CH175010A - Vorrichtung zur Bewegung von Luft. - Google Patents

Vorrichtung zur Bewegung von Luft.

Info

Publication number
CH175010A
CH175010A CH175010DA CH175010A CH 175010 A CH175010 A CH 175010A CH 175010D A CH175010D A CH 175010DA CH 175010 A CH175010 A CH 175010A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
container
terclaims
air
rod
rotatable
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Elektrolux Aktiebolaget
Original Assignee
Electrolux Ab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Electrolux Ab filed Critical Electrolux Ab
Publication of CH175010A publication Critical patent/CH175010A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L7/00Suction cleaners adapted for additional purposes; Tables with suction openings for cleaning purposes; Containers for cleaning articles by suction; Suction cleaners adapted to cleaning of brushes; Suction cleaners adapted to taking-up liquids
    • A47L7/04Suction cleaners adapted for additional purposes; Tables with suction openings for cleaning purposes; Containers for cleaning articles by suction; Suction cleaners adapted to cleaning of brushes; Suction cleaners adapted to taking-up liquids for using the exhaust air for other purposes, e.g. for distribution of chemicals in a room, for sterilisation of the air

Landscapes

  • Disinfection, Sterilisation Or Deodorisation Of Air (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Bewegung von Luft.    Es ist bei Staubsaugern bekannt, mit       Luftdurchlassöffnungen    versehene Behälter an  zuordnen, die ein zu verdampfendes, desinfi  zierendes oder Insekten tötendes Mittel in  fester Form enthalten. Es ist ferner bei  diesen Vorrichtungen bekannt, den Behälter  zweiteilig auszubilden, derart, dass die beiden  ineinander zu schiebenden, kapselartig aus  geführten Teile in bezug aufeinander verdreh  bar angeordnet sind. Zweck dieser Ausbil  dung des Behälters ist, den     Durchlass    der in  den beiden Teilen vorhandenen     Offnungen     regeln zu können.  



  Diese     bekannten    Vorrichtungen waren  jedoch in der     Auslassöffnung    des Apparates  angeordnet, weshalb sie den Strömungswider  stand der Luft in diesen verhältnismässig  engen     Öffnungen    wesentlich erhöhten.

   Ferner  können derartige in der     Ausblaseöffnung    an  gebrachte Vorrichtungen nicht verwendet  werden bei Staubsaugern, die Einrichtungen  zur Ablenkung der     Blasluft    von dem Fuss  boden besitzen und ferner wird dadurch ein  Anschluss von     Blaswerkzeugen        verhindert.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Vorrichtung zur Bewegung von Luft,  bei der diese Nachteile zu vermeiden gesucht  sind, indem gemäss der Erfindung der Be  hälter wenigstens zum Teil innerhalb des  Apparates angeordnet und so ausgebildet ist,  dass der Behälterinhalt von der am Apparat  geförderten und gereinigten Luft direkt be  einflusst wird.  



  Ein Ausführungsbeispiel eines Staubsau  gers gemäss der Erfindung ist in der Zeich  nung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen Staubsauger teilweise  im Schnitt, und       Fig.    2 bis 5 je zwei verschiedene Schnitte  des den Parfümstoff enthaltenden Behälters  in grösserem Massstab.  



  In den Figuren bezeichnet 10 das Ge  häuse des an sich bekannten Staubsaugers,  an welches Endkappen 11     bezw.    12 ange  schlossen sind. Diese Endkappen nehmen  die Saug-     bezw.        Blasöffnung    13'     bezw.    13  auf, von denen die letztere mit einer Ablenk-           vorrichtung    für die Luft versehen ist, die  den austretenden Luftstrom von dem Fuss  boden ableitet und aus schräg gestellten Leit  schienen 14 besteht. Die Endkappe 12 um  schliesst das hintere Ende des Antriebsmotors  15 und enthält ausserdem ein     Zusatzfilter    16,  welches -die durch den Staubsack des Appa  rates durchgedrungenen Bakterien und den  vom Motor herrührenden Kohlenstaub auf  fängt.

   Die Kappe 12 ist durch besondere  Vorrichtungen, in diesem besonderen Fall  durch die     Kniehebelverschlüsse    17, mit dem  Gehäuse 10 leicht lösbar verbunden.  



  In der obern Wandung der Kappe 12 ist  ein Behälter 18 angebracht, der in den     Fig.     2 bis 5 in vergrössertem Massstab veranschau  licht ist. Dieser Behälter besteht aus zwei  kapselförmigen Teilen 19 und 20, von denen  der erstgenannte Teil zweckmässig in der  Wandung der Kappe 12 befestigt ist. Die  Kapseln sind, wie aus den     Fig.    2 und 3 er  sichtlich, ineinander geschoben, derart, dass  der Bodenteil - der Kapsel 20 die obere Öff  nung der Kapsel 19 luftdicht deckt. Beide  Kapseln sind mit seitlichen schlitzförmigen  Öffnungen 21     bezw.    22 ausgebildet, und die  innere Kapsel 20 ist derart drehbar gelagert,  dass die Öffnungen miteinander korrespondie  ren können, wie dies bei der Darstellung  nach     Fig.    1 der Fall ist.

