CH173846A - Zweitakteinspritzbrennkraftmaschine mit Selbstzündung des eingespritzten Brennstoffes und drei oder mehr in einem Zylinderstern auf einen gemeinsamen Verbrennungsraum arbeitenden Kolben. - Google Patents

Zweitakteinspritzbrennkraftmaschine mit Selbstzündung des eingespritzten Brennstoffes und drei oder mehr in einem Zylinderstern auf einen gemeinsamen Verbrennungsraum arbeitenden Kolben.

Info

Publication number
CH173846A
CH173846A CH173846DA CH173846A CH 173846 A CH173846 A CH 173846A CH 173846D A CH173846D A CH 173846DA CH 173846 A CH173846 A CH 173846A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
fuel
internal combustion
combustion engine
injection
piston
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
A-G Centra Handels-Industrie
Original Assignee
Centra Handels & Ind A G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Centra Handels & Ind A G filed Critical Centra Handels & Ind A G
Publication of CH173846A publication Critical patent/CH173846A/de

Links

Landscapes

  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description


      Zweitakteinspritzbrennkraftmasehine    mit Selbstzündung des eingespritzten     Brennstoffes     und drei oder mehr in einem Zylinderstern auf einen gemeinsamen  Verbrennungsraum arbeitenden Kolben.    Die Erfindung bezieht sich auf eine im  Zweitakt arbeitende     Einspritzbrennkraft-          maschine,    bei der die Verdichtung so hoch  getrieben wird, dass eine Selbstzündung des  eingespritzten Brennstoffes eintritt und bei  der ein     Zylinderstern    mit drei oder mehr  Zylindern vorgesehen ist, deren Kolben auf  einen gemeinsamen Verbrennungsraum ar  beiten.

   Um dabei einen hinreichend kleinen  Verbrennungsraum zu erhalten, hat man  vorgeschlagen, den Kolbenböden die Form  eines Daches zu     geben.     



  Wird .dann am Ende der Kompression  der Verbrennungsraum zwischen den Kol  benböden gleichmässig freigelassen, so be  steht dieser Raum aus einer Anzahl ver  hältnismässig enger, von einer     Age    stern  förmig ausgehender     Spalten.    Es ist schwie  rig, den Brennstoff auf einen so zerklüfte  ten Verbrennungsraum derart zu     verteilen,     dass alle in den Spalten befindliche, verdich-         tete    Verbrennungsluft mit Brennstoff ver  mischt     wird    und eine vollständige Ver  brennung eintritt.

   Dabei soll die Bildung  von     Luftwirbeln    nach     Möglichkeit    ver  mieden werden, da erfahrungsgemäss der       Brennstoff    nur durch die     schnellfliessenden     Fasern des Wirbels mitgerissen     wird,    so  dass der     ausserhalb    dieser Fasern befindliche  Brennstoff mit der Luft nicht in innige Be  rührung kommt.  



  Nach der Erfindung ist bei     Maschinen     dieser Art, um eine rauchlose     Verbrennung     zu erreichen, das Einspritzorgan     zwischen     zwei Zylindern angeordnet. Am Ende der  Kompression wird zwischen dem oder den  dem     Einspritzorgan    gegenüberliegenden Kol  ben und ihnen     gegenüberliegenden    Dach  flächen der ihnen benachbarten Kolben     ein     Zündraum gebildet, der die Hauptmenge der  Verbrennungsluft aufnimmt und in den das       Einspritzorgan    den Brennstoff durch einen      Kanal hindurch einspritzt,

   der am Ende der       Kompressian    von zu beiden Seiten des Brenn  stoffstrahls liegenden Dachflächen von Kol  ben gebildet     wird.    In der     Mitte    des Raumes  sind namentlich bei Maschinen mit     ungekühl-          ten    Kolben die     Vorbedingungen    für die Ent  zündung des Brennstoffes     besonders    günstig,

    da er nur     durch    heisse Kolbenböden begrenzt       ist        und    die wärmeabführenden Flächen im  Verhältnis zum eingeschlossenen     Luftvolu-          men    klein     sind.    Der Brennstoffnebel kann  infolge der Form des     Zündraumes    sich gleich  mässig über diesen -verteilen, so     dass'    bei der  Verbrennung in diesem Raum alle Luft     ver.     braucht werden kann.  



