CH176069A - Elektrisches Musikinstrument, bei welchem elektrische Wechselströme erzeugt und durch Lautsprecher in Schall umgewandelt werden. - Google Patents

Elektrisches Musikinstrument, bei welchem elektrische Wechselströme erzeugt und durch Lautsprecher in Schall umgewandelt werden.

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CH176069A
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Trautwein Friedrich Ing Dr
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    • G10H1/00Details of electrophonic musical instruments
    • G10H1/02Means for controlling the tone frequencies, e.g. attack or decay; Means for producing special musical effects, e.g. vibratos or glissandos
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Description


  Elektrisches     äusikinstrument,    bei welchem     elektrisehe    Wechselströme erzeugt  und durch Lautsprecher in Schall umgewandelt werden.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein elektrisches     Musikinstrument,    bei  welchem elektrische Wechselströme erzeugt  und durch     Lautsprecher    in Schall umgewan  delt werden.  



  Das Instrument gemäss der Erfindung ist  dadurch gekennzeichnet, dass zur     Erzeugung     der     Grundtöne    und zur Erzeugung der       Klangfarben    elektrische, voneinander     unab-          hängig    regelbare     Schwingungssysteme    vorge  sehen sind, wobei die vom     Grundtonerzeuger     hervorgerufenen     Impulse    den     Systemen    zur       Erzeugung    der     Klangfarben.        zugeführt    wer  den, und dass eine Spielvorrichtung vorge  sehen ist, die zur Betätigung der Grundton  erzeugerdient.

   Die Verwendung der     erwähn-          te,ü    beiden     Systeme    kann zum Beispiel nach       dein        Prinzip    der     Stosserregung    derart erfol  g     e114   <B><I>'</I></B>     iNk        #        Dez.    -     Grundton        eine        interrupte          Sohwinc;        ;

  .hat        und    so die     Eigen-          schwing=gext        von,        die        Klangfarbe    bestim  menden     Mhwingungsaystemen        anstösst.       Für die Konstruktion von Musikinstru  menten ist diese     Trennung-    von Grundton  erzeuger und     glangfarbenerzeuger    ein ent  scheidender     Fortschritt.    Während man zum       Beispiel    bei der Orgel für jede Klangfarbe  einen     besonderen.    Satz von     Pfeifen        benötigt,

       kann bei der     erfindungsgemässen        elektrischen          Musikerzeugung    ein einziger     Grundtonerzeu-          ger        bezw.        ein.    Satz solcher     Grundtonerzeu-          ger    zur     Erzeugung    einer Vielzahl von Klang  farben dienen, indem ihm     mehrere    den       Klangfarben        entspreohende    Schwingungs  systeme zugeordnet sein können. Dadurch       wird    eine bedeutende Ersparnis an Einzeltei  len erzielt.

   Eine     derartige    Orgel zum Beispiel  kann also aus     einem    Satz von Schwingungs  erzeugern     für    die     Grundtöne    und einer An  zahl von     Schwingungssystemen,        entsprechend     den     Registern    der Orgel, bestehen. Die       Grundtonsysteme    bestehen - beispielsweise  aus Glimmlampen in Verbindung mit je  einem Kondensator und einem Widerstand      und einer gemeinsamen Stromquelle.

   Ein       Klangfärbemittel    kann aus einem elektri  schen Schwingungskreis, das heisst aus Kapa  zität und     Induktivität    bestehen, und kann       zum.    Beispiel allen Grundtönen     .gemeinsam          sein..     



  Im folgenden werden anhand der Zeich  nungen Ausführungsbeispiele und Detailein  richtungen derselben beschrieben.  



       Fig.    1 zeigt schematisch     einen    Grund- und       Klangfarbenerzeuger    als Schaltbild. Es be  deuten darin: 1 eine     Glimmentladungs-          strecke,    2     einen    Kondensator, der von der  Stromquelle 4 über den Widerstand 3 auf  geladen wird und mit letzterem zusammen die       Frequenz,der    in der     Glimmentladungsstrecke     erzeugten Kippschwingungen     bestimmt.     Durch eine Kopplung, die in diesem Bei  spiel aus dem Widerstand 5 und der mit der  Batterie 7 vorgespannten     Verstärkerröhre    6  besteht,

   werden die     interrupten        Kippschwin-          gungen    auf die beiden die Klangfarbe be  stimmenden     Sehwingungskreise    übertragen,  die aus den Kondensatoren 9 und 10 und den       Induktivitäten    11 und 12     bestehen.    Die  Dämpfung der in diesen     Schwingungskreisen     durch Stosserregung entstehenden Schwin  gungen kann durch     Dämpfungsmittel,    zum       Beispiel    den     Widerstand    8, erhöht oder durch  Rückkopplung herabgesetzt werden.

   An :den  Punkten 13. und 14 wird die     S.chwingungs-          summe    dem Lautsprecher, nötigenfalls unter       Zwischenschaltung    eines     Verstärkers,    zuge  führt.  



  Man kann nun das     Klangfarbenbild    be  liebig     bereichern,    indem man mehrere       Schwingungskreise    9, 11     beäw.    10, 12 ein  schaltet,     entweder    in der in     Fig.        1,dargestell-          ten    Schaltung oder in der Weise,

       dass    jeder       Kreis    oder eine Gruppe von     Kreisen    über  gesonderte     Verstärkerröhren    6     an-das    Kopp  lungsglied 5 angeschlossen werden oder durch  direkte Einschaltung in den Stromkreis der       Glimmentladungsstrecke    oder durch andere  in der     Elektrotechnik    bekannte Schaltungen.

    Stets     ist    die Einstellung der     Klangfärbemit-          tel    unabhängig von der Höhe des Grundtones,  der beispielsweise durch die     Regelbarkeit    der    Elemente 2 und 3 beliebig eingestellt     sserden     kann. ..  



  Statt der aus zahlreichen Tonerzeugern  bestehenden Register der Orgel hat man hier  zur Erzielung von verschiedenen Klangfar  ben nur Schwingungskreise, die einer grossen  Zahl von Grundtönen gemeinsam sind,     aber     äusserlich     bedienbar    gemacht werden können       wie    die     Register    der Orgel.  



  Auch die Anzahl dieser Elemente kann  man noch weitgehend reduzieren. Da jeder       Grundtonerzeuger    in einem gegebenen Au  genblick zwar nur einen Grundton, aber von  beliebiger Höhe erzeugen kann, genügt     es.,    so  viele     Grundtonerzeuger    für ein     mehr8timmi-          ges        Instrument    vorzusehen, wie     maximal          gleichzeitig'Töne    erzeugt werden sollen.

