CH174488A - Schliessrand für Toilette-Etuis, Necessaires und ähnliche Behälter. - Google Patents

Schliessrand für Toilette-Etuis, Necessaires und ähnliche Behälter.

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CH174488A
CH174488A CH174488DA CH174488A CH 174488 A CH174488 A CH 174488A CH 174488D A CH174488D A CH 174488DA CH 174488 A CH174488 A CH 174488A
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CH
Switzerland
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brackets
frame
closing
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Inventor
Joseph Jung
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C13/00Details; Accessories
    • A45C13/04Frames
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C11/00Receptacles for purposes not provided for in groups A45C1/00-A45C9/00
    • A45C11/008Pocket toiletry etuis

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)
  • Eyeglasses (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description


  Schliessrand     füi-    Toilette-Etuis, Necessaires und ähnliche Behälter.    Bei Etuis für     Toilettegarnituren,    Neces  saires und für viele ähnliche Zwecke sind ge  wöhnlich Ober- und Unterteil durch einen  Rücken verbunden und mit einer ringsherum  laufenden Zarge versehen, welche bisher  durchweg starr ausgeführt war, wobei der  eine der beiden Teile in der     Schlussstellung     über den andern zu liegen kam, oder auch  beide Teile     ineinandergriffen.    Gegenstand  der Erfindung ist ein Schliessrand für Behäl  ter der angegebenen Art, welcher die Ver  wendung einer nachgiebigen Zarge mit Bü  geln für das Etui gestattet, und alle Vorzüge  aufweist, die bei einer Handtasche oder der  gleichen ein Metallbügel bietet,

   nämlich einer  seits einen vollkommen dichten Abschluss des  Etuis im geschlossenen Zustand, und die  Möglichkeit, die Zarge niederzudrücken, wenn  das Etui geöffnet ist, so dass man bequem  jedes einzelne Stück des Inhaltes herausneh  men und wieder hineinlegen kann.  Die Erfindung ist auf der anliegenden    Zeichnung durch Ausführungsbeispiele veran  schaulicht, und zwar zeigt:

         Fig.    1 eine Draufsicht eines     geöffneten     Etuis mit     Toilettegarnitur,          Fig.    2 eine Seitenansicht des     geöffneten     Etuis für sich,       Fig.    3 eine Draufsicht der geöffneten  Bügel allein,       Fig.    4, h und 6 Teilansichten zweier  etwas geänderter     Ausführungsformen    ;       Fig.    7 zeigt in Ansicht eine weitere Aus  bildungsform der Gelenke der Bügel, und       Fig.    8 eine perspektivische Ansicht des  ganzen Etuis bei Ausbildung der Bügel ganz  ohne Gelenke.  



  Der dargestellte Schliessrand besitzt die  beiden Bügel<I>a</I> und<I>b,</I> welche durch die Form  des Etuis in ihrer Gestaltung bestimmt wer  den, und die in den     obern    Rand der nach  giebigen und schmiegsamen Zarge c einge  setzt sind und mit ihren innern Enden un  gefähr um die Breite des Rückens g vonein-           ander    abstehen, so dass sie sich beim Schlie  ssen des Etuis' flach gegeneinander legen,  wobei gleichzeitig der Rücken g dicht an  die Bügelenden heran gezogen wird.

   Bei den  in den     Fig.1-7    dargestellten Ausführungs  formen sind die beiden Bügel durch Gelenk  stücke so miteinander verbunden, dass die  volle Schmiegsamkeit der Zarge     c    des Etuis  in allen ihren Teilen erhalten bleibt, die  Bügel selbst also auch in ihren freien Ge  lenken freie Beweglichkeit behalten. Aus  diesem Grunde sind je zwei gegenüberstehende  Enden der Bügel a und b durch ein Verbin  dungsstück verbunden, das aus zwei Gelenk  hebeln<I>d, d'</I> besteht. Diese Gelenkhebel<I>d, d'</I>  sind einerseits durch Gelenke e, e' mit den  Bügeln a und b zusammengelenkt, anderseits  untereinander durch ein Gelenk f verbunden.

    Die Gelenke e, e' können gewöhnliche Ge  lenke sein; das Gelenk f dagegen muss als  Kugel- oder Universalgelenk ausgebildet wer  den, weil es eine Bewegung der Hebel<I>d, d'</I>  sowohl in der Richtung gegen den Rücken  g, als auch in der Drehrichtung der beiden  Bügel a und b zulassen muss, damit die Ge  lenkteile d und d' sich beim Schliessen des  Etuis flach gegeneinander und gleichzeitig  auch gegen den Rücken     g    anlegen können.  



  Bei dem beschriebenen Schliessrand kön  nen die Bügel a und b, wie die dargestellten  Ausführungsbeispiele zeigen, aus Draht be  stehen, und in diesem Fallwerden sie zweck  mässig durch Überziehen mit Leder oder der  gleichen in den Rand der Zarge c eingear  beitet, z. B. eingeklebt oder eingenäht. Um  ein     straffes    Aufrichten der Zarge c zu sichern,  können die Gelenke e, e' auch als Federge  lenke ausgebildet werden, oder sie können  durch andere geeignete Mittel die     straffe    Lage  der Zarge erhalten.

   Man kann aber auch  die Bügel aus Profilmaterial, also aus     Winkel-          oder        U-Schienen    herstellen und sie dann in  derselben Weise, wie das bei Taschenbügeln  üblich ist, durch Vernietung oder Einklem  men     etc.    befestigen.  



