CH175711A - Zapf- und Messapparat für Flüssigkeiten. - Google Patents

Zapf- und Messapparat für Flüssigkeiten.

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CH175711A
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Carba Aktiengesellschaft
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Carba Ag
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/36Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with stationary measuring chambers having constant volume during measurement

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
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  • Basic Packing Technique (AREA)

Description


  Zapf- und     Nessapparat    für Flüssigkeiten.    Den Gegenstand der Erfindung bildet ein  Zapf- und     Messapparat    für Flüssigkeiten, mit  zwei     abwechselnd    zu füllenden und zu entlee  renden     Messgefässen.    Das.

   Wesen der Erfin  dung besteht darin,     dass    die     Messgefässe    in  Abhängigkeit voneinander entgegengesetzt  zueinander vertikal auf- und niederbeweglich  und in ihren     Endstellungen    durch eine Sperr  vorrichtung gehalten sind, welche Gefässe  nach ihrer Freigabe     durch    die Sperrvorrich  tung durch das Übergewicht des gefüllten       (xefässes    aus der einen in .die andere     Endstel-          lung    bewegt werden,

   wobei bei der Aufwärts  bewegung der Gefässe deren     Zuflussöffnung     selbsttätig geöffnet wird und umgekehrt bei  der     Abwärtsbewegung    derselben deren Zu  flussöffnung selbsttätig geschlossen und die       Abflussöffnung    selbsttätig geöffnet wird.  



  Auf der     Zeichnung        ist,ein        Ausführungs-          beispiel    des Erfindungsgegenstandes halb  schematisch im Vertikalschnitt dargestellt.  



  Mit 1 ist ein Kasten bezeichnet, welcher  durch eine vertikale     Zwischenwand    (nicht ge  zeichnet) in zwei Abteilungen unterteilt ist,    von denen die auf der     Zeiohnung    ersichtliche  die beiden     Messgefässe    2 und 3 enthält und  einen nach der     Zapfl-eitung    1' allseitig schräg       abfallenden    Boden     aufweist,    während die an  dere Abteilung     (Überlaufkammer)    lediglich  ,

  die aus den     Messgefässen        überlaufende    und  aus einer     Überlaufleitung    kommende Flüssig  keit sammelt und in eine in     .den    Tank füh  rende     Rückflussleitung    abfliessen lässt.

   Die Zu  flussleitung 4     für,die    Flüssigkeit ist im obern  Teil des Kastens 1 horizontal abgebogen,  trägt an diesem horizontalen Teil einen nach  oben in eine     Membrankammer    5 übergehen  den Rohrstutzen 6 und eine nach unten in  ein     bügelförmiges    Rohr 7, 8 mündende Ab  zweigung 9 und endigt in der     Überlaufkam-          mer    des     Kastens,    1 in einem     Überlaufrohr     10. Das Überlaufrohr<B>10</B>     ist    durch eine  Klappe 11     gewöhnlich    geschlossen, die von  einem auf der Achse 12 festsitzenden Hebel  13 gesteuert wird.

   Die Achse 12     trägt    in der  vordern     Abteilung    des Kastens 1 einen Hebel  14, an welchem eine vertikale Stange 15 einer  Schwimmerkugel 16     hängt.    Wird die      Schwimmerkugel 16 durch aus     irgend    einem  Grund in -der vordern Abteilung des     Kastens     1 steigende     Flüssigkeit    gehoben, so öffnet  sie durch     -das    mit ihr verbundene Hebelge  stänge die Klappe 11 des     Überlaufrohres    10.

    An dem vertikal     nach    unten ragenden Teil  des Rohres 7     bezw.    8     ist    das     Messgefäss    2       bezw.    3 mit Hilfeeines     Rohrstutzens    17     auf-          und        abwärts    verschiebbar geführt.

   Jedes       Messgefäss    trägt in der Verlängerung :des       Rohrstutzens    17 nach oben einen das Rohr  7     bezw.    8 umschliessenden, am obern Ende zu  einem hohlen Ring erweiterten Aufsatz 18,  an     welchem    ein an beiden Enden gabelförmi  ger, zweiarmiger und gleichschenkliger Hebel  19 angreift, der zwischen beiden     Messgefässen'     auf einer Welle 20     festsitzt.    Von der Er  weiterung des Aufsatzes 18 geht ein Über  laufrohr 21 in die     .Überlaufkammer    des Ka  stens 1.

