CH173839A - Steuerungseinrichtung für Wechselstrom-Aufzugsanlagen. - Google Patents

Steuerungseinrichtung für Wechselstrom-Aufzugsanlagen.

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CH173839A
CH173839A CH173839DA CH173839A CH 173839 A CH173839 A CH 173839A CH 173839D A CH173839D A CH 173839DA CH 173839 A CH173839 A CH 173839A
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CH
Switzerland
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Inventor
Schweizerisc Schlieren-Zuerich
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Schweizerische Wagons & Aufzue
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Description


  Steuerungseinrichtung für Wechselstrom-Aufzugsanlagen.    Vorliegende Erfindung betrifft eine  Steuerungseinrichtung für     Wechselstrom-          Aufzugsanlagen,    bei der Wechselstromrelais  vermieden sind und welche über einen Gleich  richter mit Gleichstrom gespeist wird.  



  Die Steuerungseinrichtung gemäss der Er  findung zeichnet sich dadurch aus, dass als  Gleichrichter ein Trockengleichrichter vorge  sehen ist, welchem ein Transformator vor  geschaltet ist, durch welchen die Netzspan  nung derart herabtransformiert wird, dass der  Gleichstrom eine Spannung von zirka 50 Volt  nicht übersteigt.  



  Dank dieser     Ausbildung    können keine  Unfälle durch zufällige Berührung span  nungsführender Teile der     Steuerung,    zum       Beispiel    der     Kontakte    der Türschlösser, ent  stehen. Der Gleichrichter wird zweckmässiger  weise so bemessen, dass die Steuerspannung  zwischen 18 und 48 Volt liegt.  



  Auch kann die Steuerungseinrichtung so  ausgebildet werden, dass sie bei Erdschluss  selbsttätig ausser Betrieb gesetzt wird.    Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung als Schal  tungsschema dargestellt.  



  In diesem ist M der Aufzugsmotor, wel  cher durch einen Umschalter mit den Kontak  ten U1K und U2K gesteuert sind. Der Motor  ist unter Vermittlung des Schaltkastens Seit  und des Endschalters ES an das Drehstrom  netz angeschlossen. Von der Motorleitung ist  ein Einphasen-Transformator Tr abgezweigt,  welcher den Gleichrichter Gl speist. Der  Minuspol des Gleichrichters ist bei E geerdet.  Im Pluspol liegen in Serie der Kontakt  Sch K des Schlaffseilschalters, der Halt  knüpf     HK,    die     Sehachttürkontakte   <I>TK</I> von  offener Bauart, der eine der beiden Kontakte       BMK    des     Bremslüftmagnetes   <I>BM</I> und der       Fussbodenkontakt        FBK    der Kabine.

   An letz  teren schliessen sich die ebenfalls in Serie ge  schalteten Aussendruckknöpfe<I>Da</I> an und     in     einer vor dem Fussbodenkontakt     FBK    ab  gezweigten Zweigleitung liegen die     in    Serie  geschalteten Innendruckknöpfe     Di.    An die      Druckknopfgruppen ist der Steuerapparat  StA angeschlossen, welchem die Stockwerk  relais StR und die Vorsteuerrelais VR zu  geordnet sind. VM ist der Verriegelungs  magnet und VK der Verriegelungskontakt im  Türschloss. In den Minuspol ist der Kabinen  schalter KS eingeschaltet, welcher über die  Kontakte U1K und U2K am Umschalter an  die Stromkreise der Umschaltrelais U1 und U2  angeschlossen ist. S sind die Sicherungen.  



  Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist  folgende  Angenommen, es seien sämtliche Schacht  türen geschlossen, wodurch die Türkontakte  TK die Verbindung 2-3 herstellen. Dadurch  wird die     Zuleitung    des Stromes zu den  Aussendruckknöpfen Da über 1, SchK, HK,  TK, BMK1, FBK, 10 hergestellt und gleich  zeitig auch zu den Innenknöpfen Di, indem  der Strom bei BMK zu 9 abzweigt.  



  Durch Druck auf einen der Aussendruck  knöpfe kann der Aufzug gesteuert werden.  Betritt jedoch eine Person die Kabine, so wird  durch den beweglichen Fussboden der Fuss  bodenschalter FBK betätigt und die Zulei  tung 10 zu den Aussendruckknöpfen unter  brochen, wodurch der Fahrgast die alleinige  Verfügung über die Steuerung erlangt.  



