CH174664A - Verfahren zur Bildung zweier paralleler Kröpfungen in Tafeln aus Pappe, Wellpappe oder dergleichen und Maschine zu dessen Ausübung. - Google Patents

Verfahren zur Bildung zweier paralleler Kröpfungen in Tafeln aus Pappe, Wellpappe oder dergleichen und Maschine zu dessen Ausübung.

Info

Publication number
CH174664A
CH174664A CH174664DA CH174664A CH 174664 A CH174664 A CH 174664A CH 174664D A CH174664D A CH 174664DA CH 174664 A CH174664 A CH 174664A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
disks
machine according
rings
cranks
formation
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Cartonnagenindustrie Akti Fuer
Original Assignee
Cartonnagenindustrie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cartonnagenindustrie Ag filed Critical Cartonnagenindustrie Ag
Publication of CH174664A publication Critical patent/CH174664A/de

Links

Landscapes

  • Making Paper Articles (AREA)

Description


  verfahren zur Bildung     zweier    paralleler     Kröpfungen    in Tafeln aus Pappe, Wellpappe  oder dergleichen und     bZasehine    zu dessen     Ausübung.       Vorliegende Erfindung umfasst ein Ver  fahren zur Bildung zweier paralleler     Kröp-          fungen    in Tafeln aus Pappe, Wellpappe oder  dergleichen und eine Maschine zu dessen  Ausübung.  



  Um das (meist rechtwinklige) Abbiegen  von Teilen einer Papptafel vorzubereiten,  werden in den Tafeln     Kröpfungen    hervor  gebracht, die je nach Art und Stärke des  Materiales bald blosse Rillen sind, die auf  der Rückseite der Tafel als kaum vortretende       Wulste    erscheinen, bald aber auch als deut  lich ausgeprägte, ziemlich tiefe und weite  Rinnen     erscheinen.     



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf die gleichzeitige Bildung zweier solcher  parallel laufender     Kröpfungen    und kann  sowohl (bei dünnem Material) zur Bildung  blosser Rillen wie auch (bei stärkerem Ma  terial) zur Bildung ausgesprochener Rinnen    verwendet werden. Für diesen zweiten Fall  ist sie von besonderem Wert.  



  Die Erfindung bezweckt die gleichzeitige  Bildung zweier paralleler     Kröpfungen    ohne  Dehnung des zwischen den     Kröpfungsstellen     liegenden Materiales     und    die Bildung jeder  der beiden     Kröpfungen    ohne schädliche Be  anspruchung des Materiales, das weder un  gebührlich gezerrt noch auch     gestaucht    wird.  Insbesondere werden so auch in den     Kröp-          fungen    Materialspannungen vermieden, die  bewirken würden, dass das     Werkstück    be  strebt ist seine ursprüngliche ebene Form  wieder anzunehmen.

   Es werden also erfin  dungsgemäss     Kröpfungen    erzeugt, die nicht  hart aber standhaft     (formhaltig)    sind.  



  Zu diesem     Behufe    ist das Verfahren  gemäss Erfindung dadurch gekennzeichnet;  dass die Tafel durch Annäherung ihrer  Längsränder an die Längsmitte um das zur  Bildung der halben     Kröpfungen    erforderliche      Mass quer gewölbt,     dass    dann das so. gewon  nene     Material    unter Verflachung der Wöl  bung zu den einwärts gerichteten Hälften der       Kröpfungen    umgestaltet, und dass schliesslich  die doppelte     Kröpfung    unter Heranholen der  Längsränder der Tafel nach den     Kröpfungs-          stellen    hin vollendet     wird.     



  Die Maschine gemäss der Erfindung zur  Ausübung des genannten Verfahrens ist  gekennzeichnet . durch im     Grundriss    schräg  liegende     angetriebene        Förderscheibenpaare     zum Wölben der Tafel, angetriebene Schei  benpaare zum Weiterführen der Tafel und  zur Mitwirkung bei der Bildung der     Kröp-          fungen;    in rundlaufenden Nuten der untern  Scheiben lose bewegliche, von Rollen     ge-          stützte    Ringe;

   den Aussenseiten der obern  Scheiben anliegende Klingen, die im Verein  mit den Ringen und den     obern    Scheiben die       innern    Hälften der     Kröpfungen    bilden,       schiefliegende        keilig    profilierte rotierende  Organe, die im Verein mit den untern Schei  ben, den Ringen und den Klingen die äussern  Hälften der     Kröpfungen    hervorbringen.  



