CH176328A - Fadenspanner für Spul- und ähnliche Textilmaschinen. - Google Patents

Fadenspanner für Spul- und ähnliche Textilmaschinen.

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CH176328A
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thread tensioner
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Inventor
Co W Schlafhorst
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Schlafhorst & Co W
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  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description


  Fadenspanner für Spul- und     ähnliehe        Tegtilmasehinen.       Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Neuerung an solchen Fadenspannern für  Spul- und ähnliche Textilmaschinen, bei  denen der Faden     zwischen    den Scheiben  eines in Umdrehung versetzten     Bremsschei-          benpaares        hindurchläuft.    Diese Bremsschei  ben werden bekanntlich entsprechend der  gewünschten Fadenspannung durch Ge  wichte oder durch     eine    Feder zusammen  gepresst.  



  Die Neuerung besteht darin, dass die  Bremsscheiben der Fadenspanner einer  Mehrzahl von     Spulstellen    durch eine ge  meinsame Antriebswelle gedreht werden und  die einzelnen Fadenspanner durch je eine  Kupplung mit der Antriebswelle in solcher  Verbindung stehen, dass sie für sich, also  unabhängig von den andern weiterarbeiten  den Fadenspannern bei Fadenbruch oder  Fadenablauf selbsttätig aus dem gemein  samen Antrieb ausgeschaltet werden:  Die     Zeichnung    zeigt     einige    Ausfüh  rungsformen der Erfindung wie folgt:

           Fig.    1 und 2 zeigen einen     einzelnen    Fa  denspanner im Querschnitt und Seitenan  sicht; in       Fig.    3 ist im Grundriss     ein        Ausführungs-          beispiel    gezeigt, bei dem eine Mehrzahl von       Fadenspannern    unmittelbar auf     einer    ge  meinsamen Antriebsachse angeordnet und  jeder Fadenspanner mit Fadenwächter und  Kupplung versehen wird;

         Fig.    4 zeigt     dieselbe        Einrichtung    in Sei  tenansicht und im Arbeitszustand,     während-          Fig.    5 die ausgerückte Stellung der Kupp  lung, nach Fadenbruch oder Fadenablauf,  darstellt; in       Fig.    6 und 7 ist ein Ausführungsbeispiel  im Grundriss     und    Seitenansicht veranschau  licht, bei dem der     Klemmscheiben-Anpres-          sungsdruek    für eine Mehrzahl von Faden  spannern durch     eine    gemeinsame Einrichtung  gleichzeitig regelbar ist;

         Fig.    8 lässt im Grundriss eine zusätzliche  Vorrichtung zu dem Ausführungsbeispiel  der     Fig.    6     und    7     erkennen,    darin bestehend,      dass der     glemmscheiben-Anpressungsdruck     für eine     Mehrzahl    von Fadenspannern durch  eine besondere     Einrichtung    selbsttätig     zu-          und    wieder     abnimmt.     



  Bei dem in     Fig.    1 und 2 dargestellten       Einzelspanner    ist 1 und 2 das     Klemmschei-          benpaar    des Fadenspanners. Dasselbe sitzt  lose auf     einer    Büchse 3. Letztere erweitert  sich an ihrem     einen    Ende     in    eine Nabe 4,  welche zur     Aufnahme        einer    Bremsscheibe 5  aus Filz,     Gummi    oder sonstigem nach  giebigem Stoff besteht. Die Büchse 3, 4  sitzt auf einer für eine Mehrzahl von Span  nern gemeinsamen Achse 6.

   Auf dieser  Achse ist für jeden Spanner ein     Stellring    7  befestigt, welcher als Gegenlager für die  Bremsscheibe 5 des Spanners dient. An  ihrem     andern    Ende ist die Büchse 3 mit Ge  winde versehen, auf welchem zwei     Gegen-          muttern    8 und 9 einstellbar angeordnet sind.

