CH176418A - Ringvorwerkstück und Verfahren zum Pressen desselben. - Google Patents
Ringvorwerkstück und Verfahren zum Pressen desselben.Info
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21K—MAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
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- B21K1/04—Making machine elements ball-races or sliding bearing races
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Description
Ringvorwerkstück und Verfahren zum Pressen desselben. Die Herstellung von zum Beispiel zu Ringfederringen oder zu Ringen mit ähn- li chen erzeugenden Flächen auszuwalzenden Ringvorwerkstücken erfolgt in !der Weise, dass von Stangen oder Walzknüppeln abge schnittene Rohlinge durch Stauchen, sowie Vor- und Fertig lochen in einer Presse mit mehreren Dornen und Gesenken in die Ring vorform gebracht werden.
DaTnach erfolgt auf dem Ringwalzwerk das Auswalzen die ser Vorwerkstücke. Bisher strebte man beim Pressen der Ringe einen Querschnitt an, der möglichst ebene StiTn- und zylindrische Um fangsflächen aufweist.
In ,diesem Bestreben ist ein Nachteil zu erblicken, da das Aus walzen eines solchen Ringes einen beträcht lichen Arbeitsaufwand beim Walzen erfor dert, ferner werden die Walzen sehr hoch beansprucht und schnelle Abnutzung dieser teurern Werkzeuge ist die Folge, so .dass häufige Nacharbeit an den Walzen erforder lich ist und trotzdem des öfteren ein fehler haftes Erzeugnis geliefert wird.
Die Erfindung befasst sich mit der Auf gabe, dem zu pressenden Ringvorwerkstück eine solche Form geben, dass der Arbeitsauf wand beim Walzen möglichst klein bleibt und daher nur ein geringer Walzdruek aus zuüben ist, so dass auch die Beanspruchungen und demnach die Abnutzung der Walzen klein bleiben.
Gemäss der Erfindung besitzt .das Ring vorwerkstück .eine Querschnittsform, welche keine Ecken mit einem Winkel von<B>90'</B> oder darunter aufweist. Beispielsweise kann das Ringvorwerkstück eine allseitig gekrümmte Querschnittsferm aufweisen, oder eine Qu.er- schnittsform die von gekrümmten und ge brochenen Linien begrenzt ist, oder der Quer schnitt des Ringvorwerkstückes kann ein Vieleck sein oder erhaben gekrümmte Aussen und Innenbebrenzungslinien aufweisen,
wel che mit Abrundungen in die ebenfalls er haben gekrümmten Stirnbegrenzungslinien übergehen. Solche Rin-vorformen scheinen zwar,dem Querschnitt der endgültigen Ring- form, beispielsweise der eines Ringfederrin- ges, zu widersprechen, da dessen Ecken scharf sind und seine innere Umfangsfläche sogar anders gekrümmt, nämlich hohl ist, aber dennoch werden die angegebenen Vor teile beim Auswalzen erreicht.
Das zur Anwendung gelangende Ver fahren zum Pressen der Riugvorwerkstücke aus von Stangen abgeschnittenen Ausgangs werkstücken ist in seinen Hauptstufen an sich bekannt. Die Ausgangsstücke werden gestaucht, vorgelocht und fertig gelocht, wo bei die Ringvorwerkstücke die obenerwähnte Querschnittsform erhalten.
Die Ringform gemäss der Erfindung hat den Vorteil, dass sie beim Pressen ohne grö sseren Pressdruck zu erzielen ist, da es nicht mehr nötig ist, den Werkstoff in scharfe Ecken der Gesenke hineinzudrücken. Auch kann Gratbildung vermieden werden, wenn der Hohlraum der Gesenke etwas grösser als das zu verformende Materialvolumen ist.
