CH175102A - Schmiervorrichtung für Druckfluidumleitungen. - Google Patents

Schmiervorrichtung für Druckfluidumleitungen.

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CH175102A
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CH
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oil
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oil chamber
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C C Wakefield Company Limited
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C C Wakefield & Company Limite
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Description


  Schmiervorrichtung für     Druckfluidumleitungen.       Vorliegende Erfindung betrifft eine  Schmiervorrichtung für     Druckfluidumlei-          tungen,    wie sie z. B. bei pneumatischen  Werkzeugen, wie     Druckluft-Bohrhämmern     und dergleichen vorhanden sind. Zur  Schmierung der innern Organe eines solchen       Druckluftwerkzeuges    ist es erwünscht, das  Schmieröl in den zum Werkzeug gehenden  Druckluftstrom einzuführen und diesem  Zweck dient der Erfindungsgegenstand.  



  Das Neue bei der Schmiervorrichtung  gemäss der Erfindung besteht nun darin, dass  dieselbe ein Ventilgehäuse besitzt, das die an  sein eines Ende angeschlossene     Ölkammer     mit der an sein entgegengesetztes Ende an  geschlossenen     Druckfluidumleitung    verbin  det und einen mit einem Ventilsitz zusam  menwirkenden Ventilkörper aufweist, wel  cher so ausgebildet und angeordnet ist, dass  bei Unterbrechung der     Fluidumzufuhr    zur       Druckfluidumleitung    der Ventilkörper auf  seinen Sitz lediglich durch den in der Öl  kammer herrschenden Druck gepresst wird,    welcher auf die gegen die     Schmierölkammer     hin gerichtete Fläche des Ventilkörpers ein  wirkt.

       Zweckmässigerweise    ist der Ventil  körper so gestaltet, dass er den     Querschnitt     des Ventilgehäuses ausfüllt.  



  Dank dieser Ausbildung wird bei Unter  brechung der     Druckfluidumzufuhr    zur     Flui-          dumleitung    das in der Ölkammer eingeschlos  sene Druckfluidum das Ventil     schliessen,    so  dass ein Ausrinnen von Öl in die Fluidum  leitung während der Betriebspausen der be  treffenden Maschine oder des Werkzeuges  verhindert wird.  



  Zweckmässig wird die Austrittsöffnung  des Schmieröls aus der Ölkammer in das  Ventilgehäuse mittelst     eines    in das Ventilge  häuse eingesetzten Pfropfens aus porösem  oder     aufsaugfähigem    Material abgeschlos  sen, und zwar kann dieser Pfropfen selbst  den Ventilkörper bilden oder mit dem Ven  tilkörper verbunden sein, so dass sich Pfrop  fen und Ventilkörper miteinander bewegen.

        Ein     Ausführungsbeispiel    des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt,  und zwar zeigt:       Fig.    1     einen        senkrechten        Längsschnitt     durch die     Schmiervorrichtung    für eine       Druckluftleitung    längs der     Durchgangsase     des Luftweges, und       Fig.    2 zeigt eine Stirnansicht der Vor  richtung in Richtung der Pfeile in     Fig.    1  gesehen sowie einen Teilschnitt nach Linie  2-2 in     Fig.    1.  



  In beiden Figuren sind die gleichen Teile  durch gleiche Überweisungszeichen bezeich  net.  



  Die     Schmiervorrichtung    weist ein Ge  häuse von im wesentlichen rohrartiger Form  auf mit einer innern Wandung 10 und einer  äussern     Wandung    11, welche beide zylind  risch sind und den Luftweg     gleichachsig     umgeben.

   Die innere Wandung 10 bildet  einen     rohrförmigen    Luftweg, der     einen    Teil  der     Luftleitung    bildet, durch welche die  Druckluft     dein    Werkzeug zugeführt     wird.     An beiden Enden sind Gewindebohrungen 12  vorgesehen, in welche die     Druckluftleitung     eingeschraubt     wird.    Der eine Leitungsab  schnitt führt von der     Druckluftquelle    zum       einen    Gewindeteil 12 und der andere     Lei-          tungsabschnitt    vom andern     Gewindeteil    12  zum Werkzeug.  



       Zwischen    der     innern        Wandung    10 und  der äussern Wandung 13 liegt die Ölkammer  7.3. Die innere Wandung 10 hat zwei ein  ander gegenüberliegende Öffnungen 14, von       welchen    jede mit     Gewinde    zum Einschrau  ben eines als     Pfropfenhülse    ausgebildeten  Ventilgehäuses 15 versehen ist. Die äussere  Wandung 11 hat zwei gleichachsig mit den       Öffnungen    14 angeordnete     @    grössere Öffnun  gen 16, welche durch eingeschraubte Stopfen  17 abgeschlossen sind.

