CH174042A - Federnde Radlagerung. - Google Patents
Federnde Radlagerung.Info
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Description
Federnde Radlagerung. Die Erfindung bezieht sich auf eine fe dernde Radlagerung, insbesondere für Tee wagen, fahrbare Serviertische und Kranken betten.
Es hat sich gezeigt, dass bei solchen Fahrzeugen beträchtliche Erschütterungen auftreten, wenn ihre Räder über eine unebene Fläche laufen.
Dieser Übelstand soll durch die Erfindung behoben werden, damit die beim Fahren auf einer unebenen Unterlage entstehenden Stösse auf ein Mindestmass herabsinken.
Das Kennzeichen der Erfindung besteht darin, dass die Radachse von einem Hebel getragen wird, der mit der Radgabel gelenkig verbunden ist und auf den eine Feder ein wirkt, deren anderes Ende an einem festen Teil sitzt, derart, dass die Feder auf den Hebel dann den geringsten Einfluss ausfibt, wenn sich das Rad in Ruhe befindet oder auf einer ebenen Unterlage läuft.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Fig. 1 zeigt eine teilweise geschnittene Seitenansicht der federnden Radlagerung, wobei durch strichpunktierte Linien diejenige Stellung angedeutet ist, welche sich beim Überfahren eines Hindernisses ergibt.
Fig. 2 ist eine Vorderansicht zu Fig. 1. Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Achse 3 eines Rades 4 in den län geren und für gewöhnlich wagrecht liegenden Armen 5a zweier Winkelhebel 5 gelagert, die zu beiden Seiten des Rades 4 angeordnet sind. Da, wo die Arme zusammentreffen, stehen sie mit den untern Enden einer Gabel 6 in gelenkiger Verbindung. Die Gabel 6 besitzt einen Zapfen ?, der sich in einer Hülse 8 dreht, die in bekannter Weise in der Bohrung 911 eines Schenkels 9 des Wa gens befestigt ist.
Die andern Arme 5b der beiden Winkel hebel 5 verlaufen für gewöhnlich senkrecht nach oben; ihre obern Enden weisen nach innen gerichtete Stifte 5 auf, an denen die untern Enden der Federn 10 sitzen, deren obere Enden an Stiften 11 befestigt sind, die, ebenfalls nach innen gerichtet, am obern Ende der Gabel 6 angebracht sind.
Die Winkelhebel 5 sind so angeordnet, dass, wenn das Fahrzeug in Ruhe ist oder sich auf einer ebenen Unterlage bewegt, die Mittellinien der Arme 5b der Hebel 5, die mit den Federn 10 in Verbindung stehen und ebenso die Mittellinien der Federn 10 in einer senkrechten Ebene liegen, in der sich die Drehachse der Winkelhebel 5 befin det, so dass also in dieser Stellung die Fe dern 10 auf die Winkelhebel 5 die geringste Wirkung ausüben.
Wenn jedoch das Rad 4 über eine Er höhung läuft, vergleiche die strichpunktierten Linien in Fig. 1, so werden die Winkelhebel 5 entgegen der Wirkung der Federn 10 um ihre Drehpunkte geschwenkt, wobei natürlich die auftretende Federspannung von der Art der Unebenheit abhängt. Hat das Rad 4 die Unebenheit überwunden, so bewirkt die in den Federn 10 aufgespeicherte Energie eine beschleunigte Bewegung der Hebel 5 in die Ausgangsstellung, wobei das Rad seinen Weg fortsetzt, ohne dass nennenswerte Er schütterungen oder Stösse auf den Wagen selbst übertragen werden, der mit einem solchen Rade ausgerüstet ist.
An Stelle eines Paares von Winkelhebeln 5 lässt sich natürlich auch ein einziger Win kelhebel 5 verwenden, dessen einer Arm das Rad 4 trägt, während an seinem andern Arm das untere Ende einer Schraubenfeder 10 angebracht ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Federnde Radlagerung, insbesondere für Teewagen, fahrbare Serviertische und Kran kenbetten, dadurch gekennzeichnet, dass die Radachse (3) von einem Hebel (5) getragen wird, der mit der Radgabel (6) in gelenkiger Verbindung steht und durch eine Feder (10) beeinflusst wird, derart, dass die Feder (10) auf den Hebel (5) dann die geringste Wir kung ausübt, wenn das Rad (4) still steht oder über eine ebene Fläche läuft.UNTERANSPRUCH: Federnde Radlagerung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (5) als Winkelhebel ausgebildet ist und das Rad (4) von dessen längerem und für gewöhnlich wagrecht liegenden Arm (5-1) getragen wird, während der kürzere Arm (5b) des Hebels (5), der für gewöhnlich eine senkrechte Lage innehat, an das untere Ende der Feder (10) angeschlossen ist, deren an deres Ende an der Gabel (6) sitzt, derart, dass die 147_ittellinie der Feder für gewöhnlich in einer vertikalen Ebene liegt, in welcher sich die Drehachse des Winkelhebels (5) befindet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB174042X | 1934-02-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH174042A true CH174042A (de) | 1934-12-31 |
Family
ID=10094587
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH174042D CH174042A (de) | 1934-02-22 | 1934-04-26 | Federnde Radlagerung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH174042A (de) |
-
1934
- 1934-04-26 CH CH174042D patent/CH174042A/de unknown
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