CH175974A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung und zum Einlegen von aus einer Dichtungs- und einer Schutzscheibe bestehenden Einlegescheiben in Verschlusskapseln von Flaschen und andern Gefässen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung und zum Einlegen von aus einer Dichtungs- und einer Schutzscheibe bestehenden Einlegescheiben in Verschlusskapseln von Flaschen und andern Gefässen.

Info

Publication number
CH175974A
CH175974A CH175974DA CH175974A CH 175974 A CH175974 A CH 175974A CH 175974D A CH175974D A CH 175974DA CH 175974 A CH175974 A CH 175974A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
protective
sealing
disk
conveyor
disc
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Jonsson Anders
Original Assignee
Josef Jonsson Anders
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Josef Jonsson Anders filed Critical Josef Jonsson Anders
Publication of CH175974A publication Critical patent/CH175974A/de

Links

Landscapes

  • Closures For Containers (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung und zum Einlegen von aus einer       Dichtungs-    und einer Schutzscheibe bestehenden Einlegescheiben in     Verschlusskapseln     von Flaschen und andern Gefässen.    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren und eine Vorrichtung zur Her  stellung und zum Einlegen von aus einer       Dichtungs-    und einer Schutzscheibe be  stehenden Einlegescheiben in Verschluss  kapseln von Flaschen und andern Gefässen,  insbesondere für Anwendung bei solchen,  gewöhnlich vollautomatisch arbeitenden       Kapselherstellungs-    und     Verschlussmaschinen     geeignet,

   die mit Werkzeugen zum Ein  legen einer aus einem in gewissem Grade  elastischen Material bestehenden Abdich  tungsscheibe in die Kapsel versehen sind,  Diese Maschinen     haben    in den letzten  Jahren eine immer grössere Verbreitung zum  Verschluss von Flaschen und andern Gefässen,  die Bier, Mineralwässer und andere Getränke  enthalten, erhalten. Als Abdichtungsmaterial  in der Kapsel hat sich Kork als das zweck  mässigste Material erwiesen. Es hat aber  eine Menge Nachteile. So gibt Kork, trotz         Paraffinierung    oder sonstiger Imprägnier  behandlung, leicht dem Inhalt einen gewissen  Beigeschmack, wobei einige Getränke sich  besonders empfindlich gezeigt haben.

   Ferner  ist es schwer, Korkscheiben zu erhalten, die  so frei von Poren sind, dass sie nicht die  Flüssigkeit oder eventuell Kohlensäure in  dieser durchlassen. Auch wenn die Flüssig  keit zwischen der Korkscheibe     und    der  Kapsel bleibt, hat es sich gezeigt, dass wenn  die Kapsel, wie es im     allgemeinen    der Fall  ist, aus Aluminium hergestellt ist und die  Flüssigkeit gewisse Salze enthält, wie es  gewöhnlich bei Mineralwässern vorkommt,  diese Salze die     Aluminiumkapsel    angreifen.  



  Um diese Nachteile zu beseitigen, hat  man die Korkeinlage mit einer Schutz  scheibe gewöhnlich bestehend aus besonders       präpariertem    Papier, Stanniol oder der  gleichen, versehen. Zur Befestigung dieser  Scheibe auf der Korkscheibe verwendet man      verschiedene Verfahren, aber das zweck  mässigste dürfte     sein,    dass die Schutzscheibe  auf der einen Seite mit einer sehr dünnen  Schicht aus     Guttapercha    oder ähnlichem  Stoff überzogen ist, der bei verhältnismässig  niedriger Erhitzung schnell schmilzt und  somit die Schutzscheibe an der Korkscheibe  befestigt.

   In einigen Fällen sind zwar früher  Vorrichtungen zur     Anbringung    von Schutz  scheiben im Zusammenhang mit der Kapsel  herstellung, so dass beide Operationen in der  selben Maschine vorgenommen werden, vor  geschlagen worden, diese Vorrichtungen sind  aber zu primitiv gewesen, um den Forde  rungen der modernen Technik zu genügen.  



  Bei bis jetzt bekannten Konstruktionen  zur     Bewirkung    einer solchen Belegung ist  es notwendig gewesen, diese Belegung der  Korkscheibe als einen von der Herstellung  der Kapsel und gegebenenfalls des Ver  schlusses selbst ganz     getrennten    Vorgang  und in verhältnismässig komplizierten Ma  schinen zu bewirken.  



  Die vorliegende Erfindung ermöglicht,  die Belegung der     Abdichtungsscheibe    mit  der Schutzscheibe in direktem Zusammen  hang mit der Herstellung der Kapsel und  gegebenenfalls des Verschlusses vorzu  nehmen, so dass die Kapselherstellung, das  Einlegen der Abdichtungsscheibe, deren       Versehung    mit der Schutzscheibe und, in  gewissen Fällen, auch der Verschluss der  Flasche     bezw.    des Gefässes, zweckmässig in  kontinuierlicher Folge auf eine vollkommen  befriedigende Weise erfolgt.  



  Zwei zur     Durchführung    des erfindungs  gemässen Verfahrens geeignete     Ausfüh-          riulgsbeispiele    der Vorrichtung gemäss der  Erfindung werden auf der beigefügten  Zeichnung gezeigt.  



