CH175981A - Vorrichtung zur Nassbehandlung und zur Trocknung von frisch gesponnenen Kunstseidenfäden im fortlaufenden Arbeitsgang. - Google Patents

Vorrichtung zur Nassbehandlung und zur Trocknung von frisch gesponnenen Kunstseidenfäden im fortlaufenden Arbeitsgang.

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CH175981A
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A-G Verein Glanzstoff-Fabriken
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Glanzstoff Ag
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  Vorrichtung zur     Nassbehandlung    und zur Trocknung von frisch gesponnenen  Kunstseidenfäden im fortlaufenden Arbeitsgang.    Es sind bereits Verfahren bekannt ge  worden, nach welchen man im fortlaufenden  Arbeitsgang frisch gesponnene Kunstseiden  fäden, welche einer     Nassbehandlung    und an  schliessenden Trocknung bedürfen, in Schrau  benwindungen über Führungszylinder leitet  und sie bei diesem Übergang mit den  erforderlichen Nachbehandlungsflüssigkeiten  zum Zwecke des     Entschwefelns,        Absäuerns,          Bleichens,        Avivierens,

          Waschens    und der  gleichen     behandelt.    Solche Führungszylinder  haben vielfach die Gestalt von     haspelartigen     Organen angenommen und der schrauben  artige Verlauf des Fadens über diese Trans  portorgane wurde entweder durch geeignete       Bewegungen    der einzelnen Latten eines sol  chen Lattenzylinders bewirkt oder durch  Anordnung von seitlichen Führungshaken  oder     Überführungsröllchen    und dergleichen.

    Schliesslich ist auch vorgeschlagen worden,  zur Führung des Fadens ganze Zylinder-         gruppen    zu verwenden, bestehend aus zwei  oder mehr Zylindern, welche gegeneinander  in ihrer Lage etwas geneigt waren und auf  diese Weise den schraubenartigen Fortgang  des Fadens bewirkten. Es ist auch schon vor  geschlagen worden, auf ein und dem  selben Lattenzylinder die frisch gesponnenen  Kunstseidenfäden in einer ersten Zone der       Nassbehandlung    zu unterwerfen und in der  zweiten Zone Trockenluft auf den Latten  zylinder und die Fäden zur Einwirkung zu  bringen. Andere haben es vorgezogen, den  zu trocknenden Faden über separat ge  lagerte Trockenzylinder oder Trockenluft  räume zu leiten.  



  Die vorliegende Erfindung geht eben  falls von einem Führungszylinder aus, des  sen Wandung, mindestens soweit sie zum  Trocknen dient, als volle in sich zusammen  hängende Fläche ausgebildet ist, und es wer  den beide Operationen,     Nassbehandlung    und      Trocknen, an aufeinander folgenden Win  dungen des über den Zylinder geführten  Fadens ausgeführt.  



  Auf dem ersten Teil des Führungs  zylinders oder der     Führungszylindergruppe     erfolgt die     Nassbehandlung    in irgend einer  passenden Form, zum Beispiel durch Be  rieseln. Bei der fortschreitenden schrauben  förmigen     Bewegung    über den rotierenden  Zylinder gelangt der Faden     dann    in die  Trockenzone, das     heisst    auf jenen als volle  Fläche ausgebildeten Teil der Zylinderwan  dung, der durch eine zugeordnete     Heizvor-          richtung    erhitzt wird.

   Nach der günstigsten  Ausführungsform wird in der Trockenzone  ein hochtemperiertes Heizmittel unmittelbar  auf solche Stellen des Zylinders in der     Heiz-          zone    zur     Einwirkung    gebracht, auf welche  die     Kunstseidenwindungen    nicht zu liegen  kommen oder im Moment der Einwirkung  wenigstens nicht liegen. Das hochtempe  rierte     Heizmittel    kommt daher wohl un  mittelbar mit den Zylinderwandungen, aber  im Gegensatz zur gewöhnlichen Luftheizung  nicht     unmittelbar    mit der Kunstseide in  Berührung.