  Auf :der Zeichnung     sind    mehrere Aus  führungsbeispiele der     Brennkraftmazchine     nach der     Erfindung    dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine     Maschine    schematisch im       Längsschnitt    durch den Zylinderstern und  die     Brennstoffpumpe    und veranschaulicht -den  Antrieb der Kolben und der Brennstoff  pumpe;       Fig.    2 ist ein     Querschnitt    nach der Linie       A-B    der     Fig.    1;       Fig.    3     zeigt    einen     Schnitt    durch einen Teil  .des Zylinders einer     Maschine    mit einem an  dern Verbrennungsraum;

         Fig.    4 ist ein Querschnitt nach der     Linie          C-D    der     Fig.        3.;          Fig.    5 ist eine schaubildliche Darstellung  eines Teils: der     Fig.    3;

         Fig.    6 und 7 zeigen weitere Ausführungs  beispiele im     Längsschnitt;          Fig.    8 ist ein     Längsschnitt    durch den Zy  linderstern     einer    Variante der Maschine     nach          Fig.    3 und 4 und zeigt     ein.    Schaubild zur Ver  anschaulichung der     Luftverteilung    im Ver  brennungsraum;       Fig.    9 ist ein Schaubild zur     Veransehau-          lichung    der Einspritzgeschwindigkeit.  



  Bei der im Zweitakt     arbeitenden    Drei  zylindermaschine nach     Fig.    1 und 2 spielen  in einem     Zylinderstern    1 mit drei Zylindern  2, 2, 3 die Kolben 4, 4, 5, von     Jenen,die    bei  den     Kolben    4 die     Spüllufeschlitze    6 in den  Zylindern 2     und    der Kolben 5 die Auspuff  schlitze 7 im Zylinder<B>3</B> steuern. Die drei    Kolben     werden.    durch Kurbeln 8, 8, 9 an  getrieben, deren Bewegung durch Zahnräder  10, 11 weitergeleitet wird.  



  Die drei gegenläufigen Kolben arbeiten  auf einen gemeinsamen Verbrennungsraum.  der im     innern    Totpunkt :der Kolben     zwischen     ihren Böden     gebildet    wird. Diese Böden sind       dachförmig    ausgestaltet. Jeder Boden hat also  eine Dachfläche 12 und     eine    Dachfläche 1.8.  die am First zusammenstossen. Zwischen den  beiden     Zylindern    2     Jer        Spülluftkolben    4 ist  im     Zylinderstern    1 das Brennstoffventil 14       mit    dem Düsenkanal in der     Age    des Aus  puffzylinders<B>3</B> angeordnet.  



  Dem     Brennstoffventil    14 wird der Brenn  stoff durch eine Leitung 15 von der Brenn  stoffpumpe 16 zugeführt, deren Saugraum  durch eine Leitung 17 mit dem nicht gezeich  neten     Brennstoffbehälter    in Verbindung  steht. Der     Plunger    18 der Pumpe wird durch  einen     Nocken    19 mit einer Auflauffläche 29  und     einer    Ablauffläche 30 angetrieben,     -der     auf einer von der Steuerwelle der     Maschine     angetriebenen Welle 20 sitzt.  



  Der Kolben 5 ist gegenüber     -den    Kolben 4  verkürzt,     so-dass    am Ende der Kompression  die einander gegenüberliegenden Dachflächen  1.2, 13 der Kolben 4, 4 nur einen schmalen  Kanal 21 freilassen, während der Boden des       Auspuffkolbens    5 von den ihm gegenüber  liegenden Dachflächen 12, 13 der beiden Kol  ben 4 so weit absteht, dass zwischen den bei  den     Spülluftkolben        einerseits    und dem Aus  puffkolben anderseits ein Raum 22 gebildet  wird.  



  Gegen Ende des Verdichtungshubes be  ginnt die Einspritzung     ges    Brennstoffes;       dieser    wird durch den Kanal 211 hindurch     in          .den    Raum 22 gespritzt, in welchem sich der  Hauptteil der     verdichteten    Luft     befindet.    Da  dieser Raum 22 die Form eines flachen       Daches    hat, wird der an dem First dieses  Raumes eintretende Brennstoffstrahl nach  beiden Seiten abgelenkt und auf die in dem       Raum    22 befindliche Luft     verteilt.    Haben -die  Kolben die in     Fig.    1 dargestellte innere Tot  lage erreicht,

   so     herrscht    in dem Raum 22  der     höchste        Verdiehtungsdruck,    bei dem das           Brennstoffluftgemisch    eine     Temperatur    er  reicht hat, die über der     Selbstzündungs-          temperatur    des Brennstoffes liegt. Das Ge  7nisch wird dadurch entzündet und verbrennt  restlos, da. es die dazu erforderliche     Luft-          menge    vorfindet.