   Der deckelförmige  Boden 23 der Kapsel 20 steht ein wenig  nach aussen ab, und der Rand desselben ist  zweckmässig mit einer     Riefelung    versehen,  um die Handhabung der Kapsel beispiels  weise beim Öffnen und Schliessen der Öffnun  gen 21 und 22 oder die Abnahme der Kap  sel selbst zu erleichtern. In der Stellung  der Kapsel nach den     Fig.    2 bis 5 sind die  genannten     Öffnungen    geschlossen. In den       Fig.    2 und 3 ist in dem von den Teilen 19  und 20 gebildeten Raum ein voller Stab 29  aus dem zu verdampfenden Mittel lose ein  gelegt. In dem Ausführungsbeispiel gemäss  den     Fig.    4 und 5 dagegen ist der Stab in  Gestalt eines Rohres 26 ausgeführt.

   Das  Innere des nach aussen abstehenden Randes  des Deckels 23 bildet einen Sitz für den  obern ringförmigen Befestigungsteil 24 einer    von dem Deckel nach unten sich erstrecken  den doppelten Feder 25. Das Rohr oder de:  Stab 26 besitzt einen in der     Achsenrichtun#     verlaufenden Kanal 27, in den die Feder     211     eingeführt ist. Durch die seitwärts gerichtet(  Kraft der Feder wird der Stab 26 an der  Deckel der innern Kapsel 20 festgehalten  Zweckmässig wird, wie in     Fig.    4 gezeigt  eine doppelte, nach Art einer     Haarnadelfedei     ausgebildete Feder verwendet.  



  Die Vorrichtung, besonders gemäss der       Fig.    4 und 5, wirkt in folgender Weise:  Angenommen, die Luft eines Zimmer,  oder andern Raumes soll mit den Dämpfer  eines besonderen Parfümstoffes vermengt wer  den. Es wird darin zuerst der als rohrförmi  ger Stab geformte Stoff, wie bereits beschrie  ben, an der innern Kapsel 20 befestigt und  diese in die äussere Kapsel 19 eingeführt.  Der Deckel 23 ist mit einer Anzeigevorrich  tung 28 ausgebildet, welche angibt, wenn  die Öffnungen 21 und 22 offen     bezw.    ge  schlossen sind. Solange die Kapsel die aus  den     Fig.    2 bis 5 ersichtliche Lage einnimmt,  treten keine Dämpfe des Riechmittels aus  dem Sehälter aus.

   Sobald aber die innere  Kapsel 20 gedreht wird und die beiden Teile  19 und 20 die Stellung, wie aus     Fig.    1 er  sichtlich, einnehmen, streicht die von dem  Staubsauger geförderte Luft durch die Öff  nungen 21 und 22 und wirkt dabei auf den  Stift oder Stab 26 ein, wobei die Luft mit  den Dämpfen des Mittels beladen wird. Soll  nun die Luft eines andern Zimmers mit den  Dämpfen eines andern Riechstoffes vermengt  werden, wird die innere Kapsel 20 heraus  gezogen, der Stift 26 ausgetauscht, der be  treffende neue Stift an dessen Stelle einge  führt und der beschriebene Vorgang wieder  holt. In dieser Weise können in verschie  denen Räumen verschiedene     Riechstoffe    zum  Verdampfen gebracht werden.

   Es ist von  besonderer Bedeutung, dass, falls der Staub  sauger mit einem     Zusatzfilter,    wie in der       Fig.    1 gezeigt, versehen ist, der Behälter 18  hinter dieses Filter verlegt ist, da andern  falls das Filter selbst mit verschiedenen Riech  stoffen imprägniert würde und sodann ein      staubsaugen ohne     Parfümierung    nicht mehr       nöglich    wäre.  



  Die Ausbildung des Stiftes oder Stabes       ;6    als Rohrstück hat nicht nur den Vorteil,  lass er leicht und bequem befestigt     bezw.          ebgenommen    werden kann, sondern der Kanal  37 vergrössert auch die Verdunstungsfläche  los Stiftes. Falls dieser Kanal nicht vor  ianden wäre, würde die Fläche des Stiftes       @e    nach dem Verbrauch desselben allmählich       ;ehr    klein werden und die     Verdampfungs-          ntensität    dadurch wesentlich beeinträchtigt.  



  Es ist natürlich nicht notwendig, dass das  Mittel die Form eines Stabes oder Stiftes  hat, sondern es können auch Kristalle oder  Stücke anderer Form, beispielsweise Würfel  :)der dergleichen verwendet werden. Ferner  ist die Erfindung nicht auf die Verwendung  an Staubsaugern     besnhränkt,    sondern es kön  nen für die Verteilung der     Riechmitteldämpfe     auch     aridere    Vorrichtungen zur Erzeugung  einer Luftbewegung, wie Heissluftduschen,  Handtrockner und dergleichen Verwendung  finden.  



