telst    der Leitungen 206, 207, 208 angeschlos  sen und schaltet in seiner obern Stellung  den Steuermotor 201 zum Betriebe in der  einen Richtung, in seiner untern     Stellung     den Steuermotor 201 zum Betriebe in ent  gegengesetzter Richtung ein, wie aus dem  Stromschema ersichtlich ist.

      Auf der Welle des Steuermotors 201 sit  zen drei Schleifringe 209, 210, 211, die an  die     Rotorwicklung    angeschlossen und für  Bürsten     bestimmt    sind. Diese sind an     dic     Leitungen 212, 213, 214 angeschlossen, die  zu den Widerständen 215, 216, 217 führen.  Diese sind an ihren entgegengesetzten     Enden     durch einen     T-Leiter    218 verbunden, so dass  der Steuermotor 201 gewöhnlich mit den  Widerständen 215, 216, 217 arbeitet, welche  in den Ankerstromkreis eingeschaltet sind.

    Von den Leitungen 212, 213, 214, welche die  Schleifringe<B>J09, 210,</B> 211 an die Wider  stände 215,<B>216,</B> 217 anschliessen, gehen Lei  tungen 219, 220, 221 aus zu einem gewöhn  lich offenen Schalter 222, der die Leitungen  219. 220, 221 verbinden     kann,    um die Wi  derstände 215, 216, 217 kurz zu schliessen  und diese Widerstände aus dem Ankerstrom  kreis des Motors 201 zu entfernen. Auf diese  Weise wird der Anker des Motors 201 kurz  geschlossen und entsprechend die Geschwin  digkeit des Motors 201 gesteigert, wenn der  Schalter 222 geschlossen ist.  



  Der Steuerungsschalter 205 wird     mittelst     eines     Vorwärtssolenoids    223 in die Vorwärts  stellung bewegt, in die     Rückwärtsstellung     durch ein     Rückwärtssolenoid    224. Der Ge  schwindigkeitsschalter 222 wird     in.    die  Schliessstellung durch ein     Solenoid    225 be  wegt, während der Schalter 205 auch einen  Hilfsschalter 226 einschliesst.

   Der Kontakt  arm 227 dieses     Hilfsschalters    226 berührt  einen Vorwärtskontakt 228, wenn der Steuer  schalter 205 in der Vorwärtsstellung ist,     und     einen     Rückwärtskontakt    229,     wenn    der  Steuerschalter 205 in der     Rückwärtsstel-          lung    ist.  



  In dem Leiter 196 zwischen dem An  lasser 197 zu dem Walzenmotor 193 befin  det sich eine Reihe von Relais 230, 231, 232,  233, 234, 235, welche auf den     Stromfluss    in  dem Leiter 196 ansprechen und mit pro  gressiv zunehmenden Werten in der genann  ten Reihenfolge in Betrieb kommen. Die  Relais 230, 231, 233 sind Überlastungsrelais,  und zwar öffnet sich jedes bei dem Durch  gang eines Stromes, der den für dieses Re-           lais    vorher bestimmten Wert überschreitet;  die Relais 232, 234, 235 sind ebenfalls Über  lastungsrelais, aber jedes von diesen schliesst  sich beim Durchgang eines Stromes von grö  sserem Wert als wie für jenes Relais     vorhi,r     bestimmt.  



  Wenn der Motoranlasser 197 in der       Offenstellung    ist, sind die Relais 230, 231  geschlossen, das Relais 232 ist offen, das  Relais 233 geschlossen, und die Relais 234  und 235 sind offen. Dieser Zustand dauert,  Gis der Strom in der Leitung 196 einen Wert  erreicht, der den vorher bestimmten über  schreitet, bei welchem das Relais 230 ar  beitet.  



  Wenn der Motoranlasser 197 geschlossen  ist, fliesst Strom nicht nur zu dem Walz  werksmotor 193, sondern auch von dem  Hauptleiter 196 durch Leitungen 236 und  237, Schalter des Relais 230, Leitungen 238,  239, Spule 225 des Geschwindigkeitsschal  ters 222, und Leitungen 240, 241, 242, zu  rück zu der Hauptleitung 195. Hierdurch  wird die Spule 225 erregt und der     Geschv#-in-          digkeitsschalter    222 geschlossen, die Wider  stände 215, 216, 217 in dem Ankerstrom  kreis des Steuermotors 201 werden kurz ge  schlossen und der Steuermotor 201 wird zur  Arbeit mit der Höchstgeschwindigkeit an  geschlossen.

