CH174883A - Verfahren zur Darstellung einer Oxycarbonsäure. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer Oxycarbonsäure.

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CH174883A
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oxydiphenylene
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oxide
carboxylic acid
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Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung einer     Oxyearbonsäure.       Es wurde gefunden, dass man durch Ein  wirkung von Kohlensäure unter Druck bei  erhöhter Temperatur auf     Monooxyderivate     von Ringsystemen der allgemeinen Formel:  
EMI0001.0003     
    worin X 0, S, SO oder     S02    bedeutet, oder  ihre     Alkaliverbindungen    nach den üblichen  Methoden zu     Oxycarbonsäuren    der genannten  Ringsysteme gelangt.  



  Die als Ausgangsmaterialien verwendeten       Oxykörper    werden beispielsweise erhalten  nach dem Verfahren der deutschen Patent  schrift Nr.     591213.     



  Die neuen     Oxycarbonsäueen    sind     Zwi-          sehenprodukte    für die     Herstellung    von Farb  stoffen.  



       Gegenstand    des vorliegenden     Patentes     ist ein Verfahren zur Darstellung der     2-Oxy-          diphünylenoxyd-3-carbonsäure.    Es ist da.    durch     gekennzeichnet,    dass man auf ein Al  kalisalz des     2-Oxydiphenylenoxyds    Kohlen  säure unter Druck bei erhöhter     Temperafhir     einwirken lässt und die     gebildete        2-Oxy          phenylenoxyd-3-carbonsäure    mit Hilfe     einer     Mineralsäure abscheidet. .  



       Beispiele:     1. 18,4 Gewichtsteile     3-Oxydiphenylen-          oxyd    werden     in,    bekannter Weise in das       Kaliumsalz        verwandelt.    Dieses wird mit  60 Gewichtsteilen     Kaliumkarbonat        vermah-          len    und in einem     Autoklaven    nach     Einpressen     von Kohlensäure während acht bis zehn Stun  den auf 210 bis 220   erhitzt.

   Nach dem Er  kalten lässt man den     Kohlensäuredruck    ab, löst  .den     Autoklaveninhalt    in     heissem    Wasser und       filtriert.    Das     galiumsalz    der     2-Oxydiphenylen-          oxy.d-3-carbonsäure    kristallisiert in Nadeln  aus. Nach dem Erkalten wird     abgesaugt,     das     Kaliumsalz    in Wasser gelöst und mit  Säure die freie     Oxycarbonsäure    gefällt. Sie      kristallisiert aus     Pyridin    in Nadeln vom  Schmelzpunkt 245  .

   Ihre alkoholische Lö  sung färbt sich beim Zusatz von Eisenchlorid       ro        tstiehig    blau an.  



  2. 20 Gewichtsteile     2-Oxydiphenylenoxyd     werden mit 100 Gewichtsteilen trockenem       Kaliumkarbonat    vermischt und in einen       Autoklaven    eingefüllt. Man presst Kohlen  säure auf und erhitzt innerhalb fünf bis sechs  Stunden auf 150   Innentemperatur und hält  bei dieser Temperatur etwa zehn bis zwölf       Stunden.    Nach dem Erkalten löst man den       Autoklaveninhalt    in Wasser, filtriert und  dampft bis zur Kristallisation des Kalium  salzes ein.

   Das     Kaliumsalz    wird abgesaugt,  wieder in Wasser gelöst und mit verdünnter  Salzsäure die freie     Oxycarbonsäure        ausgefällt.     Aus     Pyridin    kristallisiert sie in Nadeln vom         Schmelzpunkt    245  . Sie ist identisch     mit     der nach Absatz 1 erhaltenen Verbindung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von 2-Oxy- diphenylenoxyd-3-carbonsä,ure, dadurch ge kennzeichnet, dass man auf ein Alkalisalz des 2-Oxydiphenylenoxyds Kohlensäure un ter Druck bei erhöhter Temperatur einwir ken lässt und die gebildete 2-Oxydiphenylen- oxyd-3-carbonsäure mit Hilfe einer Mine ralsäure abscheidet.
    Die neue Karbonsäure kristallisiert aus Pyridin in Nadeln vom Schmelzpunkt 245 und ist ein wertvolles Zwischenprodukt für die Herstellung von Farbstoffen.
CH174883D 1932-10-05 1933-09-22 Verfahren zur Darstellung einer Oxycarbonsäure. CH174883A (de)

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