   Die     Einleitung    der Zündung  erfolgt in der Mitte des     Zündraumes    22, da       clieser    Raum nur von den heissen     Böden    der       Kolben    4, 4, 5     begrenzt    und die Abführung  der. Wärme durch diese Flächen im Verhält  nis zum     eingeschlossenen    Luftvolumen am  kleinsten ist.  



  Im     innern    Totpunkt .der Kolben ist auch  die     Einspritzung    beendet.     Die    zuletzt durch  die Düse 14 eingespritzten Brennstoffmengen,  die durch den engen Kanal 2:1 in den     Zünd-          raum    22     vordringen    wollen. werden daran       dadurch    gehindert.     :dass    das Gas in dem     Raum          2-2    sich ausdehnt und ein Teil :davon dem       Brennstoffstrahl    in ,dem     Kanal    21. entgegen  strömt.

   Die zuletzt:     eingespritzten    Brennstoff  teilchen sind dadurch an einem weiteren Vor  dringen gehemmt und werden zum Teil sogar  in die Teile des Kanals     9'1    zurückgedrängt.       welche    der Düse des, Brennstoffventils 14     be-          na.ehbart    sind. Dort befindet sich aber ver  dichtete Luft. die noch nicht     verbraucht    ist,  da. der vorher eingespritzte Brennstoff sofort  tiefer in den Kanal eingedrungen war. Es  werden daher auch die zuletzt eingespritzten  Brennstoffteilchen restlos verbrannt. Die Ma  schine hat daher auch bei sehr hohen Dreh  zahlen eine rauchlose Verbrennung.  



       Per        Zündraum        22        kann        auch        dadurch     sein,     dass    die dem Auspuffkolben 5  gegenüberliegenden Dachflächen 12, 13 der       Spülluftkolben    4, 4     zurückgesetzt    sind, so  dass die Böden dieser Kolben die Formeines       She        Aaehes        erhalten.    Auch können diese  Dachflächen mit     Aussparungen    versehen sein.  



       Bei    der Ausführungsform nach     Fig.    3 bis  5 sind in den beiden gegenüberliegenden       Dachflächen    13     bezw.    12 der Kolben 4, 4  Rinnen 23 in der Richtung des     Brennstoff-          strahles    vorgesehen, die sich gegen den     Zünd-          raum    vertiefen.

   Im     innern    Totpunkt     bilden     die     beiden    Rinnen den     Durehlasskanal    24 für  den     Brennstoff,    der infolge :der Vertiefung    -der     Rinnen    23 gegen den Zündraum 25 dem       Brennstoffstrahl    angepasst ist.

       Die    neben den       Rinnen    23 .stehenden Teile der Dachflächen  12, 13 der Kolbenböden kommen am Ende  der     Verdichtung    dicht aneinander, so     dass          tote    Räume, deren     Luftinhalt    zur Verbren  nung nicht herangezogen werden kann, nach  Möglichkeit vermieden sind.  



  Der Auspuffkolben 5 ist     mit    einer Aus  sparung 25 versehen, die die     Gestalt        einer     flachen Rinne hat,     welche    quer über den Kol  benboden läuft. Diese     Aussparung    bildet zu  sammen mit den gegenüberliegenden Dach  flächen 12 und 13 der     Spülluftkolben        4,den          Zündraum    25.  



  Bei dem     Zündraum    22 nach     Fig.    1 und 2       besteht    infolge der     dachförmigen        Ausgestal-          tung    dieses     Raumes    die Gefahr, dass :die Ver  teilung .des Brennstoffes in der verdichteten  Luft nicht gleichmässig erfolgt, so, dass     in.    den  Ecken des Zündraumes wegen Luftmangel       Kohlenogydbildung    eintreten kann.- Der       Zündraum    25 nach     Fig.    3 bis 5 ist kom  pakter.

   Der zuerst eingespritzte Brennstoff  schiesst durch den Kanal 24     zwischen        :den          Spülluftkolben    4     hindurch,    wobei er sieh in  folge der kegelförmigen Ausgestaltung dieses  Kanals ausbreiten kann, und trifft auf die  verdichtete Luft in dem Raum 25. Dabei  wird schon eine grosse Fläche dieser Luft  menge     unmittelbar    von dem Strahl getroffen.