   Gleichzeitig fliesst bei geschlos  senem Relais 231 Strom von der Hauptlei  tung 196 durch Leitungen 243, 244, Vor  wärtsspule 223 des Steuerschalters 205, Lei  tungen 245, 246, Schalter des Relais 231,  Leitungen 247, 248, Leitung 242, zurück zur  Hauptleitung 195, um die Vorwärtsspule  223 des Steuerschalters 205 zu erregen. die  sen in die Vorwärtslage zu bewegen und den  Steuermotor 201 für den Vorwärtsgang an  zuschliessen. Da der Geschwindigkeitsschal  ter 222 geschlossen ist, wird der Motor 201  mit der     Höchstgeschwindigkeit    angetrieben.  Der Steuerschalter 205 hat sich in die obere  oder Vorwärtslage bewegt, der Arm 227 des  Hilfsschalters 226 berührt den Vorwärtskon  takt 228, und dieser schliesst einen zweiten  Stromkreis durch die Vorwärtsspule 223 des  Steuerschalters 205.

   Dieser Stromkreis ver-    läuft von der Hauptleitung 196 durch Lei  tungen 243, 244, Spule 223 des Steuerschal  ters 205, Leitung 245, Leitung 249, Schal  ter des Relais 233, Leitung 250, Hilfsschal  terkontakt 228 und     Hilfschaltarm    227, Lei  tung 251, Leitung 242, zurück zur Haupt  leitung 195.  



  Da der Strom in der Leitung 196 wächst,  öffnet sich das Relais 230. Es wird der  Stromkreis durch Spule 25225 des Steuerschal  ters 222 geöffnet, die Widerstände 215, 216,  217 werden in den Ankerstromkreis des  Steuermotors 201 eingeschaltet und die Ge  schwindigkeit des Steuermotors 201     wird     verringert.     Wenn    der Strom in dem Leiter  196 weiter wächst, öffnet sich das Relais  231, um den Stromkreis durch die Vorwärts  spule 223 des Steuerschalters 205 mittelst  des Schalters des Relais 231 zu unterbre  chen. Dieses ist aber ohne Wirkung, weil  der Stromkreis durch Spule 223 auch durch  den Schalter des Relais 233 vervollständigt  ist.

   Wenn der Strom in der Hauptleitung  196 weiter wächst, schliesst das Relais 232  seinen Schalter, aber dieses ist auch unwirk  sam, weil die Leitung 252 des Relais 232 in  Reihe mit dem Hilfsschalter 226 des Steuer  schalters 205 liegt und der Arm 227 des  Hilfsschalters     2?6    in der Vorwärtsstellung  ist, in Berührung mit dem Vorwärtskontakt  228 und nicht in umgekehrter Stellung in  Berührung mit dem     Rückwärtskontakt    229,  an welchen der Schalter des Relais 232 an  geschlossen ist.  



  Wenn der Strom jedoch     in    der Haupt  leitung weiter wächst, erreicht er den Wert,  der für das Relais 233 vorher bestimmt ist,,  dieses öffnet sich, unterbricht den letzten  Stromkreis durch die Vorwärtsspule 223 des  Steuerschalters 205, um diesen in die neu  trale Lage zurückkehren zu lassen, unter  Wirkung eines Übergewichtes (nicht darge  stellt). Es ist jedoch zu bemerken, dass die  ses noch nicht den Steuerarm 227 des Steuer  schalters 226 in Kontakt mit dem Rück  wärtskontakt 229 bringt, so dass der Um  stand, dass der Schalter des Relais 232 ge  schlossen ist, noch ohne Folgen bleibt.      Wenn jedoch der Strom in der Haupt  leitung 1.96     weiter    wächst, arbeitet das Re  lais 234 und schliesst seinen Schalter.

