CH174508A - Kraftgetriebener Wagenschieber. - Google Patents

Kraftgetriebener Wagenschieber.

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CH174508A
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      Kraftgetriebener        Wagenschieber.       Die Aufgabe,     Eisenbahnwagen    auf den  Schienen durch kraftgetriebene     )Yagenschie-          ber        zu    verschieben, hat man auf die ver  schiedenste Art zu lösen gesucht. Man hat  zum Beispiel auf den Schienen mit min  destens zwei Achsen laufende, elektrisch oder  durch     Verbrennungsmotoren        getriebene    Ma  schinen verwendet. Diese sind teuer und kön  nen, da sie an die Schienen gebunden sind,  nicht ohne ein verwickeltes Gleissystem über  all angesetzt werden. Man hat weiter neben       den    Schienen laufende motorisch angetriebene  Schlepper verwendet.

   Diese lassen sich aber  nur anwenden, wenn neben dem Gleis eine  feste Fahrbahn vorhanden ist.     Weiter    hat  man Geräte in Vorschlag gebracht, die un  mittelbar auf ein Wagenrad durch Reibrollen  oder durch nach Art einer     Breehstange    wir  kende Hebel     einwirken.    Diese sind vielfach  schwer anzubringen und von Ort zu Ort zu  befördern; oft liefern sie auch nicht die     ge-          rügende    Antriebskraft oder verursachen Be  schädigungen der Wagenräder und der Schie  nen     (Anfräsen    durch die Reibräder).    Schliesslich hat man mit mehreren Rädern  auf einer Schiene laufende, mit einer Druck  stange auf ,den Wagen wirkende Geräte vor  geschlagen.

   Auch diese sind schwer von einer  Verwendungsstelle zur andern zu befördern.  Ihre Aufbringung auf die Schiene verursacht  ausserordentlich grosse Schwierigkeiten; na  mentlich ist es fast unmöglich, das Gerät  zwischen zwei nach Lösung der Kupplung  nahe     beieinanderstehenden    Wagen anzuset  zen.  



  Gegenüber diesen bekannten Anordnun  gen schafft die     Erfindung    einen kraftgetrie  benen Wagenschieber, der in zweckmässiger  Ausführungsform sich leicht von einer Ver  wendungsstelle zur andern befördern lässt,  einfach zu bedienen ist, zwischen zwei Wa  gen angesetzt werden kann und imstande ist,  die     Verschiebearbeit    ohne Beschädigung der  Wagenräder oder Schienen einwandfrei aus  zuführen.  



  Der Wagenschieber     ,gemäss    der Erfindung  gehört zu der Gruppe der auf Schienen lau  fenden     Wagenschieber    und ist gekennzeich-           net    durch ein einziges,     gleichzeitig    als Trans  portrad dienendes kraftgetriebenes Triebrad.  Es kann ein das     Triebrad    lagerndes und um  dessen Achse     verschwenkbares    Gehäuse vor  gesehen und mit einer an sich bekannten  Druckstange ausgerüstet sein, die fest am  Gehäuse angebracht sein kann, und zwar in  solcher Anordnung, dass sie bei Einwirkung  auf den zu schiebenden Wagen ,den Ad  häsionsdruck des     Triebrades    ausreichend ver  grössert.

   Dabei kann ihre Länge von Hand  oder gegebenenfalls     selbsttätig    in Abhängig  keit von den besonderen Arbeitsverhältnis  sen einstellbar sein. Das Gehäuse kann mit  mehreren     Leit-    und Steuergriffen ausgestat  tet werden, so dass der     Bedienungsmann    bei  der Verschiebearbeit :sich jederzeit -ausserhalb  des Normalprofils des lichten Raumes beim  Führen des Gerätes befindet.

   Vorteilhaft  kann das Gehäuse mit     relativ    zum Triebrad  in     wagrechter    Ebene     verstellbaren    und fest  stellbaren     Führungs-    und Steuergriffen aus  gerüstet sein, so     dass    es von. einer einzigen  Steuereinrichtung aus sowohl     beim    Befördern  von einem Verwendungsort zum andern (hier  bei geht der Bedienungsmann hinter dem  Triebrad),     wie    auch beim Verschieben (hier  bei befindet sich der Bedienungsmann neben  dem dann auf .der Schiene laufenden Trieb  rad), bedient werden kann.  