   Desgleichen geht vom obern Ende  jedes     Messgefässes    ein     Überlaufrohr    22 in die       Überlaufkammer.    Der Rohrstutzen 17 dient  am     untern    Teil als     Absperrschieber    für auf  dem Umfang des Rohres 7     bezw.    8 angeord  nete     Austrittslöcher    23 für die abzuzapfende       bezw.    abzumessende Flüssigkeit. Am untern  Ende des Rohres 7     bezw.    8 ist ein seitwärts  über das letztere     'vorstehender        Ventilteller     24 mit nach oben ragender Führungsstange  25 vorhanden.

   Auf die Stange 25 ist eine  Schraubenfeder 26 geschoben,     die        beim    Sen  ken des     Messgefässes    in     seine        unterste    Stel  lung, gestattet, dass der Ventilteller 24 durch  den auf ihm     aufzusitzen    kommenden Rohr  stutzen 17 vom Rohr 7     bezw.    8 nach unten  wegbewegt werden kann.

   Der     Ventilteller     24 bildet dann infolge .der     Einwirkung    der  Feder 2,6     einen    dichten Abschluss des Rohr  stutzens 17, so dass keine Flüssigkeit mehr       aus    dem Rohr 7     bezw.    8 in das zu entleerende       Messgefäss    oder während seiner Entleerung  nachfliessen     kann.    Jedes     Messgefäss    weist in  der Mitte seines Bodens eine     Abflussöffnung     27 auf, an die sich nach unten ein Ablauf  stutzen 28 anschliesst.

   Durch einen mittelst  Feder 29? nach     unten        gedrückten,    an einer  vertikal verschiebbar geführten Stange 30  festsitzenden     Ventilteller    31 ist die Abfluss-         öffnung    bei angehobenem     Messgefäss    ge  schlossen.

   Die     Ventilstange    30 ragt unten  zum Rohrstutzen 28 heraus.     Unter    jeder  Ventilstange 30 ist im     Bodendes    Kastens 1  ein aus einer     Stellsehraube    gebildeter An  schlag '32 vorhanden, auf welchen .die Ventil  stange 30 aufstösst, unmittelbar bevor -das  sich     abwärts    bewegende     Messgefäss    seine un  tere Endstellung erreicht.  



  Damit das in der     obern        Endstellung        be-          findlicbe    zu füllende     Messgefäss    während des  Füllvorganges,     :das    heisst bevor dasselbe wirk  lich vollständig gefüllt ist, durch sein Über  gewicht sich nicht senken kann, sondern erst  nach beendigtem Füllen, ist folgende Sperr  vorrichtung vorhanden. Jeder     Ablaufstutzen     28 ist am untern Ende mit einem Kragen  33 versehen, über den in der untern End  stellung :des     Messgefässes    ein Sperrhaken .34  greift.

   Die beiden Haken 34 sitzen auf einer  gemeinsamen horizontalen Welle 35, die  einen nach der Seite der     Messgefässe    ragenden  Gewichtshebel 36 festsitzend trägt. Dieser  Hebel 36 ist durch eine vertikal nach oben  gehende Stange 37 mit einem Hebel 38 ver  bunden, welcher mit einem von oben in -die       Membrankammer    5 ragenden, am untern  Ende mit einer     Platte    39 auf der Membran  5' aufliegenden Stift 40 verbunden ist.

   Wird  nach beendetem Füllvorgang im obern     Mess-          gefäss    die     Flüssigkeit        durch    das enge, an  Stelle eines     Überlaufventils    vorhandene Ent  lüftungsrohr 2,2 herausgedrückt, so     entsteht     im Rohr 4 ein     Druck,    durch den die     DZem-          brane    5' und mit     ihr,der    Stift 40, der Hebel  3-8, die Stange,<B>37</B> und der Hebel 36 aufwärts  bewegt werden.