  Angenommen, der Fahrgast drücke den  Innenknopf Di 11, so kommt folgender  Stromkreis zustande:  Vom Pluspol des Gleichrichters über die  Steuersicherung 1, überden Schlaffseilschal  terkontakt SchK, den Haltknopf HK in der  Kabine, über die Türkontakte TK, den Brems  magnetkontakt BMK1, Zuleitung 9, Druck  knopf Di 11, Stockwerkrelais 11 zum Ne  gativpol des Gleichrichters 50.  



  Das Stockwerkrelais 11 zieht an und die  beiden Kontaktfinger machen Kontakt mit  der Stange 5. Hierdurch wird zweierlei be  wirkt:  a) es schliesst das Stockwerkrelais 11 einen  Selbsthaltestromkreis von der Zuleitung 9  über den Bremsmagnetkontakt BMK2, wo  durch ein weiteres Drücken des Druckknopfes  Di 11 überflüssig wird.    b) Das Vorsteuerrelais 32 empfängt Span  nung über Steuersicherung 1, Schlaffseilkon  takt SchK, Haltknopf HK, Schachttürkon  takt TK, Bremslüftmagnetkontakt BMK1,  Bremslüftmagnetkontakt BMK2, Kontakt  stange 5, Kontaktfinger 21, Kontaktsegment  des Steuerapparates StA, Kontaktfinger 32,  Umschaltrelaiskontakt U1K, Vorsteuerrelais  32a, zurück nach 50, wodurch das Vorsteuer  relais anzieht.  



  Durch das Anziehen des Vorsteuerrelais  wird zweierlei bewirkt:  c) der Kontaktfinger 34 legt die Spule des  Umschaltrelais U2 an die Kontaktstange 4,  die aber vorerst noch spannungslos ist, da der  Verriegelungskontakt VK noch offen ist.  



  d) Der Kontaktfinger 36 legt den Ver  riegelungsmagnet VM an Spannung, indem  der Strom von 1 über den Kontaktfinger 36,  Verriegelungsmagnet VM nach 50 fliesst.  



  Der Verriegelungsmagnet VM auf der  Kabine zieht an und zieht die nicht gezeich  nete Gleitbahn von dem nicht     gezeichneten          Rollenhebel    weg, wodurch dieser freigegeben  wird und den nicht gezeichneten Verriege  lungsbolzen in den Sohlossteil des Türflügels  schiebt, im letzten Teil seiner Bewegung den  Verriegelungskontakt VK schliessend als  Zeichen, dass die     Schachttüre    sicher     verriegelt     ist. Dadurch wird die Verbindung zwischen  3 und 4 hergestellt und die Umschaltrelais  spule U2 zieht an.  



  Da das Anziehen des Verriegelungs  magnetes VM und die Schliessung des Ver  riegelungskontaktes VK immerhin eine ge  wisse Zeit beansprucht, ist die Verriegelung  der Stockwerkrelais StR 11 über den Kontakt.       BKM=    des Bremsmagnetes vorgenommen, da  mit man nur den Druckknopf     Di        bezw.   <I>Da zu</I>       drii:cken    braucht; der Fortgang ,der Steuerung  geschieht     selbsttätig.     



  Nachdem der     Verriegelungskontakt    VK  geschlossen ist, kommt folgender Stromkreis  zustande: Pluspol,     Steuersicherung    1,     Schlaff-          seilkontakt        SchK,        Haltknopf   <I>HK,</I> Türkon  takte TK, '3,     Verriegelungskontakt    VK, Kon  taktstange 4, Kontaktfinger 34,     Umschalt-          relaissp        ule        U2        zurück    nach 50,

   im     Minuspol.         Das     Umschaltrelais        U2    legt     mittelst    der  Kontakte U2K den Motor an das Netz und  sehliesst den Bremsmagneten BM durch die  Kontakte U2K an die Spannung (über Plus  pol, 1 Bremsmagnetkontakt U2K, Brems  magnetspule RM und nach 50, dem Minus  pol), wodurch die Kabine in Bewegung ge  setzt wird. Der Steuerapparat StA dreht sich  in entgegengesetztem Uhrzeigersinn.  



  Mit dem Anziehen des Umschaltrelais U2  werden ferner folgende Kontakte geschlossen:  4-5 die Zuleitung zur Kontaktstange 5,  1-36 die Zuleitung zur Kontaktstange  36,  34-88 die Zuleitung zum Kabinenschal  ter KS, geöffnet.  



  U2K zur Umschaltrelaisspule U1, damit  diese nicht anziehen kann. Mit dem Anziehen  des Bremsmagnetes BM werden folgende  Kontakte geöffnet:  BMK1, so dass die Druckknopfzuleitung  9 unterbrochen wird.  



  BMK2, so dass die Zuleitung zur Kontakt  stange 5 unterbrochen wird.  