   Als hochtemperiertes     Heizmittel          wird    im speziellen hochtemperiertes Heizgas  einer Verbrennungsvorrichtung in Aussicht  genommen, welches     unmittelbar    auf die Zy  linderwandungen in der Heizzone zur Ein  wirkung zu bringen ist. Das hochtemperierte  Heizmittel, beispielshalber das hochtempe  rierte Verbrennungsgas,     kann    sowohl von  innen her als auch von aussen her auf die  Transportzylinder in der Trockenzone zur       Einwirkung    gebracht     werden.    Im ersteren  Fall besteht der Zylinder oder die Zylinder  zweckmässig, zum wenigsten im Gebiet der  Trockenzone, aus einem feuerbeständigen und  gleichzeitig gut wärmeleitenden Material,  wie Nickel oder Spezialstahl.

   In denjenigen  Fällen, wo die     Beheizung    des Zylinders oder  der Zylinder von aussen zu erfolgen hat, ver  wendet man vorzugsweise feuerbeständige  und zugleich die Wärme schlecht     leitende     Materialien für diese Zylinder, und es hat  sich herausgestellt, dass in diesem Falle     Ton-          oder        insbesondere    Porzellanrohre     vorziigliche       Dienste leisten, welche in unglasierter,       etwas    poröser Form leicht geschliffen wer  den können, den erforderlichen Temperaturen  und Temperaturdifferenzen widerstehen und  durch die     Zellulosefäden    nur schwer einge  schnitten werden.  



  Nach einer sehr     brauchbaren    Ausfüh  rungsform der Vorrichtung verwendet man  zwei fast parallele Zylinder, deren Achsen  zueinander     einen    kleinen     Winkel    bilden, so  dass die Kunstfäden während der Rotation  der Zylinder in an sich bekannter Weise in  Schraubenlinien über diese geleitet werden.

    Auf dem ersten Teil dieses Zylinderpaares  werden dann die     Nassbehandlungen,    bei  spielsweise durch Berieseln,     vorgenommen.     Die andere Seite des Zylinderpaares     wird     zur Trockenzone ausgestaltet, und dort wird  das hochtemperierte Heizmittel     unmittelbar     auf die Zylinderwandungen zur     Einwirkung     gebracht, jedoch nur an solchen Stellen, wo  das hochtemperierte Heizmittel die Kunst  seidenwindungen direkt nicht treffen kann,  sei es dass die     Kunstseidenwindungen    über  die betreffenden Flächenteile nicht gehen  oder wenigstens im Moment der Übertragung  darauf nicht liegen.

   Es genügt, dass der  eine Zylinder des Paares, nämlich. derjenige,  den man beheizen will, aus dem feuerfesten,  die Wärme gut oder schlecht leitenden Ma  terial besteht. Es können aber auch beide  Zylinder aus feuerfestem Material wenigstens  in der Trockenzone gewählt und unter Um  ständen beide beheizt werden.  



  Im Falle man die Zylinder in der  Trockenzone von innen beheizen     will,     empfiehlt sich die Anwendung eines feuer  festen gutleitenden Materials, wie     Monel-          Metall,        V2A-Stahl,    andere Spezialstähle,  Nickel und dergleichen; während bei Aussen  heizung die Verwendung eines feuerfesten  schwerleitenden Materials, wie Versuche er  geben haben, vorzuziehen ist.  



  Die     Aussenbeheizung    der     Zylinder    in der       Trockenzone    kann dadurch vorgenommen  werden, dass das hochtemperierte     Heizmittel,     zum Beispiel die Verbrennungsgase in Ge  stalt von verbranntem Leuchtgas, Wassergas,           Generatorgas,    in dem Zwischenraum     zwi-          seben    den beiden Zylindern auf eine oder  beide Zylinderoberflächen, wo die Kunst  seidenfäden beim     Übergang    über die Zylin  der nicht aufliegen, zur     Einwirkung    ge  bracht wird.

