CH175959A - Oberlichtöffner mit schwingbar gelagertem Lenkarm und Greifer. - Google Patents

Oberlichtöffner mit schwingbar gelagertem Lenkarm und Greifer.

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CH175959A
CH175959A CH175959DA CH175959A CH 175959 A CH175959 A CH 175959A CH 175959D A CH175959D A CH 175959DA CH 175959 A CH175959 A CH 175959A
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Voester Reinhold
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Voester Reinhold
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      Oberlichtiiffner    mit     schwingbar    gelagertem Lenkarm und     Greifer.       Die Erfindung betrifft einen Oberlicht  öffner mit schwingbar gelagertem Lenkarm       und    einem Greifer zum An- und. Abdrücken       des        F'ensterfliigels    in und aus dem Blend  rahmen.  



       Oberlichtöffner    mit Greifer zum An- und  Abdrücken     des    Fensterflügels sind     bekannt;          ferner    sind auch     Oberlichtöffner    bekannt,  bei welchen schwingbar gelagerte Lenkarme  zum Öffnen und Schliessen des     Fensterflü-          els    angeordnet sind.

   Von diesen     unterschei-          g        o     det sieh der vorliegende dadurch, dass der  Lenkarm mittelst eines am Schliesshebel an  geordneten Steuerstiftes derart .steuerbar ist,       dass#    der Fensterflügel beim Öffnen     zunächst     durch die Bewegung des Schliesshebels ent  sichert und     mittelst    des vom Schliesshebel       gesteuerten    Greifers aus, dem Blendrahmen  gedrückt.

   und alsdann     mittelst    des     Lenkarmes     geöffnet wird und umgekehrt beim     Schliessen     durch Abwärtsbewegung des Schliesshebels  zunächst     mittelst    des     Lenkarmes    zugeklappt,       aledann        mitielst    des.

   Greifers in den Blend-    rahmen gedrückt und durch die     Steuervor-          richtung    des Lenkarmes der Fensterflügel  in der     geschlossenen    Lage gesichert wird;  ferner unterscheidet sich der     Erfindungsge-          genstand    von     bekannten        Oberlichtöffnern    da  durch, dass die beweglichen Stellglieder     ,so     angeordnet sind,     d.ass    ihre Mitten in einer ge  meinsamen     Mittelebene    liegen.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf der  Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dar  gestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 die wesentlichsten Teile des Ober  lichtöffners bei geöffnetem Fensterflügel von  der Seite,       Fig.    2 eine Seitenansicht desselben bei       geschlossenem    Fenster,       Fig.    3 das Fenster mit     Oberlichtöffner     in der Draufsicht, in kleinerem Massstab,       Fig.    4 das     Fenster    im     Schnitt    nach der  Linie     A-B    in     Fig.    3, in kleinerem Massstab.

    Der     Oberlichtöffner    besitzt einen Stell  hebel 1. welcher im Lager 2 drehbar ge-      lagert     ist,    das am Blendrahmen 3 ange  schraubt ist, ferner eine an :den Stellhebel       angelenkte,    oben in     einem    Lager geführte  Schubstange 4,     sowie    einen an die Schub  stange     angelenkten        :Schliesshebel    5,     :dessen     oberes Ende mit dem Greifer 6, :der auf einer  Welle 7     fest    angeordnet ist, .gelenkig verbun  den ist.

   Weiter gehört     :dazu    :der Lenkarm 8,  welcher auf einem Zapfen 9 drehbar     gelagert          ist,    sowie der an     :den        Lenkarm        angelenkte     Lenker 10, :dessen     anderes,    En-de einen Ge  lenkbolzen 11 trägt, :der in einen am Fenster  flügel 12 angeordneten Lagerbock 13 ein  greift.  



  Am Lenkarm 8, in :der Nähe     seiner    Dreh  achse, ist eine     Steuerkurve    14     angeordnet,     in welche ein am Schliesshebel 5 befestigter  Stift 15 greift, .der einerseits :die Bewegung  des     Schliesshebels    auf den     Lenkarm    über  trägt,     anderseits    die Arretierung     des    Fen  sterflügels in der geschlossenen     Lage    vervoll  ständigt     bezw.    sichert.

   Der Lagerzapfen 9  .des     Lenkarmes    ist drehbar in :einem Lager  bock 16, :der am Blendrahmen 3     festge-          schraubt        ist        und    in welchem     ausserdem    :die  :den Greifer 6 tragende Welle 7     gelagert    ist.  Diese Welle erstreckt sich annähernd über  die     ganze    Breite des Blendrahmens. und ist  am linksseitigen Ende in einem ebenfalls am  Blendrahmen angeschraubten Lagerbock 17  geführt.

