CH175019A - Elektrolytischer Zersetzer zur Erzeugung von Wasserstoff und Sauerstoff. - Google Patents

Elektrolytischer Zersetzer zur Erzeugung von Wasserstoff und Sauerstoff.

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CH175019A
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Druckzersetzer G M B H
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Druckzersetzer G M B H
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    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B9/00Cells or assemblies of cells; Constructional parts of cells; Assemblies of constructional parts, e.g. electrode-diaphragm assemblies; Process-related cell features
    • C25B9/70Assemblies comprising two or more cells
    • C25B9/73Assemblies comprising two or more cells of the filter-press type

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Description


      Elektrolytischer        Zersetzer    zur Erzeugung von Wasserstoff und Sauerstoff:    Die Erfindung bezieht sich auf einen  elektrolytischen     Zersetzer    zur Erzeugung  von Wasserstoff und Sauerstoff, insbeson  dere auf einen     Druckzersetzer    zur     Erzeugung     der genannten Gase unter hohem Druck.  



  Die am häufigsten gebrauchten bipolaren       Filterpressensysteme    besitzen neben dem  Nachteil eines ziemlich grossen     Nebenschluss-          stromes    noch den weiteren Nachteil einer  durch die     Spannung    festgelegten geringen  Gesamtlänge, die besonders für     Druckzerset-          zer    nachteilig ist,     weil    hier grosse Gefäss  längen viel wirtschaftlicher ausgebaut wer  den können als kleine.

   Die bei     Filterpressen-          Elekrolyseuren    als     Diaphragmen    verwende  ten Asbestgewebe oder feindurchlochten  Nickelbleche haben den Nachteil einer ge  ringen mechanischen Festigkeit und müssen  deshalb oft ausgewechselt werden. Die Gase  steigen im     Elektrolytraum    nur einseitig auf,  so dass sich innerhalb der Zelle ein     schädlicher     Rücklauf mit     Druckschwankungen    ausbilden  kann, während anderseits die aus der Zelle  austretende und durch das ganze System    laufende     Elektrolytmenge    zu     klein    ist, um  die ganze Wärme abzuführen.

   Es ist nicht  möglich, diese umlaufende     Elektro1ytmenge     durch Pumpen oder irgend welche andere       Mittel    zu vergrössern, da hierdurch eine noch  grössere Beanspruchung der     Diaphragmen     auftreten würde.  



  Gegenstand der Erfindung ist nun ein       Zersetzer,    insbesondere ein     Druckzersetzer,     bei dem die an sich bekannte Parallelschal  tung beliebig     vieler    Elektroden zu einer  Gruppe und die     Hintereinanderschaltung    be  liebig vieler solcher Gruppen angewendet  und so durchgeführt werden kann, dass die  erwähnten Nachteile vermieden werden.  



  Zu diesem Zweck ging der Erfinder von  einer an sich     bekannten    Anordnung aus, wo  zum Aufbau eines     Zersetzers    in stehender       Anordnung    von zwei Paaren durch Dia  phragmen getrennter, durchlässiger Elektro  den die einander zugekehrten Elektroden  gleichgeschaltet sind und mit einem gemein  samen Halterahmen     einen        Elektrolytraum     umschliessen, während die voneinander ab-      gekehrten Elektroden, ebenfalls gleichge  schaltet, ihre Gase frei in den Zellenraum  liefern.

   Im Gegensatz zu dieser     Anordnung     hat der Erfinder die Bildung allseitig ge  schlossener     Elektrolyträume    zwischen je zwei  gleichpoligen Elektroden und einen Rahmen  zum Bauprinzip für beide Polaritäten er  hoben und hierdurch erreicht, dass in allen       Elektrolyträumen    der Elektrolyt von zwei  Seiten aus gleichmässig mit Gas durchmengt  und auf den andern Seiten von Rahmen  flächen geführt wird und dazu noch die Dia  phragmen so geschützt sind, dass mit Pumpen  oder ähnlichen     Hilfsmitteln    ein starker,  gleichmässiger     Umlauf    erzielt     werden        kann.     



  Demgemäss ist nach der     Erfindung    der  elektrolytische     Zersetzer    zur Erzeugung von  Wasserstoff und Sauerstoff, insbesondere  unter hohem Druck, dadurch gekennzeichnet,  dass als Bauelemente- für die Zellen gelochte       Elektrodenbleche,        Diaphragmen    und Rahmen  aus Isoliermaterial dienen, indem je zwei       Elektrodenbleche    verschiedener Polarität, die  voneinander     unmittelbar    durch ein Dia  phragma getrennt     sind,    und je ein     allseitig     geschlossener Rahmen aus Isoliermaterial  derart abwechseln,

   dass jeder     Elektrolytraum     durch einen     Rahmen    und zwei Elektroden  bleche gleicher Polarität umschlossen ist.  



  Zweckmässig wird hierbei eine Anzahl  von     Gruppen    parallel geschalteter Einheiten  hintereinander geschaltet.  



       Hierbei    kann der Aufbau der Elektrolyt  räume an den Enden jeder     Elektrodengruppe     von dem der übrigen     Elektrolyträume    inso  fern abweichen, als sie nur eine     gasentwik-          kelnde    Elektrode aufweisen, die     unmittelbar     an einem     Diaphragma    anliegt.  



  Man kann jedoch auch in diesen End  räumen     eine    günstige     Elektrolytgasmischung     dadurch erzielen, dass man eine zweite     gas-          entwickelnde    Elektrode anordnet, die von der  ersten Elektrode einen     kleineren    Abstand  hat, als er zwischen den zwei Elektroden  der übrigen, normalen     Elektrolyträume    vor  handen ist.