   Es  wird nun ein Stromkreis hergestellt von der  Hauptleitung 196 durch Leitung 243,     Lei-          iung        ?52,        Riickwärtsspule        \?24    des Steuer  schalters 205, Leitungen 254, 255, Schalter  des Relais 234, Leitung 256 und Leitungen  241, 248, 242, zurück zu der Leitung 195.

    Hierdurch wird die     Rückwärtsspule    224 des  Steuerschalters 205 erregt, der     Steuerscha.l-          ter        205    in die     Rückwärtslage    bewegt und  der Steuermotor zum Betrieb in der     Rück-          wärtsrichtung    angeschlossen.

   Wenn der       Steuerschalter    205 so in die     Rückwärtsstel-          lung    bewegt wird, berührt der Arm 227 des       Hilfsschalters    226 den     Rückwärtskontakt     229, und dieser stellt einen zweiten Strom  kreis her durch     Rückwärtsspule    224 des       Steuerschalters    \305.

   Dieser Stromkreis ver  läuft von der Hauptleitung 196 durch Lei  tungen 243, 253,     Rückwärtsspule    224 des  Steuerschalters 205, Leitung 254, Leitung       ?)7,    Schalter des Relais 232, Leitung 252,       Kontakt    229,     Hilfsschalterarm    227 und Lei  tungen 251, 24?, zurück zur Hauptleitung 195.  



  Wenn der Strom in dem Hauptleiter 196        -eiter    wächst     Lind    den für das Relais 235  vorher bestimmten Wert erreicht, wird der  Schalter des Relais 235 geschlossen. Es wird       eiti    Stromkreis geschlossen, der verläuft von  Hauptleitung 196, durch Leitung<B>236,</B> Lei  tung 258, Schalter des Relais 235, Leitung       359,    Leitung 239, Spule 225 des Geschwin  digkeitsschalters     \?'?    2 und Leitungen 240,       ?41,    248, 242 zurück zur Hauptleitung 195.

    Es wird dann die Spule 225 des Geschwin  digkeitsschalters 222 erregt, letzterer ge  schlossen, die Widerstände 215, 216, 217 in  dem Ankerstromkreis des Steuermotors 201  werden kurz geschlossen und der Steuer  tnot.or 201     eingerückt,    so     da.ss    er wieder mit  voller Geschwindigkeit arbeitet, aber dieses       11a1    in umgekehrter Richtung.  



  Wenn jedoch der     Strom    in dem Haupt  leiter 196 abnimmt anstatt zunimmt, so sinkt  er zuerst unter den vorher bestimmten Wert  für das Relais 234. Dieses Relais öffnet sich,    öffnet den Stromkreis durch die Rückwärts  spule 224 des Steuerschalters 205 mittelst  des Schalters des Relais 234. Dies ist aber  unwesentlich, weil ein     weiterer    Stromkreis  geschlossen wird durch     Rückwärtsspule    224  des Steuerschalters     205        mittelst    des Schal  ters des Relais 232.

   Da der Strom in der  Hauptleitung 196 weiter abnimmt, schliesst  sich der Schalter des Relais 233, aber dieses  ist auch unwesentlich, weil der Schalter des  Relais 233 in Reihe mit dem Vorwärtskon  takt 228     des    Hilfsschalters 226 und der Arm  227 des Hilfsschalters 226     vielmehr    in Be  rührung mit dem     Rückwärtskontakt    229 ist  als mit dem Vorwärtskontakt 228.  



  Wenn jedoch der Strom weiter abnimmt,       tritt    das Relais 232 in Wirkung und öffnet  seinen Schalter. Hierdurch wird der zweite  Stromkreis durch die     Rückwärtsspule    224  des Steuerschalters 205 unterbrochen, und  dieser kehrt in seine neutrale Stellung     zu-          riick,    um den Steuermotor 201 auszuschalten.  