       Fig.    1 zeigt eine Ansicht einer Maschine  von vorn, unten im Schnitt nach der Linie       G-H    in     Fig.    2 gesehen;       Fig.    2 zeigt einen Grundruss des Maschi  nentisches mit darauf     angeordneten    Ma  schinenteilen; oberhalb des Tisches und  oberhalb einer     in        Fig.    1 markierten, gebro-    ebenen Schnittebene     I-K-L-M    befind  liche Teile sind entfernt;

         Fig.    3 zeigt einen     Scliiiitt    nach       q-B-C-D    in     Fig.    2, und       Fig.    4 in grösserem     Massstabc    einen       Schnitt    nach     E-F    in     Fig.   <B>92;</B>       Fig.    5 bis 12 zeigen teilweise schematisch  eine andere Ausführungsform der Vorrich  tung;

         Fig.    5 zeigt ein Aggregat derselben in  Draufsicht,     Fig.    G im Schnitt nach 0-P  in     Fig.    5;     Fig.    7 und 8 zeigen Seitenan  sichten einer und derselben Einzelheit mit  den Teilen in zwei verschiedenen Lagen;

         Fig.    8a zeigt eine Abänderung dieser Ein  zelheit;     Fig.    9 zeigt in grösserem     Massstabe     einen Schnitt nach     R-S    in     Fig.    5, und       Fig.    10 zeigt auch in grösserem     Massstabe     eine Einzelheit von links aus in     Fig.    5 ge  sehen.     Fig.    11 und 12 zeigen in grösserem       Massstabe    einen Grundruss und eine Seiten  ansicht einer andern Einzelheit.  



  Die beiden Ausführungsformen der Vor  richtung gemäss der Erfindung werden hier  bei einer Maschine zur Herstellung von  kompletten Kapseln verwendet gezeigt, d. h.  bei Maschinen, die das     Kapselarbeitsstück     aus einem Metallstreifen ausstanzen, dasselbe  biegen und eine     Korkscheibe    in die so her  gestellte Metallkapsel einlegen.  



  Von den bekannten Teilen der Maschine  betrifft 1 die Kapselstanze für die Aus  stanzung und Formung der Kapsel, 2 eine  Rinne, in der die Kapsel gegen das Kork  einlegwerkzeug 3, 21 gespeist     wird    (in der       gezeigten    Ausführung erfolgt dies mit Hilfe  von Druckluft) ; 4 bezeichnet ein Rohr,  in welchem die     Korkscheiben    a gelagert  sind, 5 den Förderer, der aus dem genann  ten Rohr die Scheiben a zum     Korkeinlege-          werkzeug    speist und seine hin- und her  gehende Bewegung durch das     Zahnritzel    G  erhält, das durch Vermittlung der Welle 7,  des     Zahnritzels    8 und der Zahnstange 9  seine Bewegung von der Welle 9a erhält.

    die den     Kapselstanzstempel    antreibt. Der  Förderer ist in     Fig.    1 in seiner einen, in       Fig.    2     in    seiner andern Endlage gezeigt.      Mit 14a,     14b    und 14e sind Teile einer       Sicherheitseinrichtung    bezeichnet, die die       Maschine    anhält, wenn keine oder eine  defekte Abdichtungsscheibe gespeist wird.  Diese Sicherheitseinrichtung arbeitet mit       einem    zu dem Werkzeug 3 gehörigen Ein  führungskolben 21 auf bekannte Weise zu  sammen, welcher von einem Hebel 14e und  einer     Schiebstange    14f angetrieben wird..

         deren    Bewegung von der genannten Sicher  heitseinrichtung kontrolliert wird.  



  Es ist nun ein Mechanismus vorgesehen,  der in Zusammenwirkung mit den übrigen  Werkzeugen eine Schutzscheibe b     (siehe          Fig.    5 und 6) aus dem in Bandform vorhan  denen     Belagmaterial        ausstanzt,    diese an der  Korkscheibe     'befestigt    und die     Doppelseheibe     in die Kapsel einführt, wonach die Kapsel        < :

  uf    bekannte Weise nach einem     Sammelbe-          hälter    oder dem     Verschlussorgan    der     Ver-          schlussmaschine    befördert und auf dem Gefäss       bezw.    der Flasche angebracht werden kann.  



  10 bezeichnet ein mit zwei Walzen arbei  tendes     Speiswerk    zur Förderung des Bandes,  aus dem die     Schutzseheiben    ausgestanzt wer  den. Das Band ist in     Fig.    3 mit einer strich  punktierten, in     Fig.    4 mit einer vollgezogenen  Linie     10a    gezeigt.

   Das     Speiswerk    erhält seine       Bewegung    von, der Welle 7 über einen auf  dieser sitzenden Kurbelarm 11, einen auf der  einen Walzenwelle des     Speiswerkes    sitzenden  Kurbelarm 11a, eine diese beiden Teile ver  bindende Kurbelstange     llb    und ein     Schritt-           -erk        llc    und 11d. 12 ist eine Führungsrolle  für das Band, die in einer Rinne 13 in dem       Masehinentisch    läuft.  



