CH174664A - Verfahren zur Bildung zweier paralleler Kröpfungen in Tafeln aus Pappe, Wellpappe oder dergleichen und Maschine zu dessen Ausübung. - Google Patents
Verfahren zur Bildung zweier paralleler Kröpfungen in Tafeln aus Pappe, Wellpappe oder dergleichen und Maschine zu dessen Ausübung.Info
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Description
verfahren zur Bildung zweier paralleler Kröpfungen in Tafeln aus Pappe, Wellpappe oder dergleichen und bZasehine zu dessen Ausübung. Vorliegende Erfindung umfasst ein Ver fahren zur Bildung zweier paralleler Kröp- fungen in Tafeln aus Pappe, Wellpappe oder dergleichen und eine Maschine zu dessen Ausübung.
Um das (meist rechtwinklige) Abbiegen von Teilen einer Papptafel vorzubereiten, werden in den Tafeln Kröpfungen hervor gebracht, die je nach Art und Stärke des Materiales bald blosse Rillen sind, die auf der Rückseite der Tafel als kaum vortretende Wulste erscheinen, bald aber auch als deut lich ausgeprägte, ziemlich tiefe und weite Rinnen erscheinen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die gleichzeitige Bildung zweier solcher parallel laufender Kröpfungen und kann sowohl (bei dünnem Material) zur Bildung blosser Rillen wie auch (bei stärkerem Ma terial) zur Bildung ausgesprochener Rinnen verwendet werden. Für diesen zweiten Fall ist sie von besonderem Wert.
Die Erfindung bezweckt die gleichzeitige Bildung zweier paralleler Kröpfungen ohne Dehnung des zwischen den Kröpfungsstellen liegenden Materiales und die Bildung jeder der beiden Kröpfungen ohne schädliche Be anspruchung des Materiales, das weder un gebührlich gezerrt noch auch gestaucht wird. Insbesondere werden so auch in den Kröp- fungen Materialspannungen vermieden, die bewirken würden, dass das Werkstück be strebt ist seine ursprüngliche ebene Form wieder anzunehmen.
Es werden also erfin dungsgemäss Kröpfungen erzeugt, die nicht hart aber standhaft (formhaltig) sind.
Zu diesem Behufe ist das Verfahren gemäss Erfindung dadurch gekennzeichnet; dass die Tafel durch Annäherung ihrer Längsränder an die Längsmitte um das zur Bildung der halben Kröpfungen erforderliche Mass quer gewölbt, dass dann das so. gewon nene Material unter Verflachung der Wöl bung zu den einwärts gerichteten Hälften der Kröpfungen umgestaltet, und dass schliesslich die doppelte Kröpfung unter Heranholen der Längsränder der Tafel nach den Kröpfungs- stellen hin vollendet wird.
Die Maschine gemäss der Erfindung zur Ausübung des genannten Verfahrens ist gekennzeichnet . durch im Grundriss schräg liegende angetriebene Förderscheibenpaare zum Wölben der Tafel, angetriebene Schei benpaare zum Weiterführen der Tafel und zur Mitwirkung bei der Bildung der Kröp- fungen; in rundlaufenden Nuten der untern Scheiben lose bewegliche, von Rollen ge- stützte Ringe;
den Aussenseiten der obern Scheiben anliegende Klingen, die im Verein mit den Ringen und den obern Scheiben die innern Hälften der Kröpfungen bilden, schiefliegende keilig profilierte rotierende Organe, die im Verein mit den untern Schei ben, den Ringen und den Klingen die äussern Hälften der Kröpfungen hervorbringen.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine bei spielsweise Ausführungsform der Maschine zur Ausführung des Verfahrens gemäss Er findung dargestellt, und zwar ist: Fig. 1 ein lotrechter Querschnitt durch die Maschine; Fig. 2 bis 7 zeigen verschiedene Phasen des zugehörigen Verfahrens; Fig. 8 ist ein Aufriss der Maschine; Fig.9 zeigt Einzelheiten in grösserem Massstabe.
