CH175946A - Verfahren und Vorrichtung zur Befeuchtung oder Entfeuchtung von Luft. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Befeuchtung oder Entfeuchtung von Luft.

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CH175946A
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Edmund Dr Altenkirch
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  Verfahren und Vorrichtung zur Befeuchtung oder     Entfeuchtung    von Luft.    Vorliegende Erfindung betrifft ein Ver  fahren und eine Vorrichtung zur Befeuch  tung oder     Entfeuchtung    atmosphärischer  Luft, wonach in besonders einfacher Weise.,  selbst mit geringen Temperaturdifferenzen,  beliebige     Feuchtigkeits-        bezw.    Trockenheits  grade erzielt werden können. Das Verfah  ren gemäss der Erfindung besteht darin, dass  die Luft nacheinander über zwei Mengen  fester hygroskopischer Stoffe geleitet wird,  die durch Wärmezufuhr     bezw.    durch Wärme  abfuhr auf verschiedenen Temperaturen ge  halten werden.  



  Durch dieses Verfahren kann erreicht  werden, dass die durch die erste     Absorptions-          stoffmenge    vorbehandelte Luft bei anderer  Temperatur derart auf die zweite     Absorp-          tionsstoffmenge    einwirkt, dass dabei jedes  Mal eine der beiden     Absorptionsstoffmengen     regeneriert wird.  



  Die beiden     Absorptionsstoffmengen    wird  man     zweckmässigerweise    längs des Strö  mungsweges der Luft derart verteilen, dass    sie Zonen verschiedenen Feuchtigkeitsgehal  tes bilden. Während bei flüssigen     Absorp-          tionsmitteln    besonders getrennte Einzelbehäl  ter verwendet werden müssten, um die Ver  mischung der Flüssigkeitsschichten verschie  denen Feuchtigkeitsgehaltes     wirksam    zu ver  hindern, kann man bei den gemäss der Erfin  dung verwendeten festen Absorptionsstoffen  die Trennung der Zonen oder     Schichten    auch  ohne Einzelbehälter mühelos erreichen.  



  Um die Absorptionsstoffe immer abwech  selnd Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben  zu lassen, kann man in verschiedener Weise  verfahren. Zieht man es vor, dass die Stoffe  ihre Lage im Raume beibehalten, so kann  man den Betrieb so gestalten, dass erst die  eine Menge zur wärmeren, die andere zur  kälteren gemacht wird, und dann die erste  zur kälteren und die andere zur wärmeren,  und so fort immer abwechselnd. Mit dem  Wechsel der Temperaturen wird man zweck  mässigerweise jedes Mal auch die Strömungs  richtung der Luft     umkehren.         Bei der Einrichtung gemäss der Erfin  dung sind die beiden Mengen fester hygro  skopischer Stoffe innerhalb eines Strömungs  weges für die Luft hintereinander angeord  net, und zwar derart, dass sie Wärme nach  aussen abgeben     bezw.    von aussen aufnehmen  können.

   Ordnet man hierbei die beiden Ab  sorptionsstoffmengen in oder unter anstei  genden Schächten an, die oben oder unten  miteinander verbunden sind und an den ent  gegengesetzten Enden mit der freien Atmo  sphäre in Verbindung stehen, so     wird    die  Bewegung der Luft und die Umkehrung  ihrer Strömungsrichtung gleichzeitig auto  matisch durch die Erwärmung     bezw.    Ab  kühlung und deren Umschaltung bewirkt.  Auch die in der Atmosphäre bestehenden  Luftströmungen können zur Unterstützung  der Bewegung der Luft durch die Einrich  tung herangezogen werden.  



  Weitere Einzelheiten der Erfindung  mögen anhand einiger in der Zeichnung dar  gestellter     Ausführungsbeispiele    von zur  Durchführung des erfindungsgemässen Ver  fahrens geeigneten Einrichtungen dargelegt  werden.  



       Abb.    1 stellt eine Anlage dar, in der un  ter     Ausnutzung    der Sonnenwärme unter  mässiger     Trocknung    der Luft Wasser aus  der Atmosphäre gewonnen wird.  



  An der nach Osten gelegenen Seite     (Abb.     1.) der Wände 1, die zweckmässig aus  wärmeisolierendem Material geringer Wärme  kapazität bestehen oder mit solchem Mate  rial bekleidet     sind,    befindet sich der Schacht  2, der durch den Kanal 3 mit dem     Sammel-          gefäss    4 in Verbindung steht. Von dem       Flüssigkeitssammelgefäss    4 führt die Leitung  5 zu dem Schacht 6, der an der nach Westen  gelegenen Seite der Wände 1 liegt. Die Ka  näle 3 und 5 und das Sammelgefäss 4 liegen  zwischen den Wänden 1 in einem Raume,  der nach Norden und Süden offen ist, so dass  die Kanäle durch die Aussenluft gekühlt  werden.

   Die Schächte 2 und 6 stehen unten  durch Luftspalte 7 mit der Aussenluft     in          Verbindung.    In den Schächten befinden sich  in wärmeleitender     Verbindung    mit den bei-         spielsweise    aus Aluminium- oder Eisenblech  bestehenden Aussenwänden 8 und 14 Trag  leisten 9, die Randleisten 10 aus perforier  tem Blech besitzen. so dass flache Schalen  entstehen. Zwischen je zwei benachbarten  Schalen ragen Zungen 11 von der Innenwand  1 her hinein.

   Auf den Tragleisten 9 befin  det sich eine     Schüttung    12 von Kieselgel,  und zwar erhalten die obern Schalen zweck  mässig eine grossporige und die untern  Schalen eine feinporige     Gelsorte.    Ein Was  serhahn 13 gestattet die Entnahme von Was  ser aus dem dauernd im Schatten liegenden  Sammelgefäss 4. Eine Reihe von schmalen  Windkanälen 15 und 16 ermöglichen bei  Windanfall einen     gewissen    Ausgleich des  Winddruckes, um bei Windanfall die Strö  mung der Luft durch die Kanäle 2 und 6 in  der beabsichtigten Stärke und Richtung  nicht zu beeinträchtigen. Die     Lufteinlassöff-          nungen    können mit Sieben versehen werden,  damit das Innere vor dem Eindringen un  erwünschter Fremdkörper geschützt wird.

    



  Der Apparat arbeitet folgendermassen:  Vormittags scheint die     Sonne    gegen die  Aussenwand 8, während die Aussenwand 14  im Schatten der     Doppelwand    1 liegt. Die  Wärme teilt sich der Luft und dem Gel im  Schacht 2 mit. Die Luft nimmt erhebliche  Feuchtigkeitsmengen aus dem Gel auf und  steigt im     Ziokzackweg    aufwärts.

   Sie kühlt  sich dann auf ihrem Wege durch die Kanäle  3 und 5 und den dazwischen liegenden     Sam-          melbehälter    4, in dem zwischen den Wänden  1 aufsteigenden Luftstrom schnell ab und  gelangt dann in den Schacht 6.     Hier    gibt  sie ihre im Schacht 2 aufgenommene Feuch  tigkeit besonders an die     obern        Gelschichten     wieder ab     und    gelangt dann durch die Öff  nung 7 ins Freie. Bei der ersten Inbetrieb  nahme wird es noch nicht zur Kondensation  von Wasser in dem Sammelbehälter 4 kom  men, da das Gel in der warmen Reihe 2  noch nicht feucht genug ist.     Nachmittags     scheint nun die Sonne gegen die Aussenwand  14.

