CH174488A - Schliessrand für Toilette-Etuis, Necessaires und ähnliche Behälter. - Google Patents
Schliessrand für Toilette-Etuis, Necessaires und ähnliche Behälter.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45C—PURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
- A45C13/00—Details; Accessories
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-
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Description
Schliessrand füi- Toilette-Etuis, Necessaires und ähnliche Behälter. Bei Etuis für Toilettegarnituren, Neces saires und für viele ähnliche Zwecke sind ge wöhnlich Ober- und Unterteil durch einen Rücken verbunden und mit einer ringsherum laufenden Zarge versehen, welche bisher durchweg starr ausgeführt war, wobei der eine der beiden Teile in der Schlussstellung über den andern zu liegen kam, oder auch beide Teile ineinandergriffen. Gegenstand der Erfindung ist ein Schliessrand für Behäl ter der angegebenen Art, welcher die Ver wendung einer nachgiebigen Zarge mit Bü geln für das Etui gestattet, und alle Vorzüge aufweist, die bei einer Handtasche oder der gleichen ein Metallbügel bietet,
nämlich einer seits einen vollkommen dichten Abschluss des Etuis im geschlossenen Zustand, und die Möglichkeit, die Zarge niederzudrücken, wenn das Etui geöffnet ist, so dass man bequem jedes einzelne Stück des Inhaltes herausneh men und wieder hineinlegen kann. Die Erfindung ist auf der anliegenden Zeichnung durch Ausführungsbeispiele veran schaulicht, und zwar zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht eines geöffneten Etuis mit Toilettegarnitur, Fig. 2 eine Seitenansicht des geöffneten Etuis für sich, Fig. 3 eine Draufsicht der geöffneten Bügel allein, Fig. 4, h und 6 Teilansichten zweier etwas geänderter Ausführungsformen ; Fig. 7 zeigt in Ansicht eine weitere Aus bildungsform der Gelenke der Bügel, und Fig. 8 eine perspektivische Ansicht des ganzen Etuis bei Ausbildung der Bügel ganz ohne Gelenke.
Der dargestellte Schliessrand besitzt die beiden Bügel<I>a</I> und<I>b,</I> welche durch die Form des Etuis in ihrer Gestaltung bestimmt wer den, und die in den obern Rand der nach giebigen und schmiegsamen Zarge c einge setzt sind und mit ihren innern Enden un gefähr um die Breite des Rückens g vonein- ander abstehen, so dass sie sich beim Schlie ssen des Etuis' flach gegeneinander legen, wobei gleichzeitig der Rücken g dicht an die Bügelenden heran gezogen wird.
Bei den in den Fig.1-7 dargestellten Ausführungs formen sind die beiden Bügel durch Gelenk stücke so miteinander verbunden, dass die volle Schmiegsamkeit der Zarge c des Etuis in allen ihren Teilen erhalten bleibt, die Bügel selbst also auch in ihren freien Ge lenken freie Beweglichkeit behalten. Aus diesem Grunde sind je zwei gegenüberstehende Enden der Bügel a und b durch ein Verbin dungsstück verbunden, das aus zwei Gelenk hebeln<I>d, d'</I> besteht. Diese Gelenkhebel<I>d, d'</I> sind einerseits durch Gelenke e, e' mit den Bügeln a und b zusammengelenkt, anderseits untereinander durch ein Gelenk f verbunden.
Die Gelenke e, e' können gewöhnliche Ge lenke sein; das Gelenk f dagegen muss als Kugel- oder Universalgelenk ausgebildet wer den, weil es eine Bewegung der Hebel<I>d, d'</I> sowohl in der Richtung gegen den Rücken g, als auch in der Drehrichtung der beiden Bügel a und b zulassen muss, damit die Ge lenkteile d und d' sich beim Schliessen des Etuis flach gegeneinander und gleichzeitig auch gegen den Rücken g anlegen können.
Bei dem beschriebenen Schliessrand kön nen die Bügel a und b, wie die dargestellten Ausführungsbeispiele zeigen, aus Draht be stehen, und in diesem Fallwerden sie zweck mässig durch Überziehen mit Leder oder der gleichen in den Rand der Zarge c eingear beitet, z. B. eingeklebt oder eingenäht. Um ein straffes Aufrichten der Zarge c zu sichern, können die Gelenke e, e' auch als Federge lenke ausgebildet werden, oder sie können durch andere geeignete Mittel die straffe Lage der Zarge erhalten.
Man kann aber auch die Bügel aus Profilmaterial, also aus Winkel- oder U-Schienen herstellen und sie dann in derselben Weise, wie das bei Taschenbügeln üblich ist, durch Vernietung oder Einklem men etc. befestigen.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausfüh rungsform ist die gleiche Anordnung der Gelenkteile wie vorher beschrieben angewen- det, nur ist hier das Gelenk f durch einen Bund oder ein Lager f ersetzt, in welchem die Teile<I>d, d'</I> sich drehen können. Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 ist das Zwi schenstück<I>d</I> mit den Bügeln a und<I>b</I> durch zwei angelenkte Verbindungshebel d', d" ver bunden, welche sich in der Weise, wie in Fig. 6 dargestellt, beim Schliessen des Etuis zusammenlegen.
