CH175077A - Verfahren zur Gewinnung von Aluminium. - Google Patents
Verfahren zur Gewinnung von Aluminium.Info
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Description
Verfahren zur Gewinnung von Aluminium. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Gewinnung vor) Aluminium unter Verwen dung einer Aluminiumhalogenverbindung.
Es ist bekannt, über ein Gemisch von Metalloxyd und Kohle, gegebenenfalls Kohlen nronoxyd, reines wasserfreies Halogengas zu leiten) und die sich neben Kohlenmonoxyd bezw. Kohlensäureanhydrid bildenden 141"etall- halogenide zu gewirmen.
Es wurde nun gefunden, dass bei Ein wirkung eines dem zrr gewinnenden Metall entsprechenden Halogenides auf eia) Gemisch von Metalloxyd und Kohle oder Kohlen monoxyd bei erhöhter Temperatur sich eine Halogenverbindung bildet, die bei noch höherer Temperatur in Metall und in das als Ausgangsstoff verwendete Metallhalogenid zerfällt. Dadurch wird die mit dein Oxyd zur Reaktion gebrachte Halogenverbindung zurückgewonnen.
Das im ersten Teil des Umsetzungsvorganges gebildete Kohlenn)ono- xyd oder Kohlensäureanhydrid kann nach der Kondensierung der im zweiten Teile des Umsetzungsvorganges regenerierten Halogen verbindung in bekannter Weise von dieser getrennt werden. Bei vorwiggender Bildung von Kohlensäureanhydrid ist es zweckmässig, eine Trennung durch Kondensation schon vor Eintritt in der) zweiten Teil des Umsetzungs vorganges vorzunehmen.
Das vorliegende Verfahren ermöglicht eine äusserst wirtschaftliche Herstellung von Alu minium.
Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass ein tonerdehaltiger Stoff und ein kohlen stoffhaltiges Reduktionsmittel, z. B. Kohle oder Kohlenmonoxyd, bei erhöhter Temperatur mit einem Aluminiumhalogenid zur Reaktion gebracht werden, worauf die so gebildete Alurniniumhalogenverbindung durch weitere Erhöhung der Temperatur in Aluminium und in das als Ausgangsstoff benutzte Aluminium halogenid zersetzt wird.
Die Herstellung von Aluminium gemäss dem vorliegenden Verfahren kann beispiels weise wie folgt geschehen:
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1. <SEP> a) <SEP> A120.9 <SEP> -f- <SEP> 3C <SEP> -@AICls <SEP> 3A1C1+300
<tb> b) <SEP> 3A1C1-@ <SEP> 2A1+AIC1s (Nach obiger Gleichung entsteht AICI, das durch die neueren Forschungen als vor handen zu gelten hat. P.
Röntgen und H. Borchers, Aachen, haben diesbezüglich mit ihrer Abhandlung in der Zeitschrift "Metallwirtschaft, -Wissenschaft, -Technik" Band 12, Jahrgang 1933, Seite 431, den Nachweis- für Aluminiumsulfür (AIS) er bracht, in welchem Aluminium ebenfalls weniger als dreiwertig ist.) Ein Gemisch von 200 gr calcinierter Ton erde und 100 gr Lampenruss werden in ein Quarzrohr von 400 mm Länge und 30 mm lichter Weite eingefüllt.
Man leitet nun unter Luftabschluss bei einer Temperatur von 450 C durch den Quarzzylinder etwa 30 Minuten lang einen Strom von 1/2 Liter Aluminium- trichloriddarzrpf je Minute; die Aluminium chlorverbindung und Kohlenmonoxyd, die dabei entstehen, werden beim Verlassen des Reaktionsgefässes in einen zweiten Quarz zylinder eingeführt, der auf 75011 C erhitzt ist.
In diesem zweiten Rohr zerfällt die Aluminiumchlorverbindung restlos in Alu- miniumtrichlorid und geschmolzenes elemen tares Aluminium. Das bei der Reaktion ge bildete Kohlenmonoxyd wird von dem mit ihm entweichenden Aluminirrmtrichlorid in bekannter Weise durch Kondensation ge trennt und letzteres in den Prozess zurück geführt.
Das Verfahren kann aber auch in folgen der Weise durchgeführt werden
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2. <SEP> a) <SEP> A120s+3C0+AICls <SEP> <U>-</U><B>></B> <SEP> <U>-</U> <SEP> 3A101+3C02
<tb> b) <SEP> 3A101- <SEP> 2A1 <SEP> '-, <SEP> A1CIs 200 gr calcinierter Tonerde werden in ein Quarzrohr eingefüllt.
Man leitet nun unter Luftabschluss bei einer Temperatur von 450 C durch den Quarzzylinder 30 Minuten lang trockenes, gasförmiges Kohlenmonoxyd und einen Strom von 1/2 Liter AlLiminiumtricblorid- dampf je Minute; die Aluminiumchlorver- bindung und Koblensäureanhydrid, die dabei entstehen, werden nach Verlassen des Re aktionsgefässes durch Kondensation in be kannter Weise voneinander getrennt. Die so geschiedene Alurniniumchlorverbindung wird sodann in einen zweiten Quarzzylinder ein geführt, der auf 750 C erhitzt ist.
In diesem zweiten Rohr zerfällt die Verbindung restlos in Aluminiumtrichlorid und elementares, ge schmolzenes Aluminium. Das entweichende Aluminiuartrichlorid wird in den Prozess zu rückgeführt.
An Stelle des in diesem Beispiel ver wendeten Aluminiumtrichlorids kann auch ein anderes Aluminiumhalogenid Verwendung finden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Gewinnung von Aluminium, dadurch gekennzeichnet, dass ein tonerde- haltiger Stoff und ein kohlenstoffhaltiges Reduktionsmittel bei erhöhter Temperatur mit einem Aluminiumhalogenid zur Reaktion gebracht werden, worauf die so gebildete Alurniniumhalogenverbindung durch weitere Erhöhung der Temperatur in Aluminium und in das als Ausgangsstoff benutzte Aluminium halogenid zersetzt wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Tonerde Verwendung findet. 2.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Reduktionsmittel Kohle verwendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Reduktionsmittel Kohlenmonoxyd verwendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Halogenid Alu- miniumtrichlorid verwendet -wird.
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| CH175077T | 1933-09-18 |
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| CH175077A true CH175077A (de) | 1935-02-15 |
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| CH175077D CH175077A (de) | 1933-09-18 | 1933-09-18 | Verfahren zur Gewinnung von Aluminium. |
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1933
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