CH173859A - Wärmeaustauscher. - Google Patents
Wärmeaustauscher.Info
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Description
Wär meaustauselier. Die Erfindung bezieht sich auf einen Wärmeaustauscher, der sich auszeichnet durch mindestens ein aus zwei zusammen hängenden, in entgegengesetztem Drehsinn von innen nach aussen gewundenen Rohr spiralen gebildetes Rohrelement.
Je ein Ende mehrerer Rohrelemente kann an eine Zuführungsleitung und die andern Enden der Rohrelemente an eine Abfüh- rungsleitung angeschlossen sein. Es können aber auch mehrere Rohrelemente durch Ver bindung ihrer Enden einzeln oder in Grup pen in Reihe geschaltet sein. Schliesslich können auch Gruppen von in Reihe geschal teten Rohrelementen parallel geschaltet sein. Vorteilhafterweise sind mehrere Rohr elemente über einen Verdrängungskörper ge schoben. Dabei kann der Verdrängungskörper gleichzeitig als Zuführungsleitung oder als Abführungsleitung eines Wärmeträgers aus gebildet sein.
Die Zuführungsenden der Rohrelemente können in umgekehrter Reihen folge an eine Zuführungsleitung angeschlos sen werden als wie die Abführungsenden an eine Abführungsleitung. Für den Wärme- austauscher kann mindestens ein flüssiger oder mindestens ein dampfförmiger oder mindestens ein gasförmiger Wärmeträger verwendet werden. Die Rohrelemente können natürlich auch entweder durch Strahlung oder durch Leitung mittelst einer Feuerung beheizt werden.
Der Wärmeaustauscher kann dadurch als Dampferzeuger ausgebildet sein, dass durch erhitzte Flüssigkeit, welche die Rohrelemente durchströmt, aus Flüssigkeit, welche die Rohrelemente umgibt, Dampf er zeugt wird. Dabei kann an das Gefäss des Wärmeaustauschers ein als Dampfraum aus gebildetes Gefäss angeschlossen sein. Die Rohrelemente können dadurch hergestellt werden, dass ein Rohrstrang auf zwei mitein ander verbundenen Kegeln schraubenförmig aufgewickelt wird und die Rohrschrauben nach Entfernen der Kegel in flache Spiralen umgeformt werden.
Die Rohrelemente kön nen auch so hergestellt werden, dass' vorerst die erste Spirale zwischen zwei Platten, und dann die zweite Spirale zwischen zwei Plat- ten gewickelt wird, wobei die beim Wickeln der zweiten Spirale zwischen den Spiralen angeordnete Platte geteilt ist.
Die Zeichnung zeigt mehrere Ausfüh rungsbeispiele des Wärmeaustauschers ge mäss dEr Erfindung.
Fig. 1 zeigt den Längsschnitt, und Fig. 2 den Querschnitt eines Beispiels; Fig. 3 zeigt die Ansicht von oben, Fig. 4 den Querschnitt, Fig. 5 die Ansicht von un ten eines Rohrelementes des ersten Beispiels.
Durch die Fig. 6 und 7 ist ein erstes Ausführungsbeispiel und durch die Fig. 8 ein zweites Ausführungsbeispiel des Ver fahrens gemäss Patentanspruch II veran schaulicht.
Schliesslich zeigt Fig. 9 ein weiteres Aus führungsbeispiel des Wärmeaustauschers nach der Erfindung.
Der Wärmeaustauscher nach Fig. 1 und 2 besitzt ein Gefäss 1, welchem durch den Leitungsanschluss 2 ein Wärmeträger zu geführt wird. Der Abschluss des Gefässes 1 erfolgt durch den Deckel 3., welcher mittelst Flanschen mit dem Gefäss verbunden ist und einen Leitungsanschluss 4 besitzt, welcher den durch den Leitungsanschluss 2 zugeführ ten Wärmeträger wieder fortleitet. Am Deckel 3 ist ein Verdrängungskörper 5 be festigt, über welchen die Rohrelemente 6, 7 usw. bis 9 gestülpt sind.
Den Deckel 3 durchdringen eine Zuführungsleitung 10 für einen zweiten Wärmeträger und eine ent sprechende Abführungsleitung 11, welche den zweiten Wärmeträger wieder aus dem Wärmeaustauscher abführt. Die Zuführungs leitung 10 ist zunächst am Umfang der Rohr elemente nach unten geführt und kehrt durch den Krümmer 12 wieder in den aufsteigen den Teil 13, an welchen die Zuführungsen den 14 der Rohrelemente angeschlossen sind. Die Abführungsenden 14' der Rohrelemente sind an fdie Abführungsleitung 11 an geschlossen.