  Hierauf wiederholt die Zunahme des  Stromes in der Hauptleitung 196 die vorher  beschriebenen Vorgänge, während die wei  tere Stromabnahme in der Hauptleitung 196  wieder den Schalter des Relais 231 schliesst,  auch der Stromkreis durch die Vorwärts  spule 223 des Steuerschalters 205 wird ge  schlossen und der     Steuermotor    201 in der  Vorwärtsrichtung angetrieben, bis der Strom  in dem Hauptleiter 196 den vorher bestimm  ten Wert zum Betriebe des Relais 233 über  schreitet, entweder mit oder ohne Betrieb des  Relais 230, um den     Steuermotor    201 mit vol  ler     Geschwindigkeit    anzutreiben, je nachdem  der Strom in der Hauptleitung<B>196</B> unter den  vorher bestimmten Wert zum Betriebe des  Relais 230 sinkt oder nicht.  



  Wenn der Strom zu dem Walzenmotor  193 unter den für das Relais 231 vorher be  stimmten Wert sinkt, arbeitet der Steuer  motor 201 in der Vorwärtsrichtung, bis zu  der Zeit, wo der Strom zu dem Walzwerks  motor 193 den für das zweite folgende Re  lais 233 vorher bestimmten Wert überschrei  tet und dann ruht, bis der Strom zu dem  Walzenmotor 193 entweder wieder unter den           für    (las Relais 231 vorher bestimmten Wert  sinkt, in welchem Falle der Kreislauf wie  derholt wird, oder über den für das Relais  234 vorher bestimmten Wert steigt, in wel  chem Falle der Steuermotor 201 in um  gekehrter Richtung angetrieben wird. bis  der Wert des Stromes zu dem Walzenmotor  unter den für das Zwischenrelais 232 vorher  bestimmten Wert sinkt.

   Hierauf ruht wieder  der Steuermotor, bis der Strom zu dem Wal  zenmotor 193     wieder    über den für das Re  lais 234 vorher bestimmten Wert steigt. In  diesem Falle wird der Steuermotor     wieder     in umgekehrter Richtung angetrieben, oder  sinkt wieder unter den für das Relais 237  vorher bestimmten Wert, in welchem Falle  der Steuermotor 201 wieder in der Vorwärts  richtung angetrieben wird.  



  Bei übermässigem Abweichen von den  normalen Bedingungen werden die Relais  230 und 235 eingerückt, um die Widerstände  in dem Ankerstromkreis des     Steuermotors     201 kurz zu schliessen, die Geschwindigkeit  des Steuermotors<B>201</B> zu erhöhen und die  Rückkehr zum Normalzustand zu beschleu  nigen.  



  Es ist hervorgehoben worden, dass die  Zugkraft, die zum     Antrieb    des     Walzwerke    s  erforderlich ist, von dem     Erstarrungsgrad     abhängig ist, im Verhältnis zu dem Abstand  der Walzen,     und    dass natürlich der von  dem     Walzenmotor    193 geforderte Strom von  der Zugkraft     abhängt,    die für die Wal  zen notwendig ist.

   Deshalb ist der Strom  in der Hauptleitung 196, der auf die Re  lais 230, 231, 232, 233, 234 und 235 bei  einem gegebenen Metall und bei einem ge  gebenen Abstand der Walzen und dem  gemäss bei einem gegebenen Kaliber ein  wirkt, abhängig von dem     Erstarrungsgrad     des     Metalles,    und dieser- kann selbsttätig  konstant erhalten werden bloss durch entspre  chenden Anschluss des Steuermotors 201 au  eine oder mehrere Einrichtungen, welche  einen oder mehrere der oben erwähnten F     ak.-          toren    regeln, die den     Erstarrungsgrad    be  stimmen.

      Es kann zum Beispiel der Steuermotor  201 durch entsprechende     tbersetzung    an den  Ofen 50 angeschlossen werden, um das Aus  fliessen des     3letalles    aus dem Ofen 50 in die  Rinne 62 zu regeln, oder der Steuermotor       2O1    kann an die Ventile. 112 angeschlossen  werden, um den     Zufluss    des Kühlwassers zu  den Walzen zu regeln.  



  Die in der Zeichnung dargestellte Ein  richtung ist für den Fall beschrieben wor  den, dass die Schalen 23 zusammen beträcht  lich dicker sind als der Spalt der Walzen,  so dass ein gewalztes Band entsteht; die Ein  richtung kann aber auch benutzt werden.  wenn die Schalen nur     wenig    dicker sind als  die Breite des Spaltes, wo dann der Streifen  einfach geformt wird.  



