CH174075A - Vorrichtung für die Entnahme von Traubensaft an Traubenmühlen. - Google Patents

Vorrichtung für die Entnahme von Traubensaft an Traubenmühlen.

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CH174075A
CH174075A CH174075DA CH174075A CH 174075 A CH174075 A CH 174075A CH 174075D A CH174075D A CH 174075DA CH 174075 A CH174075 A CH 174075A
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Aktiengesellschaft Der Fischer
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Fischer Ag Georg
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N1/00Machines or apparatus for extracting juice
    • A23N1/02Machines or apparatus for extracting juice combined with disintegrating or cutting

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Description


  Vorrichtung für die Entnahme Traubensaft an Traubenmühlen.    Vorliegende Erfindung hat zum Gegen  stand eine Vorrichtung für die Entnahme von       Traubensaft    an Traubenmühlen.  



  Das Wesen der Erfindung besteht darin,  dass am Ablaufrohr der     Traubenmühle    ein  durch eine Siebvorrichtung abgedecktes Ab  zweigrohr angeordnet ist.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind meh  rere beispielsweise Ausführungsformen des  Erfindungsgegenstandes dargestellt.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 1 die Traubenmühle  und 2 das mit Gefälle angeordnete Ablauf  rohr derselben. An der Unterseite des Ab  laufrohres ist ein Abzweigstutzen 2' vor  gesehen. Das Ablaufrohr 2 ist an :der An  schlussstelle durch ein Sieb abgedeckt. Über  dem Sieb 3 ist ein     Absperrschieber    4 vor  gesehen, um das Sieb 3 überdecken zu kön  nen. Der Schieber 4 dient gleichzeitig zur       Reinigung    des     Siebes.    Unter dem     Abzweig-          stutzen    2' ist ein Sammelbehälter 5     vor-          gesehen    für die Aufnahme des den Abzweig  stutzen 2' passierenden Saftes.

      Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.    2  bezeichnet 6 die Traubenmühle und 7 das mit  Gefälle     versehene        Ablaufrohr    derselben. In  der     obern    Partie des Ablaufrohres ist an des  sen     Unterseite    eine Öffnung vorgesehen, die  durch ein Sieb 8 abgedeckt ist. Das Sieb 8  wird von der     Aussenseite    des     Ablaufrohres     aus am Ablaufrohr 7 befestigt und es ist die  Einrichtung     derart    getroffen, dass das Sieb  rasch entfernt werden kann. Zu diesem  Zwecke ist an der Aussenseite des Ablauf  rohres eine hakenförmige Halteleiste 9 vor  gesehen, hinter welche der eine vorstehende  Rand des Siebes 8 greift.

   Der gegenüber  liegende vorstehende Rand des Siebes 8 wird       durch        einen    an der     Aussenseite    des. Ablauf  rohres 7 vorgesehenen     Vorreiber    10 gesichert.  Das Sieb 8 ist von einem an der Unterseite  des Ablaufrohres 7     befestigten        Abzweigrohr     11 umgeben, das an der obern Seite, wo sich  der     Vorreiber    10 befindet, offen ist, um den       Vorreiber    bedienen und das Sieb entfernen  zu können.

   Das     untere        Ende    12 des Abzweig-           rohres    11 mündet in einem     Überlaufbehälter     13, der zwecks     Füllung    und Entleerung einen  untern Schieber 14     aufweist.    Der Überlauf  behälter 13 besitzt eine Scheidewand 13',  über     welehe    bei gefülltem     Cberlaufbehälter     der     Traubensaft    überströmen kann. Die       Schieberöffnung    des Schiebers 14 steht mit  einem Ablaufrohr 15 in Verbindung, in wel  ches der die Scheidewand 13' überströmende  Traubensaft abgeleitet wird.

   Das Ablauf  rohr 15 mündet in die     untere    Partiedes Ab  laufrohres 7.     In    den     Überlaufbehälter    13  kann eine     Öchslinsche    Waage 13" eingetaucht  werden, um den Zuckergehalt des Trauben  saftes zu     bestimmen.     



