CH173890A - Elektromagnetisches Relais mit an seine Kontakteinrichtung angeschlossenem zu steuerndem Stromkreis. - Google Patents
Elektromagnetisches Relais mit an seine Kontakteinrichtung angeschlossenem zu steuerndem Stromkreis.Info
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- H01H1/64—Protective enclosures, baffle plates, or screens for contacts
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Description
Elektromagnetisches Relais mit an seine .Kontakteinrichtung angeschlossenem zu steuerndem Stromkreis. Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektromagnetisches Relais mit an seine Kon- takteinrichtung angeschlossenem zu steuern dem Stromkreis, das sich dadurch auszeich net, da.ss es eine grosse Empfindlichkeit auf weisen, und -dass es auch nach vielen Jahren noch sicher wirken kann.
Das Relais nach der Erfindung ist durch einen in einem min destens nahezu sauerstofffreien Behälter aus isolierendem Material, zum Beispiel Glas, frei beweglichen Anker gekennzeichnet, von wel chem Teile bei beschlossenem zu steuerndem Stromkreis im Stromkreis lieben.
Ein Relais nach der Erfindung kann in zwei Hauptarten herbestellt werden. Im einen Falle steht der Anker, welcher ein Teil der Kontakteinrichtung ist, in dauernder Verbin.dunb mit dem einen Anschluss an die Kontakteinrichtung des Relais, während der zweite Anschluss mit einem Kontaktstück der Kontakteinrichtung in Verbindung steht, welches derart im Rohr fest angebracht ist, da.ss der Anker, wenn das Relais erregt wird, hegen dieses Kontaktstück angezogen wird.
Da der als Kontaktbrücke wirkende Anker mit dem einen Anschluss an die Kontaktein- richtung .dauernd verbunden ist, ist immer nur eine Kontaktstelle zu schliessen, wodurch die Sicherheit für einen guten Kontakt grösser wird, als wenn bleichzeitig zwei Kon taktstellen beschlossen werden müssten.
Bei der zweiten Art des Relais sind im Behälter mindestens zwei Kontaktstücke aus mabnetisierbarem Material fest angeordnet, welche in.den. durch das Relais beeinflussten Stromkreis eingeschaltet sind und Polschuhe für einen ausserhalb des Behälters angeordne ten, die Relaisspule bildenden Elektromagnet bilden, geben welche Polschuhe der frei be wegliche Anker angezogen wird, wenn der Elektromagnet durch den durch die Relais spule fliessenden Strom magnetisiert wird und den durch das Relais beeinflussten Strom kreis schliesst.
Die erste Art hat den Vorteil, dass immer nur eine Kontaktstelle geschlossen werden soll, aber bei der zweiten Art ist nur der Anker beweglich, wogegen bei der ersten auch die Verbindungseinrichtung zwischen Anker und Anschlussstelle beweglich sein muss.
Einige Ausführungsformen des Erfin dungsgegenstandes sind auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 .ein zweipoliges Relais mit weg rechtem Eisenbalken, nach der ersten Art, Fig. 2 eine weitere Ausführungsform mit dauernder Verbindung des Ankers mit :dem einen Anschluss :
der Kontakteinrichtung, Fig. 3 ein Relais mit senkrechtem in der Relaiswicklung angeordnetem Eisenbalken, Fig. 4 ein Relais mit zwei Ankern, Fig. 5 einen Schnitt nach,der Linie V -V in der Fig. 4, Fig. 6 einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform :
des Relais, Fig. 7 die Kontakteinrichtung eines Relais, das sowohl als Ruhestromrelais wie als Arbeitsstromrelais wirken kann, Fig. 8 ein Relais, das entweder als Ruhe stromrelais oder als Arbeitsstromrelais ver wendet werden kann, Fig. 9 in Seitenansicht ein Relais nach der zweiten Art mit wagrecht liegendem Anker nach der Schnittlinie IX-IX in Fig. 10,
Fig. 10 dasselbe Relais im Schnitt nach der Linie X-X in Fig. 9, Fig. 11 eine andere Ausführungsform des Ankers eines Relais nach Fig. 9 und 10 in Seitenansicht, Fig.12 denselben Anker in Vorderansicht, Fig. 13 eine dritte Ausführungsform für den Anker in Obenansicht, Fig. 14 :
denselben Anker in Vorderan sicht, Fig. 15 eine Ausführungsform des Relais mit einer besonderen Befestigungsverrichtung für -die Kontaktstücke im Schnitt nach .der Linie XV-iXV in Fig. 16, Fig. 16 einen senkrechten Schnitt nach der Linie XVI-XVI der Fig. 15, und Fig. 17 einen senkrechten Schnitt .durch eine besondere Ausführungsform :
des Relais, nach welcher in die Polschuhe des Relais magnetes eine Anzahl Rohre mit je ihrem Anker angeordnet sind.