   Durch diese Massnahme wird an  der     zweiten    Elektrode,     wenn    auch in vermin  dertem Masse, Gas     entwickelt.       Die Massnahme zur Erzielung eines  gleichmässigen     Gaselektrolytgemisches        kann          noch    vervollständigt werden durch die wei  tere Massnahme der unterschiedlichen Quer  schnittsbemessung der Wasserstoff- und       Sauerstoffelektrolyträume.    Dies     wird    am       zweckmässigsten    dadurch erreicht, dass man  die Dicke der     Sauerstoffrahmen    geringer,  vorzugsweise halb so gross     bemisst,

      als die  Dicke der Wasserstoffrahmen, da     in    jenen  nur halb so viel Gas erzeugt wird.  



  Eine weitere Massnahme befasst sich mit  der Ausbildung der Form der Rahmen, die  mit den beiden     Elektrodenblechen    den     Elek-          trolytraum    umschliessen. Der Elektrolyt wird  vorteilhaft am tiefsten Punkte der Rahmen  zu- und das     Elektrolyt-Gasgemisch    an sei  nem höchsten Punkte abgeführt.  



  Zu diesem Zweck werden gut isolierte  Zu- und     Abfuhrkanäle    geschaffen. Dies  kann so erfolgen, dass sie beim Zusammen  bau der Baueinheiten von selbst entstehen,  und zwar dadurch, dass die die Elektrolyt  räume umschliessenden Rahmen aus Isolier  masse     Ausnehmungen    aufweisen, die beim       Zusammenbau    der Zellen fortlaufende Ka  näle am     obern    Ende zum Abführen des     Elek-          trolyt-Gasgemisches,    am untern Ende zum  Zuführen des Elektrolyten und die dazu ge  hörigen Verbindungswege mit den Zellen  ergeben.  



  Zweckmässig erhalten bei solchen     Zerset-          zern    mit hintereinander geschalteten Grup  pen von parallel geschalteten Elektroden die  zusammengebauten Rahmen im obern und  untern Rahmenteil, beiderseits der senkrech  ten Mittelachse angeordnet, je zwei     Elektro-          lyt-Hauptkanäle    und je zwei     Elektrolyt-          Gruppenkanäle.    Dabei ist Vorsorge zu tref  fen, dass der Elektrolyt     möglichst    über die  ganze Breite des umschlossenen Raumes  gleichmässig verteilt wird.

   Diesem Bestre  ben ist bei manchen     Zersetzern,        z.    B. bei       Druckzersetzern,    durch die Rahmenform  selbst, die hier nach Möglichkeit dem Quer  schnitt des Druckgefässes (z. B. Kreisquer  schnitt) angepasst werden muss, und durch  die Unterbringung des zweiten gegenpoligen           Elektrolytkanals    eine gewisse Grenze gesetzt.  Man kann sich jedoch hier so helfen, dass  man die     Einmündungen    der Gruppenkanäle  in die     Elektrolyträume    sich allmählich er  weitern lässt, um die Verteilung des zuflie  ssenden Elektrolyten über den ganzen Raum  und die Sammlung des abfliessenden Ge  misches zu begünstigen.  



       Diese    Wirkung kann in     vorteilhafter     Weise dadurch verstärkt werden, dass man  die den     Elektrolytraum    begrenzende Rah  menwand nach der Einmündung des Zufüh  rungskanals hin allmählich abschrägt, so  dass der aus der erweiterten     Ausflussöffnung     fliessende Elektrolyt sich auch seitlich nach  oben begeben und den ganzen Raum durch  spülen kann. Die gleiche Massnahme wird  auch für die     Gas-Elektrolytabfuhr,    jedoch im  verstärkten Masse, durchgeführt.

   Um eine  leichte Gasabfuhr zu erzielen, werden dem  gemäss die     obern    Rahmenwände stark ab  geschrägt, und zwar stärker als die untern,  weil die oben abzuführende     Gas-Elektrolyt-          masse    um die mitgeführte Gasmenge grösser  ist als die unten zufliessende Elektrolyt  menge, so dass oben eine grössere Strömungs  geschwindigkeit erforderlich ist.  



  Es hat sich noch, besonders hinsichtlich  der Gasreinheit, als vorteilhaft erwiesen, die  Einmündung der     Zuführungs-    und     Abfüh-          rungskanäle    in     Elektrolyträumen    tunlichst  in die senkrechte Mittelachse der     Rahmen    zu  legen. Es ist erklärlich, dass hier an den       Zuführungs-    und     Abführungsstellen    die  grössten     Geschwindigkeitszu-    und -abnahmen  auftreten.

   Mit dem Auftreten von Geschwin  digkeitsänderungen sind Druckänderungen  verbunden, die, wenn sie nicht auf beiden  Seiten des     Diaphragmas    in der gleichen Grö  ssenordnung vor sich gehen, zu Strömungen  des Elektrolyten durch das     Diaphragma    hin  durch, nach den Stellen niederen Druckes  Anlass geben.  



  Um die Bildung in sich geschlossener,  fester     Baueinheiten    aus zwei gleichnamigen  Elektroden und einem Rahmen zu begünsti  gen, ist es vorteilhaft, den Elektroden einen  kleineren Umfang zu geben als den Rahmen    selbst, so dass sie in eine im     Rahmen    etwas  vertiefte Nut     eingepresst    werden können. Die       Stromzuführungslappen    der Elektroden tre  ten dann seitlich oder schräg nach oben oder  unten durch diese Nuten fortsetzende     Aus-          nehmungen    aus den Rahmen heraus. Jeder  Rahmen mit den beiderseits     eingepressten     Elektroden und den     Stromzuführungsrippen     bildet eine Baueinheit.

