CH176166A - Uhr mit elektrischer Signalgebung. - Google Patents

Uhr mit elektrischer Signalgebung.

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CH176166A
CH176166A CH176166DA CH176166A CH 176166 A CH176166 A CH 176166A CH 176166D A CH176166D A CH 176166DA CH 176166 A CH176166 A CH 176166A
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synchronous
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Matile Louis
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Matile Louis
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    • G04C10/00Arrangements of electric power supplies in time-pieces
    • G04C10/04Arrangements of electric power supplies in time-pieces with means for indicating the condition of the power supply
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
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    • G04C21/00Producing acoustic time signals by electrical means

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Description


      Synchronuhr    mit     Gangreserve       Synchronuhren mit einem Haupt- und einem aus  Kraftspeicher mit Gangregler bestehenden     Hilfantrieb,     welcher von einem Synchronmotor des Hauptantriebes  aufgezogen wird, sind in der Regel so ausgeführt, dass  beim Ausfallen der den Synchronmotor speisenden  Spannung die Uhr durch eine elektromagnetische Kupp  lung von dem Synchronmotor abgetrennt und mit dem  Hilfsantrieb verbunden wird.

   Anstelle elektromagneti  scher Kupplungen werden auch elektromagnetisch be  tätigte     Gesperre    und dergleichen verwendet.     Ferner     ist eine Synchronuhr mit zeitweise aussetzendem     Haupt-          und    dauernd laufendem Hilfsantrieb bekanntgeworden,  bei der der Hauptantrieb über nur eine einseitig wir  kende Kupplung mit der Anzeigevorrichtung verbunden  ist und ferner der Hauptantrieb, der Hilfsantrieb und die  Anzeigevorrichtung über ein Differentialgetriebe mit  einander unter     Vorschaltung    einer weiteren nur ein  seitig wirkenden Kupplung von einem der drei     Dif-          ferentialgetriebeteile    verbunden ist.

   Damit wird be  zweckt, dass beim Ausfallen der den Synchronmotor  speisenden Spannung der Hilfsantrieb als Gangreserve  arbeitet, ohne dass elektromagnetische Kupplungen oder       Gesperre    benötigt werden, die den Nachteil haben, dass  sie bei längerer Nichtbetätigung Anlass zu Betriebs  störungen geben. Nachteilig bei dieser bekannten Aus  führung ist jedoch, dass ausser einer zweiten einseitig  wirkenden Kupplung noch ein zusätzliches selbstsper  rendes     Untersetzungsgetriebe    zwischen Hauptantrieb  und einem Teil des Differentialgetriebes vorgesehen  sein muss, das beim Arbeiten des Hauptantriebes diese  Kupplung durch dauerndes Drehen unwirksam macht  und beim Arbeiten mit dem Hilfsantrieb den zuge  ordneten Teil des Differentialgetriebes festhält.  



  Es ist ferner eine Synchronuhr mit Haupt- und  Hilfsantrieb bekannt, bei der der Hauptantrieb über eine  einseitig wirkende Kupplung mit einem mit einer Zeit  scheibe verbundenen ersten Teil und der Hilfsantrieb    mit einem zweiten Teil des Differentialgetriebes ver  bunden sind, wobei der dritte Teil des Differential  getriebes über ein schwenkbares Sperrglied derart mit  dem Synchronmotor in Verbindung steht, dass bei unter  Spannung stehendem Motor dieser Teil freigegeben ist.  



  Das schwenkbare Sperrglied steht hierbei mit dem  Synchronmotor über einen vorzugsweise     axialbewegli-          chen    Teil desselben in Verbindung, wobei der axial  bewegliche Teil des Synchronmotors der Läufer oder  eine mit einem     Hilfsluftspalt    im     Ständerkreis    zusam  menwirkende Ankerscheibe oder -platte sein kann. Es  wird also ein besonderer Motor verwendet, der ausser  seiner Drehfunktion noch eine weitere Funktion, und  zwar eine Schiebebewegung, ausführen kann, was unter  Umständen als Nachteil empfunden werden kann.  



  Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf eine Syn  chronuhr mit einem Haupt- und einem aus Kraft  speicher mit Gangregler bestehenden Hilfsantrieb, wel  cher von einem Synchronmotor des Hauptantriebes  aufgezogen wird, wobei der Hauptantrieb über eine  einseitig wirkende Kupplung mit einem mit einer Zeit  scheibe verbundenen ersten Teil, der Hilfsantrieb mit  einem zweiten Teil eines Differentialgetriebes verbun  den sind und der dritte Teil desselben     über    ein  schwenkbares Sperrglied derart mit dem Synchronmo  tor in Verbindung steht, dass bei unter Spannung stehen  dem Motor dieser dritte Teil freigegeben ist.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine  solche Synchronuhr derart weiterzubilden, dass als An  trieb auch ein gewöhnlicher handelsüblicher Synchron  motor verwendet werden kann. Das wird gemäss der  Erfindung dadurch erreicht, dass das schwenkbare  Sperrglied mit dem Synchronmotor über eine dreh  zahlabhängige Kupplung in Verbindung steht. Das  Sperrglied wird von dem Synchronmotor also nicht  unmittelbar, sondern mittelbar über eine drehzahlab-           hängige    Kupplung betätigt, was den Vorteil hat, dass  nicht nur ein gewöhnlicher Synchronmotor verwendet  werden kann, sondern dass als Kriterium für die Frei  gabe des Hilfsantriebes nicht unmittelbar die am Syn  chronmotor anstehende Spannung, sondern seine Ar  beitsfunktion, und zwar die hierfür allein massgebende  Drehbewegung, verwendet wird.

   Es kann beispielsweise  durchaus möglich sein, dass Spannung am Synchron  motor ansteht, es können sogar seine zusätzlichen Funk  tionen, wie     Axialverschiebung    der Ankerscheibe oder  des Läufers, ausgelöst sein, ohne dass sich der Läufer  bewegt, beispielsweise bei Blockierung des Getriebes  oder einer sonstigen Störung, so dass in diesem Falle  der Hilfsantrieb nicht freigegeben wird. Das wird durch  die drehzahlabhängige Kupplung mit Sicherheit ver  mieden.  



  Als drehzahlabhängige Kupplung findet vorzugs  weise eine Induktionskupplung Verwendung, die sich  durch ihre Einfachheit auszeichnet. Vorzugsweise be  steht die Induktionskupplung aus einer vom Motor  angetriebenen Kupferscheibe und einem mit dieser zu  sammenwirkenden     Dauermagnetkörper,    welcher an dem  freien Ende des Sperrhebels angeordnet ist. Infolge des  auf die rotierende Scheibe einwirkenden Feldes des       Dauermagnetkörpers    werden in der Kupferscheibe  Ströme induziert, so dass eine Kraftwirkung zwischen  Scheibe und     Dauermagnetkörper    ausgeübt wird, die  eine Mitnahme des     Dauermagnetkörpers    in Richtung  der Drehbewegung der Scheibe hervorruft.

   Da der       Dauermagnetkörper    am Ende eines schwenkbaren  Sperrhebels angeordnet ist, kann mit dem freien Ende  des Sperrhebels eine Sperrfunktion für das Differential  getriebe ausgeübt werden.  



  Bei der bevorzugten Ausführungsform der Induk  tionskupplung wird von Synchronmotor eine Kupfer  scheibe angetrieben, die eine bestimmte Masse haben  muss. Synchronmotoren haben aber bekanntlich keine  besonders guten Ablaufeigenschaften, so dass es unter  Umständen zu Anlaufschwierigkeiten kommen kann,  da ja die Kupfermasse auf die synchrone Drehzahl ge  bracht werden muss. Gemäss einem weiteren Vorschlag  der Erfindung kann diese Schwierigkeit dadurch be  hoben werden, dass zwischen Motorwelle und Kupp  lung ein Leerweg eingeschaltet ist.  