   Der Druck des Wasserdampfes in dem  Gel steigt entsprechend der Temperatur  erhöhung. Wenn daher das Gel an die jetzt      im Schacht 6 aufsteigende Luft ihre Feuch  tigkeit wieder abgibt, so entsteht in der Luft  ein entsprechend höherer     Partialdruck    an  Wasserdampf, als zuvor im Schacht 2 er  reicht wurde. Das Gel in den obern Schalen  des Schachtes 2 wird daher stärker gesättigt,  als zuvor das Gel in den entsprechenden  Schalen des Schachtes 6. Die Luft verlässt  infolgedessen den Schacht 2 bei 7 in trocke  nerem Zustand, als sie in den Apparat ein  trat, da die untern Teilmengen des Gels zu  vor bei höherer Temperatur ihre Feuchtig  keit     an,    die frisch eintretende Luft abgegeben  haben, und jetzt bei der niedrigeren Schat  tentemperatur stark absorbierend wirken.

   Es  bleibt also bei im Verhältnis zur Luftmenge  ausreichender     Gelmenge    jedesmal Feuchtig  keit im Apparat zurück. Der Apparat     "for-          miert"    sich, indem die obern Partien des Gels  und die darüber streichende Luft immer  feuchter werden, bis schliesslich eine Kon  densation im Sammelbehälter 4 eintritt. Der  Wasserdampf, der nicht mehr kondensiert,  sättigt jedesmal die     obern    Partien des käl  teren Schachtes derart, dass nach der Uni  schaltung eine zur Kondensation im Schat  ten führende Feuchtigkeitsmenge an die  durchströmende Luft abgegeben werden  muss.

   Wenn dieser Beharrungszustand er  reicht ist, wird durchschnittlich immer ge  rade so viel Feuchtigkeit kondensiert, wie  von der den Apparat durchströmenden Luft  in diesem zurückbehalten wird. Bei zu klei  ner     Gelmenge    würde gegen Ende der Pe  riode einer Bestrahlung Feuchtigkeit aus  dem Apparat mit fortgeführt werden, so dass  der Apparat weniger wirksam wird. Verrin  gert man anderseits die zirkulierende Luft  menge im Verhältnis zum vorhandenen Gel  zu stark, so gibt der Apparat ebenfalls weni  ger Wasser her. Durch entsprechende Dros  selung der Luftzirkulation lässt sich daher  die Ausbeute für jeden gegebenen Apparat  auf ein Optimum bringen und gegebenen  falls auch wechselnden klimatischen Bedin  gungen anpassen.  



  Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die  Teilmengen der hygroskopischen Stoffe    durch Zwischenräume voneinander getrennt,  damit ein Ausgleich des verschiedenen       Feuchtigkeitsgehaltes    der Einzelmengen  auch bei längerer Betriebspause möglichst  verzögert wird. Man kann zu diesem Zwecke  auch Zwischenwände vorsehen.  



  Entsprechend dem     Verwendungszweck.     durchströmt bei dem beschriebenen Ausfüh  rungsbeispiel die Luft zuerst die wärmere       Absorptionsstoffmenge    und dann die kältere.  Lässt man sie dagegen zunächst durch die  kältere und dann durch die wärmere Ab  sorptionsstoffmenge     hindurchströmen,    so ge  langt die Luft mit grösserem Wassergehalt  in die Atmosphäre zurück als sie beim Ein  tritt in den Apparat besass. Diese Luftfüh  rung ist besonders geeignet, starke Trocken  heitsgrade zu erzielen, wie im folgenden  Ausführungsbeispiel gezeigt ist.  



  In der     Abb.    2, in der die Trocknung und  Kühlung eines Wohnraumes 22 dargestellt  ist, bedeutet 20 die Ostwand eines Hauses,  an die der Schacht 21. aussen angrenzt. 23  ist die Westwand mit dem aussen angrenzen  den Schacht 24. Auf den obern Tragleisten  der Schächte 21 und 24 stehen flache Scha  len 25, die zu geringer Tiefe mit Wasser  dampf absorbierender Flüssigkeit, beispiels  weise     Chlorcalciumlösung,    gefüllt sind. Die  übrigen Tragleisten besitzen eine     Schüttung     von feinporigem     Kieselsäuregel    26. Das un  tere Ende des Schachtes 21 ist durch den  Kanal 27, das untere Ende des Schachtes 24  durch den Kanal 28 mit dem obern Teil des  zu kühlenden Raumes verbunden.

   Die Mün  dungen der beiden Kanäle sind durch Klap  pen 29 abgedeckt, wobei die beiden obern  nach dem Wohnraum, die beiden untern  nach dem Kanal zu öffnen sind. Sie sind  leicht beweglich, so dass sie durch einen leb  hafteren Luftzug automatisch geschlossen  oder geöffnet werden. In dem     obern,    sich  erweiternden Teil der Kanäle 27 und 28 sind       Wasserbehälter   <B>30</B> angeordnet, deren Füllung  vom Zimmer aus beobachtet und ergänzt  werden kann, und in die die porösen Stoffe  31 eintauchen, die sich voll Wasser saugen.  Zwischen Schacht und Wand ist noch ein      schmaler Spalt 32 angeordnet, der oben  offen ist und     unten    durch ein     Gasheizrohr    33,  dem die Frischluft durch Rohr 34 von aussen  zugeführt wird, erwärmt werden kann.

   Die  Schächte 21 und 24 stehen oben durch die  mit Sieben geschützten Öffnungen 35 mit der  Aussenluft in Verbindung. Im übrigen ist  der Raum gegen das Eindringen von Wärme  oder Frischluft von aussen gut geschützt,  soweit nicht letztere zu     Regulierungszwecken     in     kleinen    Mengen absichtlich zugelassen       wird.     



  Die Kühlung des     Raumes    erfolgt völlig       automatisch    durch die     Sonne,    kann aber  auch, zum Beispiel des Nachts, durch ab  wechselnde     Beheizung    der Schächte bewirkt  werden.

   Vormittags scheint die Sonne gegen  den an der Ostseite des Hauses befindlichen  Schacht 21, erwärmt dessen     Inhalt    und be  wirkt eine Bewegung der Luft, die durch  die auf der Westseite des Schachtes befind  liche     Öffnung    35     eintritt,    durch den Schacht  24 abwärts, den Kanal 28 aufwärts führt,  bis die Luft durch die Öffnung 35 auf der  Ostseite wieder ins Freie     tritt.    Die Luft       wird    auf der im     Schatten    lugenden Westseite  im Schacht 24 durch das in den Schalen be  findliche     Chlorealcium    und weiter durch die       Kieselsäuregelschüttung    26 annähernd so  weit getrocknet,

   wie diese Substanzen durch  die voraufgehende     Sonnenbestrahlung    oder  künstliche     Beheizung    selbst     -trocknet        wur.     den. Die so getrocknete Luft schliesst die im       obern        erweiterten        Teil    des     Kanals    28 befind  liche untere Klappe 29, streicht dann über  die feucht gehaltenen Flächen des porösen  Stoffes 31, öffnet die obere Klappe 29 und  tritt in den Raum 22 ein.