  Bei der durch     Fig.    3 dargestellten     Aus-          führungsform    besitzt das mit Gefälle ver  sehene Ablaufrohr 16 in seiner     obern        Partie     an der Unterseite eine Öffnung, die durch ein  Sieb 17 abgedeckt ist. Das Sieb 17 ist von  einem     an,der    Unterseite des Ablaufrohres 16  vorgesehenen Abzweigrohr 18 umgeben. In  einer Führung an der Unterseite des. Ablauf  rohres 16 ist eine Stange 19 verschiebbar, an  deren     unterem    Ende     eine    Bürste 20 befestigt  ist.

   Durch Verschieben der Stange 19 kann  die Bürste 20 das Sieb 17 bestreichen und  dasselbe     reinigen.    Die Stange 19 mit der  Bürste 20- könnte derart angeordnet werden,  dass, die letztere die     Innenseite,des    Siebes 17       bestreiehen    kann. Im übrigen stimmt diese       Ausführung    mit der durch     Fig.    2 dargestell  ten Ausführungsform überein.  



  Die     Ausführungsform        .gemäss        Fig.    4       stimmt        in    gewissen Teilen     mit    der Ausfüh  rung gemäss     Fig.    2 überein, und es haben die  übereinstimmenden Teile die gleichen     Bezugs-          zeichen    erhalten, wie bei der Ausführungs  form gemäss     Fig.    2.     .Bei    dieser Ausführung  ist     ausserdem    an     das,    Ablaufrohr 7 eine dreh  bare Siebtrommel 21 angeschlossen.

   22 be  zeichnet ein unter der Siebtrommel angeord  netes, mit Gefälle     versehenes    Sammelbassin,  das an der     tiefsten    Stelle einen Ablaufstutzen  23 aufweist. Das     Sammelbaesin    22 besitzt an  ,der     Austrittstelle    der Siebtrommel 21 ein  Fallrohr<B>25,</B> durch welches die gemahlenen  Trauben beispielsweise einem     Presskorb    zu-    geführt werden. In .das     Sammelbassin    22  mündet auch das Ablaufrohr 24 des Über  laufbehälters 13.  



  Es ist möglich, den     Überlaufbehälter    auch  anders zu gestalten.  



       Fig.    5 zeigt eine anders gestaltete Aus  führungsform des Erfindungsgegenstandes.  2 7 entspricht hier dem Ablaufstutzen 12 des  Abzweigrohres 11 im     Beispiel    nach     Fig.    4.  An der Unterseite des     Ablaufstutzens   <B>2.7</B> ist  ein.     Rohrstutzen    28 angeordnet, dessen freies  Ende sieh     koniseh    verjüngt. Über den Rohr  stutzen 28 ist ein kelchförmig gestalteter  Behälter 29     geschoben,    der an dem     untern     Ende einen     Abschlussboden    30 besitzt.

   Im       Abschlussboden    30, ist ein aufrecht     gerichteter     Anschlagstift 31 befestigt, der beim Auf  schieben des kelchförmigen Behälters 29 auf  den     Rohrstutzen,    28, gegen eine in der Ab  laufleitung 32 vorgesehene, schwingbare Ab  sperrklappe 3'3 stösst. Die Ablaufleitung 32       tritt    an die Stelle der Ablaufleitung 15,     bezw.          24,der    Ausführungsform gemäss     Fig.    2,     bezw.     4.

   Nachdem der kelchförmige Behälter 29       vollständig    auf den     Rohrstutzen    28 auf  geschoben ist, legen sich die Mantelflächen  der Kegelstumpfe des Rohrstutzens 28 und  .des Behälters 29 dicht gegeneinander     und     bewirken eine Abdichtung nach aussen.     Wird          .ein,        ziemlicb,    schlanker Konus gewählt, so  wird der kelchförmige Behälter 29     durch    den       Reibungsverschluss,    in genügendem Masse fest  gehalten     ohne,    eine weitere zusätzliche Siche  rung.