Ein jedes der Rohrelemente 6 bis 9 wird also in Parallelschaltung durch den durch die Leitung 10 zugeführten zwei ten Wärmeträger durchströmt. Zum Druck ausgleich im Verdrängungskörper 5 sind an seinem obern Ende kleine Bohrungen 15 an geordnet, welche einen Druckausgleich zwi schen .dem Innern des Gefässes 1 und dem Innern des Verdrängungskörpers herstellen. Zur Aufnahme des Gewichtes der Rohr elemente sind am Verdrängungskörper 5 ausserdem noch die Arme 17, beispielsweise durch Schweissung angefügt, auf welchen die Rohrelemente unter Einfügung nicht ge zeichneter Zwischenlagen abgestützt sind.
Zur Entleeerung des Gefässes 1 ist an seinem Grund eine Entleerungsleitung 16, welche durch ein nicht gezeichnetes Ventil ab geschlossen werden kann, angebracht. Ferner ist auch an einer Verlängerung 18 die Zu führungsleitung 10 bezw. die Abführungs- leitung 11 abgestützt.
Ein Rohrelement, beispielsweise das Rohrelement 6, ist in drei Projektionen in den Fig. 3 bis 5 dargestellt. Der das Rohr element durchströmende Wärmeträger wird durch die Leitung 10 zugeführt, welche durch den Krümmer 12 an die Steigleitung 13 angeschlossen ist. Die Entnahme des Wärmeträgers erfolgt durch die Abfüh- rungsleitung 11. Die obere Rohrspirale 19 ist mit ihrem Anschlussende 14 an die Zu führungsleitung 13 angeschlossen und führt .den Wärmeträger im Sinn der eingezeichne ten Pfeile in der Spirale einwärts, bis an die innerste Stelle 20, an welcher die untere Rohrspirale 12 an die obere Rohrspirale 19 anschliesst.
In der untern Spirale 21 strömt der Wärmeträger wieder auswärts und ver lässt am Abführungsende 14' das Rohr element, um durch die Abführungsleitung 11 abgeführt zu werden. Der Wärmeträger durchströmt also das Rohrelement bezüglich seiner Spiralachse von Anfang bis ans Ende im selben Drehsinn. Die beiden Rohrspiralen 19 und 21 müssen daher bezüglich der Spiral- achse umgekehrten Drehsinn aufweisen. Sie sind also in umgekehrtem Sinn von innen nach aussen gewunden.
Durch die Fig. 6 und 7 ist dargestellt, wie ein Rohrelement nach den Fig. 3 bis 5 aus einem Rohrstrang hergestellt wird. Zu nächst wird zwischen einer ungelochten Platte 2 2 und einer schräg durchbohrten Platte 23 eine erste Rohrspirale 19 gewun den. Zu diesem Zweck wird der Rohrstrang ungefähr bis zur Hälfte durch die Bohrung 24 der Platte 23 hindurchgesteckt, in der Weise, dass die die beiden Spiralen mitein ander verbindende Rohrstrecke 20 in der Bohrung liegt.
Hernach wird auf einer Seite der Platte der Rohrstrang parallel zur Platte gebogen, durch eine Bohrung im Mittel in der Achse der herzustellenden Spirale ein Bolzen 25 durchgesteckt und auf den Bolzen ein Kernstück 26, welches dem freien Raum in der Spirale entspricht auf den Bolzen 25 aufgeschoben.. Zuletzt wird die Platte 22 über den Bolzen geschoben und das Ganze finit einer Mutter 27 gegeneinander festgezo gen. Das Kernstück 26 muss dabei eine grö ssere Stärke besitzen, als der Rohrdurchmes ser, so dass über dieses Kernstück der gerade Teil des Rohrstranges als Spirale aufgewun den werden kann.
Nach Entfernen der beiden Platten 22 und 23 wird der noch gerade Teil des Rohr stranges durch die sehiefe Bohrung 28 einer geteilten Platte 29 hindurchgeschoben, wie der in der Weise, dass die Stelle 20 in der Bohrung 28 liegt. Im Zentrum der Spirale ist wiederum ein Kernstück 30 vorgesehen, welches mit einem Bolzen zwischen die ge teilte Platte 29 und die Platte 31 mittelst dem Bolzen 32 geklemmt wird. Nachdem über das Kernstück 30 die Spirale 21 auf gewunden ist, kann die Platte 29 geteilt und zwischen den beiden Spiralen entfernt wer den. Durch Lösen des Bolzens 32 kann schliesslich auch das Kernstück 30 und die Platte 31 entfernt werden.
