CH175081A - Mittel zum Löten von Metallen. - Google Patents
Mittel zum Löten von Metallen.Info
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- CH175081A CH175081A CH175081DA CH175081A CH 175081 A CH175081 A CH 175081A CH 175081D A CH175081D A CH 175081DA CH 175081 A CH175081 A CH 175081A
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K35/00—Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
- B23K35/22—Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by the composition or nature of the material
- B23K35/36—Selection of non-metallic compositions, e.g. coatings or fluxes; Selection of soldering or welding materials, conjoint with selection of non-metallic compositions, both selections being of interest
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Description
Mittel zum L¯ten von Metallen. Beim Löten ist bis jetzt das Lötmittel im allgemeinen im metallischen Zustande der Lötstelle zugeführt und dort zum Schmelzen gebracht worden. Das Lötmittel besteht im allgemeinen aus einem andern Metall bezw. einer andern Legierung als die durch Löten zu vereinigenden Flächen. Die Erfindung betrifft ein neues Mittel, das sich zum Löten von Metallen eignet. Bei Anwendung des erfindungsgemassen Mittels kann man das Lötmetall während des Arbeitsprozesses aus einer eine chemische Verbindung des Metalles und eine chemische Verbindung eines Erdalkalimetalles eventuell zusammen mit andern Bestandteilen ent- haltenden Mischung dadurch freimachen da. man es entweder mit dem Grundmetall oder mit einem zu diesem Zwecke der Mi schung besonders zugesetzten Metall zur Umsetzung bringt. Die genannte chemische Verbindung des Metalles kann sich mit dem Glrundmetall derart umsetzen, daB der metalliehe Bestandteil in geschmolzenem Zustande freigemacht wird, was durch. Wärmezufuhr oder ganz oder teilweise durch bei der Um setzung freigemachte Reaktionswärme er reicht werden kann. Durch die Umsetzung wird eine frische Fläche an dem Grund metall erhalten, an welcher Fläche eine leichte und vollständige Vereinigung mit der durch die Umsetzung gebildeten Schmelze von Lötmetall stattfindet. Dabei können verschiedene FluBsalze mit der Aufgabe, den 'Sahmelzpunkt der Salzsohmelze herabzusetzen oder Metalloxyde von den Flächen zu lösen, oder bei der Umsetzung gebildete Oxyde oder Salze zu losen, zur Verwendung kommen. Das Mittel gemäss der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daB es mindestens eine Verbindung eines Metalles, das durch Umsetzung dieser Verbindung mit einem andern Metall freigemacht werden kann, und als FluBmittel mindestens eine Verbindung eines Erdalkalimetalles enthält. Dadurch, daB in der Mischung stets eine Verbindung eines Erdalkalimetalles enthalten ist, wird dieselbe leichtflüssiger, aber gleichzeitig schwerflüchtiger, was von Bedeutung ist zur Beibehaltung einer Schicht der fraglichen Mi schung an der MotallflÏche. Die genannten chemischen Verbindungen können auch mit Metallen in Pulverform gemischt werden. Dadurch kann eine intensivere Umsetzung erhalten werden oder eine Umsetzung überhaupt in solchen FÏllen zustande kommen, wo die genannten chemischen Verbindungen mit dem Grundmetall als sol chem nicht reagieren. Durch das neue Mittel kann erreicht werden, dans dans Anhaften zwischen dem Grund- metall und dem Lotmetall besonders wirksam wird und dass beim Löten die Quantität des Bindemittels sehr niedrig gehalten werden) kann, ein Umstand, der von sehr günstiger Einwirkung ist, besonders bezüglich der Korrosionsbeständigkeit der Naht. Beim L¯ten von Aluminium wird man zweckmässig dafür Sorge tragen, da¯ in dem Mittel Salze von Cadmium und Zink in solchem Gewichtsverhältnis vorhanden sind, dass die durch Umsetzung mit einem andern Me tall erhältliche Metallschmelze Cadmium und Zink in dem ungefähren Verhältnis von 1 : 3 aufweist. Es kann auch zweckmässig sein, dafür Sorge zu tragen, da¯ in