   Nimmt man zum  Beispiel an, dass die im Kanal 28 aufstei  gende Luft 35 Grad besitzt, und dass im  Schacht 24 ihr Taupunkt auf 0 Grad ge  bracht worden ist, so sinkt die Temperatur  der Luft bei Berührung mit den nassen Flä  chen auf 20 Grad, während ihr Taupunkt auf  14 Grad steigt. Die nassen Flächen nehmen  dabei eine Temperatur von 17 bis 18 Grad  an. Dieser Zustand der Luft entspricht etwa  den für die     Bewetterung    des     Wohnraumes       erwünschten Bedingungen. Durch entspre  chende Einstellung der Klappen kann die  Temperatur     etwas    erhöht, der     Taupunkt    ge  senkt werden. Zum Beispiel erhält man bei  mässiger Öffnung der untern Klappe 29 die  Lufttemperatur von 25 Grad mit dem Tau  punkt 10,5 Grad.

   Weicht der Ausgangstau  punkt von 0 Grad einige Grad ab, so macht  das auf den Endzustand nicht allzuviel aus.  Beispielsweise lässt sich mit einem Taupunkt  von     +    7,5 Grad immer noch eine Abküh  lung der     35grädigen    Luft auf 25 Grad mit  einem     Taupunkt    von 15 Grad erreichen. Bei  einem noch höheren     Ausgangstaupunkt    wäre  allerdings die Zwischenschaltung eines Tem  peraturwechslers zwischen der den benetz  ten Flächen zuströmenden Luft und der den       gekühlten    Raum verlassenden Luft geboten.

         @venn    man nicht zur Erreichung des     tieferen     Taupunktes die     Vorbehandlung    mit künst  licher Heizung anwenden will. Bei guter       und    regelmässiger     Sonneneinstrahlung    macht  indessen die Erreichung tiefer Ausgangs  taupunkte     keine    Schwierigkeiten. Liegen die       Ausgangstaupunkte    tiefer als 0 Grad, kann  durch     Zumischung    von Frischluft eine zu  starke     Abkühlung    oder zu grosse Trocken  heit leicht verhindert werden.  



  Die den gekühlten und getrockneten  Raum verlassende Luft hat in der Regel  noch eine grössere relative Trockenheit als  die Atmosphäre; die durch die untere Klappe  29 der Wand 20 den Raum 22 verlassende  Luft trocknet daher das     Kieselsäuregel    und  die     Chlorcalciumlösung    in dem Schacht 21  unter der gleichzeitigen     Einvrirkung    der  Sonneneinstrahlung stärker vor, als es die  atmosphärische Frischluft vermöchte, und  bereitet dadurch die ausgiebige Trocknung  der Luft vor, wenn diese am Nachmittag, wo  die Sonne gegen den Westschacht 24 scheint,  zunächst in den jetzt im Schatten liegenden  Schacht 21 gelangt und dort abwärts strömt.  



  Will man die Bewegung der Luft durch  das Gebäude     hindurch    mit Hilfe der atmo  sphärischen Luftströmungen bewirken oder  unterstützen, so kann man an den Schächten  21 und 24 über Dach führende Luftleitungen      anschliessen, die zu     Diffusoren    führen, die  jedoch regelbar sein müssen, um jeweilig die  gewünschte Richtung und Stärke der Luft  bewegung beherrschen zu können.  



       L    m die festen absorbierenden Substanzen  in den Schächten unter guter wärmeleiten  der Verbindung mit der Wandung und  gleichzeitig allseitiger Luftdurchlässigkeit  anzuordnen, empfiehlt es sich, die festen  Substanzen, insbesondere das     Kieselsäuregel,     in kleinen Körbchen aus Eisen-, Kupfer  oder Aluminiumdraht unterzubringen. Diese  in den Körbchen untergebrachte lasse kann  dann einfach geschüttet werden. Die untern  Körbchen nehmen den Druck der darüber lie  genden auf und entlasten die     Gelmengen.     Diese behalten in den - nicht ganz gefüll  ten - Körbchen, auch bei hoher Lagerung,  genügend Raum, um sich auszudehnen.

   Die  Luft streicht. ohne grossen Widerstand durch  die Zwischenräume zwischen den Körbchen,  das Gel durch die laschen hindurch allsei  tig und gleichmässig umspülend, und gleich  zeitig durchziehen die sich überall berühren  den, gut leitenden Metallmassen das schlecht  wärmeleitende Gel, so dass diese einfache  Füllart von besonderer Wirksamkeit ist, und  zur Durchführung des Verfahrens gemäss der  Erfindung wesentlich beiträgt.  



  Die Füllung jedes der beiden Schächte  muss für das gewählte Beispiel einer Periode  von 5 bis 6 Stunden entsprechen. Die Er  wärmung und Abkühlung nimmt davon na  türlich eine entsprechende Zeit in Anspruch.  und beim Periodenwechsel am Mittag tritt  eine gewisse Pause ein. Wenn es für irgend  welche Anwendungszwecke darauf ankommt,  solche Pausen zu verkürzen, oder zum Bei  spiel bei transportablen Apparaten mit mini  maler Füllung auszukommen, so kann man  dies erreichen, wenn man den Wechsel von  Heizung und Kühlung willkürlich verkürzt.

    In dem oben dargelegten Beispiel der Hei  zung durch die Sonne und der Kühlung im  Schatten kann man zum Beispiel den Appa  rat langsam  -enden, so     dass    die Schächte, die  unter diesen Uniständen eine besonders ge  ringe     Wärmekapazität    haben müssen, in we-         sentlich    kürzerer Zeit und unabhängig von  dem Stand der Sonne ihren Turnus zwischen       Erwärmung    und     Abkühlung    durchmachen.  



  In der bei     Abb.    2 beschriebenen Weise  wird die Aufgabe der wirksamen Wohn  raumkühlung durch eine sehr einfache Ap  paratur ohne bewegliche Teile erreicht, die  ausser mit     hygroskopischen    Stoffen (Kiesel  säuregel) nur mit Luft und Wasser arbeitet,  die ferner nur unter Atmosphärendruck  steht und die Trocknung der Luft     und     deren Kühlung ohne Erzeugung tiefer Tem  peraturen allein durch Ausnutzung geringer  Temperaturdifferenzen, wie sie beispiels  weise bereits die Sonnenstrahlung bietet,  also ohne Betriebskosten, bewirkt.  



  Die stärkste Trockenheit entsteht     in    der  Mitte der Apparatur bei dem Übergang von  der kalten     Absorptionsstoffmengie    zu der wär  meren     Absorptionsstoffmenge,    und zwar so  wohl in den hygroskopischen Stoffen wie in  der dort strömenden Luft. Daher sind bei       Abb.    2 die trocken und kühl zu haltenden  Räume zwischen der kalten und der war  men Stoffmenge eingeschaltet.  



