CH176330A - Fadenspanner mit Tellerbremse und offener Fadenleitöse für Zettelgatter. - Google Patents

Fadenspanner mit Tellerbremse und offener Fadenleitöse für Zettelgatter.

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CH176330A
CH176330A CH176330DA CH176330A CH 176330 A CH176330 A CH 176330A CH 176330D A CH176330D A CH 176330DA CH 176330 A CH176330 A CH 176330A
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CH
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Inventor
Co W Schlafhorst
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Schlafhorst & Co W
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Description


      Fadenspauner    mit Tellerbremse und offener     Fadenleitöse    für Zettelgatter.    Gegenstand .der Erfindung ist ein Faden  spanner mit Tellerbremse und offener     Leit-          öse    für Zettelgatter.  



  Die mit     Fa.denleitöse        versehenen    Faden  spanner mit. Tellerbremse,     wie    sie für Zettel  gatter und andere Textilmaschinen gebraucht  werden, kann man in zwei Gruppen einteilen,  und zwar  a) in solche für Zettelgatter, bei denen  der in die     Fadenleitöse    einlaufende Faden in  ungefähr horizontaler Richtung von der Ab  laufspule kommt und  b) in solche für     Spulmaschinen,    bei denen  die Achse der !Spulen ungefähr parallel zur  Achse der     Fadenspannerscheiben    verläuft,

    das heisst bei denen der in     die        Fadenleitöse     einlaufende Faden sei es von oben nach unten       oder    umgekehrt verläuft.  



  Bei den Fadenspannern der Gruppe     a    ist  die Gefahr des     Herausspringens    des Fadens  aus der Führungsöse oder dem Einführungs  schlitz unvergleichlich grösser als bei Faden  spannern der Gruppe b. Ein Fadeneinfüh-         rungsschlitz    ist aber notwendig, weil man  sonst den Faden mit einer Hand in die Öse  nicht einführen kann, vielmehr beide Hände  dazu gebrauchen muss, was zeitraubend ist.  



  Man hat die     mannigfachsten    Vorschläge  gemacht, um das Herausspringen des Fadens  zu verhindern. So hat man beispielsweise vor  geschlagen, ,den     Fadeneinführungsschlitz    ent  sprechend lang zu     wählen.    Wenn auch bei  einem langen     ,Schlitz    die Gefahr des Heraus  springens des Fadens aus der Öse verringert  wird, so ist bei Zettelgattern ein     entsprechend     langer     Sehlitz    in     ähnlicher    Weise, wie dies  bei den     bekannten    Fadenspannern bereits ge  schieht, deshalb nicht anwendbar,

   weil bei       Zettelgattern    die     Spin.delteilung    verhältnis  mässig klein     ist        und    demzufolge Faden  spanner mit weit ausladendem     Einführungs-          schlitz    keinen Platz finden können. Man hat  sich .daher bis jetzt mit Fadenspannern be  helfen müssen, wie sie beispielsweise für       Spulmauschinen    benutzt werden und musste  entweder geschlossene     Fadenführungsösen         verwenden, oder man     musste    sich damit ab  finden, fortlaufend die     herausgeschleuderten     Fäden wieder einzusetzen.  



  Die vorliegende Erfindung hat sich die  Aufgabe gestellt, die Fadenspanner mit       Fadenführungsöse    und Einführungsschlitz  bei     Zettelgattern    .so zu     gestalten,    dass die  Fadenspanner an den Gattern in der erforder  lichen Dichte neben- und     übereinander    an  geordnet werden können und die Gefahr des       Herausspringens    des Fadens aus der Faden  führungsöse verhindert wird, ohne dass das  Einführen des Fadens in den     Einführungs-          schlitz    erschwert     wird.    Diese Aufgabe wird  gemäss der Erfindung dadurch     gelöst,

      dass der       Fadeneinführungsschlitz    der     Fadenleitöse    da  durch entsprechend lang gestaltet wird, dass  er durch den     Fadenspannerkörper    und einen  von der     Ose    abzweigenden langen Lappen     ge-.     bildet     wird.     



  Dieser Lappen kann unter dem     Körper     oder seitlich um denselben     geführt    sein.       Ferner    kann derselbe mit seinem Ende  frei in eine Vertiefung des     Spannerkörpers     hineinragen.  



  Weiterhin kann in dem     Fadeneinfüh-          rungsschlitz        ein    in der     Fadeneinführungsrich-          tung    ausweichender Daumen angeordnet sein.  



  Endlich kann bei der     Anordnung    mit seit  lich um den     Spannerkörper    geführten Schlitz  lappen dieser Lappen an der Aussenseite mit  einer     Fadenführungsrinne    versehen     sein.     



  Die Zeichnung veranschaulicht durch die       Fig.    1 und 2 .den Verlauf des Fadens und  seiner Ballonbildung in zwei     Ansichten.     



