CH176128A - Ortsbeweglicher Flüssigkeitsbehälter, insbesondere Verdampfer für Schiffskältemaschinen. - Google Patents

Ortsbeweglicher Flüssigkeitsbehälter, insbesondere Verdampfer für Schiffskältemaschinen.

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CH176128A
CH176128A CH176128DA CH176128A CH 176128 A CH176128 A CH 176128A CH 176128D A CH176128D A CH 176128DA CH 176128 A CH176128 A CH 176128A
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CH
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Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B43/00Arrangements for separating or purifying gases or liquids; Arrangements for vaporising the residuum of liquid refrigerant, e.g. by heat
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Description


  Ortsbeweglieher Flüssigkeitsbehälter, insbesondere Verdampfer für  Schiffskältemaschinen,    In Flüssigkeitsbehältern, die auf Fahr  zeugen angeordnet sind, führt die Flüssig  keit, insbesondere infolge der     Schlingerbewe-          gungen    des Fahrzeuges oft     unerwünschte     Schaukel- und dergleiche Bewegungen aus.  



  In den     überfluteten    Verdampfern von  Schiffskältemaschinen zum Beispiel sind     der-          i    artin ge Flüssigkeitsbewegungen CD insofern von  Nachteil bezw. gefährlich, als sie das Ein  dringen von Flüssigkeit in den Saugstutzen  des Kompressors und dadurch Flüssigkeits  schläge in diesem verursachen können. Eben  so stehen sie der Abscheidungung des Schmier  mittels vom Kältemittel, und damit der  Rückführung des Sehmiermittels in den  Kompressor hindernd entgegen. Es ist schon  vorgeschlagen worden, diese Bewegungen  durch kreuzweise in die Behälter eingebaute  gelochte Zwischenwände auf ein anschäd  liches Mass herabzusetzen.

   Das ist aber bei den  normalen     Behältern,    wie sie für die statio  nären Anlagen verwendet wenden, nicht ohne  weiteres möglich, sondern macht Spezialkon-         struktionen    erforderlich, die schon aus fabri  kationstechnischen : Gründen     unerwünscht     sind.  



  Mit der vorliegenden Erfindung wird die       Behebung    dieses Nachteils bezweckt.  



  Die Erfindung besteht darin,     .dass    der die  Flüssigkeit aufnehmende Raum des Behälters  mindestens zum Teil mit einem     aus    Hohl  körpern bestehenden Gut ausgefüllt ist. Da  durch wird die     Bewegliehkeit    der im Behäl  ter sich befindenden Flüssigkeit auf beson  ders einfache Art und ohne bauliche Mass  nahmen im Behälter auf das erforderliche  Mass eingeschränkt.  



  Das Gut kann zum Beispiel bei Verdamp  fern von     Kältemaschinen    aus einem Metall  von hoher Wärmeleitfähigkeit hergestellt  sein, zum Zweck, den     Wärmeaustausch    zwi  schen Flüssigkeit und Kühlfläche zu erhöhen,  ohne letztere zu reduzieren. Zweckmässig  wird es aus dünnwandigen, kleinen Hohl  körpern     hergestellt,    zum Zweck, wenig Flüs-           sigkeit    zu verdrängen und das Gut in den Be  hälter einschütten zu können.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist auf der Zeichnung darge  stellt.  



  Fig. 1 zeigt eine ganze Kälteanlage;  Fig. 2 und 3 zeigen in grösserem Massstab  einen Längsschnitt bezw. Querschnitt durch  den Verdampfer, und Fig. 4, 5 und 6 je ein  Füllkörperchen.  



  a ist der Verdichter, b der     Schmiermittel-          abscheider,    c der Verflüssiger und d der Ver  dampfer einer Schiffskälteanlage. Die im  Verdichter komprimierten Kältemittelgase  strömen durch die     Leitung    e     zunächst    zum  Schmiermittelabscheider, wo die mitgeris  senen Schmiermittelteilchen zur Hauptsache  abgeschieden werden. Die fast schmiermittel  freien Gase gelangen danndurch die Leitung  f zu dem als Röhrenkesselapparat ausgebil  deten Verflüssiger, durch dessen Kühlrohre  g das Kühlwasser fliesst. Die Verflüssigung  vollzieht sich an der Aussenfläche der wasser  fühlenden Rohre, und das flüssige Kälte  mittel sammelt sich am Boden des Verflüs-    sigers an.

      Von hier aus strömt das Kältemittel  durch die Leitung h und durch das Expan  sionsventil i zum Verdampfer, in welchem  zur Erreichung einer guten Leistung eine  genügende Kältemittelfüllung bis beispiels  weise     zum    Niveau     n    vorhanden sein soll. Hier  verdampft das Kältemittel, indem es die hier  für notwendige Wärme einen durch die Rohre  k des Verdampfers fliessenden Kälteträger  entzieht. Der entstandene Dampf wird durch  die Leitung l vom Verdichter angesaugt.

   Um  das in den Verdampfer gelangende Schmier  mittel wieder in den Verdichter zurückzu  führen, ist in die Leitung l in bekannter  Weise ein Ejektor p eingebaut, dessen Saug  raum durch eine Leitung m an den     Schmier-          mittel-Sammelraum    des Verdampfers ange  schlossen ist.  