  Im     Maschinentisch    14, unter dem Schutz  seheibenband, sind ein     Stanzstempel    15     (Fig.     ) und eine Matrize 15a angeordnet. Der       Stempel    15, der in     Fig.    3 und 4 in aufgescho  bener Lage     ,gezeigt    wird, erhält seine auf  und niedergehende Bewegung durch     Vermitt-          lun--    eines Hebels 16     (Fig.    2) von einer       Nockenrolle    17 auf der Welle 7. Von den  übrigen Teilen bezeichnet 15b eine Lager  hülse für den Stempel.

   Ein Förderer 18, der  ,eine hin- und hergehende Bewegung durch  Vermittlung eines Hebels 19 von einer    Kurvenrolle 20, die auch auf der Welle 7  montiert ist, erhält, speist die ausgestanzte  Schutzscheibe nach dem     Einlegwerkzeug    3.  Der Förderer 18 läuft in einer Führung 18a.  die in dem Maschinentisch festgeschraubt ist.

    18b in     Fig.    4 bezeichnet eine     Abdeckplatte.     Damit die Schutzscheibe von dem Stempel 15  freigemacht wird und auf     geeignetem    Niveau  über diesen im Verhältnis zum Förderer  kommt, hat der Stempel eine zentrale Boh  rung für einen Zapfen     18c        (Fig.    4), der     unter     der Wirkung einer Feder 18d die ausge  stanzte Schutzscheibe in :geeigneter Höhe über  den Stempel hält, welche Höhe von einer  Zapfen- und     Nutverbindung        18e    bestimmt  wird.

   Der Stempel wird     naeh    dem Nieder  gehen stillgehalten (infolge entsprechender  Form der     Nockenrolle    17), bis der Förderer  18 die Schutzscheibe von dem     Zapfen    18c  weggeschoben hat. Damit sich der Förderer  frei über dem Zapfen verschieben kann, hat  er eine Nut     18f    auf der Unterseite. Der Ein  führungskolben 21 des     Einlegwerkzeuges    ist  als elektrisches Heizelement ausgebildet, das  den erforderlichen elektrischen Strom durch  die Leitungsdrähte     2;2'    erhält.

   Um die Wärme  in dem obern Teil des Einführungskolbens zu  konzentrieren, ist der Teil 23' aus Material mit  besonders guter     Wärmeleitungsfähigkeit,    zum  Beispiel Kupfer, ausgeführt. Die Wärmezu  fuhr wird auf bekannte Weise mittelst eines       Rheostates    geregelt.  



  Die Vorrichtung wirkt folgendermassen:  Aus dem auf der Oberseite mit     Gutta-          percha    oder dergleichen überzogenen Band  10a     (Fig.    3) stanzt der Stempel 15 eine       Schutzscheibe    aus, die durch den Förderer 18  durch eine Rinne 15c geschoben wird, derart,  dass sie auf den in der untern Lage     befind-          liehen        Einführungskolben   <B>21</B> zu liegen  kommt. Dieser ist vorher an den elektrischen  Strom geschaltet worden und ist somit erhitzt.

    Ehe der Kolben 21 seine aufwärtsgehende  Bewegung beginnt, wird von dem Förderer 5  aus dem     7,ufuhrrohr    4 eine Korkscheibe in  solcher Höhenlage eingeführt, dass sie ober  halb der auf dem Einführungskolben 21  ruhenden Schutzscheibe zu liegen kommt.      Inzwischen hat die Kapselstanze 1 die  Metallkapsel fertiggestellt,     und    diese wird an  das     Korkeinlegwerkzeug    oberhalb des Ein  führungskolbens 21 und der :

  dort ruhenden  Schutzscheibe und Korkscheibe     herangeför-          dert.    Der Einführungskolben     wird    dann nach  oben geführt und     presst    die Korkscheibe in  die Kapsel hinein,     wobei    er gleichzeitig die  Schutzscheibe gegen die Korkscheibe     presst.     Durch die Hitze des Einführungskolbens  schmilzt der     ,guttaperchaartige    Belag der  Schutzscheibe und die gleichzeitige Pressung  sorgt dafür, dass die Schutzscheibe an der  Korkscheibe haftet, so     dass,    die Kapsel, wenn  sie von dem Werkzeug freigemacht wird,

   um  weiter nach dem     Sammelbehälter    oder nach  dem     Verschlussorgan    befördert zu werden, mit  einer Korkscheibe mit angebrachter Schutz  scheibe und bereit, auf dem Gefäss     bezw.    der  Flasche angebracht     werden    zu können, ver  sehen ist.  



  Die Schutzscheibe kann alternativ     -aber     die Korkscheibe gelegt werden, wobei in die  sem Fälle gegebenenfalls eine Erhitzung  nicht notwendig ist. Ferner kann sie aus zwei  oder mehreren Schichten aus gleichem oder  ungleichem     Material,    die mit einem Klebstoff  vereinigt sind, aufgebaut sein.  



