CH176273A - Rahmen für Türen oder Fenster. - Google Patents

Rahmen für Türen oder Fenster.

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CH176273A
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Gretener Max
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Gretener Max
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/16Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings
    • E06B7/22Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings by means of elastic edgings, e.g. elastic rubber tubes; by means of resilient edgings, e.g. felt or plush strips, resilient metal strips
    • E06B7/232Resilient strips of hard material, e.g. metal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Door And Window Frames Mounted To Openings (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description


  Rahmen für Türen oder Fenster.    Die Erfindung bezieht sich auf einen  Rahmen für Türen oder Fenster, der für  Flügel- und Schiebetüren-     bezw.    Fenster       Verwendung    finden kann und mit einer       Bandfugendichtung    versehen ist.  



  An sich ist die Verwendung von Dich  tungsbändern aus einem federnden Material,  die zum Beispiel in den Fensterfalzen     mit-          telst    Nägeln an bereits bestehenden Fenster  rahmen befestigt werden, bekannt. Derartige       Dichtungen    haben jedoch verschiedene Nach  teile, so zum Beispiel die, dass die vorhan  denen Falze jeweils verhältnismässig schmale  Dichtungsbänder bedingen und so die Ab  dichtung nicht stets in vollkommenem Masse  erreicht wird, indem in diesem Falle die An  passungsfähigkeit der Bänder sehr gering  ist, und dass ferner infolge der     Nagelung    ein  Ersetzen der Dichtungsbänder sehr schwie  rig ist.  



  Die Erfindung betrifft nun einen Rah  men für Türen oder Fenster beliebiger Art,  welcher sich den Bekannten gegenüber da  durch auszeichnet, dass er aus profilierten    Schienen zusammengesetzt ist, von welchen  jede mit dem zugehörigen Tür-     bezw.    Fenster  flügelrahmenteil in einem Falz zusammen  greift, und ein federndes Dichtungsband  trägt, welches in der Schliesslage in einem im  Falz angeordneten Hohlraum mit seiner  freien Längskante dem betreffenden     Tür-          bezw.        Fensterflügelrahmenteil    anliegt, wo  mit ein     luft-,        staub-    und     schlagwassersicherer     Abschluss erzielt wird.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in einem Ausführungsbeispiel als  Fensterrahmen mit angeschlagenem Flügel  fenster ausgebildet, dargestellt, und es zeigt:       Fig.    1 eine Vorderansicht desselben bei  geschlossenem Fenster,     Fig.    2! :einen Schnitt  nach der Linie     A-A    der     Fig.    1 in grösserem       Massstabe,    und die     Fig.    3 bis 6 zeigen Einzel  heiten in schaubildlicher Darstellung.  



  Der dargestellte Fensterrahmen ist aus  den beiden seitlichen     ;Rahmenschenkeln        t1,     dem obern und dem untern Rahmenschenkel  2     bezw.    3 gebildet. Diese Rahmenteile sind  aus profilierten Schienen aus einem starren      Material, zum Beispiel Eisen hergestellt     unrl     an ihren Stossflächen starr miteinander ver  bunden, was bei Metallschienen zweckmässig  durch Löten oder Schweissen bewerkstelligt  ist. Die für die Rahmenseitenteile 1 und  den obern Rahmenschenkel 2 bestimmten  Schienen sind zweckmässig mit demselben  Profil versehen, während die für den untern  Rahmenschenkel     .3    bestimmte Schiene ein an  deres Profil besitzt.

   Es können aber auch  sämtliche Rahmenteile aus Schienen mit  demselben Profil hergestellt sein.    Gemäss     Fig.    3 weisen die Schienen der  Rahmenseitenteile 1 und des Schenkels 2  einen     L-förmig    profilierten Schienenteil     a.     auf, dessen Schenkel     ä    und     a"    senkrecht zu  einander stehen.  



  Diesem Schienenteil ist am Ende dessen       Schenkels        a"    ein     U-förmig    profilierter Schie  nenteil b mit gleich hohen Schenkeln b', b"  in der Weise angegliedert, dass die     End-          flächen    der beiden Schenkel b' und b" des  Schienenteils b mit der     obern    Seite des  Schenkels ä' in derselben Ebene liegen.    Die zur Bildung des untern Fenster  rahmenschenkels 3 vorgesehene Schiene zeigt  gemäss     Fig.    2 und 4 einen im Querschnitt  spitzwinkligen Schienenteil c mit den Schen  keln     e'    und c".