   Auf der linken Seite :des, Fensters  sind, symmetrisch zu den     vorbes:chriebenen     Teilen, entsprechende Teile,     mit    Ausnahme  des Stellhebels 1 und der     Schubstange    4,       angeordnet.        Ausserdem        ist    auf dieser, der lin  ken Seite     des        Fensters,    eine     Führung    18 am  Blendrahmen     angesohraubt,    welche zur Füh  rung des linksseitigen Schliesshebels 19 dient.

    Die     Führung    1,8 ist in bezug auf ihre     Quer-          aehse        symmetrisch        gestaltet,    so dass sie  nicht     nur    für Links-, sondern auch für  Rechtsbetätigung     Verwendung    finden kann.

    Die Umwandlung von     Rechts-    auf Linksbe  trieb lässt sich leicht     bewerkstelligen,    :denn  es ist nur erforderlich, :den     Stellhebel    1, die       Schubstange    4 und :die Lager beider Teile auf  den linksseitigen     Blendrahmenschenkel,    die  Führung 18     :dagegen    umgekehrt auf :den         rechtsseitigen        Blendrahmenschenkel    zu set  zen.  



  Am Greifer 6 ist einerseits ein Gelenk  zapfen 20 angeordnet, in welchen das obere  Ende des Schliesshebels 5     eingehängt    ist,  anderseits das     Greifermaul    2:1,     welches    mit  einem am     Flügellagerbock    13 angeordneten  Schliessbolzen 22     zusammenwirkt.    Dieser  Schliessbolzen dient gleichzeitig als Achse  :eines     Vorreibers    23, der in einen     Einschnitt          :des        Gelenkbolzens    11 greift und diesen gegen       achsiale    Verschiebung     ,sichert,    so:

       :dass    zur       Entkupplung    :der     Schliessvorrichtung    vom  Fensterflügel nur der     Vorreiber        hochgeklappt     und :der Gelenkbolzen 11 aus :dem Lagerbock  13 herausgezogen zu werden braucht.

   Der  Greifer 6 hat U-förmigen     Querschnitt,    wobei  :das     Greifermaul    21 an dem dem Fensterflü  gel zugekehrten     U-Schenkel    vorgesehen ist;  :der dem Fensterflügel     abgekehrte        U-Schen-          kel    :dient     hauptsächlich    zum Schutze des       übern    Gelenkes des Schliesshebels,     sowie    zum       ,Schutze    :der     Steuervorrichtung    des Lenkarmes  B. Auch die Querschnitte :des     Lenkarmes    B.

    ferner des Lenkers 10, sowie des     Vorreibers     23 haben im wesentlichen     U-förmige    Gestalt,  die denselben ein verhältnismässig leichtes       Gewicht,    ferner eine bedeutende Wider  standsfähigkeit und ein     angenehmes    Äussere  verleihen.  



  Die     Wirkungsweise    der Vorrichtung ist  folgende  Soll der     Fensterflügel    gemäss     Fig.    3 ge  öffnet werden, so ist in     bekannter        Weise,der     Stellhebel 1 in     Richtung    des     Pfeils    X umzu  legen,     wodurch    :die Schubstange 4 samt dem  an sie     angelenkten    Schliesshebel 5 aufwärts  geschoben und infolgedessen der Greifer 6, in  Richtung :des Pfeils Y     geschwenkt    wird.

   Der       Greifer        drückt    hierbei den     Schliessbolzen    22  in Richtung des Pfeils     :,    auswärts und in  folge :der Lagerung des Schliessbolzens, am  Fensterflügel     :diesen    aus, dem     Blendmahmen.     Bei Verschiebung des Schliesshebels 5 wan  dert der Steuerstift 15     zunächst    den untern  Ast     :der    Steuerkurve 14 entlang     bis    zu :deren       Knie,    ohne :den Lenkarm 8 wesentlich zu  beeinflussen, und erst wenn der Wendepunkt      :der Steuerkurve überschritten ist, hebt :der  Steuerstift den Lenkarm an und schwenkt  ihn auswärts.

   Dadurch wird der aus dem       Lenkarm    8 und dem Lenker 10 gebildete  Kniehebel gestreckt und :der Fensterflügel  geöffnet.  