   Es gelingt dann in ökonomischer  Weise, die     Hitze    zum Beispiel von hoch  temperierten Verbrennungsgasen unmittel  bar auf das von Fadenwindungen freie Zy  lindersegment     aufzupressen    und diese Hitze  wird bei der fortlaufenden Rotation der Zy  linder sogleich an die     Kunstseidenwindungen     abgegeben. Diese     Beheizung    kann zum Bei  spiel dadurch vorgenommen werden, dass  man Gasbrenner     zweckmässig    mit vielen klei  nen     Flämmchen    etwa linienförmig oder       flächenförmig    verteilt und in die unmittel  bare Nähe der bezeichneten freien Segmente       rler    Zylinder in der Trockenzone heran  bringt.  



  Statt gewöhnlichen passenden konstanten  Glasbrennern kann man auch Vorrichtungen  in Anwendung bringen, wie sie in der Tech  nik der flammenlosen Verbrennung von       Leuebt-    und Kraftgasen bekannt sind. Sol  chen kann man eine zweckmässige Gestalt  geben, indem ihre wirksame Länge gegen die  zu begrenzende Rotationsoberfläche gerichtet  und auf kurze Distanz der     )Vö        lbung    der  selben angemessen und angepasst wird, wäh  rend die übrigen Teile dieses Brenners gegen  Wärmeausstrahlung durch Isolierung ge  schützt sein können.  



  Die einzelnen Zylinder eines     geschrenk-          ten        Führungszylinderpaa.res    können gleich  a.rti,     gebaut    sein, von mehr oder weniger  überall gleichmässigen Durchmesser und ihrer       ,ranzen    Länge nach aus derselben Substanz       bestehen.    Die aus der Heizzone nach der       Nassbeha.ndlungszone    abströmende Wärme  kann bequem zur fortlaufenden und gleich  zeitigen     Anwärmung    des Wasch- und son  stigen Berieselungswassers ausgenützt wer  den.

   Man kann aber auch ohne Preisgabe  eines einheitlichen Rotationskörpers den  jenigen Teil des Zylinders, der den     Nassbe-          handlungSprozessen    zugeordnet ist, aus einem  andern Material herstellen als den in der    Trockenzone, oder diesem Teil des Rotations  körpers auch einen andern konstruktiven  Aufbau geben. Es ist nicht wesentlich, dass  der Durchmesser des Zylinders in allen Ab  schnitten absolut gleich ist, oder dass die  ganze Oberfläche eine einheitliche geschlos  sene     14Täntelfläche    ohne jede Unterbrechung  darstellt. Die Oberfläche kann zum Beispiel  in dem vor dem Trockenabschnitt liegenden  Teil     Durchbrechungen    aufweisen.

   Für be  sondere Zwecke kann auch vorgesehen wer  den, dass die Wärmeabstrahlung durch Lei  tung von der Trockenzone in die     Nassbehand-          wird,    und für solche Zwecke hat sich als  vorteilhaft     erwiesen,    zwischen beide Abtei  lungen des Zylinders oder des Rotations  körpers Isolierscheiben, Isolierringe oder der  gleichen einzuschieben.  



  Die Erfindung ermöglicht es, die Appara  tur zur kontinuierlichen Herstellung von  Kunstseide in einem überraschenden Masse  zu vereinfachen und auf ,einen geringeren  Raum zu lokalisieren. Die     unmittelbare    Her  anführung eines Heizmittels, insbesondere in  Gestalt von hochtemperierten Verbrennungs  gasen. an die Zylinderoberfläche, und zwar  so, dass die empfindlichen     Kunstseidenfäden     selbst nicht unmittelbar getroffen werden, er  möglicht es, die Trocknung der Kunstseide  im kontinuierlichen Arbeitsgang in einer  ökonomischen Weise vorzunehmen und dies  bezüglich die bisherigen Schwierigkeiten zu  überwinden.

