CH174977A - Ausziehtisch mit Springplatte. - Google Patents

Ausziehtisch mit Springplatte.

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CH174977A
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Menzel Hermann
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Menzel Hermann
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Description


  Ausziehtisch mit Springplatte.    Die Erfindung betrifft einen     Auszieh-          tisch    mit     geteilter    Oberplatte     uz).(l    unter die  ser in     wagrechter    Lage verborgener und in  eben dieser Lage aufwärts zu bewegender       Einlageplatte,    insbesondere einer solchen, die  selbsttätig nach Ausziehen der Hälften .der  Oberplatte auf Höhe der     Tischpiattenebene     geschnellt wird.

   wobei eine     Fangvorrichtung     für die Einlageplatte vorgesehen ist, deren       Auslösung    von einem an der     Verschiebbewe-          gung    der Plattenhälften der Oberplatte teil  nehmenden Teile abgeleitet wird.  



  Die Erfindung hat sich     die    Aufgabe ge  stellt, zu ermöglichen, Tische dieser Art mit  einer ovalen     bezw.    runden     Tischplattenform     zu bauen. Das ist     nicht    ohne weiteres mög  lich. Wenn der Einlageteil, der unter den  beiden ausziehbaren     Tischplattenhälften    liegt,  genau so breit ist wie die Tischplatten an  ihrer     Trennlinie,    so müssen die     ausziehbaren          Tischplattenhälften    selbst mindestens in der  Hauptsache viereckig sein. Dann ist die  Tischplatte des Tisches auch mehr oder we-         niger    viereckig.

   Für den Fall, dass sie oval  oder rund sein soll, würden die Ecken der  Einlageplatte über die     zusammengeschobenen          Tischplattenhälften        hinausragen.    Würde man  die     Einlegeplatten    aber nicht so breit  machen wie die     Plattenhälften    an     ihrer     Trennlinie, die die Tischbreite bestimmt,  dann würden wiederum     beim    ausgezogenen  Tisch die     Ränder    der     Einlageplatte    soweit  zurücktreten müssen, dass die Ecken der aus  ziehbaren     Tischplattenteile    stören.  



  Diese Schwierigkeiten     können    durch die  Erfindung insofern beseitigt werden, als an  den Seiten der Einlageplatte     mittelst        ein-          wärts    neben     zwei        Führungsleisten        für    die  ausziehbaren Plattenhälften liegender Ge  lenke     je    ein Randteil aasgelenkt ist, welche  Randteile aus ihrer bei versenkter Lage  der     Einlageplatte    gegeneinander geklappten  Lage, in der sie auf     der    Einlageplatte auf  liegen, um 180   auf Höhe der ausziehbaren  Plattenhälften nach entgegengesetzten Sei  ten ausschwenkbar sind.

   Diese Schwenkung      kann man nach der     .Aufwärtsbewegung    der  Einlageplatte von Hand bewirken lassen,  aber man kann sie auch in besonders ein  facher Weise     selbsttätig    erzwingen, bei  spielsweise dadurch, dass an den schwenk  baren Randteilen vorspringende     Teile    an  gebracht werden,     die,        wenn    die Randteile  in der     Versenklage    auf der     Einlageplatte     aufruhen, einen sich nicht aufwärtsbewegen  den     Teil,    zum Beispiel die genannten Füh  rungsleisten,     untergreifen,    derart,

   dass beim       Aufwärtsschnellen    der     Einlageplatte    die  Randteile von selbst     verschwenkt    werden  unter gleichzeitiger Bremsung der Aufwärts  bewegung der     Einlageplatte.     



  Die     Einwärtsbewegung    der beiden Rand  teile der     Einlageplatten    könnte     _    einzeln er  folgen, vorzugsweise aber lässt man sie in  direkt von Hand vornehmen,     insbesondere     dadurch, dass man beim     Abwärtsdrängen    der       Einlageplatte    die aufgeklappten     Randteile     gegen die genannten Führungsleisten wirken  lässt, so dass die Randteile selbsttätig auf  geklappt werden     bezw.    völlig auf die Ein  lageplatte geklappt werden können.  