  Man kann aber auch einen Teil der hy  groskopischen Stoffe an dieser Stelle des  Überganges von der tieferen zu der höheren  Temperatur in stark getrocknetem Zustand  entnehmen und die entnommene Menge er  setzen, indem man den hygroskopischen  Stoff in mehr oder weniger feuchtem Zu  stand an der Stelle des Austrittes der Luft  in den Apparat einbringt. Ebenso kann an  der Übergangsstelle ein (kleiner) Teil der  getrockneten Luft zu beliebiger Verwen  dung entnommen werden. Der Hauptteil  kehrt durch die warme Reihe in die Atmo  sphäre zurück.  



  Da ausschliesslich Temperaturdifferenzen  die Antriebsenergie liefern, ist es nicht not  wendig, dass die wärmere Reihe über die  Temperatur der Umgebung hinaus erwärmt  wird, wenn zum Beispiel durch Verdun  stungskühlung eine Abkühlung der kälteren  Reihe erzielt werden     kann,    oder wenn hierzu  beispielsweise Brunnenwasser zur Verfügung  steht, das kälter ist als die atmosphärische      Luft.

   Es genügt dann schon die Abkühlung  der kälteren Reihe, um Trockenheitsgrade in  der durch den Apparat strömenden Luft zu  erreichen, die beliebig weit unter den Sätti  gungsgrad der atmosphärischen Luft herab  gehen.     Naturgemäss    wird aber die Wirkung  um so intensiver, je höher die Temperatur  der warmen Reihe über .die der Umgebung  hinaus gesteigert wird, und je tiefer die  Temperatur der kalten Reihe unter die Tem  peratur der Umgebung gebracht     werden     kann. Bei Anwendung beider Mittel kön  nen schon mit kleineren Apparaturen grö  ssere Räume gekühlt und getrocknet werden.  



  Der notwendige Wechsel in der Befeuch  tung und     Entfeuchtung    der hygroskopischen  Stoffmengen kann aber auch dadurch be  wirkt werden, dass die Stoffmengen in ent  gegengesetzter Richtung zu der strömenden  Luft durch sie im Kreislauf     wiederholt     langsam hindurch geführt werden, so dass  sie nacheinander in den Bereich der höheren  Temperatur und dann wieder der niedrige  ren Temperatur gelangen. Dies hat den Vor  teil, dass jede Teilmenge der hygroskopischen  Stoffe innerhalb ihrer Gesamtmenge bei im  wesentlichen gleichbleibender Temperatur  von ihrem stärksten bis zu ihrem schwäch  sten Wassergehalt ausgenutzt     wird    und erst  bei dem Übergang in die andere Gesamt  menge eine stärkere Temperaturänderung er  leidet.

   Ein     Ausführungsbeispiel    hierfür bil  det die weiter unten beschriebene Vorrich  tung     Abb.    5 und 6. Dieser Vorteil lässt sich  auch mit ruhenden Stoffmengen erreichen,  indem man das soeben beschriebene Verfah  ren in der Weise kinematisch umkehrt, dass  die Öffnungen für den     Lufteinlass    und den       Luftauslass    gegenüber den stillstehenden  hygroskopischen Stoffen derart verschoben  werden, dass die Zonen verschiedenen Feuch  tigkeitsgehaltes wandern. Die Wärmezufuhr  muss entsprechend     mitwandern.     



  In dem nachstehend beschriebenen     Aus-          führungsbeispiel    ist ausserdem noch eine an  dere     Massnahme    getroffen, die     in    allen Fäl  len nützlich ist, in denen die Betriebsbedin  gungen nicht gleichmässig bleiben. Wird    zum Beispiel die Wärme der Sonnenein  strahlung benutzt, so entsteht eine Unregel  mässigkeit im Betriebe durch den Ausfall  der     Erwärmung    in der Nacht und auch am  Tage durch die wechselnde Bewölkung.  Aber auch der Bedarf an trockener Luft  oder an Trockengut kann schlanken oder  auch stossweise auftreten.

   Diese Unregel  mässigkeiten werden bei dem folgenden Aus  führungsbeispiel dadurch ausgeglichen, dass  bei einer den Bedarf übersteigenden Lei  stung der Anlage eine gewisse Anzahl von  Teilmengen Absorptionsstoff, die in den Be  reich der geringsten Luftfeuchtigkeit ge  langt sind, so lange der Arbeitsluft entzogen  werden, bis der Bedarf wieder steigt.  



       Abb.        '3'    ist eine perspektivische Ansicht  einer     Trocknungsanlage,    die beispielsweise  zur Trocknung von Torf oder Lehmziegeln  dient.     Abb.    4 ist ein Horizontalschnitt  durch den obern Teil dieser Anlage. Der  untere Teil bildet einen Stapelraum, dessen  Aussenwand mit<B>101</B> bezeichnet ist, und der  durch die Tür 102 zugänglich ist. 103 ist  die Aussenwand des     Trocknungsraumes,    der  durch die Türen 104 zugänglich ist. Die  hygroskopischen Stoffe, beispielsweise Kie  selgel., sind in den Luftkanälen 105 unter  gebracht.

   Diese Kanäle sind durch seitlich  offene     Zwischenwände    106 so unterteilt,  dass die Luft gezwungen wird, im Zickzack  weg durch die Kanäle zu strömen. Die Ka  näle liegen flach unter dem Dach, während  die Vorräume<B>107</B> und 108 tiefer, beispiels  weise mannshoch, sind. Diese Vorräume  sind mit dem zu trocknenden     Trocknungs-          gut    besetzt. Sind auch die Luftkanäle 105  tiefer, so kann man den     Zickzackweg    der  Luft auch aufwärts und abwärts führen  und das     Trocknungsmittel    auf Horden un  terbringen.  



  Die Luftkanäle 105 sind durch kanal  artige Trennungswände 109 und 110 vonein  ander getrennt. Im Fall künstlicher Heizung  können die Kanäle<B>109</B> als umschaltbare       Heizkanäle    verwendet werden. Die Kanäle  110 können Oberlicht für den darunter lie-           "enden    Stapelraum besitzen, zu dem ständig  offene Aufzugsschächte 111 führen. Die  Kanäle<B>110</B> haben eine nach innen und eine  nach aussen führende Drehtür 112, durch die  sie sowohl mit den Luftkanälen 105, als auch  mit den Vorräumen 1<B>0</B>7     bezw.    108 verbun  den werden können. Schiebetüren 118 ge  statten, die Luftkanäle 1.05 und die Vor  räume<B>107</B> voneinander zu. trennen.

   Dreh  türen 114 führen in das Innere des Kamins  oder Schornsteines<B>115,</B> der oben mit einer  im Wind drehbaren Haube 116 abgeschlos  sen ist. Die Haube 116 öffnet hinter dem  Wind, so dass dieser stets Luft durch die  Anlage saugt. Jalousien 117 und 118 be  decken die gesamte Kreisfläche der Anlage.  Die Jalousie 117 über dem einen Teil der  Kreisfläche ist zur Zeit geschlossen und gibt  Schatten. Die Jalousie 118 über dem an  dern Teil ist geöffnet und lässt den Sonnen  schein hindurch.  



