CH173910A - Verfahren zur Herstellung von Mineralölpulvern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Mineralölpulvern.

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CH173910A
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  Verfahren zur Herstellung von     Hineralölpnlvern.       Die Erfindung     betrifft    ein Verfahren zur  Herstellung von     Mineralölpulvern,    die einen  hohen Prozentsatz an     Dlineralölen    enthalten  können und die sich insbesondere vorzüglich  für die Zwecke der Desinfektion von Ge  brauchsgegenständen und Schädlingsbekämp  fung eignen.  



  Die Produkte zeichnen sich gleichzeitig  durch eine ausgezeichnete Haltbarkeit aus,  sie weisen ferner eine vorzügliche Haftfähig  keit auf.  



  Das Verfahren ist dadurch gekennzeich  net, dass aus Mineralölen, wie beispielsweise  Petroleum,     Braunkohlenteeröl,    Naphtha und  dergleichen, Seifenpulver, einem Wachs und       Paraffin    eine halbfeste Masse hergestellt und  letztere alsdann mit pulveriger) Substanzen  vermengt wird.  



  Das Verfahren kann beispielsweise derart  ausgeführt werden, dass eine Mischung von  Bienenwachs und     Paraffin    mit Petroleum  vermischt wird, in welchem einige Prozent  Seifenpulver suspendiert sind. Die Mischung    wird unter Umrühren erwärmt. Während des       Abkühlens    setzt man, zweckmässig so lange       die        Masse        noch        warm        ist,        30-40%        pulver-          förmige    Verdickungsmittel zu, beispielsweise  Stärke.     Magnesiumkarbonat,    Kaolin oder Mi  schungen, bis eine ganz dicke Masse entsteht.  



  Um die lasse noch leichter in Pulverform  zu bringen, setzt man dann pulverförmige       Stoffe    von leichtem spezifischem Gewicht, wie  Talkum,     Magnesiumkarbonat    und dergleichen,  zu, und zwar in Mengen bis zu etwa 100 %.  Man     verwendet    zweckmässig eine Mischung  von Bienenwachs und     Paraffin    in Mengen bis       zu        etwa        10        %,        sowie        einige        Prozent        Seife.     



  Als Wachse können Bienenwachs oder  auch andere Wachse Verwendung finden. Es  ist aber am vorteilhaftesten, wenn mindestens       1%        Bienenwachs        oder        eines        synthetischen     Wachses von den gleichen Eigenschaften wie  Bienenwachs, wie I.     G.-Wachs    anwesend ist.  



  Die erhaltenen Puder können dann in an  sich bekannter Weise noch beliebig aroma  tisiert oder parfümiert werden. Sie eignen      sich beispielsweise zur Desinfektion von Ge  brauchsgegenständen und Schädlingsbekämp  fung.  



       Ausführungsbeispiel:     20     gr    Bienenwachs und 20     gr        Paraffinum          solidum    werden zusammengeschmolzen und  mit 1 Liter Petroleum vermengt, in welchem  20     gr    feinen trockenen Seifenpulvers suspen  diert sind. Die Mischung wird gut gerührt  und einige Minuten lang auf 100 0 C erwärmt,  sodann lässt man sie abkühlen. Während die  Masse sich zu verdicken beginnt, aber noch  warm ist, setzt man 100     gr    Stärke und  200     gr        Magnesiumkarbonat    zu, so dass eine  ganz dicke Masse entsteht.

   Unter fortwähren  dem Mischen setzt man dann noch 300     gr     Talkum und 900     gr        Magnesiumkarbonat    zu  und setzt die Mischung fort, bis ein ganz  homogenes Produkt erhalten ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Mineralöl pulvern, dadurch gekennzeichnet, dass aus Mineralöl, Seifenpulver, einem Wachs und Paraffin eine halbfeste Masse hergestellt wird und dann pulverförmige Stoffe zugesetzt werden. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der aus Bienenwachs, Paraffin, Seifen und Mineralölen herge stellten Masse eine grössere Menge pulver förmiger Verdickungsmittel zugesetzt und alsdann eine grössere Menge von Stoffen von leichtem spezifischem Gewicht zuge fügt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verfestigen der Mineralöle eine Mi schung von Bienenwachs und Paraffin in Mengen bis zu etwa 10 % und einige Pro zent Seife verwendet werden. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass mindestens 1% Bienenwachs verwendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch I und Un teransprüchen 1-3, dadurch gekennzeich net, dass nach Vermischen von Wachs, Pa raffin, Seife, und Mineralöl einige Zeit auf höhere Temperatur erwärmt und der Masse während des Abkühlens unter fortwähren dem Mischen die übrigen Bestandteile zu gesetzt werden. PATENTANSPRUCH II: Mineralölpulver, hergestellt nach dem Ver fahren gemäss Patentanspruch I.
CH173910D 1932-12-13 1933-11-27 Verfahren zur Herstellung von Mineralölpulvern. CH173910A (de)

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