CH174075A - Vorrichtung für die Entnahme von Traubensaft an Traubenmühlen. - Google Patents
Vorrichtung für die Entnahme von Traubensaft an Traubenmühlen.Info
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Description
Vorrichtung für die Entnahme Traubensaft an Traubenmühlen. Vorliegende Erfindung hat zum Gegen stand eine Vorrichtung für die Entnahme von Traubensaft an Traubenmühlen.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass am Ablaufrohr der Traubenmühle ein durch eine Siebvorrichtung abgedecktes Ab zweigrohr angeordnet ist.
In der beiliegenden Zeichnung sind meh rere beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
In Fig. 1 bezeichnet 1 die Traubenmühle und 2 das mit Gefälle angeordnete Ablauf rohr derselben. An der Unterseite des Ab laufrohres ist ein Abzweigstutzen 2' vor gesehen. Das Ablaufrohr 2 ist an :der An schlussstelle durch ein Sieb abgedeckt. Über dem Sieb 3 ist ein Absperrschieber 4 vor gesehen, um das Sieb 3 überdecken zu kön nen. Der Schieber 4 dient gleichzeitig zur Reinigung des Siebes. Unter dem Abzweig- stutzen 2' ist ein Sammelbehälter 5 vor- gesehen für die Aufnahme des den Abzweig stutzen 2' passierenden Saftes.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 2 bezeichnet 6 die Traubenmühle und 7 das mit Gefälle versehene Ablaufrohr derselben. In der obern Partie des Ablaufrohres ist an des sen Unterseite eine Öffnung vorgesehen, die durch ein Sieb 8 abgedeckt ist. Das Sieb 8 wird von der Aussenseite des Ablaufrohres aus am Ablaufrohr 7 befestigt und es ist die Einrichtung derart getroffen, dass das Sieb rasch entfernt werden kann. Zu diesem Zwecke ist an der Aussenseite des Ablauf rohres eine hakenförmige Halteleiste 9 vor gesehen, hinter welche der eine vorstehende Rand des Siebes 8 greift.
Der gegenüber liegende vorstehende Rand des Siebes 8 wird durch einen an der Aussenseite des. Ablauf rohres 7 vorgesehenen Vorreiber 10 gesichert. Das Sieb 8 ist von einem an der Unterseite des Ablaufrohres 7 befestigten Abzweigrohr 11 umgeben, das an der obern Seite, wo sich der Vorreiber 10 befindet, offen ist, um den Vorreiber bedienen und das Sieb entfernen zu können.
Das untere Ende 12 des Abzweig- rohres 11 mündet in einem Überlaufbehälter 13, der zwecks Füllung und Entleerung einen untern Schieber 14 aufweist. Der Überlauf behälter 13 besitzt eine Scheidewand 13', über welehe bei gefülltem Cberlaufbehälter der Traubensaft überströmen kann. Die Schieberöffnung des Schiebers 14 steht mit einem Ablaufrohr 15 in Verbindung, in wel ches der die Scheidewand 13' überströmende Traubensaft abgeleitet wird.
Das Ablauf rohr 15 mündet in die untere Partiedes Ab laufrohres 7. In den Überlaufbehälter 13 kann eine Öchslinsche Waage 13" eingetaucht werden, um den Zuckergehalt des Trauben saftes zu bestimmen.
Bei der durch Fig. 3 dargestellten Aus- führungsform besitzt das mit Gefälle ver sehene Ablaufrohr 16 in seiner obern Partie an der Unterseite eine Öffnung, die durch ein Sieb 17 abgedeckt ist. Das Sieb 17 ist von einem an,der Unterseite des Ablaufrohres 16 vorgesehenen Abzweigrohr 18 umgeben. In einer Führung an der Unterseite des. Ablauf rohres 16 ist eine Stange 19 verschiebbar, an deren unterem Ende eine Bürste 20 befestigt ist.
Durch Verschieben der Stange 19 kann die Bürste 20 das Sieb 17 bestreichen und dasselbe reinigen. Die Stange 19 mit der Bürste 20- könnte derart angeordnet werden, dass, die letztere die Innenseite,des Siebes 17 bestreiehen kann. Im übrigen stimmt diese Ausführung mit der durch Fig. 2 dargestell ten Ausführungsform überein.
Die Ausführungsform .gemäss Fig. 4 stimmt in gewissen Teilen mit der Ausfüh rung gemäss Fig. 2 überein, und es haben die übereinstimmenden Teile die gleichen Bezugs- zeichen erhalten, wie bei der Ausführungs form gemäss Fig. 2. .Bei dieser Ausführung ist ausserdem an das, Ablaufrohr 7 eine dreh bare Siebtrommel 21 angeschlossen.