   Es  kommen also höchstens zehn     Grundtonerzeu-          ger    für das Manual und zwei für     das,    Pedal  in Betracht, aber man kann diese Zahl noch       erheblich.    reduzieren, etwa auf vier für das  Manual und eins für das Pedal, besonders  dann, wenn man, wie bei der Orgel, noch  Oktavkoppeln, Koppeln     zwischen    verschiede  nen Manualen und ähnliche orgelartige     Vor-          richtungen    vorsieht.  



  In     Fig.    2     ist,die    konstruktive Ausführung  eines Manuals im Längs- und in der dazu  gehörigen     Fig.    3 im Querschnitt     dargestellt.     In diesem Beispiel ist angenommen, dass zwei  vollständige     Musikinstrumente    entsprechend  dem Schaltschema gemäss     Fig.    1 dem gemein  samen Manual zugeordnet sind.

       Jedes    Instru  ment     ist    also für sich und unabhängig von  .den andern nach     Fig.    1     geschaltet.    Die     Fig.    2  und 3 stellen nur das     Spielwerk,dar,    auf wel  chem durch Änderung des in     Fig.    1 und 3  bezeichneten     Regelwiderstandes    die Tonhöhe  gebildet wird.

   Es sind also zwei solche Wi  derstände, wie aus     Fig.    3 deutlich ersichtlich  ist (24), so nebeneinander angeordnet, dass  sie gleichzeitig durch Druck der Taste 21  oder auch durch ein und denselben Finger  geregelt werden können     und    zugleich die  gleiche Tonhöhe, jedoch mit     verschiedenen     Klangfarben zum Erklingen     bringen,     Die Tasten 21 können aus     einm    federnden  Hebel, der an seiner Unterseite mit Gummi,      Filz oder dergleichen 22 versehen ist, beste  hen. Die Tasten 21 sind     m    einer Schiene 25  gelagert.

   Die Federung der Tasten gestattet  auch eine geringe seitliche Versschiebung, so  dass bei Benutzung der Tasten auch ein     Vi-          bratospiel    möglich ist. Es genügt, die Tasten  nur als     Anhaltspunkte    zu verwenden, indem  nur in grösseren Intervallen,     etwa    in Oktaven       und    Quinten Tasten angeordnet sind, wäh  rend die übrigen Töne unmittelbar auf den  Drähten 24 mit :den Fingern gegriffen wer  den. Man kann dann unter den Tasten auch  noch     Glissando    ausführen. Die Tasten kön  nen sowohl gegeneinander verschoben wer  den, zum Zwecke der Stimmung der Inter  valle, als auch im Ganzen, indem :die Schiene  25 mitsamt den Tasten 2.1 verschoben wird.

    Durch die Verschiebung im Ganzen wird die  Gesamtstimmung transponiert, was übrigens       auch        durch    Verändern des     Kondensators    2 in       Fig.    1 möglich ist.  



       Wenn,    man an     Stelle    eines einfachen  Spielwerkes nach     Art    der     F'ig.    2, 3 die üb  liche Klaviatur verwenden will, können Vor  richtungen vorgesehen werden, durch welche  jede gedrückte Taste auf ein     'besonderes          Schwingungserzeugersystem    geschaltet wird.  In     Fig.    4     isst    ein     Ausführungsbeispiel    als  Schaltschema dargestellt. 29     sind    die Kon  takte, welche     durch    die     Klaviaturta-sten    ge  schlossen werden.

   Sie führen den Strom der  Batterie 35 über die Sammelschiene 34 .den  Relais 2:8 zu. Jeder Taste s     ind        soviele        Relais     zugeordnet wie     Schwingungserzeugersysteme,     das heisst     vollständige    Anordnungen nach  dem     Schaltsollema    -der     Fig.    1, also     Grun:d-          tonerzeuger    mit     zugehörigen    Klangfärbemit  teln, vorgesehen sind.

   Wird zum Beispiel zu  erst die Taste 29 (1)     gedrückt,    so findet ein       Stromfluss;    von     sdem    einen Pol der     Batterie          35-    über :diese Taste durch das     Relais    28<I>(1, a)</I>  über Reihe a zurück zur Batterie 35 statt.

    Durch diesen     Stromfluss    wird der Kontakt 70  <I>(I, a),</I> der in :der Reihe<I>a</I> liegt, aufgerissen,  Gleichzeitig wird dieser Kontakt     mit    dem       Steuerwiderstand    30 in Verbindung gebracht,       und    zwar wird     durch    diesen     Kontakt    soviel  Widerstand des     Spielwiderstandes    30 in den         Generatorkreis    gelegt, dass der der betreffen  den Taste entsprechende     Tan    von dem Gene  rator erzeugt wird.

   Der     Widerstandsteil,    der  rechts vom     Kontaktpunkt    liegt, wird von :dem  verbleibenden Teil der Reihe a kurzgeschlos  sen. Wird nun darauf zum Beispiel die       Taste    29     (11I)        gedrückt,    so kann. über diesen  Kontakt aus der     Batterie        3:

  5    in .die Reihe a  deshalb kein Strom fliessen, weil der     Kontakt     <I>70 (1, a)</I> ja. geöffnet     isst.    Der Strom kann  daher nur über 71<I>(111, a)</I> durch     Relais-          wicklung    28<I>(1I1, b)</I> und über     70@        (II,    b) nach  der     Batterie    35     zurückfliessen.    Dadurch wird  die erforderliche     Verbindung    mit dem Wider  stand 31     hergestellt,    die     bewirkt,    dass der in  Reihe b liegende Tongenerator den dem Ton  der Taste 29<I>(I11)</I> entsprechende Ton er  zeugt.

   Der Trennkontakt 71<I>(111,</I> b), der in  folge des     Stromflusses    -durch 2,8<I>(111, b)</I>  gleichfalls geöffnet wird,     verhindert,        dass    der  Strom ausser in die Reihe b auch nach in die  Reihe c fliesst, wodurch der ins der Reihe c  liegende Tongenerator in ungewollter Weise       eingeschaltet    würde.  



  Wird     nun    als,     dritte    Taste zum Beispiel  die Taste<B>29'</B> (V) gedrückt, so kann über sie  weder ein Strom in die Reihe a noch in     adie     Reihe b     fliessen,    da     erstere    bei<I>70 (1, a),</I>       letztere    bei 7,0     (11I,   <I>b)</I> unterbrochen ist. Der  Stromkreis kann nur über die Reihe c ge  schlossen -werden, wobei der Kontakt 70  (V, c) getrennt wird und sein     Hebel    die Ver  bindung mit     ,dem    der Tonhöhe     entsprechen-          :den    Punkt des     Steuerwiderstandes    32 her  stellt.