  Als Induktionskupplung können auch andere Aus  führungsformen Verwendung finden, beispielsweise ein  vom Motor angetriebener Kupferzylinder und ein zu  diesem koaxial angeordneter     Dauermagnetkörper.     Durch die Relativbewegung zwischen Kupferzylinder  und     Dauermagnetkörper    entstehen in dem Kupferzy  linder Wirbelströme, die eine Momentwirkung zwischen  diesen beiden Teilen hervorrufen. Die hierbei ausge  löste Drehbewegung kann zur Betätigung des Sperr  hebels ausgenützt werden.  



  Anhand der Zeichnung, in der     mehrere        Ausführungs-          beispiele    schematisch dargestellt sind, wird die Erfin  dung näher erläutert.  



  Mit 1 ist eine Zeitscheibe bezeichnet, die über ein  Getriebe 2 von der Kreuzwelle 3 eines allgemein mit 4  bezeichneten Differentialgetriebes angetrieben wird. Die  Kreuzwelle 3 steht über eine einseitig wirkende Kupp  lung 5 und Getrieberäder 6 mit der Achse 7 eines  Synchronmotors 8 in Antriebsverbindung. Vom Syn  chronmotor 8 wird über das Getriebe 6 und ein wei  teres Getriebe 9 das Federhaus 10 eines Kraftspeichers    aufgezogen. Der Kraftspeicher wirkt über 'Getriebe  räder<B>11</B> und Zahnrad 12 auf das mit einem Zahnrad  13 versehene linke Sonnenrad 14 des Differentialge  triebes 4 ein. Das Zahnrad 12 steht in üblicher Weise  über Getrieberäder 15 mit einem Gangregler 16 in  Antriebsverbindung.  



  Der dritte Teil 17 des Differentialgetriebes trägt ein  Sperrad 18, das mit einem um die Achse 19     (Fig.    2  und 3) schwenkbaren Sperrhebel 20 in Wirkverbindung  steht. Der Hebel 20 steht unter der Wirkung einer  Feder 21, die den Arm des Sperrhebels 20 gegen  einen Anschlag 22 führt. Das andere Ende 23 des  Sperrhebels 20 ist mit Magnetkörper 30     (Fig.    2) ver  sehen und umgreift eine Kupferscheibe 31 von beiden  Seiten, so dass beim Drehen der Scheibe 31 Wirbel  ströme in derselben erzeugt werden und eine Kraft  wirkung auf den Sperrhebel ausgeübt wird, die ihn in  Drehrichtung der Scheibe     verschwenkt.    Die Kraftwir  kung ist bei konstantem Feld proportional der Drehge  schwindigkeit der Scheibe.

   Durch entsprechende Be  messung der Feder 21 kann ein bestimmtes Drehzahl  niveau eingestellt werden, unterhalb dessen die Kupp  lung ansprechen soll.  



  Die Scheibe 31 ist auf der Achse 7 drehbeweglich  angeordnet und mit einem konzentrischen Schlitz 32  versehen, in welcher ein Stift 33 eines     Mitnehmers    34  eingreift. Der     Mitnehmer    34 ist auf der Motorachse 7  befestigt. Zwischen Stift 33 und Scheibe 31 ist eine  Feder 35 vorgesehen, die den Stift 33 in das der Dreh  bewegung entgegengesetzte Ende des     Schlitzes    32 führt,  wenn der Motor nicht an Spannung liegt. Beim Ein  schalten des Motors hat dieser vorerst nur die geringe  Kraft der Feder 35 zu überwinden, so dass sein Hoch  lauf nicht behindert wird. Am Ende des Leerweges  wird dann die Scheibe 31 mitgenommen.  



