CH175422A - Mit einem den Reibungswiderstand erhöhenden Belag versehene Trommel. - Google Patents

Mit einem den Reibungswiderstand erhöhenden Belag versehene Trommel.

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CH175422A
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Schuetz Arthur
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Schuetz Arthur
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H55/00Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
    • F16H55/32Friction members
    • F16H55/36Pulleys
    • F16H55/38Means or measures for increasing adhesion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description


  Mit einem den     Reibungswiderstand    erhöhenden Belag versehene Trommel.         Gegenstand    der Erfindung ist eine Trom  mel (zum Beispiel Riemenscheibe, Seilscheibe,  Bremsscheibe und dergleichen) mit einem den  Reibungswiderstand erhöhenden Belag.  Solche Beläge etwa aus einem Material von  hohem Reibungswert (zum Beispiel Gummi,  Leder, Textilmaterial oder dergleichen) auf  einer Riemenscheibe haben den Zweck, die  Übertragungsfähigkeit des Riementriebes zu  steigern. Veraltete Seil- oder Keilriemen  triebe können durch Anwendung solcher Be  läge in Riementriebe mit erhöhter Leistung  umgewandelt werden. Ein solcher Belag muss  mit grosser Spannung auf den Scheiben auf  gebracht werden, um den im Betrieb auftre  tenden Belastungen standzuhalten, da sonst  Stauchungen und Brüche des Belages auf  treten.  



  Erfindungsgemäss wird der Belag auf  einer Unterlage angeordnet, unter deren Ver  mittlung der Belag mit der Trommel durch  mindestens ein Spannglied verspannt ist.    Insbesondere vorteilhaft ist eine solche  Unterlage für Beläge, die aus mehreren bezw.  vielen Teilen (zum Beispiel Querstreifen,  Schrägstreifen, Längsstreifenteilen usf.) zu  sammengesetzt sind, die unter Vermittlung  der Unterlage miteinander verbunden wer  den können.  



  Zweckmässig ist eine Ausführungsform,  bei welcher der Belag auf einer zu einem  Ring geschlossenen Unterlage aus Metall auf  gebracht ist.  



  Als Spannglieder können zum Beispiel  eine oder mehrere geile, zweckmässig ein oder  mehrere Bänder in Keilform dienen, durch  welche der aufgebrachte Belag die erforder  liche Spannung und ohne weitere     Befesti-          gungsmittel    einen festen .Sitz auf der Trom  mel erhalten kann. Diese Zwischenglieder,  die einen bleibenden     Bestandteil    des Belages  bilden können, können in der eingetriebenen  Stellung gesichert werden, zum Beispiel      durch Kerben, Nieten, Löten,     Schweissen    und  dergleichen.  



       Eine    solche Aufbringung von Belägen  auf Trommeln hat den Vorteil, dass Beläge  in kurzer     Zeit    und in einfacher Weise auf  Trommeln aufgebracht werden können und  dass der aufzuspannende Belag nicht mit so  grosser Genauigkeit vorzupassen ist wie etwa  bei einem Aufpressen oder bei einem Warm  aufziehen.  



  So kann man zum Beispiel einen Gummi  belag auf einen Metallring aufvulkanisieren  oder     einen    Lederbelag auf einen Metallring  aufnieten usf. und diesen Metallring unter  Vermittlung von     Spanngliedern    auf der       Trommel        aufspannen.     



  In der Zeichnung sind in den Fig. 1 und 2       schematisch    zwei Ausführungsbeispiele eines  aus einzelnen Teilen, zum Beispiel aus  Längsstreifen bestehenden     Belages    für Rie  menscheiben im     Querschnitt    gezeigt, derart,  dass die Berührungsflächen eines auf die  Trommel aufgesetzten     Riemens    mit letzterer  durch diese Teile verringert wird, wogegen  in den Fig. 3 bis 8 mehrere Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes veran  schaulicht sind, in welchen der Belag nach  Fig. 1 oder 2 ausgebildet sein kann.  



  Der Belag besteht zum     Beispiel    aus       Lederstreifen.    1 oder irgend einem Material  zweckmässig mit höherem     Reibungswert    als  der Riemen, .die entweder ungeteilt über den  ganzen Umfang durchlaufen, oder aus ein  zelnen Streifenteilen     zusammengesetzt    sind,  .die entweder ohne Zwischenraum oder mit  Zwischenraum aufeinanderfolgen.  



  Die Streifen 1 bezw. die Streifenteile sind  auf einer Unterlage 2 aus einem Metallband,  zweckmässig auf einem dünnen Stahlband an  gebracht, mit welchem sie zum Beispiel durch  Nieten mit     versenkten    Köpfen vereinigt sind,  wobei die Befestigungsmittel in solcher Zahl  und in solchem Abstand voneinander ange  ordnet sind, dass, die auf den Belag durch  den Riemen ausgeübten     Schub-    und Zug  kräfte aufgenommen und unschädlich ge  macht werden.    Die     Unterlage    2 kann gegebenenfalls von  grösserer Breite sein als der mit ihr verbun  dene Belag (Fig. 1) und gegebenenfalls kann  für alle oder mehrere Belagstreifen eine     ge-          meinsame    Unterlage 2 verwendet werden  (Fig. 2).  