  Um zu verhindern, dass die Hitze sich von  dem Einführungskolben 21 zu dem Material  band für die Schutzscheiben verbreitet, wo  durch der Belag weich werden oder sogar vor  der     Ausstanzung        schmelzen    würde und die  Schutzscheiben an dem einen oder andern  Maschinenteil kleben und Unterbrechung des       Betriebes    verursachen würden, wird die Bahn  für das Band kühl gehalten durch Aufblasen  von Luft durch eine Anzahl Löcher 25, denen  Pressluft durch eine Leitung von einer geeig  neten     Druckluftquelle,    z. B. dem Gebläse, das  Druckluft für die     Bewegung    der Kapsel lie  fert, zugeführt.

   Damit die Schutzscheibe  augenblicklich an der Korkscheibe haftet, ist  es ferner notwendig, dass die Korkscheibe  kühl gehalten     wird,    bis sie über die Schutz  scheibe und den Einführungskolben 21 ge  langt. Auch diese Kühlung kann durch  Druckluft erfolgen, die z. B. den Behälter 4    kühlt.     Selbstverständlich    können auch andere  Teile um den Einführungsstempel 21 herum  auf dieselbe Weise gekühlt werden.  



  Der oben beschriebene Mechanismus zum       Herstellen    und     Einlegen    der Scheiben bildet  einen integrierenden Teil der     Kapselherstel-          lungsmaschine.    Bei     ler    Herstellung von Kap  seln ohne Korkscheiben oder ohne Schutz  scheiben muss man entweder eine     Maschine     verwenden, die den obenerwähnten Mechanis  mus nicht hat oder, wenn solcher vorhanden  ist, ihn ausser     Funktion    halten, während diese  Kapseln hergestellt werden.  



  Im Hinblick hierauf kann der mit dem  Anbringen der Schutzscheiben zusammen  hängende Mechanismus auch in einem Zusatz  aggregat bestehen, das in der Maschine an  gebracht oder aus derselben entfernt wer  den kann, je nachdem Kapseln mit oder  ohne Schutzscheiben hergestellt werden sol  len. Auf eine einfache Weise kann der  Mechanismus derart ausgeführt werden, dass  die Schutzscheibe entweder über oder unter  der Korkscheibe in der Kapsel angebracht  wird.

     Der Konstruktion des unten näher er  läuterten Aggregates liegt der Grundsatz       zugrunde,    dass eine grössere Anzahl Kork  scheiben gleichzeitig unter Behandlung sind  zwecks     Anbringung    der     Schutzscheiben,    wo  bei die Scheiben in einer (gegebenenfalls  mehreren) Reihe über einen Tisch aus einem       Zufuhrrohr    oder dergleichen     vorgespeist     und dabei mit je einer Schutzscheibe ver  sehen werden, die durch ein ähnliches Stanz  werkzeug, das im vorigen beschrieben wor  den ist, aus einem     Materialband    abgeschnit  ten wird.

   Die Korkscheiben werden schritt  weise aus dem     Zufuhrrohr    gespeist und pas  sieren     hierauf    an einem Förderer vorbei, der  die einzelnen Schutzscheiben vorschiebt,  ferner an einem oder mehreren Heizkolben  und schliesslich an einer Anzahl Druck  kolben vorbei, die die     Schutzscheiben    auf  die Korkscheiben festdrücken und sie gleich  zeitig abkühlen, so dass sie ordentlich an  haften. Dann werden die Korkscheiben in           raine    zum Einschieben in die Kapseln ,geeig  nete Lage geführt, wie vorher beschrieben ist.  



  In     Fig.    5 bis 12 sind rein bauliche  Einzelheiten weggelassen oder nur ange  deutet, damit die Figuren leichter verständ  lich werden.  



  Das Aggregat weist die     Gestellplatte    30       aiif,    die an dem innern Teil 31 des Maschi  nentisches 14, 31 lösbar befestigt ist.  



       Die    Platte ist mit einem Fussstück 32  und zwei Schraubenbolzen 33 veranschau  licht. Bei der praktischen Ausführung kann  sie natürlich auf andere Weise ausgeführt  sein. Das     Zufuhrrohr    für die Korkscheiben  a ist um ein Stück oberhalb des Maschinen  tisches abgeschnitten und der untere Teil 4  ist an eine Öffnung 34 der Platte 30 ange  schlossen, während der obere Teil 4a um ein  erhebliches Stück nach rechts über die  Platte versetzt ist. Zwischen diesem Rohr  teil 4a und der Öffnung 34 werden die  Korkscheiben in einer Reihe mittelst eines  Förderers gefördert, der aus zwei Stangen  35, 36 besteht, die mit Aussparungen für  die Scheiben versehen sind.

   Diese Stangen  sind bewegbar innerhalb gewisser Grenzen  gegen und von einander und ausserdem ge  meinsam in ihrer Längsrichtung hin und  her beweglich. Zwecks der erstgenannten       Bewegung    sind sie durch zwei Querstücke  37, 38     (Fig.    9, 10) an jedem Ende, zwecks  der letztgenannten Bewegung in zwei Lagern  39, 40 geführt. In dem einen läuft nämlich  eine Schiene 41 (Stange), in dem andern       eine    Schiene 42 (Stange), die beide vom       Querstück    37 ausgehen. Die Stangen 35, 36  sind mit Rollen 43, 44 auf der Ober- und       hnterseite    versehen, die in Führungsnuten  in den Querstücken laufen.

