CH176077A - Gerät zum Beobachten von Flugzeugen und Artilleriezielen. - Google Patents

Gerät zum Beobachten von Flugzeugen und Artilleriezielen.

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CH176077A
CH176077A CH176077DA CH176077A CH 176077 A CH176077 A CH 176077A CH 176077D A CH176077D A CH 176077DA CH 176077 A CH176077 A CH 176077A
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Glauser Otto
Hug Gebr
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Glauser Otto
Hug Geb
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  Gerät     zuin        Beobachten    von Flugzeugen und Artilleriezielen.    Es ist bekannt, dass man mittelst eines  optischen     Beobachtungsinstrumentes,    zum  Beispiel eines mit Teilstrichen     versehenen     Fernrohres. die     Entfernung    eines     Beobach-          tungsobjektes.    bestimmen und mittelst einer  mit, dem Beobachtungsinstrument verbunde  nen Einrichtung die Ziellinie des Instrumen  tes nach Horizontal- und Vertikalwinkel mes  sen kann. Durch ,die beobachtete Entfernung  und die Horizontal- und     Vertikalwinkel    ist  dann die Lage des Objektes in bezug auf den  Gerätestandpunkt festgelegt.  



  Es ist ferner ein Hilf- gerät für das Be  schiessen von Flugzeugen bekannt, bei wel  chem jedoch die Bestimmung der Flughöhe  nur durch Beobachtungen von zwei entfernt  voneinander liegenden Stellen     aus    möglich.  ist. Bei diesem Gerät ist eine Einrichtung  zur Bestimmung der     Ziellinie    mit einem nach  der     Ziellinie    gerichteten Schreibarm verbun  den, der     auf        einer    horizontalen Schreibfläche  eine     Kurve        beschreibt,

      die ähnlich ist der  vom     Flugzeug        ducehflogenen    Kurve und aus    welcher die     Geschwindigkeit    des Flugzeuges  nach Grösse,     Richtung    und Richtungssinn ab  gelesen, werden kann. Da hierbei die Stellung  des     Schreibarmes,    von der     Elevation,    das heisst  dem Sehwinkel, abhängt und     nicht    von der  Entfernung des Objektes und da     ausserdem     kein geographisches Kartenblatt vorhanden  ist, kann dieses Gerät nicht zum unmittel  baren     Anzeigen.    der .geographischen Lagedes       Beobachtungsobjektes    dienen.  



  Das Gerät zur Beobachtung von Flugzeu  gen und Artilleriezielen gemäss vorliegender  Erfindung unterscheidet sich von dem Be  kannten dadurch, dass es ausser -der Einrich  tung zur     Bestimmung,der    Ziellinie des     opti-          ,schen        Beobachtungsinstrumentes    nach Hori  zontal- und Vertikalwinkel ein nach     dem     Standort orientiertes     auswechselbares    geogra  phisches     Kartenblatt    und über demselben ein  um die     senkrechte        Geräteaxe    drehbares,

       die.     Drehbewegung der erwähnten     Einrichtung     mitmachendes     Distanzenlineal    aufweist, auf  welchem ein     Zeiger    nach .der aus den Beob-           achtungs        :daten        ermittelten        Distanz        Objekt-          gerItestandort    einstellbar ist und die geogra  phische Lage des Beobachtungsobjektes in  oder über einem Geländepunkt auf dem       Kartenblatt        unmittelbar    anzeigt.     Dadurch,          :

  dass    somit mittelst dieses Gerätes     die    geogra  phische Lage eines     Beobachtungsobjektes,     zum Beispiel eines     Flugzeuges    sehr rasch er  mittelt werden kann,     können    bei Fliegeran  griffen von     Beobachtungsstellen    aus .die     Beob-          a        c        'htungsergebn-isse        in        raech        an        Meldezentralen          weitergegeben,    werden und von :

  der Zentrale  aus die     Abwehrmittel    wie     Kampfflugzeuge,     Abwehrgeschütze,     Maschinengewehre,    sowie       allle        passiven    Abwehrmittel rechtzeitig und  wirksam eingesetzt werden.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    des Erfindungs  gegenstandes. ist auf :der Zeichnung veran  schaulicht, in welcher       Fig.    1 das Gerät im Aufriss. zeigt;       Fig.    2 ist :eine zu     Fig.    1 um 90       versetzte     Ansicht :des obern Teils des Gerätes.;       Fig.    3 ist :ein     wagrechter    Schnitt nach       Linie        III-III    in     Fig.    1;       Fig.    4 ist ein senkrechter Schnitt durch  den untern Teil des Gerätes;       Fig.    5 bis 12 zeigen Einzelheiten.  