  Um die Anlage zu betreiben, wird die  im beschatteten Teil liegende Schiebetür 104  bei der Bezugszahl 1.19 geöffnet. Die Aussen  luft streicht dann in Richtung der Pfeile  durch die Vorräume 107 und die Luftkanäle  105, tritt dann durch die innere offene  Drehtür     112    und den     Aufzugsschacht   <B>11.1</B>  gut getrocknet in den     darunterliegenden     Stapelraum. Aus diesem kommt die Luft  durch einen entsprechenden Schacht 111 und  eine äussere offene Drehtür     11\?    in denjeni  gen Teil der Luftkanäle 105, der durch die       Einwirkung    der Sonnenstrahlung erwärmt  ist.

   Die aus dem Stapelraum zurückkom  mende, immer noch sehr trockene Luft trock  net unter der Einwirkung der Sonnenwärme  das in den Vorräumen 107 gelagerte     Trok-          kengut    und das     Trocknungsmittel    selbst  weitgehend vor, so dass letzteres später,  wenn es wieder im Schatten liegt, die Luft  vorzutrocknen vermag. Die feuchte Luft  geht schliesslich durch das Innere des Ka  nals 115 ab.  



  Die beiden mit den Vorräumen 108 in  Verbindung stehenden Luftkanäle 105 sind  gänzlich von der Luftströmung abgeschaltet.  Während dieser Zeit der Abschaltung kann    in den Vorräumen 108 neues Trockengut be  reit gelegt werden. Sobald dies geschehen  ist, werden diese Räume den Sonnenstrahlen  ausgesetzt und können, sobald sie sich er  wärmt haben, der warmen Reihe zugeschal  tet  -erden. Ebenso sind zwei Luftkanäle  105 mit ihren Vorräumen 107, die     zwischen     den beiden offenen Drehtüren 112 liegen,  abgeschaltet, und das Trockengut kann wäh  rend dieser Zeit durch die geöffnete Tür 104  ausgebracht werden oder durch einen der       Aufzugsschächte    111 in den Stapelraum ge  schafft werden.

   Zu diesem Zweck wird eine  Drehtür 112 geöffnet, was die beabsichtigte  Abschaltung nicht stört, falls nur die Tür       10.1    nach aussen während dieser Zeit ge  schlossen gehalten wird, da alle übrigen  Türen ebenfalls geschlossen sind.  



  Bevor die     Absorptionswirung    der hygro  skopischen Stoffe merklich nachlässt, wird  weiter geschaltet. Die Umschaltung muss im  Sinne der Luftströmung erfolgen. Die Aussen  tür 104 bei<B>119</B> wird geschlossen, die in  Richtung der Luftströmung an der Aussen  wand 103 folgende Schiebetür 113     wird    ge  öffnet, die folgende Schiebetür 113 geschlos  sen und die an dieser Stelle liegende Aussen  tür 104 geöffnet. In entsprechender Weise  wird die Umschaltung bei der zum     Kamin     führenden Verbindung und bei den zum     und     vom Stapelraum führenden Verbindungen  bewirkt.

   Hierbei kann die Umschaltung der  vier verschiedenen Verbindungen zu ver  schiedenen Zeiten erfolgen, so dass mehr oder  weniger Teilmengen der warmen Reihe oder  auch der kalten Reihe angehören oder aber  abgeschaltet sind. Die Teilmengen, die zwi  schen den Verbindungen von und zum  Trockenraum abgeschaltet sind, üben     eine     starke     Speicherwirkung    für die Trocken  heit aas; der     Trocknungsvorgang    kann in  folgedessen auch bei vorübergehend wolki  gem und windigem Wetter fortgesetzt wer  den.  



  Bei Trockengut wie Torf erfolgt die  Austrocknung sehr langsam. Die Besetzung  soll daher nicht zu stark und die Umschal  tung nicht zu häufig sein. Unter erschwe-           renden    Umständen müssen gegebenenfalls  mehrere Tage vergehen, bevor umgeschaltet  werden soll. Die Umschaltung selbst muss  natürlich stets mit der entsprechenden Um  schaltung der Heizung     bezw.    Kühlung ver  bunden sein. Die Teilmengen, die zwischen  den zum Stapelraum führenden Kanälen ab  geschaltet     sind,    werden der kalten Reihe erst  zugeschaltet,     wenn    sie genügend abgekühlt  sind.

   Die     zwischen        Eingang    und Ausgang  der Luft von der kalten Reihe abgeschalte  ten     Teilmengen    werden der warmen Reihe  erst zugeschaltet, wenn sie ausreichend  durchwärmt sind. Der Trockenheitsgrad lässt  sich am Kühlgut durch das Gewicht, an der  Luft durch trockene und feuchte Thermo  meter feststellen, sofern dies nach der durch  mehrmalige Umschaltung gewonnenen Er  fahrung noch erforderlich ist.  



  Als     Trocknungsmittel    war Kieselgel an  genommen. Das     Trocknungsgut    erträgt nicht       immer    die hohe pekuniäre Belastung der  artiger Absorptionsmittel. In vielen Fällen       wirkt    jedoch das Trockengut selbst ausrei  chend hygroskopisch, wie beispielsweise ge  rade Torf, und in solchen Fällen ist ein be  sonderes Absorptionsmittel überflüssig. In  den Absorptionskammern tritt dann das       Trocknungsgut    an die Stelle des Absorp  tionsmittels. Die Anlage bewirkt dann, auch  wenn sie nur mit dem Trockengut ohne jedes  andere Absorptionsmittel besetzt ist, eine  Trockenwirkung weit über die Grenze der  Lufttrocknung hinaus.

   Dies ermöglicht neben  der Verbilligung der Anlagekosten zugleich  eine bessere Raumausnutzung.  



  Bei feinerer Unterteilung lässt sich Torf  auch als     Trocknungsmittel    in derartigen An  lagen zur Trocknung andern Trockengutes  verwenden, z. B. wenn verschiedenartiges  Trockengut geringerer Menge zu trocknen  ist. Insbesondere kann Luft so weitgehend       getrocknet    werden, dass sie ihrerseits durch       Verdunstung    - gegebenenfalls unter Zwi  schenschaltung eines Temperaturwechslers       zwischen    der der Verdunstungsfläche zuströ  menden und der von ihr abströmenden Luft  - Kälte leisten kann. Die Anlage kann da-    .her auch zur Kühlhaltung von Kühlräumen  dienen.  



  Bei dem beschriebenen Verfahren berei  tet es oft Schwierigkeiten, den hygroskopi  schen Stoffen, die zur Trocknung der Luft  dienen, die hierbei frei werdende Wärme in  ausreichendem Masse zu entziehen. Gute  Kühlung dieser Stoffe ist besonders dann       wichtig,    wenn die getrocknete Luft auch zu  Kühlzwecken dienen soll. Hierzu ist anzu  streben, dass sie möglichst geringe Tempera  turerhöhung der Kühlluft gegenüber auf  weist, da Kühlwasser zur weiteren Herab  kühlung, die zudem ebenfalls Kühlflächen  beansprucht, nicht immer verfügbar ist.  