Das in Fig. 1 :dargestellte Relais besteht aus einem zweipoligen, die Relaisspule bil denden Elektromagnet 1, dessen Pole ein Stück in :die Wand :eines in passender Weise befestigten Glasbehälters 2 geführt sind, wel- eher :durch Luftverdünnung mindestens nahe zu sauerstofffrei gemacht ist.
Im Boden des Glasbehälters 2 ist ein kleiner Napf 4 angegossen, der eine Queck silbermenge 5 aufnimmt, die mittelst eines eingeschmolzenen Platinfadens oder :derglei chen in @dauermder Verbindung mit der Lei tung 6 des durch das Relais beeinflussten Stromkreises steht. Der :den Kontakt bildende Anker 7 besitzt einen Zapfen 8, der dauernd in das Quecksilber 5 taucht. Das eine Ende ,des Balkens 7 ruht auf einem Absatz 9 im Glasrohr, das andere auf dem obern Rande des Napfes 4.
Der zweite Kontakt des durch das Relais beeinflussten Stromkreises besteht aus zwei festen, Kontaktkörpern 3, die mit der Leitung 6' verbunden sind, die innen im Glasrohr 2 angeordnet sind, und zwar gerade über den Enden des Eisenbalkens 7. Wenn durch die Relaisspule ein Strom fliesst, zieht .der Magnet den Eisenbalken an und :dieser schliesst :dadurch den durch das Relais zu beeinflussenden ,Stromkreis über :die Kon takte 3.
An und für sich würde ein Kon taktkörper genügen, aber durch die Anord nung von zwei Kontaktkörpern wird grössere Sicherheit für eine gute .Kontaktverbindung .erreicht. Das Relais kann auch als Diffe- renzialrelais eingerichtet werden, in welchem Falle der Magnet zwei derart entgegengesetzt gewickelte Spulen: besitzt"dass zwei durch die Wicklungen fliessende Ströme von derselben Stromstärke keine Magnetisierung des Elek tromagnetes bewirken.
Statt .der in Fig. 1 dargestellten Verbin dung zwischen dem Eisenbalken und der Lei tung 6 des durch das Relais beeinflussten Stromkreises, kann am Eisenbalken eine zum Beispiel aus Platin bestehende Metallfeder 11 gemäss Fig. 2 festgelötet sein. .deren freies Ende im Glas eingeschmolzen und mit der Leitung 6 verbunden ist. Der Eisenbalken 7 ruht dabei zum Beispiel auf zwei stufenför migen Ansätzen 9 und 9a im Glasrohr.
In Fig. 3 ist ein Relais dargestellt, bei welchem das Glasrohr 2 in die Relaisspule 12 selbst hineingesteckt ist. Der Eisenbalken 7 steht hier senkrecht und taucht in das Quecksilber ein. Wenn der Strom durch die Relaisspule geschlossen wird, zieht die Spule den Eisenbalken nach oben, bis er gegen die feste Kontaktplatte 13 stösst, wodurch der Stromkreis über das Quecksilber 5, den Eisenbalken 7 und die Kontaktplatte 13 ge schlossen wird.
Oft verwendet man Relais mit zwei Ankern, von denen der eine zum Beispiel durch eine kleinere Stromstärke als der zweite angezogen wird und wodurch zum Beispiel erst eine Alarmvorrichtung und darnach zum Beispiel eine Ausschaltungsvor richtung betätigt werden kann. Für diesen Fall können zum Beispiel zwei Glasröhren 14 und 1"0, wie in Fig. 4 dargestellt, in der Relaiswicklung angeordnet werden. Die Glas röhren haben dabei zweckmässigerweise ge mäss Fig. 5 halbrunden Querschnitt.
Die Alarmvorrichtung und die Ausschaltungs vorrichtung werden dabei parallel geschaltet, indem in jeder Glasröhre oben eine Kontakt platte 16 angeordnet ist, von denen die eine mit der einen Klemme der Alarmvorrichtung, die andere mit der einen Klemme der Aus schaltungsvorrichtung verbunden ist, wäh rend die zweiten Klemmen der Alarmvor richtung bezw. der Ausschaltungsvorrichtung mit der einen Klemme der Stromquelle ver bunden sind, deren zweite Klemme mit dem Quecksilber 5 verbunden ist.
iStatt zweier Glasröhren kann auch ein Glasrohr als gemeinsamer Quecksilberbehäl ter mit zwei durch eine Scheidewand getrenn ten Eisenbalken angeordnet werden. Die Dimensionierungsunterschiede zwischen den Ankern (Eisenbalken) werden in einfacher Weise dadurch erreicht, dass gemäss Fig. 4 der Durchmesser des einen Balkens 7a grösser ist als der Durchmesser des zweiten Balkens 7. Auch kann der Abstand zwischen dem obern Ende des Eisenbalkens und der Kontaktplatte bei dem einen Rohr grösser sein als beim zweiten.
