CH175604A - Vorrichtung zur Herstellung von Glas und Glaswaren. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Glas und Glaswaren.

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CH175604A
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Incorporated Baker Company
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      Vorrichtung    zur Herstellung von Glas und Glaswaren.    Die Erfindung betrifft. eine Verbesserung  bei der Herstellung von Glas und Glaswaren.  



  Bekanntlich läuft Glas im geschmolzenen  oder plastischen Zustand, wie es aus dem  Ofen     kommt,    gewöhnlich in einen oder meh  rere     Behälter    oder Tröge, die aus feuerfestem  Material hergestellt sind; von den letzteren  gelangt das Glas in geeignete Formen oder  andere zur Formung     -des    gewünschten Arti  kels passende     Vorrichtungen.    Bei der Her  stellung von Tafelglas kann man die Glas  masse durch     uTalzen    und über eine ebene  Oberfläche laufen lassen.

   In manchen Fäl  len,     insbesondere    bei der Herstellung von  Glaswaren, wird der Fluss der Glasmasse ent  sprechend der für die Formung eines Arti  kels     bestimmter    Grösse     benötigten    Glasmenge  von Zeit zu     Zeit    unterbrochen. Dies erfolgt  häufig durch geeignete Regulierung einer  Nadel oder eines Kolbens im     Auslass    am Bo  den des feuerfesten Behälters oder Troges.

    Es ist ferner allgemein bekannt, eine Aus-         gussvorrichtung    vorzusehen, um das Glas vom  Behälter aufzunehmen und es zur weiteren  Behandlung an irgend einen     Punkt    zu brin  gen.     Eine    solche     Ausgussvorrichtung    kann  trichterförmig     sein    und wird zweckmässig aus  feuerfestem     Material    hergestellt.  



  Die Oberflächen dieser feuerfesten Ele  mente einer     Glasherstellungsvorriehtung    un  terliegen bei der Berührung mit dem     ge-          s        chmolzenen    Glas einer bedenklichen chemi  schen und physikalischen Zersetzung; sie  müssen nicht nur sehr häufig     ersetzt    werden,  sondern sie     greifen    auch die Glasmasse, mit  der sie in Berührung kommen, in ungünsti  ger Weise an. Das     ist    ganz besonders dann  der Fall, wenn die     feuerfeste    Oberfläche auch  mit Luft in Berührung     kommt.     



  Beim Durchgang einer plastischen oder  geschmolzenen Glasmasse oder eines andern  geschmolzenen Materials durch eine Öffnung  in einer feuerfesten     Ausgussvorrichtung    wird  die letztere durch die reibende Berührung      zwischen dem geschmolzenen Material und  ihren Öffnungswandungen verbraucht, es ent  steht eine chemische Zersetzung der feuer  festen Oberfläche. Solche chemische Zerset  zung entsteht auch an dem Berührungspunkt  des geschmolzenen Glases mit den Wandun  gen des feuerfesten Troges, insbesondere dort,  wo diese Berührung an der Oberfläche des  Glases in der Atmosphäre stattfindet.

   Solche  Zustände treten auch beider Berührung mit  den feuerfesten Nadeln oder Ventilen ein,       welohe    zur Steuerung des     Fliessens    der ge  schmolzenen oder     plastischen    Glasmenge  durch     eine        Auslassöffnung    eines Troges oder  Behälters benutzt werden.  



  Ferner setzt die     rauhk    Oberfläche ,des  feuerfesten Materials dem     Durchfluss        des    ge  schmolzenen Materials einen erheblichen Rei  bungswiderstand entgegen.  



  Man hat schon zur Verhinderung einer  Verunreinigung der Glasmasse beim Ausflie  ssen aus dem Trog oder Behälter     vorgesehla-          gen;    die Oberfläche des feuerfesten Materials,  sowohl in .der Nähe des     Ausflusses,    als auch  Führungsschuhe oder     Ausgussvorrichtungen     mit einem     Mantel    eines nicht     korrodierbaren     Metalls, beispielsweise     "Nichromstahl"    und       "1SZonel"-Metall    zu versehen.

