CH174761A - Zweitakteinspritzbrennkraftmaschine, die mit Selbstzündung arbeitet. - Google Patents

Zweitakteinspritzbrennkraftmaschine, die mit Selbstzündung arbeitet.

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CH174761A
CH174761A CH174761DA CH174761A CH 174761 A CH174761 A CH 174761A CH 174761D A CH174761D A CH 174761DA CH 174761 A CH174761 A CH 174761A
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CH
Switzerland
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pistons
fuel
air
piston
compression
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English (en)
Inventor
Handels-Industrie A G Centra
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Centra Handels & Ind A G
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Description


      Zweitakteinspritzbrennkraftmaschine,    die mit Selbstzündung arbeitet.    Die Erfindung bezieht sich auf eine im  Zweitakt arbeitende     Einspritzbrennkraftma-          schine,bei    der die Verdichtung so hoch getrieben  wird, dass eine Selbstzündung des eingespritz  ten Brennstoffes eintritt, und bei der ein Zy  linderstern mit drei oder mehr Zylindern vor  gesehen ist, deren Kolben auf einen gemein  samen Verbrennungsraum arbeiten. Um einen  hinreichend kleinen Verbrennungsraum zu  erhalten, hat man vorgeschlagen, den Kol  benböden die Form eines Daches zu geben.  



  Erhalten die Böden der Kolben die Ge  stalt eines symmetrischen Daches, so besteht  der Verdichtungsraum aus einer Anzahl ver  hältnismässig enger, von einem Mittelpunkt  sternförmig ausgehender Spalten. Es ist  schwierig, den Brennstoff auf diesen zerklüf  teten Raum so zu verteilen, dass die in den  Spalten befindliche, verdichtete Verbrennungs  luft so mit dem     Brennstoff    vermischt wird,  dass eine vollständige Verbrennung eintritt.  



  Nach der Erfindung ist bei Maschinen  dieser Art das     Einspritzorgan    zwischen zwei    Zylindern mit dem Kolben gesteuerten Spül  luftschlitzen angeordnet. Die Kolben dieser  Zylinder halten im innern Totpunkt mit ihren  dem Einspritzorgan zugekehrten Dachflächen  den Verdichtungsraum frei, während die bei  den andern Dachflächen dieser Kolben mög  lichst nahe den Dachflächen des oder der be  nachbarten Kolben sind. Diese Kolben steuern  Auspuffschlitze. Endlich eilen alle     Au & ipuff-          schlitze    steuernder) Kolben den andern Kol  ben vor.

   Da infolgedessen der Verdichtungs  raum einen kompakten Raum unmittelbar  vor der Einspritzdüse bildet, kann der Brenn  stoff gleichmässig über den Raum verteilt  werden und sich auch gleichmässig mit der  in diesem Raum befindlichen Verbrennungs  luft mischen. Wenn in der innern Totpunkt  lage die beiden Dachflächen neben dem  Brennstoffstrahl symmetrisch zu diesem sind,  so werden keine Wirbel entstehen, welche  die gute Verteilung des Brennstoffes stören  könnten. Die vollständige Verbrennung des       Brennstoffes    in diesem Raum ist daher ge  währleistet.

        Die unvermeidlichen     Toträume    zwischen  den     Spülluftkolben    und     dein    oder den benach  barten Kolben, in die der Brennstoffstrahl  nicht hineingespritzt werden kann, sind da  durch auf ein Mindestmass gebracht, dass im  Zeitpunkt des höchsten Verdichtungsdruckes  die betreffenden Dachflächen einander mög  lichst nahe sind.     Dieverdichtete        Verbrennungs-          luftmerrge,    welche sich in den engen Spalten  noch befindet, ist aber immerhin noch so be  deutend, dass die Leistung der Maschine er  heblich beeinträchtigt würde, wenn diese  Luft nicht mit zur Verbrennung herangezo  gen würde.

   Da die benachbarten Kolben aber  Auspuffschlitze steuern und also den andern  Kolben voreilen, können sie vor der Selbst  zündung des Brennstoffes ihren Auswärtshub  beginnen, so dass sie aus dem Verdichtungs  raum, in welchem sich zu diesem Zeitpunkt  zerstäubter     Brennstoff    befindet, Brennstoff in  die Spalten     hineinsaugen.    Dieser Brennstoff  mischt sich mit der dort befindlichen ver  dichteten Luft, so dass dann auch diese Luft  zur Verbrennung mit herangezogen wird.  



  Man hat bereits bei     Einspritz-Brennkraft-          maschinen,    die mit Selbstzündung arbeiten  und drei in einem Zylinderstern auf einen  gemeinsamen Verbrennungsraum arbeitenden  Kolben besitzen, einen Kolben, welcher Aus  lassschlitze steuert, voreilen lassen. Auch hat  man schon die Einspritzdüse zwischen zwei  Zylindern angeordnet. Bei diesen bekannten  Maschinen sind aber an den Kolben     Ver-          drängeransätze    angeordnet, um eine innige  Mischung des     Brennstoffes    mit der Verbren  nungsluft durch Wirbel zu erzielen.