   Der Zusammenbau  erfolgt durch einfaches Aufeinanderlegen  solcher     Baueinheiten,    wobei zwischen zwei  solche Einheiten immer ein     Diaphragma    ein  gelegt wird. Dieses     Diaphragma        kann    wie  derum den gleichen Umriss haben wie die  Rahmen, oder es wird mit einem kleineren  Umfang ausgebildet und kann dann eben  falls in eine Nut eines der Rahmen oder bei  der Rahmen     eingepresst    werden. Im ersten  Falle muss natürlich das     Diaphragma    aus  gestanzte     Ausnehmungen    zur Bildung der  Gas- und     Elektrolytkanäle    erhalten.

   Durch  das     Einpressen    des     Diaphragmas    in die Rah  men erhält man eine weitere Vereinfachung  des Zusammenbaues, da jetzt überhaupt nur  mehr Rahmeneinheiten, welche die Elektro  den und     Diaphragmen    schon enthalten, auf  einandergelegt zu werden brauchen.  



       Zum    Zusammenhalten des so entstan  denen Zellenkörpers können verschiedene  <B>1</B>     ittel        angewendet        werden.        Um        den        Zusam-          menbau    nach Art der sogenannten     Filter-          pressenanordnung    zu bewirken,     können    die  Taueinheiten durch Spannschienen zusam  mengehalten werden.

   Diese werden     dann    in  nach aussen offenen     Einbuchtungen    des     Rab.-          menumrisses    mit einem Abstand angeordnet,  der nur an einzelnen Stellen von stützenden       Isolierkörpern    überbrückt wird. Es kann  vorteilhaft sein, noch einen Tragkörper an  zuordnen, auf dem sich der Zellenkörper an       einzelnen    Stellen durch die     Stromzufüh-          rungslappen    oder die Stromschienen unter       Zwischenschaltung    isolierender Körper ab  stützt.  



  Besonders vorteilhaft ist es bei dem so  bewirkten Zusammenbau der Zellen, die  Elektroden senkrecht zur Längsachse des       Elektrolyseurs    so anzuordnen, dass zwei      Elektroden gleichen Potentials mit dem zu  gehörigen Rahmen einen geschlossenen Raum  mit unterem     Elektrolytzufluss    und oberem       Elektrolytabfluss    bilden.  



  Was die je zwei     ungleichpolige    Elektro  den trennenden     Diaphragmen    betrifft, so  kann man solche     in    verschiedener Ausfüh  rung verwenden, also zum Beispiel Asbest  gewebe oder dergleichen. Am besten bewäh  ren sich     Diaphragmen    aus     Asbestpappe;    denn  sie weisen ausser ihrer Billigkeit noch den  Vorteil einer höchst gleichmässigen Vertei  lung feiner Poren auf, was für     Druckzerset-          zer        besonders    wichtig ist.

   Diese     Diaphrag-          men    werden zwischen die Bauelemente ein  gesetzt oder     eingepresst;    zwecks Platzerspar  nis kann es aber auch zweckmässig sein,     in     an sich     bekannter    Weise die Elektroden mit  den     Diaphragmen    zu belegen.  



  Sehr     wichtig    ist es, die     Diaphragmen     gegen Beschädigung durch den erwünschten  starken     Elektrolytumlauf    zu schützen. In  dieser     Richtung        -wirkt    zunächst die Gleich  haltung der Drücke auf beiden Seiten des       Diaphragmas    infolge der bereits erwähnten  Massnahmen der gegeneinander     abgestimmten     Bemessung des durch die     Rahmendicke    be  stimmten Fassungsvermögens der Sauerstoff  und der     Wasserstoff-Elektrolyträume    einer  seits und der Anordnung der Zu- und Ab  flüsse in der senkrechten     Mittelachse    der  Rahmen.

   In gleicher Richtung wirkt die  gegenseitige sichere     Abstützung    der Elektro  den und des dazwischen eingespannten Dia  phragma,s, die noch durch besondere zusätz  liche Massnahmen verstärkt und begünstigt  werden kann. In diesem Sinne     können    die  freien Flächen gegenüberstehender Elektro  den durch gegebenenfalls an einer oder bei  den Elektroden angeschweisste Abstands  stücke gegeneinander abgestützt werden, wo  bei die Abstandsstücke aufeinander folgen  der Einheiten     gegeneinander    versetzt ange  ordnet sind.  



  Hierdurch     wird    beim Zusammenbau den  Elektroden eine gewisse     Vorspannung    erteilt,  die sie auf das     Diaphragma    presst. Im gan  zen sind also zwei verschiedenartige Befesti-         gungsstellen    für die Abstandsstücke vor  gesehen, die abwechselnd aufeinanderfolgen.  Auf diese Weise wird auch das Anliegen  sehr dünner Elektroden am     Diaphragma    er  möglicht, was     einen    guten Wirkungsgrad,  reine Gase und Schonung der     Diaphragmen     gegenüber mechanischer Beanspruchung zur  Folge hat.

   Werden die Elektroden so     dünn     gewählt, dass eine seitliche, oder über den  Umfang verbreiterte Stromzuführung durch  die Elektrode selbst nicht mehr möglich ist,  da der Widerstand sich wegen des     geringen          Querschnittes    zu stark erhöhen würde, so       wird    zweckmässig der Strom durch besondere       Stromzuführungsmittel,    die     dann    zwischen  die Elektroden eingelagert werden, zuge  führt. Hierbei bildet man zweckmässig die       Stromzuführungsmittel,    z. B. Bleche, als  Versteifungsgerippe im     Elektrolytraum    aus.

    Die durch die     Abstandsstückchen    oder Ver  steifungen hervorgerufene Einspannung darf  nicht zu stark sein, das heisst es darf durch  sie nur eine geringe     Aufwölbung    oder     Wel-          lung    der Elektroden hervorgerufen werden,  da sonst ein Durchdrücken des     Diaphragmas     oder die Entstehung von Hohlräumen, aus  denen sich die Gasabfuhr schlecht oder nicht  bewerkstelligen lässt, die Folge sein     würde.     



