CH175096A - Verfahren zur Vorbehandlung von glatten, mit einem Schutzüberzug zu versehenden Gussstücken, insbesondere von Schleudergussrohren, die in Kokillen hergestellt werden. - Google Patents

Verfahren zur Vorbehandlung von glatten, mit einem Schutzüberzug zu versehenden Gussstücken, insbesondere von Schleudergussrohren, die in Kokillen hergestellt werden.

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CH175096A
CH175096A CH175096DA CH175096A CH 175096 A CH175096 A CH 175096A CH 175096D A CH175096D A CH 175096DA CH 175096 A CH175096 A CH 175096A
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Gonschewski Helmuth
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  Verfahren zur     Vorbehandlung    von glatten, mit einem Schutzüberzug zu versehenden       Gussstücken,    insbesondere von     Schleudergussrohren,    die in Kokillen hergestellt werden.    Gegenstand der Erfindung ist ein Ver  fahren zur     Vorbehandlung    von glatten, mit  einem     Schutzüberzug,    beispielsweise mit  einem     Farb-    oder Teeranstrich zu     versehen-          den        Gussstücken,    insbesondere von     Schleuder-          gussrohren,    die in Kokillen hergestellt wer  den.  



  In Kokillen hergestellte     Gussstücke,    ins  besondere     Schleudergussrohre,    haben eine       glatte,    metallisch reine     Oberfläche,    auf der       Farb-    und Teeranstriche oder sonstige  Schutzüberzüge nicht ohne weiteres innig  haften.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein Ver  fahren, bei dem die     Vorteile    des     Kokillen-.     Busses mit den Oberflächeneigenschaften der  in Sandformen     hergestellten        Gussstücke    da  durch vereinigt werden, dass auf die in Ko  killen hergestellten     glatten        Gussstücke    vor       Aufbringung    des Schutzüberzuges     ein    der       Sandgusshaut    ähnlicher fester Überzug aus    ,solchem Material, das mit der     heissen        Guss-          stückoberfläche    zusammenschmilzt, aufge  bracht und aufgebrannt wird.

    



       Als        geeignete        Materialien    für diesen       Zwischenüberzug    haben sich     im.    praktischen  Betrieb ergeben: Gesteinsstaub, Zement oder  ein     gepulvertes    Vorprodukt desselben,     Gie-          ssereischwärze,    Kieselpulver oder ähnliche  Stoffe oder     Mischungen    derselben, die mit  der heissen     Gussstückoberfläche    zusammen  schmelzen.  



  Mit besonderem Vorteil werden diese  Überzüge während des     Gusses    in der Kokille  auf die     Gusskörper    aufgebracht, und zwar  kann dies entweder dadurch geschehen, dass  das     Überzugsmaterial    vor Beginn des Gie  ssens in die zum Beispiel bei     Schleuderguss     rotierende Kokille gebracht     wird,    wo es  durch die Fliehkraft festgehalten wird, oder  es kann während des Giessens selbst durch  einen Verteiler auf die     Formwand    der ro  tierenden Kokille aufgebracht werden.

      
EMI0002.0001     
  
    Es <SEP> ist <SEP> aber <SEP> auch <SEP> möglich, <SEP> dieses <SEP> Über  <U>LL <SEP> _ts,nh <SEP> hean <SEP> rletem <SEP> C-ria <SEP> ss <SEP> dnreh</U>
<tb>  angesaugt <SEP> wird.
<tb>  Oberhalb <SEP> des <SEP> Wasserstrahlapparates <SEP> 6
<tb>  mündet <SEP> in <SEP> die <SEP> Saugleitung <SEP> 5 <SEP> eine <SEP> Zweigan  saugeleitung <SEP> 9, <SEP> die <SEP> über <SEP> ein <SEP> Saugventil <SEP> 10
<tb>  mit <SEP> einem <SEP> zweiten <SEP> Saugkopf <SEP> 11 <SEP> verbunden
<tb>  j<U>st_ <SEP> dar <SEP> höher <SEP> liegt <SEP> als <SEP> der <SEP> #3<B>anQ'1Znuf</B> <SEP> R <SEP> dac</U>       von     Schleudergussrohren    durch den Glühofen,

         weil    hier mit genau     abgepassten    Tempera  turen gearbeitet werden     kann    oder auch un  mittelbar nach dem Austritt der Rohre aus  dem Glühofen, wo ebenfalls eine für die       Sinterung    erforderliche konstante Tempera  tur herrscht.     Schliesslich    wäre noch die An  wendung besonderer Ofen für den Prozess  möglich.