  Der das zu verdampfende Mittel enthal  tende Behälter könnte auch durch eine vom       Luftein-    und     Auslass    unabhängige     Öffnung     in der     Wandung    des Staubsaugers eingeführt  sein, so, dass die     Lufteinlass-    und Luftaus  lassöffnungen für den Anschluss von Schläu  chen, Werkzeugen     etc.        frei    bleiben.  



  Der Behälter 18 wird mit Vorteil hinter  einem oder mehreren Filtern angeordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Bewegung von Luft, wie Staubsauger, Heissluftdusche, Handtrockner oder dergleichen, mit einem ein zu verdamp fendes, parfümierendes Mittel in fester Form enthaltenden, mit Luftdurchlassöffnungen ver- sehenen Behälter, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter wenigstens zum Teil inner halb des Apparates angeordnet und so aus gebildet ist, dass der Behälterinhalt von der vom Apparat geförderten gereinigten Luft direkt beeinflusst wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter hinter mindestens einem Filter des Apparates angebracht ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter durch eine vom Luftein- und Auslass unabhän gige Öffnung in der Wandung des Appa rates eingeführt ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, bei dein der Behälter zweiteilig ausgebildet ist und die beiden ineinander zu schiebenden kapselartig ausgeführten Teile in bezug aufeinander drehbar angeordnet sind, da durch gekennzeichnet, dass der drehbare innere Teil den festen äussern Teil nach aussen hin luftdicht abschliesst und ferner von aussen bedient werden kann. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das verdampfende Mittel die Form eines länglichen Körpers aufweist. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass das Mittel die Form eines Stabes aufweist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass der Stab hohl ausgebildet ist. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass das Mittel am drehbaren Teil auswechselbar angeordnet ist. B. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass das Mittel im drehbaren Teil auswechselbar angeordnet ist. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, dass am drehbaren Teil eine in den Kanal des Stabes eindringende und den letzteren festhaltende Feder angeord net ist. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 bis 7, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Feder doppelt nach Art einer Haarnadelfeder ausgebildet ist. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 bis 7 und 9 bis 10, bei dem hinter dem Motorgebläseaggregat des Apparates ein Zusatzfilter angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Behäi ter zwischen dem Filter und der Au, blaseöffnung des Apparates angeordne ist.
CH175010D 1934-04-16 1934-04-16 Vorrichtung zur Bewegung von Luft. CH175010A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH175010T 1934-04-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH175010A true CH175010A (de) 1935-02-15

Family

ID=4425897

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH175010D CH175010A (de) 1934-04-16 1934-04-16 Vorrichtung zur Bewegung von Luft.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH175010A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE202019102498U1 (de) Haushalts-Dampfbehandlungsgerät
CH624576A5 (de)
CH175010A (de) Vorrichtung zur Bewegung von Luft.
DE102018007043A1 (de) Gargerät mit verschließbarem Überlaufkanal und Reinigungsanordnung und das Verfahren damit
DE60104795T2 (de) Zerstäuber von flüchtigen Stoffen für Staubsauger
AT139710B (de) Staubsauger.
DE102018118178A1 (de) Behälter zur Aufnahme und Abgabe eines Duftstoffs in den Behandlungsraum eines Haushaltsgeräts sowie Haushaltsgerät mit einem derartigen Behälter
DE8302699U1 (de) Mehrstufengeraet
DE1905548B2 (de) Vorrichtung zur Pflege von vom Fuß abgenommenen Schuhen
DE857926C (de) Ortsbeweglicher Trockner fuer wasserhaltige Feldfruechte, insbesondere Gruenfutter
DE1112015B (de) Vorrichtung zum Sauberhalten der Innenwand von Zerstaeubungstrocknern
DE501753C (de) Hausbriefkasten mit an der Einwurfklappe angeordneter Abdeckklappe fuer den Innenraum
AT148528B (de) Vorrichtung und Mittel zum Austrocknen, Desinfizieren und Desodorieren von Schuhwerk.
DE277883C (de)
DE909442C (de) An einem Dampferzeuger anschliessbare handbetaetigte Daempf- und Buerstvorrichtung
DE102007057647A1 (de) Aschenbecher
DE742955C (de) Mit Lufteintrittsoeffnungen und Mottenschutzmitteln, Riechstoffen o. dgl. versehener Behaelter fuer Kleider- oder Waescheschraenke
DE893330C (de) Betonsilo fuer die Einlagerung von Getreide
DE431421C (de) Absaugevorrichtung mit Farbsammler
AT142368B (de) Behälter für Riechstoffe.
DE242745C (de)
DE406763C (de) Trockenvorrichtung
DE2203469C3 (de) Elektrische Hand-Dämpf- und Bürstvorrichtung
CH676547A5 (en) Water tank producing steam in bath cubicle
DE567668C (de) Selbsttaetiger Verschluss fuer Abfallrohre