   Der Hebel 36 dreht die  Welle 35 mit den     Sperrhaken    3,4 in dem  Sinne, dass der über den Kragen 33 des un  tern, leeren     Messgefässes    greifende Sperrhaken  34 das letztere freigibt, worauf das Über  gewicht des gefüllten     obern        Messgefässes    zur  Geltung kommt. Das gefüllte     Messgefäss     senkt sich und hebt durch den Hebel     19@    das  leere     Messgefäss    an.  



  Die Drehung der Welle     20    wird durch  ein Zahnradgetriebe 41, 42 auf eine Welle 43  übertragen, die     in        bekannter    Weise einerseits      einen fortlaufend summierenden Zähler 44  und durch zwei Kegelgetriebe 45 und 46 auf  einen Mengeneinsteller 47 wirkt, welcher  nach jedem Bezug auf Null zurückgeht und  hierbei durch ein Hebelgestänge 48, 49, 50  von     unten    auf einen     Anschlag    51 der Stange  15 wirkt und dadurch die Klappe 11 des       Überlaufrohres    10 öffnet,     bezw.    weitere  Flüssigkeit nicht mehr abgezapft werden  kann, wie nachstehend dargelegt wird.

   Ohne  den Mengeneinsteller 47 auf ein bestimmtes  Quantum     einzustellen,    ist es daher wohl  möglich, das obere     Messgefäss    zu füllen, nicht  aber in Steigrohr 4 einen Druck zu erzeugen,  durch den die Sperrung des in der untern  Endstellung befindlichen, leeren     Messgefässes     aufgehoben werden kann.  



  Kurz     zusammengefasst    ist die Handha  bung     bezw.    Wirkungsweise des beschriebenen  Zapf- und     Messapparates    folgende: Im Ruhe  zustand ist das eine     Messgefäss    durch den  zugehörigen Sperrhaken 34 in der untern  und durch den Hebel 19 das andere     Mess-          gefäss    in der obern Endstellung gehalten.

    Durch Einstellen des Mengeneinstellers 47  auf eine bestimmte Menge wird der Hebel  48 an der     untern    in die obere Endstellung  eingestellt und unter Vermittlung des Hebel  gestänges 48, 49, 50 die Stange 15 freigege  ben, so     dass'    sich die Klappe 11 durch  das Gewicht .des     entsprechend    bemessenen  Schwimmers 16 schliessen     kann.    Bei der dar  auf folgenden Betätigung der Pumpe gelangt  die Flüssigkeit aus der Leitung 4, den Stut  zen 9 und das Rohr 8     bezw.    7 durch dessen  Löcher 23 in das obere     Messgefäss.    Die Über  laufröhrchen 21 und 22 haben nur ganz klei  nen     Durehmesser,

      so dass nach Füllen des  Gefässes und Hochsteigen der Flüssigkeit im  Rohr 18     praktisch    keine Flüssigkeit aus den  Röhren 21 und 22 austreten kann, bis in der  Leitung 4 Druck     entsteht.    Hierauf erfolgt  durch die Membran 5' und das Hebelgestänge  40, 38, 37, 36, 35,     34    die Auslösung des  untern     Messgefässes,    welches durch das volle  sich senkende     Messgefäss    gehoben     wird.    Dieses  stösst.

   kurz     nachdem    der Rohrstutzen 17 des       sich    senkenden     Messgefässes    die Löcher 23 ge-    schlossen hat mit der Ventilstange 30 auf die  Schraube 32 und wird dann selbst durch den  Ventilteller 24 geschlossen, wodurch der  Flüssigkeitszutritt zum     Messgefäss    unterbro  chen     wird.    Das sich abwärts bewegende       Messgefäss    kann sich infolge der federnden  Abstützung des Ventiltellers 24 mit     seinem     Kragen 33     etwas    unter den zugehörigen  Sperrhaken 34 senken, so dass dieser mit Si  cherheit über den Kragen greifen kann.

