CH174821A - Gleichrichterschaltung. - Google Patents

Gleichrichterschaltung.

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CH174821A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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      Gleichriehterschaltung.       Die Erfindung bezieht sich auf eine     C7rleich-          richterschaltung,    die bei     Radioempfangsgerä-          ten    und andern derartigen Vorrichtungen An  wendung finden harn.  



  Wenn eine     Gittergleichrichtungsschaltung     verwendet wird, wird durch den bei dieser  Schaltung erforderlichen     Ableitwiderstand     der mit dem Gitterkreis verbundene Schwin  gungskreis erheblich gedämpft. Der gleiche  Nachteil tritt auf, wenn     Diodegleichrichtung     benutzt wird. Auch dabei wird durch den  Widerstand, an dem die gleichgerichteten  Schwingungen einen Spannungsabfall erzeu  gen sollen, eine erhebliche Dämpfung des  Eingangskreises herbeigeführt,  Dieser Nachteil kann bekanntlich dadurch  beseitigt werden, dass eine Reihenschaltung  eines     Ableitwiderstandes    und einer Drossel  spule zwischen den Eingangselektroden des  Gleichrichters vorgesehen wird.  



  Auf diese Weise wird zwar die Dämpfung  des Eingangskreises verringert, aber in den    Windungen der Drosselspule werden vielfach  (zum Beispiel durch die Streufelder des Netz  transformators) niederfrequente Spannungen  induziert, die zu störenden Geräuschen Anlass  geben. Diese Störungen können praktisch  nicht durch Abschirmen der Spule beseitigt  werden. Dieser Nachteil wird nun gemäss der  Erfindung dadurch beseitigt, dass die Drossel  spule aus zwei Teilen besteht, die entgegen  gesetzt oder unter Vertauschung der An  schlüsse gleichmässig gewickelt sind, so dass  sich die in den beiden     Spulenteilen    induzier  ten, störenden niederfrequenten Spannungen  ausgleichen, und dass parallel zu einem     Spu-          lenteil    ein Kondensator geschaltet ist.  



  Es hat sich gezeigt, dass durch diesen  zweiten Teil der Drosselspule nicht nur die  induzierten     Niederfrequenzstörungen    beseitigt  werden, sondern dass dieser     Drosselspulenteil     gleichzeitig als ein Filter für Hochfrequenz  schwingungen wirkt, wodurch die Neigung  zur Selbsterregung des Gerätes erheblich  verringert wird.      In der Zeichnung ist eine Ausführungs  form des Gegenstandes der     Erfindung    bei  spielsweise dargestellt.  



  In dieser Zeichnung ist mit 1 eine Gleich  richterverstärkerröhre bezeichnet, deren aus  der Kathode 2 und der Elektrode 3 beste  hender Teil eine     Zweielektrodenröhre    bildet,  die als Gleichrichter benutzt werden kann,  während der aus des Kathode 2, den Git  tern 4 und 5 und der Anode 6 zusammenge  setzte Teil als Verstärker der gleichgerich  teten Schwingungen geschaltet ist. Parallel  zu den Elektroden der     Zweielektrodenröhre     sind ein Widerstand 7 und eine aus den  beiden Teilen 8 und 9 bestehende Drossel  spule vorgesehen.

   Parallel zu dem Wider  stand 7 und dem     Drosselspulenteil    9 ist ein  Kondensator 10 geschaltet, der für Hoch  frequenzschwingungen einen Kurzschluss bil  det, aber für     Niederfrequenzschwingungen     eine hohe Impedanz hat.  



  Die Wirkungsweise der     Schaltung    ist  wie folgt  Die     Hochfrequenzschwingungen    werden  durch die     Zweielektrodenröhr    e 2, 3 gleich  gerichtet. Die gleichgerichteten Schwingungen  verursachen über den Widerstand 7 einen       Niederfrequenzspannungsabfall,    der über den  Kondensator 11 das Gitter der Verstärker  röhre steuert. Die zwischen die Elektroden  der     Zweielektrodenröhre    geschaltete Impe  danz verursacht sehr wenig Dämpfung an  dem Eingangskreis 12, da infolge des     Dros-          selspulenteils    8 diese Impedanz einen sehr  hohen Wert hat.

   Durch den     Drosselspulen-          teil    8 wird somit die Dämpfung beseitigt,  die sonst durch den Widerstand 7 herbei  geführt wäre.  



  Die     Niederfrequenzstörungen,    die zum  Beispiel durch den Netztransformator im       Drosselspulenteil    8 induziert werden können,  werden dem Gitter der     Verstärkerröhre    zu  geführt. Im zweiten     Drosselspulenteil    9 wer-    den aber gleichfalls Störungen induziert.

   Da  nun dieser zweite     Drosselspulenteil    gleich  gross wie der     Drosselspulenteil    8 bemessen  und ausserdem derart gewickelt     bezw.    derart  in den Kreis geschaltet ist, dass die in ihm  durch den Netztransformator induzierten  Spannungen gleich gross wie die im Drossel  apulenteil 8 sind, aber entgegengesetzte Rich  tung haben, so wird insgesamt keine durch  den Netztransformator induzierte Störspan  nung dem Gitter der     Verstärkerröhre    zuge  führt werden.  



  Der     Drosselspulenteil    9 und der Wider  stand 7 sind zusammen durch den Konden  sator 10 überbrückt, der für     IE[ocbfrequenz-          schwingungen    einen Kurzschluss bildet. Was  die     Hochfrequenzschwingungen    betrifft, kön  nen sich dadurch die beiden Drosselspulen  teile 8 und 9 in ihrer Wirkung nicht aus  gleichen.  



  Gegebenenfalls können die Drosselspulen  teile nahe bei einander angeordnet sein. Sie  sind zweckmässig ausserdem zusammen von  einer Eisenbüchse umgeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gleichrichterschaltung, bei der eine Rei henschaltung eines Ableitwiderstandes und einer Drosselspule zwischen den Eingangs elektroden des Gleichrichters vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosselspule aus zwei Teilen besteht, die entgegengesetzt oder unter Vertauschung der Anschlüsse gleichmässig gewickelt sind, so dass sich die in den beiden Spulenteilen induzierten, stören den niederfrequenten Spannungen ausgleichen, und dass parallel zu einem Spulenteil ein Kondensator geschaltet ist.
CH174821D 1933-04-29 1934-03-31 Gleichrichterschaltung. CH174821A (de)

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