  Beim dargestellten     AusführungAeispiel     dient ein     Feldstecher    1 (zweckmässig     Bino-          cular        8-fach)    zum Beobachten :des in Frage  kommenden Objektes.

   Der Feldstecher 1 be  sitzt im linken Okular den     5-Promillekreis     2, dessen     wagrechtär        Durchmesser    durch  Punkte in vier Teile geteilt ist, und ist mit  einer     Klemmvorrichtung    3 leicht abnehmbar  mit einem Arm 4     verbunden.    Letzterer ist  um einen     wagrechten    Zapfen 5 am Gestell  teil 6 drehbar und trägt ein Segment 7 mit  Einteilung zur     Bestimmung,der    Neigung :der  Ziellinie des     Feldstechers,    die gegenüber einer  am     Gestellteil    6 festen Marke 8, zum Beispiel  in Promille, abgelesen werden kann.

   Zur  leichteren Einstellung des Feldstechers auf  das     Beobachtungsobjekt    ist am Arm 4 eine       Visiernute    9 angebracht.  



  Im     Gestellteil    6, ist eine Bussole 10, deren  Einzelheiten,     wie        Arretierung    mit Hebel 11       etc.        aus        Fig.    9 ersichtlich sind. Der Nord-         Südstrich,der        Scheibe    12 der Bussole ist ge  genüber der unterhalb an ihr befestigten  Magnetnadel um einen     mittleren    Deklina  tionswinkel versetzt,     wie    in     Fig.    3 angedeutet.

    Ausserdem befindet     sich    am Gestenteil 6 eine  Dosenlibelle 13 zum     Senkrechteinstellen    des       Gerätes.     



  Der     Gestellteil    6 ist mit :dem     flanschen-          förmigenobern    Ende 14     einer        Hülse    15 fest  verbunden, welch letztere um einen Zapfen  16 drehbar ist. Das untere Ende des Zapfens  16 ist hohl und ist auf eine     Klemmhülse    17  lose aufgesteckt, die ihrerseits einen Ring  flansch 18 trägt     ,(Fig.    4).

   Innerhalb der       Klemmhülse    17 befindet sich eine weitere       Klemmhülse    19, :deren     nicht        geschlitzter    Hül  senteil 20 sich nach unten erstreckt und einen  Ringflansch 21 besitzt, und durch eine am       untern    Ende befindliche Mutter fest auf den       Stativkopf    22 gepresst     wird,    wobei Stifte 23  eine Verdrehung zwischen den Teilen 21 und  22 verhindern.

   Inder Bohrung :der Klemm  hülse 19     befindet    sich ein Stift 24, der oben  einen Konus 25 trägt, der in :dem entspre  chend     konisch    gestalteten Ende der Klemm  hülse 19 ruht und bei seiner Abwärtsbewe  gung die Klemmhülse 19 und auch 17 aus  einanderspreizt und so den Zapfen 16     uuver-          d:rehbar    mit dem     Stativkopf    22 kuppelt; die  Hülse 15 mit :dem     Beobachtungsfeldstecher     kann dann um den Zapfen 16 gedreht werden.

    Um diese     Abwärtsbewegung    des Konus 25  zu verursachen, ist letzterer mit einem     Quer-          Stift    26 versehen, der in eine Nut 27 eines       um,den    Bolzen 28 drehbaren Hebels 29     ein-          greift.    Die Nut 27 ist exzentrisch zum Bol  zen 28.. und durch Niederdrücken des Hebels  29 erfolgt die Abwärtsbewegung des Stiftes  24 und damit das Spreizen der Klemmhülsen  17 und 19.  



  Auf dem     Flansch    18 der     Klemmhülse    17  ist eine runde     Platte    30 festgeschraubt, wel  che zur     Unterstützung    des auf sie gelegten  Kartenblattes 31 dient. Zur Schonung des  Kartenblattes wird zweckmässig eine nichtge  zeichnete durchsichtige Folie (zum     Beispiel          Zelluloidfolie)    daraufgelegt und der Rand  von Folie und     Karte    durch einen geteilten      Ring 32, der unter einen auf der     Platte    30  befestigten Ring 33 geschoben werden kann,  gehalten.

