CH173890A - Elektromagnetisches Relais mit an seine Kontakteinrichtung angeschlossenem zu steuerndem Stromkreis. - Google Patents

Elektromagnetisches Relais mit an seine Kontakteinrichtung angeschlossenem zu steuerndem Stromkreis.

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CH173890A
CH173890A CH173890DA CH173890A CH 173890 A CH173890 A CH 173890A CH 173890D A CH173890D A CH 173890DA CH 173890 A CH173890 A CH 173890A
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Marius Haslev Andreas
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/64Protective enclosures, baffle plates, or screens for contacts
    • H01H1/66Contacts sealed in an evacuated or gas-filled envelope, e.g. magnetic dry-reed contacts

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Description


  Elektromagnetisches Relais mit an seine     .Kontakteinrichtung    angeschlossenem  zu steuerndem Stromkreis.    Die     vorliegende        Erfindung    betrifft ein       elektromagnetisches        Relais    mit an seine     Kon-          takteinrichtung        angeschlossenem    zu steuern  dem Stromkreis, das sich dadurch auszeich  net,     da.ss    es eine grosse Empfindlichkeit auf  weisen, und     -dass    es auch nach vielen Jahren  noch sicher wirken kann.

   Das Relais nach  der Erfindung ist durch einen in einem min  destens nahezu sauerstofffreien Behälter aus  isolierendem Material, zum Beispiel Glas, frei       beweglichen    Anker gekennzeichnet, von wel  chem Teile bei     beschlossenem    zu steuerndem  Stromkreis im Stromkreis lieben.  



  Ein Relais nach der Erfindung kann in  zwei Hauptarten herbestellt werden. Im  einen Falle steht der Anker, welcher ein Teil  der     Kontakteinrichtung    ist, in dauernder       Verbin.dunb    mit dem einen Anschluss an die       Kontakteinrichtung    des Relais, während der       zweite    Anschluss mit einem     Kontaktstück    der       Kontakteinrichtung    in Verbindung steht,  welches derart im Rohr fest angebracht ist,       da.ss    der Anker, wenn das Relais erregt wird,         hegen    dieses Kontaktstück     angezogen    wird.

    Da der als Kontaktbrücke wirkende Anker  mit dem einen Anschluss an die     Kontaktein-          richtung    .dauernd verbunden ist, ist immer  nur eine Kontaktstelle zu schliessen, wodurch  die Sicherheit für einen guten Kontakt  grösser     wird,    als wenn bleichzeitig zwei Kon  taktstellen beschlossen werden müssten.  



  Bei der zweiten Art des Relais sind im       Behälter    mindestens zwei Kontaktstücke aus       mabnetisierbarem    Material fest angeordnet,  welche in.den. durch das Relais beeinflussten  Stromkreis     eingeschaltet    sind und Polschuhe  für einen ausserhalb des Behälters angeordne  ten, die Relaisspule bildenden Elektromagnet  bilden, geben welche Polschuhe der frei be  wegliche Anker     angezogen    wird, wenn der  Elektromagnet durch den durch die Relais  spule     fliessenden    Strom magnetisiert wird  und den durch das Relais beeinflussten Strom  kreis schliesst.  



  Die     erste    Art hat den Vorteil, dass immer  nur eine Kontaktstelle geschlossen werden      soll, aber bei der zweiten Art ist nur der  Anker beweglich, wogegen bei der ersten  auch die Verbindungseinrichtung zwischen  Anker und     Anschlussstelle    beweglich sein  muss.  



  Einige Ausführungsformen des Erfin  dungsgegenstandes sind auf der     Zeichnung          dargestellt,    und zwar zeigt:       Fig.    1     .ein    zweipoliges Relais mit weg  rechtem     Eisenbalken,    nach der ersten Art,       Fig.    2 eine weitere Ausführungsform mit  dauernder Verbindung des Ankers mit :dem  einen Anschluss :

  der     Kontakteinrichtung,          Fig.    3 ein Relais mit     senkrechtem    in der  Relaiswicklung angeordnetem Eisenbalken,       Fig.    4 ein     Relais    mit zwei Ankern,       Fig.    5 einen Schnitt     nach,der    Linie V -V  in der     Fig.    4,       Fig.    6 einen Schnitt durch eine weitere  Ausführungsform :