   Es hat  sich aber herausgestellt, dass sich die Luft  wirbel nicht gleichmässig über den ganzen  Verdichtungsraum verteilen, und dass der       Brennstoff    nur durch schnellfliessende Fasern  des Wirbels mitgerissen wird, und dass der  ausserhalb dieser Fasern befindliche     Brennstoff     mit der Luft nicht gemischt wird.

   Bei der       Brennkraftmaschine    nach der Erfindung wer  den demgegenüber Wirbel zweckmässig nach  Möglichkeit vermieden und die innige Ver  mischung des Brennstoffes mit der Luft durch  entsprechende Ausgestaltung des Verdich-         tungsraumes    zwischen den Kolben, unter Ver  wendung     dachförmiger    Kolbenböden erreicht,  die den kleinsten Verdichtungsraum und da  mit den höchsten Verdichtungsdruck erzielen  lassen.  



  Der auf den oder die Kolbenböden auf  treffende Brennstoff ist vorteilhaft schon mit  Luft gemischt und in Dampfform verwandelt.  Dies kann dadurch erzielt werden, dass im  Zylinderstern zwischen den dem     Einspritz-          organ    benachbarten Zylindern ein Vorraum  vorgesehen ist, in den das     Einspritzorgan     mündet und an den sich der von den Böden  der benachbarten Kolben freigehaltene Ver  dichtungsraum unmittelbar anschliesst. Wäh  rend des     Einspritzvorganges    wird beim Ein  setzen der Verbrennung aus dem Verdich  tungsraum zwischen den Kolben ein Luft  strom in den Vorraum geblasen, der dem  Brennstoffstrahl entgegengesetzt gerichtet ist.

    Dabei entsteht eine starke Reibung zwischen  dem Luftstrom und dem Brennstoffstrahl, so  dass dieser zum Teil zerstäubt und dabei mit  Luft durchsetzt wird. Ferner tritt im Vorraum  eine Stauung ein, die bewirkt, dass der in  diesem Vorraum befindliche     Brennstoff    ver  teilt, mit der dort vorhandenen Luft vermischt  und zur Entzündung gebracht wird. Eine  vorzeitige Zündung des Brennstoffes in die  sem Vorraum kann durch Kühlung desselben  vermieden werden.  



  Auf der Zeichnung ist ein     Ausfübrungs-          beispiel    der     Brennkraftmaschine    nach der Er  findung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen Längsschnitt durch  den Zylinderstern;       Fig.    2 ist ein Teil der     Fig.    1 in grösse  rem     Massstabe.     



  Bei der im Zweitakt arbeitenden     Dreizylin-          dermaschine    spielen in einem Zylinderstern 1  mit drei Zylindern 2, 2 ,3 die Kolben 4, 4, 5,  von denen die beiden Kolben 4 die in den  Zylindern 2 vorgesehenen Schlitze 6 für die  Spülluft und der Kolben 5 die im Zylinder  3 vorgesehenen Schlitze 7 für den Auspuff  steuern. Die drei Kolben arbeiten auf Kur  beln 8, 8, 9, deren Bewegung durch Zahn  räder 10, 11 weitergeleitet wird.      Die drei Kolben arbeiten auf einen ge  meinsamen Verbrennungsraum, den sie im  innern Totpunkt zwischen ihren Böden frei  halten. Diese Böden sind dachförmig aus  gestaltet.  



  Der Auspuffkolben 5 hat symmetrische  Dachflächen 12, 13. Die Böden der beiden       Spülluftkolben    4 haben die Form eines     Shed-          daches,    dessen kürzere Dachflächen 34 den  Dachflächen 12, 13 des Auspuffkolbens 5 ge  genüberliegen und dessen längere Dachflä  chen 35 einander gegenüberliegen und pa  rallel zur Achse des     Auspuffkolbens    5 sind.  Der Auspuffkolben eilt den     Spülluftkolben    vor.  



  Die Böden der     Spülluftkolben    4 halten im  Zeitpunkt des höchsten Verdichtungsdruckes  zwischen ihren Dachflächen 35 den Verdich  tungsraum 36 von der Form einer Scheibe  frei     (Fig.    1). Der Auspuffkolben 5 steht dann  mit seinen Dachflächen 12, 13 den kürzeren       Dachflächen    34 der     Spülluftkolben    4 dicht  gegenüber, so dass zwischen diesen     Kolben-          flächen    nur enge Spalten 37 verbleiben.  