    



  Dieses Prinzip kann analog auf     weitere          Tasten,    29     (VI),   <I>29</I>     (VII)    usw. ausgedehnt  werden, so     dass    für eine dieser Tasten, wenn  sie später     gedrückt    würde, die Reihe d zur       Verfügung    stehen würde.

   Beim Drücken  einer andern     Tastenkombination    wird stets  die Reihe a der     Taste    mit der     niedrigsten          römischen    Ziffer, die Reihe b der     Taste    mit  der nächst niedrigsten Ziffer zugeordnet:

    Die     Aufgabe,    eine Anzahl von gleichzei  tig     gedrückten    Tasten auf     verschiedene          Schwingungserzeuger        zuschalten,    kann auch  mit     andern        Schaltungen,        wie    sie     in    der auto-           matisohen        Telephonie    bekannt sind,     s.innge-          mässi    gelöst werden.  



  Der     Vorteil    ,derartiger Anordnungen liegt  nicht nur     in.    dem geringen Bedarf an Einzel  teilen,     sondern    auch in der musikalischen  Brauchbarkeit. Bei allen bisher bekannten       Musikinstrumenten    ist es nur möglich, in  einer bestimmten     Klangfarbe    zu spielen.

    Man kann     zwar    zum Beispiel bei der Orgel  ,die Klangfarben     rasch    wechseln und mit je  der Hand eine     verschiedene    Klangfarbe spie  len, indem man mehrere Manuale     verwendet.     Bei der vorliegenden Anordnung kann man  aber mit jedem Finger eine andere Klang  farbe spielen, indem man     jedem,der        Systeme     30     bis    3'3 eine andere     Klangfarbe        erteilt.     Man kann also auf einem     Manual    den Effekt  des Zusammenspiels.

   eines beliebig     instrumen-          tierten        Orchesters,    erzielen.  



  Um     eine    grosse     Variationsmöglichkeit    zu  haben, und damit     unter    Umständen die Be  dienung zu     erleichtern,    können besondere  Umschalter an sich bekannter Bauart vorge  sehen sein, mit denen die     Reihenfolge    der  Systeme     schnell    gewechselt werden kann oder  auch zahlreiche Vertauschungen der andern  Stimmen, sowie     Änderungen    der Klangfarben  durch     Einschalten    anderer Klangfärbemittel  vorgenommen werden können.

   Die Schalt  werke für .solche     Austaue-chungen    und     Ände-          rungen    der Klangfarben     werden,        zweckmässi-          gerweise    wie beider     Orgel        als        Register    aus  gebildet; wobei alle orgelartigen Hilfsmittel,  wie Registerwalzen, durch welche     vorberei-          tete    oder     festliegende        Kombinationen    schnell  mit .dem     Fusse    eingeschaltet werden können,  sinngemäss anwendbar sind.  



  In     Fig.    1     ist    der Kondensator 9 eines  die     Klangfarbe    bestimmenden Schwingungs  kreises variabel angenommen, um anzudeu  ten,     .dass    die Klangfärbemittel auch als sol  che noch     verändert    werden können, so dass  dasselbe Klangfärbemittel zur Erzeugung  vieler -     verschiedener        Klangfarben    geeignet  ist. Man kann also auch die Anzahl .der       Klangfärbemittel    so niedrig halten wie ma  ximal gleichzeitig verschiedene Klangfar  ben zur -Verfügung sein sollen.

   Um einen    schnellen     Übergang    auf andere Klangfarben  zu ermöglichen, kann es aber zweckmässig  sein, weitere     Klangfärbemittel    vorzusehen,  um diese vorbereiten und im gegebenen Au  genblick schnell einschalten zu können.  



  Zur schnellen Änderung der Klangfarbe  ist es aber nicht nötig, alle Elemente der die  Klangfarbe bestimmenden Schwingungs  kreise mehrfach vorzusehen. In     F'ig.    1 ist       dargestellt,        dassi    die Kapazität 10 aus zwei  Kondensatoren     besteht,    die durch einen       Schalter    parallel geschaltet werden     können.     Es genügt also für eine schnelle     Änderung,     nur den Kondensator     bezw.    die Selbstinduk  tion des die Klangfarbe     bestimmenden          Schwingungskreises    mehrfach vorzusehen.

    Ausser der plötzlichen Änderung ,der Klang  farbe kommen auch noch     stetige        Änderungen     der Klangfarbe in Betracht,. die mit Hilfe des       Drehkondensators    9     ausgeführt    werden kön  nen. Um mehrere Klangfärbemittel zugleich  stetig verändern zu können, sind Kupplun  gen der Bedienungsgriffe dieser Drehkonden  satoren vorgesehen, die eine     gleichzeitige     Drehung mehrerer     Drehkondensatoren    er  möglichen.  



  Wenn auch durch eine Klaviatur in Ver  bindung mit einer Schaltung nach Art der       Fig.    4 -ein sehr vollkommenes Spiel möglich       ist,    so fehlt doch die Möglichkeit kleiner       Tonhöhenänderungen    und kontinuierlicher       Tonhöhenänderungen,    wie sie für     das    Vi  brato, Tremolo und     Glissando        in    der     Musik     vorkommen.  



  Sofern diese musikalischen Effekte nur  vereinzelt erzielt werden sollen,     kan.    man     ein     saitenförmiges Spielwerk     nach    Art der     Fig.    2  räumlich mit einem     Klaviaturspielwerk    ver  binden, so     dass    ein schneller Übergang oder  eine gleichzeitige Bedienung beider Spiel  werke ermöglicht wird.  



  Um     diese    musikalischen     Effekte    aber .auch  mit Hilfe der     Klaviaturtasten    zu erzielen,  werden diese so     ausgebildet,        dass,        sie    um eine  in ihrer Längsrichtung liegende Achse dreh  bar sind. In     Fig.    5     ist    eine     solche    Tastatur  im Längsschnitt     und    in     Fig.    6 im Querschnitt  dargestellt. Jede Taste hat einen um die      Achse 37 drehbaren Vorderteil, der in     Fig.    5  durch Schraffierung von links unten nach  rechts oben bezeichnet ist.

   Dieser Vorderteil  wird in     seiner        Mittellage    dadurch federnd  festgehalten,     d:ass    das Deckblatt der Taste  sowohl über den drehbaren, als auch den fe  sten Teil der Taste sich erstreckt und so als  Feder wirkt. Durch Drehung .der Taste wird  der Kontakt 40 auf verschiedene Punkte des  Regelorganes 39 gebracht. 39 ist zum Beispiel  ein auf einen Träger     (Fibrestreifen    oder der  gleichen) aufgewickelter Widerstand. Sämt  liche Widerstände 39 der aufeinanderfolgen  den Tasten sind hintereinander geschaltet  und bilden so schaltungstechnisch den Wider  stand 3 der     Fig.    1.

