CH174552A - Einrichtung zum Schutz von Isolierstellen von durch Starkstrom beeinflussten Kabeln. - Google Patents

Einrichtung zum Schutz von Isolierstellen von durch Starkstrom beeinflussten Kabeln.

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CH174552A
CH174552A CH174552DA CH174552A CH 174552 A CH174552 A CH 174552A CH 174552D A CH174552D A CH 174552DA CH 174552 A CH174552 A CH 174552A
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  Einrichtung zum Schutz von     Isollerstellen    von durch Starkstrom     beeinflussten    gabeln.    Im Hauptpatent     Nr.153303    wurde vor  geschlagen, Isolierstellen an elektrischen Ka  beln mit einer Schutzmuffe aus     Isolierpress-          stoff    zu umgeben und es     wurde    ein Beispiel  beschrieben, bei welchem zur Übertragung  der mechanischen     Zugbeanspruchungen    auf  den     Muffenkörper    nahe jeder Einführungs  stelle ein Flansch vorgesehen ist, der sowohl  mit der Kabelarmierung,

   als auch mit dem  betreffenden     Bleimantelabschnitt    fest ver  bunden ist und sich auf einem     Widerlager    in  der Muffe abstützt. Das     Widerlager,    gegen  das der mit dem Kabel zugfest verbundene  Flansch     abgestützt    wird, ist bei dieser Kon  struktion innerhalb der Muffe angeordnet  und daher nur bei geöffneter Muffe zugäng  lich.     ferner-        hat    diese Art der Abstützung  den Nachteil, dass sie verhältnismässig     viel          Raum    beansprucht, so dass nicht nur der  Durchmesser .der Muffe, sondern auch die  Länge der Muffe verhältnismässig gross wer  den.

   In vielen Fällen, insbesondere bei Erd-    kabeln, wo ein möglichst langer Kriechweg  zwischen den     Bleimantelabschnitten    er  wünscht     ist,    ist zwar eine grosse Länge der       Isoliermuffe    von Vorteil, doch gibt es zahl  reiche Fälle, zum Beispiel     bei    in geschützten  Räumen verlegten Kabeln, wo eine kurze  Isoliermuffe     ihrem    Zweck vollauf genügen  würde.  



  Gemäss der Erfindung werden die genann  ten Nachteile dieser im     Hauptpatent    beschrie  benen     Isoliermuffe        vermieden,    und es     wird        eine     einfache und billige Konstruktion.

   der     Iso-          liermuffe        dadurch    geschaffen,     dag    man zur       Verbindung    der     Isoliermuffe    mit dem Kabel  konisch ausgebildete aus     Metall        bestehende     Endstücke benutzt, deren     verjüngte    Enden  mit dem Kabel und deren     erweiterte    Enden       mittelst    aus Isolierstoff bestehenden Über  wurfmuttern mit der Isoliermuffe     verbunden     sind.

   Hierdurch erreicht man, dass die Wider=       lager    zur     Abstützung    der als-     Abstützkörper     dienenden konischen     Endstücke        ausserhalb-des              Isoliermuffenkörpers    - angeordnet sind, so     dass-          die    Muffe wesentlich kürzer wird als bei der  im Hauptpatent     beschriebenen    Konstruktion.

    Als     Widerlager    für die     Abstützung    der     koni-          schen,-        Endstücke-    dienen     zweckmässigerweise     die Stirnseiten- der Muffe, so     dass    irgend  welche zusätzlichen     konstruktiven    Massnah  men zur Bildung des     Widerlagers    nicht er  forderlich sind. Die aus Isolierstoff bestehen  den     Überwurfmuttern    haben den Vorteil; dass  auch bei verhältnismässig kurzer Ausführung  der Muffe ein langer Kriechweg zwischen  den metallischen Endstücken gewährleistet  wird.  



  Die Isoliermuffe selbst wird zweck  mässigerweise nicht zweiteilig, sondern ein  teilig ausgeführt. Die     einteilige        Ausführung     der Isoliermuffe ist besonders vorteilhaft an  wendbar für Innenkabel, da bei diesen Ka  beln meistens die Möglichkeit besteht, die       Isoliermuffe    von den Kabelenden aus bis zur       Einbaustelle    zu schieben, ohne dass ein  Schneiden der Kabeladern erforderlich ist.