       LTm    eine völlig  befriedigende Oberfläche an den Teilen der  Vorrichtung zu erhalten, welche in direkte       Berührung    mit dem geschmolzenen Glas beim  Ausfluss vom Ofen in die Formen oder an  dere Formvorrichtungen kommen, müssen  diese Oberflächen für lange Zeitdauer ausser  ordentlich hohen Temperaturen (1000 bis  <B>1600'</B> C) widerstehen können;

   ferner müssen  die Oberflächen unter den Betriebsbedingun  gen im wesentlichen     corrosions-widerstands-          fähig        sein;    weiterhin     müssen    die     Oberflächen     glatt, fest und hart sein, einer     Absehabung     widerstehen     und    im     wesentlichen    keinen     ehe-          mischen    Einfluss auf das geschmolzene Glas       ausüben.    Bis jetzt war es noch nicht möglich,  derartige Oberflächen mit den erwähnten  Charakteristiken vorzusehen.

   Insbesondere  verfehlen die früheren Vorschläge zum  Schutz der feuerfesten Oberflächen diese  Zwecke. Weiterhin ist es     wünschenswert,    dass    dann, wenn eine     feuerfeste        Oberflä-ehe    mit  einem Metallmantel oder .Überzug versehen  ist, das Metall und feuerfeste Material unge  fähr gleiche     Ausdehnungs-Koeffizienten    ha  ben.     Insbesondere    ist dies dort der Fall, wo  die Metallausfütterung zuerst geformt und  das feuerfeste Material alsdann an dieser in  plastischem Zustand angebracht     und    darauf  gebrannt wird.  



  Vorliegende     Erfindung    betrifft eine     Vor-          richtung    zur Herstellung von Glas und Glas  waren, welche Vorrichtung mit Oberflächen  versehen wird, die weitaus mehr die ge  wünschte Art erreichen, als es mit den     bisher          vorgeschlagenen    Oberflächen für diesen  Zweck der Fall gewesen ist.  



  Gemäss der Erfindung weist mindestens  ein Teil der feuerfesten Flächen, welche mit       dem    geschmolzenen Glas in Berührung zu  treten bestimmt sind, eine Platin und     Rho-          dium    enthaltende Legierung auf.  



  Bei der Herstellung und Behandlung von  Glas in geschmolzenem oder flüssigem Zu  stand können also gemäss vorliegender Erfin  dung ein oder mehrere metallische Flächen  in direkter berührender Beziehung mit dem  geschmolzenen Glas vorgesehen und aus     einer     Platin und     Rhodium    enthaltenden Legierung       gebildet    sein.  



  Weiterhin betrifft die Erfindung ein Ver  fahren zur Herstellung einer Vorrichtung zur       Herstellung    von Glas- und Glaswaren der er  wähnten Art, welches Verfahren dadurch ge  kennzeichnet ist, dass man die zur Berührung  mit dem flüssigen Glas bestimmten feuer  festen Flächen mit einer Platin und     R.ho-          dium    enthaltenden Legierung belegt.  



       Die    entsprechend der Erfindung verwen  dete     Legierung    ist zweckmässig eine solche,  bei der Platin überwiegt und mindestens  80 % der Legierung ausmacht. Geeignete  Legierungen dieser Art enthalten 8-0 bis  99 % Platin und 1 bis 20 %     Rhodium.    Die  als beste gehaltene Legierung enthält unge  fähr 90 % Platin auf ungefähr 10 %     Rho-          dium.     



  Legierungen dieser Art wurden von allen  in Betracht zu ziehenden Gesichtspunkten      aus, wie hohen Schmelzpunkt, Dehnbarkeit,  Stabilität, Härte, Glätte und     Ausdehnungs-          Koeffizient    als sehr geeignet gefunden.  



  Die Legierung ist hart und besitzt beim       (xliihendmachen    eine     Brinellsche    Härte von  etwa 90. Die Legierung kann daher einer  Abnutzung durch das geschmolzene Glas       wirksam    Widerstand leisten; :sie kann hoch  gradig     poliert    werden und wird für eine  lange     Zeitdauer    eine glatte Oberfläche behal  ten, so dass sie dem     Durchfluss    des geschmol  zenen Glases den Beringst möglichen     Rei-          bungswiderstand    entgegensetzt.