  Bei der in     Fig.    4 dargestellten Ausfüh  rungsform ist die gleiche Anordnung der  Gelenkteile wie vorher beschrieben angewen-         det,    nur ist hier das Gelenk f durch einen  Bund oder ein Lager f ersetzt, in welchem  die Teile<I>d, d'</I> sich drehen können. Bei der  Ausführungsform nach     Fig.    5 ist das Zwi  schenstück<I>d</I> mit den Bügeln a und<I>b</I> durch  zwei     angelenkte    Verbindungshebel d', d" ver  bunden, welche sich in der Weise, wie in       Fig.    6 dargestellt, beim Schliessen des Etuis  zusammenlegen.  



  Bei der in     Fig.    7 dargestellten Ausfüh  rungsform sind die Gelenkteile<I>d, d'</I> dadurch  federnd gemacht, dass je der eine Teil aus  einem Federbolzen besteht, der in dem an  dern, als Federhülse ausgebildeten Teil axial  beweglich ist und auf den eine Feder i ein  wirkt, die entweder als Druckfeder, wie im  obern Teil der     Fig.    7 dargestellt ist und die  dann auf dem Schaft des Federbolzens sitzt,  oder als Zugfeder, wie im untern Teil der       Fig.    7 gezeigt, ausgebildet ist, und die dann  hinter dem Führungskopf des Bolzens sitzt.  Die Federbolzen sind dann mit ihrem äussern  freien Ende auf einer flachen Schiene k ge  lenkig befestigt, die auf     dem.    Rücken     g    des  Etuis festsitzt.  



  Die     Fig.    8 endlich zeigt ein Ausführungs  beispiel, bei welchem die Bügel<I>a</I> und<I>b</I> ohne  metallische Gelenke sind. Hierbei ist die  nachgiebige Zarge dort, wo der Rücken     y     des Etuis sich befindet, so ausgebildet, dass  ihre klappbaren Teile, an den Enden dicht       aneinanderliegend,    wechselseitig schräg oder  bogenförmig gegen den     Etuirücken        g    verlau  fen. Hierdurch erhalten sie eine erforder  liche Gelenkigkeit, so dass sie ein straffes  Anliegen des Rückens g im geschlossenen  Zustand des Etuis zulassen.  



  Das mit dem neuen Schliessrand versehene  Etui kann mit einem ganz beliebig gearteten  Verschluss versehen werden. Es hat den Vor  zug, dass es zum Gebrauch vollkommen glatt  auseinander gelegt werden kann, dass es aber  anderseits im geschlossenen Zustand rings  herum vollkommen dicht ist, und dass ein  Klaffen und Spreizen irgend welcher Teils  ausgeschlossen ist, da sich "die beiden Teile  der Zarge c in der Schliesslage ringsherum  fest zusammenlegen und auch der Rücken      des Etuis sich dicht schliessend an die Zarge  c anlegt. .

Claims (1)

  1. PMENTANSPRUCH Schliessrand für Toiletteetuis, Necessaires und ähnliche Behälter mit durch einen Rücken verbundenen Ober- und Unterteilen und einer ringsumlaufenden Zarge, dadurch gekenn zeichnet, dass der Rand der nachgiebigen <B>und</B> schmiegsamen Zarge (c) durch zwei Bü gel (a und<I>b)</I> derart versteift ist, dass die klappbaren Zargenteile sich beim Schliessen des Etuis dicht zusammenlegen, wobei gleich zeitig auch der Rücken g dicht herangezogen wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Schliessrand nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Bügel (a und b) durch Verbindungsstücke<I>(d, d')</I> miteinander verbunden sind, welche je zwei Bügelenden durch zwei Gelenkhebel ver binden, die mit den Bügeln (a und b) durch einachsige Gelenke (e, e'), unter sich aber durch ein .Kugel- oder Universalgelenk (f ) verbunden sind. 2. Schliessrand nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Bügelverbindungs stücke<I>(d)</I> mit den Enden der Bügel (a und b) derart gelenkig verbunden sind, dass sich je drei Teile<I>(d, d', d")</I> in der Schlusslage flach zusammenlegen. 3.
    Schliessrand nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügel (a und b) durch, an den Gelenken (e, e') sitzende Federhülsen (d, d') und in diesen beweg liche Federbolzen, auf welche die Federn einwirken, mit einer Schiene (k) verbun den sind; die auf dem Rücken (g) des Etuis (h) festsitzt. 4.
    Schliessrand nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügel (a und<I>b)</I> ohne metallische Gelenke in den Teilen der nachgiebigen Zarge (c) sitzen und letztere an den Enden der Bügel (a und<I>b)</I> mit geraden oder bogenförmigen Abschrä- gungen (c', c") derart gegen den Rücken (g) auslaufen, dass in der Schlusslage der Rücken (g) sich dicht an die Zarge (c) anlegen kann.
CH174488D 1933-06-21 1934-02-19 Schliessrand für Toilette-Etuis, Necessaires und ähnliche Behälter. CH174488A (de)

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CH174488D CH174488A (de) 1933-06-21 1934-02-19 Schliessrand für Toilette-Etuis, Necessaires und ähnliche Behälter.

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CH (1) CH174488A (de)
DE (1) DE621605C (de)
FR (1) FR768700A (de)
GB (1) GB425933A (de)

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DE621605C (de) 1935-11-09
AT143528B (de) 1935-11-11
GB425933A (en) 1935-03-25
FR768700A (fr) 1934-08-10

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