  Auf beiliegender     Zeichnung    ist eine bei  spielsweise Ausführungsform der     Maschine     zur     Ausführung    des Verfahrens gemäss Er  findung dargestellt, und zwar ist:       Fig.    1 ein lotrechter Querschnitt durch  die Maschine;       Fig.    2 bis 7 zeigen verschiedene Phasen  des zugehörigen Verfahrens;       Fig.    8 ist ein Aufriss der     Maschine;          Fig.9    zeigt Einzelheiten in grösserem       Massstabe.     



       Fig.    2 stellt     insbesondere    im Schaubild die  noch unbearbeitete Papptafel dar.     Fig.    3 und  4 zeigen in Aufriss und Grundriss das Wölben  der Tafel, um zwischen die Stellen, zwischen  denen demnächst .die     Kröpfungen    entstehen  sollen, das Material zu bringen, aus dem die       innern,    das heisst :

  der     Längsmitte    der Tafel  zugekehrten Hälften der     Kröpfung    gebildet  werden sollen.     Fig.    5 zeigt ,die Bildung dieser  Hälften.     Fig.    6 die Bildung der äussern (den       Längsrändern    der Tafel zugekehrten)     Kröp-          fungshälften.        Fig.    7 stellt im Schaubild die  doppelt gekröpfte     Papptafel    dar.    Bemerkt sei zunächst, dass das Verfahren  nicht auf glatte     Papptafeln    beschränkt ist.

    Es können in gleicher Weise auch     Well-          papptafeln    und     \.tafeln    aus anderem sich bei  der Bearbeitung ähnlich wie Pappe verhal  tenden Stoff bearbeitet werden.  



  Die in     Fig.    2 und 7 beispielsweise an  genommene glatte Papptafel a. soll in der  Richtung des zugleich ihre     Längsmitte    an  gebenden Pfeils im Bereiche der Linien     b-b     und     c-c    mit den stark ausgebildeten rin  nenartigen     Kröpfungen    versehen werden, die       Fig.    7 erkennen lässt.  



  Zu diesem Zweck durchläuft nach     Fig.    3  und 4 die Tafel a, bevor ihre voraufgehende  Querkante in die kröpfenden Werkzeuge  gelangt, die nahe an ihren Längsrändern an  greifenden     Förderscheibenpaare    1-1 auf im  Grundriss schräg liegenden, und zwar rück  wärts gerichteten Achsen, .die     also    mit dem  Pfeil, der auch hier Mittellinie und Bewe  gungsrichtung andeutet, die     'Winkel    a bilden,  .das heisst in bezug auf die     Durchlaufrich-          tung    einen spitzen Winkel bilden. Dabei  nimmt die Tafel die aus     Fig.    3     ersichtliehe     Wölbung an.

   Die Wölbung sei so     stark,    dass  sie eben dasjenige Material hergibt, das für  die Bildung der innern     Kröpfungshälften     erforderlich ist, so dass also, die Tafel nach  der     Bildung,dieser        Kröpfungshälften    wieder  flach liegt wie     es        Fig.    5 und 6 zeigen. In  diesen beiden     F'igaren    sind 2:-2 Teile zweier  Scheiben auf gemeinsamer Achse, die zu  nächst mit den ebenfalls auf gemeinsamer  Achse sitzenden Scheiben 3 im Sinne der  weiteren     Förderung        (Transport)    der Tafel a  zusammenwirken.

   Beide Scheibenpaare 2-2  und '3-3 werden     zwangläufig    gedreht. In  rundlaufenden Nuten der Scheiben 3 liegen  frei drehbare Ringe 5, die an der Arbeits  stelle etwas über den Umfang der Scheiben 3  vortreten, und zwar um dasjenige Mass, das  der Tiefe der zu erzeugenden     Kröpfungen     entspricht. Durch das Zusammenwirken der  Scheiben 5 mit Klingen 4, die, etwas kreis  bogenförmig ausgeschnitten, sich den untern  Scheiben anschmiegen, werden gemäss     Fig.    5  die     innern    Hälften der     Kröpfungen    gebildet,      wobei dasjenige Mehr (Plus) an Material  aufgebraucht wird, das gegenüber der flach  liegend gedachten Tafel in der Wölbung     .so.     zusagen aufgespeichert wurde.  