  Die     Zusammendrängung        des    Wagen  schiebers auf einen ausserordentlich geringen  Raum     derart"dass    das "Aufgleisen"     zwischen     zwei     hintereinanderstehenden    Wagen erfol  gen kann, kann insbesondere dadurch er  möglicht werden, dass innerhalb dieses ein  zigen Trieb- und Transportrades das gesamte  Wechselgetriebe angeordnet     wird,    das natur  gemäss ebenfalls von jedem Bedienungsgriff       bezw.        von,den        versschwenkbaren    Bedienungs  griffen aus geschaltet werden kann.  



  Weiter kann an dem Gehäuse     bezw.    an  einem damit verbundenen Rahmen eine un  mittelbar vor dem Rad liegende     Aufsetzleiste          vorhanden    sein, die das     "Aufgleisen"    erleich  tert. Ausser     dem.    Triebrad kann ein wäh  rend des     "Aufgleisens"    das Gerät zeitweilig  abstützendes Hilfslaufrad vorgesehen sein.

      Weiter kann .durch im folgenden noch im  einzelnen beschriebene Hilfseinrichtungen  verhindert werden,     .dass    .das Triebrad beim  Aufgleisen über die     ;Schiene        hinwegläuft,          .dass    das Triebrad bei unaufmerksamer Füh  rung entgleist und dergleichen mehr.  



  Der Gegenstand der Erfindung ist durch  die     Zeichnungen        in        zweckmässigen    Ausfüh  rungsbeispielen und in etwas schematischer  Form dargestellt, und zwar zeigen die       Fig.    1, 3, 4 und 5 einen Wagenschieber  in verschiedenen Augenblicken seines Auf  bringens auf eine Fahrschiene;       Fig.    2 ist eine Aufsicht zu     Fig.    1;

         Fig.        3a    zeigt eine einstellbare     Aufsetz-          leiste;          Fig.    6 zeigt eine gleiche Ansicht wie       Fig.    5, jedoch mit um 90   in die Arbeitslage  gedrehtem Arbeitsrad;       Fig.    7 zeigt den Wagenschieber während  der Einwirkung auf einen Wagen;

         Fig.    8 zeigt schematisch und im grösseren  Massstab einen senkrechten Schnitt durch die       Triebradmitte;          Fig.    9 zeigt in schematischer Seitenansicht  von links in     Fig.    8 die     Getrieberäderanord-          nung    zur Übertragung .der Antriebskraft von  ,der Motorwelle auf     da.s        Wagenschiebertrieb-          rad;          Fig.    10 zeigt in etwas grösserem     Massstabe     eine Seitenansicht einer abgeänderten Aus  führungsform des     Wagenschiebers    mit eini  gen zusätzlichen Hilfseinrichtungen;

         Fig.    11 ist eine entsprechende Darstel  lung nach     Drehen    .des     Triebrades    in die       Schienenlängsebene;          Fig.        lla    zeigt eine abgeänderte     Ausfiih-          rungsform    einer der     Hilfseinrichtungen;

            Fig.    12     zeigt    im Schaubild ein für das  Anschieben bei ungünstigen Witterungsver  hältnissen (nasse Schienen oder dergleichen)  dienendes Hilfsgerät,       Fig.    13 im grösseren     Massstabe    und in  Seitenansicht eine Hilfseinrichtung, die ein  zu .steiles     Einstellen    der Druckstange ver  hütet;       Fig.        13a    zeigt eine andere Ausführungs  form dieser Einrichtung,           Fig    14     gleichfalls    im grösseren     Massstabe     im     Aufriss,    teilweise im Schnitt, die in wei  ten Grenzen verstellbare Druckstange.;

         Fig.    15 zeigt eine Einrichtung zur Ver  stellung der Druckstange vom Führergriff  aus.  



  Bei dem in den     Fig.    1 bis 9 dargestellten  Ausführungsbeispiel ist das einzige, durch  einen Verbrennungsmotor 8 angetriebene Rad  10, das sowohl auf dem Gelände wie auf den  Schienen. zu laufen vermag, zusammen mit  seinem auf konzentrisch zur Motorwelle 17  angeordneten Lagerflächen 9 lagerndem Ge  häuse 7 um eine senkrechte Achse drehbar,  und zwar in einem Rahmen 1, .der an einem  Ende durch Querholme versteift und mit  Steuer- und Führungsgriffen 2, und am an  dern Ende mit einem     Hilfsstützrad    3 aus  gerüstet ist.  