   Die Bewegung  der Stangen 35, 36 in der Längsrichtung  wird beispielsweise durch einen Hebel 45  bewirkt     (Fig.    5), der an den Antriebs  mechanismus der Maschine gekuppelt wird.  Bei der Verschiebung der Stangen nach  links mit Bezug auf     Fig.    5 befördern sie  die Korkscheiben     a    um einen Schritt vor  wärts, wonach erstere am Ende des Hubes       auseinandergeführt    werden. Bei der Ver-         schiebung    der Stangen nach rechts bleiben  die Korkscheiben liegen. Sie werden hierbei  von Arbeitskolben 46, 47, 48, die in     Fig.6     gezeigt sind, festgehalten. Diese sind in  einem Halter 49 befestigt, der in der Ma  schine für eine auf- und niedergehende Be  wegung gelagert wird.

   Während des Zeit  momentes, während welchem die Kolben  gegen die Korkscheiben gedrückt werden,  was zweckmässig durch Federdruck erfolgt,  werden die Stangen von dem Hebel 45  zurückgeführt.  



  Die vorher erwähnte     Auseinanderfüh-          rung    der Stangen 35, 36 erfolgt dadurch,  dass Keilstücke 50, 51     (Fig.    5, 6, 9, 10),       befestigt    auf Armen 52, 53, gleichzeitig am  Ende des     Speishubes    der Stangen zwischen  die untern Rollen     44    eingeschwenkt werden,  wenn der Arm 52 gegen einen Anschlag 55  stösst     (Fig.    5). Beide Arme werden gleich  zeitig durch eine einstellbare Verbindung  54 bewegt, die hier aus zwei Stäben, die  mit einer     Schraubhülse    57 verbunden sind,  besteht.

   Wenn die Stangen dann nach rechts  geführt werden, folgen die Keilstücke und  die Arme mit, werden aber vor dem Ende  des Hubes angehalten, indem der Arm 53  gegen einen Anschlag 56 stösst. Die Stangen  werden von den Keilstücken befreit und  greifen durch die Wirkung von Federn 80  aufs Neue um die Korkscheiben. Eine neue       Korkscheibe        a    ist unter dem Rohr     4a    weg  geschoben worden und die äusserste nach  links ist auf eine     schwenkbare    Klappe 58,  die über dem Rohr 4 gelagert ist, hinaus  geschoben worden. Diese Klappe hat zur  Aufgabe, die Korkscheiben zu wenden, aus       Gründen,    die aus dem folgenden hervor  gehen.  



  Der     Schutzscheibenstanzstempel,    der  entweder auf dieselbe Weise wie bei der  vorigen Ausführungsform beschaffen sein       bezw.    wirken oder alternativ auf der Ober  seite des Materialbandes 12x angeordnet sein  kann, wird     nicht    auf der Zeichnung gezeigt,  ist aber in der Öffnung 60 in einem Quer  stück 61 verlegt zu denken. Unter diesem  läuft der Schieber, der jede Schutzscheibe      von der Stanze zu der Korkscheibe schiebt.  Dieser Schieber ist hier mit 62 bezeichnet;  er ist in     Fig.    5 nach einer Korkscheibe vor  geschoben gezeigt.

   Er erhält seine Bewe  gung von dem Hebel 63 und     einer    Nocken  rolle 64, deren Welle 65 an der Unterseite  der Platte 30 gelagert ist, welche Welle in  analoger Weise wie die Welle 7 (siehe       Fig.    2) angetrieben wird.  



  Das Materialband 12x     wird    durch ein       Speiswerk    10 gemäss der vorigen Ausfüh  rungsform     vorgespeist,    weshalb es hier nur  schematisch gezeigt wird. Der Kurbelarm 11  sitzt hier auf der Welle 65 und ist     mittelst     der Kurbelstange 11b mit dem Kurbelarm       Ila    verbunden, der das     Speiswerk    antreibt.  Bei dieser Ausführungsform ist die Anord  nung getroffen, dass keine Schutzscheibe aus  gestanzt wird. wenn eine Korkscheibe fehlt,  d. h. nicht aus dem Rohr     4a        vorgespeist     wird. Diese     Kontrollanordnung    kann ver  schiedenartig ausgeführt werden.

   Beispiels  weise kann die     Schutzscheibenstanze    ange  halten werden. Eine andere, einfachere  Lösung besteht darin, das     Speiswerk,    zum  Beispiel durch die in     Fig.    5, 7, 8 gezeigte  Vorrichtung anzuhalten. Ein Kontrollteil,  zweckmässig in der Form eines kleinen  Hebels 70 ist durch einen Stahldraht, der  über Rollen (nicht gezeigt) läuft, mit einem  gegen die betreffende     Korkscheibe    durch  Federdruck anliegenden Fühler in der Form  einer Rolle 71 verbunden.