  Weiterhin erfolgt nach     Fig.    6 die Bildung  der äussern     Kröpfungshälften    durch das Zu  sammenwirken von schräg gegen die Ringe 5  gerichteten Scheiben 6, deren Umfang     keilig,     das heisst als zweiflächiger Winkel gestaltet  ist. Dieser Winkel entspricht dem Winkel,  den .der äussere     Kröpfungsschenkel    mit der       Ebene    der Papptafel bilden soll und wird  also in der Regel mindestens ein Winkel von  <B>90'</B> sein.

   Da. die Achsen der Scheiben 6  sowohl im Aufriss wie im Grundriss schräg  zur Fortbewegungsrichtung der Tafel a lie  gen, holen sie die ausserhalb der     Kröpfungs-          stellen    liegenden Randteile der Tafel gegen  die Ringe 5 heran, so, dass auch die äussern       Kröpfungshälften    ohne unnötige     Vergewalti-          bvng    des Materiales gebildet werden.

   Die  Scheiben 6 bedürfen des Antriebes in der  Regel nicht; sie werden durch die     Förder-          bewegung    der Papptafel     mitgedreht,    wobei  die äussere Winkelfläche an der der untern  Scheibe zunächst gelegenen     Stelle    parallel zu  den     Mittelachsen    der Scheiben liegt und die  nach der Mitte zu liegende Fläche zwecks  Glättens der äussern Seite der     Kröpfung    ent  sprechend der Gestalt dieser letzteren ver  läuft.

   Die Klingen 4 stützen bei der     Bil-          clung    der äussern     Kröpfungahälften    die im       Entstehen    begriffene     Kröpfung.     



       Fig.    7 zeigt dann die     wiederum    ebene  Tafel     a    mit den beiden     Kröpfungen        d-d.     Wie aus der     zeichnerischen    Darstellung  in     Fig.    5 und 6 im Verein mit dem Gesagten  hervorgeht, bedarf es zur     Bildung    der     Kröp-          fungen    eines Druckes von oben her auf die  Scheitelteile der     Kröpfungen    nicht, also auch  nicht der Anordnung und     Gestaltung,der    an  der     Kröpfung    beteiligten Maschinenteile der  art,

       dass    das Material durch ein die     Kröp-          fung    allseitig     umschliessendes    Profil hin  durchgezwängt würde.  



  Eine geeignete Ausführungsform der  Maschine ist in     Fig.    1 im senkrechten Schnitt  nach Linie     A-B    der     Fig.    8, in     Fig.    8 in    der Vorderansicht mit teilweisem Schnitt  dargestellt.     Fig.    9 stellt in etwas grösserem       Massstabe    die bei der Bildung der     Kröpfungen     mitwirkenden Teile im senkrechten     Schnitt     nach     C-D    der     Fig.    8 und insbesondere auch  diejenigen Teile dar, die in     Fig.    8 der Deut  lichkeit wegen nicht mit dargestellt sind.  



  Im Gestell 7 lagern die     starken:    Wellen  8 und 9. Welle 8 wird durch die Riemen  seheibe 10 angetrieben und überträgt ihre  Drehung durch das     Zahnräderpaar    11 auf die  Welle 9. Auf Welle 9 sitzen die Scheiben  2-2, die mit den     Scheiben        3-3    auf Welle  8 zusammenwirken. Je zwischen der eigent  lichen Scheibe '3 und einer Deckscheibe 3'  sind rundlaufende Schlitze gebildet, in denen  die Ringe 5 lose drehbar sind. Die Licht  weite (Bohrung) dieser Ringe ist wesentlich  grösser als der     Durchmesser    der Welle. 8 und  ihr Aussendurchmesser ist grösser als der  jenige der Scheiben 3.

   Diese Ringe werden  von den mit Tragnuten     versehenen    Scheiben  12 und 13 (Fix. 1 und     9),derart    unterstützt,       dass    sie oben über den Umfang der     Scheiben     3 um ein Mass vortreten, das der Tiefe der  zu erzeugenden     Kröpfungen        entspricht.     Scheibe 13 ist um einen ortsfesten Lager  zapfen 14 drehbar, Seheibe 12, die auch als  Ring bezeichnet werden kann, auf einem  Exzenter 15, das auf seiner Achse 16 fest  sitzt und durch Verdrehen der Achse     mittelst     des feststellbaren Hebels 1-7 (Fix.