   Zum leichten     Entfernen    des Ringes  32 beim Auswechseln des Kartenblattes 31  ist der Ring 32 mit einem Stift 34 (Fis. 3)  versehen. Der am Umfang der     Platte    30 vor  gesehene Ring 35 ist gegenüber der Platte       drehverstell-    und     einstellbar    und trägt auf  seiner     obern        Fläche    eine     64er-Teilung    36.

    Zwischen der     Platte    30 und einem untern mit  der Platte befestigten     Abschlussring    37 ist  ein weiterer Ring 38, zum Beispiel zur Be  stimmung der Flugrichtung eines Flugzeuges  geführt, welcher     .eine    Marke 39 trägt, die  über der Teilung 36 spielt, sowie einen mit  einem Flugzeug bezeichneten um<B>90'</B> zur  Marke 39 versetzten Betätigungshebel 40.

    Die Feststellung     bezw.    Freigabe des die Tei  lung 36 tragenden Ringes 35 erfolgt mit  Hilfe eines Hebels 41 (Fis. 4 und 10), der  einen Bolzen 42 trägt, welcher in eine zum  Einführen des Hebels und Bolzens 42- aus  einem Ende offene Nut 43 des Ringes 3.7 ein  greift und mit seinem     gesehlitzten    Ende  einen in den Schlitz passenden Teil 44 einer  Schraube 45 umfasst. Die Schraube 45 wirkt  auf eine Klemmplatte 46 ein,     mittelst    wel  cher der Ring 35 mit der Platte 30 festge  klemmt oder gelöst werden kann.  



  Die Hülse 15 besitzt einen Ansatz 47  (Fis. 5) zur lösbaren Befestigung des     Mess-          lineals    48. Zu diesem Zweck ist im Ansatz  eine     dreieckförmige        Aussparung    vorgesehen,  in     wel.ehe    das Ende des     Messlineals    48, das       dreieckförmigen    Querschnitt besitzt, einge  steckt wird. Eine zapfenförmige Verlänge  rung 49 des     Messlineals    tritt durch den An  satz 47 hindurch und das     Messdineal    48 wird       ,durch    einen um die Schraube 49' drehbaren  Hebel 50, :der in eine Eindrehung 51 der  Verlängerung 49 eintritt, in seiner Lage fest  gehalten.

   Auf beiden Schrägflächen des     Mess-          lineals    ist eine     Distanzenskala    angebracht.       Längs    dem Lineal 48 ist ein Schieber 52       verschiebbar,    der einen Zeigerarm 53     auf-          weist    und     dessen        Ausführung    in den     Fig.    6  und 8     gezeigt    ist.

   Am     äussern    Ende des Li  neals 48 ist     ein(        ATm    55 (Fis. 3 und 7) be-    festigt, der eine     Striehmarke    56 trägt, die  mit der     Kreisteilung    36 zusammenwirkt.  Arm 55 und Zeigerarm 53     erstrecken        sieh     soweit vom Lineal 48, dass ihre     Ablesestellen     auf einem durch die     senkrechte    Gerätease       gehenden    Durchmesser liegen. 57 ist ein am  Stativ vorgesehener Ballasthaken.  



  Das     vorbeschriebene    Gerät wird zur Be  stimmung des geographischen     Ortes    von  Flugzeugen wie folgt     verwendet:     Die Karte wird mit dem Beobachtungs  punkt als Mittelpunkt und     einem    Radius von  50 km. des     Kartenmassstabes    kreisförmig  ausgeschnitten     ünd        mittelst    eines     Stanzmes-          sers    innen ein Loch entsprechend :

  dem Durch  messer der Hülse 17     ausgestanzt.    Die Karte  wird dann so auf die Platte 30 aufgebracht,  dass die     Nordriehtung    mit der Nullmarke auf  dem Ring 33     (F1.    0.     Beob.)    zusammenfällt.  Dann wird die     Zelluloidplatte    auf die Karte  gelegt und letztere zusammen mit der Karte  durch den eingesetzten Ring 32 festgehalten.  