  Diese Aufgabe der wirksamen Wärme  entziehung aus den hygroskopischen Stoffen  kann dadurch gelöst werden, dass die zu  kühlenden hygroskopischen Stoffe in meh  reren     nebeneinanderliegenden,        praktisch    im  wesentlichen vertikalen Ebenen angeordnet  sind, zwischen denen Kanäle oder Schächte  für die Kühlluft liegen. Dies hat den Vor  teil, dass für     Jie    Kühlung durch die Kühl  luft, deren Wirkung auch durch Verdun  stungskühlung oder durch die Wirkung von  Ventilatoren gesteigert werden kann, bei  kleinem Raumbedarf grosse Oberflächen ent  wickelt werden können, die der Kühlluft  einen geringen Widerstand bieten, da sie  ohne Richtungsänderungen vertikal strömen  und aufsteigen kann.  



  Schliesst man die Zu- und     Abführungs-          leitungen    für die die hygroskopischen Stoffe  berührende Luft derart an die Absorptions  behälter an, dass diese Luft, die Arbeitsluft.  die in den verschiedenen     nebeneinanderlie-          genden    Vertikalebenen angeordneten Teil  mengen parallel durchströmt, so erhält man  trotz enger Einzelschächte einen grossen Ge  samtquerschnitt für die Arbeitsluft, die da  her     ohne    grossen Druckverlust langsam die  hygroskopischen Stoffe durchströmen kann.  



  Man kann jedoch die in verschiedenen       nebeneinanderliegenden    Vertikalebenen an  geordneten Teilmengen für die Strömung  der Arbeitsluft auch hintereinander schalten      und erhält so Vorrichtungen, die sich beson  ders in ihrer Höhenausdehnung entwickeln  lassen und so eine gute Raumausnutzung  gestatten.  



  In den     Abb.    5 und 6 bedeutet 150 verti  kale     U-förmige    Schächte, die mit hygrosko  pischen Stoffen gefüllt sind, und deren  Wände ebenfalls aus hygroskopischem Mate  rial, z. B. dünnwandigen Holzbrettern, be  stehen, das nach aussen feuchtigkeitsdicht  gemacht ist. Die hygroskopischen Stoffe  stehen in guter wärmeleitender Verbindung  mit der Wandung. Die schmalen Schächte  bilden einen Kranz, der Spalte 151 für die  Kühlluft freilässt.

   Der Kranz der Schächte  150 dreht sich auf Zahnrädern 152 und 153,  von denen das letztere ein unvollständiges  Zahnrad ist     (Abb.    7), das vermittelst der  Kurbelwelle 154 durch das Handrad 155 in  Drehung versetzt werden kann. 156 ist eine  Kurbel, die die Stange 157 und damit den  Ventilkranz 158 anhebt, bevor die Zähne des  Zahnrades 153 in die Zähne des Ringes 159  eingreifen und einen Vorschub bewirken.  Distanzrollen 160 sichern einen gleichmässi  gen Abstand von der zylindrischen Umhül  lung<B>161</B> des     Wärmeaustauschers    162, der  durch Isoliermaterial 163 vor Wärmever  lusten geschützt ist.

   Der Ventilkranz 158  besteht aus einem Metallring, der auf seiner  Unterseite einen dicken Belag von weichem  Material, beispielsweise von Holz, Filz oder  Gummischwamm, trägt, in welchem die Um  schaltungskanäle 164 ausgespart sind, die  eine Verbindung der innen liegenden     obern     Öffnungen 165 der Schächte 150 mit den  aussen liegenden Öffnungen 166 der U-för  migen Schächte 150 herstellen.

   Diese Um  schaltkanäle 164 sind an den Stellen, wo sie  die Kühlspalten 151 überbrücken, gegen  diese abgedeckt und verlaufen auf der ge  kühlten Seite entgegengesetzt, wie die Um  schaltkanäle 164 auf der durch die     Heizvor-          richtung    180 erwärmten     Sektorseite.    Von  den Schächten 150 sind je zwei     nebeneinan-          derliegende    derart geschaltet, dass sie paral  lel von der Arbeitsluft durchströmt werden.  Die parallel durchströmten Schachtpaare    sind dann     hintereinander    geschaltet.

   Der  Ventilkranz 158 ist durch ein Scharnier 167  an der festen Wand 168 befestigt. 169 ist  ein Ventilator, der die Arbeitsluft aus der  Atmosphäre den gekühlten Schächten zu  führt, 170 ist eine Leitung, die die getrock  nete Luft dem     Temperaturwechsler    162 zu  führt, 171 ist eine Leitung, die die aus dem  klimatisierten Raum über den Temperatur  wechsler 162 zurückkehrende Arbeitsluft  den erwärmten Schächten zuführt und 172  ist eine Öffnung, die die feuchte Abluft ins  Freie führt.

   Die     Leitungen    17'0 und 171  sind etwas nachgiebig, so dass sie dem An  heben des Ventilkranzes folgen können, oder  sie sind mit dem Temperaturwechsler 162  starr verbunden, so dass sich der     Ventilkranz     beim Abheben auch von der     Verbindung     mit den     Leitungen    170 und 171 löst. Die  den     Ventilator    169 enthaltende Öffnung 172  ist     mit    dem Ventilkranz 158 fest verbunden.  so dass sie mit diesem zugleich von den  Schächten 150 abgehoben wird.

   Der Tempe  raturwechsler 162 ist unter <  durch die Ka  näle 173 und 174 mit dem zu klimatisieren  den Raum     verbunden.    Jeder dieser Kanäle  enthält eine Gruppe von langsam rotierenden  Scheiben 175, die aus porösem Stoff bestehen  und in ein Wasserbad 176     eintauchen.    Der  Kanal 174 enthält einen Ventilator 177, der  die Luft aus dem klimatisierten Raum an  saugt und über den Temperaturwechsler 1.62  in die Reihe der erwärmten Schächte drückt.  180 ist eine Heizvorrichtung, die unter den  zu erwärmenden Schächten angeordnet ist.  Ein Leitblech 178 hält aussen, und Leitblech  179, die sich     zwischen    den Spannrollen 160  erstrecken, halten innen die Warmluft zu  sammen, die zur Erwärmung der Schächte  im Bereich der Regenerierung dient.

   Die  Kühlluft hat zu den übrigen Schächten über  all freien Zutritt. Die     Anbringung    von Ven  tilatoren für die Kühlluft, sowie gegebenen  falls die Anwendung von     Berieselungs-    und       Verdunstungskühlung    ist ebenfalls leicht  möglich.  



  Der Betrieb der Vorrichtung spielt sich  folgendermassen ab: Der     Ventilator    169 saugt      Frischluft aus der Atmosphäre und drückt  sie in die Reihe der durch die Kühlluft ab  gekühlten Schächte 150. In diesen strömt  die Arbeitsluft aussen in je zwei Schächten  parallel abwärts und in den innern Schen  keln der Schächte aufwärts. Die Arbeitsluft  wird dann durch die Umschaltkanäle 164  des Ventilkranzes 158     w=ieder    zu den äussern  Schenkeln der Schächte 150 geführt, bis sie       schliesslich    durch Leitung 170 in den Tem  peraturwechsler 162 gelangt.