22 be zeichnet ein unter der Siebtrommel angeord netes, mit Gefälle versehenes Sammelbassin, das an der tiefsten Stelle einen Ablaufstutzen 23 aufweist. Das Sammelbaesin 22 besitzt an ,der Austrittstelle der Siebtrommel 21 ein Fallrohr<B>25,</B> durch welches die gemahlenen Trauben beispielsweise einem Presskorb zu- geführt werden. In .das Sammelbassin 22 mündet auch das Ablaufrohr 24 des Über laufbehälters 13.
Es ist möglich, den Überlaufbehälter auch anders zu gestalten.
Fig. 5 zeigt eine anders gestaltete Aus führungsform des Erfindungsgegenstandes. 2 7 entspricht hier dem Ablaufstutzen 12 des Abzweigrohres 11 im Beispiel nach Fig. 4. An der Unterseite des Ablaufstutzens <B>2.7</B> ist ein. Rohrstutzen 28 angeordnet, dessen freies Ende sieh koniseh verjüngt. Über den Rohr stutzen 28 ist ein kelchförmig gestalteter Behälter 29 geschoben, der an dem untern Ende einen Abschlussboden 30 besitzt.
Im Abschlussboden 30, ist ein aufrecht gerichteter Anschlagstift 31 befestigt, der beim Auf schieben des kelchförmigen Behälters 29 auf den Rohrstutzen, 28, gegen eine in der Ab laufleitung 32 vorgesehene, schwingbare Ab sperrklappe 3'3 stösst. Die Ablaufleitung 32 tritt an die Stelle der Ablaufleitung 15, bezw. 24,der Ausführungsform gemäss Fig. 2, bezw. 4.
Nachdem der kelchförmige Behälter 29 vollständig auf den Rohrstutzen 28 auf geschoben ist, legen sich die Mantelflächen der Kegelstumpfe des Rohrstutzens 28 und .des Behälters 29 dicht gegeneinander und bewirken eine Abdichtung nach aussen. Wird .ein, ziemlicb, schlanker Konus gewählt, so wird der kelchförmige Behälter 29 durch den Reibungsverschluss, in genügendem Masse fest gehalten ohne, eine weitere zusätzliche Siche rung.
Wird eine zusätzliche Sicherung vor gesehen, so kann diese beispielsweise aus einem Bajonettversehluss bestehen, der die Teile 28 und 29 miteinander verbindet und die kegeligen Mantelflächen der genannten Teile abdichtend gegeneinander presst. Soll Traubensaft probeweise entnommen werden, so wird der Teil 29 vom Teil 28 abgezogen. Hierbei schliesst sich die Absperrklappe 33 und der Teil 29. ist mit Traubensaft gefüllt.
Durch Eintauchen einer üchslinschen Waage kann alsdann der Zuckergehalt .des in dem Teil 29 befindlichen Traubensaftes bestimmt werden. Da die Traubenmühlen und die Pressen in vielen Fällen durch einen Boden voneinander getrennt sind, ist es wünschenswert, das er haltene Messresultat an der Abladestation, das heisst auf der Höhe der Traubenmühle eicht bar zu machen.
Diesem Zwecke dient die in den Fig. 6 bis 8 in verschiedenen beispiels weisen Ausführungsformen. dargestellte Ein- riehtung. Bei der Ausführung gemäss Eig. 6 ist an dem die Traubenmühle und die Pressen voneinander trennenden Boden 34 ein vertikal gerichtetes Lineal 35 abgestützt. Das Lineal 35 trägt eine über dem Boden angeordnete Skala 36 und<I>eine</I> unter dem Boden: angeord nete Skala 37.
Auf dem Lineal ist ein ver tikal gerichteter Schieber 38 verschiebbar, der an den Enden quergerichtete Zeiger 39 und 40 aufweist, welche die beiden Skalen 36 und 37 bestreichen. Fig. 7 zeigt eine Einrich tung, wo über dem Boden 41 eine drehbare Skala 42 und unter dem Boden eine drehbare Skala 43 vorgesehen ist.
Die beiden Skalen 42 und 4'3- tragen Zahnritzel, in welche eine vertikal gerichtete und verschiebbare Zahn stange 44 eingreift. Fig. 8 zeigt eine Aus führungsform mit drehbar gelagerter Ver tikalwelle 45, welche den Boden 46 durch dringt und an den beiden Enden runde Ska len 47 und 48 trägt, die in Verbindung mit stationären, hier nicht dargestellten Zeigern das Resultat anzeigen.
Die durch Fig. 9 dargestellte Ausfüh rungsform ist eine Modifikation der Aus führungsform gemäss Fig. 2. 49 bezeichnet hier die Traubenmühle und 50 das mit Gefälle versehene Ablaufrohr. In die obere Partie des Ablaufrohres ist ein zylindrischer Siebmantel 51 eingebaut. Der zylindrische Siebmantel 51 ist an der Unterseite des Ab laufrohres durch einen an dem letzteren be festigten Sammelkasten. 52 abgedeckt. An dem Sammelkasten 52, ist ein Ablaufstutzen 53 angeschlossen. An der Oberseite des Ab laufrohres 50 ist eine Bürste 54 befestigt, die sich gegen die Aussenwandung des zylindri schen Siebmantels 51 legt.
