Gasgefüllte elektrische Glühlampe. Bei gasgefüllten elektrischen Glühlam- pen, die mit über 90 %igem Argon gefüllt sind, kann es vorkommen, dass zwischen den Zuführungselektroden ein Lichtbogen entsteht, der zum Explodieren der Lampe führen kann. Diese Erscheinung tritt bei den gasgefüllten Lampen mit einfach schraubenförmigem Draht selten auf. Es sind daher besondere Schutz vorrichtungen bei denselben auch nicht ge troffen worden.
Ist der Glühdraht aber mehr fach spiralisiert und zugleich noch höher mit Strom belastet, um eine grössere Lichtaus beute zu bekommen, so tritt diese Kurzschluss- erscheinung viel leichter auf, und zwar um so leichter, je weniger Stickstoff das Argon enthält. Der Stromdurchgang bei solchen Kurzschlüssen kann so gross werden, dass Sicherungen im Leitungsnetz durchschmelzen. Um dies zu verhindern, ist bereits vorgeschla gen worden, Sicherungen in Form von Drähten oder Bändern in die Stromzuführungsdräbte der Lampen einzubauen.
Zweck vorliegender Erfindung ist nun, die Bildung eines Lichtbogens wit andern, teil- weise vorteilhafteren Mitteln zu verhindern, und zwar wie folgt: Baut man in die Strom zuführungsdrähte einen Widerstand ein, der so bemessen ist, dass er einen kleinen Teil (mindestens 0,4 /o) der zugeführten Spannung absorbiert, so wächst dieser Spannungsabfall auf ein Mehrfaches, wenn der Stromdurch gang stark steigt, wie dies bei der Bildung eines Lichtbogens der Fall ist. Der Wider stand wirkt in diesem Falle wie eine Bremse. Wird dazu noch ein Widerstandsmaterial ge wählt, das einen hohen positiven, elektrischen Temperaturkoeffizienten, z. B. 2,0 und einen hohen Schmelzpunkt, z. B. mehr als 1000 , hat, wie Eisen und Nickel, so wächst der Widerstand noch bedeutend mehr an.
Statt besondere Widerstände einzubauen, können die Stromzüführungsdrähte ganz oder teilweise als solche ausgebildet sein. Zu diesem Zwecke werden dieselben z. B. aus Drähten von Eisen oder Nickel in so kleinen Durch messern gewählt, dass sie etwa 10% der Spannung absorbieren. Es können auch Drähte aus irgend einem andern Netalle oder einer Metallegierung gewählt werden. Die Form dieser Zuführung kann beispielsweise gerade sein, wie bisher bei den Glühlampen üblich oder. schraubenlinienförmig gewunden.
Ein Ausführungsbeispiel zeigt Fig. 1 Darin sind die mit W bezeichneten Verbin dungen zwischen der Fussquetschung und dem Sockel der Lampe als Widerstand ausge bildet.
Ein anderes Beispiel zeigt Fig. 2, wo der eine dieser Drähte schraubenlinienförmig ge wunden ist, um eine grössere Drahtlänge un terbringen zu können.
Gas-filled electric light bulb. In the case of gas-filled electric incandescent lamps that are filled with more than 90% argon, an arc can occur between the supply electrodes, which can lead to the lamp exploding. This phenomenon rarely occurs with gas-filled lamps with a single helical wire. There are therefore special protective devices in the same not been met.
However, if the filament is spiraled several times and at the same time subjected to an even higher current load in order to obtain a greater light yield, this short-circuit phenomenon occurs much more easily, and the easier the less nitrogen the argon contains. The passage of current in such short circuits can be so great that fuses in the line network melt. To prevent this, it has already been proposed to install fuses in the form of wires or tapes in the power supply wires of the lamps.
The purpose of the present invention is to prevent the formation of an electric arc with other, sometimes more advantageous means, as follows: If a resistor is built into the power supply wires, which is dimensioned so that it covers a small part (at least 0, 4 / o) of the supplied voltage is absorbed, this voltage drop increases several times over if the current passage increases sharply, as is the case with the formation of an arc. In this case, the resistance acts like a brake. If a resistor material is selected that has a high positive electrical temperature coefficient, e.g. B. 2.0 and a high melting point, e.g. B. has more than 1000, like iron and nickel, the resistance increases significantly more.
Instead of installing special resistors, the current supply lead wires can be designed as such in whole or in part. For this purpose the same z. B. selected from wires of iron or nickel in such small diameters that they absorb about 10% of the voltage. Wires of any other metal or metal alloy can also be selected. The shape of this feed can, for example, be straight, as was previously the case with incandescent lamps or. helically wound.
An exemplary embodiment is shown in FIG. 1 In it, the connections marked W are formed between the foot pinch and the base of the lamp as a resistor.
Another example is shown in Fig. 2, where one of these wires is helically wound ge to accommodate a greater length of wire can un.