  Um     unzulässige    Schaukelbewegungen von  Kälte- und Schmierflüssigkeit in der die  Schlingerbewegungen des Schiffes mit-    machen den Anlage zu vermeiden, sind  Schmiermittelabscheider, Verflüssiger und  Verdampfer mit einer Füllung von kleinen  Hohlkörpern versehen, durch die die Schau  kelbewegungen auf ein unschädliches Mass  abgedämpft werden. Der     Schmiermittelab-          scheider    ist bis über den Eintrittsstutzen e  gefüllt, so dass die Abscheidwirkung durch  den von dem Gas zu durchstreichenden Teil  der Füllung noch erhöht wird.  



  Während beim Verflüssiger, der bekannt  lich möglichst leer von flüssigem     Kältemittel     sein soll, nur wenig Füllkörper erforderlich  sind, ist der Verdampfer fast ganz mit Füll  körpern zu füllen, weil die     Leistung    des  Verdampfers     umso    grösser ist, je höher der       Flüssigkeitsspiegel        in        ihm    steigt.

   Der Flüs  sigkeitsspiegel wird dabei vorzugsweise ge  rade so einreguliert,     dass    trocken     gesättigte     Dämpfe abgesaugt     -.erden        und    die Füllung  ist so bemessen, dass .sie den Flüssigkeits  spiegel noch um     einige    Zentimeter     übersteigt.     Auf diese Weise werden durch die Füllung  nicht nur die Schaukelbewegungen abge  dämpft, sondern es     wird    in den untern Par  tien des Verdampfers auch     eine    gute Tren  nung von     Schmiermittel        und        Kältemittel    er  reicht und dafür gesorgt,

   dass auch die durch  das intensive Brodeln der     Flüssigkeit    und  Platzen der     Gasblasen:        erzeugten    Flüssigkeits  tropfen am Eindringen in die     Saugleitung          verhindert    werden. Die über dem Flüssig  keitsspiegel liegende Füllungsschicht wirkt  also     gewissermassen    als Trockner.  



  Solche Füllungen können natürlich     ausser     in     Schmiermittelabscheidern        auch        in    andern       Flüssigkeitsabscheidern,    in     Receivern,    Akku  mulierflaschen,     Ölkühlern    und dergleichen  Apparaten Verwendung finden.  



  Dadurch     wird,    erreicht,     dass    für     .Schiffe     und andere     Fahr eug-e    dieselben normalen  Apparate     wie    für Landanlagen verwendbar  gemacht werden. Für das Einfüllen sind  nicht     besondere        Füllstutzen        notwendig,    da  die Füllmasse durch die üblichen.     .Stutzen,     an     Ort        und    Stelle, und selbst nachträglich  eingefüllt werden kann.

   Bei dem     in        Fig.    2       dargestellten    Verdampfer zum Beispiel kann      die gesamte Füllung     durch    den     Saugstutzen     r eingeschüttet werden. Um ein Eindringen  der Füllkörper in     unten    liegende     Stutzen    zu  verhindern, werden diese zweckmässigerweise  mit einem Schutzsieb s versehen.  



  In Fig. 3 ist ein dünnwandiger Hohl  zylinder dargestellt, wie er beispielsweise  durch Zerschneiden von dünnwandigen Roh  ren hergestellt werden kann. Zweckmässig  wird die Länge des Zylinders etwa gleich  dem Durchmesser desselben gewählt.  



  Fig. 4 zeigt eine geschlitzte Ausführung,  wie sie durch zylindrisches Biegen von  Blechstreifen entsteht. Auch hier ist die  Länge vorteilhaft annähernd gleich dem  Durchmesser.  



  Fig. 5 zeigt einen durch spiralförmiges  Biegen eines Blechstreifens entstandenen  Füllkörper.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ortsbeweglicher Flüssigkeitsbehälter, ins besondere Verdampfer für Schiffskältema schinen, dadurch gekennzeichnet, dass der die Flüssigkeit aufnehmende Raum des Be- hälters mindestens zum Teil mit einem aus Hohlkörpern bestehenden Gut angefüllt ist, zum Zweck, unerwünschte Bewegungen, ins besondere die von den Bewegungen des Be hälters herrührenden Schaukelbewegungen der Flüssigkeit, auf besonders einfache Art und ohne bauliche Massnahmen im Behälter auf das gewünschte Mass abzudämpfen.
    UNTERANSPRüCHE 1. Flüssigkeitsbehälter nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass das Gut aus einem Metall von hoher Wärmeleitfähig keit hergestellt ist, zum Zweck, den Wärmeaustausch zwischen Flüssigkeit und Behälterwand zu erhöhen. 2. Flüssigkeitsbehälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gut aus dünnwandigen kleinen Hohlkörpern hergestellt ist, zum Zweck, wenig Flüssig keit zu verdrängen und -das Gut in den Behälter einschütten zu können.
CH176128D 1934-06-30 1934-06-30 Ortsbeweglicher Flüssigkeitsbehälter, insbesondere Verdampfer für Schiffskältemaschinen. CH176128A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0684434A1 (de) * 1994-05-27 1995-11-29 IMI Cornelius Deutschland GmbH Getränkekühlung
EP1431238A3 (de) * 2002-12-11 2004-08-25 Dispensing Systems International, LLC Kältegerät zur Kühlung von Getränken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0684434A1 (de) * 1994-05-27 1995-11-29 IMI Cornelius Deutschland GmbH Getränkekühlung
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