         Zwischen    der Gegenmutter 8 und der Brems  scheibe 2 ist in an sich bekannter Weise       ein    elastisches     Glied,    wie zum Beispiel eine  Spiralfeder 10 oder eine Scheibe aus Filz,  Gummi oder dergleichen vorgesehen, durch       welches        der        Anpressungsdruck        des     1, 2, je nach der     Einstellung     der     Gegenmuttern    8 und 9 auf der Büchse  3, geregelt werden kann.

   Der Mantel von  Nabe 4 der Büchse 3 ist     mit    mehreren       Schlitzen    11 versehen.     In    einem dieser       Schlitze    greift     eine    Nase 12 der Klemm  scheibe 1 ein, so dass diese Scheibe stets von  der Büchse 3     mitgenommen    wird. Da die       Büchse    auf der Achse 6 bis zum Anschlag  gegen die Bremsscheibe 5 verschiebbar ist,       wird    zum Zwecke der     Regelung    ihres An  pressungsdruckes gegen die Bremsscheibe  5, auf der Achse 6 eine Spiralfeder 13 vor  gesehen, deren     Spannung    durch Stellring  14 regelbar ist.

   Die     Klemmscheibe    1 ist mit  einer längeren Nabe versehen, die als Hohl  körper ausgebildet sein     kann,    in welchem  die sich vom Faden während des Durch  laufens durch den Spanner in der Nähe der  Büchse 3 losgelösten Fremdkörper auf  genommen werden. Im Mantel dieses Hohl  körpers     sind        Durchbrechungen    15 vor-    gesehen, dazu     bestimmt,    die sich     ansammeln-          den    Fremdkörper abzuführen, so dass der       Spanner    von letzteren beständig befreit und  ein     Einklemmen    solcher Fremdkörper zwi  schen die Klemmscheiben     unmöglich    wird.

         Ausserdem    kann     hier    die Klemmscheibe 2       in    der Stirnfläche ihrer Nabe noch die in       Fig.    2 punktiert angedeuteten, am Innen  rand der Klemmscheiben auslaufenden       Durchbrechungen    16 erhalten, damit auch  an dieser Stelle, also am     unmittelbaren     Umfang der Büchse 3,     Unreinigkeiten    aus  geschieden werden können.  



  Zum Ein- und Ausschalten der Rei  bungskupplung 7, 5, 4 ist gemäss den     Fig.    3  bis 5 für jeden Spanner ein Fadenwächter  17 auf einer für eine Mehrzahl von Faden  wächtern gemeinsamen Stange 18     zwischen     zwei Stellringen 19 und 20 drehbar an  geordnet. Diese Fadenwächter sind drei  armig ausgeführt. Ihr Hebelarm 17 ist am  freien Ende bei 21     winklig    abgebogen, der  artig, dass der Fadenwächter den vom Span  ner     kommenden,    über die     Leitstange    22 zur       Aufwickelspule    laufenden Faden 23 wäh  rend des Spulens betastet     und    dadurch in  der Stellung der     Fig.    4 gehalten wird.

   Auf  dem zweiten Arm 24 des     Fadenwächters     sitzt     verschiebbar    ein Gewicht 25, so dass  die     Wirkung    des Fadenwächters 17 bis 21  regelbar ist. Ein dritter Hebelarm 26 der  Fadenwächter ist am freien Ende mit einer  Nase 27 versehen. Letztere ist so angeord  net, dass sie bei Fadenbruch oder Faden  ablauf in     einen    der Schlitze 11 der Nabe 4  von Büchse 3 eintreten kann und damit den       Fadenspanner    selbst an     seiner    Weiter  drehung hindert.

   Die     innere        Stirnfläche    der  Kupplung 4     wird    alsdann an der Brems  scheibe 5     entlanggleiten        und    von ihr nicht       mitgenommen    werden können. Hierdurch  wird die Aufgabe gelöst, bei Fadenbruch  oder Fadenablauf jeden     einzelnen    Spanner  aus dem     gemeinsamen        Antrieb    der Mehr  zahl von Fadenspannern auszuschalten, so  dass ein weiteres Heranziehen von Garn, also  Abfallbildung, unmöglich ist.

