CH174455A - Schuheinlage zur Abfederung des Fusses. - Google Patents
Schuheinlage zur Abfederung des Fusses.Info
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Description
Sehuheinlage zur Abfederung des Fusses. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Schuheinlagen zur Abfederung des Fusses, bei welehen die mit der Sohlenplatte verbundene Längsgewölbefeder die Grund platte durchsetzt und sich gegen diese Grund platte abstützt.
Bei diesen Schuheinlagen tritt die Längsgewölbefeder durch eine Durehbreehung der Grundplatte hindurch und verbreitert sich dann gewöhnlich an die ser Stelle wesentlich, wobei sie in .die so genannte Fersenfeder übergeht, die den hin- tern Teil der Längsgewölbefeder bildet.
Wäh rend das rückwärtige Ende der Längs- gewölbefeder eingespannt oder geführt ist, stützt sieh diese Feder mit dem vordern Rand ihrer Verbreiterung gegen die Grund- platte ab und bewirkt so einerseits eine ge wisse Spannung der Längsgewölbefeder selbst, anderseits. auch eine Spannung der Fersenfeder. Im Gebrauch ist nun die Längs- gewölbefeder, als auch der Rand der Fersen feder und die Grundplatte beträchtlichen, dauernd wechselnden Beanspruchungen aus gesetzt,
die von der grossen Belastung dieser Einlageteile herrühren und einen vorzeitigen Verschleiss dieser Teile verursachen. Die Er- finduug bezweckt nun, die dem Verschleiss unterworfenen Stellen auf ein Mindestmass herabzusetzen und die Einlage möglichst wi derstandsfähig zu gestalten.
Dies wird bei einer mit die Grundplatte durchsetzender und sich gegen diese abstüt zender Längsgewölbefeder versehenen Schuh einlage gemäss der Erfindung dadurch er reicht, dass .die Längs.gewölbefeder derart ausgebildet ist, dass sie sich nur mit einer der Durchbrechung der Grundplatte benachbar ten Kante gegen die Grundplatte abstützt. Besonders zweckmässig verbreitert sich die Längsgewölbefeder gegen ihre Ansähluss- stelle an die ihren hintern Teil bildende Fer- senfeder, so dass die sich gegen die Grund platte abstützende Kante verkürzt wird.
In .der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan- des dargestellt. Fig. 1 zeigt die Schuheinlage in der Untersicht; Fig. 2 zeigt die Längs- gewölbefeder bezw. die Fersenfeder in Unter ansicht; Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch die Längsgewölbefeder und die Grundplatte.
In. der Zeichnung (Fig. 1) ist die Brand sohle 1 an der Sohlenplatte 2 befestigt, an deren vorderem Ende die Läugsgewälbefeder 3 festgemacht ist, .die .die Grundplatte 5 in der Durchbrechung <B>3</B>' durchsetzt und nach hinten zu in die breite Fersenfeder 4 über geht. Grundplatte 5 und Sohlenplatte 2 sind durch ein Spannschloss 8 verbunden.
Bei 6 verbreitert sich die Läng.sgewölbe- feder nach rückwärts, das heisst gegen ihre Anschlussstelle an die Fersenfeder. Dadurch wird .die Kante 7, mit .der sich die Fersen feder und -damit die Längsgewölbefeder ge gen die Grundplatte 5 abstützt, gegenüber den bisherigen Konstruktionen wesentlich verkürzt. Ausserdem ist die Kante 7 von der Grundplatte 5 bei 9 abgebogen, so, dass diese Kante mit einer Wölbung auf der Grund platte 5 aufliegt.
Die Kante 10, welche durch Verbreiterung der Längsgewölbefeder zur Fersenfeder an der andern Seite der Längs- gewölbefeder entsteht, ist gegenüber der Kante 7 zurückversetzt, so dass diese Kante im allgemeinen nicht mehr mit der Grund- platte zur Berührung kommt, wohl aber die äusserste Begrenzung der Längs- und auch Querdurchbieg-ung,darstellt.
Durch diese besondere Konstruktion ist der Verschleiss der Längsgewölbefeder, .die zumeist mit der Fersenfeder aus einem Stück ist, wesentlich herabgesetzt und Einfressun- gen an der Grundplatte durch die Kante 7 sind infolge deren Verkürzung und Wölbung vermieden.
Die verkürzte und gewölbt ausgeführte Aussenkante der Fersenfeder, welche die Ab stützung der Längsgewölbefeder gegen die Grundplatte übernimmt, wirkt als Längs führung der Fersenfeder während der Be lastung und Durchbiegung beim Gehen.
Die Ausbildung 4er zweiten Fersenfederkante (auf der Innenseite des Fusses) lässt ein Durchbiegen der Fersenfeder senkrecht zur Längsachse der Einlage nach der individuel len Gangart des Einlagenträgers zu, wo durch im Verein mit der Vorspannung der Längsgewölbefeder in der Grundplatte jede: Geräusch (Klappern) der Einlage beim Ge hen vermieden wird, was bei den bisherigen Konstruktionen .der Fersenfeder eintrat.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schuhieinlage zur Abfederung des Fusses, bei welcher die Längsgewölbefeder die Grundplatte durchsetzt und sich gegen diese abstützt, dadurch gekennzeichnet, dass diese Feder derart ausgebildet ist, dass sie sich nur mit einer der Durchbrechung der Grund- platte benachbarten Kante gegen die Grund- platte abstützt.<B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1..Schuheinlage nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Längs- gewölbefeder gegen ihre Anschlussstelle an die ihren hintern Teil bildende Fersen feder verbreitert ist, so dass die sich ge gen die Grundplatte (5) abstützende Kante (7) verkürzt ist. 2. Schuheinlage nach dem Patentanspruch, ,dadurch gekennzeichnet, dass die sich ge gen die Grundplatte abstützende Kante (7) aufgebogen ist, derart, dass sie mit einer Wölbung an der Grundplatte an liegt.$. Schuheinlage nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die der Durchbrechung der Grundplatte benach barte, hinsichtlich der im Patentanspruch genannten Kante (7) an der andern Seite der Längsgewölbefeder liegende Kante (10) gegenüber dieser Kante (7) zurück versetzt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT174455X | 1933-04-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH174455A true CH174455A (de) | 1935-01-15 |
Family
ID=3657858
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH174455D CH174455A (de) | 1933-04-04 | 1934-03-19 | Schuheinlage zur Abfederung des Fusses. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH174455A (de) |
-
1934
- 1934-03-19 CH CH174455D patent/CH174455A/de unknown
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