  Im Beispiel umschliesst der Rahmen 1 mit  einem ringförmigen Teil 4 das Radgehäuse  7, das     darin    unter Vermittlung eines Ringes  6 und eines Rollenkranzes 5 geführt ist. Die  Felge des Rades 10 ist mit einer breiten,  elastischen Bereifung 11, zweckmässig aus       Massivgummi,    versehen, die aus einzelnen  auswechselbaren Segmenten bestehen kann.  Zweckmässig ist die Bereifung so profiliert,  dass das Laufen auf der Schiene, sowie das  Aufbringen und Anhaften an der Schiene  unterstützt werden. Beispielsweise kann die  Bereifung mit zahnartigen Vorsprüngen 11  versehen sein, wie aus     Fig.    8 und (in über  triebener Grösse angeordnet) aus den     Fig.    1,  3, 4, 5 und 7 erkennbar ist.  



  Wenn der Wagenschieber auf dem Ge  lände von einer Verwendungsstelle zur an  dern gefahren     werden    soll, liegen     Triebrad     10 und Hilferad 3 in einer Ebene.     Mittelst     des Motors 8 kann der Wagenschieber leicht  auf dem Erdboden verfahren werden, wobei  er von dem     Bedienüngsmann,    der hinter dem  Rad 10 hergeht, vom Griff 2 aus geleitet  wird.  



  Ist der Wagenschieber an einer Verwen  dungsstelle, zum Beispiel zwischen zwei dicht       beieinanderstehenden    Wagen     T3'        (Fig.    7) an  die Fahrschiene herangebracht, so wird das    Griffende 2 gemäss     Fig.    3 niedergedrückt, so  dass das Hilfsrad 3 über den Schienenkopf  frei hinweggeht und eine an .der Vorderseite  des heimartig ausgebildeten Gehäuses 7 an  gebrachte     Leiste    15 sich auf den Schienen  kopf aufsetzt, gegen den gleichzeitig das jetzt  quer zu .der Schiene     stehende    Triebrad 10  trifft. Das Griffende 2 wird nunmehr gemäss     -          Fig.    4 angehoben.

   Statt die     Aufsetzleiste     fest an der Vorderkante des Gehäuses 7 an  zubringen, kann     auch    gemäss     Fig.        3a    an der  Vorderkante eine in der Höhe verstellbare  Stelze 15a vorgesehen werden. Das Rad 3  setzt sich dabei zwischen den Schienen auf  den Boden auf, und der Wagenschieber       wird    nunmehr soweit vorgefahren, bis die       Triebradmitte        über,der    Schiene steht.  



  Gegebenenfalls kann in .der aus     Fig.    10  und 11 erkennbaren Weise durch eine Hilfs  stütze 40, die am Rahmen 1 bei 41 gelagert  ist und vom Führer des Wagenschiebers     rn_t-          telst    des Griffes 42 aus der in     Fig.    1.1 ge  zeigten Ruhelage in die Arbeitslage gemäss       Fig.    10     verschwenkt    werden kann, mit völ  liger Sicherheit verhütet werden,     dass    das  Triebrad 10 über den Schienenkopf hinweg  zwischen die Gleise führt.

   Der Führer zieht       :m        geeigneten    Augenblick den Griff 42 nach  oben; dadurch gelangt eine Anschlagfläche  43 an der Stütze 40 bis     unter    die     Unterkante     des Triebrades und trifft beim Vorwärts  schieben gegen den Schienenkopf     (Fig.    10).  Unmittelbar darnach     kann    die Stütze wieder  in die Ruhelage     zurückgeklappt    werden.  



  Jetzt befindet sich die     Mitte    des Trieb  rades 10 über der Schienenmitte, und das  Rad muss nun um ,seinen zur Berührungs  stelle führenden Radius um 90   in die     Schie-          nenlängsebene    gegen den Rahmen 1 gedreht  werden. Der Rahmen wird nach dem Auf  gleisen in     wagrechte    Lage gebracht. Dann       fällt,der    erwähnte Radius mit der Achse des  Ringes 6 zusammen, und es kann nunmehr  beispielsweise durch     Einwirkung    auf einen  Zahnkranz 12 am Gehäuse 7 von einer zum  Griffteil 2 führenden Welle 13 aus durch be  liebige, nicht im einzelnen dargestellte Ge  triebeteile :die Bewegung des Rades in die      Schienenebene herbeigeführt werden.