   Fehlt eine Kork  scheibe, wird der Fühler herabgedrückt, der  Teil 70 ändert seine Lage und hebt den  Haken 11c, so dass dieser die in     Fig.    8 ge  zeigte Lage einnehmen wird, wobei er bei  der Bewegung der Kurbel 11 im Uhrzeiger  drehsinn an der     darunterliegenden    Kerbe im       Kerbenrad        lld        vorbeipassiert,    was wiederholt  wird, bis eine neue     Korkscheibe    unter den  Fühler geschoben wird, wenn der Vorschub  wieder beginnt.

       Fig.    8a zeigt eine andere  zweckgleiche Ausführung, bei .der ein Hebel       70a    zwischen dem Fühler 71 und dem     Kon-          trollteil    70 eingeschaltet ist. 70b bezeichnet  eine Druckfeder, die auf den Hebel wirkt.       Sowohl    der Stahldraht, als auch der Hebel    70a kann alternativ unter der Platte 30 ange  ordnet werden.  



  Der Schieber -62 und das     Speiswerk    10  wirken zweckmässig derart zusammen, dass       während    der     Vorschiebung    der Schutzscheibe  nach der Korkscheibe das     Speiswerk    still  steht, während dagegen dieses das Band um  einen Schritt vorwärts bewegt, wenn der  Schieber von der Korkscheibe weggeführt  wird.  



  Die     Wendklappe    58 (siehe besonders     Fig.     6, 11, 12) wird jedesmal um eine halbe Dre  hung stets in derselben Richtung, zweck  mässig im     Uhrzeigerdrehsinn    von vorne ge  sehen, durch eine an der Stange 35 befestigte  Zahnstange 74, gedreht, die in ein lose auf  der Achse der Klappe sitzendes     Ritzel    75 ein  greift, das mit einem Haken 76 versehen ist,  der seinerseits in ein auf der Achse der  Klappe befestigtes Schaltrad eingreift derart,  dass die Klappe gedreht wird, wenn die Stan  gen 35, 36 zurückgezogen werden, und still  steht, wenn sie vorgeschoben werden. Die  äusserste Korkscheibe kann dann auf die  Klappe aufgeschoben werden. Ein Flansch 78  in der Klappe hält hierbei die Korkscheibe  an.

   Wenn die Klappe dann gewendet wird,  fällt die Korkscheibe in das Rohr 4 mit der  Schutzscheibe b nach unten. Die Doppel  scheibe wird daher in die Kapsel von dem  Schieber 5 und dem Kolben 21     (Fig.    1, 4, 7 )  mit der Schutzscheibe b nach unten gekehrt  gespeist werden. Die Bewegung der Klappe       kann    natürlich auch durch einen andern als  den oben beschriebenen Schaltmechanismus,  zum Beispiel durch eine Hebelverbindung er  halten werden. Falls es erwünscht ist, dass die  Schutzscheibe nach oben in der Kapsel ge  kehrt ist, wird die Klappe 58 entfernt und  die     betreffende    Korkscheibe wird direkt in  das Rohr 4 hineingeschoben, ohne gewendet  zu werden.  