  des Relais,       Fig.    7 die Kontakteinrichtung eines  Relais, das sowohl als     Ruhestromrelais    wie  als     Arbeitsstromrelais    wirken kann,       Fig.    8 ein Relais, das entweder als Ruhe  stromrelais oder als     Arbeitsstromrelais    ver  wendet werden kann,       Fig.    9 in Seitenansicht ein Relais nach  der zweiten Art mit     wagrecht    liegendem  Anker nach der     Schnittlinie        IX-IX    in       Fig.    10,

         Fig.    10 dasselbe     Relais    im Schnitt nach  der Linie     X-X    in     Fig.    9,       Fig.    11 eine andere Ausführungsform des  Ankers     eines    Relais nach     Fig.    9 und 10 in  Seitenansicht,       Fig.12    denselben Anker in Vorderansicht,       Fig.    13 eine dritte Ausführungsform für  den Anker in     Obenansicht,          Fig.    14     :

  denselben    Anker in Vorderan  sicht,       Fig.    15 eine Ausführungsform des Relais  mit einer besonderen     Befestigungsverrichtung     für -die Kontaktstücke im Schnitt nach .der  Linie     XV-iXV    in     Fig.    16,       Fig.    16 einen     senkrechten        Schnitt    nach  der Linie     XVI-XVI    der     Fig.    15, und         Fig.    17 einen senkrechten Schnitt     .durch     eine     besondere    Ausführungsform :

  des Relais,  nach welcher in die Polschuhe des Relais  magnetes eine Anzahl Rohre mit je ihrem  Anker angeordnet sind.  



  Das in     Fig.    1 :dargestellte Relais besteht  aus einem zweipoligen, die Relaisspule bil  denden Elektromagnet 1, dessen Pole ein  Stück in :die Wand     :eines    in passender Weise  befestigten     Glasbehälters    2 geführt sind,     wel-          eher    :durch     Luftverdünnung    mindestens nahe  zu sauerstofffrei gemacht ist.  



  Im Boden des Glasbehälters 2 ist ein  kleiner Napf 4 angegossen, der eine Queck  silbermenge 5 aufnimmt, die     mittelst    eines  eingeschmolzenen Platinfadens oder :derglei  chen in     @dauermder    Verbindung mit     der    Lei  tung 6     des    durch das     Relais    beeinflussten  Stromkreises     steht.    Der :den Kontakt bildende  Anker 7 besitzt einen Zapfen 8, der dauernd  in das Quecksilber 5 taucht. Das eine Ende  ,des Balkens 7 ruht auf einem Absatz 9 im  Glasrohr, das andere auf dem obern Rande  des Napfes 4.

   Der zweite Kontakt des durch  das     Relais    beeinflussten Stromkreises besteht  aus zwei     festen,    Kontaktkörpern 3, die mit  der     Leitung    6' verbunden sind, die innen im  Glasrohr 2 angeordnet sind, und zwar gerade  über den Enden des Eisenbalkens 7. Wenn  durch die Relaisspule ein Strom fliesst, zieht  .der Magnet den Eisenbalken an und :dieser  schliesst :dadurch den durch das Relais     zu     beeinflussenden     ,Stromkreis    über :die Kon  takte 3.

   An und für sich würde ein Kon  taktkörper genügen, aber durch die Anord  nung von zwei Kontaktkörpern wird grössere  Sicherheit für eine gute     .Kontaktverbindung          .erreicht.    Das Relais kann auch als     Diffe-          renzialrelais    eingerichtet werden, in welchem  Falle der Magnet zwei derart entgegengesetzt       gewickelte    Spulen:     besitzt"dass    zwei durch die  Wicklungen fliessende Ströme von derselben  Stromstärke keine     Magnetisierung    des Elek  tromagnetes bewirken.  



