CH174865A - Schiebefenster. - Google Patents
Schiebefenster.Info
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Description
Schlebefenster. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Schiebefenster, bei dem nach dem Haupt patent dem Gewicht des Fensters die Kraft einer gewundenen Feder entgegenwirkt und die biegsamen Zugorgane mit mindestens einem unter dem Einfluss der genannten Fe der stehenden auf einer Welle angeordneten Aufwickelkörper verbunden sind.
Im Gegensatz zu einer im Hauptpatent beschriebenen Ausführungsform wird gemäss der zusätzlichen Erfindung nicht die den Aufwickelkörper tragende Welle beim Dre hen derselben achsial verschoben. sondern der Aufwickelkörper, welcher mit dem einen Ende der Aufwickelfeder verbunden ist, ist auf Jer Welle aufgewindet und wird beim Drehen der letzteren auf ihr verschoben. Hierdurch wird eine erhebliche Vereinfachung in der Lagerung der Welle erzielt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes, zum Teil im Schnitt und zum Teil in Ansicht, dargestellt. Mit 1 ist die Welle der Gewichtsaus gleichvorrichtung bezeichnet, die in den Böcken 2 und 3 fest am Rahmen des Fen sters gelagert ist. 4 ist eine Aufwickelwalze, an deren Oberfläche Rillen zur Aufnahme der Schnüre 5 und 6 vorgesehen sind, an welchen der Fensterflügel 7 aufgehängt ist. Die Ober fläche der Trommel 4 ist konisch ausgebildet und die Rillen in Form einer zweigängigen Schraubenlinie auf dieser angeordnet, derart, dass immer zwei nebeneinanderliegende Ril len gleichen Abstand von der Trommelachse haben.
Dadurch wird es ermöglicht, dass beide Aufhängeschnüre 5 und 6 für einen Fensterflügel auf einer einzigen Walze auf gewickelt werden können. Zur Führung der Schnur 6 dienen zwei am Bock 2 bezw. am Fensterrahmen gelagerte Führungsrollen 8 und 9.
Mit der Aufwickelwalze 4 ist das eine Ende einer zylindrischen, schrauben förmigen Spannfeder 10 verbunden, dessen anderes Ende an dem Schneckenrad 11 eines selbsthemmenden Schneckengetriebes befestigt ist. Mittelst der im Bock 3 gelagerten Schnecke 12 kann durch Drehen derselben die für den Gewichtsausgleich des Fensters erforderliche Spannung der Feder 10 genau eingestellt werden. Die Welle 1 ist schliess lich noch mit einem Gewinde 13 versehen das mit einem im Innern der Aufwickelwalze 4 angeordneten Muttergewinde in Eingriff steht.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung .ist folgende: Wird der Fensterflügel 7 angehoben und dadurch die Feder 10 entlastet, so dass sie sich bis zu einem gewissen Grade entspannen kann, so wird die Aufwickelwalze 4 durch die Feder 10 gedreht und mittelst des Ge windes 13 und des im Innern der Walze 4 angeordneten Muttergewindes seitlich fort laufend verschoben. Diese seitliche Verschie bung der Walze 4 ist so gross, dass sich die Schnüre 5 und 6 ordnungsgemäss um die schraubenförmigen Rillen auf dem Umfang der Aufwiekelwalze 4 einlegen.
Da infolge des Steigungswinkels der schraubenförmigen Rillen die lotrecht in den Rillen auflaufen den Schnüre nicht in der Mitte der Rille liegen, sondern sich gegen die Seitenflächen legen, ist zur Verhinderung einer zu starken Reibung zwischen den Schnüren und der Aufwickelwalze die Walze 4 mitsamt der Welle 1 etwas geneigt gelagert. Steht .diese Neigung der Walzenachse in richtigem Ver hältnis mit der Steigung der schrauben förmigen Rille, dann liegen die Schnüre in der Mitte der Rillen und nicht gegen deren Seitenwände.
Man kann natürlich auch f ür jede der beiden Schnüre 5 und 6 eine besondere Aus gleichsvorrichtung anordnen. Die Rillen in den Aufwickelwalzen würden dann die Form einer eingängigen Schraubenlinie aufw eise ii. Man spart jedoch bei dem oben bescliricbu- nen Ausführungsbeispiel sehr viel an Material und Raum, ,
so dass zum Beispiel bei dem in der Zeichnung dargestellten Fenster recht neben der gezeichneten Ausgleichsvorrichtung eine zweite Vorrichtung für einen zweiten beweglichen Fensterflügel angeordnet werden kann.
Die Länge der Welle 1 kann unabhängig von der Breite des Fensters und zur Lagerung der Welle können gewöhnliche Lager ohne Gewinde in ihrer Bohrung gewählt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schiebefenster nach Patentanspruch des Hauptpatentes, bei welchem dem Gewicht des Fensters die Kraft einer gewundenen Feder entgegenwirkt, die an einem auf einer Welle angeordneten Aufwickelkörper für biegsame Zugorgane angreift, an denen der Fenster rahmen aufgehängt ist, dadurch gekennzeich net, dass der Aufwickelkärper auf der in ihren Lagern lose drehbaren Welle mutterartig auf gewindet ist, so dass beim Drehen der letz teren der Aufwickelkörper auf ihr achsial verschoben wird.UNTERANSPR-CCHE 1. Schiebefenster nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Aufwickel- körper konisch ausgebildet und mit einer zweigängigen Schraubenrille zum Auf wickeln der Zugorgane versehen ist. ?. Schiebefenster nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Achse der Welle und des Aufwickelkörpers zur Horizontalen ge neigt ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE174865X | 1933-07-03 | ||
| CH166121T | 1934-06-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH174865A true CH174865A (de) | 1935-01-31 |
Family
ID=25718228
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH174865D CH174865A (de) | 1933-07-03 | 1934-06-12 | Schiebefenster. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH174865A (de) |
-
1934
- 1934-06-12 CH CH174865D patent/CH174865A/de unknown
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