  In     Fig.    4 ist ein anderes Ausführungsbeispiel einer  Induktionskupplung dargestellt, wobei gleiche Teile mit  gleichen Bezugsziffern versehen sind. Auf der Motor  achse 7 ist ein Kupplungszylinder 36 drehbeweglich  gelagert, welcher einen auf der Achse 7 ebenfalls be  weglich angeordneten Magnetkörper 37 umschliesst. An  dem Magnetkörper 37 ist ein topfförmiger Teil 38 be  festigt, welcher einen konzentrischen Schlitz 39 auf  weist. In den Schlitz 39 greift der Stift 33 des fest  auf der Achse sitzenden     Mitnehmers    34. Die Nabe 40  des Kupferzylinders 36 trägt einen Hebel 41, welcher  unter der Wirkung einer Feder 42 steht. Das freie Ende  des Hebels 41 ist mit einem Stift 43 versehen, welcher  mit dem Sperrad zusammenwirkt. Mit 44 sind An  schläge bezeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Synchronuhr mit einem Haupt- und einem aus Kraftspeicher mit Gangregler bestehenden Hilfsantrieb, welcher von einem Synchronmotor des Hauptantriebes aufgezogen wird, wobei der Hauptantrieb über eine einseitig wirkende Kupplung mit einem mit einer Zeit scheibe verbundenen ersten Teil, der Hilfsantrieb mit einem zweiten Teil eines Differentialgetriebes verbun den sind und der dritte Teil desselben über ein schwenk bares Sperrglied derart mit dem Synchronmotor in Verbindung steht, dass bei unter Spannung stehendem Motor dieser dritte Teil freigegeben ist, dadurch ge kennzeichnet, dass das schwenkbare Sperrglied (20 bzw. 41) mit dem Synchronmotor (8) über eine drehzahl abhängige Kupplung in Verbindung steht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Synchronuhr nach Patentanspruch, gekennzeich net durch die Anordnung einer Induktionskupplung (30, 31 bzw. 36, 37) als drehzahlabhängige Kupplung. 2. Synchronuhr nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen Motorwelle (7) und Kupp lung (30, 31 bzw. 36, 37) ein Leerweg (32, 39) zur Anlauferleichterung des Motors (8) eingeschaltet ist. 3. Synchronuhr nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Induktionskupplung (30, 31) aus einer vom Motor (8) angetriebenen Kupfer scheibe (31) und einem mit dieser zusammenwirkenden Dauermagnetkörper (30) besteht, welcher an dem freien Ende (23) des Sperrhebels (20) angeordnet ist (Fig. 1 bis 3). 4.
    Synchronuhr nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Induktionskupplung aus einem vom Motor (8) angetriebenen Dauermagnetkörper (37) und einem dazu konzentrisch angeordneten Kupferzy linder (36) besteht (Fig. 4). 5. Synchronuhr nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Dauermagnetkörper (30) U-för- mig ausgebildet ist und mit seinen die Pole tragenden Enden die Kupferscheibe (31) beidseitig umgreift (Fig. 1 bis 3). 6.
    Synchronuhr nach den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupferscheibe (31) drehbeweglich auf der Motorachse (7) angeordnet und mit einem zur Achse (7) konzentrischen Längsschlitz (32) versehen ist, in welchen ein mit der Motorachse (7) verbundener Stift (33) eingreift, und dass zwischen Stift (33) und Scheibe (31) eine Feder -(35) derart einge schaltet ist, dass bei nicht eingeschaltetem Motor (8) der Stift (33) an dem der Motordrehrichtung abge wandten Ende des Schlitzes (32) anliegt (Fig. 1 bis 3). 7.
    Synchronuhr nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der Dauermagnetkörper (37) aus mehreren radialmagnetischen Einzelmagneten besteht, die mit abwechselnder Polarität am Umfange verteilt angeordnet sind (Fig. 4).
CH176166D 1934-04-09 1934-04-09 Uhr mit elektrischer Signalgebung. CH176166A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1082556B (de) * 1958-09-23 1960-05-25 Steudler & Co K G A Zeithaltende elektrische Signalvorrichtung
DE1186417B (de) * 1960-02-04 1965-01-28 Steudler & Co Kommanditgesells Elektrische Weckeruhr

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1082556B (de) * 1958-09-23 1960-05-25 Steudler & Co K G A Zeithaltende elektrische Signalvorrichtung
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