CH175807A - Kniegelenk für Kunstbeine. - Google Patents
Kniegelenk für Kunstbeine.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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- A61F2/60—Artificial legs or feet or parts thereof
- A61F2/64—Knee joints
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Description
Kniegelenk für Kunstbeine. Es ist ein Kniegelenk für Kunstbeine bekannt, bei dem die Ober- und Unterschenkel gelenkköpfe dem natürlichenKniegelenknach- gebildet sind. Diese Kniegelenkköpfe sind durch vier Gelenkhebel, sieben Zapfen und einen im Unterschenkel nachstellbaren Spann bolzen zusammengehalten. Durch dieses Kniegelenk wird das Kunstbein im Gewicht ausserordentlich schwer und besitzt sehr viel Reibung, was für den Kunstbeinträger sehr lästig ist. Ausserdem wird ein solches Knie gelenk infolge der vielen Verbindungshebel und Gelenkzapfen bald lose, so dass es sei nen Halt und seine Sicherheit verliert und dadurch bald reparaturbedürftig wird. Diese Nachteile kommen bei dem Knie gelenk nach der Erfindung für Kunstbeine in Wegfall, welches sich dadurch kennzeich net, dass ein einziges Paar von Verbindungs schienen von der im Unterschenkel gelager ten Achse schräg nach hinten ansteigend zu der im Oberschenkel gelagerten Achse geführt ist, die zugleich dem Spannbolzen als An- gmiffsstelle dient. Durch diese Bauart des Kniegelenkes wird eine geringe Reibung und Abnützung der Flächen der Gelenkköpfe er zielt und ausserdem wird das Kniegelenk einfach und leicht. Auf der Zeichnung ist ein Kniegelenk nach der Erfindung für künstliche Beine in einer Ausführungsform beispielsweise darge stellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Längsschnitt desselben kurz vor gestreckter Stellung von der Seite ge sehen, Fig. 2 einen ebensolchen Längsschnitt in Beugestellung, und Fig.3 eine abgeänderte Einzelheit. Die Oberschenkelhülse a ist mit einer Gelenkfläche k und die Unterschenkelhülse <I>b</I> mit einer Gelenkfläche<I>d</I> versehen. Zur besseren Erläuterung sind in Verbindung mit dem natürlichen Kniegelenk nachgebildeten Flächen die Knochen<I>q</I> und r eines mensch lichen Kniegelenkes punktiert eingezeichnet. Die Oberschenkelhülse a ist mit der Unter- schenkelhülse b durch ein Paar schräg nach hinten ansteigende Schienen c gelenkig mit einander verbunden. Die Schienen c sind durch als Querachsen dienende Zapfen d und e mit den Ober- und Unterschenkelhülsen a und b verbunden. Zum Zusammenhalt der Ober- und Unterschenkelhülsen a und b ist auf dem Achszapfen e eine Stange (Bolzen) f gelenkig aufgesetzt, welche durch eine Offnung <I>i</I> des Unterschenkels<I>b</I> geführt ist. Am Ende der Stange f ist im Unterschen kel b ein Csummipolsterg oder eine Schrauben feder aufgesetzt, welches bezw. welche in der Höhe durch die Mutter<I>lt</I> eingestellt wird. Die Caelenkflächen <I>k</I> und<I>l</I> sind mit Leder, Vulkanfiber, Kork oder dergleichen <I>m</I> und<I>n</I> belegt. Die Schienen c und der Bolzen f dienen lediglich zum Verbinden und zum Zusammenhalt der Ober- und Un- terschenkelhülsen; so dass sich die Flächen k und d aufeinander abrollen können. Der hintere Teil der Gelenkfläche l be sitzt eine bogenförmige Vertiefung, in welche sich der kreisbogenförmige hintere Teil der Oberschenkelhülse a in Beugestellung ein legt. Auf der Vorderseite sind die Gelenk teile durch eine Kappe o gegenüber einander abgestützt, an der oben ein Gummibands anschliesst, Die Kappe o besitzt zwei seitliche Lappen p, die am obern Teil der Unter- schenkelhülse befestigt oder mit den Schie nen c verbanden sein können. Die rollende Bewegung der Oberschenkelhülse kann durch entsprechende Wahl der Form des untern Topfes derselben am Unterschenkel begrenzt oder erweitert werden. Die Verbindungszapfen d, e werden wenig beansprucht, weil die Belastung unmittelbar auf die Abrollflächen wirkt. Bei gestrecktem Knie liegt der Stützpunkt auf der Vorder seite und bei leichter Bewegung (bequeme Stellung) liegt der Stützpunkt etwas über der Mitte nach hinten. Der Stützpunkt wan dert während des Abrollens der Gelenkflächen von der Beugestellung von hinten nach vorn und von der gestreckten Stellung in die Beugestellung umgekehrt, von vorn nach hinten. Die Achse d kann mehr in die Mitte und nach oben gesetzt sein. Der Belag m samt Lagerung der Achse d kann aus einem Me- talJgussstück hergestellt sein (Fig. 3).
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kniegelenk für Kunstbeine, dessen dein natürlichen Kniegelenk nachgebildete Ober- und Unterschenkelgelenkköpfe mittelst durch Schienen verbundenen Querachsen und eines im Unterschenkel nachstellbaren Spannbol zens zusammengehalten sind, dadurch ge kennzeichnet, dass ein einziges Paar von Ver bindungsschienen (c) von der im Unterschen kel<I>(b)</I> gelagerten Achse<I>(d)</I> schräg nach hinten ansteigend zu der im Oberschenkel (a) gelagerten Achse (e) geführt ist, die zu gleich dem Spannbolzen (f) als Angriffs stelle dient.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH175807T | 1934-01-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH175807A true CH175807A (de) | 1935-03-15 |
Family
ID=4426507
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH175807D CH175807A (de) | 1934-01-30 | 1934-01-30 | Kniegelenk für Kunstbeine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH175807A (de) |
-
1934
- 1934-01-30 CH CH175807D patent/CH175807A/de unknown
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