  Von den in     Fig.    6 gezeigten Kolben sind  46 und 47 zum Erhitzen, beispielsweise auf  elektrischen Wege, wie bei der vorigen Aus  führungsform bestimmt. Die übrigen 48, die  nen zum Andrücken und Abkühlen der  Schutzscheiben.      In den     beschriebenen    Ausführungsformen  erfolgt die Formung der Kapsel und die An  bringung der Schutzscheibe auf der Kork  scheibe in     derselben    Maschine; die beiden  Operationen können aber natürlich auch in  verschiedenen Maschinen mit den beschriebe  nen Vorrichtungen ausgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung und zum Ein legen von aus einer Dichtungs- und einer Schutzscheibe bestehenden Einleg- scheiben in Verschlusskapseln von Fla schen und andern Gefässen, welche Schei ben direkt der Mündung der Flasche bezw. des Gefässes anliegen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schutzscheibe aus einem Materialstreifen getrennt von der Kapsel und der Dichtungsscheibe ausge stanzt, von der Seite her an die Dich tungsscheibe herangeführt, im Verhältnis zu dieser zentriert und durch ein Kleb mittel an der Dichtungsscheibe befestigt und in die Kapsel eingelegt wird.
    Il. Vorrichtung zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet; dass ein Stanzwerkzeug für das Ausschneiden der Schutzscheiben i-i seitlicher Entfernung von einem Werk zeug zum Einbringen der beiden Scheiben in die Kapsel angeordnet ist, und dass das Stanzwerkzeug mit einer Fördervorrich tung mit hin- und hergehendem Förder- organ für die Überführung der .Schutz scheibe von dem Stanzwerkzeug zu der Dichtungsscheibe kombiniert ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Schutz scheibe aus einem klebrigen Material streifen ausgestanzt und an die Dich tungsscheibe geführt wird, und dass beide Scheiben gleichzeitig in die Kapsel ein geführt werden, wobei die Befestigung der Schutzscheibe an der Dichtungs scheibe durch Erwärmung und Aus übung von Druelz an die Scheiben er- f olgt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Ausstan- zung der Schutz- und der Dichtungs scheibe, die Anbringung der Schutz scheibe an der Dichtungsscheibe und die Einbringung beider Scheiben in die Kapsel in kontinuierlicher Arbeitsfolge auf einer Kapselherstellungs- und Ver- schlussmaschine erfolgt. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Einrich tung für die Erzeugung der Schutz scheibe und für die Zufuhr der Schutz scheibe zur Dichtungsscheibe aus einem Stanzwerkzeug zum Ausschneiden der Schutzscheibe aus einem Materialband und aus einem hin- und herbewegbaren Förderer (18) besteht, der die ausge schnittene Schutzscheibe über einen auf wärts wirkenden, zum Einführen der Scheiben in die Kapsel dienenden Kol ben (21) bringt, der einen Teil des Ein legwerkzeuges bildet und dem auch die Dichtungsscheibe zugeführt wird. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der zum Einführen der Scheiben in die Kapsel dienende Kolben (21) mit einer elektrischen Widerstands- heizvorrichtung versehen und zur Kon zentrierung der Wärme im obern Teile des Kolbens eingerichtet ist, zum Zwecke, die Schutzscheibe zu erwärmen und auf deren Oberseite vorhandenen Klebstoff zu schmelzen, und zwar un mittelbar vor dem Einlegen der Dich tungsscheibe samt Schutzscheibe in die Kapsel. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Stanzstempel (15) zum Ausschneiden der Schutzscheibe im Maschinentisch unter der dort ange ordneten Matrize (15a) gelagert und mit einem im Verhältnis zum Stempel in der Höhenrichtung beweglichen Niveau zapfen (18c) versehen ist, der unter der Wirkung eines elastischen Organes (18d) beim Rückwärtsgang des Stempels in einer Lage über der Arbeitsstirnfläche des letzteren erhalten wird, in der die ausgeschnittene, auf dem Niveauzapfen ruhende Schutzscheibe in geeigneter Höhenlage ist, um vom diese weiter fördernden Förderer (18) erfasst werden zu können. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Förderer aus einem Schieber (18) besteht, der mit einem Hebel (19) verbunden ist, der unter der Wirkung einer Nocken- oder Kurvenrolle (20) einer Antriebswelle steht, und dass der Schieber in eine Füh rung bewegbar ist, deren seitliche Füh rungsbahnen zu beiden Seiten der Stanz- öffnung verlaufen und sich bis an den Einführungskolben hin erstrecken. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bahn (13) für das Schutzscheibenband und der Be hälter (4) für die Dichtungsscheiben Verbindung mit einer Druckluftquelle haben, zwecks Kühlung der genannten Teile zur Gewährleistung eines einwand freien Verklebens der Schutzscheibe mit der Dichtungsscheibe. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Stanz werkzeug für das Ausschneiden der Schutzscheibe, das Werkzeug zum Ein bringen der Einlegscheibe in die Kapsel sowie die Fördervorrichtung der Schutz scheiben zum Einlegewerkzeug von ein und derselben Tischplatte getragen wer den, welche huch den einen Hauptteil des Werkzeuges zur Herstellung der Kapseln trägt. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 8, dadurch gekenn zeichnet, dass das Stanzwerkzeug für das Ausschneiden der Schutzscheiben sowie die Fördervorrichtung der Schutzschei ben zu den Dichtungsscheiben auf bezw. in einem Gestell gelagert sind, das auf der genannten Tischplatte lösbar be festigt ist. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 8 und 9, dadurch ge kennzeichnet, dass auf der Gestellplatte (30) zwischen einem über der Platte be findlichen Vorratsbehälter (4a) für die Dichtungsscheiben (a) und einem unter der Platte befindlichen Vorratsbehälter (4) für mit Schutzscheiben versehene Einlegscheiben mindestens ein Förderer (35, 36) für schrittweisen Transport der Dichtungsscheiben vom erstgenannten Behälter (4a) zum letztgenannten Be hälter (4) montiert ist,
    und dass ferner die Gestellplatte seitlich des Förderers eine Einrichtung zur Zuführung eines Materialstreifens für die Schutzscheiben, ferner einen Förderer (62) zwecks Zu führung je einer Schutzscheibe vom Stanzwerkzeug derselben zu je einer Dichtungsscheibe, und entlang des Förderweges der Dichtungsscheiben eine Anzahl von Kolben (46, 47, 48) zur Be festigung der Schutzscheiben auf den Dichtungsscheiben trägt. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 8 bis 10, bei wel cher der Förderer für die Dichtungs- und Einlegscheiben zum zweiten Be hälter aus zwei parallelen Stangen mit einander zugekehrten Aussparungen für die Dichtungs- bezw. Einlegscheiben be steht, welchen Stangen eine hin- und hergehende Bewegung und ausserdem, vor dem Rückgang eine Öffnungsbewe gung erteilt wird, dadurch gekennzeich net, dass der Förderer mit an miteinander verbundenen Hebeln (52, 53) angeord neten Keilstücken (50, 51) zusammen wirkt,
    die am Ende jedes Arbeitshubes des Förderers die Stangen auseinander bewegen und so gelagert sind, dass sie während des Rückganges dem Förderer bis knapp vor seiner rückwärtigen End- lage folgen, wo sie ausser Eingriff mit dem Förderer treten, wonach die För- dererstangen unter Federwirkung wieder gegeneinander geführt werden. 12.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Keilstücke (50, 51) innerhalb von im Schwingungsbe reich der zuletzt genannten Hebel (52, 53) angeordneten Anschlägen (55, 56) bewegbar sind, die ihre Bewegungen begrenzen. 13. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Keilstücke (50, 51) voneinander durch eine in ihrer Länge veränderbare Ge- stängeverbindung (54, 57) regelbar ist. 14.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass einer oder mehrere der Kolben als Heizkolben (46, 47), die weiteren in der Förderrichtung folgen den als Press- und Kühlkolben (48) aus gebildet sind. 15.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass über dem unter der Gestellplatte angeordneten Behälter (4) eine Wendeklappe (58) für die Einleg- scheiben gelagert ist, die vor der An kunft einer Scheibe jedesmal durch einen vom Förderer der Dichtungs- und Einlegseheiben betätigten Mechanismus (74, 75, 76, 77) um eine halbe Drehung verschwenkt wird und die Barauf liegende Scheibe mit der Schutzscheibe nach unten in dem Behälter fallen lässt. 16.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in der Bahn der Dichtungsscheiben (a) ein Fühler (71) angeordnet ist, der beim Fehlen einer Scheibe verstellt wird und dabei die Zu fuhr der Schutzscheiben solange unter bricht, bis wieder eine Dichtungsscheibe in den Bereich des Fühlers gelangt. 17.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 8 bis 10 und 16, da durch gekennzeichnet, dass der Fühler (71) durch eine Bewegungsübertra- gungsvorrichtung mit einer Schaltklinke (11c) des Schutzscheibenbandförder- werkes, die dessen schrittweisen An trieb bewirkt, verbunden ist, so, dass die Klinke ausser Eingriff mit einem Klin kenrad (11d) kommt, wenn der Fühler beim Fehlen einer Einlegscheibe seine Stellung ändert.
CH175974D 1933-02-25 1934-02-24 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung und zum Einlegen von aus einer Dichtungs- und einer Schutzscheibe bestehenden Einlegescheiben in Verschlusskapseln von Flaschen und andern Gefässen. CH175974A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE175974X 1933-02-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH175974A true CH175974A (de) 1935-03-31