  Beim Schliessen des     Fensterflügels    wird       der    Stellhebel 1 entgegen :der Richtung     des     Pfeils X     zurückgeschwenkt,    wodurch     die     Schubstange 4 samt dem Schliesshebel 5 ab  wärts gezogen wird. Der Steuerstift 15  drückt hierbei auf die innere Kurvenflanke  und schwenkt den     Lenkarm    8 einwärts, wo  durch     :da.s    Fenster sich schliesst. Ferner wird  der Greifer 6 entgegen der Richtung des  Pfeils Y geschwenkt.

   Im Verlauf der Be  wegung von Fensterflügel und Greifer tritt  der Schliessbolzen 22 in :das Maul 2,1 :des  Greifers ein, um schliesslich vom Greifer in  entgegengesetzter Richtung :des     Pfeils.    Z bis  zur vollständigen     Anpres:sung    .des Fenster  flügels am Blendrahmen     einwärtsgeschwenkt     zu werden. Während :dessen ist der Steuer  stift 15 :der Steuerkurve entlang gewandert  und in -die Stellung gemäss     Fig.    2 gelangt.  Da der Stellhebel 1 dann ,seine Schliesslage  einnimmt und :der Schliesshebel 5 durch die  Schubstange 4 in bezug auf :die Aufwärtsbe  wegung unverrückbar festgehalten wird, so  verharrt auch :der     Steuerstift    15 in :der  Schliesslage.

   Dadurch und durch :den Eingriff  des Steuerstiftes am untern Ende der Steuer  kurve, sowie durch die Verankerung :des  Lenkarmes 8 am Zapfen 9 wird eine starre  Verbindung zwischen dem Greifer, :dem       Schliesshebel    und dem     Lenkaxm    bewirkt, wo  durch der     Fensterflügel    in der Schliesslage  arretiert ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Oberlichtöffner mit schwingbar gelager tem Lenkarm und einer Greifervorrichtung zum An- und Abdrücken des Fensterflügels in und aus dem Blendrahmen, :dadurch ge- kennzeichnet, dass der Lenkarm (8) mittelst einer an ihm vorgesehenen Steuerkurve (14) und eines am Schliesshebel (5) angeordneten Steuerstiftes (15) derart ,steuerbar ist, :dass der Fensterflügel (12) beim -Öffnen zunächst durch :
    die Bewegung des Schliesshebels ent sichert und mittelst des vom Schliesshebel gesteuerten Greifers (6) aus :dem Blendrah men (3) gedrückt und alsdann mittelst :des Lenkarmes geöffnet wird und umgekehrt beim Schliessen durch Abwärtsbewegung des Schliesshebels zunächst mittelst des Lenkar mes zugeklappt, alsdann mittelst des Geifers in :den Blendrahmen, gedrückt und durch :
    die Steuervorrichtung des Lenkarmes der Fen- sterflügel in der geschlossenen Lage gesichert wird, ferner dadurch gekennzeichnet, da,ss die beweglichen Stellglieder (1, 4, 5, 8 und 10) so angeordnet sind, :dass ihre Mitten in einer gemeinsamen Mittelebene liegen.
    UNTERANSPRüCHE 1. Oberlichtöffner nach Patentau spruch, da durch gekennzeichnet, dass er :durch Rechts- oder Linksanordnung :des Stell hebels (1), :der Schubstange (4), sowie einer Führung (18) wahlweise für Rechts- oder Linksbetätigung :eingerichtet werden kann.
    2. Oberlichtöffner nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, :dadurch gekennzeichnet, dass der Greifer (6) so ausgebildet und an geordnet ist, :dass er das obere Gelenk des Schliesshebels (5) und ferner die Steuer- vorrichtung (14, 15) :des Lenkarmes (8) wenigstens in der Schliesslage überdeckt.
    3. Oberlichtöffner nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fensterflügel von :der Bewegungs vorriehtung durch einen am Schliesszapfen (22) schwenkbar gelagerten Varreiber (2:3), welcher den äussern Gelenkbolzen (11) des Lenkers (10) gegen seitliche Ver schiebung .sichert, leicht abkuppelbar ist.
CH175959D 1933-05-09 1934-04-29 Oberlichtöffner mit schwingbar gelagertem Lenkarm und Greifer. CH175959A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1039404B (de) * 1956-08-11 1958-09-18 Wilhelm Suhr Oberlichtoeffner
US2866635A (en) * 1955-03-28 1958-12-30 Frank Wilhelm Window fittings

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2866635A (en) * 1955-03-28 1958-12-30 Frank Wilhelm Window fittings
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