Nach Fig. 8 wird _ der Rohrstrang zu zwei kegeligen Schrauben 33 und 34 auf gewunden, nachdem die beispielsweise durch Bolzen erfolgende Befestigung zwischen den beiden Kegeln 33 und 34 gelöst ist, können die Kegel aus den Rohrschrauben entfernt und die Rohrschrauben zu flachen Spiralen umgeformt werden. In Fällen von. starkwan digen Rohren mit grösserem Durchmesser können -die Rohrschrauben vor dem Um- formen gewärmt werden, um die zur Ver formung notwendige Arbeit zu vermindern.
Bei dem in Fig. 9 dargestellten Wärme austauscher sind die einzelnen Rohrelemente mit ihren Zuführnngsen,den 14 in umgekehr ter Reihenfolge an die Zuführungsleitung 35 als wie die Abführungsenden 14' an die Ab führungsleitung 36 angeschlossen., um durch die einzelnen parallel geschalteten Rohr elemente einen gleichen Durchströmungs- widerstand zu erhalten. Es ist natürlich auch möglich, in entsprechender Weise die Zu führungsleitung zu biegen, wie dies in den Fig. 1 bis 5 dargestellt ist.
Es können natürlich auch mehrere Rohr elemente durch Verbindung ihrer Enden in Reihe geschaltet werden. Es wird dadurch der Vorteil erreicht, dass der 'V#Tärmeträger 3nit einer erhöhten Geschwindigkeit über die Heizflächen geführt werden muss, wobei der Wärmeübergang in entsprechender Weise gesteigert wird. In gewissen Fällen können einzelne Rohrelemente in Gruppen parallel geschaltet sein, wobei die Gruppen wiederum in Reihe geschaltet sind. Umgekehrt können aber auch mehrere Rohrelemente in Gruppen in Reihe geschaltet sein, wobei die einzelnen Gruppen dabei wieder parallel geschaltet sind.
Anstatt die Zuführungsleitungen au ssen an den Rohrspiralen vorzusehen, können diese auch im Innern vorgesehen werden, in der Weise, dass der zentrgle Verdrängungs körper entweder als Zuführungs- oder Ab führungsleitung ausgebildet ist. In beson deren Fällen kann natürlich sowohl die Zu führungsleitung, als auch die Abführungs- leitung in den zentralen Verdrängungskör per verlegt werden.
Durch entsprechende Vergrösserung der Wärmeaustauscher kön nen diese einen-so grossen Inhalt aufweisen, dass der darin sich befindliche Wärmeträger zugleich die Aufgabe einer Wärmespeiche rung übernimmt. Als Wärmeträger kommen nicht nur Flüssigkeiten, sondern auch dampf- förmige und gasförmige Mittel in Frage.
Es können auch die Rohrelemente durch eine Feuerung beheizt werden, wobei die Wärme übertragung .entweder durch Strahlung des Feuers oder durch Leitung der Rauchgase er zielt wird. Ausführungen dieser Art kommen insbesondere bei Hochdruckdampferzeugern in Frage, wobei .das, zu verdampfende Ar beitsmittel die Rohrelemente .durchströmt und die Feuergase von aussen die Wärme zufüh ren.