   Wird eine     zusätzliche    Sicherung vor  gesehen, so kann diese beispielsweise aus  einem     Bajonettversehluss    bestehen, der die  Teile 28 und 29 miteinander     verbindet    und  die     kegeligen        Mantelflächen    der genannten  Teile abdichtend gegeneinander presst. Soll  Traubensaft probeweise     entnommen    werden,  so wird der Teil 29 vom Teil 28 abgezogen.  Hierbei schliesst sich die Absperrklappe 33  und der Teil 29. ist mit Traubensaft gefüllt.

    Durch Eintauchen     einer        üchslinschen    Waage  kann alsdann der Zuckergehalt .des in dem  Teil 29     befindlichen        Traubensaftes        bestimmt     werden.      Da die     Traubenmühlen    und die Pressen in  vielen Fällen durch einen Boden     voneinander     getrennt sind, ist es     wünschenswert,    das er  haltene     Messresultat    an der     Abladestation,    das  heisst auf der Höhe der Traubenmühle eicht  bar zu machen.

   Diesem Zwecke dient die in  den     Fig.    6 bis 8 in     verschiedenen    beispiels  weisen     Ausführungsformen.    dargestellte     Ein-          riehtung.    Bei der     Ausführung    gemäss     Eig.    6  ist an dem die Traubenmühle und die Pressen  voneinander trennenden Boden 34 ein vertikal       gerichtetes        Lineal    35 abgestützt. Das Lineal  35 trägt eine über dem     Boden    angeordnete  Skala 36 und<I>eine</I> unter dem     Boden:    angeord  nete Skala 37.

   Auf dem Lineal ist ein ver  tikal gerichteter Schieber 38 verschiebbar, der  an den Enden quergerichtete Zeiger 39 und  40 aufweist, welche die beiden     Skalen    36 und  37 bestreichen.     Fig.    7 zeigt eine Einrich  tung, wo über dem Boden 41 eine drehbare       Skala    42 und unter dem Boden eine drehbare  Skala 43 vorgesehen ist.

   Die beiden Skalen  42 und     4'3-    tragen     Zahnritzel,    in welche eine  vertikal gerichtete und verschiebbare Zahn  stange 44 eingreift.     Fig.    8 zeigt eine Aus  führungsform mit drehbar gelagerter Ver  tikalwelle 45, welche den Boden 46 durch  dringt und an den beiden Enden runde Ska  len 47 und 48 trägt, die in Verbindung mit  stationären, hier nicht     dargestellten    Zeigern  das Resultat anzeigen.  



  Die durch     Fig.    9 dargestellte Ausfüh  rungsform ist eine Modifikation der Aus  führungsform gemäss     Fig.    2. 49 bezeichnet  hier die Traubenmühle und 50 das mit  Gefälle versehene Ablaufrohr. In die obere  Partie des Ablaufrohres ist ein zylindrischer  Siebmantel 51 eingebaut. Der zylindrische  Siebmantel 51 ist an der Unterseite des Ab  laufrohres durch     einen    an dem letzteren be  festigten     Sammelkasten.    52 abgedeckt. An  dem Sammelkasten     52,    ist ein Ablaufstutzen  53 angeschlossen. An der Oberseite des Ab  laufrohres 50 ist eine Bürste 54 befestigt, die  sich gegen die Aussenwandung des zylindri  schen     Siebmantels    51 legt.

   Die Reinigung des  zylindrischen Siebmantels kann in der Weise  erfolgen, dass derselbe von Hand gedreht    wird; doch könnte der     Siebmantel    auch me  chanischen Antrieb erhalten. Die Bürste 54  könnte auch an der     Innenseite    des Ablauf  rohres 50 abgestützt werden, derart,     dass    sie  die     Innenwandung    des zylindrischen Sieb  mantels 51 bestreicht.  