  Es ist hierbei 1 die feststehende Kreuz  spule, von der der Faden kommt, 2 der Zap  fen mit -den     Fadenspannerscheiben    und 3 der       Fadenspannerkörper.     



  Die     Fig.    3 bis 14 zeigen     einige    Ausfüh  rungsbeispiele des für     Zettelgatter    bestimm  ten     Fadenspanners.     



  Es ist hierbei, wie bereits erwähnt, 3 der       Spannerkörper,    auf dessen     Zapfen    2 der  Bremsteller 12 mit .den üblichen Zusatz  gewichten 11 sitzt. 9 ist die     Fadenleitöse,    10    eine im     Fadenspannerkörper    vorgesehene, für  die     Fadenführung    bestimmte     Rille    und 18,  18a der von der     Fadenleitöse    abzweigende       Fadeneinführungsschlitz,    der einerseits durch  den Bremskörper 3, anderseits durch einen  entsprechend langen Lappen 17     gebildet    wird.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach den       Fig.    3 bis 11 ist dieser Lappen so angeord  net,     dass    er- unter dem     Spannerkörper    3 zu  liegen kommt, so dass die     Ausladung    des  Fadenspanners auf das     geringste    Mass herab  gedrückt werden kann. Dort, wo der Faden  einführungsschlitz in die     ()se    übergeht (18a),  ist er     gekrümmt,    damit     das    Einführen des  Fadens in die Öse leichter vor sich geht.  



  Bei dem     Ausführungsbeispiel    nach den       Fig.    6 bis 8 ist das freie Ende     17a    des Lap  pens 17 nach oben gekrümmt; es reicht in  eine Einbuchtung 19 des     Fadenspannerkör-          pers,    so dass der Schlitz 18 am Ende     seines          Auslaufes    nochmals eine     Krümmung    macht.  Der Faden     lä@sst    sich bequem mit einer Hand  in den     !Schlitz        einführen.     



  Bei dem     Ausführungsbeispiel    nach den       Fig.    9 bis 11 ist in den Weg des     Schlittens     ein im     Spannerkörper    3 um eine Achse 21  schwingender Daumen 20 eingeschaltet, der  in eine Aussparung des     Lappens    17     eingreift,     so     @dass    der     Fadeneinführungsschlitz    neben  seiner grossen Länge noch eine zweite Sicher  heit gegen das Herausspringen des Fadens  bietet.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach den       Fig.    12 bis 14 ist die     Fadenleitöse    9 nicht  schräg zu der Achse der     Spannerscheiben,     sondern parallel zu denselben     in    dem Faden  spannerkörper angeordnet,     und    der     Lappen     17a ist seitlich um den     Spannerkörper    ge  legt.

   Ausserdem ist in dem Lappen eine in der  Länge verlaufende Rille 13 angeordnet, so  dass der von der .Spule in Richtung x kom  mende und einen Ballon bildende Faden 14  (siehe     Fig.    13)     zunächst    durch die     Fadenleit-          öse    9 nach oben, dann in den Schlitz 13     und     von hier zwischen die     Fadenspannerteller    ge  leitet     \wird,    die er     in        Richtung    y     (Fig.    12  und 14)

       verlässt.    Der durch den Spanner-           körper    3 und den Lappen     17a    gebildete  Schlitz 18 verläuft bei dieser Ausführungs  form ungefähr bogenförmig, und er bietet  genügend Sicherheit gegen das Heraussprin  gen des Fadens aus der     Fadenleitöse    9, weil  der Faden     gleichzeitig    in verschiedenem Zick  zack aus seinem Wege zu dem     Spannerteller          geführt    wird.  



  Es ist selbstverständlich, dass man auch  bei dieser Ausführungsform in den Ein  führungsschlitz 18 eine     iSperrvorrichtung     einbauen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fadenspanner mit Tellerbremse und offe ner Fadenleitöse für ungefähr horizontal ge führte Fäden bei Zettelgattern, dadurch ge kennzeichnet, dass der Fadeneinführungs- schlitz der Fadenleitöse durch den Faden spannerkörper und einen von der Öse ab zweigenden langen Lappen gebildet wird. UNTERANSPRüCHE 1. Fadenspanner nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Lappen un ter dem Spannerkörper geführt ist. 2.
    Fadenspanner nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Lappen seitlich um den Spannerkörper geführt,ist. 3. Fadenspanner nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schlitz lappen mit seinem Ende frei in eine Ver tiefung des Spannerkörpers hineinragt. 4. Fadenspanner nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in dem Faden einführungsschlitz ein in der Fadeneinfüh- rungerichtung ausweichender Daumen an geordnet ist. 5.
    Fadenspanner nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der seitlich um den Spannerkörper geführte Schlitzlappen an der Aussenseite mit einer Fadenfüh- rungsrinne versehen ist.
CH176330D 1933-05-22 1934-04-13 Fadenspanner mit Tellerbremse und offener Fadenleitöse für Zettelgatter. CH176330A (de)

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