   Diese       Drehung    lässt sich auch in dem engen Raum  zwischen zwei Wagen W     (Fig.    7) schnell und  leicht herbeiführen. Gegen Ende .des     Auf-          gleisens    und während der Drehung ist das  Triebrad vom Mo     tar    abgekuppelt.  



  Nach der Drehung des Triebrades in die  Schienenebene wird der Wagenschieber an  den gerade zu schiebenden Wagen herange  fahren. Dabei trifft eine am Gehäuse 7 be  festigte Druckstange 16 einstellbarer Länge  in der in     Fig.    7 für den linken Wagen an  gedeuteten Weise auf den untern Querbalken  des Wagens. Im Fall der     Fig.    7 erfolgt die  Verschiebung nach links. Es ist ohne weiteres  erkennbar, dass bei Verdrehung des Rades 10  aus der     Aufgleisstellung,        Fig.    5, um<B>90'</B>  im andern Drehsinne- der Wagenschieber  auch     zur    Verschiebearbeit in der entgegenge  setzten Richtung geeignet ist.  



  Der Reaktionsdruck zwischen Stange 16  und Wagen W wirkt     anpressend    auf das  Triebrad 10, so dass der Wagenschieber trotz  seines vergleichsweise geringen Gewichtes       eine    starke Schubwirkung auszuüben vermag.  



  Die erheblichen Verschiedenheiten in den  Abmessungen der zu schiebenden Wagen W,  deren mehr oder weniger starke Belastung,  Geländeschwierigkeiten und dergleichen  machen eine weitgehende Einsteilbarkeit der       Druckstange    16 erforderlich, die     einerseits     nicht zu flach     ,stehen    darf, . weil sonst der       Anpressungsdruck    nicht ausreicht, anderseits  auch nicht zu steil, weil sonst überhaupt die       Schubwirkung    aufhört. Eine     diesen    Schwie  rigkeiten Rechnung tragende Druckstange 16  <B>zeigt</B>     Fig.    14.  



  In einer am Gehäuse 7     befestigten    Hülse  44 ist eine     Gewindespindel    45 verschiebbar,  aber durch nicht dargestellte     Mittel    gegen  Drehung gesichert. Die Verschiebung erfolgt       mittelst    einer Mutter 46, die im Beispiel  durch ein     Armkreuz    47 gedreht werden kann.  In der Spindel 45 ist eine Stange 48 von  Hand verschiebbar.

   Die Stange besitzt eine  Reihe von Löchern 49; durch mehr oder  weniger weites Herausziehen der Stange 48       aus        der        Spindel        und     eines         Vorsteckbolzens    50 durch eines der Löcher 49  und ein entsprechendes Loch am obern     Spin-          delende    kann dieser     Druckstangenteil    von  Hand rasch auf mehr oder weniger grosse  Länge eingestellt werden. Die Stange 48  trägt am obern Ende in bereits     bekannter     Weise einen schiebend auf den Wagen ein  wirkenden Kopf 51 und einen das Ansetzen       erleichternden    federnden Haken 52.

   Wäh  rend durch Herausziehen der Stange 48 eine       Grobeinstellung    vor dem Ansetzen des Wa  genschiebers vorgenommen werden kann,  lässt die Gewindespindel ein     Feineinstellen     im Betriebe sogar noch unter Druck     zü.    Es  kann auch durch in     Fig.    15     schematisch,dar-          gestellte    Einrichtungen ermöglicht werden,  dass von den Führergriffen 2 aus nach An  setzen des     Wagenschiebers    die Druckstange  verändert werden kann, so dass der Führer,  ,der beobachtet, dass die Stange sich zu steil  einzustellen ,sucht, sofort eine Verlängerung  herbeiführt.

   Im Beispiel kann er hierzu     mit-          telst    des am Führergriff angebrachten Hebels  90 und     mittelst    eines Bowdenzuges 91 das  im Eingriff mit dem Zahnkranz 32 des Rin  ges 30 befindliche Rad 34 zusammen mit  dem auf gleicher Welle 95 sitzenden Kegel  rad 35 anheben, so dass der Eingriff zwischen  ,den Rädern 32 und 34, sowie 35 und 36  gelöst wird, und dass nach einer weiteren Be  wegung ein     zweites    Zahnrad 92 in Eingriff  mit dem Kranz 32 gelangt und gleichzeitig       mittelst    einer     Kupplungseinrichtung    93, 94  mit einer am Gehäuse 7     bezw.    am Teil 16  gelagerten Kardanwelle 96, 97 verbunden  wird, die am andern Ende ein Rad 98 trägt,