  Es sind noch viele andere Ausführungs  formen der Entnahmevorrichtung möglich;  doch würde es zu weit gehen, hier alle er  denkbaren Ausführungsformen beschreiben  zu wollen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung für die Entnahme von Trau bensaft an Traubenmühlen, dadurch gekenn zeichnet, dass am Ablaufrohr der Trauben mühle ein dureb eine Siebvorrichtung ab gedecktes Abzweigrohr vorgesehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch. da- .durch gekennzeichnet, dass das Abzweig rohr zu einem mit Überlauf versehenen Sammelbehälter führt, dessen Auslauf- öffnung durch ein Absperrorgan ver schliessbar ist und mittelst einer Entlee rungsleitung an das Ablaufrohr der Traubenmühle angeschlossen ist.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Sieb zwecks. Reinigung lösbar an der Aussen- seite der Wandung des Ablaufsrohres der Traubenmühle gehalten ist. Vorrichtung nach Patentanspruch, da ,durch gekennzeichnet, dass an der Ober- ,seife des Siebes, das die im Ablaufrohr der Traubenmühle vorgesehene Öffnung überdeckt, ein Schieber vorgesehen. ist, durch den die Öffnung abgedeckt werden kann.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch .gekennzeichnet, dass die durch ein Sieb überdeckte Öffnung durch einen an der Aussenseite des Ablaufrohres der Traubenmühle angeschlossenen Kasten mit Fallrohr abgedeckt ist, der oben eine Öffnung aufweist, um die Befestigungs mittel des wegnehmbar angeordneten Sie bes bequem zugänglich zu machen.. 5.
    -Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass-die Entleerungsleitung,des Über laufbehälters in das Sammelbassin einer an das Ablaufrohr der Traubenmühle an geschlossenen, drehbaren Siebtrommel führt. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspuch, gekenn- zeichnet durch eine am Ablaufrohr der Traubenmühle gelagert-- Abstreifbürste, bei deren Bewegung das die Öffnung in diesem Ablaufrohr abdeckende Sieb be strichen wird. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in das Ab laufrohr der Traubenmühle ein Siebman tel eingebaut ist in Verbindung mit einem an der Unterseite dieses, Ablaufrohres vorgesehenen Sammelkasten mit an geschlossenem Ablaufstutzen.
    B. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeieh- net, dass der Siebmantel drehbar an geordnet ist. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen? und 8, dadurch gekenn zeichnet, dass am Ablaufrohr der Trau benmühle eine Bürste befestigt ist, die sich gegen den zylindrischen Siebmantel legt. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 7 bis 9, dadurch gekenn zeichnet, dass Mittel vorgesehen sind zum mechanischen Antrieb des Siebmantels. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, wo bei die Traubenmühle und das Abzweig rohr im Ablaufrohr der Traubenmühle .durch einen Zwisehenboden voneinander getrennt sind, gekennzeichnet durch eine Doppelskala, wovon die eine oberhalb des Zwischenbodens und die andere un terhalb des Zwisehenboden3 vorgesehen ist und wobei die beiden Skalen derart miteinander verbunden sind, dass sie, wenn sie sich bewegen, gleichsinnige Be wegungen ausführen, 'so dass eine an der untern Skala eingestellte: Grösse am Ab lesezeiger der obern Skala. abgelesen wer den kann. 12.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, .da durch .gekennzeichnet, dass, mit dem Ab zweigrohr des Ablaufrohres der Trauben mühle ein an der Oberseite offener Be hälter in lösbarer Verbindung steht, der gegenüber dein Abzweigrohr bei her gestellter Verbindung derart abgedichtet ist, dass# ein Entweichen von Flüssigkeit aus dem Behälter vermieden wird, ferner gekennzeichnet durch eine derartige Ge staltung des Behälters, dass derselbe bei Herstellung der Verbindung ein am Ab zweigrohr vorgesehenes Absperrorgan, das :
    den Zutritt von Flüssigkeit zum Be- bälter überwacht, in die Offenstellung be wegt.
CH174075D 1934-03-02 1934-02-13 Vorrichtung für die Entnahme von Traubensaft an Traubenmühlen. CH174075A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2645715A1 (fr) * 1989-04-18 1990-10-19 Siass Procede de traitement de fruits a ecorce renfermant des cellules et un dispositif de mise en oeuvre de ce procede
EP0361017A3 (de) * 1988-09-27 1991-01-16 Gregor Sfintitchi Verfahren und Vorrichtung zum Entsaften von Obst oder Gemüse

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EP0361017A3 (de) * 1988-09-27 1991-01-16 Gregor Sfintitchi Verfahren und Vorrichtung zum Entsaften von Obst oder Gemüse
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