dem Mittel Salze von Cadmium und Zinn in solchem Gewichtsver- hältnis vorhanden sind, dass die durch Umsetzung mit einem andern Metall erhÏltliche @ Metallschmelze 10 bis30% Cadmium und 70 bis 90% Zinn aufweist. Beim Loten von Aluminium verfährt man zweckmässig derart, dass ein Flussmittel bestchend aus. KCl + NaCl + CaCl2 + CaF2 gemischt mit Cadmiumchlorid an die zu lotenden Stellen aufgebracht wird und da, diese Stellen unter Erhitzung gegeneinander gedrüekt werden. Nachdem das FluBmittel ge schmolzen worden ist, reagiert das Cadmium- chlorid mit Aluminium und das entstandene geschmolzene Cadmiummetall bewirkt ein L¯ten. Statt Cadmiumchlorid können auch andere Metallchloride bezw. Oxyde oder Mi- schungen von solchen, die sich mit dem @ln- minium umsetzen, verwendet werden. Die Zusammensetzung des Flussmittels kann variiert werden, beispielsweise so. dass es aus Calciuanchlorid und einem Alkali- fluorid besteht, oder so, da¯ darin nebst Cal ciumfluorid nur ein oder mehrere Erdalkalichloride oder nur ein oder mehrere Alkalichloride enthalten sind. Die Verwendung der Erfindung ist na türlich nicht, auf die oben angegebenen Beispiele beschrankt, sondern kann in allen sol chen Fallen erfolgen, wo eine chemische Umsetzung zwischen dem Grundmetall und einer chemischen Verbindung des Bindemetalles stattfinden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Mittel zum Loten von Metallen, dadurch gekennzeichnet, daB es mindestens eine Verbindung eines Metalles, das durch Umsetzung dieser Verbindung mit einem andern Metall freigemacht werden kann, und als Flussmittel mindestens eine Verbindung eines Erdalkali- metalles enthält.UNTERANSPRÜOHE : 1. Mittel nach Patentanspruch, dadurch ge gekennzeichnet, dass es ein Fluorid enthält.2. Mittel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, daB es auch Metall in fein- verteilter Form enthält.3. Mittel nach Patentanspruch zum Löten von Aluminium und dessen Legierungen, da durch gekennzeichnet, dass es Salze von Cadmium und Zink in solchem Gewichts verhältnis enthält, daBr die durch Um setzung mit einem andern Metall erhält liche Metallschmelze Cadmium und Zink in dem ungefähren Verhältnis 1 : 3 auf weist.4. Mittel nach Patentanspruch zum L¯ten von Aluminium, dadurch gekennzeichnet. da-B, es aus Cadmiumchlorid und Calcium fluorid und mindestens einem Erdalkali- chlorid besteht.5. Mittel nach Patentanspruch zum L¯ten von Aluminium, dadureh gekennzeichnet, da¯ es aus Cadmiumchlorid und Calcium fluorid und mindestens einem Alkali chlorid besteht.6. Mittel nach Patentanspruch, dadureh ge kennzeiobnet, dass es Salze von Cadmium und Zinn in solchem Gewichtsverhältnis enthalt, dass die durch Umsetzung mit einem andern Metall erhältliche Metall- schmelze 10 bis 30% Cadmium und 70 bis 90 % Zinn aufweist.7. Mittel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, daB es Cadmiumchlorid und neben einer Erdalkaliverbindung noch ein Alkalifluorid enthÏlt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH175081T | 1933-11-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH175081A true CH175081A (de) | 1935-02-15 |
Family
ID=4425969
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH175081D CH175081A (de) | 1933-11-06 | 1933-11-06 | Mittel zum Löten von Metallen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH175081A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE946405C (de) * | 1954-06-26 | 1956-08-02 | Leichtmetallwerk Rackwitz Veb | Mittel zum Hartloeten von Aluminium, Aluminiumlegierungen, Stahl und Buntmetallen inbeliebiger Wahl |
-
1933
- 1933-11-06 CH CH175081D patent/CH175081A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE946405C (de) * | 1954-06-26 | 1956-08-02 | Leichtmetallwerk Rackwitz Veb | Mittel zum Hartloeten von Aluminium, Aluminiumlegierungen, Stahl und Buntmetallen inbeliebiger Wahl |
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