CH176015A - Verfahren und Maschine zur Erhöhung der Sperrigkeit von Tabakblättern. - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Erhöhung der Sperrigkeit von Tabakblättern.

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CH176015A
CH176015A CH176015DA CH176015A CH 176015 A CH176015 A CH 176015A CH 176015D A CH176015D A CH 176015DA CH 176015 A CH176015 A CH 176015A
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CH
Switzerland
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tobacco leaves
rollers
corrugation
machine
corrugating
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Inventor
Gumprecht Arnold Konsul
Heubeck Max
Original Assignee
Gumprecht Arnold Konsul
Heubeck Max
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B3/00Preparing tobacco in the factory
    • A24B3/18Other treatment of leaves, e.g. puffing, crimpling, cleaning
    • A24B3/182Puffing

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  • Manufacture Of Tobacco Products (AREA)

Description


  Verfahren und     Naschine    zur Erhöhung der     Sperrigkeit    von     Tabakblättern.       Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zur Erhöhung der     Sperrigkeit    von  Tabakblättern durch Riffelung und eine  Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens.  Durch diese Riffelung der speziell für Ein  lagen bestimmten Tabakblätter soll neben  der     Bildung    von Luftkanälen zwecks besse  ren Zuges und runden Brandes der Zigarren  noch der Vorteil erzielt werden, dass infolge  einer erhöhten     Sperrigkeit    an hochwertigem  Einlagetabak gespart werden kann.  



  Zwecks Bildung von Luftkanälen und  besseren Zuges der Zigarren ist bereits be  kannt, die Rippen derselben zwischen gerif  felten Walzen zu     zerschnitzeln,    wobei die  Riffeln der Walzen in ihrer Umfangsrich  tung verlaufen. Auch isst es nicht mehr neu,  ganze     Blätter    zu wellen, indem man die ein  zelnen Tabakblätter zwischen geriffelte Plat  ten     legt,    deren     Erhabenheiten    in Vertiefun  gen der andern Platte eingreifen. Dieses letz  tere Verfahren hat den Nachteil,     da.ss    die  Blätter in der Plattenpresse verhältnismässig  lang verbleiben müssen, um anzutrocknen    und dadurch die     Wellung    beizubehalten.

    Ausserdem ist dieses Verfahren zu zeit  raubend, um praktisch günstige Ergebnisse  zu zeitigen. Da ausserdem die Riffeln in der  artigen Pressen auf einmal erzeugt werden,  die Blätter also keine Gelegenheit     haben,     seitlich nachzugeben, ist die Tiefe der Riffe  lung, wie auch ihre Formgebung beschränkt,  sofern man nicht das ganze Blatt zerstören  will.  



  Die vorliegende Erfindung geht davon  aus, dass eine einwandfreie     Wellung    der  Tabakblätter möglich ist, wenn die Riffeln  nacheinander erzeugt     werden.    In diesem  Falle können diese nämlich viel tiefer und  enger     aneinanderliegend        cingepresst    werden.  



  Um dies zu erreichen, werden die     Tabak-          bIätter    durch ein Walzenpaar geriffelt.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform einer Maschine zur Riffe  lung von     Tabakblättern    dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt die Maschine in Seitenan  sicht,           Fig.    2 im Querschnitt nach Linie     A-0,     und       Fig.    3 im     Querschnitt    nach Linie     B-D    in       Fig.    1.  



  Die Maschine besteht einerseits aus einer  Vorrichtung zum Ausbreiten, Strecken     und     Glätten     und    anderseits aus einer Vorrichtung  zum     Riffeln    der     Tabaksblätter.     



  Die     Riffelvorrichtung    weist ein in     einem     Gestell     ,gelagertes        Riffelwalzenpaar    a auf.       Unter    diesem ist ein Transportband b an  geordnet, das zum Auffangen     und    zum Wei  tertransport der ,geriffelten Tabakblätter be  stimmt ist. An dieses Transportband b kann  sieh unterhalb b' entweder ein weiteres, nach  beliebiger Richtung führendes Transport  band anschliessen, oder, wie dargestellt, ein  Auffangbehälter h angeordnet sein.

   Unter  halb den     Riffelwalzen    a ist je eine gegen  läufig angetriebene Putzwalze 1 vorgesehen,  welche die Aufgabe haben, eventuell an den       Riffelwalzen    a anhaftende Tabakblätter zu  lösen und auf -das Transportband b zu leiten.  Dieser     Riffelvorrichtung    werden die Tabak  blätter von Hand oder     mittelst    bekannter       automatischer    Transportmittel durch eine       Einführeinrichtung    zugeführt, nachdem sie       vorgängig    in der erwähnten Vorrichtung zum  Ausbreiten, .Strecken und Glätten vorbereitet  wurden.  