  Der sich nicht aufwärtsbewegende     Teil     kann längsverschiebbar     sein.    Er kann, wie       unten    näher     beschrieben    ist, durch     eine    so  genannte Zugleiste oder die Tischzarge ge  bildet werden. Die Auslösung der genannten       Fangvorrichtung    soll zweckmässig bereits  beim     Einschieben    der Ausziehplatten er  folgen. Die Einlageplatte liegt dann bei zu  sammengeschobenen     Ausziehplatten    an der  Unterseite der     letzteren    diesen an.  



  In der Zeichnung ist der     Erfindungs-          gegenstand        in        einem    Ausführungsbeispiel  dargestellt.  



       Fig.    1     zeigt    eine Ansicht auf den Tisch  mit zusammengeschobenen Platten von unten  her gesehen.  



       Fig.    la und     1b    die     Fangklinkenanord-          nung,          Fig.    2 einen Längsschnitt,       Fig.    3 einen     Schnitt    in der Querrichtung  durch den Oberteil des Tisches;       Fig.    4 zeigt eine Zwischenstellung der  aufwärts geschnellten     Einlageplatte,    und         Fig.    5 die Einlageplatte in Stellung zum  Zusammenschieben des Tisches.  



  Die Zarge 1 trägt die Füsse 2 und hier  als Winkeleisen ausgebildete Führungs  leisten 3, an deren Aussenseite die     Rolleis     eines Seilzuges 4 zur gegenläufigen Bewe  gung der     Auszugplatten    P, P' vorgesehen  sind. Geführt werden diese Platten im übri  gen einerseits durch Führungsleisten 5, die  sich in Schlitzen der Zarge bewegen     und    mit  an dieser     angebrachten    Führungslappen 6  zusammenarbeiten, anderseits durch die       Führungsleisten    3, unter deren     wagrechten     Steg Führungslappen 7 greifen, die an der  Unterseite der Platten P, P' befestigt sind.  



  In dem Raum     einwärts    der Führungs  leisten 3 liegt die Einlageplatte E, die von  Sprungfedern 8 getragen wird, welche in  Töpfen 9 liegen. Diese Töpfe 9 werden von  den Leisten 1', die sich zwischen je zwei  Füssen 2 erstrecken, gehalten. Statt Sprung  federn könnten auch gewichtsbelastete Hebel  treten.

   Ausserdem trägt die Einlageplatte E  auf der     Unterseite    einen Sperrzapfen 11 mit  Sperrnute 11b, eine Leiste 10 dagegen ein  Schloss mit einer     winkelhebelartigen    Fang  klinke 12, an die eine Schubstange 13 an  gelenkt ist, die mit der Längsachse des  Tisches einen spitzen Winkel von etwa 30  bildet, an ihrem Ende     13a    abgeschrägt ver  läuft und einen Schlitz 13b aufweist, der  mit einem Führungsstift an dem Stützbock  14 zusammenarbeitet.

   Eine     Klinke    15 ist an  einem auf der Unterseite der Platte P' be  festigten     Böckchen16    um einen Drehzapfen       15a        schwenkbar    gelagert     (Fig.    la), jedoch  so, dass sie nur aus der senkrecht herab  hängenden Lage sich     verschwenken    kann,  wenn die     Platte    P' nach aussen gezogen wird.  Infolgedessen kann beim Ausziehen der  Platte P' die     Klinke    15 wirkungslos über das  Ende 13a hinweggleiten, um     dann    sofort  wieder     in    die senkrechte Lage zu - fallen.

    Wird die Platte P'     einwärts    zurückgescho  ben, so stösst das vordere Ende 13a der  Schubstange 13 wieder an die     Klinke    15, die  jedoch nun diese senkrechte Lage infolge ent-      sprechender Formgebung nicht     verlassen     kann.