  Das Stativ 22 wird am Beobachtungs  punkt aufgestellt, die Kartenplatte 30 mit  der Hülse 17 über die     Spannhülse    19 ge  steckt und der     Oberteil    des     Gerätes    mit dem       hohlen    Teil des Zapfens 16 auf die Spann  hülse 17 aufgesteckt. Der Feldstecher 1 wird  in die     Klemmvorrichtung    3 eingesetzt und  festgeklemmt.

   Das     Messlineal    48     wird    in den  Ansatz 47     eingesetzt    und durch Nieder  drücken des Hebels 5,0     festgehalten.    Das  Gerät wird nun mittelst der Libelle 13 so  eingestellt, dass die Ase der Hülse 15 senk  recht steht und der Ballastsack wird am Ha  ken 57 angehängt.  



  Nun wird die Bussole 12 durch Drehen  des     Arretierhebels    11 frei gegeben. Der Zei  ger 56 des Distanzlineals 48 wird auf     "Fd.     0.     Beob."    von Hand eingestellt und festge  halten. Die     Kartenplatte    30 wird nun ge  meinsam mit dem Lineal 48 solange gedreht,  bis Nord :der     Bussolenteilung    auf der Null  marke     des        Bussolengehäuses    steht. Der Es  zenterhebel 29 wird dann     niedergedrülekt,    wo  durch     gartenplatte    30, Stativ 22 und Zapfen  16 fest miteinander verbunden werden. Das  Gerät ist .nach Norden orientiert.

   Bei Ver-           wendung    des     Gerätes    für Fliegerbeobachtung  bleibt -die Nullmarke !der     64-er-Teilung    36  auf .die Nullmarke     "F1.    0.     Beob."    des     Ringes     33     eingestellt    und der Hebel 41 entfernt,  damit kein ungewolltes Verstellen vorgenom  men werden kann.  



  Wird ein Flugzeug     dureh    die Posten  mannschaft, die mit     Feldstechern    ausgerüstet  ist, gesichtet, so wird dasselbe nach ent  sprechendem Drehen und Neigen des Geräte  feldstechers über die     Visiernute    9 anvisiert.  Dadurch ist es     in    das Gesichtsfeld des Gerä  tefeldstechers gerückt und der     Mittelpunkt     des     5-Promillekreises    2 wird auf das Flug  zeug     gerichtet.    Aus der bekannten Grösse  ,des     Flugzeugtypes    und der erscheinenden  Grösse im Promillekreis kann anhand einer  Tabelle die momentane Entfernung des Flug  zeuges vom Standort erhalten werden.

   Die       gleichzeitig        an.    der     Teilung,des    Segmentes 7  abgelesene Neigung der Ziellinie gestattet,       mittelst    einer Tabelle die Höhe des Flugzeu  ges und die     Horizontaldistanz    zu erhalten.       Nun    wird der     Schieber    52     -des        Lineals    48  auf diese Distanz eingestellt und der Zeiger  des Schiebers     zeigt    auf der     garte    den Stand  ort, das Planquadrat an, über welchem sich  das Flugzeug im Augenblick der Beobach  tung befindet.

   Der Beobachter passt durch  Verstellen des Hebels 40 :die Richtung des  darauf markierten     FBugzeuges    der Flugrich  tung des     beobachteten    Flugzeuges an, der  die     Flugrichtung    definierende     Zahlenwert     wird am     Zeiger    39 auf der Teilung 36 abge  lesen und an die Meldesammelstelle mit den  andern     ermittelten    Werten weitergegeben.

    Die Beobachtungsrichtung     wird    am Zeiger  56 abgelesen     und    dient der Auswertezentrale  zur Kontrolle der Meldung, insbesondere  wenn Meldungen von einer Anzahl von Po  sten vorliegen, wobei die geographische Lage  des Flugzeuges durch den Schnittpunkt der       Beobachtungsrichtungen    der verschiedenen  Posten gegeben ist.  



  In ähnlicher Weise kann das Gerät auch  für Artilleriebeobachtungen, zum Beispiel       Schussbeobachtung    und Einschiessen, Beob-         achtung        feindlicher        Artillerie,        Maschinenge-          wehrnester        etc.    verwendet werden.  