  Die letztere Vorrichtung weist eine in  einem an die     Riffelvorrichtung    angebauten  Gestell gelagerte Mange auf, deren Walzen e  in bekannter Weise     ,gegeneinander    verstell  bar sind. An geeigneter Stelle über der  Mange ist ein gewölbtes Kissen f angeordnet,  welches zum Ausbreiten der Tabakblätter be  stimmt     ist,    indem die     Blätter    nacheinander  von Hand über das Kissen f ausgebreitet wer  den. Das Kissen f weist an der der Mange  zu liegenden Seite eine Kante     ,g    auf, über  welche das Blatt gestreckt     wird,    indem es  über diese     gante    g im Winkel in die Mange  eingezogen wird.

   Unterhalb der Mange sind  an deren Walzen e anliegende und zu diesen  gegenläufig angetriebene Putzwalzen k ge  lagert, welche gleich     wie    in der Riffelvorrich-         tung    die Aufgabe haben, eventuell an die  Walzen anhaftende Tabakblätter zu lösen  und die Walzen rein zu halten. Von der  Mange fallen die geglätteten Tabakblätter in  ein darunter angeordnetes Auffangblech     7n,     aus welchem sie von Hand oder auf automa  tischem Wege der     Riffelvorrichtung    zuge  führt werden.  



  Der Arbeitsgang des Verfahrens zur Rif  felung von Tabakblättern in der beschriebe  nen Maschine ist der folgende: Das zu ver  arbeitende Tabakblatt d' wird mit seiner  Spitze er Breite nach durch Streichen von  Hand in Richtung der     Pfeile    -d"     (Fig.    1)  über das Kissen f ausgebreitet und gleich  z     ei        'tig        nach        vorn        in        die        Mange        in        geschoben          (Fig.    2).

   Das Blatt wird von der Mange er  fasst und weiter befördert, wobei es über die  Kante g gezogen und gestreckt     wird.    Beim  Passieren der Walzen e der     Mange    wird das  Tabakblatt geglättet. In geglättetem Zu  stande gelangt nun das Blatt in die     Riffel-          vorrichtung,    wo es beim Passieren der     Riffel-          walzen    a geriffelt wird. Beim Verlassen der       Riffelvorrichtung    gelangen die     Tabakblätter     d' auf dem Transportband b in den Behälter  h, von wo sie zu ihrer Weiterverarbeitung  entnommen werden können.  



  Um eine dauerhafte Riffelung der Tabak  blätter zu erhalten sind die     Riffelwalzen    a  mit Vorteil heizbar eingerichtet, indem, zum  Beispiel wie     dargestellt,    im Innern der Wal  zen     a    je ein elektrischer Heizkörper ein  gebaut ist. Das trockene Tabakblatt hat be  kanntlich die Eigenschaft,. zu schwitzen,  wenn es in die Wärme kommt. Durch das       Feuchtwerden    der Tabakblätter zwischen den  geheizten     Riffelwalzen    wird das Tabakblatt  geschmeidiger und dehnungsfähiger und passt  sich somit der Riffelung leicht an. Nach  dem Verlassen kühlt sieh das Tabakblatt so  gleich     wieder    ab und wird trocken.

   Die auf  diese Weise erhaltene Riffelung ist von  grosser Dauerhaftigkeit     und    das Tabakblatt  behält daher seine     Sperrigkeit    auch bei An  fertigung des Wickels bei.  



  Da die Riffeln des     Tabakblattes    mittelst  der     Riffelwalzen    nacheinander erzeugt wer-      den, wird eine Überschreitung der Zerreiss  grenze vermieden, auch wenn die Riffelung  tief und eng gehalten ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Erhöhung der Sperrigkeit von Tabakblättern, dadurch gekennzeichnet, dass die Tabakblätter durch ein Walzenpaar geriffelt werden. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass den Tabakblättern während der Riffelung Wärme zugeführt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dass die Tabakblätter vor der Riffelung gestreckt und gemangt werden.
    PATENTANSPRUCH II: Maschine zur Ausführung des Verfah rens gemäss Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass sie ein beheizbares Riffel- walzenpaar, welches in der Achsrichtung ge riffelt ist, und eine Einführeinrichtung zum Einführen der Tabakblätter zwischen die Riffelwalzen aufweist. UNTERANSPRUCH: 3.
    Maschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Mange be sitzt, durch welche die Tabakblätter vor- vorgängig der Riffelung hindurch zu schicken sind und vor welcher Mange ein Streckkissen angeordnet ist, welches sich in Achsrichtung der Mangewalzen er streckt und auf der den Mangewalzen zu gekehrten Seite eine Kante aufweist, über welche das Blatt von den Walzen hinweg gezogen wird.
CH176015D 1934-07-05 1934-07-05 Verfahren und Maschine zur Erhöhung der Sperrigkeit von Tabakblättern. CH176015A (de)

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