   Der vom     Ab-          laufspulengatter    oder vom Haspel kom-           mende    Faden 23 kann     zunächst    durch eine  Leitöse 28 geführt und dann in das Klemm  scheibenpaar des Fadenspanners hinein  laufen.  



  In     Fig.    3 ist angedeutet,     wie    die für eine  Mehrzahl von Fadenspannern gemeinsame  Achse 6     beispielsweise    durch 2'9, 30, 31, 32  angetrieben wird.  



       Fig.    4 zeigt die     Einrichtung    in der Sei  tenansicht, bei arbeitendem Faden 23, wobei  der     Fadenwächter    durch den über ihn laufen  den Faden selbst ausser Eingriff     mit    der  Kupplung 4     gehalten        wird.     



  In     Fig.    5 dagegen ist der Faden gerissen,  der Fadenwächter durch das     Gewicht    25 nach  oben     geschnellt    und damit die Nase 27 des  Fadenwächters in einen der Schlitze 11 der  Kupplung eingetreten. Hierdurch wird die  eine     Kupplungshälfte,    und damit das Klemm  scheibenpaar 1, 2 an der     Weiterdrehung    ge  hindert. Den     Anpressungsdruck        zwischen     elastischer     Reibscheibe    5 und dem Stellring 7  kann man     in    diesem Ausführungsbeispiel  durch die Spiralfeder 13 und dem auf der  Antriebswelle 6 verschiebbaren Stellring 14  beliebig einstellen.

   Bei dem Ausführungs  beispiel nach den     Fig.    6 und 7 werden die       Klemmsoheibenpaare    einer Gruppe Faden  spanner durch eine gemeinsame     Vorrichtung     gleichzeitig, je nach der erforderlichen Fa  denspannung, mehr oder weniger,     gegenein-          andergepresst.    Zu diesem Zweck ist, für     sImt-          liche        Spanner    gemeinsam, ausser der An  triebswelle 6, eine besondere, sich nicht  drehende Achse     bezw.        Stange    37 vorgesehen,  auf welcher für jeden Spanner ein Halter 38       befestigt    ist.

       Letzterer    ist an dem freien  Ende,     wie    aus     Fig.    6 bei dem rechts im  Querschnitt     dargestellten    Spanner ersichtlich,  gabelförmig     gestaltet    und er umgreift die  Büchse 3 des Spanners, und     hintergreift    einen  auf der Büchse 3 verschiebbaren Ring 39.       Der        Ring    39     hinterfasst    seinerseits die Spiral  feder 10 des     Spanners.     



  Die Stange 37 ist in den gemeinsamen       Lagern    40, 41 für eine Mehrzahl von Span  nern verschiebbar angeordnet.     Die    jeweilige       Stellung    der Achse, welche dem den Klemm-    scheibenpaaren zu     erteilenden        Anpressungs-          druck    entsprechen muss, wird durch die  Schraubenmuttern 42 und 43 gesichert.  



  Eine weitere Ausgestaltung der in den       Fig.    6 und 7 beschriebenen Einrichtung     wird     in     Fig.    8 gezeigt. Gemäss derselben kann man  den     Anpressungsdruck    bei allen Fadenspan  nern zu gleicher Zeit fortlaufend ändern.

    Eine solche Vorrichtung kann     beispielsweise     bei     Kötzer-    und sonstigen     .Spulmaschinen    für  Spulen mit     kegelförmigen    Wickelschichten  angewendet werden, wo die     Windegeschwin-          digkett,    je nach der     Stallung    des Faden  führers an den verschiedenen Durchmessern  der     Wickelschicht,    entsprechend verschieden  ist,

   so dass dadurch der     Anpressungsdruck     der     Klemmscheibenpaare    im     Verhältnis    der  Zu- und     Abnahme    der Fadengeschwindigkeit  vermindert oder vermehrt     werden    muss, um  eine möglichst gleichbleibende Fadenspan  nung zu     erzielen.    Ebenso kann die Einrich  tung auch bei     Spulmaschinen    mit zylindri  schen     Wickelschichten    von Nutzen     sein,

      wo       bei.    zunehmendem     Spulendurchmesser    eine       Verminderung    des     Anpressungsdruckes    der       Klemmscheibenpaare    erforderlich ist. Die       Einrichtung    besteht nach dem Ausführungs  beispiel der     Fig.    8     darin,    dass an dem     einen     Ende der Stange<B>3,7</B> eine     Schraubenmutter    44  angeordnet ist, für die, als     Gegenmutter,    ein  Körper 45 vorgesehen wird.