Der Wärmeaustauseher kann aber auch in der Weise als Dampferzeuger ausgebildet sein"dass,durch die Rohrelemente ein Wärme träger strömt, beispielsweise eine Flüssigkeit oder ein. @damp@fförmiges Mittel, wobei die .die Rohrelemente umgebende Flüssigkeit ver- .dämpft wird. Vorteilhafterweise wird dabei dem Gefäss des;
Wärmeaus:tauschers, beispiels weise durch Anschliessen eines weiteren Ge fässes oder durch entsprechende Vergrösserung des Gefässes .des Wärmeaustauschers, ein Dampfraum angegliedert, in welchem die Trennung von Wasser und Dampf stattfinden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: WärmeaustauE:cher, gekennzeichnet .durch mindestens ein aus zwei zusammenhängenden, in* entgegengesetztem Drehsinn von innen nach aussen gewundenen Rohrspiralen gebil detes Rohrdlement. UNTERANSPRüCHE 1.Wärmeaustauscher nach Patentanspruch, ,dadurch gekennzeichnet, dass. je ein Ende mehrerer Rohrelemente an eine Zufüh- rungsleitung und die andern Endender Rohrelemente an eine Abführungsleitung angeschlossen sind. 2. Wärmeaustauscher nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Rohrelemente durch Verbindung ihrer Enden in: Reihe geschaltet sind.3. Wäxmeaustaus scher nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass Gruppen von parallel geschalteten Rohrelementen in Reihe geschaltet sind. 4. Wärmeausta-us,cher nach Patentanspruch, dadurch ,gekennzeichnet, dass Gruppen von in Reihe geschalteten Rohrelementen parallel geschaltet sind. 5. Wäxmeaus:tauscher nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Rohrelemente über einen Verdrängungs körper geschoben sind.6. Wärmeaustauseher nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ver= drängungskörper als, Zuführungsleitung eines Wärmeträgers ausgebildet ist. 7. Wärmeaustauscher nach Patentanspruüli 5, dadurch gekennzeichnet,,dass ,d-er Ver drängungskörper als Abführungsleitung eines Wärmeträgers ausgebildet ist.B. Wärmeaustauseher nach lTnteran.spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ver- drängungskörper mit den auf ihn ge schobenen Rohrelementen in einem Ge fäss angeordnet ist. 9. Wärmeaustaus:cher nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass; die über den Verdrängungskörper geschobenen Rohrelemente parallel geschaltet sind.10. Wärmeaustauscher nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass: die Zu führungsenden der Rohrelemente in um gekehrter Reihenfolge an eine Zufüh- rungsleitung angeschlossen sind, als wie die Abführungsenden an die Abfüh- rungsleitung. 11. Wärmeaustauscher nach Patentanspi-ueh I, gekennzeichnet durch die Ausbildung als Wärmespeicher.12.. Wärmeauss.tauscher nach Patentanspruch I, dadurch geikennzeichnet"dass die Rohr spiralen von einem flüssigen Wärmeträ ger umgeben sind. 13. Wärmeaustauscher nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass -durch die Rohrspiralen ein flüssiger Wärmeträger strömt. 14. Wärmeaustauseher nach Patentansprueh I,dadurch gekennzeichnet, dass die Rohr spiralen von einem dampfförmigen Wärmeträger umgeben sind.15. Wärmeaustauscher nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohr spiralen von einem dampfförmigen Wärmeträger durchströmt werden. 16. Wärmeaustauscher nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet"dass die Rohr- spiralen von einem gasförmigen Würme- träger umgeben sind. 17. Wärmeaustauscher nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohr spiralen von einem gasförmigen Wärme träger durchströmt werden.18.ZVärmeaustauscher nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohr spiralen von einem erhitzten Mittel durch strömt werden und von einer Flüssigkeit. umgeben sind, welche die Wärme des er hitzten, die Rohrspiralen durchströmen den Mittels zugeführt. wird, wobei eine Verdampfung der Flüssigkeit eintritt. 19. \Värmeaustauseher nach Unteranspruch 18, "gekennzeichnet durch ein an das Ge fäss des Wärmeaustausehers angeschlos senes, als Dampfraum ausgebildetes. Ge fäss.20. Wärmeaustauseher nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohr elemente von aussen durch Strahlung mit- telst einer Feuerung heizbar sind. 21.. Wärmeaustausüher nach Patentanspruch I., dadurch gekennzeichnet, dass die Rohr elemente von aussen durch Wärmeleitung mittelst einer Feuerung heizbar sind.:PATENTANSPRUCH It Verfahren zur Herstellung des Wärme- austauschers nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung des Rohrelementes ein Rohrstrang auf zwei mit einander verbundenen Wicklungskernen auf gewickelt wird. UNTERANSPRüCHE: 22.Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass ein Rohrstrang auf zwei miteinander verbundenen Kegeln schraubenförmig aufgewickelt wird und die Rohrschrauben nach Entfernen der Kegel in flache Spiralen umgeformt werden. 23.Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass vorerst die erste Spirale zwischen zwei Platten und dann die zweite Spirale zwischen zwei Platten gewickelt wird, wobei die beim Wickeln ,der zweiten Spirale zwischen den Spiralen angeordnete Platte geteilt ist.
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-
1933
- 1933-05-12 CH CH173859D patent/CH173859A/de unknown
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