CH174868A - Verfahren zum Entfernen von Eisen aus sauren Aluminiumsalzlösungen. - Google Patents

Verfahren zum Entfernen von Eisen aus sauren Aluminiumsalzlösungen.

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CH174868A
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aluminum salt
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A-G J R Geigy
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Geigy Ag J R
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01FCOMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F7/00Compounds of aluminium
    • C01F7/68Aluminium compounds containing sulfur
    • C01F7/74Sulfates
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Description


  Verfahren zum Entfernen von Eisen aus sauren Aluminiumsalzlösungen.    Gemäss dem Verfahren des Hauptpatentes  entfernt man Eisen aus sauren Aluminium  salzlösungen dadurch, dass man das Eisen  nach Überführung in die     Ferroform    in der  Hitze mittelst     fl-Naphthalinsulfosäure    oder  ihrer löslichen Salze in geringem Überschuss  als unlösliches Salz dieser Säure abscheidet  und den entstehenden Niederschlag in der  Kälte     abfiltriert.    Man kann dann das Filtrat  auf eisenfreie Aluminiumsalze aufarbeiten.

    Weiter ist im Hauptpatent angegeben, dass  man die verwendete     f-Naphthalinsulfosäure     aus ihrem     Ferrosalz    durch     Umsetzen    mit       Alkalikarbonaten    in ihr lösliches     Alkalisalz     verwandeln und wieder in den Prozess ein  führen kann. Die Arbeitsweise mit Alkali  salzen der     ss-Naphthalinsulfosäure    ist dann  nachteilig, wenn es sich um die Gewinnung  von reinem, von     Alkalisulfat    und Doppelver  bindungen freiem Aluminiumsulfat handelt.  



  Es wurde nun gefunden, dass man diesen       Cbelstand    beseitigen kann durch Verwendung  von solchen     schwerlöslichen    Salzen der P-         Naphthalinsulfosäure,    deren Metalle Sulfate  bilden, die bei gewöhnlicher Temperatur  schwer- oder unlöslich sind. Bei Verwendung  von Aluminiumsulfat enthaltenden Lösungen  bleiben dann die entstandenen schwer- bis  unlöslichen Sulfate zusammen mit dem un  löslichen     Ferrosalz    der     P-Naphthaliiisulfosäure     im Rückstand, während     aas    Filtrat nun ein  zig das Aluminiumsulfat enthält, das seiner  seits     daraus    durch Kristallisation oder Ein  dampfen leicht in festem Zustand gewinnbar  wird.  



  Als derart zu verwendende Salze kommt  neben dem     Bariumsalz    insbesondere das Cal  ciumsalz der     ss-Naphthalinsulfosäure    in Frage,  dessen Löslichkeit in der Hitze einen glatt  verlaufenden Umsatz mit dem     Ferrosulfat    im  Ausgangsgemisch gestattet. Diese Salze haben  auch den Vorzug ihrer Wiedergewinnung durch  Umsetzen der regenerierten     Alkalisalze    der       @-Naphthalinsulfosäure    mit     Erdalkalichlorid.     



  Während im Hauptpatent als Beispiele  der zu verwendenden Salze nur solche ange-      geben sind, die bei gewöhnlicher Temperatur  löslich sind und bei der Rückführung der ss  Naph.thalinsulfosäure mit Hilfe von     Alkali-          karbonaten    wiederum Salze erhalten werden,  die lösliche Sulfate bilden und infolgedessen  mit dem Aluminiumsulfat zusammen in die  Endlösung übergehen und sie verunreinigen,  wird im vorliegenden Verfahren unter Zusatz       schwerlöslicber    Salze der     ss-Naphthalinsulfo-          säure,    beispielsweise des     Calcium-    oder Barium  salzes, der besondere Vorteil erzielt,

   dass die  entstehenden Niederschläge leichter in die  Ausgangsstoffe zurückverwandelt werden kön  nen und die bei der Umsetzung erhaltenen  Filtrate reine Lösungen darstellen.  



  Neu und von vorteilhafter Wirkung ist  weiter der Umstand, dass wenn beim Fällen  ein Überschuss an     Fällungsmittel,    der einer  vollkommenen Eisenabtrennung zweckdienlich  ist, verwendet wird, das unverbrauchte     Fäl-          lungsmittel    bei der Filtration nicht in die  Endlösung übergeht, wie es beim Gebrauch  leicht löslicher Salze vorkommt, sondern im       Filtrationsrückstand    verbleibt und gegebenen  falls von dort in den Kreislauf zurückkehrt.

    <I>Beispiel:</I>  In 100 Teile der vom     Bauxitaufschluss     herrührenden schwefelsauren Lösung, enthal-         tend    25     "feile    Aluminiumsulfat und 4 Teile       Ferrisulfat,    werden 9,5 Teile     P-naphthalin-          sulfosaures        Calcium    eingetragen. Bei zirka  <B>800</B> C wird unter Rühren Schwefeldioxyd  eingeleitet, bis das Eisen vollständig als     fl-          naphthalinsulfosaures    Eisen ausgefällt ist.

    Nach Abkühlen auf zirka<B>10"</B> C wird die  Lösung von dem aus     ss-naphtbalinsuliosaurem     Eisen und     Calciumsulfat    bestehenden Nieder  schlag     abfiltriert.    Aus dem Filtrat wird durch  Kristallisation das Aluminiumsulfat erhalten,  welches nur zirka 0,010o Eisen als Verun  reinigung enthält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Entfernen von Eisen aus sauren Aluminiumsalzlösungen, dadurch ge kennzeichnet, dass das Eisen nach Überfüh rung in die Ferroform in der Hitze mit schwerlöslichen Salzen der ss-Naphtbalinsulfo- säure solcher Metalle, deren Sulfate bei-ge- wöhnlicher Temperatur schwer- oder unlös lich sind, in Form eines unlöslichen Salzes dieser Säure ausgefällt und der entstehende Niederschlag in der gälte abfiltriert wird.
CH174868D 1932-07-09 1934-05-15 Verfahren zum Entfernen von Eisen aus sauren Aluminiumsalzlösungen. CH174868A (de)

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US3148024A (en) * 1962-10-29 1964-09-08 Universal Oil Prod Co Process for removing iron from an inorganic aluminum salt solution

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CH169038A (de) 1934-05-15
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