   Insbesondere in denjenigen Fäl  len. wo der Kunstseidenfaden in der Trocken  zone abwechselnd vom Trockenzylinder weg  geführt und wieder darauf zurückgeführt  wird, findet am Faden etwas statt, was man  als Bügeleffekt ansprechen könnte und der  für viele Zwecke der     Kunstseidenverwendung     das Zwirnen und Schlichten überflüssig  macht, weil hierdurch der Fadenschaft ge  schlossen und verdichtet wird und auf diese  Weise das Zwirnen und selbst Schlichten er  setzt wird. Im weiteren Verlaufe der Kunst  seidenverarbeitung, insbesondere beim Wa  schen, Färben und dergleichen, greift von  selbst die erforderliche Öffnung des Fadens  wieder Platz.      Die Zeichnung stellt die Erfindung in  vier beispielsweisen Ausführungsformen dar.

    Es zeigt       Fig.    1 eine Teilansicht einer Spinnvor  richtung mit einem Gasbrenner zur Er  hitzung der Heizzone des Zylinders,       Fig.    2 einen Querschnitt derselben Vor  richtung,       Fig.    3 eine ähnliche Vorrichtung, jedoch  mit einem Oberflächenbrenner anstatt des  Gasbrenners im     Querschnitt.     



       Fig.    4 die in     Fig.    3     geschnitten    darge  stellte     Vorrichtung    im Aufriss (teilweise     ge-          schnitten),          Fig.    5 eine Ansicht einer weiteren Aus  führungsform,       Fig.    6 einen teilweisen Längsschnitt einer  vierten Ausführungsform.  



  Die Vorrichtung zur Behandlung der       Kunstseide    nach     Fig.    1 und 2 besteht aus  zwei angetriebenen Behandlungszylindern 1  und 2, von ungefähr gleicher Grösse, denen  der Faden von einer in der Zeichnung nicht  dargestellten     Spinnvorrichtung    zugeführt  wird. Auf diesen Zylindern wird der Faden  in Schraubenwindungen geführt, was durch  geneigte Anordnung der Zylinder zueinander  erreicht wird. Die Zylinder sind am untern  Ende durch eine schräge Platte 11 von den  übrigen Teilen der     Maschine    abgedeckt, um  diese vor     Spritzwasser    zu schützen. Ausser  dem wird die von den Zylindern abtropfende  Flüssigkeit durch diese Platte abgeleitet.

    Zur Behandlung des Fadens wird von den  Zylindern die Behandlungsfähigkeit aus  Spritzrohren 3, 4     zugeführt.    Die Flüssigkeit  bildet eine Wasserhülle um den unter den       Spritzrohren    liegenden Teil des Zylinders  und läuft der Neigung des Zylinders folgend  im Gegenstrom zum Fadenvorschub seitlich  ab. Das obere Ende des einen Zylinders ist  als Heizzone ausgebildet und wird von der  untern Seite durch einen Gasbrenner 5 be  heizt. Der Zylinder besteht zweckmässig aus  porösem Porzellan. Um weiter zu vermeiden.  dass die Gasflamme durch Luftströmungen  zeitweilig von .der Zylinderfläche abgelenkt  wird, ist ein Schirm 7 zu beider Seiten des    Gasbrenners angebracht. Die Gasflamme  kann durch eine Stellschraube 6 mit Ventil  geregelt     werden.     



  Nach der Ausführungsform der     Fig.    3  und 4 ist an Stelle des Gasbrenners ein Ober  flächenbrenner verwendet, welcher aus einer  Heizplatte 8 und einem Mantel 9 besteht.  Man ist in diesem Fall nicht gezwungen, die  Heizvorrichtung am untern Teil des Zylin  ders anzuordnen, wie dies bei Flammenbren  nern     notwendig    ist, sondern kann den Ober  flächenbrenner auch oberhalb des untern  Zylinders anbringen oder in irgendeiner be  liebigen Lage des Zylinders. Auf diese Weise  ist man in der Lage, sowohl den     obern    wie  den untern Zylinder zu beheizen und kann  dann beide Heizvorrichtungen durch ein Ver  bindungsrohr 10 miteinander kuppeln und  braucht in diesem Falle nur eine Zuführungs  leitung für das Gas.