Der Durchmesser der Dorne kann zweckmässig möglichst. gering gewählt werden, um ein grosses Verformungsverhältnis auf dem Walzwerk zu ermöglichen, wodurch im ge walzten Ring eine tangentiale Faserlagerung ausgebildet wird, die, insbesondere wenn es sich um Federringe handelt, die Dauerfestig keit des Werkstoffes erhöhend beeinflusst. Das Pressverfahren gemäss der Erfindung ermöglicht infolge der kurzen Zeitaufwen dung, während der ein nennenswerter Wärmeverbrauch nicht eintritt, .den direkten Anschluss des Walzverfahrens, ohne dass, wie bisher, eine Zwischenerwärmung eingeschal tet zu werden braucht.
Um die zum stufenweisen Lochen des Ringvorwerkstückes dienenden Lochdorne mir kurze Zeit mit dem erhitzten Pressstück in Berührung zu bringen, kann die Presse zur Ausführung des Verfahrens gemäss der Erfindung in der Weise ausgebildet sein, dass die Dorne sämtlich im Oberhaupt .der Presse angeordnet sind, wodurch gleichzeitig ,
das Einlegen des zu pressenden Werkstückes in die Untergesenke der Presse bezw. beim Fehlen besonderer Gesenke das zentrische Auflegen auf die Unterplatte der Pressvor- richtung unter Zuhilfenahme eines Anschla ges erleichtert wird. Durch die Anordnung der Dorne in den Obergesenken ist es natur gemäss erforderlich, dass zwischen jedem ein zelnen Pressvorgang das Werkstück um 180 gewendet werden muss.
Durch die Zeichnung und die nachfol gende Beschreibung ist der Erfindungsgegen stand an Ausführungsbeispielen veranschau licht.
Fig. 1 zeigt eine Presse mit drei Arbeits stufen in vertikalem Längsschnitt, und zwar vor Ausübung des Presshubes; Fig. 2 zeigt in entsprechendem Schnitt Gesenk und Werkstücke nach beendigtem Presshube; Fig. 3 und 4 zeigen im Axialschnitt in grösserem Massstab zwei AusführLingsbei- spiele des Ringvorwerkstückes;
Fig. 5 zeigt einen aus dem PLingvo.rwerk- stück hergestellten fertigen Ringfederring im Axialschnitt.
In dem Untersatz 1 der Presse (Fig. 1 und 2) sind die Druckplatte 2, .der Zentrier dorn 3 und .das Untergesenk 4 für die Ar beitsstufen angeordnet, zu welchen die in dem Oberhaupt 5 der Presse befestigte obere Druckplatte 6 mit den Dornen 7 und 8 und Obergesenk 9 mit Dorn 10 gehören. Das auf der Säge oder Warmschere von dem ge walzten Knüppel abgetrennte und dann er hitzte Ausgangswerkstück 11 wird auf .die Druckplatte 2 unter Benutzung eines nicht mit dargestellten, an sich bekannten Zentrier <B>en</B> gesetzt.
Beim Pressvorgang wird der Dorn 7 in :das Ausgangswerkstück 11 hineingedrückt. Er treibt .das Werkstück 11 auseinander, wobei gleichzeitig durch Unter platte 2 und Druckplatte 6 das Ausgangs werkstück 11 zusammengestaucht und in die Zwischenform 12 gebracht wird.
Das in der ersten Arbeitsstufe hergestellte Zwischenwerkstück 12 wird nach Wenden um 180 auf den zweiten Arbeitsplatz ge legt und auf den Zentrierdarn 3 zur Vor nahme des zweiten Arbeitsganges gestülpt. Beim zweiten Presshube wird aus dem Zwi- se henwerkstück 12 der Boden 13 durch den im Oberhaupt 5 befestigten Dorn 8 ausgestanzt. Zur Erleichterung dieses Vorganges ist der Dorn 8 unten zylindrisch ausgebildet, wäh rend im übrigen seine Form kegelig ist, so dass das Loch des Zwischenwerkstückes 14 von der andern Seite her in bekannter Weise <B>-</B> -,eweitet wird.
In dieser zweiten Arbeits- uf, stufe wird: das Zwischenwerkstück 12 in seinem äussern Durchmesser etwas vergrössert und in seiner Höhe weiter verringert auf die Form 14.