   Die     Auftragung    im oder hinter dem  Glühofen ist deshalb besonders vorteilhaft,  weil die Natur des     Überzugsmaterials    jeder  Temperaturzone des     Glühofens    durch ent  sprechende Auswahl, bei sehr hoher Tem  peratur, zum Beispiel     reiner    Kieselstaub, bei  niedrigeren Temperaturen Beimischung von       Flussmitteln    wie     Flussspat,    Borax,     Borsäure     oder ähnlichen Stoffen, angepasst werden       kann.     



  Versuche haben ergeben, dass solche in  einem gesonderten     Verfahren    aufgetragenen  Überzüge aus mit der heissen     Gussstückober-          fläche    zusammenschmelzendem Material noch  eine grössere Saugfähigkeit besitzen als die  natürliche     Gusshaut    von     Sandgussstücken.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Vorbehandlung von in Ko killen hergestellten glatten, mit einem Schutzüberzug zu versehenden Gussstücken, insbesondere von Schleudergussrohren, da durch gekennzeichnet, dass vor der Auf bringung des Schutzüberzuges auf das Guss- stück ein Überzug aus solchem Material, das mit der heissen Gussstückoberfläche zu sammenschmilzt, auf die Gussstücke gebracht und aufgebrannt wird.
    EMI0002.0029 UNTERANSPRtJCHE: <tb> <U>1 <SEP> Vprfi.hrpn <SEP> naph</U> <SEP> _P<U>n.t</U>ant.n.ne"r"nh <SEP> rla.r7"rrli <tb> den <SEP> Saugraum <SEP> 15 <SEP> durch <SEP> ein <SEP> ringförmiges <tb> Saugventil <SEP> 17 <SEP> abschliessbar <SEP> ist. <SEP> Die <SEP> Wir kungsweise <SEP> dieser <SEP> Ausführungsform <SEP> unter scheidet <SEP> sich <SEP> von <SEP> der <SEP> Ausführungsform <tb> nach <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> nur <SEP> dadurch, <SEP> dass <SEP> hier <SEP> bei <SEP> nie <U>rIriG'nr <SEP> 9a"ah:;
    ho <SEP> Cl" <SEP> # <SEP> h <SEP> 1' <SEP> 7</U> stellung von Schleudergussstücken, da durch gekennzeichnet, dass die mit der heissen Gussstückoberfläche zusammen schmelzende Material vor dem Giessen in die rotierende Kokille gebracht wird. 3. Verfahren nach Unteranspruch 1 zur Her stellung von Schleudergussstücken, da durch gekennzeichnet, dass das mit der heissen Gussstückoberfläche zusammen schmelzende Material während des Gie ssens durch einen Verteiler auf die Form wand der rotierenden Kokille aufgebracht wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch zur Her stellung von Schleudergussrohren, da durch gekennzeichnet, dass das mit ,der heissen Gussstückoberfläche zusammen schmelzende Material auf die gegossenen Rohre aufgebracht wird. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragung des mit der heissen Gussstückoberfläche zu- sammenschmelzenden Materials in einem Ofen erfolgt.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragung .des mit der heissen Gussstückoberfläche zu sammenschmelzenden Materials in einem Glühofen erfolgt. Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das mit der heissen Gussstückoberfläche zusammenschmelzende Material durch Beimischung von Fluss- mitteln der verschiedenen Temperaturen des Ofens angepasst wird.
CH175096D 1933-04-18 1934-04-07 Verfahren zur Vorbehandlung von glatten, mit einem Schutzüberzug zu versehenden Gussstücken, insbesondere von Schleudergussrohren, die in Kokillen hergestellt werden. CH175096A (de)

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