CH174797A - Gasgefüllte Entladungsröhre zum Ableiten von Überspannungen. - Google Patents

Gasgefüllte Entladungsröhre zum Ableiten von Überspannungen.

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CH174797A
CH174797A CH174797DA CH174797A CH 174797 A CH174797 A CH 174797A CH 174797D A CH174797D A CH 174797DA CH 174797 A CH174797 A CH 174797A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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      Gasgeffillte    Entladungsröhre zum Ableiten von Überspannungen.    Die Erfindung betrifft eine     Entla.dung3-          röhre    zum Ableiten von Überspannungen.  Bekanntlich enthalten derartige Röhren zwei  oder mehrere     meinem        verdünnten    Gase an  geordnete Elektroden.  



  Es wurde nun festgestellt, dass solche  Röhren beim Betrieb öfters durch Bruch der  üblichen, für die Befestigung der Elektroden  verwendeten     Quetschfüsschen    unbrauchbar       werden.     



  Dieser Nachteil wird nun dadurch be  seitigt, dass die Elektroden auf an die  C     'laswand        angeselimolzenen,    aus     Chrom-          T     eisen bestehenden Metallscheiben angeord  net werden. Die Röhren sind hierdurch  besser imstande. grössere Energiemengen ab  zuführen, und zeigen eine grosse Lebens  dauer.  



  Die günstigen Eigenschaften der Röhren  können noch dadurch verbessert werden, dass  man die Scheiben mit den darauf angeord  neten Elektroden aus einem einzigen Metall-    stück herstellt, so dass die Scheiben mit den  Elektroden aus einem Ganzen bestehen. Hier  durch     -wird    nämlich dem öfters auftretenden  Übelstand, dass die Elektroden beim Durch  gehen einer     starken        Entladung    von ihren  Trägern gelöst werden, vorgebeugt.  



  Damit     eine    gute     Wärmeableitung    erhalten  wird, werden die Metallscheiben zweckmässig  mit grossflächigen     Kontaktkörpern,    wie Mes  serkontakten oder     kegelförmigen    Kontakten,  versehen. Auch diese können mit den Metall  scheiben und den darauf angeordneten Elek  troden aus     einem    einzigen Metallstück her  gestellt sein.  



  Wenn die Röhren arbeiten, wird öfters  in ihnen in sehr kurzer Zeit eine grosse  Wärme erzeugt, was zu einer Beschädigung  der Glaswand führt. Dieser Nachteil kann  dadurch beseitigt werden. dass die     Ent-          ladungsbahn    von einem Mantel aus hitze  beständigem Material (wie Quarz, hoch  schmelzendes Glas, z. B.     Pyrex-Glas)    um  geben wird. Die Enden dieses Mantels kön-      neu gegebenenfalls abgeschlossen werden,  zum Beispiel durch     Glimmerscheiben.     



  Die     Zeichnung    stellt     einige        Ausführungs-          beispiele    des     Gegenstandes    der Erfindung  dar.  



  Die in     Fig.    1 abgebildete Röhre 1 ent  hält zwei Elektroden 2. Jede Elektrode ist  mit     ihrem    Träger 3     und    einer Scheibe 4  aus einem homogenen Stück hergestellt. Die  Scheibe 4 ist an die gläserne Wand der Röhre       aasgeschmolzen.    Als Material für die Scheibe  mit Elektroden ist     Chromeisen    besonders ge  eignet. Jede Scheibe ist an der     Aussenseite     mit einer     Anschlussklemme    zur     Befestigung     der     Stromzuführungsdrähte    versehen.  



  Die-Röhre nach     Fig.    2     unterscheidet    sich  von der in     Fig.    1 gezeichneten     ;dadurch,    dass  die     Entladungsbahn    \von einem gegen die  Röhrenwand     abgestützten        Quarzzylinder    5       umgeben    ist. Die Enden     dieses    Zylinders  sind durch     Glimmerscheiben    6     abgeschlossen.     



  Die in den     Fig.    3 und 4 im Durchschnitt       bezw.    in der Seitenansicht abgebildete Röhre  weist     Messerkontakte    7 auf, die mit den  Scheiben 4 und den Elektroden 2 aus einem       Chromeisenstück    hergestellt sind.  



       Fig.    5 zeigt     eine        mit    -einer Elektrode 2  versehene Scheibe 4, an die     ein    kegelförmi  ger     Kontaktkörper    8 angelötet ist.  



  Die gezeichneten Röhren     sind        in    bekann  ter Weise mit     einer    geeigneten Gasfüllung  versehen.

Claims (1)

  1. PATEINTTANSPRUCH: Gasgefüllte Entladungsröhre zum Ab leiten von L,iberspannungen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Elektroden auf an die Glaswand aasgeschmolzenen Metallscheiben angeordnet sind. UNTERAN SPRüCHE 1. Gasgefüllte Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallscheiben mit grossflächigen Kontaktkörpern versehen sind. 2. Gasgefüllte Entladungsröhre nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die grossflächigen Kontaktkörper Messerkontakte sind. 3.
    Gasgefüllte Entladungsröhre nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass die grossflächigen Kontaktkörper kegelförmige Kontakte sind. 4. Gasgefüllte Entladungsröhre nach Patent anspruch-, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallscheiben mit den darauf ange ordneten Elektroden aus einem einzigen Metallstück hergestellt sind, 5.
    Gasgefüllte Entladungsröhre nach Patent anspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, @dass die Metallscheiben mit den darauf angeordneten Elektroden und mit den Kontaktkörpern aus einem einzigen Metallstück bestehen. 6. Gasgefüllte Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Röhre ein ' die Entladungsbahn um gebender Mantel aus hitzebeständigem Material angeordnet ist. 7.
    Gasgefüllte Entladungsröhre nach Unter- ansprueh 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden des Mantels abgeschlossen sind. B. Gasgefüllte Entladungsröhre nach Patent anspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden des Man tels durch Glimmerscheiben abgeschlossen sind.
CH174797D 1933-06-28 1934-05-31 Gasgefüllte Entladungsröhre zum Ableiten von Überspannungen. CH174797A (de)

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