Man kann auch bei den Relais mit zwei Ankern zwei Wicklungen mit derselben An zahl Amperewindungen anordnen und in jeder Wicklung ein Glasrohr mit Ankern verschiedener Dimensionen anbringen. Oder man kann umgekehrt zwei Glasröhren mit Ankern derselben Dimensionen und Wicklun gen mit verschiedener Amperewindungszahl verwenden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 ist das Glasrohr 2 ganz flach und mit einem angeblasenen oder angegossenen Napf 4,1 für das Quecksilber 5 versehen. Der Anker 7 ruht hier unmittelbar auf dem Boden des Glasrohres auf.
Bei den in Fig. 7 und 8 dargestellten Relais sind die Relaismagnete auf der Zeich nung nicht gezeichnet.
Das in Fig. 7 dargestellte Relais kann sowohl als Ruhestromrelais wie als Arbeits- stromrelais verwendet werden. Zu diesem Zweck ist am Boden des Glasrohres ein Kon taktstück 17 angeordnet, während das Relais im übrigen wie das in Fig. 6 gezeigte Relais ausgebildet ist. Es kann auch als Umschalt relais verwendet werden. Das Relais kann in diesem Falle zwei voneinander unab hängige Stromkreise steuern.
Der beiden Stromkreisen gemeinsame Punkt der Vm- schaltkontakteinricUtung ist das Quecksilber 5, während die Verbindung zum Kontakt stück 17 bei nichterregtem, zum Kontakt- stück 3 bei erregtem Relais hergestellt ist.
Das in Fig. 8 dargestellte Relais ist in der Hauptsache von derselben Konstruktion wie das in Fig. 6 dargestellte. Es ist. aber gegenüber dem Napf 4a in der Glaswand ein entsprechender Napf 18 und vor diesem Napf der Zapfen 19 angeordnet. In der auf der Zeichnung gezeigten Lage wirkt das Relais gerade wie .das in der Fig. 6 dar gestellte, das heisst als Arbeitsstromrelais, Wird aber das Glasrohr um seine Längs achse um<B>1.80'</B> gedreht,.
so dass die Kontakt platte 8 und der Napf 18 nach unten gekehrt sind, wird das Quecksilber auch in den Napf 18 überlaufen und das Relais wirkt dann als Ruhestromrelais, indem der zu steuernde Stromkreis dann mit einem in diesen Napf 1:8 eingehenden Anschluss verbunden wird. Es wird in diesem Falle natürlich voraus gesetzt, dass das Glasrohr zur Ermöglichung seiner Drehung von dem Elektromagneten gelöst werden kann, indem der Elektro magnet immer über dem Rohr angeordnet sein muss.
Das in Fig. 9 und 10 dargestellte Relais besteht aus einem hufeisenförmigen Elektro magnet a, dessen Polschenkel b mit Pol schuhen c versehen sind, die sich eng an die Aussenseite eines Glasrohres d anschliessen. Vor diesen Polschuhen c sind in dem Rohr d entsprechende, sich an die Innenwand des Rohres eng anschliessende weitere Polschuhe e aus magnetisierbarem Material angeordnet, die durch im Rohr eingeschmolzene Metall stücke J ebenfalls aus magnetisierbarem Ma terial festgehalten werden.
Die im Innern des Behälters befindlichen Polschuhe e sind in den durch das Relais beeinflussten .Strom kreis eingeschaltet, weshalb sie im folgen den als Polschuhkontakte bezeichnet werden. Der Anker h des Relais besteht aus einer Platte aus magnetisierbarem Material und ist in der in Fig. 10 dargestellten Ausführungs- form in wagrechter Lage angeordnet, in wel cher er, wenn der Elektromagnet a stromfrei ist, von in der Rohrwand eingeschmolzenen Zapfen i aus Glas oder dergleichen unter stützt wird.
Wenn der Elektromagnet a er regt wird, wird der Anker h angezogen und schliesst den durch das Relais beeinflussteu Stromkreis auf dem Wege über die Pol schuhkontakte e.