  Statt .der in     Fig.    1     dargestellten    Verbin  dung zwischen dem Eisenbalken und der Lei  tung 6 des durch das Relais beeinflussten       Stromkreises,    kann am Eisenbalken eine zum           Beispiel    aus Platin     bestehende    Metallfeder 11  gemäss     Fig.    2 festgelötet sein. .deren freies  Ende im Glas eingeschmolzen und mit der       Leitung    6 verbunden ist. Der Eisenbalken 7  ruht dabei zum Beispiel auf zwei stufenför  migen Ansätzen 9 und 9a im Glasrohr.  



  In     Fig.    3 ist ein Relais dargestellt, bei  welchem das Glasrohr 2 in die Relaisspule  12 selbst hineingesteckt ist. Der     Eisenbalken     7 steht hier senkrecht und taucht in das  Quecksilber ein. Wenn der Strom durch die  Relaisspule geschlossen wird, zieht die Spule  den Eisenbalken nach oben, bis er gegen die  feste Kontaktplatte 13 stösst, wodurch der  Stromkreis über das Quecksilber 5, den  Eisenbalken 7 und die Kontaktplatte 13 ge  schlossen wird.  



  Oft verwendet man Relais mit zwei  Ankern, von denen der eine zum Beispiel  durch eine kleinere Stromstärke als der  zweite angezogen wird und wodurch zum  Beispiel erst eine Alarmvorrichtung und  darnach zum Beispiel eine Ausschaltungsvor  richtung betätigt werden kann. Für diesen  Fall können zum Beispiel zwei Glasröhren  14 und     1"0,    wie in     Fig.    4 dargestellt, in der  Relaiswicklung angeordnet werden. Die Glas  röhren haben dabei     zweckmässigerweise    ge  mäss     Fig.    5 halbrunden Querschnitt.

   Die  Alarmvorrichtung und die Ausschaltungs  vorrichtung werden dabei parallel geschaltet,  indem in jeder Glasröhre oben eine Kontakt  platte 16 angeordnet ist, von denen die eine  mit der einen Klemme der Alarmvorrichtung,  die andere mit der einen Klemme der Aus  schaltungsvorrichtung verbunden ist, wäh  rend die zweiten Klemmen der Alarmvor  richtung     bezw.    der     Ausschaltungsvorrichtung     mit der einen Klemme der Stromquelle ver  bunden sind, deren zweite Klemme mit dem  Quecksilber 5 verbunden ist.  



       iStatt    zweier Glasröhren kann auch ein  Glasrohr als gemeinsamer Quecksilberbehäl  ter mit zwei durch eine Scheidewand getrenn  ten Eisenbalken angeordnet werden. Die       Dimensionierungsunterschiede    zwischen den  Ankern (Eisenbalken) werden in einfacher  Weise dadurch erreicht, dass gemäss     Fig.    4    der Durchmesser des einen Balkens 7a  grösser ist als der Durchmesser des zweiten  Balkens 7. Auch kann der Abstand zwischen  dem obern Ende des Eisenbalkens und der  Kontaktplatte bei dem einen Rohr grösser  sein als beim zweiten.  



  Man kann auch bei den Relais mit zwei  Ankern zwei Wicklungen mit derselben An  zahl     Amperewindungen    anordnen und in  jeder Wicklung ein Glasrohr mit Ankern  verschiedener Dimensionen anbringen. Oder  man kann     umgekehrt    zwei Glasröhren mit  Ankern derselben     Dimensionen    und Wicklun  gen mit verschiedener     Amperewindungszahl     verwenden.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    6  ist das Glasrohr 2 ganz flach und mit einem  angeblasenen oder angegossenen Napf     4,1     für das Quecksilber 5 versehen. Der Anker  7 ruht hier unmittelbar auf dem Boden des  Glasrohres auf.  



  Bei den in     Fig.    7 und 8 dargestellten  Relais sind die Relaismagnete auf der Zeich  nung nicht gezeichnet.  



  Das in     Fig.    7 dargestellte Relais kann  sowohl als     Ruhestromrelais    wie als     Arbeits-          stromrelais    verwendet werden. Zu diesem  Zweck ist am Boden des Glasrohres ein Kon  taktstück 17 angeordnet, während das Relais  im übrigen wie das in     Fig.    6 gezeigte Relais  ausgebildet ist. Es kann auch als Umschalt  relais verwendet werden. Das Relais kann  in diesem Falle zwei voneinander unab  hängige Stromkreise steuern.