   Eine der Öffnungen  16, und zwar     zweckmässigerweise    die obere  dient als Füllöffnung zum Einfüllen des Öls  in die     Ölkammer.    Durch Abnehmen der       Stopfen    17 werden die     Pfropfenhülsen    15 zu  gänglich und können durch die Öffnungen  16     hindurch    eingesetzt oder herausgenommen  werden.

      Jede     Pfropfenhülse    15 besteht aus einem  rohrförmigen Metallteil, in dessen in den  Luftweg hineinragendes Ende     ein    Nippel 18  eingeschraubt     ist.    Die Bohrung 23 im Nippel  ist so bemessen, dass sie in der     Zeiteinheit     0  eine bestimmte Menge Schmieröl in den  Luftweg eintreten lässt. Am innern Ende  hat der Nippel ein abgesetztes Stück 19, des  sen     Endfläche    als Ventilsitz dient und hinter  dem Nippel sitzt, in der     Pfropfenhülse    ein       kolbenförmiger    Pfropfen 20 aus aufsauge  fähigem Material, welcher mit einer End  scheibe 21 aus Leder versehen ist.

   Jeder die  ser Pfropfen 20, 21 bildet einen Ventilkörper,  dessen Lederscheibe beim Aufsitzen auf den  Ventilsitz des zugehörigen Nippels die Boh  rung desselben abschliesst.  



  Die Lederscheibe 21 jedes Pfropfens hat  einen kleineren Durchmesser als das Saug  material des Pfropfens; der Pfropfen kann  sich in der     Pfröpfenhülse        in        achsialer    Rich  tung bewegen. Das dem Nippelende gegen  über liegende Ende jeder     Pfropfenhülse    hat  eine Öffnung 22, durch welche das Öl aus  der     Ölkammer    eintreten kann. Der Nippel  ist wie bereits erwähnt in das Ende der       Pfropfenhülse    eingeschraubt und wenn der  selbe herausgenommen wird, kann der  Pfropfen in seine richtige Lage durch das  Ende eingeführt werden, in welches der Nip  pel eingeschraubt wird.  



       Gegegebenenfalls    kann auch eine     nicht     gezeichnete Druckfeder     zwischen    dem Pfrop  fen und der durch die     Vereinigung    des ab  gesetzten Stückes 19     mit    dem     Nippelkörper     18 gebildeten     Schulter    eingelegt werden, um  das Abheben des Pfropfens vom Ventilsitz  zu unterstützen, wenn der Luftdruck     in    der       Luftleitung        annähernd    gleich gross wie je  ner in der Ölkammer ist.  



  Wenn im Betrieb die Druckluft durch  den Luftweg, d. h. den innern Durchgang der  Schmiervorrichtung zwischen den Gewinde  enden 12     hindurchtritt,    strömt dieselbe eben  falls durch die Öffnungen     in    den Nippeln,  um die Pfropfen von ihren Sitzen abzuheben  und die     Nippelbohrungen    23 freizugeben.  Da der Durchmesser jeder Lederscheibe 21      kleiner ist als jener des Pfropfens 20, kann  die Luft durch den porösen Pfropfen und die  Öffnungen ?\? hindurch in die Ölkammer  eintreten und in dieser Weise wird kurze  Zeit nach dem Einlass der Druckluft in die  Luftleitung der Druck in der Ölkammer  gleich gross sein wie jener in der Luftleitung.

    Infolge der hin- und hergehenden Bewegung  des Bohrhammers oder eines ähnlichen     Werk-          zeuges    werden in der Luftleitung     Pulsatio-          nen    entstehen und diese     Pulsationen    bewir  ken einen Ausfluss von kleinen Mengen Öl  aus den     Aufsaugepfropfen    20 durch die  Nippel hindurch. Auf diese Weise nimmt  die Druckluft bei ihrem Durchgang durch  die Vorrichtung etwas Schmieröl auf und  diese Ölmenge kann durch entsprechende  Bemessung der Bohrung in den Nippeln nach  Bedarf. eingestellt werden. Die     Druckluf    t  geht dann mit der auf diese Weise zuge  setzten     Ölbeimengung    zu dem zu betreiben  den Werkzeug.  



       )renn    nun die Luftzufuhr in der Druck  luftleitung unterbrochen wird, fällt der  Druck darin sofort ab und wird beträcht  lich unter die Höhe des zu dieser Zeit in  der Ölkammer herrschenden     Druckes    sin  ken. Infolgedessen werden die Pfropfen durch  den auf sie einwirkenden Druck in den       Pfropfenhülsen    nach einwärts getrieben, so  dass ihre Ventilscheiben 21 auf die Sitze  gedrückt werden, wodurch alles weitere  Übertreten von Öl in die Luftleitung ver  hütet wird.  



  Auf diese Weise verhindern die durch  die Pfropfen gebildeten Ventile das Aus  treten von Öl aus der     Ölkammer    in die Luft  leitung während der     Betriebspausen,    und so  bald das Werkzeug wieder in Betrieb ge  nommen wird, findet wieder ein Austritt  von<B>01</B> in die     Druckluftleitung    statt.  