  Wenn jedoch die Walzen so betrieben  werden, dass ein gewalzter Streifen entsteht,  so ist er weit überlegen dem chemisch gleich  wertigen Streifen, bei welchem kein Walzen  erfolgt.  



  Das beschriebene Verfahren hat eine me  chanische Deformation zur Folge, welche  auf die Körnchen im Augenblick der Erstar  rung einwirkt. Wenn die     Erstarrung    den  Zwischenraum zwischen den beiden Walzen  überbrückt (wie bei     t/    in     Fig.    2 gezeigt) und  jeder Teil des     JeTetalles    plötzlich der mecha  nischen Deformierung unterworfen wird.  fällt der Anfang der Deformierung nicht nur  mit dem ersten Eintreten der Fähigkeit, me  chanische Beanspruchungen aufzunehmen,  zusammen; sondern wirkt in diesem Falle  auf einen Körper, der einen steilen Tempera  turabfall von der Mitte nach jeder äussern  Fläche hat.

   Die heisseren, schwächeren mitt  leren Teile, welche am wenigstens der me  chanischen Deformierung durch späteres  Walzen zugänglich sind, sowohl heiss als  kalt, erleiden den grösseren Teil der mecha  nischen Deformation während des ganzen  Walzvorganges.  



  Ob die vorstehende Theorie richtig ist  oder nicht, es bleibt die Tatsache, dass ein  Werkstoff, der wie beschrieben hergestellt  worden ist, eine Dehnbarkeit und Homogeni  tät hat, welche dem gleichwertigen Metall      überlegen ist, das     entweder    heiss oder kalt  gewalzt ist, und dieses in einem Grade, der  eine bedeutende Erweiterung des     Anwen-          dungsgebietes    gestattet. Zum Beispiel kann  Messing, das nach dem vorliegenden Ver  fahren hergestellt wird, Ziehoperationen       unter -orfen    werden, die viel schwerer sind,  als es bisher möglich war und nach     dein     'Liehen eine weit grössere Freiheit von Rissen  und eine weit bessere Oberflächenbeschaf  fenheit zeigen.  



