CH174560A - Belüftungsvorrichtung für Wasserbehälter, insbesondere Fischbehälter. - Google Patents

Belüftungsvorrichtung für Wasserbehälter, insbesondere Fischbehälter.

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CH174560A
CH174560A CH174560DA CH174560A CH 174560 A CH174560 A CH 174560A CH 174560D A CH174560D A CH 174560DA CH 174560 A CH174560 A CH 174560A
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Hartmann Fritz
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Hartmann Fritz
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  Belüftungsvorrichtung für Wasserbehälter, insbesondere Fischbehälter.    Die bekannten Belüftungsvorrichtungen  für Fischbehälter, welche je aus einer am  Boden des Behälters angeordneten Wasser  strahlpumpe mit Mischdüse bestehen, die an  eine Druckwasserleitung angeschlossen ist,  bedingen einen ziemlich grossen und kost  spieligen Verbrauch an Betriebswasser.  



  Die Erfindung bezweckt den Wasserver  brauch ohne Beeinträchtigung der Belüftungs  wirkung herabzusetzen und besteht im we  sentlichen darin, dass der Mischdüse eine  sie mit Abstand ummantelnde, vorzugsweise  axial verstellbare Düse zum Ansaugen von  Behälterwasser vorgelagert ist. Durch diese  kombinierte Anordnung wird erreicht, dass  während des Betriebes fortlaufend ein Teil  des Behälterwassers durch die Wasserstrahl  pumpe hindurchgeführt und dort mit dem  Frischwasser und der Luft unter starker       Durchwirbelung    gemischt wird.

   Die derart  auftretende Umlaufströmung im Behälter  und die in verhältnismässig kurzen Zeitinter  vallen sich wiederholende     Durchmischung     des ganzen Behälterinhaltes mit Frischwasser    und Luft ermöglichen es, auch bei geringerer  Zufuhr von Frischwasser eine ausreichende  Belüftung und fortlaufende Regenerierung des  Behälterwassers zu erzielen.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung an  einem Fischbehälter beispielsweise veran  schaulicht.     Fig.    1 zeigt einen Längsschnitt  durch den Behälter,     Fig.    2 die     Wasserstrahl-          pumpe    samt den Zuleitungen,     Fig.    3 eine  Draufsicht auf die Zuleitungen; die     Fig.    4  und 5 zeigen im Längsschnitt und in Drauf  sicht eine besondere Ausbildung der Frisch  wasserzuleitung, und die     Fig.    6 und 7 ab  geänderte Ausführungsformen der Wasser  strahlpumpe.  



  In einer Ecke des Behälters 1 mit Über  lauf 2 ist das Zuleitungsrohr 3 für das  Frischwasser vertikal angeordnet und von  einem     Luftzuführungsrohr    4 ummantelt. Die  Rohre 3, 4 münden in ein     T-Stück    5, wobei  das Rohr 3 einen Krümmer 6 trägt, in den  die     Einströmdüse    7 eingeschraubt ist. Hier  bei sind die Teile 6 und 7 von einer in das       T-Stück    5 fest eingesetzten Scheibe 8 ge-      halten, die mit     Durchtrittsöffnungen    9 ver  sehen ist. In das hintere Ende des     T-Stückes     ist ein Deckel 10, in das vordere Ende eine  Hülse 11 eingeschraubt, in der eine Misch  düse 12 fest angeordnet ist.

   Um die Misch  düse 12 sind in der Hülse 11     Öffnungen    13  vorgesehen, durch welche das Behälterwas  ser zutreten kann. In das Ende der Hülse  11 ist eine zweite Mischdüse 14 eingeschraubt,  die bis an die Düse 12 herangebracht wer  den kann, wodurch der Durchtritt von Be  hälterwasser gedrosselt werden kann.  



  Das Rohr 3 ist durch eine auf das obere  Ende des Rohres 4 aufgeschraubte Kappe 15  gehalten, die     Durchtrittsöffnungen    16 auf  weist. Vor dem in der     Frischwasserzuleitung     am Eintritt in den Behälter erforderlichen  Krümmer ist ein Sieb 17 eingeschaltet. 18  ist Dichtungsmaterial; 19 ist eine als Mutter  ausgebildete     Verbindungsmuffe        (Fig.    3 und 4).  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    6  münden die Rohre 3 und 4 in einen Krüm  mer 20. Die sonstige Ausbildung der Was  serstrahlpumpe ist die gleiche, nur mit dem  Unterschiede, dass an Stelle der Eintrittsöff  nungen 13 in der Hülse 11 an diese ein bis  über den Wasserspiegel geführtes Rohr 21  angesetzt ist, das Löcher 22 für den Eintritt  des Behälterwassers aufweist.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    7  sind die drei Düsen 7, 12 und 14 enger zu  sammengedrückt an drei Rohrkrümmern an  gesetzt, die an die untern Enden von drei  konzentrischen vertikalen Rohren 3, 4 und  21 angeschraubt sind, von denen das Rohr  3 zur Zuführung des Frischwassers, das  Rohr 4 für den Eintritt der Luft und das  mit Löchern versehene Rohr 21 für den  Eintritt des Behälterwassers dient.  



