CH175010A - Vorrichtung zur Bewegung von Luft. - Google Patents
Vorrichtung zur Bewegung von Luft.Info
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Description
Vorrichtung zur Bewegung von Luft. Es ist bei Staubsaugern bekannt, mit Luftdurchlassöffnungen versehene Behälter an zuordnen, die ein zu verdampfendes, desinfi zierendes oder Insekten tötendes Mittel in fester Form enthalten. Es ist ferner bei diesen Vorrichtungen bekannt, den Behälter zweiteilig auszubilden, derart, dass die beiden ineinander zu schiebenden, kapselartig aus geführten Teile in bezug aufeinander verdreh bar angeordnet sind. Zweck dieser Ausbil dung des Behälters ist, den Durchlass der in den beiden Teilen vorhandenen Offnungen regeln zu können.
Diese bekannten Vorrichtungen waren jedoch in der Auslassöffnung des Apparates angeordnet, weshalb sie den Strömungswider stand der Luft in diesen verhältnismässig engen Öffnungen wesentlich erhöhten.
Ferner können derartige in der Ausblaseöffnung an gebrachte Vorrichtungen nicht verwendet werden bei Staubsaugern, die Einrichtungen zur Ablenkung der Blasluft von dem Fuss boden besitzen und ferner wird dadurch ein Anschluss von Blaswerkzeugen verhindert. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zur Bewegung von Luft, bei der diese Nachteile zu vermeiden gesucht sind, indem gemäss der Erfindung der Be hälter wenigstens zum Teil innerhalb des Apparates angeordnet und so ausgebildet ist, dass der Behälterinhalt von der am Apparat geförderten und gereinigten Luft direkt be einflusst wird.
Ein Ausführungsbeispiel eines Staubsau gers gemäss der Erfindung ist in der Zeich nung dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Staubsauger teilweise im Schnitt, und Fig. 2 bis 5 je zwei verschiedene Schnitte des den Parfümstoff enthaltenden Behälters in grösserem Massstab.
In den Figuren bezeichnet 10 das Ge häuse des an sich bekannten Staubsaugers, an welches Endkappen 11 bezw. 12 ange schlossen sind. Diese Endkappen nehmen die Saug- bezw. Blasöffnung 13' bezw. 13 auf, von denen die letztere mit einer Ablenk- vorrichtung für die Luft versehen ist, die den austretenden Luftstrom von dem Fuss boden ableitet und aus schräg gestellten Leit schienen 14 besteht. Die Endkappe 12 um schliesst das hintere Ende des Antriebsmotors 15 und enthält ausserdem ein Zusatzfilter 16, welches -die durch den Staubsack des Appa rates durchgedrungenen Bakterien und den vom Motor herrührenden Kohlenstaub auf fängt.
Die Kappe 12 ist durch besondere Vorrichtungen, in diesem besonderen Fall durch die Kniehebelverschlüsse 17, mit dem Gehäuse 10 leicht lösbar verbunden.
In der obern Wandung der Kappe 12 ist ein Behälter 18 angebracht, der in den Fig. 2 bis 5 in vergrössertem Massstab veranschau licht ist. Dieser Behälter besteht aus zwei kapselförmigen Teilen 19 und 20, von denen der erstgenannte Teil zweckmässig in der Wandung der Kappe 12 befestigt ist. Die Kapseln sind, wie aus den Fig. 2 und 3 er sichtlich, ineinander geschoben, derart, dass der Bodenteil - der Kapsel 20 die obere Öff nung der Kapsel 19 luftdicht deckt. Beide Kapseln sind mit seitlichen schlitzförmigen Öffnungen 21 bezw. 22 ausgebildet, und die innere Kapsel 20 ist derart drehbar gelagert, dass die Öffnungen miteinander korrespondie ren können, wie dies bei der Darstellung nach Fig. 1 der Fall ist.
Der deckelförmige Boden 23 der Kapsel 20 steht ein wenig nach aussen ab, und der Rand desselben ist zweckmässig mit einer Riefelung versehen, um die Handhabung der Kapsel beispiels weise beim Öffnen und Schliessen der Öffnun gen 21 und 22 oder die Abnahme der Kap sel selbst zu erleichtern. In der Stellung der Kapsel nach den Fig. 2 bis 5 sind die genannten Öffnungen geschlossen. In den Fig. 2 und 3 ist in dem von den Teilen 19 und 20 gebildeten Raum ein voller Stab 29 aus dem zu verdampfenden Mittel lose ein gelegt. In dem Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 4 und 5 dagegen ist der Stab in Gestalt eines Rohres 26 ausgeführt.
Das Innere des nach aussen abstehenden Randes des Deckels 23 bildet einen Sitz für den obern ringförmigen Befestigungsteil 24 einer von dem Deckel nach unten sich erstrecken den doppelten Feder 25. Das Rohr oder de: Stab 26 besitzt einen in der Achsenrichtun# verlaufenden Kanal 27, in den die Feder 211 eingeführt ist. Durch die seitwärts gerichtet( Kraft der Feder wird der Stab 26 an der Deckel der innern Kapsel 20 festgehalten Zweckmässig wird, wie in Fig. 4 gezeigt eine doppelte, nach Art einer Haarnadelfedei ausgebildete Feder verwendet.