  Ferner können die Beobachtungswerte wie  Grösse des beobachteten     Flugzeuges    im Pro  millekreis und Neigung der     Vis.ierachse    auf  einem Gerät eingestellt und auf demselben  die Distanz und Flughöhe erhalten werden.  



  Das vorgeschriebene Gerät zeichnet sieh  dadurch     aus,    dass seine Einzelteile wenig  Platz     beanspruchen    und leicht     ,sind,    so dass  das Gerät als leichte Traglast auch im Ge  birge das für die     Beobachtung    besonders       günstig    ist, verwendet werden kann. Die  Einzelteile sind rasch     aufgestellt    zum ge  brauchsfertigen Gerät; die Beobachtung lässt  sich in rascher und bequemer Weise durch  führen.  



  An Stelle der     ,gezeigten    Feldstecher kann  auch ein anderes optisches Beobachtungsin  strument, wie zum Beispiel ein Doppelbild  entfernungsmesser mit dem Gerät     verwendet     werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gerät zum Beobachten von Flugzeugen und Artilleriezielen, dadurch gekennzeichnet, dass es ausser der Einrichtung zur Bestim mung der Ziellinie des optischen Beobach tungsinstrumenten (1) nach Horizontal- und Vertikalwinkel ein nach dem Standort orien tiertes auswechselbares geographisches Kar- tenblatt (31) und über demselben ein um die senkrechte Gerätease drehbares, die Drehbe wegung der erwähnten Einrichtung mit machendes Distanzenlineal (48) aufweist, auf welchem ein Zeiger (53)
    nach der aus den Beobachtungsdaten ermittelten Distanz Ob jektgerätestandort einstellbar ist und die geographische Lage des Beobachtungsobjek- tes in oder über einem Geländepunkt auf dem Kartenblatt (31) unmittelbar anzeigt. UNTERANSPRüCHE 1. Beobachtungsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in Verbin dung mit dem optischen Beobachtungsin strument (D eine Visiernute (9) vorgese hen ist, zum leichten Auffinden des beob- achteten Objektes im Gesichtsfeld des In strumentes. z.
    Beobachtungsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Karten blatt (31) auf einer um eine senkrechte Axe drehbaren Platte (30) liegt, die nach erfolgter Orientierung am Beobachtungs punkt durch Betätigung eines Egzenter- hebels (29) mit dem Stativ (22) unver- drehbar verbunden werden kann. .
    Beobachtungsgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass ein drehbarer Ring (35) am Umfang der Platte (30) geführt ist, der die Kreisteilung (36) für Horizontalrich tungen trägt, und in seiner eingestellten Lage vermittelst eines Klemmstückes (46) und eines entfernbaren Hebels (41) mit der Platte (30) fest verbunden werden kann, wobei der Hebel (41) nur bei arre- tierter Kreisstellung entfernt werden kann. 4.
    Beobachtungsgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Lineal (48) einen Zeiger (56) trägt, der mit der Kreistei lung (36) zwecks Angabe der Visierrich- tung zusammenwirkt. 5. Beobachtungsgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass an einem äussersten Ring (38) ein mit der Kreisteilung (36) zusammenwirkender Zeiger (39) und ein Betätigungshebel (40) vorgesehen ist, zur Bestimmung der Flugrichtung eines be obachteten Flugzeuges. 6.
    Beobachtungsgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es einen Oberteil aufweist, mit welchem das opti sche Beobachtungsinstrument (1) mittelst I'Llemmvorrichtung (3) lösbar verbunden ist und dessen hülsenförmiger Fuss (15) oben eine Bussole (12) trägt und um einen Zapfen (16) drehbeweglich ist, dessen hohles unteres Ende auf eine mit der Platte (30) feste Klemmhülse (17) auf steckbar ist. 7.
    Beobachtungsgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 6, dadurch gekennzeichnet"dass innerhalb der Klemm hülse @(17) eine weitere Klemmhülse (19) sich befindet, die mit dem Stativ (22) unverdrehbar verbunden ist, wobei ein durch den Egzenterhebel (29) längsver schiebbarer Konus (25) das Spreizen der Klemmhülsen (17, 19) und die feste Ver bindung des Zapfens (16) mit dem Sta tiv (22) verursacht.
CH176077D 1933-04-27 1934-04-25 Gerät zum Beobachten von Flugzeugen und Artilleriezielen. CH176077A (de)

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