    Infolge der kompakteren Gestalt des     Raumes          2'5    wird der Brennstoff über :den     ganzen     Raum bis in seine äussersten Ecken     hinein    so  gleichmässig     verteilt,        dass,

      beider     Zündung        i    m  Zeitpunkt des höchsten     VerdichtungsJru        skes     die restlose Verbrennung des     Brennsto.±Fes    in  diesem Raum besser     gesichert    erscheint als  beider     Maschine    nach     Fig.    1 und       In        Fig.    6 ist eine     Maschine    mit fünf     Zy-          lindern    :dargestellt.

   Das     Brennstoffventil    14  ist, was die     Zeichnung        nicht        zeigt,        zwischen     zwei Zylindern 2 mit     Spüllufts,chlitzen    4 und       gegenüber    einem Auspuffschlitze .steuernden  Kolben 5 angeordnet.

   Die     beiden,    diesem  Kolben 5     benaehbarten    Kolben können auch       Spülluftschlitze    steuern.     Auch    hier ist der       Kolben    5 mit einer Rinne 25.     versehen,.    die      zusammen mit den ihr gegenüberliegenden       Dachflächen    12, 13 der benachbarten Spül  luftkolben 4 den Zündraum bildet. Der       Durchlasskanal    24 für den Brennstoff isst  durch die einander gegenüberliegenden Dach  flächen 12, 1'3 der dem Brennstoffventil 14  benachbarten     8pülluftkolben    4 gebildet.  



       Fig.    7 zeigt eine Maschine mit vier Zylin  dern. Das     Brennstoffventil    14 ist zwischen  zwei Zylindern 4 mit     Spülluftschlitzen    gegen  über der Schnittlinie der beiden diesen Zy  lindern gegenüberliegenden, mit Auspuff  schlitzen     versehenen        Zylinder    3 angeordnet.

    Der     Zündraum    ist durch Aussparungen 25  in den im übrigen     dachförmigen.    Böden der       Kolben    5 in den Zylindern '3 und durch die  Dachflächen 12, 13 der Kolben 4 gebildet,  Der     Durchlasskanal    24 -ist wieder durch  Rinnen in den einander am Ende der Kom  pression gegenüberliegenden     Dachflächen    12,       13,der    dem     Brennstoffventil    14 benachbarten  Kolben 4 gebildet.  



  " Nach     Fig.    8 mündet     das        Brennstoffventil     14 nicht     unmittelbar    in den     Durehlasskanal          zwischen    den beiden     Spülluftkolben    4, son  dern in     einen    Raum<B>2'6</B> in dem Zylinderstern  1, an den der     Durehlasskanal    24 unmittelbar  anschliesst. Dieser Raum 26 ist von einem       Kühlwassermantel    27 umgeben.  



  Zu Beginn der Einspritzung, während die  Kolben 4, 4, 5 sich noch auf dem Verdich  tungshub befinden, strömt Luft aus dem Ka  nal 24 in den Vorraum 26, also entgegen  gesetzt zur Richtung des Brennstoffstrahles.  Der Strahl wird dadurch schon in dem     VoT-          raum    26, insbesondere durch     Reibung    an der       entgegenströmenden    Luft, zerstäubt und mit  Luft durchsetzt, wodurch die spätere     Ver-          brennnung        erleichtert    wird.  



  Da nach     erfolgter    Zündung Gas aus. dem  Zündraum 2:5 dem     Brennstoffstrahl    entgegen  strömt, wird der am Ende der     Einspritzung     in den Vorraum     eingespritzte    Brennstoff :dort       angestaut,    in .den Vorderraum verteilt, mit  der dort vorhandenen Luft innig vermischt  und zur     Entzündung    gebracht.  



  Die     Verteilung    der Luft am Ende der  Kompression     zeigt-das    bei     Fig.    8     dargestellte            Schaubild    28. Als Abszisse ist die Länge des       Gesamtverbrennungsraumes    vom Auspuff  kolben 5 bis zur Düse des Brennstoffventils  14 und als Ordinaten sind die     Quersahnitt-          flächen,dieses.    Raumes aufgetragen. Es     zeigt     sich, dass in dem Raum 25 bei weitem die  grösste Luftmenge untergebracht ist, so,     da-ss     dieser Raum zuerst auf die zur Selbstzün  dung des Brennstoffes erforderliche Tempera  tur gelangt.  