   Die Flüssigkeitszufuhr  erfolgt durch die Rohre 13, 14, 15, 2,6 und  zwar sowohl auf den untern Zylinder 17 als  auch auf den     obern    Zylinder 16.  



  In     Fig.    5 ist eine Vorrichtung dargestellt.,  bei welcher nur ein Behandlungszylinder     18-          vorgesehen    ist, der durch die Rohre 19, 20  mit Flüssigkeit berieselt und in     seinem        vor-          dern    höher stehenden Ende durch die     Heiz-          vorrichtung    12 beheizt wird. Die linke Hälfte  des Zylinders besteht aus Glas, die rechte  Hälfte aus Porzellan. Zwischen beiden Tei  len ist eine schmale Isolierzone 2:7 vorge  sehen, welche aus einer Luftschicht oder  einer     Zwischenlage    aus Glimmer, Asbest  oder dergleichen bestehen kann.  



  Damit der Faden in Richtung von der       Nassbehandlungszone    zur Trockenzone in  regelmässigen     Schraubenwindungen    über den  Zylinder 18 läuft, ist eine frei laufende oder  zwangsläufig     angetriebene    Walze 21 ange  ordnet, deren Achse mit der Achse des Zy  linders 18 einen spitzen Winkel bildet. Die  Führungswalze 21     kann    auch durch einen  sogenannten Führungsrechen (das heisst einen  Stab mit 'Ösen oder     Einschnitten    für jede  Fadenwindung) oder durch eine Reihe frei  laufender     Leitröllchen    und dergleichen er  setzt werden.