  Die Verbindung des zum Beispiel aus  einem mit Gummi, Leder oder dergleichen  vereinigten Metallring bestehenden Belagrin  ges 6 mit dem Riemenscheibenkranz 5 er  folgt bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3  und 4     mittelst    Bänder 7 von keilförmigem  Querschnitt, :die zwischen Scheibe 5 und Be  lagring 6 zum Beispiel mittelst eines Ham  mers 8 und eines Setzstückes 9 eingetrieben  sind.  



  Es     ist        zweckmässig,    den     aufzuspannenden     Ring 6 in einer solchen Länge zu schliessen,  dass er leicht und .ohne Zwang gegebenen  falls mit einem kleinen Spielraum von Hand  auf die Mantelfläche des Drehkörpers aufge  schoben werden kann. Nach     Eintreiben    der  Keile übt der Ring durch die erzielte Span  nung eine solche Pressung auf die Keilringe  und damit auf die Scheibe aus, dass eine Ver  schiebung oder Verdrehung :des Ringes auf  der Scheibe verhindert ist.  



  Hat der Belagring 6 im ungespannten Zu  stand die Länge L und einen Innendurch  messer, .der gleich dem Aussendurchmesser  der Scheibe 5 ist, so erfährt er     @dureli    Ein  treiben des Keilbandes 7 bis zur Höhe     l2    eine  Dehnung gleich dem Betrag 2     n    h. Durch  die Tiefe, bis zu welcher der Keil eingetrie  ben wird oder durch die Wahl eines andern  Keilwinkels kann die     Spannung    im Belag  ring in. jeder gewünschten Grösse gehalten  werden. Dabei     kann,der    Winkel des keilför  migen     ,Spanngliedes    so klein gehalten wer  den, dass Selbstsperrung eintritt.  



  Bei dem     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    5  hat der     Belagring    6     (Unterlagsring    mit Be  lag) einen keilförmigen     Querschnitt,    wodurch  das Eintreiben des Spanngliedes 7 (Keil,  Keilband oder dergleichen)     erleichtert    ist.  



  In     Fig.    6 ist eine aus zwei Ringen 6 be  stehende     Unterlage    mit Belag gezeigt, wobei  die beiden Ringe     ein        Spannglied    7' gemein-      sam haben, das einen doppelkeilförmigen  Querschnitt hat.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 7  ist der Belagring 6 unter Vermittlung von  Spanngliedern 7 auf einem Hilfsring 10 mit  keilförmigen Kanten aufgespannt. Durch  diese Anordnung wird erreicht, dass der Be  lagring 6 auf der parallel zur Mantelfläche  liegenden Fläche des Keilbandes aufliegt, im  Gegensatz zu den Ausführungen nach Fig. 3  bis 5, wo der Belagring an den schräg liegen  den Flächen des Keilbandes anliegt. Auch  hier kann das Keilband in Doppelkeilform  zum gleichzeitigen     Spannen    zweier Ringe  ausgebildet sein.  



  In Fig. 8 haben .die Belagringe 6 beider  seits abgeschrägte Flächen, um das Einfüh  ren und Eindringen der Keile 7 und 7' zu       erleichtern.    Durch die Verstärkung in der  Mitte der Belagringe ist hier eine höhere  Spannung zulässig.  



  Das Profil der Ringe 6 kann so gewählt  werden, dass die Keilbänder 7 und die Ringe  6. aus einem Band durch Teilung hergestellt;  werden können.  



  Das Aufspannen des Belagringes zum  Beispiel nach Fig. 5 kann auch in umge  kehrter Weise dadurch erfolgen, dass der Be  lagring auf das um die Mantelfläche des  Drehkörpers (Riemenscheibenkranz) herum  gelegte Keilband fortschreitend aufgetrieben  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit einem den Reibungswiderstand erhö henden Belag versehene Trommel, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag auf einer Un terlage angeordnet ist, unter deren Vermitt lung der Belag mit der Trommel durch min destens ein Spannglied verspannt ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Trommel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag auf einer zu einem Ring geschlossenen Unterlage aus Metall aufgebracht ist. 2. Trommel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag auf einer aus mehreren Ringen bestehenden Unter lage angeordnet ist. 3.
    Trommel nach Patentanspruch, zur Auf nahme eines Riemens, dadurch gekenn zeichnet, dass der Belag aus einzelnen Teilen zusammengesetzt ist, derart, dass die Berührungsfläche eines auf die Trom mel aufgesetzten Riemens mit letzterer durch .diese Teile verringert wird. 4. Trommel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag aus Längsstreifen besteht, die über eine aus mehreren Ringen bestehende Unterlage verteilt sind. 5. Trommel nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Längsstreifen auf einem beson deren Ring angeordnet ist. 6. Trommel nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet; dass der Belagring durch Keile, die in ,den Spalt zwischen Ring und Trommel eingetrieben sind, auf der Trommel auf gespannt ist. 7.
    Trommel nach Patentanspruch und Un- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Spannglieder ringsumlaufende Reifen in den Spalt zwischen Belagring und Trommel eingetrieben sind. B. Trommel nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass für zwei benachbarte Ringe gemein- @same Spannglieder vorgesehen. sind. 9. Trommel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag auf einen Ring keilförmigen Querschnittes aufge bracht ist. 10.
    Trommel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag unter Ver mittlung von Spanngliedern auf einen Unterlagsring aufgespannt ist. 11. Trommel nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass das Spannglied keil förmigen Querschnitt besitzt.
CH175422D 1933-01-21 1934-01-10 Mit einem den Reibungswiderstand erhöhenden Belag versehene Trommel. CH175422A (de)

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