    das mit einem Zahnkranz 99 der     Nutter    46  in     Eingriff    kommt. Nachdem diese Kupp  lung hergestellt ist, kann der Führer durch  die später beschriebenen Einrichtungen zum  Verdrehen des Ringes 30 jetzt die Einstel  lung     ider    Druckstange nach Belieben vorneh  men. Es kann aber auch die     Einstellung    der  Druckstange durch     selbsttätig    wirkende me  chanische oder hydraulische Versteileinrich  tungen geschehen.  



  Um dem Führer zu gestatten, irgend wel  che Einstellarbeiten vorzunehmen, ist nach           Fig.    10 und<B>11</B> der Wagenschieber in der  Nähe der Steuergriffe mit einem schwenk  baren     Kippständer        53    ausgerüstet, ähnlich  dem, wie er bei Motorrädern bekannt ist.  Dieser     Kippständer    kann zweckmässig auch  bei Nichtgebrauch des Wagenschiebers be  nutzt werden.  



  Damit der Wagenschieber sich nicht so  weit an den Wagen     heranbewegen    kann, dass  die Druckstange 16 sich zu steil einstellt,  und um insbesondere die Gefahr auszuschlie  ssen, dass die senkrechte Stellung der Druck  stange überfahren wird, ist bei den Ausfüh  rungen nach     Fig.    10 und 11 an der Hinter  kante des Gehäuses 7 ein in     Fig.    13 in grö  sserem Massstab wiedergegebener Sporen 54  angebracht.

   Dieser kräftig ausgebildete  Sporn ist mit einem Langloch 55 über eine  Schwenkachse 56 am Gehäuse 7 gehängt und  kann im allgemeinen frei pendeln oder auch  nach hinten geklappt     werden.    Wenn aber  eine gewisse Annäherung der Druckstange an  die Senkrechte     überschritten    wird, trifft eine  Rolle 57, die am untern Ende des     Sporns     drehbar gelagert ist, auf die Schienenober  kante und treibt eine Schulter 58 des     ,Sporns     54 gegen eine Nase 59 am Gehäuse,

   so dass       üin    weiteres     Heranlaufen    des Triebrades an  den Wagen vermieden     wird.    Wenn am Wa  genschieber in der erwähnten Weise eine  selbsttätige Verlängerungseinrichtung für die       Druckstange    vorgesehen ist, so kann durch  das Aufsetzen der Schulter 58 auf :die Nase  59 ein solcher selbsttätiger Antrieb unab  hängig von der Aufmerksamkeit des Führers  eingerückt werden. Es kann aber auch, bei  spielsweise um das Auftreten übermässig gro  sser Kräfte an dieser Stelle auszuschliessen,  durch das Aufsetzen die Kupplung des Mo  tors ausgerückt oder seine Zündung unter  brochen werden.  



  In manchen Fällen genügt es aber auch,  gemäss     Fig.        13a    an Stelle des klappbaren  Sporns an -dem entsprechend nach unten ge  zogenen Gehäuse 7 die Rolle 57 ortsfest zu  lagern, da bei dem Auftreffen des     Sporns    auf  die Schiene die     Vorschubkräfte    so stark ab  nehmen, dass der Führer daraus schon er-    kennen kann,     dass,die    Druckstange nicht rich  tig eingestellt ist.  



  Es verlangt keine grosse Aufmerksamkeit  von dem Führer, -das breite Triebrad 10 auf  dem Schienenkopf zu     halten.    Zur weiteren  Sicherung, zum Beispiel in Kurven kleinen  Halbmessers, kann das Gehäuse mit einer       Leitrolle    60     (Fig.    10 und 11)     ausgerüstet     sein, :die     mittelst    eines Schwenkhebels 61 an  einer Achse 62 des Gehäuses 7 drehbar ge  lagert ist und     vorteilhaft    in der in     Fig.    11  angedeuteten Weise aus dem auf einem Zap  fen sitzenden Mittelteil 63 und zwei Flansch  scheiben 64 besteht.