  Um eine vorzeitige Zündung des     Brenn-          otoffes    in dem Vorraum 26 zu vermeiden.  wird dieser Raum .durch das Kühlwasser im  Mantel 27     unterhalb    der     Selbstzündungstem-          peratur    des Brennstoffes gehalten.  



  Der Nocken 19 zum Antrieb des     Plun-          gers    18 der Brennstoffpumpe<B>16,</B> hat zweck  mässig eine Auflauffläche, die am Ende we  sentlich weniger steil ist als am Anfang, und  eine längere Ablauffläche 30, so     da.ss    bei     Voll-          last    die     Geschwindiglzeit,    mit der der Brenn  stoff eingespritzt wird, der in     Fig.    9 dar  gestellten Linie 31 entspricht.

   In     Fig.    9 sind  die Geschwindigkeit des     Plungers    18 als Or  dinate und die Zeit als Abszisse     aufgetragen.     Der     Plunger    18 wird zunächst schnell hoch  gestossen, so dass der Brennstoff bei Beginn  der     Einspritzung    im Punkte 32 der Kenn  linie 31 mit grosser Energie durch den Kanal       2'4    hindurch in den Zündraum 25     getrieben     wird. Dann fällt die     Plungergeschwindigkeit     verhältnismässig schnell ab, bis im Punkt 33  der Einspritzvorgang     beendet    ist.

   Dadurch  ist erreicht, dass die zuletzt eingespritzten  Teile nur noch bis in den     Durchlasskanal    24  vordringen können, und so wird die hemmende  Wirkung, welche die aus dem     Zündraum    25  in dem Kanal 24 dem Brennstoffstrahl     ent-          gegengetriebenen    Gase auf die zuletzt     ein-          gespritzten    Teile ausüben, unterstützt. Diese  Brennstoffteile bleiben in der Nähe der  Düse des Brennstoffventils 14 und füllen  dort den Kanal 24 aus, in welchem sie noch  unverbrauchten Sauerstoff vorfinden.  



  Das     Brennstoffventil    kann auch zwi  schen einem Zylinder mit Spülluft- und       einem    Zylinder mit Auspuffschlitzen oder  zwei     Zylindern    mit Auspuffschlitzen au-      geordnet sein. Der Auspuffkolben kann eine       Voreilung    gegenüber dem     Spülluftkolben     haben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zweitakteinspritzbrennkraftmaschine mit Selbstzündung des eingespritzten Brenn stoffes und mindestens drei in einem Zy linderstern auf einen gemeinsamen Ver brennungsraum arbeitenden Kolben, die min- destens zum Teil dachförmige Böden be sitzen, dadurch gekennzeichnet, dass das Einspritzorgan zwischen zwei Zylindern an geordnet ist, und dass am Ende der Kom pression zwischen dem oder den dem Ein spritzorgan gegenüberliegenden Kolben und ihnen gegenüberliegenden Dachflächen der ihnen benachbarten Kolben ein Zündraum gebildet wird,
    der die Hauptmenge der Ver brennungsluft aufnimmt und in den das Einspritzorgan den Brennstoff durch einen Kanal hindurch einspritzt, der am Ende der Kompression von zu beiden Seiten des Brennstoffstrahls liegenden Dachflächen von Kolbenböden gebildet wird. UNTERANSPRüCHE 1. Zweitakteinspritzbrennkraftmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden des oder der dem Ein- spritzorgan gegenüberliegenden Kolben (5) für den Zündraum mit einer Ausspa rung versehen ist.
    2: Zweitakteinspritzbrennkraftmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, mit einer ungeraden Anzahl von Zylindern in jedem Zylinderstern, dadurch gekenn zeichnet, dass die Aussparung im Boden des dem Einspritzorgan gegenüberliegen- den Kolbens (5) eine quer über den Kol benboden laufende flache Rinne (25) bil det.
    3. Zweitakteinspritzbrennkraftmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den einander gegenüberliegenden Dachflächen (12, 13) der dem Einspritz organ benachbarten Kolben (4, 4) in der Richtung des Brennstoffstrahls liegende Rinnen (23) vorgesehen sind, die am Ende der Verdichtung den Kanal (24) bilden, durch den das Einspritzorgan den Brenn stoff in. den Zündraum spritzt.
    .1. Zweitakteinspritzbrennkraftmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass sich die Rin nen (23) gegen den Zündraum (22, 25) er- weitern. 5.
    Zweitakteinspritzbrennkraftmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den dem Einspritzorgan be nachbarten Zylindern (2, 2) ein Vorraum (26) vorgesehen ist, in den das Einspritz- organ mündet und an den der Kanal un mittelbar anschliesst, durch den das Ein- spritzorgan den Brennstoff in den Zünd- raum spritzt.
    6. Zweitakteinspritzbrennkraftmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass der Vorraum (2'6) gekühlt ist. 7. Zweitakteinspritzbrennkraftmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck, mit dem der Brennstoff in den Verbrennungsraum eingespritzt wird, bei höheren Belastungen gegen das Ende der Einspritzung abnimmt.
CH173846D 1932-07-27 1933-07-26 Zweitakteinspritzbrennkraftmaschine mit Selbstzündung des eingespritzten Brennstoffes und drei oder mehr in einem Zylinderstern auf einen gemeinsamen Verbrennungsraum arbeitenden Kolben. CH173846A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE173846X 1932-07-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH173846A true CH173846A (de) 1934-12-15