   8) verstellt       werden    kann, wodurch das Mass,     um,das    der  Ring 5 gegen die Scheibe 3     vortritt,    verän  dert werden kann.  



  Vor der .senkrechten Ebene, in der die  Wellen. 8 und 9 liegen, sind die     Förderschei-          benpaare    1-1 angeordnet. Ihre gemäss     Fig.    4  schrägliegenden Achsen lagern in     Dfeh-          gestellen    18, die, wie aus     Fig.    8 ersichtlich,  die Form eines Bügels mit zwei Lageraugen  18' haben. Die Augen 18' bilden mit den da  zwischen liegenden Augen 19 und einer durch  18' und 19 hindurchgehenden Achse 20  (Fix. 1) ein Scharniergelenk, um das die  Achsender Scheiben 1 in     wagrechter        Ebene          verschwenkt    werden können.

   Zu diesem  Zweck dienen Schneckenräder 21 im Zusam-           menwirken    mit Schnecken 22 auf der Achse       23,    die durch Handhebel 24 ,gedreht werden  kann. Die Augen 19 bilden T eile von Schlit  ten (Supports) 25, die durch die Spindeln  26     mit        Rechts-    und Linksgewinde einander  genähert und voneinander entfernt werden  können, um den     Abstand    der beiden     Kröp-          fungen    zu     bestimmen.        Es    ist für jedes Dreh  gestell 18 ein     Schlitten    vorhanden.

   Die Spin  deln 2.6 sind durch     Zahnräderpaare    27 und  eine (im untern Zahnrad verschiebbare)  Welle 28 miteinander verbunden, so     dass     durch Drehen des Handrades 29 alle vier  Schlitten gleichzeitig und gleichmässig in  sinngemässer Weise bewegt werden können.  Der Antrieb der     Förderscheiben    1 geschieht       durch    Zahnräder 30, die über Zwischenräder  (siehe     Fig.    1) in die Zahnräder     3-1    auf den  Wellen 8 und 9 eingreifen. An der     Ver-          sehiebung    der Schlitten 25     nehmen    auch die  Scheiben 2     bezw.    3 teil.

   Da die Verstellung  ,der Scheiben nur um etwa einen Winkelgrad  erfolgt, so ist die  Ausladung der Zahnräder  30 so gering,     dass    .diese nicht ausser     Eingriff     kommen können.  



       Den,    nach aussen gekehrten Flächen der       Scheiben    2 liegen die flachen Platten oder  Klingen 4 an, welche die aus     Fig.    9 ersicht  liche Form haben. Mittelst ihrer Augen 4'  sind sie an Armen 32 befestigt, die Teile der  Schlitten 25 bilden.  



  Ausserhalb der     Klingen    4 liegen hinter  der senkrechten     Ebene    der Wellen 8, 9 die       schiefliegenden,        keilig    profilierten Scheiben  6 auf entsprechend .schräg gerichteten Achs  zapfen     3'3,    die in geeigneter     Weise    mit den  Schlitten verbunden sind.  



  Sollen Pappen usw. von verschiedener  Stärke verarbeitet werden, so muss der Ab  stand der Wellen 8     und    9 veränderlich sein.  Zu diesem Zweck lagert die obere Welle 9  in Gleitlagern 34, die durch den Querbalken  35 von U-förmigem     Queschnitt    verbunden  sind und durch die in ihnen     festsitzenden     Spindeln     -36        gehoben    und gesenkt werden  können. Zu     diesem    Zweck sind im Gestell  7 die mit Muttergewinden versehenen Kegel-         räder    37 gelagert, in welche Kegelräder 38  auf der Welle 39 mit Handrad 40 eingreifen.  



  In dem höhenverstellbaren     System        34-          35-34    ist auch die obere Spindel 26 gela  gert, so dass     auch,die    beiden obern Schlitten  25 mit den Drehgestellen 18, .den Klingen  4 und den Scheiben 6 an der     Höhenverstel-          lung    der Welle 9 teilnehmen.  