  Ein Ausführungsbeispiel eines     Zersetzers     gemäss der Erfindung, bei dem mehrere Elek  troden parallel zueinander geschaltet und die  so gebildeten Gruppen hintereinander ge  schaltet sind, ist in der Zeichnung darge  stellt; es zeigen     Fig.    1 einen     Schnitt    durch  den     Zersetzer    im teilweisen senkrechten       Schnitt    nach der Längsachse des Druck  gefässes, F     ig.    2     einen        Schnitt    quer zur     Zer-          setzerlängsachse    durch     einen    Sauerstoffrah  men,

       Fig.    3 durch einen Wasserstoffrahmen,       Fig.    4     ein        Diaphragma,        Fig.        5a        eine    Sauer  stoffelektrode,     Fig.    5b eine Wasserstoffelek  trode von der Breitseite,     Fig.    6a, 6b die glei  chen Elektroden von der Schmalseite aus ge  sehen.  



  Wie aus     Fig.    1 hervorgeht, besteht     eine          Elektrodengruppe    aus vier Wasserstoffrah  men 1, die je zwei Wasserstoffelektroden 2  tragen, drei Sauerstoffrahmen 3, die je zwei           Stauerstoffelektroden    tragen, zwei     schmäle-          ren    Sauerstoffrahmen 5, die je eine Sauer  stoffelektrode 4 und je eine zusätzliche Elek  trode 6 tragen, acht     Diaphragmen    7 und  einer     Abschlussplatte    B.  



  In     Fig.    2 ist ein Sauerstoffrahmen dar  gestellt. Ganz oben rechts befindet sich der       Hauptwasserstoff-Elektrolytsammelkanal    9  und darunter der     Gruppenwasserstoff-Elek-          trolytsammelkanal    10, während sich links in  cr e       icher    Lage der     Hauptsauerstoff-Elektro-          lytsammelkanal    11 und der Gruppensauer  stoff-Elektrolytsammelkanal 12 befinden.

    Unten rechts sieht man den     Ilauptelektrolyt-          Zuführungskanal    13 und den     Gruppenelek-          trolyt-Zuführungskanal    14, für die Wasser  stoff erzeugenden Räume, und links in glei  cher Höhe den     Hauptelektrolyt-Zuführungs-          kanal    15 und den     Gruppenzuführungskanal     16 für die Sauerstoff     erzeugenden        Elektro-          lyträume.     



  Bei den Sauerstoffrahmen haben die  Gruppenkanäle 12-     bezw.    16 sich stark er  weiternde, in die     Mitte    des Rahmens füh  rende Verbindungsöffnungen 17     bezw.    18.  



  Ebenso haben bei den Wasserstoffrahmen  gemäss     Fig.    3 die Gruppenkanäle 10 und 14  entsprechende     Verbindungsöffnungen    19       bezw.    20 mit dem     Elektrolytraum    innerhalb  des Rahmens. Die Wasserstoffrahmen sind  in der Bauart genau gleich den Sauerstoff  rahmen; sie werden nur um ihre senkrechte  Mittelachse um<B>180'</B> gedreht, wodurch die  Verbindungskanäle 12, 17 und<B>16,18</B> auf die  Wasserstoffseite fallen.  



  Der Rahmen weist ferner beiderseits eine  dem     Umriss,der    Elektroden 4 oder 2     (Fig.        5a-,     5b) entsprechende Nut 21 oder 22 auf, die  sich seitlich in eine über die ganze Breite  des Rahmens verlaufende Nut 23 oder 24  erweitert. Die Nut hat eine Tiefe von der  Stärke der Elektrode oder auch     etwas    weni  ger, so dass die Elektrode, wenn sie in die  Nut eingelegt oder     eingepresst    wird, eben mit  den andern Flächen des Rahmens abschnei  det. Dabei kommt der     Stromzuführungslap-          pen    25 oder 26 der Elektrode in die Nut 23  oder 24 zu liegen.

      Die Elektrode kann an den drei in     Fig.     5a, 5b durch Punkte bezeichneten Stellen  kleine, eingeschweisste oder ausgebrochene  Spitzen oder dergleichen tragen, die sich  beim Einpressen der Elektrode in den     Rah-          ;nen        eindrücken    und dadurch Elektrode     und     Rahmen fest     zusammenhalten.     



  Die in     Fig.    2 und 3 dargestellten Rahmen  zeigen die Nut 23     bezw.    24 .auf der gleichen  Seite, wie Sie entsprechenden     Verbindungs-          iffnungen    17, 18     bezw.    19, 20, und so ist die  Hälfte aller Sauerstoff- und Wasserstoffrah  men ausgeführt.

   Die andere Hälfte der  Sauerstoff-     und    Wasserstoffrahmen dagegen  trägt die Nut 23     bezw.    24, ohne dass sich  sonst etwas an der Rahmenausführung än  dern würde auf der     gegenüberliegenden     Seite;

   denn die     Stromzuführungslappen    25       bezw.    26 der Sauerstoff-     bezw.    der Wasser  stoffelektroden liegen (durch die     Mnterein-          andersehaltung    bedingt) abwechselnd auf       beiden    Seiten, also einmal rechts und einmal  links vom Zellenkörper, wobei die zugehöri  gen Elektrolyt- und     Elektrolytgaskanäle    na  turgemäss immer auf der gleichen Seite, also  zum Beispiel die Sauerstoffkanäle auf der       linken    und die Wasserstoffkanäle auf der  rechten Seite bleiben müssen.  



