CH174067A - Bergschuh. - Google Patents
Bergschuh.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43C—FASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
- A43C13/00—Wear-resisting attachments
- A43C13/02—Metal plates for soles or heels
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Bergschuh. Vorliegende Erfindung betrifft einen Berg schuh mit am Sohlenrand befestigten soge- nannten Tricouni-Nägeln, welche ein unter dem Sohlenrand anliegendes Befestigungs plättchen und einen an der Sohlenkante an greifenden, mittelst eines Steges mit dein Befestigungsplättchen verbundenen obern Be festigungsteil besitzen.
Solche Tricouni-Nägel, welche bisher ausschliesslich für Sohlen ver wendet wurden, werden am Sohlenrand in der Weise befestigt, dass der obere Befestigungs teil über den vorstehenden Sohlenrand greift und zweckmässigerweise durch eine in die Sohle eingeschlagene Agraffe befestigt ist, während eine zweite Agraffe zur Befestigung des unter dem Sohlenrand anliegenden Be festigungsplättchens in die Unterseite der Sohle eingeschlagen sein kann.
Da nun der Schuhabsatz höher ist als die Sohle und die Absatzkante allgemein nicht vorsteht wie die Sohle, so war es bisher nicht möglich, die für die Sohle vor gesehenen griffigen Tricouni-Nägel auch für die Bergschuhabsätze zu verwenden. Ander- seits haben die gewöhnlichen Absatzbeschläge verschiedene Nachteile. So sind die gewöhn lichen Nägel und die Mappennägel, sowie auch die sogenannten Berninaecken oder Kombinationen derselben zu wenig griffig.
Die gewöhnlichen Nägel fallen leicht aus, die langen Stangen der gappennägel nutzen sich ab, so dass auch diese Nägel locker werden, während die Berninaecken sich leicht unregelmässig in die Sohlen eindrücken, sich bei grossen Beanspruchungen im Fels lockern und herausfallen. Das bekannte sogenannte Tricouni-Hufeisen, an welchem winkelförmige Tricouni-Nägel befestigt sind und welches auf dem niedriger als sonst gehaltenen Ab satz aufgeschraubt wird, löst die Frage der richtigen Befestigung und der Griffigkeit einwandfrei, hat aber den Nachteil, dass es zu schwer und vor allem zu teuer ist.
Durch die Erfindung werden die genann ten Nachteile dadurch beseitigt, dass Tricouni- Nägel der eingangs erwähnten Art auch am Schuhabsatz befestigt sind, und zwar so, dass der obere Befestigungsteil in eine am Um fang des Absatzes vorgesehene Nut eingreift.
Die oben erwähnte, durch den obern Be festigungsteil getriebene Agraffe wird zweck mässigerweise von oben herunter schräg in den Absatz eingeschlagen, während für die Befestigung des Befestigungsplättchens eine untere Agraffe in den Absatz auch schräg nach innen gegen die Schuhmitte eingeschla gen werden kann. Jedenfalls sind die Agraf fen keineswegs exponiert, so dass sie sich praktisch nicht abnutzen. Der Absatzbeschlag ist gegenüber dem Tricouni-Hufeisen leicht und ferner sehr griffig und widerstandsfähig und weist gegenüber den gewöhnlichen Be schlägen keinen wesentlichen Preisunterschied auf.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt, und zwar zeigt Fig. 1 den Bergschuh in Ansicht, Fig. 2 ein Bruchstück des Absatzes teil weise im Schnitt, in grösserem Massstab, Fig. 3 eine Ansicht zu Fig. 2 und Fig. 4 eine Ansicht von unten zu Fig. 2. In der Umfangsfläche des Absatzes des dargestellten Bergschuhes ist eine Nut 1 gebildet, in welche der obere Befestigungsteil 2 mehrerer Tricouni-Nägel eingreift, während das untere Befestigungsplättchen 3 der Nä gel unter dem Absatzrand anliegt.
Der Be festigungsteil 2 und das Befestigungsplätt chen 3 sind durch einen Steg 7 miteinander verbunden. 4 ist der Greiferteil der Nägel. Der obere Befestigungsteil wird von einer Agraffe 5 gehalten, die von oben herunter schräg in den Absatz eingeschlagen ist, wäh- rend das untere Befestigungsplättchen 3 durch eine Agraffe 6 befestigt ist, die in den Absatz ebenfalls schräg gegen die Schuh mitte eingeschlagen ist. Der Schuhabsatz selber ist so nieder gehalten, dass er mit dem Beschlag zusammen die normale Höhe erreicht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Bergschuh mit am Sohlenrand befestigten sogenannten Tricouni-Nägeln, welche ein unter dem Sohlenrand anliegendes Befesti gungsplättchen und einen an der Sohlenkante greifenden, mittelst eines Steges mit dem Befestigungsplättchen verbundenen obern Be festigungsteil besitzen, dadurch gekennzeich net, dass solche Tricouni-l\Iägel auch am Schuhabsatz befestigt sind, und zwar so, dass der obere Befestigungsteil in eine am Umfang des Absatzes vorgesehene Nut ein greift. UNTERANSPRüCHE 1. Bergschuh nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine mehreren Nägeln ge meinsame Umfangsnut.Bergschuh nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Befesti gungsteil von einer Agraffe gehalten ist, die von oben herunter schräg in den Ab satz eingeschlagen ist; während für das untere Befestigungsplättchen eine andere Agraffe in den Absatz auch schräg nach innen gegen die Schuhmitte eingeschla gen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH174067T | 1934-04-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH174067A true CH174067A (de) | 1934-12-31 |
Family
ID=4425174
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH174067D CH174067A (de) | 1934-04-05 | 1934-04-05 | Bergschuh. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH174067A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2155530C1 (ru) * | 1999-08-31 | 2000-09-10 | Усачев Эрнест Николаевич | Рантовые шипы |
-
1934
- 1934-04-05 CH CH174067D patent/CH174067A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2155530C1 (ru) * | 1999-08-31 | 2000-09-10 | Усачев Эрнест Николаевич | Рантовые шипы |
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