  Die Tafeln a werden über den Anlege  tisch 41 den Scheibenpaaren 1-1 zugeführt  und nach dem Durchgang durch die die       Kröpfungen,    hervorbringenden     Maschinenteile     von dem     Ablegetisch    42 aufgenommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Bildung zweier paralleler Kröpfungen in Tafeln aus Pappe, Well pappe oder dergleichen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Tafel durch Annähe rung ihrer Längsränder an die Längs mitte um das zur Bildung der halben Kröpfungen erforderliche Mass quer ge wölbt, dassdann das so gewonnene Ma terial unter Verflachung der Wölbung zu den einwärts gerichteten Hälften der Kröpfungen umgestaltet und dass schliess- lich,
    die doppelte Kröpfung unter Heran holen der Längsränder der Tafel nach .den Kröpfungsstellen hin vollendet wird. II. Maschine zur Ausübung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I, gekennzeichnet durch im Grundriss schrägliegende an getriebene Förderscheibenpaare zum Wölben der Tafel; angetriebene Schei benpaare zum Weiterführen der Tafel und zur Mitwirkung beider Bildung der Kröpfungen; in rundlaufenden Nuten der untern Scheiben lose bewegliche, von Rollen gestützte Ringe;
    den Aussenseiten der obern Scheiben anliegende Klingen, die im Verein mit den Ringen und den obern Scheiben die innern Hälften der Kröpfungen bilden; schiefliegende keilig profilierte rotierende Organe, die im Verein mit den untern Scheiben, den Rin gen und den Klingen die äussern Hälf ten der Kröpfungen hervorbringen. t','-NTERANSPRt?CIIE 1.
    Maschine nach Patentanspruch II, .da durch gekennzeichnet, dass eine der die schrägen Scheiben tragenden Wellen in einer höhenverstellbaren Vorrichtung gelagert ist, mit dem auch die Lagerun gen der zugehörigen Scheiben für die Weiterführung und rotierenden Organe mit Keilprofil verbunden sind. 2. Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Klingen auch mit der Ver- stellvorrichtung verbunden sind. 3.
    Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass je eine von zum Stützen der Ringe dienenden Schei ben derart verstellbar sind, dass das Mass, um welches die Ringe über die Scheiben gegen die obern Scheiben hin vortreten, verändert werden kann. -1. Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass je die verstellbare Stützscheibe auf einem dreh- und feststellbaren Exzenter gelagert ist. 5. Maschine nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass alle Scheiben paare und die Klinge je für die Bildung einer Kröpfung mit einem Schlitten ver bunden sind, der längs der Wellen ver stellbar ist. ' 6.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitten durch Schraubenspindeln von- und gegeneinan der beweglich sind, wobei eine dieser Spindeln im festen Gestell, die andere in der höhenverstellbaren Vorrichtung gelagert ist und beide Spindeln mitein ander durch Kegelräderpaare und Welle verbunden sind. 7. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Lagerun gen für die schrägen Förderscheiben als um senkrechte Achsen drehbare Dreh gestelle ausgebildet und mit Mitteln zur Einstellung in verschiedenen Winkeln zur Förderrichtung versehen sind. B.
    Maschine nach Patentanspruch II, da dureh gekennzeichnet, dass die Achsen,der aus zylindrischen Rollenpaaren beste henden Förderscheibenpaare horizontal vers,chwenkbar und vertikal verstellbar sind, und dass der Werkzeugsatz zum Erzeugen der Kröpfungen aus. :
    dauernd umlaufenden, zwangsmässig angetriebe nen Förderscheiben, in deren untere Scheiben lose drehbar gelagerte Ringe eingelegt sind, ferner aus feststehenden .den Ringen nach der Werkstii-ckmitte zu gegenüberliegenden Klingen und aus schrägstehenden, lose drehbaren und kei- lig profilierten Scheiben besteht. 9. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Achsen der schrägliegenden Förderscheiben zur Durchla.ufrichtung der Tafel stets einen spitzen Winkel bilden. 10.
    Maschine nach Patentanspruch II und 1Tnteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, da.ss die in den untern Scheiben lose gelagerten Ringe von lose gelagerten, mit Nuten ausgestatteten und heb- und senk baren Führungsrollen getragen werden. 11. Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 8, :dadurch gekennzeich net, dass die feststehenden Klingen an ihren das Werkstück berührenden Ar beitsflächen entsprechend dem Umfange der untern Scheiben kreisbogenförmig ausgebildet sind. 12.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, da.ss bei den die Bildung der Kröp- fung vollendenden, lose drehbar und schräg gelagerten keilig profilierten Scheiben der Umfang als zweiflächiger Winkel ausgebildet ist und derart liegt, dass die äussere Winkelfläche an der der untern Scheibe zunächst gelegenen Stelle parallel zu ,
    den Mittelachsen der Sühei- ben liegt und die nah der Mitte zu lie gende Fläche zwecks Glättens der äussern Seite der Kröpfung entsprechend der Ge stalt dieser letzteren verläuft, wobei der zwischen den Flächen eingeschlossene Winkel wenigstens gleich 90-' ist.
    l3. Maschine nach Patentanspruch II, gekennzeichnet, dass alle zur Bil dung der gröpfung beitragenden Teile ,durch Stehmittel sowohl in horizontaler, wie auoh in vertikaler kichtung relativ zueinander verstellbar sind.
CH174664D 1933-02-18 1934-02-17 Verfahren zur Bildung zweier paralleler Kröpfungen in Tafeln aus Pappe, Wellpappe oder dergleichen und Maschine zu dessen Ausübung. CH174664A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE174664X 1933-02-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH174664A true CH174664A (de) 1935-01-31