Die Reinigung des zylindrischen Siebmantels kann in der Weise erfolgen, dass derselbe von Hand gedreht wird; doch könnte der Siebmantel auch me chanischen Antrieb erhalten. Die Bürste 54 könnte auch an der Innenseite des Ablauf rohres 50 abgestützt werden, derart, dass sie die Innenwandung des zylindrischen Sieb mantels 51 bestreicht.
Es sind noch viele andere Ausführungs formen der Entnahmevorrichtung möglich; doch würde es zu weit gehen, hier alle er denkbaren Ausführungsformen beschreiben zu wollen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung für die Entnahme von Trau bensaft an Traubenmühlen, dadurch gekenn zeichnet, dass am Ablaufrohr der Trauben mühle ein dureb eine Siebvorrichtung ab gedecktes Abzweigrohr vorgesehen ist.UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch. da- .durch gekennzeichnet, dass das Abzweig rohr zu einem mit Überlauf versehenen Sammelbehälter führt, dessen Auslauf- öffnung durch ein Absperrorgan ver schliessbar ist und mittelst einer Entlee rungsleitung an das Ablaufrohr der Traubenmühle angeschlossen ist.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Sieb zwecks. Reinigung lösbar an der Aussen- seite der Wandung des Ablaufsrohres der Traubenmühle gehalten ist. Vorrichtung nach Patentanspruch, da ,durch gekennzeichnet, dass an der Ober- ,seife des Siebes, das die im Ablaufrohr der Traubenmühle vorgesehene Öffnung überdeckt, ein Schieber vorgesehen. ist, durch den die Öffnung abgedeckt werden kann.4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch .gekennzeichnet, dass die durch ein Sieb überdeckte Öffnung durch einen an der Aussenseite des Ablaufrohres der Traubenmühle angeschlossenen Kasten mit Fallrohr abgedeckt ist, der oben eine Öffnung aufweist, um die Befestigungs mittel des wegnehmbar angeordneten Sie bes bequem zugänglich zu machen.. 5.-Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass-die Entleerungsleitung,des Über laufbehälters in das Sammelbassin einer an das Ablaufrohr der Traubenmühle an geschlossenen, drehbaren Siebtrommel führt. 6.Vorrichtung nach Patentanspuch, gekenn- zeichnet durch eine am Ablaufrohr der Traubenmühle gelagert-- Abstreifbürste, bei deren Bewegung das die Öffnung in diesem Ablaufrohr abdeckende Sieb be strichen wird. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in das Ab laufrohr der Traubenmühle ein Siebman tel eingebaut ist in Verbindung mit einem an der Unterseite dieses, Ablaufrohres vorgesehenen Sammelkasten mit an geschlossenem Ablaufstutzen.B. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeieh- net, dass der Siebmantel drehbar an geordnet ist. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen? und 8, dadurch gekenn zeichnet, dass am Ablaufrohr der Trau benmühle eine Bürste befestigt ist, die sich gegen den zylindrischen Siebmantel legt. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 7 bis 9, dadurch gekenn zeichnet, dass Mittel vorgesehen sind zum mechanischen Antrieb des Siebmantels. 11.Vorrichtung nach Patentanspruch, wo bei die Traubenmühle und das Abzweig rohr im Ablaufrohr der Traubenmühle .durch einen Zwisehenboden voneinander getrennt sind, gekennzeichnet durch eine Doppelskala, wovon die eine oberhalb des Zwischenbodens und die andere un terhalb des Zwisehenboden3 vorgesehen ist und wobei die beiden Skalen derart miteinander verbunden sind, dass sie, wenn sie sich bewegen, gleichsinnige Be wegungen ausführen, 'so dass eine an der untern Skala eingestellte: Grösse am Ab lesezeiger der obern Skala. abgelesen wer den kann. 12.Vorrichtung nach Patentanspruch, .da durch .gekennzeichnet, dass, mit dem Ab zweigrohr des Ablaufrohres der Trauben mühle ein an der Oberseite offener Be hälter in lösbarer Verbindung steht, der gegenüber dein Abzweigrohr bei her gestellter Verbindung derart abgedichtet ist, dass# ein Entweichen von Flüssigkeit aus dem Behälter vermieden wird, ferner gekennzeichnet durch eine derartige Ge staltung des Behälters, dass derselbe bei Herstellung der Verbindung ein am Ab zweigrohr vorgesehenes Absperrorgan, das :den Zutritt von Flüssigkeit zum Be- bälter überwacht, in die Offenstellung be wegt.
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| EP0361017A3 (de) * | 1988-09-27 | 1991-01-16 | Gregor Sfintitchi | Verfahren und Vorrichtung zum Entsaften von Obst oder Gemüse |
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1934
- 1934-02-13 CH CH174075D patent/CH174075A/de unknown
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