   Die Struk  tur der Legierung ist feinkörnig; bei der Ver  wendung unter hohen Temperaturen ist die       Kristallentwicklung    langsam, so dass die  Kristalle klein bleiben, das     Rhodium    verzö  gert die     Krista.llisierung    des Platins, so     dass     die Legierung eine lange Lebensdauer     besitzt.     



  Der Behälter einer     Glasherstellungsvor-          richtung,        welcher    das Glas vom Ofen emp  fängt und mit einem Austritt für das Glas,  sowie zweckmässig mit Mitteln zur Regulie  rung des Glasflusses durch diesen Austritt  versehen ist, kann so ausgebildet sein, dass       die    Oberflächen der Austrittsöffnung und der       ;egebenenfalls    vorhandenen Reguliermittel,  welche mit dem fliessenden Glas in Berüh  rung kommen, mit einem schützenden Man  tel, einer Platin und     Rhodium    enthaltenden  Legierung, versehen sind.

   Wenn das Regu  liermittel aus einer Nadel oder einem Kol  ben besteht, welches Mittel aus der Austritts  öffnung     lieraus-ehoben    oder in dieselbe     hin-          eingesteekt    werden kann,     eso    wird dieses Re  guliermittel zweckmässig mit einem Mantel  oder Überzug der Legierung versehen.

   Man       kann    auch das     ganze    Innere des Behälters  in ähnlicher Weise schützen, es ist dies jedoch  sieht in allen Fällen nötig; häufig genügt es,  eine Ausfütterung oder einen Streifen der       Platin-Rhodiumlegierung    vorzusehen, wel  cher diejenige Fläche der Behälter- oder       Trogwandung    bedeckt, über     welche    Fläche       rler    Spiegel des geschmolzenen Glases wäh  rend eines normalen Arbeitsvorganges sich       erstreekt.    Bei Benutzung einer     Ausgussvo,

  r-          richtung    zur Aufnahme und Leitung des ge-         schmolzenen    Glases wird diese     Ausgussvor-          richtung    zweckmässig mit einer aus dieser  Legierung bestehenden Ausfütterung verse  hen.  



  Um das Prinzip der Erfindung zu erläu  tern, ist in der beiliegenden Zeichnung eine.  feuerfeste     Ausgussvorrichtung        beispielsweise     dargestellt. Diese Vorrichtung kann zum  Ausstossen oder Formen einer geschmolzenen  Glasmasse in seilartige oder zylindrische  Form benutzt werden, es ist jedoch zu beach  ten, dass die Vorrichtung auch für andere  Zwecke geeignet ist, wenn es sich um eine  Berührung mit geschmolzenem Glas handelt.

    In der Zeichnung zeigt       Fig.    1 eine Oberansicht der feuerfesten       Ausgussvorrichtung    zum Ausstossen oder For  men einer Masse geschmolzenen oder plasti  schen Glases in zylindrische Form mit einer  erfindungsgemässen Ausfütterung,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie 2-2  ,der     Fig.    1 durch die     Ausgussvorrichtung    und  .die     Ausfütterung:    ausserdem zeigt die     Fig.    2  einen Teil eines Behälters und einer Nadel  zur Steuerung des vom Behälter zur     Ausguss-          vorriehtung    fliessenden, plastischen Materials.  



  Inder     Zeichnung    ist mit A eine     Ausguss-          vorrichtung    bezeichnet, die aus irgend einem  geeigneten feuerfesten Material     besteht,    wel  ches hohen Temperaturen, zum Beispiel Tem  peraturen von mehr als 1545   C     widerstehen     kann. Die     Ausgussvorrichtung    hat eine zen  trale zylindrische Öffnung 1 zum Durchtritt  eines Stromes     geschmolzenen    oder plastischen  Glases.

   Die Wandungen dieser Öffnung er  weitern sich am     obern    Ende bei 2 und gehen  alsdann in eine     'ringförmige    und konvexe  Fläche 3 an .der Oberseite der     Ausgussvorrich-          tung    über. Die Fläche 3 geht ihrerseits in  eine etwas tiefer liegende ringförmige ebene  Fläche 4 über und wird von derselben um  randet.  