  Bei den bisherigen Schmiervorrichtungen  bestand allgemein der Nachteil, dass wäh  rend der Betriebspausen<B>01</B> in die Druckluft  leitung auslief, und wenn der Betrieb wieder  aufgenommen wurde, wurden mit dem ersten       Luftstoss    grosse Ölmengen mit in das Werk  zeug hineingerissen, woraus sich eine über-    mässige Schmierung und eine     Ölverschwen-          dung    ergab. Diese Ölverschwendung ist  nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen un  zulässig, sondern auch weil die Ölkammer  rascher als unbedingt nötig geleert wird, so  dass dieselbe öfter wieder gefüllt werden  muss, als bei der beschriebenen Schmiervor  richtung.

   Durch Verhinderung des     Ausrin-          nens    von Öl in die Luftleitung während der  Betriebspausen wird diese Ölvergeudung  verhütet und eine einzige Füllung der       Schmiervorrichtung    wird für eine längere  Zeitdauer ausreichen als wenn keinerlei Mass  nahmen getroffen sind, um dieses Ausfliessen  von<B>01</B> zu verhindern.  



  Anstatt des beschriebenen Ventils kann  auch ein metallisches Ventil vorgesehen sein  und der Ventilkörper könnte auch vom Pfrop  fen vollständig getrennt sein, wobei zweck  mässig eine Feder vorgesehen wäre, um den  ersteren von     sseinem    Sitz abzuheben,     wenn     der Pfropfen nach auswärts bewegt wird.  Aber auch in diesem Falle wäre der Pfrop  fen das Mittel, durch welches das Ventil ge  schlossen wird, wenn die Luftzufuhr in der  Luftleitung unterbrochen wird.  



  Ausserdem ist die Verwendung eines       Pfropfens    an und für sich oder eines solchen  aus     aufsaugfähigem    Material nicht unbe  dingt erforderlich.  



  An Stelle der in der     Beschreibung    er  wäluzten Druckluft könnte für das Anwen  dungsgebiet der Vorrichtung auch ein an  deres     Druckfludium,    z. B. Dampf oder ein  Gas in Betracht kommen.  



  An Stelle der einzigen Öffnung 22  könnte jede     Pfropfenhülse    auch mit meh  reren Öffnungen versehen sein.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Schmiervorrichtung für DrucUluidum- leitungen, gekennzeichnet durch ein Ventil gehäuse, das die an sein eines Endes ange schlossene Ölkammer mit der an sein ent gegengesetztes Ende angeschlossenen Druck fluidum.leitung verbindet und einen mit einem Ventilsitz zusammen"irkenden Ven tilkörper aufweist, welcher so ausgebildet und angeordnet ist, dass bei. Unterbrechung der Fluidumzufuhr zur Druckfluidumleitung der Ventilkörper auf seinen Sitz lediglich durch den in der Ölkammer herrschenden Druck gepresst wird,
    welcher auf die gegen die Schmierölkammer hin gerichtete Fläche des Ventilkörpers einwirkt. UNTERANSPRüCHE 1. Schmiervorrichtung gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper so gestaltet ist, dass er den Querschnitt des Ventilgehäuses ausfüllt.
    2. Schmiervorrichtung gemäss Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet; dass im Ventilgehäuse ein Pfropfen aus porösem Material, wel cher mit dem Ventilkörper für die Regu- lierung des Ölablaufes aus der Ölkam- mer in die Luftleitung verbunden ist. vorgesehen ist. 3. Schmiervorrichtung gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Pfrop fen mit einer den Ventilkörper bilden den Scheibe aus ölundurchlässigem Ma terial versehen ist.
    4. Schmiervorrichtung gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen I. und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das den Pfropfen nebst dem Ventilkörper ent- haltende, als Hülse ausgebildete Ventil gehäuse Herausnehmbar in die Wandung der Schmiervorrichtung eingesetzt ist, wobei das in den Druckfluidumweg der Vorrichtung hineinragende Ende des Ventilgehäuses mittelst eines eine Boh rung aufweisenden Nippels abgeschlos sen ist, während das Ventilgehäuse an dem dem Nippel gegenüberliegenden Ende durch eine Bohrung mit der Öl- kammer der Schmiervorrichtung in Ver bindung steht.
    5. Schmiervorrichtung gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass die Öffnung für den Eintritt des Öls in die Pfropfen hülse so angeordnet ist, dass das Öl erst durch den Pfropfen hindurchtrèten muss, bevor es den Nippel erreicht. 6. Schmiervorrichtung gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Pfrop- fenhülse mit den darin befindlichen Or ganen ein einheitliches Ganzes bildet, welches nach Bedarf aus der Wandung der Schmiervorrichtung herausgeschraubt und wieder eingesetzt werden kann.
CH175102D 1933-04-07 1934-03-24 Schmiervorrichtung für Druckfluidumleitungen. CH175102A (de)

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