  Abgesehen von dem eingangs angeführ  ten Hauptzweck der Vorrichtung hat diese  bei den Ausführungsbeispielen nach     Fig.    2,  6 auch den Vorteil, dass der     Zufluss    an Be  hälterwasser, also das Mass der Umwälzung  desselben durch mehr oder weniger tiefes  Einschrauben der Düse 14 leicht geregelt  werden kann. Für die Düse 7 kommen weit  engere Bohrungen als bisher in Betracht.    Bei gewöhnlicher Beschickung des Behälters  mit Fischen genügt schon eine Düse mit  1 mm Bohrung und demgemäss geringerem  Wasserverbrauch als bisher, um eine aus  reichende Durchlüftung und Regenerierung  des Behälterwassers zu erzielen. Der Was  serverbrauch beträgt bei 1 mm Düsenbohrung  ungefähr 1,2     T/min.,    bei 1,5 mm Düsenboh  rung ungefähr das Doppelte.

   In diesem Be  reich wird von dem Betriebswasser eine  mindestens ebenso grosse     Menge    von Be  hälterwasser angesaugt. Die     .Anpassung    der       Wasserstrahlpumpe    an die Betriebserforder  nisse kann durch Auswechslung der Düse 7  ebenso leicht erfolgen, wie die Reinigung  des Apparates durch Abnahme des Deckels  10 und der Düse 14. Die Anordnung von  Querwänden in der Luftzuleitung mit den       Durchtrittsöffnüngen    16 und 9 bedingt, wie  die Erprobung gezeigt hat, dass das bisher  ziemlich lästige. Geräusch solcher Vorrich  tungen wesentlich gedämpft wird.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    2  kann es vorkommen, dass die Eintrittsöff  nungen 13 für das Behälterwasser durch  Fischschuppen verlegt werden, die alsdann  während des Betriebes nicht leicht entfernt  werden können. Dieser Möglichkeit tragen  die Ausführungsformen nach den     Fig.    6 und  7 Rechnung, da eine Verlegung der Öffnungen  22 des vertikalen Rohres 21 kaum in Be  tracht kommt, und eine Freilegung der Öff  nungen durch blosses Abstreifen leicht mög  lich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUC.ff Belüftungsvorrichtung für Wasserbehälter, insbesondere Fischbehälter, bestehend aus einer an eine Druckwasserleitung angeschlos senen Wasserstrahlpumpe mit unter Wasser befindlicher DI' ischdüse, dadurch gekennzeich net, dass der Mischdüse (12) eine sie mit Abstand ummantelnde Düse (14) zum An saugen von Behälterwasser vorgelagert ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der vorgelagerten Düse (14) das Behälterwasser durch ein aufrechtstehendes Saugöffnungen aufwei sendes Rohr zugeführt wird. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das aufrecht stehende Rohr die andern Pumprohre (3, 4) umschliesst und mittelst eines Krüm mers an die Düse (14) angeschlossen ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischdüse (14) zwecks Regelung des Durchtrittes von Behälterwasser mittelst Gewinde axial verstellbar ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in das Luftsaugrohr (4) der Pumpe mit Löchern versehene Querwände zur Geräuschdämpfung einge setzt sind. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass je eine ge lochte Querwand (15, 8) am Eintrittsende des Luftsaugrohres (4) und an der Ein- strömdüse (7) angeordnet ist.
CH174560D 1934-01-17 1934-04-30 Belüftungsvorrichtung für Wasserbehälter, insbesondere Fischbehälter. CH174560A (de)

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CH174560D CH174560A (de) 1934-01-17 1934-04-30 Belüftungsvorrichtung für Wasserbehälter, insbesondere Fischbehälter.

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CH (1) CH174560A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2479403A (en) * 1944-09-28 1949-08-16 Dow Chemical Co Method for treating sewage
US4105721A (en) * 1975-06-16 1978-08-08 Schliebe Rae D Venturi fitting for the aeration of water

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2479403A (en) * 1944-09-28 1949-08-16 Dow Chemical Co Method for treating sewage
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