Die Sicherheit für guten Kontakt wird dadurch gross, dass der durch das Relais be einflusste Stromkreis dadurch geschlossen wird, dass der als Kontaktstange wirkende Anker unmittelbar an die als Kontakte wir kenden Polschuhe angezogen wird. Bei der in Fig. 11 und 12 dargestellten Ausführungsform besteht der Anker aus einer dünnen Platte k aus magnetisierbarem Material, die, um die nötige Starrheit zu er reichen, mit Längsrippen l versehen ist, wel che Rippen zum Beispiel dadurch hergestellt werden können, dass die Ränder der Platte 1L aufgebogen werden.
An der Unterseite der Platte<I>k</I> ist ferner ein Gewicht nz, zum Bei spiel aus Metall, angebracht, das dem Anker das nötige Gewicht gibt, damit er mit Sicher heit in seine Ruhelage auf seine Unter stützung zurückfällt und dadurch den über die Polschuhkontakte fliessenden Strom ab brechen kann, wenn der Magnet erregt wird.
Bei der in Fig. 18 und 14 dargestellten Ausführungsform besteht der Anker aus zwei den Polschuhen angepassten Platten n aus magnetisierbarem Material, die mittelst zweier paralleler Drähte oder eines Ge stänges o ebenfalls aus magnetisierbarem Material, die an den Platten festgelötet oder angeschweisst sind, verbunden sind.
Das in den Fig. 15 und 16 dargestellte Relais unterscheidet sich von dem in Fig. 9 dargestellten dadurch, dass die Polschuhkon- takte e je mit Ausbohrungen p versehen sind, die dazu dienen, die Kontakte e auf federn den Metallstücken q anzuordnen, welch letz tere am freien Ende in ein Gestell r aus Glas oder dergleichen eingeschmolzen sind, in des sen Mitte ein Ständer s eingesetzt ist, auf welchem eine Unterlage t zur Unterstützung des Ankers h in seiner Ruhelage befestigt ist.
Die Federwirkung der Metallstücke q be wirkt, dass die Polsehuhkontakte fest gegen die Innenwand des Rohres gedrückt werden. Die wägrechte Unterlage t, die zweckmässig aus einer dünnen Metallplatte mit geneigten Kanten u besteht, die zur Steuerung des Ankers dienen, wenn dieser gegen die Unter lage fällt, ist derart angeordnet, dass man durch eine geringe Veränderung der Unter lage den Abstand zwischen dem Anker und den Polschuhkontakten und dadurch die Empfindlichkeit des Relais verändern kann.
Indem sowohl die Polschuhkontakte e wie die Unterlage<I>t</I> an dem Gestell<I>r</I> befestigt sind, wird der Vorteil erreicht, dass sämt liche innern Teile des Relais zu einer Einheit zusammengebaut werden können, die als Ganzes in das Glasrohr hineingesteckt wer den kann, was insbesondere in der Massen fabrikation vorteilhaft ist. Gleichzeitig wird vermieden, dass das Glasrohr mit andern Durchführungen als die für den Anschluss der Leitungen nötigen Drähte versehen wer den muss, wodurch die Konstruktion des Rohres vereinfacht und verbilligt wird.
In Fig. <B>17</B> ist eine andere Ausführungs form des Magnetsystems des Relais dar gestellt, bei der in die Polschuhe der Relais spule eine Anzahl Röhren mit je ihrem Anker und ihrer Kontakteinrichtung angeordnet sind, indem die äussern Polstücke v für die einzelnen Anker gemeinsam sind, während die in dem durch das Relais beeinflussten Stromkreis liegenden Kontakte in beliebiger Weise verbunden sein können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektromagnetisches Relais mit an seine Kontakteinrichtung angeschlossenem zu steuerndem Stromkreis, gekennzeichnet durch einen in einem mindestens nahezu sauerstoff freien Behälter aus isolierendem Material frei beweglichen Anker, von welchem Teile bei geschlossenem zu steuerndem Stromkreis im Stromkreis liegen. UNTERANSPRttCHE 1. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch einen Behälter, der verdünnte Luft enthält. ?. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch einen gläsernen Behälter. 3.Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Anschlussteil der Kontakteinrich tung mit dem frei beweglichen Anker dauernd elektrisch verbunden ist, wäh rend der zweite Anschlussteil mit einem Kontaktstück der Kontakteinrichtung verbunden ist, der im Behälter fest an geordnet ist. 4. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch,- gekennzeichnet durch einen Eisenbalken als Anker. 5. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker einen Zapfen trägt, der dauernd in einen mit Quecksilber gefüllten Napf im In nern des Glasrohres hineinragt, welches Quecksilber in den zu steuernden Strom kreis eingeschaltet ist.6. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Behäl ter aus einem flachen Glasrohr besteht, auf dessen Boden der Eisenbalken bei nichterregtem Relais ruht, wobei ein am Ankerbalken befindlicher Zapfen in das in einem Napf befindliche Quecksilber eintaucht. 7.Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Glasrohr zwei übereinander liegende Kontakte der art angeordnet sind, d.a.ss der eine bei stromloser Relaiswicklung durch den Anker mit dem mit dem Anker dauernd verbundenen Anschlussteil verbunden ist, während der andere durch den Anker mit dem mit dem Anker dauernd verbun denen Anschlussteil verbunden wird, wenn das Relais erregt ist. B. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr.zwei übereinander liegende Näpfe besitzt, und dass der Anker mit zwei Zapfen aus gerüstet ist, von welchen der eine oder der andere in den entsprechenden Napf eintauchen kann. 9. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 3 und4 , dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr einen stufenförmigen Ansatz besitzt, der in Verbindung mit dem Napf eine Unter stützung für den Anker bildet. 10. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, nass der Behäl ter in der Relaisspule angeordnet ist, und dass der Eisenbalken auf einer Queck silberoberfläche schwimmt. 11.Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen ö, 4 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Relaisspule zwei Glasbehälter nebenein ander angeordnet sind, und jeder einen Anker enthält, von welchen der eine Anker im Verhältnis zum andern so dimensioniert ist, dass er erst bei einer grösseren :Stromstärke als derjenigen, bei welcher der andere Anker angezogen wird, angezogen wird. 12.Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 3, 4 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass es zwei verschieden dimensionierte Anker auf weist, die in je einer Relaisspule an geordnet sind, welche Spulen dieselbe Anzahl Amperewindungen besitzen. 13. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 3, 4 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass es zwei gleich dimensionierte Anker aufweist, die in je einer Relaisspule angeordnet sind, welche Spulen eine verschiedene Anzahl Amperewindungen besitzen.14. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 3, 4 und 10, dadurch .gekennzeichnet, dass zwei Anker in einem gemeinsamen Glasgefäss, durch eine isolierende Scheidewand von einander getrennt, angeordnet sind. 15. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Glasrohr zwei in dem zu steuernden Stromkreis ein geschaltete Kontaktstücke angeordnet sind, die Polschuhe für einen ausserhalb des Rohres angeordneten, mittelst der Relaisspulen erregbaren Elektromagneten bilden. 16.Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2' und 15, gekennzeichnet durch einen innen im Rohr angeordneten wagrechten Zapfen. auf welchem der Anker ruht, wenn die Relaisspulen stromlos sind. 1.7. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2, 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker aus einer flachen Platte aus mag- netisierbarem Material mit absteifenden Längsrippen besteht und mit einem Ge wicht versehen ist. 18. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2, 15, 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsrippen aufgebogene Randteile der Platte sind. 19.Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker aus zwei Platten aus magnetisierbarem Material besteht, die durch an den Plat ten befestigte Drähte, welche ebenfalls aus magnetisierbarem Material bestehen, miteinander verbunden sind. 20. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Pol schuhkontaktstücke auf je einem federn den Metallstück angebracht sind, das den betreffenden Polschuhkontakt gegen die Innenwand des Rohres drückt. 21.Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2, 15 und 2,0, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn in einem Gestell aus isolierendem Material eingeschmolzen sind, das einen Ständer mit einer zur Unterstützung des Ankers in seiner Ruhelage dienenden Unterlage trägt. 22. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2, 15, 2.0 und 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlage in der Höhenrichtung verlager- bar angeordnet ist, so dass der Abstand zwischen den Polschuhkontakten und ;dem Anker und dadurch die Empfind lichkeit des Relais abgeändert werden kann.23. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2, 15, 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel des Elektromagnetes ausserhalb des Rohres Polschuhe tragen. 21. Elektromagnetisches Relais nach Patent anspruch und Unteransprüchen 2, 15, 20 bis 23 mit einem zweipoligen Elektro magnet, dadurch gekennzeichnet, dass an den Polschuhen mehrere nebeneinander liegende Rohre mit je einer Kontaktein- richtung angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH173890T | 1933-09-22 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH173890A true CH173890A (de) | 1934-12-15 |
Family
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH173890D CH173890A (de) | 1933-09-22 | 1933-09-22 | Elektromagnetisches Relais mit an seine Kontakteinrichtung angeschlossenem zu steuerndem Stromkreis. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH173890A (de) |
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1933
- 1933-09-22 CH CH173890D patent/CH173890A/de unknown
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