   Auf der An  triebswelle 6 der     Fadenspanner        wird,        eine          Kurvenscheibe    46 befestigt. Die Gegenmutter  45 der Achse 37     wird    mit ihrem Ende, durch  den gemeinsamen Druck der Spiralfedern 10  der Fadenspanner, ständig gegen die kurven  förmige     Stirnfläche    der Scheibe 46 an  gedrückt.

   Die :Stange 37 macht also     mit    ihren  Haltern     einer    der Form der Kurvenscheibe  46 entsprechende, Hin- und     Herbewegung,     wodurch eine     beständige        zu-    und     wieder-          abnehmende        Anpressung    der Klemmscheiben  paare, der Kegelform der     Wickelschichten     angepasst,     für    sämtliche     Spindeln    einer Span  nergrnppe gleichzeitig erfolgt.

   Man kann  aber das Kurvenrad 46 auch auf     einer    be  sonderen Achse     anordnen    und diese zu der  Achse 6 in     ein        bestimmtes    oder     veränderbares              Übersetzungsverhältnis        bringen,    wodurch je  nach Bedarf auch ein nur ständig zunehmen  der oder nur ständig abnehmender     Anpres-          sungsdruck    für die     Klemm    scheibenpaare       einer    gemeinsamen     Spindelgruppe    erzielt       wird,

          im    Gegensatz zu der     vorbeschriebenen          ständigen    Zu- und     Abnahme    des     Anpres-          sungsdruckes.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fadenspanner für .Spul- und ähnliche Tegtilmas-chinen, hei .dem der Faden zwi schen den Scheiben eines in Umdrehung ver setzten Bremsscheibenpaares hindurchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Brems scheiben der Fadenspanner einer Mehrzahl von Spulstellen durch eine gemeinsame An triebswelle gedreht werden und die einzelnen Fadenspanner durch je eine Kupplung mit der Antriebswelle in solcher Verbindung stehen, dass sie für sich, also unabhängig von den andern, weiterarbeitenden Fadenspannern bei Fadenbruch oder Fadenablauf selbsttätig aus dem gemeinsamen Antrieb ausgeschaltet werden.
    UNTERANSPRüCHE 1. Fadenspanner nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die das Klemm- scheibenpaar des einzelnen Fadenspanners tragende Büchse durch Reibung von der eine Mehrzahl von Fadenspannern unmit- telbar oder mittelbar antreibenden Achse mitgenommen wird, wobei die Büchse mit dem Klemmscheibenpaar bei Fadenbruch oder Fadenablauf,
    durch den Fadenwäch ter aus dem Antrieb ausgeschaltet wird. 2. Fadenspanner nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, dass die Kupplung des Fadenspanners durch ein verstellbares elastisches Mittel in ihrem Anpressungs- ,druck, der Fadenstärke entsprechend, re gelbar ist.
    3. Fadenspanner nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Klemm- scheibenpaare der zu einer gemeinsamen Gruppe gehörenden Fadenspanner durch eine gemeinsame Vorrichtung .gleichzeitig, je nach der erforderlichen Fadenspannung, mehr oder weniger, gegeneinander gepresst werden.
    4. Fadenspanner nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der durch die gemeinsame Vorrich tung auf die glemmscheibenpaare er zeugte Anpressungsdruck durch eine von der Antriebswelle .gedrehte Kurvenscheibe periodisch und selbsttätig veränderbar ist.
CH176328D 1933-08-02 1934-06-29 Fadenspanner für Spul- und ähnliche Textilmaschinen. CH176328A (de)

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