Fig. 2 stellt insbesondere im Schaubild die noch unbearbeitete Papptafel dar. Fig. 3 und 4 zeigen in Aufriss und Grundriss das Wölben der Tafel, um zwischen die Stellen, zwischen denen demnächst .die Kröpfungen entstehen sollen, das Material zu bringen, aus dem die innern, das heisst :
der Längsmitte der Tafel zugekehrten Hälften der Kröpfung gebildet werden sollen. Fig. 5 zeigt ,die Bildung dieser Hälften. Fig. 6 die Bildung der äussern (den Längsrändern der Tafel zugekehrten) Kröp- fungshälften. Fig. 7 stellt im Schaubild die doppelt gekröpfte Papptafel dar. Bemerkt sei zunächst, dass das Verfahren nicht auf glatte Papptafeln beschränkt ist.
Es können in gleicher Weise auch Well- papptafeln und \.tafeln aus anderem sich bei der Bearbeitung ähnlich wie Pappe verhal tenden Stoff bearbeitet werden.
Die in Fig. 2 und 7 beispielsweise an genommene glatte Papptafel a. soll in der Richtung des zugleich ihre Längsmitte an gebenden Pfeils im Bereiche der Linien b-b und c-c mit den stark ausgebildeten rin nenartigen Kröpfungen versehen werden, die Fig. 7 erkennen lässt.
Zu diesem Zweck durchläuft nach Fig. 3 und 4 die Tafel a, bevor ihre voraufgehende Querkante in die kröpfenden Werkzeuge gelangt, die nahe an ihren Längsrändern an greifenden Förderscheibenpaare 1-1 auf im Grundriss schräg liegenden, und zwar rück wärts gerichteten Achsen, .die also mit dem Pfeil, der auch hier Mittellinie und Bewe gungsrichtung andeutet, die 'Winkel a bilden, .das heisst in bezug auf die Durchlaufrich- tung einen spitzen Winkel bilden. Dabei nimmt die Tafel die aus Fig. 3 ersichtliehe Wölbung an.
Die Wölbung sei so stark, dass sie eben dasjenige Material hergibt, das für die Bildung der innern Kröpfungshälften erforderlich ist, so dass also, die Tafel nach der Bildung,dieser Kröpfungshälften wieder flach liegt wie es Fig. 5 und 6 zeigen. In diesen beiden F'igaren sind 2:-2 Teile zweier Scheiben auf gemeinsamer Achse, die zu nächst mit den ebenfalls auf gemeinsamer Achse sitzenden Scheiben 3 im Sinne der weiteren Förderung (Transport) der Tafel a zusammenwirken.
Beide Scheibenpaare 2-2 und '3-3 werden zwangläufig gedreht. In rundlaufenden Nuten der Scheiben 3 liegen frei drehbare Ringe 5, die an der Arbeits stelle etwas über den Umfang der Scheiben 3 vortreten, und zwar um dasjenige Mass, das der Tiefe der zu erzeugenden Kröpfungen entspricht. Durch das Zusammenwirken der Scheiben 5 mit Klingen 4, die, etwas kreis bogenförmig ausgeschnitten, sich den untern Scheiben anschmiegen, werden gemäss Fig. 5 die innern Hälften der Kröpfungen gebildet, wobei dasjenige Mehr (Plus) an Material aufgebraucht wird, das gegenüber der flach liegend gedachten Tafel in der Wölbung .so. zusagen aufgespeichert wurde.
Weiterhin erfolgt nach Fig. 6 die Bildung der äussern Kröpfungshälften durch das Zu sammenwirken von schräg gegen die Ringe 5 gerichteten Scheiben 6, deren Umfang keilig, das heisst als zweiflächiger Winkel gestaltet ist. Dieser Winkel entspricht dem Winkel, den .der äussere Kröpfungsschenkel mit der Ebene der Papptafel bilden soll und wird also in der Regel mindestens ein Winkel von <B>90'</B> sein.
Da. die Achsen der Scheiben 6 sowohl im Aufriss wie im Grundriss schräg zur Fortbewegungsrichtung der Tafel a lie gen, holen sie die ausserhalb der Kröpfungs- stellen liegenden Randteile der Tafel gegen die Ringe 5 heran, so, dass auch die äussern Kröpfungshälften ohne unnötige Vergewalti- bvng des Materiales gebildet werden.