  Bei. der Behandlung von Legierungen.  die durch Wärmebehandlung gehärtet und       getempert    werden können, ist es möglich, .die  äussern Flächen unter einem oder mehreren  der     Transformationspunkte    des Materials  abzukühlen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur direkten Herstellung von Blechen, Bändern, Profilstäben, Brammen und Knüppeln aus flüssigem Metall zwi- sehen liegend angeordneten, umlaufenden und gekühlten Walzen, dadurch gekenn zeichnet, dass der Erstarrungsgrad des flüs sigen Metalles zwischen den Walzen derart geregelt wird, dass sich oberhalb des Wal zenspaltes an der Oberfläche der mit dem flüssigen Metall in Berührung kommenden Walzen eine erstarrende Schale bildet, deren Dicke im Drehsinne der Walzen zunimallt. UNTERANSPRÜCHE: 1..
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Erstar rungsgrad des flüssigen Metalles derart geregelt wird, da.ss jede der an der Wal zenfläche sich bildenden Schale dicker wird als die halbe Breite des Walzen spaltes, so dass das Material beim Durch gang durch den Walzenspalt gestreckt und verdichtet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Erstar rungsgrad so geregelt wird, dass die Temperatur der einer schnelleren Ab kühlung ausgesetzten Querschnittsteile grösser ist als die Temperatur der andern Teile. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Erstar rungsgrad derart geregelt wird, dass die der heisseren Mittelschicht innewohnende Wärme hinreicht, um die kälteren Ober flächenschichten nach Austritt aus den Walzen auf Anlasstemperatur zu er wärmen. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Grad der Erstarrung vermindert wird, wenn die Belastung wächst, dagegen vergrössert wird, wenn die Belastung abnimmt. . Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Belastung eine Pferdestärke beträgt für eine Strei fenbreite von 0,3 m bei einer Vorschub geschwindigkeit von 0,3 m in der Minute.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da ilurch gekennzeichnet, dass der Erstar- ru.ngsgrad so geregelt wird, dass die Temperatur der Oberfläche des in die engste Stelle des Walzenspaltes eintre tenden Metalles wenigstens teilweise unterhalb einer U mwandlungstemperatur liegt. . Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Ge schwindigkeit und die Fallhöhe des in das Bad zwischen den Walzen einflie ssenden Metallstromes so geregelt werden, da.ss Wirbelungen im Bad verhütet wer den.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch i, dadurch gekennzeich net, dass der Metallstrom dem Bad pa rallel zu den Walzenachsen zugeführt wird. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass der Metallstrom unterhalb der Oberfläche des Bades in dieses ein- gefiihrt wird. Verfahren nach Patentanspruch @ I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass die Zuführung des flüssigen Metalles an den Rändern der Walzen stärker ist als in der Mitte. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass das flüssige Metall zunächst in einen Raum fliesst, der von dem Raum, in dem sich die Schalen bilden, getrennt ist, aber mit diesem in Verbindung steht. 12. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 7 und 11, dadurch ge kennzeichnet, dass in dem trichterförmi gen Vorraum der Badspiegel des flüs sigen Metalles höher gehalten wird als der Spiegel des mit der Walzenober fläche in Berührung stehenden Metalles. 13. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net dass der mittlere Teil der Walzen stärker gekühlt wird als die Randteile.
    14. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeic1:- net, dass die Kühlung der Walzen nur so weit geführt wird, dass sich die Här tung nicht bis in die Mitte des Streifens auswirkt, so dass eine weichere Mittel schicht verbleibt. 15. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Walzen mit verschiedener Intensität gekühlt werden, derart, dass nur auf einer Seite des geformten Materials eine 1lärtung erfolgt. 16. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Grad der Kühlwirkung der Kühlflüssigkeit ge regelt wird.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine Regelvorrichtung für die Umlauf geschwindigkeit der Walzen, die so wirkt, dass der Erstarrungsgrad des flüssigen Me- talles vermindert wird, wenn die Belastung wächst oder umgekehrt. UNTEUANSPUtrCHE 17. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch eine Anzeigevor richtung (186, 187) für den Kraftbedarf der Walzen.
    18. Vorrichtung nach Patentanspruch<B>11.</B> dadurch gekennzeichnet, dass zum Re geln des Kraftbedarfes ein Elektromotor (190) mit einem Nebenschlussfeld (191) und einem Serienfeld<B>(192),</B> das ent gegen dem Nebenschlussfeld wirkt, vor gesehen ist. 19. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch. gekennzeichnet, dass in dem von den Kühlwalzen (2, 3) und einer seit lichen Abdeckung gebildeten Raum zur Aufnahme des flüssigen Bades Scheide wände (13') hineinragen, die dazu be stimmt sind, einen Vorraum für die Zu führung des flüssigen Metalles zu bilden. 20.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 19, dadurch gekennzeich net, dass die Scheidewände (13') einen Trichter bilden, der an seinem untern, bis in die Nähe des Walzenspaltes ragen den Ende Öffnungen (13") hat, durch die das flüssige Metall in den Raum über dem Walzenspalt einfliessen kann. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch eine solche Gestal tung der Walzen, dass sie den zu bilden den Streifen mehr an der Kante angrei fen, als an den andern Teilen. .
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, bei der der von den Walzen gebildete Raum durch Flanschen abgedeckt wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Walzen einen Endflansch hat, der an der arbeitenden Fläche (94) geraubt ist.
CH173812D 1933-05-03 1933-10-20 Verfahren und Vorrichtung zur direkten Herstellung von Blechen, Bändern, Profilstäben, Brammen und Knüppeln aus flüssigem Metall. CH173812A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741950C (de) * 1940-07-13 1943-11-19 Krupp Fried Grusonwerk Ag Vorrichtung zum Regeln der Temperatur des Kuehlmittels zum Kuehlen des Dornendes bei Pressen zum Ummanteln von Kabeln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741950C (de) * 1940-07-13 1943-11-19 Krupp Fried Grusonwerk Ag Vorrichtung zum Regeln der Temperatur des Kuehlmittels zum Kuehlen des Dornendes bei Pressen zum Ummanteln von Kabeln

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