   Eine Feder 65, die auf  den Hebel 61 einwirkt, kann dazu dienen, die  Rolle elastisch gegen die Schienenoberfläche  zu führen, so dass sie bei den verschiedenen  Winkelstellungen der Druckstange stets lei  tend wirkt. In nicht dargestellter Weise ist  dafür gesorgt.     .dass    vom     Führergriff    aus die  Rolle durch nicht dargestellte Einrichtungen,  zum Beispiel einen     @Schnurzug,    in die un  wirksame Lage gemäss     Fig.    10 unter Span  nung der Feder 65     emporgeklappt    werden  kann. Dies wird im Betrieb beispielsweise  bei Annäherung an eine Weiche oder ein  Herzstück in Frage kommen.  



       Fig.        lla    zeigt eine andere Ausführungs  form einer Leitrolle. Hier ist am Ende des  um 62     verschwenkbaren    Armes 61 ein langer       wagrechter    Zapfen 68 angebracht, auf dem  eine verhältnismässig lange Rolle 60a mit  mittlerem Flansch 64a so verschiebbar ist,       @dass    !der Flansch entweder an der Innenseite  des Schienenkopfes     naeh    Art eines gewöhn  lichen Radspurkranzes führt, wie in der Ab  bildung dargestellt, oder nach Verschiebung  des Zapfens 68 an der Aussenseite.  



       Fig.    12 veranschaulicht noch ein kleine  Hilfsgerät 66 aus einer     U-förmigen    Rinne  mit gewelltem oder sonst unebenem     Stegteil     67. Diese Rinne 66 passt über den Kopf der  Schiene 14 und wird beim Anfahren bei un  günstigen Witterungsverhältnissen (Schnee,  Glatteis und dergleichen) benutzt.     ,Sie    wird,  nachdem der Wagenschieber angesetzt wor  den ist, vor das Triebrad gelegt und bietet      diesem eine gute Grifffläche dar.

   Durch die  ses     Hilfsmittel    gelingt auch unter schwie  rigen Umständen das Herausbringen des zu  schiebenden Wagens aus der Ruhelage; ist  er erst einmal in Bewegung, so ist der Wa  genschieber auch bei     ungünstigen    Wit  terungsverhältnissen in der Lage, ihn in Be  wegung zu halten.  



  Der Antrieb -des Triebrades ,10 vom Mo  tor 8 erfolgt :durch ein     beispielsweise    in       Fig.    8 und 9 dargestelltes Mehrganggetriebe,  das vom     .Steuergriff        \?    aus geschaltet werden  kann.  



  Der Motor     treibt    von seiner Kurbelwelle  17 aus über eine     Federpaketkupplung    18  die Welle 19 mit drei verschieden grossen  Zahnrädern 20, 20', 20". Mit jedem dieser  Räder 20, 20', 20" ist ein Rad -21, 21', 21".  in Eingriff, das auf einer im Gehäuse 7  innerhalb der Radscheiben des Rades 10 ge  lagerten Welle 22 drehbar ist (die Anord  nung braucht nur für eine Übersetzung ge  schildert zu werden, da bei den andern Stu  fen jeweils entsprechende Teile vorhanden  sind), und mit dieser Welle durch eine La  mellenkupplung 23 gekuppelt werden kann.

    Auf der Welle     \2    '2 ist ein Zahnrad 24 be  festigt, das ebenso wie die     entsprechenden     Räder -24', 24" für die andern beiden Über  setzungen in Eingriff mit einem auf der  Welle 19 drei drehbaren Rad 25 steht; :dieses  Raid 25 ist in ständigem Eingriff mit einem  Rad 126 auf einer     Vorgelegewelle    27 und  treibt     mittelbar    oder     unmittelbar    ein     Ritzel     28, das in einen Innenzahnkranz 29 an der  Felge des Triebrades 10 eingreift.  



  Ein besonderes Getriebe für den Rück  wärtsgang ist     unnötig,    weil das Gehäuse 7  im Rahmen 1 für den Antrieb in jedem  beliebigen Winkel, also auch um<B>180'</B> in       die    entgegengesetzte Triebrichtung gedreht  werden kann. Auch     wenn    das 'Gehäuse 7  nicht drehbar im Rahmen 1 gelagert ist, son  dern statt dessen beispielsweise eine Mehrzahl  von     Steuer-    und Bedienungsgriffen oder ein  in verschiedenen     Relativlagen    zum Gehäuse       anbringbarer    Steuergriff     vorgesehen    sein    sollte, kann der Rückwärtsgang erspart wer  den.  