   Sie verdrängt daher diese Stange 13  in Pfeilrichtung, so dass die     winkelhebel-          artige    Fangklinke 12 um den Zapfen     lla          verschwenkt    wird und     aus    der Sperrnut     llb          des    Sperrzapfens 17- heraustritt     (Fig.        1b),     wonach dann, da die Stange 13 bei dieser  Verschiebung gleichzeitig etwas seitlich ver  schoben wird, die Platte P' ganz eingescho  ben werden kann.  



  Die Fangklinke wird selbsttätig zum Bei  spiel     mittelst    einer Feder (nicht gezeichnet)  in Sperrstellung bewegt.  



  Durch Anbringen von vorspringenden  Teilen 18 an den Randteilen<B><I>E</I></B>, E", welch  erstere so lang gemacht werden, dass sie,  wenn die Randteile in der     Versenklage    auf  der Einlageplatte E aufruhen, bis in den Be  reich der     Führungsleisten.    3 ragen     bezw.    letz  tere     untergreifen,    und deren freie Enden ge  mäss     Fig.    3 soweit vom     wagreehten    Steg der       Leisten    3 Abstand halten, dass die Führungs  lappen 7     .dazwischen    ungehindert     passieren     können, kann man erreichen.,

   dass jene beim       Aufwärtsschnellen    der Einlageplatte gegen  die Führungsleisten drücken, was zur Folge  hat,     .dass    die     Randteile    E',     E'    von selbst um  die Scharniere 17 herumschwenken     (Fig.    4).  Der Abstand X     zwischen.    den Scharnieren 17  und dem innern     Rand    der     Führungsleisten    3  oder entsprechend wirkenden Teilen beträgt  zweckmässig etwa 2- bis 3     ein.     



  Beim Niederdrücken .der     Einlageplatte    E  von Hand, und zwar bevor das Zusammen  schieben der Auszugsplatten P, P' beginnt,  werden gleichzeitig die     Randteile    E, E"  selbsttätig     eingeschwenkt,    indem     sie    mit  ihrer Unterseite gegen die     Führungsleisten    3       drücken        (Fig.    5). Namentlich wenn man  ruckartig die     Einlageplatte    E in -der Mitte  niederdrückt, erfolgt ein vollständiges Ein  schwenken der Randteile E', E" auf die  Einlageplatte E selbsttätig.

   Die Einrichtung  zum     selbsttätigen        Einschwenken    der Rand  teile braucht nicht vorhanden zu sein, in wel  chem Falle man letztere jeweils einzeln von  Hand einschwenken müsste.  



  Als Teile, die die vorspringenden Teile 18    bei ihrem Aufwärts..  



       hnellen    aufzuhalten  haben, brauchen nicht unbedingt die     Füh-          rungsleisten    3     herangezogen.    zu werden.  Wird zum Beispiel eine     Auszugsvorrichtung     benutzt, bei der an Stelle der Lappen 7 so  genannte hölzerne Zugleisten treten, die zu  beiden Seiten jeder der ebenfalls hölzernen       Führungsleisten    3 liegen und     mit    Rippen in  Führungsnuten derselben eingreifen, so kön  nen die innern Zugleisten als Anschlagteile  benutzt werden.

   Ebenso kann :die Zarge 1 als  Anschlag wirken     bezw.    Träger der Anschlag  teile für die Teile 18 sein, wenn die Ober  platte zum Beispiel     recht-ckig        statt    oval ge  macht wird und die     Auszugsleistenvorrieh-          tung    ausserhalb der in der     Auszugsrichtung     verlaufenden     Zargenleisten    liegt oder der  obere Randbereich dieser     Zargenwände    als  Führung für die Zugleisten benutzt wird,