   Um kleine Unstimmig  keiten in der .Stimmung auszugleichen ist der  Kontaktpunkt 40 in den Schrauben 38 derart  verstellbar, dass er     sich    entweder im Mittel  punkt des Widerstandes 39 oder auch etwas  verschieden davon befinden kann. Das Re  gelorgan 40-39 kann zum     Beispiel    als Re  gelwiderstand ausgebildet worden sein,

       wel-          eher    durch     Vermittlung        ges    Schaltwerkes       Fig.    4 in     Reihe    mit dem Widerstand 3 der       Fig.    1 geschaltet wird und     dadurch    eine Än  derung der Tonhöhe in engen Grenzen zum       Beispiel    nach beiden Seiten bis zu einem       Viertelstoen    ermöglicht. In     Fig.    5 ist zugleich  die räumliche Verbindung eines aus dem Wi  derstandsdraht 4.2 und der Kontaktschiene  41 bestehenden saitenartigen Spielwerkers  mit der Tastatur beispielsweise dargestellt.

      Mit dem     Vibratospiel    verwandt ist das       Glissandospiel.    Man erhält ein     solches:    mit  der     Tastenkonstruktion    nach     Fig.    5 und -6,  indem man der Reihe nach über die Tasten  gleitet, die sich dabei der Reihe nach in -der  Richtung der     Glis.sando.bewegung    um die  Achsen 27 etwas drehen, so dass nicht wie  bei der gewöhnlichen Klaviatur, eine chroma  tische Tonfolge,     sondern    nahezu kontinuier  liches     Glissando    zum Erklingen gebracht  Die     vorstehend        beschriebene        Glis:

  sando-          einrichtunerfordert        insofern    eine gewisse  Aufmerksamkeit des     Spielers,        als    dieser die         Tonhöhenänderung    verfolgen und beim Ei     r-          reichen    des Endpunktes der Bewegung die  entsprechende Taste     drücken    muss.

   Es ist für  den Spieler einfacher, wenn der Endton der       sandobewegung    beim Erreichen dieses Tones  klingen gedrückt werden kann und :die     Glis-          sa-nodbewegung    beim Erreichen dieses Tones       automatisch        ausgeschältet    wird. In diesem  Falle ist eine     Auslösetaste    erforderlich, wel  che diese     Glissandobewegung    entweder unmit  telbar auslöst oder die     Taste    nach     Fig.    5, 6  zur Auslösung dieser     Glissandobewegung     vorbereitet.

   Die Geschwindigkeit der     Glis-          sa.üdobewegung    wird dabei     zweekmIssiger-          weise    in Abhängigkeit von der     Stellung,der          Auslösetaete        bezw.    der Neigung ,der Manual  taste nach     Fig.    5, 6 gebracht.  



  In     Fig.    7 ist ein     Ausführungsbeispiel     einer .solchen Vorrichtung dargestellt. Durch  den Widerstand 51 wird die     Stromstärke    der  Hilfsbatterie 50 regelbar eingeschaltet. Jede  Taste der Klaviatur ist mit einem     Glissando-          kontakt    48, 44, 45 versehen, der auf einem  in den Rollen 49 gelagerten     Schlitten    47  Kontakt machen kann.

   In der     Mitte    dieses  Schlittens befindet sich     eine        kleine    isolierte  Stelle 46,     welche    unter diejenige Taste ge  bracht wird, von welcher die     G-lissaüdobewe-          gung    ausgehen soll. Liegt das Ende der     Glis-          sandobewegung    rechts, wird also Taste 45  gedrückt, so bekommt der Antrieb 52, der aus  einem Hubmagnet oder     aus    einem Motor be  stehen kann, Strom und der Kontaktschlitten  bewegt sich so lange nach rechts,     bis    die  isolierte Stelle 46 unter die     gedrüakte    Taste  kommt.

   Wird eine Taste 43 links vom Aus  gangspunkt gedrückt, so bekommt der An  trieb 54 Strom, und die Bewegung geht nach       ,der    andern .Seite     bis    zu der gedrückten Taste.  In dem Stromkreis liegt ausserdem das     Um-          schalterrelais    53, welches den     Tonerzeu-          gungsstromkreis    von dem die Tonhöhe in der  Regel bestimmenden Widerstand 3 des Ton  erzeugersystems auf den     Glissandowiderstand     48     umschaltet.    Für das     Tonerzeugungssy-          stem    sind die der     Fig.    1 entsprechenden Be  zeichnungen sinngemäss verwendet;

   ferner  bedeutet 55 einen     Justierwiderstand,    56 einen           kleinen    veränderlichen Widerstand, zum Bei  spiel für das Vibrato.  



  Weitere     orgelartige    Vorrichtungen, wie       Man.ualkoppeln,        Pedalmanualkoppeln,        Oktav-          und        Suboktavkoppeln"        Melodiekoppeln    kön  nen aus der     Orgeltechnik        sinngemäss    über  nommen werden.

   Die Schaltung     erfolgt    da  bei beispielsweise ähnlich wie bei der     Glis-          sandoeinrichtung    derart, dass für jeden Zweck  besondere Kontakte an jeder Taste vorgese  hen sind, welche     nur    dann     unter        Spannung     stehen, wenn ein die jeweilige     Funktion    be  zeichnender Hauptschalter nach Art des  Schalters 51 in     Fig.    7     eingeschaltet    ist.  



  Die Wiederholung von Tönen, sei es in  .der     Primdesselben    oder eines anderen Ma  nuals,     bezw.    Pedals oder in     Oktavei,        kann     ausser in mechanischer Weise, das heisst zum       Beispiel    durch elektromagnetisches Nieder  drücken der in Betracht kommenden andern  Taste, bei .der     elektrischen    Tonerzeugung     ins-          besondere,dadurch    vorgenommen     werden"dass     an :das Kopplungsglied 5 in     F'ig.    1     weitere     Elemente. 6 bis 14 parallel geschaltet wer  den.

   Die Wiederholung in Oktaven oder an  dern harmonischen Intervallen, das heisst die       Oktav-        und    Suboktav- und ähnliche Koppeln  der     .Orgel    werden in den elektrischen Toner  zeugungssystemen     zweckmässigerweise    durch       Frequenztransformation    gebildet.