   An .dem freien Ende des  letzteren ist ein U-förmig profilierter Schie  nenteil<I>na</I> mit ungleich hohen Schenkeln<I>d'</I>  und d" so     angegliedert,        d:ass        dessen    höherer  Schenkel d' zu dem Schenkel     e'    des Schienen  teils c parallel verläuft und dass der Schenkel  d" über den Schenkel c" des Schienenteils c  ragt.    Inder     Fig.    5 ist eine Variante der letzt  beschriebenen Schiene dargestellt.

   Es ist hier  an Stelle des U-förmigen Schienenteils d ein  parallel zum Schenkel     e'    des     Schienenteils    c  verlaufender dünnwandiger Schienenteil e  auf das freie Ende des Schenkels c" auf  gesetzt, der oben eine mit einer Gleitfläche e'  versehene Verstärkung e" trägt.  



  Die     Fig.        @6    zeigt eine Schiene, die zur  Herstellung sämtlicher Rahmenteile Ver-         wendung    finden kann und sich insbesondere  zur Herstellung billiger Rahmen eignet. Sie  weist einen rechtwinklig profilierten Schie  nenteil<I>.</I>     f    auf mit den Schenkeln f' und<I>f"</I>       -und    am Ende des Schenkels     f"    ist derselben  eine     Hohlkehlleiste    g angegliedert.  



  5 ist ein mittelst Fischbändern 5' dem  Fensterrahmen angeschlagener Fensterflügel,  dessen Glasscheibe 5" in dem Flügelrahmen  G sitzt, der .aus Holz oder auch aus einem       andern    Material, zum Beispiel Eisen her  gestellt sein kann. Der     Flügelrahmen,6    be  sitzt an seinen Seitenteilen und seinem     obern     und untern Schenkel einfache Falze, die in  der :Schliesslage mit den Schienen zusammen  greifen und mit denselben, das heisst des  Schienenteilen     ä'    und b",     bezw.    c" und<I>d".</I>  e und     f",    g je einen Hohlraum 8, eine soge  nannte windstille Kammer bildet, indem die  Deckleiste 7 des Flügelrahmens 6 mit ihren  äussersten Teilen den Schienenteilen a. ;

       e'          bezw.    f' und die Anschlagfläche 6' des Flü  gelrahmens,6 den Schienenteilen b", d"     bezw.          e    oder g in der Schliesslage des Flügel  rahmens anliegen. In jeden dieser Hohlräume  8 ragt ein federndes, zweckmässig metal  lisches Dichtungsband 9, das an seiner einen       Längskante    mittelst einer Deckleiste 10 am  Scheitel des Schienenteils     a        bezw.    c oder     f     durch Schrauben 11 lösbar festgeklemmt und  dessen andere Längskante umgebogen ist.

    Die Deckleiste 10 ist     vorteilhafterweise    mit  einem verstärkten     Längsrand    versehen, wel  cher in eine Längsnute des die Deckleiste  tragenden Schienenteils eingreift. Zum  Durchgang der Schrauben 11 sind die Dich  tungsbänder 9 mit Aussparungen 12 oder  Lochungen versehen.

   In der Schliesslage legt  sich das     Dichtungsband    9     mit    seiner freien  Längskante dem gegenüberliegenden     Fiügel-          rah.menteil.    an, so dass zwischen der Fläche  6' des Flügelrahmens und :dem gegen diese  gerichteten Schienenteilen bei nicht vollstän  digem     Anliegen    dieser Teile eintretender  Staub, Zugluft oder allfälliges Schlagwasser  durch die Abdichtung 9 abgefangen und in  dem den Schienenteilen<I>b, d,</I> e und<I>g</I> an  schliessenden Teil der Räume 8 zurückgehal-           ten    werden. Das sich hier ansammelnde  Schlagwasser wird durch Bohrungen 13 nach  aussen abgeleitet.

   Die Flächen d<B><I>'</I></B>,     e'    und     g'     dienen einem allfällig am Wetterschenkel 6"  des Fensterflügels von unten her befestigten  Dichtungsband 14 in der     Schliesslage    des  Fensterflügels als Auflage, wodurch ein ver  mehrter Schutz gegen Eindringen von Staub,  Luft und Schlagwasser an dieser Stelle ge  schaffen wird.  