  Jeder Wasserstoffrahmen 1, Sauerstoff  rahmen 3 und auch die verengten Sauerstoff  rahmen 5 tragen beiderseits am Rahmen be  festigte, zum Beispiel     eingepresste    Elektro  den 2, 4     bezw.    4 und 6. Diese Elektroden  sind nun nicht nur durch den Rahmen am  Umfang gehalten und abgestützt, sondern  werden auch noch auf der     innern,    freien  Fläche     gegeneinander    abgestützt. Das wird  zum Beispiel dadurch bewirkt, dass auf der  Hälfte der Sauerstoffelektroden 4 je zwei  gekantete, zur Elektrode senkrecht stehende  Blechstreifen 27     (Fig.    2) befestigt werden,  indem man sie zum Beispiel an den Enden  um<B>90'</B> dreht und elektrisch mit der Elek  trode verschweisst.

   Diese     Abstandstücke     haben eine Höhe, die gleich derjenigen der  Rahmendicke     y    in den Nuten ist, oder sie  sind     besonders    vorteilhaft etwas höher als y,  wenn zum Beispiel y bei den Sauerstoffelek-           troden    2 oder 3 mm ist, gibt man den     Di-          stanzblechstreifen    27 eine Höhe von zirka  2,1 bis 2,2 oder 3,1 bis 3,2 mm.  



  An der Hälfte der Wasserstoffelektroden  2 sind nun je drei Blechstreifen 29     (Fig.    3)  angeheftet, und zwar     in    der Lage, wie sie       Fig.    5b, 6b zeigt. Angenommen, der Wasser  stoffrahmen habe eine Stärke y, von 4 oder  6 mm in der Nut, dann werden diese Blech  streifen mit     einer    Höhe von 4,1 bis 4,2     bezw.     6,1 bis 6,2 ausgeführt.  



  Bei     Hochdruckzersetzern    ist die auf  Grund der mit steigendem Druck sich ver  ringernden Gasvolumina an und für sich ge  gebene     Verkleinerung    der Rahmendicke y,  also der     Tiefendimension    des     Querschnittes     bekannt und hat auch bereits Anwendung  gefunden.  



  Die Rahmendicke y, also die Tiefen  dimension des     Elektrolytraumes    kann aber  bei     Niederdruckzersetzern    wie auch bei       Hochdruckzersetzern    auch dadurch verklei  nert, das heisst im     Verhältnis    zur Höhe der  Räume sehr klein gehalten werden, dass man  dem umlaufenden Elektrolyten eine höhere  als     normale        Geschwindigkeit    erteilt. Dieses  Vorgehen hat den grossen Vorteil, dass die       Joule'sche    Wärme einer grossen umgewälzten       Elektrolytmenge    entzogen werden kann, das  heisst, dass der Elektrolyt bei diesem Verfah  ren nicht so tief     herabgekühlt    werden muss.

    wie bei dem gewöhnlichen Verfahren. Der  Elektrolyt kommt also mit einer verhältnis  mässig höheren Temperatur in die Zellen zu  rück, wodurch der Wirkungsgrad verbessert  wird.  



  Es ist deshalb auch von besonderem Vor  teil, diesen. beschleunigten Umlauf auf       Druckzersetzer    anzuwenden.  



  Die Länge aller     Abstandstücke    27, 29  wird entsprechend dem Verlauf der seit  lichen obern und     untern    Begrenzungslinien  der     Elektrode    gehalten, und zwar so, dar       ein    gewisser ausreichender Abstand von die  ser     Begrenzungslinie    eingehalten     wird.     



  Diese     Abstandstücke    drücken beim Zu  sammenbau auf die Elektrode, das Dia-         phragma    und auf die Kinder dem     Diaphragma     liegende andere Elektrode mit der Wirkung,  dass die Elektroden und das     Diaphragma    eine  ganz geringe     Wellung    erhalten, die ein festes  Anliegen der Elektroden am     Diaphragma    zur  Folge hat. Dies ist wegen des damit verbun  denen mechanischen Schutzes des     Diaphrag-          mas    noch besonders vorteilhaft für den Wir  kungsgrad und die Gasreinheit.

   Die Stäb  chen dürfen nicht bis zur äussern Begren  zungslinie reichen, weil sonst auch die     Wel-          lung    bis dorthin verlaufen würde, und hier  entweder auf den Rahmen übertragen würde,  was nicht erwünscht ist, oder - wenn der  Rahmen sehr widerstandsfähig ist - grobe  und scharfe Biegungen und Verzerrungen in  den Elektroden hervorrufen würde, die sich  gerade hinsichtlich des gewellten gleichmässi  gen Anliegens äusserst schädlich auswirken  würden. Der Abstand der Streifenendpunkte  muss also so gewählt werden, dass ein allmäh  lich und gleichmässig verlaufender     Übergang     auf den     Rahmen    erhalten wird.  



  Man kann auch auf eine andere vorteil  hafte Weise die gewünschte Spannung er  zielen, indem man bei Elektroden, die einen  im grossen und ganzen kreisrunden Umriss  haben, also zum Beispiel den abgebildeten  Elektroden, jede vierte Elektrode mit     einem     Stiftehen in der Mitte ausrüstet, das eben  falls höher ist als der Abstand y.

   Versieht  man also zum Beispiel eine Wasserstoffelek  trode 2 mit einem solchen Stiftehen, dann wer  den die beiden Wasserstoffelektroden     in    der       Mitte    etwas ausgebaucht, so dass sie äusserst  stumpfen Kegeln     ähneln.    Da die darauf fol  genden     Diaphragmen    und Sauerstoffelektro  den am Umfang durch die Rahmen fest ge  presst sind, erhalten sie ebenfalls eine Aus  bauchung und liegen an allen Stellen gut  auf den ersterwähnten Elektroden an.  