Die Scheiben 6 bedürfen des Antriebes in der Regel nicht; sie werden durch die Förder- bewegung der Papptafel mitgedreht, wobei die äussere Winkelfläche an der der untern Scheibe zunächst gelegenen Stelle parallel zu den Mittelachsen der Scheiben liegt und die nach der Mitte zu liegende Fläche zwecks Glättens der äussern Seite der Kröpfung ent sprechend der Gestalt dieser letzteren ver läuft.
Die Klingen 4 stützen bei der Bil- clung der äussern Kröpfungahälften die im Entstehen begriffene Kröpfung.
Fig. 7 zeigt dann die wiederum ebene Tafel a mit den beiden Kröpfungen d-d. Wie aus der zeichnerischen Darstellung in Fig. 5 und 6 im Verein mit dem Gesagten hervorgeht, bedarf es zur Bildung der Kröp- fungen eines Druckes von oben her auf die Scheitelteile der Kröpfungen nicht, also auch nicht der Anordnung und Gestaltung,der an der Kröpfung beteiligten Maschinenteile der art,
dass das Material durch ein die Kröp- fung allseitig umschliessendes Profil hin durchgezwängt würde.
Eine geeignete Ausführungsform der Maschine ist in Fig. 1 im senkrechten Schnitt nach Linie A-B der Fig. 8, in Fig. 8 in der Vorderansicht mit teilweisem Schnitt dargestellt. Fig. 9 stellt in etwas grösserem Massstabe die bei der Bildung der Kröpfungen mitwirkenden Teile im senkrechten Schnitt nach C-D der Fig. 8 und insbesondere auch diejenigen Teile dar, die in Fig. 8 der Deut lichkeit wegen nicht mit dargestellt sind.
Im Gestell 7 lagern die starken: Wellen 8 und 9. Welle 8 wird durch die Riemen seheibe 10 angetrieben und überträgt ihre Drehung durch das Zahnräderpaar 11 auf die Welle 9. Auf Welle 9 sitzen die Scheiben 2-2, die mit den Scheiben 3-3 auf Welle 8 zusammenwirken. Je zwischen der eigent lichen Scheibe '3 und einer Deckscheibe 3' sind rundlaufende Schlitze gebildet, in denen die Ringe 5 lose drehbar sind. Die Licht weite (Bohrung) dieser Ringe ist wesentlich grösser als der Durchmesser der Welle. 8 und ihr Aussendurchmesser ist grösser als der jenige der Scheiben 3.
Diese Ringe werden von den mit Tragnuten versehenen Scheiben 12 und 13 (Fix. 1 und 9),derart unterstützt, dass sie oben über den Umfang der Scheiben 3 um ein Mass vortreten, das der Tiefe der zu erzeugenden Kröpfungen entspricht. Scheibe 13 ist um einen ortsfesten Lager zapfen 14 drehbar, Seheibe 12, die auch als Ring bezeichnet werden kann, auf einem Exzenter 15, das auf seiner Achse 16 fest sitzt und durch Verdrehen der Achse mittelst des feststellbaren Hebels 1-7 (Fix.
8) verstellt werden kann, wodurch das Mass, um,das der Ring 5 gegen die Scheibe 3 vortritt, verän dert werden kann.
Vor der .senkrechten Ebene, in der die Wellen. 8 und 9 liegen, sind die Förderschei- benpaare 1-1 angeordnet. Ihre gemäss Fig. 4 schrägliegenden Achsen lagern in Dfeh- gestellen 18, die, wie aus Fig. 8 ersichtlich, die Form eines Bügels mit zwei Lageraugen 18' haben. Die Augen 18' bilden mit den da zwischen liegenden Augen 19 und einer durch 18' und 19 hindurchgehenden Achse 20 (Fix. 1) ein Scharniergelenk, um das die Achsender Scheiben 1 in wagrechter Ebene verschwenkt werden können.
