CH176176A - Fahrgestell, insbesondere für einachsige Anhänger von Automobilen. - Google Patents

Fahrgestell, insbesondere für einachsige Anhänger von Automobilen.

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CH176176A
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Moser Ernst
Moser Fritz
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Moser Ernst
Moser Fritz
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description


  Fahrgestell, insbesondere für einachsige .Anhänger von Automobilen.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein Fahrgestell für Fahrzeuge aller Art,  insbesondere für einachsige Anhänger von  Automobilen. Dieses zeichnet sich durch eine  Radachse aus, welche aus zwei quer zur  Fahrtrichtung liegenden Blattfedern besteht,  die mit an den Achsschenkeln der Räder  befestigten Längsschienen einen biegsamen  wagrechten Rahmen bilden.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist der       Erfindungsgegenstand    in einem     Ausführungs-          beispiel    an einem einachsigen Lastwagen  anhänger dargestellt, und zwar bedeutet:  Fig. 1 eine Vorderansicht des Anhängers  und  Fig. 2 eine Seitenansicht desselben.  



  Die Achse des Anhängers besteht aus  zwei parallel nebeneinanderliegenden Blatt  federn 1 und 2, welche mit zwei mit den  Achsschenkeln 3 und 4 verbundenen Längs  schienen 5 und 6 einen viereckigen, wag  rechten Rahmen bilden. Die Blattfedern sind  in bekannter Weise aus Federblättern 7 ver  schiedener Länge gebildet, die durch Feder-    Bünde 8 und 9 in der Mitte zusammenge  halten werden.  



  Die längsten Federblätter sind mit ihren  Enden 10 durch Mutterbolzen 11 mit abge  winkelten Lappen 12 der Längsschienen 5  und 6 verbunden. In der Nähe der Befesti  gungsstellen können sie durch Briden 13, 14  zusammengehalten sein. Die Blattfedern sind  so abgestuft, dass die längsten Federblätter  in der Mitte sind, wobei die untern kürzeren  Federblätter 7' die Aufgabe haben, bei einer  der normalen Federung entgegengesetzten  Gegenfederung die längsten Federblätter zu  stützen.  



  Die Federbünde sind durch U-förmige  Briden gebildet, welche die Federn umgrei  fen und durch     Muttern    17 an je einer auf  dem Scheitel der Federn aufliegenden Trag  platte 19 gehalten sind. Die Tragplatten 19  haben aufgeschweisste Stützlappen 20, auf  denen der den     Gestellrahmen    bildende Längs  träger 21 ruht. Dieser Längsträger ist     rohr-          förmig    und an seinem vordern Ende als  Deichsel ausgebildet. Er kann     abgekröpft         sein oder gerade verlaufen, je nachdem der  Boden der darüberliegenden Brücke hoch  oder tief liegen soll. Alle Streben des Brücken  gestelles sind auf diesen Längsträger abge  stützt (vergl. Fig. 1).  



  Die Längsschienen 1 und 6 sind fest mit  den Achsschenkeln 3, 4 verbunden, und zwar  unterhalb derselben, damit die Enden 10 der  Federblätter 7 möglichst tief gelagert wer  den. Die Achsschenkel sind in bekannter  Weise an Radtellern 22 mit Flanschen 23  angeordnet, auf welche durch Bremsschlüs  sel 18 bewegte     Bandbremsen    wirken können.  



  Die untern Federblätter sind bei leerer  Brücke nach oben konvex durchgebogen,     uni     sich bei voller Belastung zu strecken. Die  beiden obersten Federblätter dagegen sind  auch in der normalen Lage gestreckt, damit  sie erst bei Belastung     wirksam    werden und  damit bei leichter Last nur die mittleren  Blätter an der Federung teilnehmen.  



  Das beschriebene Fahrgestell ist ein sol  ches für einachsige Fahrzeuge; die Erfindung  kann aber auch Flugzeugfahrgestelle oder  mehrachsige Gestelle betreffen.  



  Die Räder sind um 5-7   gestürzt. Die  Bremsbänder werden in bekannter Weise  durch ein Bremsseil 15 oder dergleichen vom  Zugfahrzeug aus betätigt. Der Längsträger  21 des Fahrgestelles kann durch einen Ka  stenträger 16 verstärkt sein; er kann auch  seitlich dreh- oder kippbar auf oder in den  Verbindungslappen 20 liegen. Er kann ver  möge seiner rohrförmigen Gestalt zugleich  als Druck- oder Unterdruckzylinder für pneu  matische Bremsen ausgebildet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fahrgestell, insbesondere für einachsige Anhänger von Automobilen, gekennzeichnet durch eine Radachse, welche aus zwei quer zur Fahrtrichtung liegenden Blattfedern be steht, die mit an den Achsschenkeln der Räder befestigten Längsschienen einen bieg samen, wagrechten Rahmen bilden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Fahrgestell nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die Federblätter der Blattfedern je durch Federbünde zusam mengehalten werden, die an einer mit dem Gestellrahmen verbundenen Trag platte befestigt sind. 2. Fahrgestell nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 für Anhänger, dadurch ge kennzeichnet, dass der Gestellrahmen aus einem einzigen rohrförmigen Längsträger besteht, welcher die Brücke des Anhängers trägt und als Deichsel ausgebildet ist. 3.
    Fahrgestell nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsschienen unterhalb der Achsschenkel befestigt sind, um den Federn eine möglichst tiefe La gerung zu geben. 4. Fahrgestell nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsschenkel mit Radtellern verbunden sind, welche zur Bildung von Bremstrommeln mit Flan schen versehen sind. 5. Fahrgestell nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Blattfedern dop pelseitig abgestuft sind, um in beiden Federungsrichtungen wirksam zu sein. 6. Fahrgestell nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die obersten Federblätter der Blatt federn gestreckt sind, während die übrigen Federblätter nach oben konvex durchge bogen sind.
CH176176D 1936-12-10 1934-06-04 Fahrgestell, insbesondere für einachsige Anhänger von Automobilen. CH176176A (de)

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