Family

ID=20303783

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH175974D CH175974A (de) 1933-02-25 1934-02-24 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung und zum Einlegen von aus einer Dichtungs- und einer Schutzscheibe bestehenden Einlegescheiben in Verschlusskapseln von Flaschen und andern Gefässen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH175974A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1942410A1 (de) Maschine zum Fertigen von Beuteln
DE2812103B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von aus Blei gegossenen Gittern für elektrische Akkumulatoren
DE3127784A1 (de) Kernaustragvorrichtung
DE1586396A1 (de) Selbsttaetige Wiege und Etikettendruckmaschine
DE1931905U (de) Vorrichtung zum herstellen von heizkoerpern in tafel- bzw. plattenform.
DE2254979A1 (de) Zweireihen-verpackungsmaschine
DE1586093A1 (de) Einrichtung zum Aufbringen von Aufreissstreifen auf ein Einschlagmaterialband
DE809776C (de) Maschine zum Verschliessen von Behaeltern mit Klebstreifen
CH175974A (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung und zum Einlegen von aus einer Dichtungs- und einer Schutzscheibe bestehenden Einlegescheiben in Verschlusskapseln von Flaschen und andern Gefässen.
AT146562B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Flaschenkapseln mit Dichtungsscheibe und Schutzscheibe.
DE2114495C3 (de) Speisevorrichtung für den Glashüttenbetrieb
DE2851411C3 (de) Vorrichtung zum Vorrücken einer Verpackungsmaterialbahn durch eine Verpackungsmaschine
DE830891C (de) Behaelterverschlussdeckel aus Papier sowie Verfahren und Maschine zur Herstellung desselben
DE918140C (de) Spulmaschine zum Herstellen von Koetzern od. dgl.
DE1561720A1 (de) Geraet zum Zufuehren einer kontinuierlichen Bahn und zum Abschneiden der Bahn in vorbestimmte Laengen
DE503338C (de) Maschine zum Fuellen von Glastuben u. dgl.
DE415508C (de) Maschine zur Herstellung von Flaschenkapseln
DE630883C (de) Maschine zur Herstellung von Verschlusskoerpern fuer Hohlgefaesse, vorzugsweise Flaschen
DE921858C (de) Verfahren und Vorrichtung zur maschinellen Herstellung von Zigarrenwickeln
DE842582C (de) Bandklebemaschine fuer Dosenzargen
DE969949C (de) Etikettiermaschine
DE1078034B (de) Vorrichtung zum absatzweise erfolgenden Abtrennen von Formabschnitten von Bandmaterial
DE648019C (de) Maschine zum Ausschneiden von Schuhsohlen o. dgl. aus einer unvulkanisierten Kautschukbahn
DE424481C (de) Maschine zum Verschliessen von Flaschen
DE555046C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Beschicken von Toepfereimaschinen