         Die'        konisclhen        Endstücke    werden zweck  mässigerweise so bemessen,     dass    das verjüngte  Ende den Kabelmantel, gegebenenfalls auch  die     Bewehrung    eng umschliesst und mit dem  Kabel durch eine     Lötwulst    oder durch an  dere     Mittel    zugfest und gleichzeitig     luft-    und       wasserdicht        verbunden    werden kann.

   Eine  vorteilhafte Ausführungsform der erfin  dungsgemässen     Einrichtung    weist folgende  Merkmale auf  Das erweiterte Ende der konisch aus  gebildeten Endstücke ist nach aussen um  gebogen, so dass ein     Befestigungsrand    ent  steht,     mit    dessen Hilfe die     Endstücke    mit  der Isoliermuffe verbunden werden können.

    Zur Abdichtung der     Isoliermuffe    an den       Stirnflächen    ist     zwischen    der Stirnfläche und  dem     Befestigungsrand    des Flansches ein       Diöhtungsring,    beispielsweise aus Gummi,       gelegt,    dessen innerer' Durchmesser zweck  mässigerweise dem Durchmesser des     Blei-          mäntels    entspricht oder mindestens annähernd       übereinstimmt,        um.    das     Kabel    zentrisch zu       lagern,    und um ferner auch die Kabeldurch  führung abzudichten.

   -    - In den     Fig.    1 und 2 ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt, und zwar zeigt die     Fig.    1 die     Isolier-          muffe    in. Ansicht und die     Fig.    2 dieselbe im       Schnitt.     



  Der Bleimantel des Kabels 11 ist an der  Stelle 1.2 unterbrochen. Die Unterbrechungs  stelle ist durch     Bandwicklungen        1ä    aus Iso  lierstoffen, isoliert. 14 ist die aus     Isolierpress-          Stoff    bestehende Schutzmuffe, 15 sind die  ebenfalls aus     Isolierpressstoff    bestehenden       Überwurfmuttern,    die     mittelst    Gewinde 16  auf die Enden der Isoliermuffe 14     auf-          gesehraubt    sind.

   17 sind die konisch aus  gebildeten aus Metall bestehenden Endstücke,  deren verjüngtes Ende mit dem Bleimantel  durch eine     Lötwulst        1$    zugfest, sowie     luft-          und    wasserdicht verbunden und deren erwei  tertes     Ende    nach aussen derart umgebogen  ist, dass ein Auflagerand 19 entsteht,

   der       zwischen    die Stirnfläche der Isoliermuffe  und die     Andrückfläche    der     Überwurfmutter     eingreift und somit durch     Anschrauben    der       Überwurfmutter    15 an die     Stirnfläehe    der       Isoliermuffe    fest angeschraubt werden kann.       Zwischen        Stirnfläche    der Isoliermuffe und  dem Befestigungsrand eines konischen End  stückes ist im     gezeichneten    Ausführungsbei  spiel eine Auflagescheibe 20 und ein Gummi  ring 21 angeordnet.  



  Der Innenraum der Muffe kann durch  eine Isoliermasse ausgefüllt werden, um das  Eindringen von Feuchtigkeit zu vermeiden  und um eine feste Lagerung der Kabelenden  innerhalb der Isoliermuffe zu gewährleisten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes zum Schutz von Isolierstellen von durch Starkstrom beeinflussten elektri schen gabeln, gekennzeichnet durch eine Muffe aus Isolierstoff und zwei aus Metall bestehende konisch ausgebildete Muffenend- stücke, deren verjüngte Enden mit dem Kabel und deren erweiterte Enden mittelst aus Iso lierstoff bestehenden Überwurfmuttern mit der Muffe verbunden sind. UNTERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Isolierstoff bestehende Muffe einteilig ausgeführt ist. ?. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das verjüngte Ende der konisch ausgebildeten Endstücke mit dem Kabelmantel durch eine Lötwulst luft- und wasserdicht verbunden ist und das erweiterte Ende der konischen End stücke mit einem Befestigungsrand ver sehen ist.
    B. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Befestigungsrand des konischen Endstückes und der Stirnfläche der Isoliermuffe ein Dichtungsring an geordnet ist, dessen innerer Durchmesser mit dem Bleimanteldurchmesser des Ka bels, auf welches die Einrichtung aufge bracht werden soll, annähernd überein stimmt.
CH174552D 1930-01-05 1933-12-15 Einrichtung zum Schutz von Isolierstellen von durch Starkstrom beeinflussten Kabeln. CH174552A (de)

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