   Die       Flüssigkeit    kann hierauf durch die Öffnung  27 und den Stutzen 28 in die vordere Abtei  lung.des Kastens 1 und aus diesem durch die       Zapfleitung    1' abfliessen. Bis der gasten 1  leer ist, wird durch den     Schwimmer    16     die     Klappe 11 der     Überlaufleitung    10 offen ge  halten, so     dass    selbst bei starker Betätigung  ,der Pumpe nicht mehr Flüssigkeit abgemes  sen werden kann als abfliessen kann.

   Bei dem  sich aufwärts bewegenden     Messgefäss    schliesst  sich zuerst das Ventil 31 und hierauf gibt  .der     Rührstutzen    17 die Löcher 23 frei,  worauf die Flüssigkeit aus den letztern in  das     Messgefäss    ausströmen kann. . Nach voll  zogener Füllung beginnt der beschriebene  Vorgang von neuem.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zapf- und Messapparat für Flüssigkeiten mit zwei abwechselnd zu füllenden und zu entleerenden Messgefässen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Messgefässe in Abhängigkeit voneinander entgegengesetzt zueinander ver tikal auf- und niederbeweglich und in ihren Endstellungen durch eine Sperrvorrichtung gehalten sind, welche Gefässe nach ihrer Frei gabe durch die Sperrvorrichtung durch das Übergewicht des gefüllten Gefässes aus der einen in die andere Endstellung bewegt wer den,
    wobei bei der Aufwärtsbewegung der Gefässe deren Zuflussöffnung selbsttätig ge öffnet wird und umgekehrt bei der Abwärts bewegung derselben deren Züflussöffnung selbsttätig geschlossen wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Zapf- und Messapparat nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung der Messgefässe durch in der Zuflussleitung zu den letztern entste henden Druck selbsttätig ausgelöst wird. 2.
    Zapf- und Messapparat nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Messgefässe mittelst vertikalen Rohrstutzen je an einem Zuflussrohr verschiebbar ge führt sind, das auf dem Umfang Aus trittslöcher für die Flüssigkeit aufweist, welche Löcher beim Auf- und Abwärts schieben des Messgefässes auf dem Zufluss- rohr geöffnet und geschlossen werden. 3.
    Zapf- und Messapparat nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zuflussrohr bei hochgehobenem Messgefäss an seinem untern Ende durch einen seit wärts über dasselbe vorstehenden, federnd gestützten Ventilteller geschlossen ist, wel cher bei der Abwärtsbewegung des Xess- gefä-sses nach dem Schliessen ,der Austritts löcher für die Flüssigkeit den Führungs- rohrstutzen des Messgefässes am untern Ende unter Federdruck abschliesst. 4.
    Zapf- und Messapparat nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, :dass die Messgefässe je ein relativ enges Überlauf- rühr besitzen. 5.
    Zapf- und Messapparat nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Zuflussleitung einen Überlauf aufweist., der von einem Absperrorgan beherrscht ist, das durch einen Schwimmer gesteuert wird, welcher in einer mit der Zapfleitung versehenen, für beide 1VIessgefässe gemein samen Abflusskammer angeordnet ist. 6.
    Zapf- und Messapparat nach Unteran spruch 5,dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrorgan des Überlaufes der Zufluss- leitung von einem Mengeneinsteller be herrscht ist, der nur beim Einstellen auf eine bestimmte Menge das Schliessen des Überlaufes gestattet. 7.
    Zapf- und Messapparat nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abflussöffnung jedes Messgefässes von einem selbstschliessenden Ventil beherrscht ist, das im untersten Teil der Abwärtsbe- wegung des Messgefässes durch einen unter demselben angeordneten, in,der Höhe ver stellbaren Anschlag geöffnet wird. B.
    Zapf- und Messappa.rat nach Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Mess'gefäss in der untern Endstellung durch ein Sperrorgan gehalten wird, wel che Sperrorgane von einem gemeinsamen bewegbaren Organ gesteuert werden, das nach Füllung des betreffenden Messgefässes durch den in der Zuflussleitung auftreten den Druck betätigt wird.
CH175711D 1934-03-31 1934-03-31 Zapf- und Messapparat für Flüssigkeiten. CH175711A (de)

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