  Bei Gebrauch einer solchen     Ausgussvor-          richtung    entsprechend der üblichen Praxis  wird eine Masse geschmolzenen Glases in das  erweiterte Ende der Öffnung 1 eingebracht  und unter Druck oder durch das Schwerge  wicht durch die     Öffnung    gezwängt, so     dass         das Glas am     untern    Ende in zylindrischer  Form austritt. Alsdann werden     Stüoke    des  geschmolzenen Glaszylinders in. der ge  wünschten     Weie-e    für den Gebrauch abge  schnitten.  



  Das geschmolzene oder plastische Glas  muss bei hohen Temperaturen (beispielsweise  von 1000 bis<B>1600'</B> C) behandelt werden.       Wenn    die     Ausgussvorrichtung    nur aus dem  feuerfesten     Material    bestehen würde, so  würde bei     Benutzung,der        Ausgussvorrichtung     die Wandung sich durch     Abschabung    bei der  reibenden Berührung des fliessenden Glases  mit den Wandungen der Öffnung 1 und  durch den chemischen Einfluss zersetzen, so  dass .die Öffnung sich erweitern würde, und  die     Ausgussvorrichtung,    wie es weiter oben  ausgeführt ist, in kurzer Zeit unbrauchbar  werden würde.

   Ferner würden die Wandun  gen der     Offnung    1     rauh    werden und den     Fluss     des Glases durch .die Öffnung behindern.  



       Umthese    Nachteile zu beseitigen, ist, wie  es in der Zeichnung dargestellt ist, die Öff  nung 1 mit einer Ausfütterung aus einer       Platin-Rho.dium-Legierung        versehen,wodurch     eine Berührung des geschmolzenen Glases mit  der Wandung der Öffnung 1 verhindert wird.  



  Diese Ausfütterung auf der Innenfläche  der Öffnung 1 besitzt einen metallischen       triehter-    oder rohrförmigen Körper 7, dessen  eines Ende     auswärts    sich erweitert und in  einen Flansch 8 übergeht, mit dem er an dem  erweiterten Ende der Öffnung und der ring  förmiges konvexen Fläche 3 am Oberteil der       Ausgussvorrichtung    befestigt ist; das andere  Ende der Ausfütterung ragt aus .der Öffnung  1 am Boden der     Ausgussvorrichtung    heraus.

    Eine mit einem Flansch versehene zylindri  sche Hülse 9 ist an dem aus der Öffnung 1  herausragenden rohrförmigen Ende der Aus  fütterung befestigt und legt sich gegen den  Boden der     Ausgussvorrichtung,    so dass sie in  Verbindung mit dem Flansch 8 die Ausfüt  terung an einer Verschiebung aus der Aus  gussvorrichtung verhindert.  



       Fig.    2 zeigt noch einen Behälter 10, der  aus feuerfestem     Materia.1    gebildet ist. Von  diesem Behälter kommt das geschmolzene    oder plastische Glas durch eine     Ausla.ssöff-          nung    11 in die oben beschriebene     Ausguss-          vorrichtung    A.

   Im Zentrum des Behälters 10  ist eine Nadel oder ein Ventil 12 angeordnet,  .die     aus    feuerfestem Material besteht und zur  Regulierung des Flusses geschmolzenen Ma  terials durch die     Auslassöffnung    11 dient;  das geschmolzene Material ist bestrebt, die  feuerfeste Nadel beim Herabfliessen abzunut  zen und abzutragen, wie das geschmolzene  Material die übliche feuerfeste     Ausgussvor-          richtung    abnutzt und abträgt. Auch an dem  Punkt, wo die Oberfläche des geschmolzenen  Materials mit der feuerfesten Nadel in Be  rührung kommt, entsteht eine chemische Zer  setzung der Nadel.

   Zur Beseitigung dieser  Nachteile wird an der Nadel eine aus der       Platin-Rhodium-Legierung    bestehende Um  hüllung 13 angebracht, insbesondere an den  Stellen, welche durch die     Auslassöffnung    11  bewegt werden, und welche an der Ober  fläche des geschmolzenen Materials der  Atmosphäre ausgesetzt sind.  