   Der beiden       Stromkreisen    gemeinsame Punkt der     Vm-          schaltkontakteinricUtung    ist das Quecksilber  5, während die Verbindung zum Kontakt  stück 17 bei nichterregtem, zum     Kontakt-          stück    3 bei erregtem Relais hergestellt ist.  



  Das in     Fig.    8 dargestellte Relais     ist    in  der Hauptsache von derselben Konstruktion  wie das in     Fig.    6 dargestellte. Es ist. aber  gegenüber dem Napf 4a in der Glaswand ein  entsprechender Napf 18 und vor diesem  Napf der Zapfen 19 angeordnet.     In    der auf  der Zeichnung gezeigten Lage wirkt das  Relais gerade wie .das in der     Fig.    6 dar  gestellte, das heisst als     Arbeitsstromrelais,         Wird aber das Glasrohr um seine Längs  achse um<B>1.80'</B> gedreht,.

   so dass die Kontakt  platte 8 und der Napf 18 nach     unten    gekehrt  sind, wird das Quecksilber auch in den Napf  18 überlaufen und das Relais wirkt dann als       Ruhestromrelais,    indem der zu steuernde       Stromkreis    dann mit einem in diesen Napf  1:8 eingehenden Anschluss verbunden wird.  Es wird in diesem Falle natürlich voraus  gesetzt, dass das Glasrohr zur Ermöglichung  seiner Drehung von dem Elektromagneten  gelöst werden kann, indem der Elektro  magnet immer über dem Rohr angeordnet  sein muss.  



  Das in     Fig.    9 und 10 dargestellte Relais  besteht aus einem hufeisenförmigen Elektro  magnet     a,    dessen Polschenkel b mit Pol  schuhen c versehen sind, die sich eng an die  Aussenseite eines Glasrohres d anschliessen.  Vor diesen Polschuhen c sind in dem Rohr d  entsprechende, sich an die Innenwand des  Rohres eng anschliessende weitere Polschuhe  e aus     magnetisierbarem    Material angeordnet,  die durch im Rohr eingeschmolzene Metall  stücke     J    ebenfalls aus     magnetisierbarem    Ma  terial festgehalten werden.

   Die im Innern  des Behälters befindlichen Polschuhe e sind  in den durch das Relais beeinflussten .Strom  kreis eingeschaltet, weshalb sie im folgen  den als     Polschuhkontakte    bezeichnet werden.  Der Anker     h    des Relais besteht aus einer  Platte aus     magnetisierbarem    Material und ist  in der in     Fig.    10 dargestellten     Ausführungs-          form    in     wagrechter    Lage angeordnet, in wel  cher er, wenn der Elektromagnet a stromfrei  ist, von in der Rohrwand eingeschmolzenen  Zapfen i aus Glas oder dergleichen unter  stützt wird.

   Wenn der Elektromagnet     a    er  regt wird, wird der Anker h angezogen und  schliesst den durch das Relais     beeinflussteu     Stromkreis auf dem Wege über die Pol  schuhkontakte e.  



  Die Sicherheit für guten Kontakt wird  dadurch gross, dass der durch das Relais be  einflusste Stromkreis dadurch geschlossen  wird, dass der als Kontaktstange wirkende  Anker unmittelbar an die als Kontakte wir  kenden     Polschuhe    angezogen wird.    Bei der in     Fig.    11 und 12 dargestellten  Ausführungsform besteht der Anker aus  einer dünnen Platte k aus     magnetisierbarem     Material, die, um die nötige Starrheit zu er  reichen, mit Längsrippen l versehen ist, wel  che Rippen zum Beispiel dadurch hergestellt  werden können, dass die Ränder der Platte     1L     aufgebogen werden.

   An der Unterseite der  Platte<I>k</I> ist ferner ein Gewicht     nz,    zum Bei  spiel aus Metall, angebracht, das dem Anker  das nötige Gewicht gibt, damit er mit Sicher  heit in seine Ruhelage auf seine Unter  stützung zurückfällt und dadurch den über  die     Polschuhkontakte    fliessenden Strom ab  brechen kann, wenn der Magnet erregt wird.  