Die Vorrichtung, besonders gemäss der Fig. 4 und 5, wirkt in folgender Weise: Angenommen, die Luft eines Zimmer, oder andern Raumes soll mit den Dämpfer eines besonderen Parfümstoffes vermengt wer den. Es wird darin zuerst der als rohrförmi ger Stab geformte Stoff, wie bereits beschrie ben, an der innern Kapsel 20 befestigt und diese in die äussere Kapsel 19 eingeführt. Der Deckel 23 ist mit einer Anzeigevorrich tung 28 ausgebildet, welche angibt, wenn die Öffnungen 21 und 22 offen bezw. ge schlossen sind. Solange die Kapsel die aus den Fig. 2 bis 5 ersichtliche Lage einnimmt, treten keine Dämpfe des Riechmittels aus dem Sehälter aus.
Sobald aber die innere Kapsel 20 gedreht wird und die beiden Teile 19 und 20 die Stellung, wie aus Fig. 1 er sichtlich, einnehmen, streicht die von dem Staubsauger geförderte Luft durch die Öff nungen 21 und 22 und wirkt dabei auf den Stift oder Stab 26 ein, wobei die Luft mit den Dämpfen des Mittels beladen wird. Soll nun die Luft eines andern Zimmers mit den Dämpfen eines andern Riechstoffes vermengt werden, wird die innere Kapsel 20 heraus gezogen, der Stift 26 ausgetauscht, der be treffende neue Stift an dessen Stelle einge führt und der beschriebene Vorgang wieder holt. In dieser Weise können in verschie denen Räumen verschiedene Riechstoffe zum Verdampfen gebracht werden.
Es ist von besonderer Bedeutung, dass, falls der Staub sauger mit einem Zusatzfilter, wie in der Fig. 1 gezeigt, versehen ist, der Behälter 18 hinter dieses Filter verlegt ist, da andern falls das Filter selbst mit verschiedenen Riech stoffen imprägniert würde und sodann ein staubsaugen ohne Parfümierung nicht mehr nöglich wäre.
Die Ausbildung des Stiftes oder Stabes ;6 als Rohrstück hat nicht nur den Vorteil, lass er leicht und bequem befestigt bezw. ebgenommen werden kann, sondern der Kanal 37 vergrössert auch die Verdunstungsfläche los Stiftes. Falls dieser Kanal nicht vor ianden wäre, würde die Fläche des Stiftes @e nach dem Verbrauch desselben allmählich ;ehr klein werden und die Verdampfungs- ntensität dadurch wesentlich beeinträchtigt.
Es ist natürlich nicht notwendig, dass das Mittel die Form eines Stabes oder Stiftes hat, sondern es können auch Kristalle oder Stücke anderer Form, beispielsweise Würfel :)der dergleichen verwendet werden. Ferner ist die Erfindung nicht auf die Verwendung an Staubsaugern besnhränkt, sondern es kön nen für die Verteilung der Riechmitteldämpfe auch aridere Vorrichtungen zur Erzeugung einer Luftbewegung, wie Heissluftduschen, Handtrockner und dergleichen Verwendung finden.
Der das zu verdampfende Mittel enthal tende Behälter könnte auch durch eine vom Luftein- und Auslass unabhängige Öffnung in der Wandung des Staubsaugers eingeführt sein, so, dass die Lufteinlass- und Luftaus lassöffnungen für den Anschluss von Schläu chen, Werkzeugen etc. frei bleiben.
Der Behälter 18 wird mit Vorteil hinter einem oder mehreren Filtern angeordnet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Bewegung von Luft, wie Staubsauger, Heissluftdusche, Handtrockner oder dergleichen, mit einem ein zu verdamp fendes, parfümierendes Mittel in fester Form enthaltenden, mit Luftdurchlassöffnungen ver- sehenen Behälter, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter wenigstens zum Teil inner halb des Apparates angeordnet und so aus gebildet ist, dass der Behälterinhalt von der vom Apparat geförderten gereinigten Luft direkt beeinflusst wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter hinter mindestens einem Filter des Apparates angebracht ist. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter durch eine vom Luftein- und Auslass unabhän gige Öffnung in der Wandung des Appa rates eingeführt ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, bei dein der Behälter zweiteilig ausgebildet ist und die beiden ineinander zu schiebenden kapselartig ausgeführten Teile in bezug aufeinander drehbar angeordnet sind, da durch gekennzeichnet, dass der drehbare innere Teil den festen äussern Teil nach aussen hin luftdicht abschliesst und ferner von aussen bedient werden kann. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das verdampfende Mittel die Form eines länglichen Körpers aufweist. 5.Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass das Mittel die Form eines Stabes aufweist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass der Stab hohl ausgebildet ist. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass das Mittel am drehbaren Teil auswechselbar angeordnet ist. B. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass das Mittel im drehbaren Teil auswechselbar angeordnet ist. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 bis 7, dadurch gekenn zeichnet, dass am drehbaren Teil eine in den Kanal des Stabes eindringende und den letzteren festhaltende Feder angeord net ist. 10.Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 bis 7, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Feder doppelt nach Art einer Haarnadelfeder ausgebildet ist. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 bis 7 und 9 bis 10, bei dem hinter dem Motorgebläseaggregat des Apparates ein Zusatzfilter angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Behäi ter zwischen dem Filter und der Au, blaseöffnung des Apparates angeordne ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH175010T | 1934-04-16 |
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|---|---|
| CH175010A true CH175010A (de) | 1935-02-15 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH175010D CH175010A (de) | 1934-04-16 | 1934-04-16 | Vorrichtung zur Bewegung von Luft. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH175010A (de) |
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1934
- 1934-04-16 CH CH175010D patent/CH175010A/de unknown
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