   Die in den ge  kühlten Schächten stark getrocknete Luft  kühlt sich im Temperaturwechsler 162 an  der aus dem klimatisierten Raum kommen  den kälteren Luft vor und strömt durch Ka  nal 173 über die durch das Wasserbad 176  befeuchteten Flächen 175 in den zu klimati  sierenden Raum. Aus diesem kehrt die Ar  beitsluft, durch den Ventilator 177 ange  saugt, durch den Kanal 174 und die feuch  ten Flächen 175 über den Temperaturwechs  ler 162 und die     Leitung    171 zu den Schäch  ten 150, die in dem geheizten Sektor liegen,  zurück.

   In diesen strömt sie in den innen  liegenden Schenkeln der     U-förmigen    Schächte  abwärts und in den aussen liegenden Schen  keln aufwärts, wird     dann    durch die Um  schaltkanäle' 164 von den     obern    Enden der       äussern    Schenkel zu den     obern    Enden der       innern    Schenkel geleitet und strömt so in  entgegengesetzter Richtung, wie in den kal  ten Sektor durch die erwärmten Schächte,  bis sie durch die     Öffnung    172 ins Freie aus  tritt. Die hygroskopischen Stoffe in den er  wärmten Schächten werden auf diese Weise  regeneriert.  



       In    Zeitabständen, die sich aus der durch  die Apparatur strömenden Luftmenge im  Verhältnis zu der Menge der hygroskopi  schen Stoffe ergeben und durch den prak  tischen Versuch leicht bestimmt werden kön  nen, erfährt sodann der Kranz der Schächte       einen    Vorschub um je ein     Schachtpaar,    der  folgendermassen zustande kommt: Das Hand  rad 155 wird einmal     herumgedreht.    Dadurch  wird zunächst die Kurbelstange 157 auf  wärts gedrückt und der Ventilkranz 158 an  gehoben.

   Sodann greifen die Zähne des    Zahnrades 153 in die Zähne des Ringes 159  ein und drehen den Kranz der Schächte um  das Intervall zweier     benachbarter    Schacht  paare vorwärts, und zwar nach der Rich  tung, dass die zuletzt bei 171 getrockneten  hygroskopischen Stoffe durch den von der  Arbeitsluft nicht berührten Sektor, der der       Vorkühlung    dieser Stoffe dient, der abge  kühlten Reihe der Schächte zugeleitet wer  den, wo sie bei 170 zuerst von der dem zu  klimatisierenden Raum zuströmenden Ar  beitsluft berührt werden. Der ebenfalls von  der Arbeitsluft nicht berührte Sektor zwi  schen 1.69 und 172 dient der     Vorwärmung     der aus der kalten Reihe in die erwärmte  Reihe vorrückenden Schächte und hygrosko  pischen Stoffe.

   Das Steuerorgan, das aus  dem Rad 155, der Kurbel 156 und der Stange  157 besteht, kann auch durch ein Uhrwerk  automatisch von Zeit zu Zeit betätigt wer  den. Die Zahl der von der Arbeitsluft durch  den Ventilkranz recht wirksam abgeschalte  ten Schachtpaare ist beliebig. Der Ventil  kranz kann so ausgebildet werden, dass er  eine Veränderung der Zahl der abgeschalte  ten Schächte gestattet, indem zum Beispiel  die Leitungen 170 und 171 verlegt werden.  



  Die Funktion der beiden     Befeuchtungs-          stellen    175 in den Kanälen 173 und 174 der       Zuluft    zu dem zu klimatisierenden Raum  und der Abluft aus dem klimatisierten Raum  ist besonders wichtig und dient dem Zweck,  die Temperatur und den Feuchtigkeitsgrad  in dem zu klimatisierenden Raum innerhalb  gewisser Grenzen ohne andere     Hilfsmittel     beliebig zu regeln.     'Wünscht    man die Luft  in dem zu klimatisierenden Raum trocken,  aber nicht kühl, so lässt man die Scheiben  175, die durch Uhrwerke angetrieben wei  den können, nicht rotieren.

   Wünscht man  die Luft weniger trocken, aber kühler, so  wird man die Scheiben 175 in dem zum  Klimaraum     fiihrenden    Kanal 173 rotieren  lassen und dadurch befeuchten. Wünscht  man die Luft im Klimaraum besonders  trocken und zugleich kühl, so wird man nur  die Scheiben 175 in dem Kanal 174, in dem  die Luft aus dem Klimaraum in den Tem-           peraturwechsler    zurückgelangt, rotieren las  sen und dadurch befeuchten. Die dadurch  unter Befeuchtung gekühlte Luft kehrt un  mittelbar in den     Temperaturwechsler    zurück  und kühlt in diesem die dem Klimaraum zu  strömende Luft entsprechend vor, ohne sie  zu befeuchten.

   Es ist klar, dass man durch  Nachbefeuchtung der aus dem Klimaraum  kommenden Luft, die man weiter treiben  kann, als es für den Klimaraum zulässig  wäre, eine stärkere     KühlwirlLung    durch die  getrocknete Luft für den Klimaraum her  vorrufen kann, als es durch die bisher allein  übliche     Vorbefeuchtung    möglich ist, und es  ist leicht, durch die in weiten Grenzen ver  schieden einstellbare Rotationsgeschwindig  keit der Scheiben 175 in den beiden Kanälen  173 und 174 den gewünschten Grad der Tem  peratur und der Trockenheit     willkürlich    von  Hand oder unter automatischer Regelung  einzustellen.

   Diese Art der     Feuchtigkeits-          und    Temperaturregelung ist überall da an  wendbar, wo über einen Temperaturwechsler  annähernd die gleiche Luftmenge den Klima  raum verlässt, wie sie in ihn eingeführt wird,  unabhängig davon, ob die gegebenenfalls  stark befeuchtete Abluft weiter zur Regene  rierung dient, oder ob hierzu Frischluft Ver  wendung findet.