   Eine     Fre-          quenztrans-formation,    bei welcher sich     Weeh-          sel.ströme    von     interrupter    Form ergeben,  kann in der Schaltung nach     Fig.    1 :dadurch  gewonnen werden, dass eine im     Regelfall     durch, den Schalter 16 ausgeschaltete Glimm  lampe 17 mit     Parallelkondensator    18 in den  ersten     Schwingungserzeugerkreis    oder auch  in. :

  den nächsten     Anodenkreis    einer nachfol  genden     Verstärkerröhre    6. eingeschaltet wird,  unter     Zwischenschaltung    eines Gleichrichters  15 und einer Stromquelle 4. Der in der Fre  quenz herabgesetzte Strom kann bei 19, 20  abgenommen werden.  



  Da diese an sich bekannte Schaltung nur  eine     Frequenztransformation    nach unten ge  stattet, kann sie zunächst nur als Suboktav  koppel verwendet werden. Wenn man aber       in    der Regel bereits mit Frequenztransforma-         tion    arbeitet. stehen dann auch Kreise zur  Bildung von Oktavkoppeln zur Verfügung.  



  Da es bei einem vielstimmigen Instru  ment mit elektrischer     Schwingungserzeugung     gewisse     Schwierigkeiten    bereitet. die Stim  mung ,der Töne konstant zu halten.     bittet    die       F'requenztransformation    auch insofern Vor  teile, als     die        Anforderung    an die Konstanz  der Schwingungen nur an die     untransfo:rmier-          ten    Frequenzen zu stellen sind, während die       transformierten    Frequenzen nur in     harmoni-          sehen    Verhältnissen sich ausbilden können.

    Auch für die Schaltungen nach Art der       Pig.    4 ergeben :sich Vereinfachungen, wenn  die     harmonischen        Intervalle,    zum Beispiel  die Oktaven,     ,durch    denselben Schwingungs  erzeuger lediglich unter Zwischenschaltung  von     Frequenztransformatoren    gebildet wer  den. Es kann dabei von Vorteil sein, wenn  die     untransformierten        Frequenzen    durch  besonders konstante Schwingungserzeuger,  zum Beispiel     elektromagnetisch    erregt  Stimmgabeln, erzeugt werden.  



  An die zur     Schwingungserzeubo-ung    und  zur     Frequenztransformation        verwendeten          Glimmentladungsstreeken    sind besonders  hohe Anforderungen     hinsichtlich    der Kon  stanz des     Sehwingungs-        bezw.        Zündungsein-          setzens    und     -aussetzens    zu stellen, die von  Glimmlampen oder dergleichen, die für an  dere Zwecke bestimmt sind, nicht mit Sicher  heit erfüllt werden können.

   Diese Konstanz  kann erreicht werden durch Verwendung       einer    geheizten Kathode, Einführung von  Hilfselektroden und Einbringung von Ma  gnesium in das Vakuum, während     das    bei  Glimmlampen zur Herabsetzung .der Zünd  spannung übliche Kalium vermutlich wegen  photoelektrischer     Nebeneffekte    ungeeignet  ist.  



  Auch einige andere Eigentümlichkeiten  dieser Art von     elektrischer    Erzeugung musi  kalischer Töne erfordern besondere Massnah  men. Hierher gehört die Beseitigung der  "Wölfe", worunter man in Anlehnung an  ähnliche     Erscheinungen    bei :den bekannten  Musikinstrumenten gewisse Klangverände-      rangen versteht, die eintreten, wenn Grund  ton und Eigenfrequenz eines die Klangfarbe  bestimmenden     Schwingungsgebildes    zufällig  harmonisch sind.

   Die dabei entstehenden, für  das Ohr nicht störenden grossen Amplituden  können     zrr    Übersteuerungen des Verstärkers  führen, die wegen der     Kombinationstöne    be  sonders störend sind, wenn mehrere Töne in  einem Verstärker     gemischt    werden. Die  Schaltungen nach Art .der     Fig.    4 haben den  weiteren grossen Vorteil, dass jeder Ton in  einem einzelnen System erzeugt, also auch  für sich verstärkt und einem Lautsprecher       zugeführt    werden kann.  



  Man kann aber auch die "Wölfe" dadurch  umgehen. dass man die in der Regel für alle  Grundtöne gemeinsamen Schwingungskreise  9 bis 12 in geringen Grenzen mit dem Grund  ton veränderlich macht, so dass harmonische       lt,esona.nzfä.lle    umgangen werden. Ein hier  für geeignetes Mittel ist zum Beispiel die mit  der Tonhöhe     veränderliche        Vorma.gnetisie-          rung    der eisenhaltigen     lnduktivitäten    11 und       1'?        (Fig.    1).  



  Wichtig ist auch, dass andere Bestandteile  des Tonerzeugers, wie Verstärker und Laut  sprecher, keine Eigenfrequenzen haben, die       "Wölfe"    verursachen.    Eine andere Eigentümlichkeit .der elektri  schen Klangerzeugung durch Stosserregung  ist das Übertreten der sehr hohen Scheitel  werte der     interrupten    Schwingung in das       Klangbild.    Solche Töne -haben zwar eine  hohe     Durchdringungsfähigkeit,    wirken aber,  wenn .die Scheitelwerte zu hoch sind, un  schön.

   Solche nachteiligen Wirkungen  können durch entsprechende Wahl der Vor  spannung 7 in     Fig.    1 dadurch vermieden  werden,     .dass    nur die Spitzender     Schwingung     über den Verstärker gelangen. Ähnliche die  Scheitelwerte beschneidende .Verstärker kön  nen zu diesem Zweck hinter :den Punkten 13  bis 14 eingeschaltet sein.  



  Eine     weitere    Eigentümlichkeit der     elek-          trisühen        Klangerzeugung    ist das Fehlen des       nätürliehen        Nachhalles,    das     besonders    emp  findlich ist, wenn die     elektrischen        Schw    in-         gungen    ohne vorherige     Umsetzung    in     Schall     einem     Radiosender    oder einer Schallaufzeich  nung zugeführt werden.

   Ein künstlicher  Nachhall kann zum Beispiel ,durch Halte  magnete erreicht werden, welche die jeweils  zuletzt gespielten -Töne noch eine Zeit lang  unter nachlassender Stärke festhalten oder  durch eine Vorrichtung, die beispielsweise  schematisch in     Fig.    8 dargestellt ist. Sie be  steht aus einer rotierenden Scheibe oder       Schleife    57 aus Stahl, auf welche     die-elektri-          schen    Schwingungen magnetisch durch 58  aufgezeichnet und bei 59 und 60 in einem  etwas späteren Zeitpunkte abgenommen und  nach Verstärkung mit den ursprünglichen ge  mischt werden     können.    Bei 61 werden die  aufgezeichneten Schwingungen wieder ausge  löscht.  