  Statt eines     Stiftchens    in der Mitte kann  auch vorzugsweise ein Kreis von Stiftehen  nahe um die Mitte angebracht werden. Da  durch erreicht man, dass eine ausgesprochene  Kegelspitze, an der     eventuell    das Dia  phragma durchgedrückt werden     könnte,    weg  fällt und die Elektrode     anstatt    einer kegel-      ähnlichen Form eine     paraboloide    oder ähn  liche Form annimmt.  



  Vorzugsweise bringt man eine solche  Spannvorrichtung an einer Wasserstoffelek  trode an, weil sie stärker gehalten werden  kann als die aus edleren und daher teueren  Metallen bestehende Sauerstoffelektrode. Man  erhält dadurch eine schöner verlaufende     Aus-          wölbu.ng,    und die dünnere Sauerstoffelek  trode legt sich dieser besser an als umgekehrt  eine dickere Wasserstoffelektrode einer dün  nen. Sauerstoffelektrode.  



  Es wurde bereits erwähnt, dass man vor  teilhaft die Wasserstoffrahmen 1 am besten  doppelt so stark ausführt als die Sauerstoff  rahmen 3. Die     Sauerstoffendrahmen    5 wer  den, da sie nur eine unmittelbar am Dia  phragma anliegende Elektrode aufweisen.  schmäler gemacht als die     Sauerstoffrahmeli     und zwar macht man sie nicht halb so  dick, sondern etwas dicker.  



  Durch das Einpressen oder eine ander  weitige Befestigung je zweier Elektroden in  oder an einem Rahmen erhält man Bauein  heiten, die einen besonders leichten und ein  fachen Aufbau der Zellen ermöglichen; denn  man hat beim Zusammenbau nichts weiter  'zu tun, als immer zwischen je zwei solcher  Rahmen ein     Diaphragma    zu legen.  



  Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel  bilden nun je vier Baueinheiten für den Was  serstoff mit je fünf     Raumeinheiten    für den  Sauerstoff, den dazwischen liegenden acht       Diaphragmen    und einer     Schlussplatte    8     eine     Gruppe, die vier grosse (9, 13, 11, 15) und  vier kleine     (1U,    14, 12, 16) Kanäle aufweist.  



  Die kleinen Kanäle sind nun in dem je  weils ersten oder letzten oder ersten und  letzten Sauerstoff- oder Wasserstoffrahmen  durch den Fortfall der Stege 31-32 oder  33-34     (Fig.    2, 3) mit den     entsprechenden     grossen Kanälen verbunden, so     dass    unten der  Elektrolyt von den     Hauptzuführungskanälen     in die     Gruppenzuführungskanäle    und von  da in die einzelnen     Elektrolyträume    gelan  gen kann, während oben der mit Gas ge  mischte Elektrolyt aus den einzelnen Räu  men in die     Gruppensammelkanäle    und von    hier aus eben durch das Weglassen dieser  Stege in die     Hauptsammelkanäle    fliessen  kann.  



  Die Verbindungsöffnungen können aber  auch ganz oder zum Teil in die     Schlussplat-          ten    8     (Fig.    1) gelegt werden.  



  Die     Schlussplatten    8 weisen an sich nur  die vier Hauptkanäle (9, 13, 11, 15) auf.  Sie bestehen wie die Rahmen aus einem iso  lierenden, laugen- und gasfesten Werkstoff.  In die Platten sind vorteilhaft eine oder auch  mehrere über den ganzen     Querschnitt    rei  chende (nicht gezeichnete)     Blecheinlagen     eingelagert. Diese Blecheinlagen verhindern  das Fliessen     eines        Nebenschlussstromes    auch  dann, wenn sich die Isoliermasse der Schluss  platten aus irgend einem Grunde mit Elek  trolyt vollsaugen sollte.

   Der Umfang dieser  Blecheinlagen ist gleich, etwas kleiner oder  auch grösser als derjenige der     Schlussplatten,     und die Kanalaussparungen sind etwas grö  sser als diejenigen der     Schlussplatten,    so dass  die Isoliermasse die Einlagen mindestens auf  allen Flächen der Kanäle umkleidet.  



  Die     Diaphragmen    7 haben die in     Fig.    4  dargestellte äussere Form der Rahmen und  tragen Aussparungen für alle Kanäle. Die  Flächen um die Kanäle und die Ränder wer  den einwärts bis zur Grenze der arbeitender       Elektrodenfläche    mit     einem    isolierenden  und unangreifbaren Dichtungsstoff impräg  niert, gestrichen oder gespritzt, um Heraus  drücken von Elektrolyt hintanzuhalten.' Sie  können aber vorteilhaft auch kleiner gemacht  werden als die Rahmen und in diese ein  gebettet werden, dadurch können die Kanäle  im     Diaphragma    wegfallen.

   Was den Werk  stoff der     Diaphragmen    betrifft, so kann man  solche in verschiedener Ausführung verwen  den, also zum Beispiel Asbestgewebe oder  dergleichen. Am besten bewähren sich Dia  phragmen aus Asbestpappe; denn sie weisen  ausser ihrer Billigkeit noch den Vorteil einer  höchst gleichmässigen Verteilung feiner Po  ren auf, was für     Druckzersetzer    besonders  wichtig ist.  



  Die Rahmen 1, 3, 5 und die     Schlussplat-          ten    8 können aus irgendeiner geeigneten Iso-           liermasse        geschnitten,    gestanzt, gepresst oder  gegossen werden. Besonders     vorteilhaft    wer  den sie aus einem geeigneten Gemenge durch  Warmpressung hergestellt, oder indem man  ein geeignetes,     teigartiges    Gemenge in eine  Form presst und dann durch     öfteres    Nach  pressen in Maschinen- oder     Stanzpressen    die  genaue Form, Dichtigkeit     und    Festigkeit  erzielt.  