   Bei feuchtem und warmem  Klima wird allerdings die     Verwendung    der  Abluft aus dem Klimaraum zur Regenerie  rung stets dann vorzuziehen sein, wenn die  Temperatur der erwärmten hygroskopischen  Mengen niedrig gehalten werden muss, sei es,  dass man Abwärme oder Sonneneinstrahlung  zur Regenerierung verwenden will, oder dass  man hygroskopische Stoffe, wie Holz oder  andere organische Substanzen verwenden  will, die unter einer zu starken Temperatur  erhöhung leiden würden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Verfahren zur Befeuchtung oder Ent- feuchtung atmosphärischer Luft, da durch gekennzeichnet, dass die Luft nacheinander über zwei Mengen fester hygroskopischer Stoffe geleitet wird, die durch Wärmezufuhr bezw. Wärme- abfuhr auf verschiedenen Temperaturen gehalten werden. II. Einrichtung zur Ausführung des Verfah rens gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Mengen fester hygroskopischer Stoffe innerhalb eines Strömungsweges für die Luft hinterein ander angeordnet sind, und zwar derart, dass sie Wärme nach aussen abgeben bezw. von aussen aufnehmen können.
    UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass periodisch unter Umkehrung der Strömungsrich tung der Luft die zuvor wärmere Ab sorptionsstoffmenge gekühlt und die zu vor kältere Absorptionsstoffmenge er wärmt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die verteilt angeordneten Mengen hygroskopischer Stoffe relativ zu den Öffnungen für den Luftein- und -auslass derart verschoben werden, dass jede Teilmenge abwechselnd in den Bereich des wärmeren und des kälteren Luftstromes gelangt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, wo bei die Luft zunächst die wärmere Ab sorptionsstoffmenge durchströmt, da durch gekennzeichnet, dass die Luft an der Stelle des Überganges von der höhe ren zu der tieferen Temperatur zunächst zwecks Abscheidung eines Teils ihrer Feuchtigkeit abgekühlt und dann erst über die kältere Absorptionsstoffmenge geleitet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, wo bei die Luft zunächst die kältere Ab sorptionsstoffmenge durchströmt, da durch gekennzeichnet, dass die Luft zwi schen der kälteren und der wärmeren Absorptionsstoffmenge durch Wohn ' oder Wirtschaftsräume geleitet wird, um diese trocken zu halten. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, wo bei die Luft zunächst die kältere Absorp- honsstoffmenge durchströmt, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Luft zwischen der kälteren und der wärmeren Absorptions- stoffmenge über Wasser geleitet wird, um durch dessen Verdunstung eine Kühl- wirkung zu erzielen. 6.
    Verfahren nach Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft zwischen der kälteren und der wärmeren Absorptionsstoffmenge nach einer durch Verdunstung erzielten Kühlung durch Wohn- oder Wirtschaftsräume geleitet wird, um diese trocken und kühl zu halten. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I, wo bei die Luft zunächst die kältere Absorp- tionsstoffmenge durchströmt, dadurch gekennzeichnet, dass beim Übergang der Luft von der kälteren zur wärmeren Absorptionsstoffmenge ein Teil der Luft in getrocknetem Zustand der Vorrich tung entnommen wird. B.
    -Verfahren nach Unteranspruch 2, wo bei die Luft zunächst die kältere Ab sorptionsstoffmenge durchströmt, da durch gekennzeichnet, dass an der Über gangsstelle zwischen der kälteren und der wärmeren Seite ein Teil der hygro skopischen Stoffe in getrocknetem Zu stand der Vorrichtung entnommen wird. 9. Verfahren nach Patentanspruoh I, da durch gekennzeichnet, dass die Strömung der Luft durch die Apparatur durch Ausnutzung des Windes verursacht wird. 10. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Strömung der Luft durch die Apparatur dadurch hervorgerufen wird, dass in den beiden Schächten, in denen die Luft aufwärts und abwärts strömt, ein Temperatur unterschied erzeugt wird. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die jeweilige Erwärmung der einen Absorptionsstoff menge unmittelbar oder mittelbar durch Sonnenbestrahlung bewirkt wird, wäh- rend die andere Absorptionsstoffmenge vor der Einwirkung der Sonnenstrahlen geschützt wird. 12.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die jeweilige Abkühlung der kälteren Absorptions- stoffmenge durch ein kühlendes Medium bewirkt wird, wobei keine besondere Er wärmung der andern Absorptionsstoff- menge über die Temperatur der Um gebung hinaus stattfindet. 13.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Öffnun gen für den Lufteinlass und den Luft auslass gegenüber den ruhenden Absorp- tionsstoffmengen derart verschoben wer den, dass die sich bildenden Zonen ver schiedenen Feuchtigkeitsgehaltes gegen über den Absorptionsstoffmengen wan dern. 14.
    Verfahren nach Unteranspruch 13, für ungleichmässigen Betrieb, dadurch ge kennzeichnet, dass bei einer den Bedarf übersteigenden Leistung der Anlage voa den in der warmen Absorptionsstoff menge in den Bereich der geringsten Luftfeuchtigkeit gelangten und abge schalteten Teilmengen mehrere dieser Teilmengen zwecks Erzielung einer Spei cherwirkung für die Trocknung abge schaltet bleiben, und zwar in abgekühl tem Zustand, bis sie bei stärkerem Be darf der kalten Absorptionsstoffmenge wieder zugeschaltet werden. 15.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Ab sorptionsstoff längs des Strömungsweges der Luft derartig verteilt ist, dass sich Zonen verschiedenen Feuchtigkeitsgehal tes bilden können. 16. Einrichtung nach Unteranspruch 15, da durch gekennzeichnet, dass jede der bei den Absorptionsstoffmengen in Teilmen gen unterteilt ist, so dass ein Ausgleich des verschiedenen Feuchtigkeitsgehaltes der Teilmengen untereinander verzögei\l wird. 17.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Absorptionsstoffmengen in je einem an steigenden Schacht angeordnet sind, wo bei beide Schächte wechselweise erwärmt und abgekühlt werden können, so dass die erforderliche Luftströmung selbst tätig mit der Umschaltung der Erwär mung und Abkühlung wechselt. 18.
    Einrichtung nach Unteranspruch 17, da durch gekennzeichnet, dass die Teile der Apparatur derart im Freien angeordnet EMI0013.0003 <B><U>C@J@</U></B><U> <SEP> <I>pSJ.#</I> <SEP> <B>CIA <SEP> 9 <SEP> #Ll'##" <SEP> 2@+@ <SEP> la7P</B></U> keitsgehalt der Luft an den verschie denen Stellen ihres ,Weges durch .die Absorptionsstoffmengen. 22.
    Einrichtung nach Unteranspruch 21, da durch gekennzeichnet, dass zum Zwecke noch weitergehender Anpassung an den sich ändernden Feuchtigkeitsgehalt der Luft neben den festen Adsorptionsstof- fen auch flüssige Adsorptionsstoffe vor gesehen sind, wobei diese Flüssigkeiten einzelne dünnwandige, flache Schalen zu geringer Tiefe füllen, und diese EMI0013.0014 <B><U> & .ba,1RT1 <SEP> ilil"1fP1'All'12,T1der <SEP> 1T11 <SEP> Z17P'P <SEP> dir</U></B> nälen angeordneten Umschaltvorrichtun gen,
    sowie die Zuführungs- und Ent nahmestellen der Arbeitsluft derart an geordnet sind, dass sie vor der Drehung der Walze von den Kanälen gelöst und nach schrittweise erfolgtem Drehen der Walze samt Kanälen wieder an die Ka näle angepresst werden.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE950408C (de) * 1950-09-26 1956-10-11 Minikay Ges Mit Beschraenkter Vorrichtung zum Regenerieren einer Schicht Feuchtigkeit aufnehmender Stoffe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE950408C (de) * 1950-09-26 1956-10-11 Minikay Ges Mit Beschraenkter Vorrichtung zum Regenerieren einer Schicht Feuchtigkeit aufnehmender Stoffe

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