Zu diesem Zweck dienen Schneckenräder 21 im Zusam- menwirken mit Schnecken 22 auf der Achse 23, die durch Handhebel 24 ,gedreht werden kann. Die Augen 19 bilden T eile von Schlit ten (Supports) 25, die durch die Spindeln 26 mit Rechts- und Linksgewinde einander genähert und voneinander entfernt werden können, um den Abstand der beiden Kröp- fungen zu bestimmen. Es ist für jedes Dreh gestell 18 ein Schlitten vorhanden.
Die Spin deln 2.6 sind durch Zahnräderpaare 27 und eine (im untern Zahnrad verschiebbare) Welle 28 miteinander verbunden, so dass durch Drehen des Handrades 29 alle vier Schlitten gleichzeitig und gleichmässig in sinngemässer Weise bewegt werden können. Der Antrieb der Förderscheiben 1 geschieht durch Zahnräder 30, die über Zwischenräder (siehe Fig. 1) in die Zahnräder 3-1 auf den Wellen 8 und 9 eingreifen. An der Ver- sehiebung der Schlitten 25 nehmen auch die Scheiben 2 bezw. 3 teil.
Da die Verstellung ,der Scheiben nur um etwa einen Winkelgrad erfolgt, so ist die Ausladung der Zahnräder 30 so gering, dass .diese nicht ausser Eingriff kommen können.
Den, nach aussen gekehrten Flächen der Scheiben 2 liegen die flachen Platten oder Klingen 4 an, welche die aus Fig. 9 ersicht liche Form haben. Mittelst ihrer Augen 4' sind sie an Armen 32 befestigt, die Teile der Schlitten 25 bilden.
Ausserhalb der Klingen 4 liegen hinter der senkrechten Ebene der Wellen 8, 9 die schiefliegenden, keilig profilierten Scheiben 6 auf entsprechend .schräg gerichteten Achs zapfen 3'3, die in geeigneter Weise mit den Schlitten verbunden sind.
Sollen Pappen usw. von verschiedener Stärke verarbeitet werden, so muss der Ab stand der Wellen 8 und 9 veränderlich sein. Zu diesem Zweck lagert die obere Welle 9 in Gleitlagern 34, die durch den Querbalken 35 von U-förmigem Queschnitt verbunden sind und durch die in ihnen festsitzenden Spindeln -36 gehoben und gesenkt werden können. Zu diesem Zweck sind im Gestell 7 die mit Muttergewinden versehenen Kegel- räder 37 gelagert, in welche Kegelräder 38 auf der Welle 39 mit Handrad 40 eingreifen.
In dem höhenverstellbaren System 34- 35-34 ist auch die obere Spindel 26 gela gert, so dass auch,die beiden obern Schlitten 25 mit den Drehgestellen 18, .den Klingen 4 und den Scheiben 6 an der Höhenverstel- lung der Welle 9 teilnehmen.
Die Tafeln a werden über den Anlege tisch 41 den Scheibenpaaren 1-1 zugeführt und nach dem Durchgang durch die die Kröpfungen, hervorbringenden Maschinenteile von dem Ablegetisch 42 aufgenommen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Bildung zweier paralleler Kröpfungen in Tafeln aus Pappe, Well pappe oder dergleichen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Tafel durch Annähe rung ihrer Längsränder an die Längs mitte um das zur Bildung der halben Kröpfungen erforderliche Mass quer ge wölbt, dassdann das so gewonnene Ma terial unter Verflachung der Wölbung zu den einwärts gerichteten Hälften der Kröpfungen umgestaltet und dass schliess- lich,die doppelte Kröpfung unter Heran holen der Längsränder der Tafel nach .den Kröpfungsstellen hin vollendet wird. II. Maschine zur Ausübung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I, gekennzeichnet durch im Grundriss schrägliegende an getriebene Förderscheibenpaare zum Wölben der Tafel; angetriebene Schei benpaare zum Weiterführen der Tafel und zur Mitwirkung beider Bildung der Kröpfungen; in rundlaufenden Nuten der untern Scheiben lose bewegliche, von Rollen gestützte Ringe;den Aussenseiten der obern Scheiben anliegende Klingen, die im Verein mit den Ringen und den obern Scheiben die innern Hälften der Kröpfungen bilden; schiefliegende keilig profilierte rotierende Organe, die im Verein mit den untern Scheiben, den Rin gen und den Klingen die äussern Hälf ten der Kröpfungen hervorbringen. t','-NTERANSPRt?CIIE 1.Maschine nach Patentanspruch II, .da durch gekennzeichnet, dass eine der die schrägen Scheiben tragenden Wellen in einer höhenverstellbaren Vorrichtung gelagert ist, mit dem auch die Lagerun gen der zugehörigen Scheiben für die Weiterführung und rotierenden Organe mit Keilprofil verbunden sind. 2. Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Klingen auch mit der Ver- stellvorrichtung verbunden sind. 3.Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass je eine von zum Stützen der Ringe dienenden Schei ben derart verstellbar sind, dass das Mass, um welches die Ringe über die Scheiben gegen die obern Scheiben hin vortreten, verändert werden kann. -1. Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass je die verstellbare Stützscheibe auf einem dreh- und feststellbaren Exzenter gelagert ist. 5. Maschine nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass alle Scheiben paare und die Klinge je für die Bildung einer Kröpfung mit einem Schlitten ver bunden sind, der längs der Wellen ver stellbar ist. ' 6.Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitten durch Schraubenspindeln von- und gegeneinan der beweglich sind, wobei eine dieser Spindeln im festen Gestell, die andere in der höhenverstellbaren Vorrichtung gelagert ist und beide Spindeln mitein ander durch Kegelräderpaare und Welle verbunden sind. 7. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Lagerun gen für die schrägen Förderscheiben als um senkrechte Achsen drehbare Dreh gestelle ausgebildet und mit Mitteln zur Einstellung in verschiedenen Winkeln zur Förderrichtung versehen sind. B.Maschine nach Patentanspruch II, da dureh gekennzeichnet, dass die Achsen,der aus zylindrischen Rollenpaaren beste henden Förderscheibenpaare horizontal vers,chwenkbar und vertikal verstellbar sind, und dass der Werkzeugsatz zum Erzeugen der Kröpfungen aus. :dauernd umlaufenden, zwangsmässig angetriebe nen Förderscheiben, in deren untere Scheiben lose drehbar gelagerte Ringe eingelegt sind, ferner aus feststehenden .den Ringen nach der Werkstii-ckmitte zu gegenüberliegenden Klingen und aus schrägstehenden, lose drehbaren und kei- lig profilierten Scheiben besteht. 9. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Achsen der schrägliegenden Förderscheiben zur Durchla.ufrichtung der Tafel stets einen spitzen Winkel bilden. 10.Maschine nach Patentanspruch II und 1Tnteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, da.ss die in den untern Scheiben lose gelagerten Ringe von lose gelagerten, mit Nuten ausgestatteten und heb- und senk baren Führungsrollen getragen werden. 11. Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 8, :dadurch gekennzeich net, dass die feststehenden Klingen an ihren das Werkstück berührenden Ar beitsflächen entsprechend dem Umfange der untern Scheiben kreisbogenförmig ausgebildet sind. 12.Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, da.ss bei den die Bildung der Kröp- fung vollendenden, lose drehbar und schräg gelagerten keilig profilierten Scheiben der Umfang als zweiflächiger Winkel ausgebildet ist und derart liegt, dass die äussere Winkelfläche an der der untern Scheibe zunächst gelegenen Stelle parallel zu ,den Mittelachsen der Sühei- ben liegt und die nah der Mitte zu lie gende Fläche zwecks Glättens der äussern Seite der Kröpfung entsprechend der Ge stalt dieser letzteren verläuft, wobei der zwischen den Flächen eingeschlossene Winkel wenigstens gleich 90-' ist.l3. Maschine nach Patentanspruch II, gekennzeichnet, dass alle zur Bil dung der gröpfung beitragenden Teile ,durch Stehmittel sowohl in horizontaler, wie auoh in vertikaler kichtung relativ zueinander verstellbar sind.
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