  Die Einrückung des einen oder andern  Ganges kann durch Einschalten einer der  Kupplungen 23 vom     .Steuerende    2 aus er  folgen. Es ist im Ausführungsbeispiel für  die Steuerung im Ring 6 des Gehäuses 7 der  Ring 30 drehbar gelagert, der bei 31 eine  Aussenverzahnung, und bei 32 eine Innen  verzahnung besitzt. Gewöhnlich nimmt der  Ring 30 an den Drehungen des Ringes 6  gegen den Rahmen teil. Mittelst eines wie  derum nur in     Fig.    2 angedeuteten Steuer  gestänges 33 kann er jedoch über nicht im  einzelnen dargestellte Eingriffsräder im einen  oder andern Sinne gegen den Ring 6 um  einen bestimmten Winkel verdreht werden.

    Bei der     Verdrehung    wirkt der Innenkranz  32 über ein im Gehäuse 36 gelagertes Stirn  rad 34 und ein     Kegelradpaar    35 auf einen  Steuernocken 36' -der je nach -der Relativlage  der Ringe 30 und 6     vermittelst    des Hebel  37 die     Lamellenkupplung    23 der Welle 22  des einen Ganges, oder mittelst eines dem  Hebel 37 entsprechenden, nicht dargestellten  Hebels die     Lamellenkupplung    einer der bei  den andern Gänge in die Arbeitslage zu  bringen gestattet. Diese Einrichtung ist  lediglich für die Kupplung 23 in     Fig.    8 dar  gestellt.

      Getriebeschaltung und Wenden des Trieb  iades zwecks Wechsels der     Vorsehubrichtung     können auch von einer einzigen am Steuer  griff sitzenden Kurbel aus mittelst eines das       Schiebergehäuse    umgebenden Zahnkranzes  herbeigeführt werden, beispielsweise da  durch,     dass    beim Schalten durch .eine nicht  dargestellte Rasteinrichtung das Gehäuse - 7  mit dem Rahmen 1, 4 fest verbunden wird,  während der Zahnkranz relativ zu diesen  beiden Teilen drehbar     bleibt,    und dass beim  Wenden der Zahnkranz fest mit. dem Gehäuse  7 verbunden wird, so dass beide Teile     gemein-          sam    sich gegen den Rahmen drehen können.

    Dabei kann die Anordnung so getroffen sein,  dass beim Wenden durch Einwirkung auf  eine Rasteinrichtung die Schaltung selbst-      tätig festgestellt und beim Loslassen wieder  freigegeben wird.  



  Durch die Unterbringung des     gesamten     Geschwindigkeitswechsels innerhalb des Rad  kranzes des Triebrades 10 und insbesondere  zwischen den beiden ein Gehäuse bildenden  Radscheiben 10' wird neben einer ausser  ordentlich günstigen Raumausnutzung er  zielt, dass das Getriebe gegen     Verstaubung     und Beschädigung besonders gut geschützt  ist. Im Beispiel ist es in einem besonderen  Innengehäuse T, das völlig innerhalb des Rad  kranzes liegt, rings um die Motorwelle 17,  19 angeordnet.  