  Der auf der Kabine angebrachte Kabinen  schalter ist parallel zum Kontaktfinger 21 ge  schaltet und dient zum genauen Abschalten  der Steuerung.  



  Durch das Einschalten des Umschaltrelais  wird die gesamte Steuerung durch die Ver  riegelungskontakte VK kontrolliert.  



  Gelangt nun der Aufzug in den Bereich  der angesteuerten Haltestelle, so sehaltet der  Steuerapparat StA das Vorsteuerrelais VR32  ab, indem das Isolationssegment unter dem  Kontaktfinger 21 den Stromkreis 21-32  unterbricht. Der Stromkreis zum Verriege  lungsmagneten VM wird jedoch noch über  den Umschaltrelaiskontakt U2K 1-36 auf  recht erhalten. Die Stromführung des Um  schaltrelais U2 erfolgt jetzt von 4 über den  Kabinenschalter KS, 38, Umschaltrelais  spule     Uz.    Die Kabine fährt mit der normalen  Geschwindigkeit weiter, bis sie sieh auf der  Bremsweglänge der Haltestelle nähert. In  diesem Moment     fährt    der Kabinenschalter  KS gegen eine Gleitbahn, wodurch der Schal  ter KS geöffnet wird.

      Das Umschaltrelais<I>U2</I> fällt ab, trennt den  Motor vom Netz und öffnet gleichzeitig den  Kontakt 1-86, so dass auch der Verriege  lungsmagnet VM abfällt; ferner fällt auch  die Bremse ein, indem der Bremsmagnetkon  takt 1-43 unterbrochen wird. Durch das  Abfallen des Verriegelungsmagnetes VM  wird die nicht gezeichnete     Gleitbahn    gegen  den nicht gezeichneten Rollenhebel gedrückt,  der Verriegelungsbolzen gibt die Schachttüre  frei, nachdem er zuvor den Verriegelungskon  takt VK geöffnet hat. Die Schachttüre kann  nun geöffnet werden. Wenn die Bremse voll  ständig geschlossen ist, wird auch wiederum  der Bremsmagnetkentakt BMK1 geschlossen,  wodurch die Zuleitung zu den Druckknöpfen  wieder     geschlossen    wird.  



  Der Gleichrichter ist nur für niedrig ge  spannten Gleichstrom, zum Beispiel zwischen  18 bis 48 Volt, auf alle Fälle aber so be  messen, dass, !die Spannung an den zugäng  lichen Teilen wie Türkontakten usw. zirka  50 Volt nicht     übersteigt.    Daher ist es mög  lich, die Türkontakte im Interesse der Sicher  heitsschaltung offen zu bauen, da die Be  rührung     derselben    nicht mehr     lebensgefä.hr-          lioh    ist.  



  Sämtliche Steuerkontakte sind vor den  Magnetspulen angeordnet und die eine Seite  des Gleichrichters ist geerdet; ebenso die  Steuerapparate,     das        Türschloss    und die Tür  kontakte. Tritt an irgend einem der Steuer  kontakte oder deren Leitung     Erds@chluss    auf,  so kann keine der Magnetspulen anziehen,  indem diese durch den     Erdschluss    überbrückt       wetden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steuerungseinrichtung für Wechselstrom- Aufzugsanlagen, bei der "V#rechselstromrelais vermieden sind und welche über einen Gleich rIchter mit Gleichstrom gespeist wird, da durch .gekennzeichnet, dass als Gleichrichter ein. Trockengleichrichter vorgesehen ist, wel chem ein Transformator vorgeschaltet ist, durch welchen die Netzspannung derart her abtransfo.rmiert wird, dass der Gleichstrom eine Spannung von zirka. 50 Volt nicht über steigt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Steuerungseinrichtung gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Stockwerkrelais beim Anziehen einen Selbsthaltestromkreis schliesst. 2. Steuerungseinrichtung gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorsteuerrelais den Stromkreis für das Umschaltrelais vorbereitet und denselben erst schliesst, wenn der Verriegelungskon takt anzeigt, dass sämtliche Schachttüren geschlossen und verriegelt sind. Steuerungseinrichtung gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei eingeschaltetem Lastmotor der gesamte Steuerstrom durch die Verriegelungskon takte fliesst. 4. Steuerungseinrichtung gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, :dass die Türkontakte von offener Bauart sind. 5.
    Steuerungseinrichtung gemäss Patentan spruch, gekennzeichnet .durch eine Anord nung, derart, dass bei Erdsehluss der Steuerkontakte die Magnetspulen über brückt -werden, so dass sie nicht anziehen können.
CH173839D 1933-08-30 1934-01-17 Steuerungseinrichtung für Wechselstrom-Aufzugsanlagen. CH173839A (de)

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