    wenn also zum Beispiel die     Zargenleisten    an  den senkrechten Wänden die     Führungsnuten     für die Rippen der     Zugleisten        aufweisen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ausziehtisch mit geteilter Oberplatte und unter dieser in wagrechter Lage verborgener, in eben dieser Lage aufwärts zu bewegender Einlageplatte, die selbsttätig nach Ausziehen der Hälften der Oberplatte auf Höhe der Tis,chplattenebene geschnellt wird, wobei eine Fangvorrichtung für die Einlageplatte vor gesehen ist, deren Auslösung von einem an. der Verschiebebewegung der Plattenhälften der Oberplatte teilnehmenden Teile abgelei tet wird, dadurch gekennzeichnet,
    dass an den Seiten der Einlageplatte (E) mittelst ein- wärts neben zwei Führangsleisten (3) für die ausziehbaren Plattenhälften liegender Ge lenke (17) je ein Randteil (E' bezw. E") an gelenkt ist, welche Randteile aus ihrer bei versenkter Lage der Einlageplatten gegen einander geklappten Lage, in der sie auf der Einlageplatte aufliegen, um<B>18,0'</B> auf Höhe .der ausziehbaren Plattenhälften nach ent gegengesetzten Seiten ausschwenkbar sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Tisch nach Patentanspruch., dadurch ge kennzeichnet, dass an den schwenkbaren Randteilen (E', g") vorspringende Teile (18) angeordnet sind, die, wenn die Rand teile in :der Versenklage auf der Einlage platte (E) aufruhen, einen in :der Höhe sich nicht verschiebenden Teil untergrei- fen, .derart, dass die Randteile beim Auf wärtsschnellen der Einlageplatte von selbst in die Gebrauchslage schwenken. 2.
    Tisch nach Unteranspruch 1, :dadurch ge kennzeichnet, :dass die vorspringenden Teile (18) mit :der Zarge .des Tischgestel les zusammenwirken. 3. Tisch nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die vorspringenden Teile (18) mit :den genannten Führungs leisten zusammenwirken. 4. Tisch nach Unteranspruch 1, bei denen die verschiebbaren Plattenhälften mit an den Führungsleisten sich führenden Zugleisten versehen sind. dadurch gekennzeichnet, dass die vorspringenden Teile (18) der schwenkbaren Randteile mit :den Zug leisten zusammenwirken. 5.
    Tisch nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass beim Abwärtsdrängen der Einlageplatte (E) in die Versenklage :die genannten Führungsleisten auf die Randteile (E', E") einwirken, :derart, dass diese zwangsläufig gegen die Einlage platte zu geklappt werden bezw. auf :diese geklappt werden können. 6.
    Tisch nach Patentanspruch, mit einer Fangklinke, die zwecks Auslösens :des Sperrzapfens an der Einlageplatte von einer Schubstange beeinflusst wird, die von einem an einer der beiden Plat-tenhä.lften der Oberplatte angebrachten, in einer Richtung ausweichenden Klinke betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, .dass die zuletzt genannte Klinke (15) derart auf der Unterseite der einen Plattenhälfte der Oberplatte (P') angebracht ist, :
    dass sie bei der Einschiebbewegung der Auszieh- plattenhälften (P,<I>P</I>) auf das Ende (13a) der Schubstange (13) trifft und die Aus lösung der Fangklinke (12) bewirkt. 7.
    Tisch nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet"dass die Schubstange (13) mit der Längsachse des Tisches einen spitzen Winkel von etwa 30 bildet und am Ende mittelst eines Schlitzes (13b) sich an einem Führungszapfen eines von der Zarge (1) getragenen Stützbockes (14) führt, so :dass sein freies Stirnende (13a) beim Vorübergang der an der einen Plat tenhälfte (P') montierten Klinke bei der Einwärtsbewegung :
    der Ausziehplatten- hälften (P, P') ausser einer Längsbewe gung eine kleine Bewegung in Querrich tung auf :die Längsachse zu ausführt, die genügt, um die zuletzt genannte Klinke (15) vorbeizulassen.
CH174977D 1933-02-06 1934-02-05 Ausziehtisch mit Springplatte. CH174977A (de)

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