  Ferner entstehen manchmal chemische       Zersetzungen    des den Behälter bildenden  feuerfesten Materials an den Stellen, wo das  Glas an seiner Oberfläche mit den Wandun  gen des Behälters in der Atmosphäre in Be  rührung kommt; um diese     Zersetzungen    zu  verhindern, wird ein Streifen 14 aus der     Pla-          tin-Rhodium-Legierung,    oder ein Nieder  schlag einer solchen Legierung an den inne  ren Wänden des Behälters 10 angebracht,  lind zwar über diejenige Fläche, über die sich  der Spiegel des geschmolzenen Materials bei  normalem Arbeitsgang erstreckt.

   Es ist zu  beachten, dass die Darstellungen des Behäl  ters 10 und der Nadel 12 nur als ein Beispiel  dienen sollen, und     da.ss    die genaue Form von  Behälter und Nadel, sowie die besondere Ver  bindung derselben mit einer     Ausgussvorrieh-          tung    in der Praxis geändert werden können,  entsprechend der Verwendung, für die der  Behälter, die Nadel     und    die     Ausgussvorrich-          tung    angewendet werden.  



  Eine Ausfütterung aus     Platin-Rhodium     kann     auch    an den Wänden der Auslassöff-         nung    11 des Behälters angewendet werden;      eine solche Ausfütterung kann aus einem in  die Öffnung     eingepassten    Rohr 15 bestehen,  welches Flanschen 16 besitzt, die die innern  und äussern Seiten der Bodenwand des Be  hälters     überlappen,    um die Ränder der     Off-          nung    zu schützen und die     Ausfütterung    in  ihrer Lage zu halten.  



       Platin-Rhodium    kann noch andere Me  talle oder Substanzen enthalten, welche den  Charakter der Legierung nicht wesentlich  verändern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Vorrichtung zur Herstellung von Glas und Glaswaren, .dadurch gekennzeichnet,,dass mindestens ein Teil der feuerfesten Flächen, welche mit dem geschmolzenen Glas in Be rührung zu treten bestimmt sind, eine Pla tin und Rhodium enthaltende Legierung auf weist. UN TERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass sie einen Be hälter zur Aufnahme des aus dem Ofen fliessenden Glases mit Auslassöffnung be sitzt, wobei die Auslassöffnung mit einem Belag aus einer Platin und Rhodium ent haltenden Legierung versehen ist. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da- durch gekennzeichnet, dass sie mit eirein Mittel zur Regulierung der Menge des die Auslassöffnung passierenden Glases verse hen ist, welches Mittel an den mit :dem flüssigen Glas in Berührung kommenden Stellen mit eirein Belag einer Platin und Rhodium enthaltenen Legierung versehen ist. e.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Regulier mittel als in der Auslassöffnung heb- und senkbare, mit dem genannten Schutzbelag versehene Nadel ausgebildet ist. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Behälter mit einem Belagstreifen einer Platin und Rhodium enthaltenden Legierung versehen ist, welcher die Innenwand des Behälters über .einen Flächenbereich überdeckt, über den der Spiegeldes geschmolzenen Glases bei normalem Arbeitsgang variiert. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch eine Ausgussvorrich- tung zum Aufnehmen und Ausgiessen des geschmolzenen Glases, welche Vorrichtung mit einem Belag einer Platin und Rho- dium enthaltenden Legierung versehen ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die genannte Legierung mindestens 80 % Platin und ungefähr 10 % Rhodium enthält. 7.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Legierung aus 90 % Platin und 10 % Rhodium be steht. PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung einer Vorrich tung nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass man die zur Berührung mit dem flüssigen Glas bestimmten, feuerfesten Flächen mit einer Platin und Rhodium ent haltenden Legierung belegt. UNTERANSPRUCH: B.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man der Legie rung ein Mengenverhältnis von 90 % Pla tin und 10 % Rhodium gibt.
CH175604D 1933-01-21 1934-01-08 Vorrichtung zur Herstellung von Glas und Glaswaren. CH175604A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1139655B (de) * 1952-10-06 1962-11-15 Saint Gobain Ternaere Platin-Rhodium-Nickel-Legierung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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