  Zur     Herstellung    der Fensterrahmen kön  nen die dem gewünschten Profil entspre  chend gewählten Schienen mitsamt den Dich  tungsbändern in die nötigen Längen     ge-          -schnitten    und derart zu einem Rahmen ver  einigt werden, dass einerseits die Schienen  teile a', c'     bezw.   <I>f'</I> und anderseits die Schie  nenteile b und<I>d</I>     bezw.    e und<I>b"</I> oder     g    in  denselben Ebenen liegen.  



  Die fertigen Fensterrahmen werden     zweck-          ni        #        ässit,        -Verweise        mit        den        Schienenteilen        b,        d     oder e     bezw.        g    voran so weit in die     Fenster-          iiffnungen        eingestossen,    bis die Schenkel     a'          bezw.    c' oder f' dem Mauerwerk 4 von aussen  her anliegen.

   Darauf wird .der Fenster  rahmen in beliebiger Weise zum Beispiel  auf- in der Zeichnung nicht dargestellte, den       Schenkeln    a',<I>c', f'</I> entsprechend im Mauer  werk angebrachte Dübel- oder     Dübelleisten     mittelst die genannten Schenkel durchdrin  genden     Schrauben    festgeschraubt. Auch  können die Rahmen mit in     Dübellöchern    zu  verankernden Teilen versehen sein.  



  Derartige Fensterrahmen haben andern  gegenüber wesentliche Vorteile. So erlauben  sie unter anderem einmal nur einfache Falze  an den Flügelrahmen     anzubringen,    wodurch  eine wesentliche     Vereinfachung    und Ver  billigung in deren Herstellung erzielt wird.

    Dann wird auch bei unpräziser Arbeit  oder auch bei     Verwendung    von Flügel  rahmen aus Holz, die durch Wachsen und       Sdnvinden    Grössenveränderungen     unterlie-          ;en,    mittelst der die .an den Rahmenschienen       angebrachten    Dichtungsbänder ein absolut  vollständiger Luft-, Staub- und Schlag  wasserabschluss erreicht, wobei das Anbrin  gen der Dichtungsbänder an den Schienen         mittelst    Deckleisten und Schrauben, sowohl  beim Ausrüsten derselben mit den Dich  tungsbändern, als auch beim Ersatz von  Dichtungsbändern bei eingebauten Rahmen  andern Befestigungsverfahren gegenüber sehr  einfach ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Rahmen für Türen oder Fenster, dadurch gekennzeichnet, dass er aus profilierten Schie nen zusammengesetzt ist, von welchen jede mit dem zugehörigen Tür- bezw. Fenster flügelrahmenteil in einem Falz zusammen greift und ein federndes Dichtungsband trägt, welches in der Schliesslage in einem im Falz angeordneten Hohlraum mit seiner freien Längskante dem betreffenden Tür- bezw. Fensterflügelrahmenteil anliegt, womit ein luft-, staub- und schl_agwassersicherer Abschluss erzielt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Rahmen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen einen winkligen Teil und einen dessen einem Schenkel angegliederten weiteren Schie nenteil aufweisen. 2. Rahmen nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der dem einen Schenkel des winkligen Teils angegliederte Schienenteil einen<B>U-</B> förmigen Querschnitt aufweist. 3.
    Rahmen nach Patentanspruch und Unter a a nspruch 1, dadurch gekennzeichnet, däss der dem einen Schenkel des winkligen Teils angegliederte Schienenteil als dünn wandige, am freien Ende eine Verstär kung tragende Schiene ausgebildet ist. 4. Rahmen nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch .gekennzeichnet, dass die den winkligen Schienenteilen angeglie derten Schienenteile der vier Schenkel des fertigen Rahmens miteinander korrespon dieren. 5.
    Rahmen nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das federnde Dichtungsband dem es tra genden winkligen Schienenteil in dessen Scheitel längs einer Längskante des Dich tungsbandes mittelst einer Deckleiste an geklemmt ist. 6. Rahmen nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeicb- net, dass die Deckleiste des Dichtungs- bandes einen in eine an dem sie tragenden Schienenteil angeordneten Nute eingrei fenden Teil aufweist.
CH176273D 1939-06-24 1934-08-25 Rahmen für Türen oder Fenster. CH176273A (de)

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