             Fig.    6 zeigt noch eine Vorrichtung, bei  welcher die Wärme der     Trockenzone    23  des Zylinders 22 von der Innenseite aus  durch die Wärmequelle 24 zugeführt wird.  In diesem Fall muss der ganze Behandlungs  zylinder oder doch der in die Trockenzone  fallende Teil desselben zweckmässig aus  einem wärmeleitenden Material bestehen. Die       Fiihrung    des Fadens in spiralförmiger Bahn        -ird    bei dieser Ausführungsform durch frei  laufende     Leitröllchen    25     bewirkt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Nassbehandlung und Trocknung von frisch gesponnenen Kunst seidefäden im fortlaufenden Arbeitsgang, ge kennzeichnet durch einen drehbaren Zylinder, eine Heizvorrichtung, die einen Teil der Zylinderwandung, welcher als volle, in sich zusammenhängende Fläche ausgebildet ist, erhitzt, eine in der Längsrichtung des Zy linders angeordnete Fadenleitvorrichtung, welche den Faden in mehreren Schrauben- win,dungen über den Zylinder führt und eine Zuführungsleitung zum Aufbringen von Flüssigkeit auf einen Teil dieser Faden windungen. UNTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass durch die Heizvorrichtung hochtemperierte Heiz- mittel unmittelbar auf solche Stellen des Zylinders in der Heizzone zur Einwir kung kommen, auf welchen die Kunst seidenwirkungen im Moment der Ein wirkung nicht liegen. ?. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die hochtemperierten Heizmittel unmittelbar auf solche Stellen des Zylin ders in der Heizzone zur Einwirkung kommen, auf welche die Kunstseiden windungen nicht zu liegen kommen.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dem Zylinder eine Verbrennungsvorrichtung zugeord net ist, deren Verbrennungsgase un- mittelbar auf den zu erhitzenden Teil der Zylinderwandung einwirken. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der ganze drehbare Zylinder eine praktisch glatte Oberfläche aufweist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der drehbare Zylinder aus einem Material mit schlech tem ZVärmeleitungsvermögen besteht. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der drehbare .Zylinder in der beheizten Zone aus einem Material mit schlechtem -#Vä-rmeleitungs- vermögen besteht. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in unmittel barer Nähe der Aussenfläche des Zylin ders eine Verbrennungsvorrichtung an geordnet ist, deren heisse Verbrennungs gase unmittelbar von aussen auf den zu erhitzenden Teil der Zylinderoberfläche einwirken.
    B. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Fadenleu. vorrichtung eine Reihe von einzelnen Führungsröllchen vorgesehen ist. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Fadenleit- v orrichtung ein zweiter drehbarer Zylin der angeordnet ist, dessen Achse zu der Achse des ersten Zylinders einen kleinen Winkel bildet. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, dass beide Zylinder angetrieben und in etwa gleicher Grösse ausgebildet sind. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, dass dem zweiten Zylinder eine Zu führungsleitung für Flüssigkeit zuge ordnet ist. 1?. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 9 und 11, dadurch ge kennzeichnet, dass der erste mit der Heiz- vorrichtung ausgerüstete Zylinder aus feuerfestem Material besteht. 13. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, dass auch der zweite Zylinder mit einer Heizvorrichtung ausgerüstet ist, welche einen Teil der Zylinderoberfläche, der eine volle, in sich zusammenhän gende Fläche bildet, erhitzt. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dem nicht er hitzten Teil .des Zylinders eine Flüssig keitszufuhrleitung zugeordnet ist, wel che einen Teil der Zylinderoberfläche mit einer dünnen Flüssigkeitsschicht bedeckt. 15. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeich net, dass der erhitzte Teil und der be netzte. Teil des Zylinders aus verschie denen Materialien bestehen. 1(i. Vorrichtung nach Patentanspruch "und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeich- nQt, dass zwischen dem erhitzten Teil und dem benetzten Teil der Zylinderober fläche eine schmale Isolierzone vorge sehen ist. 1.7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der drehbare Zylinder aus einem Material mit gutem Wärmeleitungsvermögen besteht. 18. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der drehbare iZylinder in der beheizten Zone aus einem Material mit gutem Wärmeleitungsver- mögen besteht. 19. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 18, dadurch gekennzeich net, dass die Wärmeübertragung auf die Zylinderwandung von innen her statt findet. 20.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, dass in dem Zwischenraum zwischen den beiden Zylindern in unmittelbarer Nähe einer Zylinderoberfläche in der Trockenzone ein Gasbrenner angeordnet ist. 2.1. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, dass in unmittelbarer Nähe einer Zy linderoberfläche in der Trockenzone eine Heizvorrichtung zur Hervorrufung flam menloser Verbrennung angeordnet ist, welche so orientiert und gestaltet ist, dass sie sich der Zylinderoberfläche all der gewünschten Stelle tunlichst eng an schmiegt. 22.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, dass in dem Zwischenraum zwischen den beiden Zylindern Heizvorrichtungen angebracht sind, welche beide Zylinder in der Trockenzone auf vom Faden nicht berührten Flächen erhitzen.
CH175981D 1933-06-14 1934-06-13 Vorrichtung zur Nassbehandlung und zur Trocknung von frisch gesponnenen Kunstseidenfäden im fortlaufenden Arbeitsgang. CH175981A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE896842C (de) * 1947-04-14 1953-11-16 Ici Ltd Walzenwerk
DE934302C (de) * 1951-05-09 1955-10-20 Harry Asdour Kuljian Vorrichtung zum Trocknen eines laufenden Fadens, insbesondere Kunstseidefadens, in Gestalt eines Fadenfoerderhaspels
DE1053137B (de) * 1943-08-19 1959-03-19 Du Pont Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung hochfester, insbesondere dicker Viskosefadenbuendel
DE1099691B (de) * 1951-11-08 1961-02-16 Studie Brevetti Applic Tessili Vorrichtung zum Nassbehandeln von frisch gesponnenen kuenstlichen Faeden od. dgl. aus regenerierter Cellulose in Gestalt eines Schraenkwalzenpaares

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