       Zuden    Vorteilen der elektrischen Klang  erzeugung gehört auch, dass es in einfacher  Weise möglich ist, die Lautstärke jedes ein  zelnen Tones von dem Tastendruck abhängig  zu machen, zum Beispiel dadurch, dass zu  jeder Taste ein druckabhängiger Widerstand  gehört,     welcher    die Stärke der -Schwingungen  indem zugehörigen Verstärker bestimmt. Um  diesen druckabhängigen Widerstand für jede  gedrückte Taste auf das     Tonerzeugungs-          system    zu schalten, in welchem der dieser  Taste zugehörende Ton erzeugt wird, ist  auch für die Überführung der druckabhän  gigen     Widerstände    in das jeweilige Verstär  kungssystem eine Schaltung nach Art der       Fig.    4 anzuwenden.

   Weitere, bei Orgeln bis  her erstrebte, aber nicht erreichte Möglichkei  ten mit Hilfe elektrischer     Klangerzeugung     sind die Gesamtverschiebung der Stimmung       (Transponierung)    eines mehrstimmigen Mu  sikinstrumentes durch     gleichzeitige    Verände  rung der Kondensatoren 2 oder Widerstände  3 oder Spannungen 4 in allen     Tonerzeugungs-          systemen,    .sowie eines Gesamttremolos     bezw.     Gesamtvibratos durch periodische Verände  rung einer dieser die Frequenz bestimmenden  Elemente oder der Gesamtlautstärke durch  periodische Veränderung des Verstärkungs  grades.

       hTeuartige    -Effekte werden -durch  schnellere periodische Tremolos     bezw.    Vibra-      tos erzielt, und zwar in einer Frequenz     von     etwa 50 Perioden. Es entsteht dabei der Ein  druck, als ob mehrere Instrumente zugleich  spielen, also     ein    chorartiger     Eindruck.    Ebenso  wie ein Gesamtvibrato ist auch in analoger  Weise ein     Gesamtglissando    möglich. Diese  Gesamteffekte können auch auf     einzelne    Ton  erzeugungssysteme oder Gruppen von solchen  beschränkt werden.

   Auch     eine    periodische  oder     glissierende    Veränderung der     Klang-          farbe    ergibt neuartige musikalische Effekte,  die in allen oder einzelnen     Schwingungser-          zeugern    in analoger Weise durchgeführt wer  den können. Bei dem schnellen Vibrato der  Klangfarbe entsteht eine     orchesterartige    Wir  kung.  



  Die Erzeugung musikalischer Töne durch  getrennte und unabhängige Erzeugung der  Grundtöne     einerseits    und der Klangfarben  anderseits bei beliebiger     Kombinierbarkeit     beschränkt sich nicht auf die in     Fig.    1 dar  gestellten Röhrenmethoden; es können viel  mehr auch zum Beispiel     mechanisch-elektri-          sche        Methoden    angewendet werden. Hierher  gehört die photoelektrische Tonerzeugung,  bei welcher ein transparenter Streifen von  wechselnder Lichtdurchlässigkeit an einer  Photozelle     vorbeigeführt    wird.

   Die Herstel  lung solcher     Klangbilder    von Hand, durch  Stempel, Druck, abrollende     Matrizen    und .der  gleichen kann in getrennten Arbeitsgängen  für die Grundtöne und die Klangfarben er  folgen.     Fig.    9 zeigt     schematisch        ein    derarti  ges Klangbild. Die den Grundton bestim  menden regelmässigen Impulse von grösserer  Amplitude sind zuerst gezeichnet. In der  Periode sind die, im allgemeinen unharmo  nischen, die Klangfarbe bestimmenden Fre  quenzen an zweiter Stelle eingezeichnet.  



  Die Trennung von Grundtönen und  Klangfärbemitteln bietet auch besondere       Vorteile    für die mechanische Reproduktion  von Musik durch     gestanzte    Papierrollen und  dergleichen,     indem    für die Grundtöne, die  Klangfarben und die     Lautstärken    getrennte,  parallel laufende     Aufzeichnungen    vorgenom  men werden.

Claims (1)

