CH174617A - Verfahren zur Herstellung von Tapeten aus Schälholzfurnier. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Tapeten aus Schälholzfurnier.

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CH174617A
CH174617A CH174617DA CH174617A CH 174617 A CH174617 A CH 174617A CH 174617D A CH174617D A CH 174617DA CH 174617 A CH174617 A CH 174617A
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Albert Hellmers Heinrich
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Albert Hellmers Heinrich
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
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Description


  Verfahren zur     Herstellung    von Tapeten aus     Sehälholzfurnier.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung von Tapeten aus     Schälholzfurnier,     auf dessen Rückseite eine Lage aus Faser  stoff, wie zum Beispiel Papier, Zellstoffge  webe, Baumwollstoff oder anderem Gewebe  geeigneter Art aufgeklebt ist.  



  Zur Herstellung von     Furniertapeten    wurde  bisher die Auflage auf den Stamm geklebt,  kurz vor dem Schälmesser, oder das Furnier  wurde unmittelbar nach dem Schälgang, also  noch feucht mit der Auflage vereinigt.  



  Es ist ferner vorgeschlagen worden, Fur  niere der verschiedensten Formen in der       Holztapetenfabrikation    zu verwenden ohne  dabei zu berücksichtigen, dass das Holzfurnier,  dessen Schrumpfung je nach den Holzarten  verschieden ist, sich ganz anders verhält,  als die auf der Rückseite aufzutragende  Auflage. Auf diese Weise hergestellte Ta  peten. haben daher das Bestreben sich aufzu  rollen, so dass sie bei längerer Aufbewahrung  brüchig werden. Es ist auch nicht angängig,  die Auflage auf die Rückseite des Furniers  durch dickflüssigen Leim oder sonstigen Klebe-    Stoff, dem eine Mischung mit Formaldehyd  beigemengt ist, aufzukleben, weil die Ver  schiedenheit der Schrumpfung dabei nicht  berücksichtigt wird.  



  Die Erfindung unterscheidet sich von den  bekannten Verfahren dadurch, dass das frisch  geschälte Furnier in Bahnen geschnitten wird  und diese Bahnen in einem Bad behandelt  werden, welches aus kolloider Lösung von       Zelluloseacetat,    Chromalaun, Formaldehyd  und Wasser besteht, zum Beispiel 15 Teile  kolloide Lösung von     Zelluloseacetat,    10 Teile  14%ige     Chromalaunlösung,    5 Teile Formal  dehyd und 70 Teile Wasser.- Die aus diesem  Bad kommenden Furniere werden dann ge  trocknet und darauf in ein zweites Bad ge  bracht, welches Glyzerin, Gelatine und Was  ser, zum Beispiel 30 Teile 25     o/oiges    Gly  zerin, 25 Teile Gelatine und 45 Teile Was  ser, enthält.

   Die aus diesem zweiten Bade  kommenden     Furnierbahnen    werden wiederum  getrocknet und abgelagert und schliesslich  mit einer Bahn aus     Faserstoff,    zum Beispiel  Papier- oder     Gewebefaserstofflage    oder der-      gleichen     hinterklebt.    Die ganze Behandlungs  dauer beträgt je nach der Art des zu behan  delnden Holzes 24 Stunden oder weniger  oder mehr.  



  Durch die intensive     Tränkung    der Fur  niere in den beiden Bädern wird verhindert,  dass das Holz arbeitet.  



  Um farbige Tapeten herzustellen, können  die Schälbahnen nach dem Trocknen und  Ablagern mit Hilfe einer, mit rechts und  links rotierenden Bürstenzylindern versehenen  Einrichtung eingefärbt werden, wobei das  färbende Material von beiden Seiten in die  Holzzellen eingetrieben wird. Nach dem Fär  ben werden die     Furnierbahnen    noch einmal  getrocknet und gelagert und dann mit der  Auflage     hinterklebt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Tapeten aus mit einer Lage Faserstoff- hinterklebtem Schälholzfurnier, dadurch gekennzeichnet, dass das frisch geschälte Furnier in Bahnen ge schnitten wird und diese Bahnen in einem Bad, bestehend aus einer kolloiden Lösung von Zelluloseacetat, Chromalaun, Formalde hyd und Wasser, behandelt werden, alsdann getrocknet, in ein zweites Bad gebracht, das Glyzerin, Gelatine und Wasser enthält, wie derum aus dem Bad genommen, getrocknet und abgelagert und schliesslich mit einer Bahn aus Faserstoff hinterklebt werden. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Bad 15 Teile kolloide Lösung von Zelluloseacetat,10 Teile 14 %iger Ohromalaunlösung, 5 Teile For maldehyd und 70 Teile Wasser und das zweite Bad 30 Teile 25 o/oiges Glyzerin, 25 Teile Gelatine und 45 Teile Wasser enthält. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Herstellung farbiger Tapeten das Schälholzfurnier nach dem nach dem letzten Bad erfolgenden Trocknen und Ablagern in einer mit rechts und links laufenden Bürstenzylindern ver- sehenen Vorrichtung von beiden Seiten eingefärbt und nach dem Färben noch ein mal getrocknet und gelagert wird und dann erst die -Auflage auf die Rückseite ge klebt wird.
CH174617D 1933-01-20 1933-01-20 Verfahren zur Herstellung von Tapeten aus Schälholzfurnier. CH174617A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1991012940A3 (en) * 1990-02-22 1991-11-14 Technical Finishing Services I Method and apparatus for making wood samples

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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