  Bei der in     Fig.    18 und 14 dargestellten  Ausführungsform besteht der Anker aus  zwei den Polschuhen angepassten Platten     n     aus     magnetisierbarem    Material, die     mittelst          zweier    paralleler Drähte oder eines Ge  stänges o ebenfalls aus     magnetisierbarem     Material, die an den Platten festgelötet oder  angeschweisst sind, verbunden sind.  



  Das in den     Fig.    15 und 16 dargestellte  Relais unterscheidet sich von dem in     Fig.    9  dargestellten dadurch, dass die     Polschuhkon-          takte        e    je mit     Ausbohrungen    p versehen sind,  die dazu dienen, die Kontakte e auf federn  den Metallstücken q anzuordnen, welch letz  tere am freien Ende in ein Gestell r aus Glas  oder dergleichen eingeschmolzen sind, in des  sen Mitte ein Ständer s eingesetzt ist, auf  welchem eine Unterlage t zur     Unterstützung     des Ankers h in seiner Ruhelage befestigt ist.

    Die Federwirkung der Metallstücke q be  wirkt, dass die     Polsehuhkontakte    fest gegen  die Innenwand des Rohres gedrückt werden.  Die     wägrechte    Unterlage t, die zweckmässig  aus einer dünnen Metallplatte mit geneigten  Kanten     u    besteht, die zur Steuerung des  Ankers dienen, wenn dieser gegen die Unter  lage fällt, ist derart angeordnet, dass man  durch eine geringe Veränderung der Unter  lage den Abstand zwischen dem Anker und  den     Polschuhkontakten    und dadurch die  Empfindlichkeit des Relais verändern kann.

    Indem sowohl die     Polschuhkontakte    e wie  die Unterlage<I>t</I> an dem Gestell<I>r</I>     befestigt         sind, wird der Vorteil erreicht, dass sämt  liche innern Teile des     Relais    zu einer Einheit  zusammengebaut werden können, die als  Ganzes in das Glasrohr hineingesteckt wer  den kann, was insbesondere in der Massen  fabrikation vorteilhaft ist. Gleichzeitig wird  vermieden, dass das Glasrohr mit andern  Durchführungen als die für den     Anschluss     der Leitungen nötigen Drähte versehen wer  den muss, wodurch die Konstruktion des  Rohres vereinfacht und verbilligt wird.  