Family

ID=5691059

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH173846D CH173846A (de) 1932-07-27 1933-07-26 Zweitakteinspritzbrennkraftmaschine mit Selbstzündung des eingespritzten Brennstoffes und drei oder mehr in einem Zylinderstern auf einen gemeinsamen Verbrennungsraum arbeitenden Kolben.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH173846A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2701272C2 (de) 2-Takt-Verbrennungsmotor
EP2631448B1 (de) Verfahren zum Betreiben einer mit wenigstens einer gespülten Vorkammer versehenen Brennkraftmaschine
DE2510101A1 (de) Verbrennungsmotor mit umlaufventil
DE2911889A1 (de) Brennkraftmaschine
DE4109712A1 (de) Verbrennungsmotor mit doppelverbrennungskammern
DE1451640A1 (de) Verbrennungsraum fuer Verbrennungsmotoren
DE2714490A1 (de) Brennkraftmaschine
CH173846A (de) Zweitakteinspritzbrennkraftmaschine mit Selbstzündung des eingespritzten Brennstoffes und drei oder mehr in einem Zylinderstern auf einen gemeinsamen Verbrennungsraum arbeitenden Kolben.
AT142058B (de) Zweitaktbrennkraftmaschine mit Selbstzündung des eingespritzten Brennstoffs und drei oder mehr in einem Zylinderstern auf einen gemeinsamen Verbrennungsraum arbeitenden Kolben.
DE19812800A1 (de) Gegenkolben-Brennkraftmaschine
DE609435C (de) Zweitaktbrennkraftmaschine mit Selbstzuendung des eingespritzten Brennstoffs und drei oder mehr in einem Zylinderstern auf einen gemeinsamen Brennraum arbeitenden Kolben
AT6291U1 (de) Zweitakt-brennkraftmaschine mit kurbelgehäusespülung
DE2743495A1 (de) Verfahren zur verbesserung der zuendwilligkeit und abgassauberkeit eines verbrennungskraftmotors und verbrennungskraftmotor
DE287912C (de)
DE754005C (de) Doppelkolben-Viertaktbrennkraftmaschine
DE499548C (de) Selbstzuendmotor mit ventilgesteuerter, im Kolben angeordneter Brennstoffkammer von konstantem Volumen
CH184957A (de) Brennkraftmaschine mit Kompressionszündung und Einspritzung flüssigen Brennstoffes.
DE704734C (de) Zweitaktzwillingskolbenmaschine
DE2247147C2 (de) Zweitaktbrennkraftmaschine mit Ladepumpenzylinder
CH313444A (de) Zweitakt-Brennkraftmaschine
DE2706687A1 (de) Im zylinderkopf angeordneter verbrennungsraum
CH296441A (de) Mit Luftverdichtung und Selbstzündung arbeitende Brennkraftmaschine.
DE493735C (de) Drehkolben-Brennkraftmaschine mit Selbstzuendung
DE602659C (de) Zweitaktbrennkraftmaschine mit Selbstzuendung des eingespritzten Brennstoffs
DE1576011A1 (de) Vorkammer-Einspritz-Brennkraftmaschine mit veraenderlichem Verdichtungsverhaeltnis