Family

ID=5691461

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH174664D CH174664A (de) 1933-02-18 1934-02-17 Verfahren zur Bildung zweier paralleler Kröpfungen in Tafeln aus Pappe, Wellpappe oder dergleichen und Maschine zu dessen Ausübung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH174664A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19639081A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Werkstückes
DE4211219A1 (de) Anordnung zur handhabung von flachmaterial mit einer schneidemaschine und einem abnahmetisch
CH689000A5 (de) Verfahren zur Herstellung von Fuellk¦rpern fuer Verpackungszwecke.
DE2906761C2 (de)
CH174664A (de) Verfahren zur Bildung zweier paralleler Kröpfungen in Tafeln aus Pappe, Wellpappe oder dergleichen und Maschine zu dessen Ausübung.
DE19727495C2 (de) Lippenrollvorrichtung
DE1965049B2 (de) Maschine zum Abschrägen der Trichterkanten von trichterförmigen und im wesentlichen rechteckigen Werkstücken, wie zum Beispiel Trichter- oder BiMschirmtelle von Ferneehröhren
DE2252920A1 (de) Verfahren zum herstellen von hohlprofilen, vorrichtung zum ausfuehren des verfahrens und mit dem verfahren hergestelltes hohlprofil
DE3209479C2 (de) Vorrichtung zur Bearbeitung der Ecken rechteckiger Rahmen insbesondere Fenster- und Türrahmen aus Kunststoffprofil
DE1093288B (de) Schneidvorrichtung zum Ausschneiden des Griffendes des Aufreissbaendchens
DE3046598A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum falten faltbarer teile, insbesondere aus textilmaterial
AT142125B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Bildung zweier paralleler Kröpfungen in Tafeln aus Pappe, Wellpappe od. dgl.
DE1778703A1 (de) Vorrichtung zur Herstellung von gefalteten Gewebestreifen zur Verwendung als Einlagen fuer Fahrzeugreifen u.dgl.
DE4006993A1 (de) Waermemengeneinstellvorrichtung fuer einen vorheizer in einer maschine zur herstellung von wellpappe
DE3914651C2 (de)
DE515421C (de) Maschine zum Bearbeiten der Unterflaeche oder Raender der Einzelteile von zusammengesetzten Voll- bzw. Hohlkoerpern aus Schaumzucker, Schokolade, Waffelgebaeck u. dgl.
DE597002C (de) Verfahren und Vorrichtung zum rotierenden Biegen von Pappen, Wellpappen o. dgl.
DE710902C (de) Verfahren zur Herstellung von Rohren und Profilen aller Art
DE650084C (de) Formwalzwerk zur Herstellung von Formstuecken aus Teig, Marzipan oder aehnlichen Massen
DE470051C (de) Vorrichtung zum Ausstechen von Teig und aehnlichen Massen, bei welcher eine sich drehende Schneidvorrichtung mit auf deren Umfang angeordneten Schneidkanten und eine Foerdervorrichtung vorgesehen ist
DE1436872C (de) Vorrichtung zum Herstellen genffel ter zylindrischer Hüllen aus glatten HuI lenabschmtten faltbaren Materials
DE106360C (de)
DE234059C (de)
DE466219C (de) Plattenpresse zum Zurichten von Schlauchware
DE81534C (de)