  In     Fig.   <B>17</B> ist eine andere Ausführungs  form des Magnetsystems des Relais dar  gestellt, bei der in die Polschuhe der Relais  spule eine Anzahl Röhren mit je ihrem Anker  und ihrer Kontakteinrichtung angeordnet  sind, indem die äussern Polstücke v für die  einzelnen Anker gemeinsam sind, während  die in dem durch das Relais beeinflussten  Stromkreis liegenden Kontakte in beliebiger  Weise verbunden sein können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektromagnetisches Relais mit an seine Kontakteinrichtung angeschlossenem zu steuerndem Stromkreis, gekennzeichnet durch einen in einem mindestens nahezu sauerstoff freien Behälter aus isolierendem Material frei beweglichen Anker, von welchem Teile bei geschlossenem zu steuerndem Stromkreis im Stromkreis liegen. UNTERANSPRttCHE 1. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch einen Behälter, der verdünnte Luft enthält. ?. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch einen gläsernen Behälter. 3.
    Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Anschlussteil der Kontakteinrich tung mit dem frei beweglichen Anker dauernd elektrisch verbunden ist, wäh rend der zweite Anschlussteil mit einem Kontaktstück der Kontakteinrichtung verbunden ist, der im Behälter fest an geordnet ist. 4. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch,- gekennzeichnet durch einen Eisenbalken als Anker. 5. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker einen Zapfen trägt, der dauernd in einen mit Quecksilber gefüllten Napf im In nern des Glasrohres hineinragt, welches Quecksilber in den zu steuernden Strom kreis eingeschaltet ist.
    6. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Behäl ter aus einem flachen Glasrohr besteht, auf dessen Boden der Eisenbalken bei nichterregtem Relais ruht, wobei ein am Ankerbalken befindlicher Zapfen in das in einem Napf befindliche Quecksilber eintaucht. 7.
    Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Glasrohr zwei übereinander liegende Kontakte der art angeordnet sind, d.a.ss der eine bei stromloser Relaiswicklung durch den Anker mit dem mit dem Anker dauernd verbundenen Anschlussteil verbunden ist, während der andere durch den Anker mit dem mit dem Anker dauernd verbun denen Anschlussteil verbunden wird, wenn das Relais erregt ist. B. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr.
    zwei übereinander liegende Näpfe besitzt, und dass der Anker mit zwei Zapfen aus gerüstet ist, von welchen der eine oder der andere in den entsprechenden Napf eintauchen kann. 9. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 3 und4 , dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr einen stufenförmigen Ansatz besitzt, der in Verbindung mit dem Napf eine Unter stützung für den Anker bildet. 10. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, nass der Behäl ter in der Relaisspule angeordnet ist, und dass der Eisenbalken auf einer Queck silberoberfläche schwimmt. 11.
    Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen ö, 4 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Relaisspule zwei Glasbehälter nebenein ander angeordnet sind, und jeder einen Anker enthält, von welchen der eine Anker im Verhältnis zum andern so dimensioniert ist, dass er erst bei einer grösseren :Stromstärke als derjenigen, bei welcher der andere Anker angezogen wird, angezogen wird. 12.
    Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 3, 4 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass es zwei verschieden dimensionierte Anker auf weist, die in je einer Relaisspule an geordnet sind, welche Spulen dieselbe Anzahl Amperewindungen besitzen. 13. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 3, 4 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass es zwei gleich dimensionierte Anker aufweist, die in je einer Relaisspule angeordnet sind, welche Spulen eine verschiedene Anzahl Amperewindungen besitzen.
    14. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 3, 4 und 10, dadurch .gekennzeichnet, dass zwei Anker in einem gemeinsamen Glasgefäss, durch eine isolierende Scheidewand von einander getrennt, angeordnet sind. 15. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Glasrohr zwei in dem zu steuernden Stromkreis ein geschaltete Kontaktstücke angeordnet sind, die Polschuhe für einen ausserhalb des Rohres angeordneten, mittelst der Relaisspulen erregbaren Elektromagneten bilden. 16.
    Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2' und 15, gekennzeichnet durch einen innen im Rohr angeordneten wagrechten Zapfen. auf welchem der Anker ruht, wenn die Relaisspulen stromlos sind. 1.7. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2, 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker aus einer flachen Platte aus mag- netisierbarem Material mit absteifenden Längsrippen besteht und mit einem Ge wicht versehen ist. 18. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2, 15, 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsrippen aufgebogene Randteile der Platte sind. 19.
    Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker aus zwei Platten aus magnetisierbarem Material besteht, die durch an den Plat ten befestigte Drähte, welche ebenfalls aus magnetisierbarem Material bestehen, miteinander verbunden sind. 20. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Pol schuhkontaktstücke auf je einem federn den Metallstück angebracht sind, das den betreffenden Polschuhkontakt gegen die Innenwand des Rohres drückt. 21.
    Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2, 15 und 2,0, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn in einem Gestell aus isolierendem Material eingeschmolzen sind, das einen Ständer mit einer zur Unterstützung des Ankers in seiner Ruhelage dienenden Unterlage trägt. 22. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2, 15, 2.0 und 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlage in der Höhenrichtung verlager- bar angeordnet ist, so dass der Abstand zwischen den Polschuhkontakten und ;dem Anker und dadurch die Empfind lichkeit des Relais abgeändert werden kann.
    23. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2, 15, 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel des Elektromagnetes ausserhalb des Rohres Polschuhe tragen. 21. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2, 15, 20 bis 23 mit einem zweipoligen Elektro magnet, dadurch gekennzeichnet, dass an den Polschuhen mehrere nebeneinander liegende Rohre mit je einer Kontaktein- richtung angeordnet sind.
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