  Die Wasserstoffelektroden 2 bestehen am  besten aus Eisen und sind durchlässig (Ge  webe, gelochte Bleche usw.). Besonders vor  teilhaft hierfür sind gelochte Bleche. Die  Elektroden werden vorteilhaft mit den       Stromzuführungs-    und Befestigungslappen  25, 35     bezw.    26, 36     in.    einem Stück gestanzt.  



  Als Sauerstoffelektroden wählt man     ent#     weder vernickelte Eisenelektroden in glei  cher Ausführung wie die Wasserstoffelek  troden, oder man nimmt besser gelochte reine  Nickelbleche, durch Walzen oder galvanisch  hergestellt.  



  Wie schon weiter oben erwähnt, sind       innerhalb    einer Gruppe die einzelnen,     gleich-          poligen    Elektroden parallel geschaltet, wäh  rend die einzelnen Gruppen     hintereinander     geschaltet werden.     Fig.    1 zeigt diese Schal  tung. Die     einzelnen        Stromzuführungslappen     25 oder 26 werden durch Schrauben 37 oder  andere     Befestigungsmittel    an stromleitende  Bänder, z. B. Kupferschienen 38, angeschlos  sen. Ein Band     verbindet    zwei Gruppen. Die  Bänder liegen abwechselnd auf der linken  und auf der rechten Seite.  



       Fig.    1 zeigt einen     in    ein Druckgefäss ein  gebauten Zellenkörper 43. In den äussern       Rundungen    der Rahmen     liegen    die vier       Spannspindeln    39, auf die in gewissen Ab  ständen isolierende Tragrollen 40, z. B. aus  Porzellan., geschoben sind. Die Spindeln tra  gen     ausserdem    Mittel, welche den Abstand  zwischen den einzelnen Porzellanrollen hal  ten. Die     Spindeln    können aus Rundstahl  oder dergleichen in einem Stück gefertigt  sein oder sind vorteilhaft aus mehreren ge  geneinander isolierten     Rundstahlstücken    oder       Kettengliedern    oder dergleichen zusammen  gesetzt.

   Die     Spindeln    kommen mit dem Zel-         lenkörper    43 selbst in keinerlei Berührung,  sondern nur mit den     äussern        Pressplatten    45,  die von der übrigen Konstruktion durch eine  Isolierschicht 44 getrennt sind.  



  Die vier Hauptkanäle 9, 13, 11, 15 (Fug.  2, 3) geben am Ende in die kreisförmigen       Anschlussrohre    41 über (Fug. 1). Diese vier  Bohre 41 werden am Deckel 'des Druck  gefässes befestigt und abgedichtet, z. B.  durch Stopfbüchsen.  



       Der        Zwischenraum        zwischen    dem Druck  gefäss 42 und dem Zellenkörper 43 ist mit  einem Isoliermittel ausgefüllt.  



  Die Tragkonstruktion besteht beim ge  zeigten Beispiel aus einem     halboffenen    Eisen  mantel 46, der sich mit ganz geringem Spiel  der Wandung des Druckgefässes anschmiegt.  Dieses Mantelstuck     wird    am Anfang und  Ende an die äussern     Pressplatten    45 ange  schraubt, und zwar am Ende     in        Schlitzen,     damit einer etwaigen Längenänderung durch  Nachpressen des Zellenkörpers Raum ge  geben werden kann.  



  Auf diesen Tragkörper 46 ist der ganze  Zellenkörper 43 jeweils an den     Stromschie-          nenstücken    38 zweier Gruppen durch die  Stützteile 47 abgestützt, die an dem Eisen  mantel 46 in Schlitzen 48 verschiebbar an  geschraubt werden.  



  Diese     Stützteile    47 greifen     in        Isolierkör-          per    49 aus Porzellan, die     U-förmigen        Quer-          schnitt    besitzen und durch die Tragstücke  50 gehalten werden. Die Tragstücke 50 sind       wiederum    an den     Stromschienenstücken    38  festgeschraubt.  



  Durch diese     Tragkonstruktion    ist der  Zellenkörper nach jeder Richtung     hin    gegen  Verschieben gesichert.  