  1. PATUNTANSPRUCII Elektrisches Musikinstrument, bei wel chem elektrische Wechselströme erzeugt und durch Lautsprecher in Schall umgewandelt werden, dadurch gekennzeichnt, dass zur Er zeugung der Grundtöne und zur Erzeugung der Klangfarben elektrische, voneinander un abhängig regelbare Schwingungssysteme vor gesehen sind, wobei die vom Grundtonerzeu- ger hervorgerufenen Impulse den (Systemen zur Erzeugung der Klangfarben zugeführt werden, und dass eine Spielvorrichtung vor gesehen ist, die zur Betätigung der Grundton erzeuger dient. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Elektrisches Musikinstrument nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Schaltwerke vorgesehen sind, durch welche beliebige Kombinationen von Grundtonerzeugern mit Klangfarbener- zeugern eingestellt werden können. 2. Elektrisches Musikinstrument nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nur so viele den gesamten Tonhöhen bereich beherrschende Grundtonerzeuger vorgesehen sind, wie maximal gleichzei tig Töne erzeugt werden sollen. ,3.
    Elektrisches Musikinstrument nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Gxundtonerzeuger mit vonein ander verschiedenen Klangfärbemitteln verbunden ist. 4. Elektrisches Musikinstrument räch Un teranspruch 3, gekennzeichnet durch fest eingestellte und durch variable Klangfärbemittel, welche sowohl einzeln einander zugeordnet, als auch mit Hilfe .einer Registerwalze zu vorbereiteten Kombinationen zusammengefasst werden können, die durch Drehung der Regi sterwalze ibedienbar sind. 5.
    Elektrisches Musikinstrument nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Klangfärbemittel so niedrig gehalten ist, wie maximal gleichzeitig verschiedene Klangfarben verfügbar sein sollen, mit einem geringen Zuschlag an Klangfärbemitteln für Vor- bereitungszwecke. 6. Elektrisches Musikinstrument nach Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Klangfärbemittel so niedrig gehalten ist, wie maximal gleichzeitig verschiedene Klangfarben verfügbar sein .sollen, mit einem geringen Zuschlag an Einzelteilen von Klang färbemitteln für Vorbereitungszwecke.
    7. Elektrisches Musikinstrument nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Eigenfrequenzen der die Klang farbe bestimmenden Kreise sich in engen Grenzen zugleich mit den Grundtönen derart ändern, dass harmonische Verhält nisse zwischen beiden Schwingungssyste men vermieden werden. B. Elektrisches Musikinstrument nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausser den die Klangfarbe bestim menden Schwingungskreisen eigenschwin- gungsfähige Gebilde elektrischer Art vermieden sind. 9. Elektrisches Musikinstrument nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet.
    dass ausser .den die Klangfarbe bestim menden Schwingungskreisen eigenschwin- gungsfähige Gebilde mechanischer Art vermieden sind. 10. Elektrisches Musikinstrument nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tonfrequenzströme vor ihrer Be einflussung durch die Klangfärbemittel Verstärkereinrichtungen mit beschränk tem Spannungsdurchlassbereich durchlau fen.
    11. Elektrisches Musikinstrument nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tonfrequenzströme nach ihrer Beeinflussung durch die Klangfärbemit tel Verstärkereinrichtungen mit be schränktem Spannungsdurehlassbereich -durchlaufen. 12.
    Filektrisohes Musikinstrument nach Pa- tentanspraah, gekennzeichnet durch Trä ger, auf die zur elektrischen Umwand lung in Schall Schwingungsbilder durch Druck aufgezeichnet sind, wobei die die Grundtöne bestimmenden und die inner halb der einzelnen Perioden der Grund töne die Klangfarben bestimmenden Schwingungsbilder getrennt aufgezeich net sind. 13.
    Elektrisches Musikinstrument nach Pa tentanspruch, bei welchem die zu erzeu genden Töne durch Einstanzen von Lö chern in Papierrollen festgelegt sind, ge kennzeichnet durch Zeichenträger, bei denen Grundtöne, Lautstärken und Klangfarbenelemente getrennt in der ge nannten Weise festgelegt sind. 14.
    Elektrisches Musikinstrument nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Tastenklaviatur mit einigen den ganzen Tonhöhenbereich umfassenden Grundtonerzeugern derart durch eine Automatik verbunden ist, dass jede ge drückte Taste den ihr entsprechenden Ton nur in einem der Grundtonerzeuger auslöst. 1.5.
    Elektrisches Musikinstrument nach Un teranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Taste so viele Relais zugeord net sind, als Grundtonerzeuger vorhanden sind, wobei jedes Relais mit zwei Trenn kontakten ausgerüstet ist, welche bei ge- @druckter Taste den Stromkreis der TastG sowohl in Richtung der nachfolgenden Tasten, als auch der nachfolgenden Re lais unterbrechen. 16. Elektrisches Musikinstrument nach Un teranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass auch zur Überführung der Läutre- gelorgane auf die einzelnen Grundtoner zeugereine Automatik vorhanden ist.
    17. Elektrisches Musikinstrument nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Wiederholung einzelner Töne mit gleichen Klangfarben von den Schwin gungssystemen zur Erzeugung der Grundtöne mehrere Stromkreise abge zweigt sind. 18. Elektrisches Musikinstrument nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Wiederholung einzelner Töne mit verschiedenen Klangfarben von den Schwingungssystemen zur Erzeugung der Grundtöne mehrere Stromkreise ab gezweigt .sind. 19.
    Elektrisches Musikinstrument nach Un teranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ermöglichung der Oktav- und Suboktavkopplung die Wiederholung in harmonischen Intervallen unter Zwi- schenschapItung von Frequenztransforma- toren vorgenommen ist. 20.
    Elektrisches Musikinstrument nach Un teranspruch 1.8, dadurch gekennzeichnet, dass in einem abgezweigten Grundstrom kreis eine Glimmentladungsstrecke einge schaltet ist, welcher zwecks Frequenz transformation nach unten ein Konden sator parallel geschaltet ist. 21. Elektrisches Musikinstrument nach Un teranspruch -17, dadurch .gekennzeichnet, dass die harmonischen Intervalle der Grundtonskala durch Frequenztransfor- mationen gebildet werden. 22.
    Elektrisches Musikinstrument nach Un teranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die untransformierten Grundtonfre quenzen durch hervorragend konstant arbeitende Wechselstromerzeuger erzeugt werden. 23. Elektrisches Musikinstrument nach Un teranspruch 22, .dadurch gekennzeichnet, dass die untransformierten Grundtonfre quenzen durch elektromagnetisch erregte Stimmgabeln erzeugt werden. 24.
    Elektrisches Musikinstrument nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass :die zur Erzeugung der Kippschwin- gungen dienenden Glimmentladungsröh- ren eine kleine Menge Magnesium in Va kuum enthalten. 25. Elektrisches Musikinstrument nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, ,dass die zur Frequenztransformation dienenden Glimmentladungsröhren eine kleine Menge Magnesium in Vakuum ent halten.
    26: Elektrisches Musikinstrument nach Pa tentanspruch, ,dadurch - gekennzeichnet, dass voneinander verschiedene Grund tonströme ungemischt getrennte .Übertra- gungssysteme ,durchlaufen. 27. Elektrisches Musikinstrument nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d .3 voneinander verschiedene Grundtan- ströme ungemischt getrennten Lautspre- ehern zugeführt werden. 28.