Bei der in Fig. 7 dargestellten Ausfüh rungsform sind die Gelenkteile<I>d, d'</I> dadurch federnd gemacht, dass je der eine Teil aus einem Federbolzen besteht, der in dem an dern, als Federhülse ausgebildeten Teil axial beweglich ist und auf den eine Feder i ein wirkt, die entweder als Druckfeder, wie im obern Teil der Fig. 7 dargestellt ist und die dann auf dem Schaft des Federbolzens sitzt, oder als Zugfeder, wie im untern Teil der Fig. 7 gezeigt, ausgebildet ist, und die dann hinter dem Führungskopf des Bolzens sitzt. Die Federbolzen sind dann mit ihrem äussern freien Ende auf einer flachen Schiene k ge lenkig befestigt, die auf dem. Rücken g des Etuis festsitzt.
Die Fig. 8 endlich zeigt ein Ausführungs beispiel, bei welchem die Bügel<I>a</I> und<I>b</I> ohne metallische Gelenke sind. Hierbei ist die nachgiebige Zarge dort, wo der Rücken y des Etuis sich befindet, so ausgebildet, dass ihre klappbaren Teile, an den Enden dicht aneinanderliegend, wechselseitig schräg oder bogenförmig gegen den Etuirücken g verlau fen. Hierdurch erhalten sie eine erforder liche Gelenkigkeit, so dass sie ein straffes Anliegen des Rückens g im geschlossenen Zustand des Etuis zulassen.
Das mit dem neuen Schliessrand versehene Etui kann mit einem ganz beliebig gearteten Verschluss versehen werden. Es hat den Vor zug, dass es zum Gebrauch vollkommen glatt auseinander gelegt werden kann, dass es aber anderseits im geschlossenen Zustand rings herum vollkommen dicht ist, und dass ein Klaffen und Spreizen irgend welcher Teils ausgeschlossen ist, da sich "die beiden Teile der Zarge c in der Schliesslage ringsherum fest zusammenlegen und auch der Rücken des Etuis sich dicht schliessend an die Zarge c anlegt. .
Claims (1)
- PMENTANSPRUCH Schliessrand für Toiletteetuis, Necessaires und ähnliche Behälter mit durch einen Rücken verbundenen Ober- und Unterteilen und einer ringsumlaufenden Zarge, dadurch gekenn zeichnet, dass der Rand der nachgiebigen <B>und</B> schmiegsamen Zarge (c) durch zwei Bü gel (a und<I>b)</I> derart versteift ist, dass die klappbaren Zargenteile sich beim Schliessen des Etuis dicht zusammenlegen, wobei gleich zeitig auch der Rücken g dicht herangezogen wird. UNTERANSPRüCHE 1.Schliessrand nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Bügel (a und b) durch Verbindungsstücke<I>(d, d')</I> miteinander verbunden sind, welche je zwei Bügelenden durch zwei Gelenkhebel ver binden, die mit den Bügeln (a und b) durch einachsige Gelenke (e, e'), unter sich aber durch ein .Kugel- oder Universalgelenk (f ) verbunden sind. 2. Schliessrand nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Bügelverbindungs stücke<I>(d)</I> mit den Enden der Bügel (a und b) derart gelenkig verbunden sind, dass sich je drei Teile<I>(d, d', d")</I> in der Schlusslage flach zusammenlegen. 3.Schliessrand nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügel (a und b) durch, an den Gelenken (e, e') sitzende Federhülsen (d, d') und in diesen beweg liche Federbolzen, auf welche die Federn einwirken, mit einer Schiene (k) verbun den sind; die auf dem Rücken (g) des Etuis (h) festsitzt. 4.Schliessrand nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügel (a und<I>b)</I> ohne metallische Gelenke in den Teilen der nachgiebigen Zarge (c) sitzen und letztere an den Enden der Bügel (a und<I>b)</I> mit geraden oder bogenförmigen Abschrä- gungen (c', c") derart gegen den Rücken (g) auslaufen, dass in der Schlusslage der Rücken (g) sich dicht an die Zarge (c) anlegen kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ47445D DE621605C (de) | 1933-06-21 | 1933-06-21 | Etui aus Leder oder aehnlichem Stoff |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH174488A true CH174488A (de) | 1935-01-15 |
Family
ID=7206483
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH174488D CH174488A (de) | 1933-06-21 | 1934-02-19 | Schliessrand für Toilette-Etuis, Necessaires und ähnliche Behälter. |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT143528B (de) |
| CH (1) | CH174488A (de) |
| DE (1) | DE621605C (de) |
| FR (1) | FR768700A (de) |
| GB (1) | GB425933A (de) |
-
1933
- 1933-06-21 DE DEJ47445D patent/DE621605C/de not_active Expired
-
1934
- 1934-02-06 FR FR768700D patent/FR768700A/fr not_active Expired
- 1934-02-19 CH CH174488D patent/CH174488A/de unknown
- 1934-03-05 GB GB699634A patent/GB425933A/en not_active Expired
- 1934-05-18 AT AT143528D patent/AT143528B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE621605C (de) | 1935-11-09 |
| AT143528B (de) | 1935-11-11 |
| GB425933A (en) | 1935-03-25 |
| FR768700A (fr) | 1934-08-10 |
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