  Die elastische und zweckmässig aus meh  reren     S-egmentstücken    bestehende Bereifung       11    kann gegen Rutschen auf :der Radfelge  durch nicht dargestellte Eingriffszähne oder  dergleichen geschützt werden. Auch kann in  nicht dargestellter Weise dafür gesorgt wer  den, dass jedes einzelne Segment ohne Her  ausnehmen des Rades aus dem Gehäuse     aus-          crewechselt    werden kann, so dass eventuell  eine ganz neue     Bereifung    ohne erhebliche  Zerlegungsarbeit vergleichsweise rasch vorge  nommen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Auf Schienen laufender Wagenschieber reit Kraftantrieb, gekennzeichnet durch ein einziges, gleichzeitig als Transportrad die nendes Triebrad (10). UNTERANSPRÜCHE: 1. Wagenschieber nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch relativ zum Triebrad in annähernd wa.grechter Richtung ver stellbare und feststellbare Führungs- und Steuergriffe. %. \@ragenschieber nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Trieb rad und Motor abstützendes Gehäuse (7) in einem die Steuergriffe tragenden Rah men (1) um eine annähernd senkrechte Achse drehbar und in beliebiger Relativ lage feststellbar angeordnet ist. 3.
    Wagenschieber nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch ein am Rahmen (1) gegenüber dem Steuergriff (2) ange brachtes Stützrad (3). 4. Wagenschieber nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da.ss das Trieb rad und Motor abstützende Gehäuse (7) fest mit einer schrägen Druckstange<B>(16)</B> verstellbarer Länge versehen ist, die wäh rend der Verschiebearbeit unter den Querbalken des Wagenrahmens fasst und dabei den Adhäsionsdruck des Triebrades vergrössert. 5.
    Wagenschieber nach Unteranspruch dadurch gekennzeichnet, dass an dem helmartig ausgebildeten Triebradgehäuse (7) vor dem Triebrand eine Aufsetzleiste (15 bezw. 1,5a) angebracht ist, die beim "Aufgleisen" sich auf die Oberkante der Schiene (14) aufsetzt und das Anheben des Gerätes vom Steuergriff (2) aus er leichtert. 6. Wagenschieber nach Unteranspruch 2.
    dadurch gekennzeichnet, dass das Trieb radbehäuse (7) auf konzentrisch zur Mo torwelle (17) angeordneten Lagerflächen ('9) des Triebrades (10, 11) lagert und zwischen den im Abstand angeordneten Lagerflächen (9) innerhalb des Rahkran- zes ein vom Steuergriff aus schaltbares Wechselgetriebe enthält. 7. Wagenschieber nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Wech selgetriebe in einem besonderen Innen gehäuse (7') angebracht ist, das ge schützt zwischen den beiden Radscheiben (10') des Triebrades liegt. B.
    Wagenschieber nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schal tung des Wechselgetriebes von dem re lativ zum Gehäuse (7) verstellbaren Steuergriff aus mittelst eines Steuerrin ges (30-32.) erfolgt, -der relativ zum'Ge- häuse verdrehbar ist. !?. Wagenschieber nach Unteransprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Wechselgetriebe für jeden Gang eine be sondere Reibungskupplung (23) besitzt, die vom ,Steuergriff aus ein- und aus schaltbar ist. 10.
    Wagenschieber nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schal tung verschiedener Reibungskupplungen für ein Wechselgetriebe von einem gleich achsig mit der Motorwelle (17) angeord neten Steuergetriebe (36) aus erfolgt. il. Wagenschieber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine ela stische Triebradbereifung aus einzelnen, je für sich ohne Herausnahme des Trieb rades aus dem Radgehäuse auswechsel baren Segmenten besteht.
    i2. Wagenschieber nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Druck stange aus drei teleskopartig verschieb baren Teilen besteht, und zwar aus einer am Gehäuse (7) befestigten Hülse (44), einer .darin verschiebbaren Schraubspin- del (45) und einer in dieser verschieb baren und in verschiedenen Stellungen sickerbaren Stange (48), die den Druck kopf (51) trägt. 13. Wagenschieber nach Unteranspruch 12, gekennzeichnet durch mechanische oder hydraulische Verstelleinrichtungen für die Druckstange.
    14. Wagenschieber nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am hintern Ende des Triebradgehäuses (7) ein Klappsporn (54) derart angebracht ist, dass er sich bei zu steiler Einstellung der Druckstange (16) auf die Schiene auf setzt und ein weiteres Aufrichten der Stange bezw. eine Annäherung des,Schie- bers an den zu schiebenden Wagen ver hindert. 15.
    Wagenschieber nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen klappbaren Anschlagshebel (40), der beim Aufglei sen des Triebrades bis unter dessen Un terkante verschwenkbar ist und sich gegen die Aussenkante der Fahrschiene (14) stützt. 1.6. Wagenschieber nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine durch Schnur zug ausrückbare federnde Leitrolle (60) vor dem Triebrad. 17. Wagenschieber nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitrolle einen mittleren Führungsflansch trägt und auf einem langen Zapfen derart ver schiebbar ist, dass der Laufflansch sich entweder gegen die Innenseite oder gegen die Aussenseite des Schienenkopfes füh rend anlegt.
    18. Wagenschieber nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen in der Nähe der Steuergriffe angebrachten Kippstän- der (53). 19. Wagenschieber nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf der Druckstange verschraubbare Mutter (46) durch eine Kupplungseinrichtung mit einem Zahnrad kuppelbar ist, das in Ein griff mit einem vom Führergriff aus drehbaren Ring (30) gebracht werden kann, so dass durch die Einrichtung zum Drehen des Ringes auch die Schubstange verlängert oder verkürzt werden kann.
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