    Elektrisches Musikinstrument nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Haltemagnete vorgesehen sind, wel che die jeweils zuletzt gespielten Töne noch einige zeit unter nachlassender Stärke zur Erzielung eines künstlichen Nachhalls festhalten. 29.
    Elektrisches Musikinstrument nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung eines künstlichen Nachhalls Mittel vorgesehen sind, welche eine phonographische Aufzeichnung und anschliessend eine ein- oder mehrmalige Wiedergabe der Grundtöne bewirken; wobei die Zeitspanne zwischen Aufnahme und Wiedergabe der gewünschten Nach hallzeit entspricht. 30.
    Elektrisches Musikinstrument nach Pa tentanspruch, gekennzeichnet durch Mit tel, welche eine langsame periodische Änderung der die ,charakteristischen Ele mente des, Klanges (Tonhöhe, Lautstärke, Klangfarbe) bestimmenden Organe in allen Tonerzeugungssystemen bewirken, zur Erzielung von Vibrato- und Tremolo effekten.
    31. Elektrisches Musikinstrument nach Pa tentanspruch, gekennzeichnet durch Mit tel, welche eine langsame periodische Än derung der die charakteristischen Ele mente des Klanges (Tonhöhe, Lautstärke, Klangfarbe) bestimmenden Organe in einzelnen Tonerzeugangssystemen bewir ken, zur Erzielung von Vibrato- und Tre- moloeffekten. 32.
    Elektrisches Musikinstrument nach Pa- tentanspTuch, gekennzeichnet dureh Mit tel, welche eine langsame periodische Än- derung der die charakteristischen Ele mente des Klanges (Tonhöhe, Lautstärke, Klangfarbe) bestimmenden Organe in einzelnen Tonerzeubg'ungssystemen bewir ken, wobei die genannten:
    periodischen Änderungen im Rhythmus ,der Frequenz tiefer Töne vor sich gehen zur Erzie lung Chor- und orchesterartiger Wirkun gen. 33. Elektrisches Musikinstrument nach Pa tentanspruch mit einer Spielvorrichtung, welche aus einem oder mehreren auf eine Schiene niederdrückbaren, gestreckten Leitern besteht, dadurch gekennzeichnet., .dass elastische Tasten derart angeordnet sind, dass,
    unter diesen. durch auf dem gestreckten Leiter noch ein Glissando- spiel mit dem Finger möglich ist, und dass mit der gedrückten Taste durch seit liche Verschiebung kleine Tonhöhenände- rungen gegenüber der Normallage her vorgerufen werden können.
    34. Elektrisches Musikinstrument nach Un- teranspru-ch 33, dadurch gekennzeichnet, dass, die genannten Tasten nur für gewisse Intervalle vorgesehen sind, und dass sie sowohl gegeneinander, als auch im ganzen zum Zwecke des .Stimmens und des Tran sponierens verschiebbar angeordnet sind. 35. Elektrisches Musikinstrument nach Un teranspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass die Tasten mit Polstern! aus geräusch dämpfendem Stoff versehen sind. 36.
    Elektrisches Musikinstrument nach Un- teerauspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass die Tasten mit Polstern, aus Filz ver sehen sind. 37. Elektrisches Musikinstrument nach Un teranspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass die Tasten mit Polstern aus Gummi versehen sind.
    38. Elektrisches Musikinstrument nach Un teranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Klaviaturtaeten um ihre Längs- achse -drehbar und durch Federung in der Mittellage festgehalten sind, wobei durch die Drehung Soha.ltvorgänge ausgelöst werden, welche den Charakterdes Tones . bestimmende Elemente verändern.
    39. Elektrisches Musikinstrument nach lin- teranspruch <B>38,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Klaviaturtasten um ihre Längs achse drehbar und. durch Federung in der Mittellage festgehalten sind, wobei durch die Drehung Schaltvorgänge ausgelöst werden, welche die Tonhöhe verändern. 40.
    Elektrisches Musikinstrument nach Un- teranspruch 38, dadurch .gekennzeichnet, .dass, die Klaviaturtasten um ihre Längs achse :drehbar und durch Federung in .der Mittellage festgehalten sind, wobei durch .die Drehung Schaltvorgänge :ausgelöst werden, welche die Lautstärke verän- @dern. 41.
    Elektrisches Musikinstrument nach Un teranspruch 38, dadurch gekennzeichnet, .dass die Klaviaturtasten um ihre Längs achse drehbar und ,durch Federung in der Mittellage festgehalten sind, wobei durch .die Drehung Schaltvorgänge ausgelöst werden, welche die Klangfarbe verän dern. 42.
    Elektrisches Musikinstrument nach Un teranspruch 38, dadurch gekennzeichnet, dass die Klaviaturtasten um ihre Längs- aelise drehbar und durch Federung in .der Mittellage festgehalten sind, wobei durch ,die Drehung Schaltvorgänge ausgelöst werden, welche ,den Nachhall verändern. 43. Elektrisches Musikinstrument nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, ,dass eine aus einem Iauggestreckten Kör per bestehende Spielvorrichtung mit einer Klaviaturspielvorrichtung räumlich ver einigt ist.
    44. Elektrisches Musikinstrument nach Iln- terans.pruch 43, ,dadurch gekennzeichnet, dass der langgestreckte Körper als Draht ausgebildet ist. 45. Elektrisches: Musikinstrument nach Un teranspruch 43, dadurch gekennzeichnet, .dass der langgestreckte Körper als Band ausgebildet ist.
    46. Elektrisches Musikinstrument nach Pa tentanspruch, mit Klaviaturspiel:vorrieh- tung, dadurch gekennzeichnet"dass durch Neigung einer Taste ein Glissandowerk in Tätigkeit gesetzt wird, welches -eine Tonhöhenverschiebung so lange hervor ruft, wie die Taste geneigt ist, wobei Richtung und Stärke der Verschiebung von :
    der INTeigung abhängig ist. 47. Elektrisches Musikinstrument nach Un teranspruch 38, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, derart, dass .durch Tastenneigung wahlweise ,die Aus lösung von Glissando-, Vibrato- und an dern Effekten bewirkt werden kann. 48.
    Elektrisches Musikinstrument nach Pa tentanspruch, mit Klaviaturspielvorrich- tung, gekennzeichnet durch eine Glissan- doeinrichtung, wobei der Endton der Glissandobewegung bereits vom seinem Erklingen gedrückt werden kann und der Beginn und die Geschwindigkeit der Glissandobewegung :durch Tastendruck bestimmt wird.
    49. Elektrisches Musikinstrument nach Un teranspruch 48, dadurch gekennzeichnet, .dass die Überleitung -vom Anfang zum Ende der Gli-esandobewegung durch elektromagnetischen Antrieb erfolgt, in dem :eine Gleitschiene unter den Tast- kontakten solange in Bewegung bleibt, bis ein auf ihm vorhandenes: Isolierstück unter die gedrückte Endtaste gelangt und dadurch den Antriebsstrom aus schaltet.
    <B>50.</B> Elektrisches Musikinstrument nach Un- teranspruch 48, dadurch .gekennzeichnet, dass die Überleitung vom Anfang zum Ende der Glissandobewegung durch elek- tro:motorischen Antrieb erfolgt, indem :
    eine Gleitschiene unter den Tastkontak- ten so lange in Bewegung bleibt, bis ein auf ihr vorhandenes Isolierstück unter die gedrückte Endtaste gelangt <B>und</B> da durch den Antriebsstrom ausschaltet.
    51. Elektrisches: Musikinstrument nach Pa- tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tasten mit Hilfskontakten ver sehen sind, welche über registerartige Schalter zur Einschaltung von Manual koppeln, Pedalmanualkoppeln, Oktav und Suboktavkoppeln, Melodiekoppeln und ähnlichen Einrichtungen dienen.
    52. Elektrisches: Musikinstrument nach Un- teranspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass mit jeder Taste ein Lautstärke regelorgan zur individuellen Lautstärke- regelung durch Druck verbunden ist. 53.
    Elektrisches Musikinstrument nach Pa tentanspruch, daduroh gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die die Tonhöhe in den Tonerzeugersystemen bestimmenden Organe gemeinsam zum Zwecke der Gesamtverschiebung der Stimmung regeln zu können.
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