Auch zwischen der zweiten und dritten Arbeitsstufe wird das Zwischenwerkstück 14 um 180 gewendet. In diesem letzten Pressvor- gang werden im wesentlichen nur die Um fangs.flächen des Werkstückes 14 nachge- presst, so .dass ein Ring 15 entsteht, .dessen äussere und innere Umfangsflächen 16 er haben gekrümmt sind. Auch den Stirnflächen 17 des Ringes 15 werden durch entsprechende GTestaltun.g der Grundflächen 18 der Gesenke 4 und 9 erhaben gekrümmte Formen ver liehen.
Entsprechend den gekrümmten Über- gängen 19 der Grundflächen 18 .der Gesenke 1 und 9 in die Mantelflächen und in -die Mantelform des Dornes 10, gehen auch die Umfangs- und Stirnflächen 16 bezw. 17 des Ringes 15 allmählich mit Bogen 20 inein ander über. An Stelle der Begrenzung der erzeugenden Fläche des auf der Presse her zustellenden Ringes 15 durch gekrümmte Linien, kann für die erzeugende Fläche auf der Innenseite ein Vieleck 21 gewählt wer den, wie es in Fig. 4 dargestellt ist.
Die Querschnittsfläche ist von gekrümmten und gebrochenen Linien begrenzt. Der Quer schnitt des Ringvorwerkstücl.:es könnte auch ein Vieleck sein. Das auf der Presse erzeugte IZingvorwerkstück 15 wird sofort auf dem Ringwalzwerk ausgewalzt, beispielsweise zu dein in Fig. 5 dargestellten Innenring ?? einer Ringfeder.
Claims (1)
- PATENTANSPRif?CHE Durch Pressen hergestelltes Ringvor- werkstück, dadurch gekennzeichnet, .dass dasselbe eine Querschnittsfo.rm besitzt, welche keine Ecken mit einem Winkel von 90 oder darunter aufweist.Verfahren zum Pressen von R.ingvor- werkstücken nach Patentanspruch I, aus von Stangen abgeschnittenen Ausgangs werkstücken, bei welchem diese ge staucht, vorgelocht und fertig gelocht werden, dadurch gekennzeichnet, dass ,den Ringvorwerkstücken eine Quer schnittsform gegeben wird, welche keine Ecken mit einem Winkel von<B>90'</B> oder darunter aufweist.Presse zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch II, dadurch gekenn zeichnet, dass die zum stufenweisen Lo chen des Ringvorwerkstückes dienenden Dorne (7, 8, 10) sämtlich im Oberhaupt (5) der Presse angeordnet sind. UNTERANSPRüCHE 1. Ringvorwerkstück nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe eine allseitig gekrümmte Querschnitts- form aufweist.Ringvorwerkstück nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe eine Querschnittsform aufweist, die von gekrümmten und gebrochenen Linien be grenzt ist. Ringvorwerkstück nach Unteranspruch 1, .dadurch gekennzeichnet, -dass dessen Querschnitt erhaben gekrümmte Aussen- und Innenbegrenzungslinien (16) auf weist, welche mit. Abrundungen (20) in die ebenfalls erhaben gekrümmten Stirn begrenzungslinien (17) übergehen. 4. Ringvorwerkstück nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass dessen Querschnitt ein Vieleck ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH176418T | 1934-07-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH176418A true CH176418A (de) | 1935-04-15 |
Family
ID=4426966
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH176418D CH176418A (de) | 1934-07-27 | 1934-07-27 | Ringvorwerkstück und Verfahren zum Pressen desselben. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH176418A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE968638C (de) * | 1952-06-10 | 1958-03-13 | Friedrich Bernhard Hatebur | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Ringen, insbesondere fuer Waelzlager |
-
1934
- 1934-07-27 CH CH176418D patent/CH176418A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE968638C (de) * | 1952-06-10 | 1958-03-13 | Friedrich Bernhard Hatebur | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Ringen, insbesondere fuer Waelzlager |
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