  Das Brennstoffventil 14 mündet nicht un  mittelbar in den Verdichtungsraum 36 zwi  schen den beiden     Spülluftkolben    4, es ist  vielmehr zwischen diesem Kanal und dem  Brennstoffventil in dem Zylinderstern 1 ein  Raum 26 vorgesehen, der sich an den Ver  dichtungsraum 36 unmittelbar anschliesst und  in den die Düse des Einspritzventils mün  det. Dieser Raum 26 ist von einem Kühl  wassermantel umgeben.  



  Beim Verdichtungshub der drei Kolben  4, 4, 5 wird die Luft in dem Raum zwischen  den Kolbenböden verdichtet und dann der  Brennstoff durch das     Brennstoffventil    14  durch den Vorraum 26 in den Verdichtungs  raum 36 in der mittleren Scheibenebene  fächerförmig eingespritzt.  



  Der Raum 26 hat die Aufgabe, den       Brennstoffstrahl    für die Verbrennung vorzu  bereiten. Zu Beginn der Einspritzung, wäh  rend die Kolben 4, 4, 5 sich noch auf dem  Verdichtungshub befinden, wird ein Luftstrom  aus dem Verdichtungsraum 36 in den Vor  raum 26 einströmen, also entgegengesetzt  zur Richtung des Brennstoffstrahles. Der    Strahl wird dadurch schon in dem     Vörraum     26 durch Reibung an der     entgegenströmen-          den    Luft zerstäubt und mit Luft durchsetzt,  so dass er für die spätere Verbrennung gut  vorbereitet ist.  



       DerBrennstoff    gelangt bei     derEinspritzung     unmittelbar in alle Teile des Verdichtungs  raumes 36, so dass er in die in dem Raum  36 hoch verdichtete Luft     gut    verteilt wird.  Dem Auspuffkolben 5 sind während der Ein  spritzung die     Spülluftkolben    4 schon sehr  nahe gekommen, so dass sich in den Spalten  37 nur     wenig    verdichtete Luft befindet. Kurz  bevor nun der     Verdichtungshöchstdruck    er  reicht wird, noch vor der Zündung, beginnt  der Auspuffkolben 5 infolge seiner     Voreilung     bereits seinen Auswärtshub, während die  beiden     Spülluftkolben    4 sich noch etwas nä  hern.

   Durch diese Bewegung des Auspuff  kolbens 5 entsteht in den engen Spalten 37  ein Unterdruck, der zur Folge hat, dass aus  dem Verdichtungsraum 36     BrennstoHluftge-          misch    in die Spalten 37 hineingesaugt wird.  Es tritt darauf die Zündung ein. Da einer  seits im Verdichtungsraum der     Brennstoff     durch die Anpassung dieses Raumes an die  fächerförmige Gestalt des Brennstoffstrahles  auf die Luft gut verteilt ist und anderseits  sich auch noch in den Spalten 37 brennbares  Gemisch befindet, wird eine restlose Ver  brennung erzielt.  



  Die in dem Vorraum 26 gegen Ende der  Einspritzung befindliche     Brennstoffmenge    wird,  da nach erfolgter Zündung aus dem Ver  dichtungsraum 36 dem Brennstoffstrahl Gas       entgegengetrieben    wird, in dem Vorraum an  gestaut. Durch diese Stauung wird die Brenn  stoffmenge in dem Vorraum verteilt, mit  der dort vorhandenen Luft innig vermischt  und zur Entzündung gebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zweitakteinspritzbrennkraftmaschine, die mit Selbstzündung arbeitet und mindestens drei in einem Zylinderstern auf einen ge meinsamen Verbrennungsraum arbeitende Kolben mit dachförmigen Böden besitzt, da durch gekennzeichnet, dass das Einspritzorgan zwischen zwei Zylindern mit vom Kolben gesteuerten Spülluftschlitzen angeordnet ist, und dass die Kolben dieser Zylinder mit ihren dem Einspritzorgan zugekehrten Dachflächen im innern Totpunkt den Verdichtungsraum freihalten, während die beiden andern Dach flächen dieser Kolben möglichst nahe den Dachflächen des oder der benachbarten Kol ben sind, dass diese Kolben Auspuffschlitze steuern, und dass die Auspuffschlitze steuern den Kolben den andern Kolben voreilen.
    UN TERANSPRü C11± 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den dem Einspritzorgan benachbarten Zylindern (2, 2) ein Vorraum (26) vorgesehen ist, in den das Einspritzorgan mündet und an den sich der Verdichtungsraum (36) un mittelbar anschliesst. 2. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorraum (26) gekühlt ist.
CH174761D 1932-07-27 1933-07-26 Zweitakteinspritzbrennkraftmaschine, die mit Selbstzündung arbeitet. CH174761A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1146306B (de) * 1958-08-02 1963-03-28 Hans Rohrbach Dr Ing Brennkraftkolbenmaschine mit umlaufenden Zylindern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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