  Der Eisenmantel 46 braucht auch bei be  liebig langen     Zersetzern    nicht besonders  stark ausgeführt zu werden, da er - durch  seine Form allein schon sehr     biegungssteif     - auf der ganzen Länge durch das Druck  gefäss selbst getragen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrolytischer Zersetzer zur Erzeugung von Wasserstoff und Sauerstoff, dadurch gekennzeichnet, dass als Bauelemente für die Zellen gelochte Elektrodenbleche, Diaphrag- :rnen und Rahmen aus Isoliermaterial dienen; indem je zwei Elektrodenbleche verschiedener Polarität, die voneinander unmittelbar durch ein Diaphragma getrennt sind, und je ein all seitig geschlossener Rahmen aus Isoliermate rial derart abwechseln, dass jeder Elektrolyt raum durch einen Rahmen und zwei Elek- trodenbleche gleicher Polarität umschlossen ist.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Zersetzer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl von Gruppen parallel geschalteter Einheiten hintereinander geschaltet ist. 2. Zersetzer nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet; dass die Elektrolyträume an den Enden jeder Elektrodengruppe eine zusätzliche, gasentwickelnde Elektrode aufweisen, die nicht unmittelbar an einem Diaphragma anliegt.
    @. Zersetzer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss. die Dicke der Sauer stoffrahmen geringer ist als die Dicke der Wasserstoffrahmen. :t. Zersetzer nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Sauerstoffrahmen halb so gross bemessen ist als die Dicke der Wasserstoffrahmen.
    5. Zersetzer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Elektrolyt- r Iiume umschliessenden Rahmen aus Iso liermasse Ausnehmungen aufweisen, die beim Zusammenbau der Zellen fortlau fende Kanäle am obern Ende zum Ab führen des Elektrolytgasgemisches, am untern Ende zum Zuführen des Elektro lyten ergeben.
    6. Zersetzer nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet; dass die zusammengebauten Rahmen im obern und untern Rahmenteil, beiderseits der senkrechten Mittelachse angeordnet, je zwei Elektrolyt-Hauptkanäle und je zwei Elelztrolyt-CTruppenkanäle aufwei sen.
    7. Zersetzer nach Patentanspruch und Un teransprüchen 5 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einmündungen der Gruppenkanäle in die E lektrolyträume sich allmählich erweitern, um die Vertei lung des zufliessenden Elektrolyten über den ganzen Raum und die Sammlung des abfliessenden Gemisches zu begün stigen. B. Zersetzer nach Patentanspruch und Un teransprüchen 5, 6 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gruppenkanäle tunlichst in der senkrechten Mittelachse der Rahmen in den Elektrolytraum ein münden.
    9. Zersetzer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den Elektrolyt- raum begrenzende Rahmenwand nach den Mündungen der Zu- und Abfüh- rungskanäle hin abgeschrägt ist, und zwar nach den Abführungskanälen in stärkerem Ausmass. 10. Zersetzer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen umlau fende Nuten aufweist. 11. Zersetzer nach Patentanspruch und Un teranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder der Elektroden in den umlaufenden Nuten des Rahmens ein gelassen sind.
    12. Zersetzer nach Patentanspruch und Un teranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder der Elektroden und der zugehörigen Diaphragmen in den umlau fenden Nuten des Rahmens eingelassen sind. 13. Zersetzer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Stromzuführungs- lappen der Elektroden aus den Rahmen vorstehen. 14. Zersetzer nach Patentanspruch und Un teransprüchen 10 und 13, gekennzeich net durch die Nuten seitlich fortsetzende Ausnehmungen zum Durchtritt der aus den Rahmen vorstehenden Stromzufüh- rungslappen der Elektroden.
    15. Zersetzer nach Patentanspruch und Un teransprüchen 10 und 13, gekennzeichnet durch die Nuten seitlich nach oben fort setzende Ausnehmungen zum Durchtritt der aus den Rahmen vorstehenden Strom zuführungslappen der Elektroden. 16. Zersetzer nach Patentanspruch und Un teransprüchen 10 und 13, gekennzeichnet durch die Nuten seitlich nach unten fort setzende Ausnehmungen zum Durchtritt der aus den Rahmen vorstehenden Strom zuführungslappen der Elektroden.
    17. Zersetzer nach Patentanspruch und Un teranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die aus den Rahmen vorstehenden Stromzuführungslappen der Elektroden mittelst stromleitender Teile verbunden sind. 18. Zersetzer nach Patentanspruch und Un teransprüchen 13 und 17, dadurch ge kennzeichnet, dass die stromleitenden Teile Kupferschienen sind.
    19. Zersetzer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei gleichnamige Elektroden mit einem Rahmen aus Iso lierstoff zu einer festen Baueinheit zu sammengefasst sind. 20. Zersetzer nach Patentanspruch und Un teranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Baueinheiten durch Spannschie nen zusammengehalten werden.
    21. Zersetzer nach Patentanspruch und Un teransprüchen 19 und 20, dadurch ge kennzeichnet, dass die die Baueinheiten zusammenhaltenden Spannschienen in nach aussen offenen Einbuchtungen des Rahmenumrisses mit einem Abstand an geordnet sind, der nur an einzelnen Stel len von stützenden Isolierkörpern über brückt wird. 22. Zersetzer nach Patentanspruch und Un teranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein Tragkörper angeordnet ist, auf dem sich der Zellenkörper an einzelnen Stellen durch die Stromzuführungslap- pen unter Zwischenschaltung isolierender Körper abstützt.
    23. Zersetzer nach Patentanspruch und Un teransprüchen 13 und 17, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Tragkörper an- geordnet ist, auf dem sich der Zellen körper an einzelnen Stellen durch die stromleitenden Teile unter Zwischen schaltung isolierender Körper abstützt. 24. Zersetzer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden senkrecht zur Längsachse des Elektroly- seurs so angeordnet sind, dass zwei Elek troden gleichen Potentials mit dem zu gehörigen Rahmen einen geschlossenen Raum mit unterem Elektrolytzufluss und oberem Elektrolytabfluss bilden.
    25. Zersetzer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden mit Diaphragmen belegt sind. 26. Zersetzer nach Patentanspruch und Un teranspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Diaphragmen aus Asbestpappe bestehen. 27. Zersetzer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Flächen gegenüberstehender Elektroden durch Abstandstücke gegeneinander abgestützt sind, wobei die Abstandstücke aufeinan der folgender Einheiten gegeneinander versetzt angeordnet sind.
    28. Zersetzer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Flächen gegenüberstehender Elektroden durch an mindestens einer Elektrode angeschweisste Abstandstücke gegeneinander abgestützt sind, wobei die Abstandstücke aufeinan der folgender Einheiten gegeneinander versetzt angeordnet sind. 29. Zersetzer nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass sehr dünne Elektro den vorhanden sind und die Stromzufüh- rungsmittel zu diesen Elektroden als Versteifungsgerippe im Elektrolytraum ausgebildet sind.
    30. Zersetzer nach Patentanspruch und Un teranspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromzuführungsmittel Bleche sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0661389A1 (de) * 1993-06-30 1995-07-05 Eltech Systems Corporation Elektrolyseur der Filterpressenbauart
CN120095479A (zh) * 2025-05-07 2025-06-06 铭纳阳智能科技(江苏)股份有限公司 用于汇流排和星点铜排焊接的工装

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EP0661389A1 (de) * 1993-06-30 1995-07-05 Eltech Systems Corporation Elektrolyseur der Filterpressenbauart
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